Lauchkuchen mit Feta – das Rezept

Eigentlich wollte ich dieses Rezept schon am Wochenende kochen und hatte alle Zutaten bereits eingekauft, doch letztlich hatte mein Rezept für die Hackfleisch-Blätterteig-Rolle so viele Stücke ergeben, dass ich mir das Ganze bis zum Montag Abend aufgehoben hatte. Und da es schnell gemacht war, ließ es sich auch nach der Arbeit mal eben zubereiten bevor ich mich zu verdienten eigentlichen Feierabend begab. Ich möchte es aber natürlich nicht versäumen, dieses Rezept hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für ein Blech (ca. 4 Portionen)?

2 Stangen Lauch (Poree)
01 - Zutat Lauch / Ingredient leeks

150g gewürfelten Speck
02 - Zutat Speckwürfeln / Ingredient diced bacon

150g geriebenen Käse
(Ich verwendete eine Mischung aus Edamer und Cheddar)
03 - Zutat geriebener Käse / Ingredient grated cheese

1 Becher Saure Sahne (200g)
04 - Zutat Saure Sahne / Ingredient sour cream

200g Feta
05 - Zutat Feta / Ingredient feta

1 Rolle Pizzateig (Kühlregal)
06 - Zutat Pizzateig / Ingredient pizza dough

sowie etwas Olivenöl zum braten
und Salz, Pfeffer und Knoblauchgranulat zum würzen

Beginnen wir damit die Lauchstangen zu waschen, trocken zu tupfen
07 - Lauchstangen waschen / Wash leeks

und in Ringe zu schneiden,
08 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leeks in rings

wobei wir größere Ringe am besten noch einmal halbieren.
09 - Lauchringe halbieren / Half leek rings

Anschließend erhitzen wir in einer Pfanne etwas Öl,
10 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up olive oil in pan

dünsten die Baconwürfel darin etwas an
11 - Speckwürfel andünsten / Braise bacon dices

und geben dann den zerkleinerten Lauch hinzu
12 - Lauch hinzufügen / Add leek

um ihn ebenfalls einige Minuten mit anzudünsten bis alles weich ist. Dann nehmen wir die Pfanne von der Platte und lassen alles etwas abkühlen.
13 - Lauch & Schinken andünsten / Braise leek & bacon

In der Zwischenzeit können wir dann auch den Schafskäse würfeln.
14 - Schafskäse würfeln / Dice feta

Außerdem beginnen wir den Ofen auf 180 Grad vorzuheizen, dann geben wir die Saure Sahne in eine Schüssel,
15  -Saure Sahne in Schüssel geben / Put sour cream in bowl

addieren ein wenig von dem geriebenen Käse,
16 - Etwas Käse hinzufügen / Add some cheese

würzen es kräftig mit Salz, Pfeffer und Knoblauchgranulat
17 - Mit Salz, Pfeffer & Knoblauchgranulat würzen / Season with salt, pepper & garlic granule

und verrühren dann alles gründlich miteinander zu einer cremigen Masse.
18 - Gut verrühren / Mix well

Diese Mischung aus saurer Sahne tragen wir dann großflächig und gleichmässig auf den auf einem Backblech ausgerollten Pizzateig auf,
19 - Pizzateig mit Sauerrahm bestreichen / Spread pizza dough with sour cream

bestreuen alles mit dem gewürfelten Schafskäse,
20 - Schafkäse verteilen / Spread feta

verteilen darüber die abgekühlte Lauch-Speck-Mischung
21 - Lauch-Speck-Mischung auftragen / Apply leek bacon mix

und bestreuen abschließend alles mit dem restlichen geriebenen Käse.
22 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

Das Backblech schieben wir dann für 25 – 30 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen. Eventuell lassen wir ihn die letzten 10 Minuten eine Reihe tiefer fertig garen.
23 - Im Ofen backen / Bake in oven

Nachdem wir den fertige Lauchkuchen wieder entnommen haben, lassen wir ihn kurz – für vielleicht fünf Minuten – ruhen
24 - Leek pie with feta - Finished baking / Lauchkuchen mit Schafskäse - Fertig gebacken

bevor wir ihn schließlich zerteilen, servieren und genießen können.
25 - Leek pie with feta - Served / Lauchkuchen mit Schafskäse - Serviert

Sehr lecker kann ich da nur sagen. Mit nur wenigen Arbeitsschritten war es mir mal wieder gelungen, ein überaus schmackhaftes und reichhaltiges Gericht zu zaubern, das sowohl im heißen, frischen Zustand als auch bereits abgekühlt sich als wahrer Genuss erwies. Die Kombination aus Lauch und geräuchertem Speck ist dabei natürlich bereits klassisch, aber auch der Schafskäse und vor allem die gewürzte Saure Sahne fügten sich wunderbar in ein sehr gelungenes geschmackliches Gesamtbild zusammen. Einziger kleiner Dämpfer war dabei die Tatsache, dass der Teig ganz in der Mitte des Blechs nicht ganz fest geworden war – aber hier hatte ich vielleicht einfach zu viel Masse aufgetragen. Aber das minderte den Genuss zum Glück fast gar nicht. Ein sehr empfehlenswertes Rezept, dass sich auch dann eignet wenn es mal etwas schneller gehen soll. Oder man kanne s als Fingerfood für Picknick, Buffet oder Party vorbereiten und kalt servieren. Ich war auf jeden Fall mehr als nur zufrieden mit dem Ergebnis.

26 - Leek pie with feta - Side view / Lauchkuchen mit Schafskäse - Seitenansicht

Flug nach Puerto Plata / Tag am Strand [27. & 28.07.2017]

Es war mal wieder soweit, mein Weg sollte mich erneut in die Dominikanische Republik führen. Grund war eine Einladung zu einem Geburtstag, der am Samstag dort gefeiert werden sollte, also hatte ich noch ein paar Tage meines nicht mehr sehr reichhaltigen Resturlaubs zusammengekratzt und begab mich – nach viel zu wenig Schlaf – mit gepacktem Koffer um etwa 3:30 Uhr zum S-Bahnhof Leuchtenbergring in München, um mit der ersten S-Bahn der Linie S8 zum Münchner Flughafen zu fahren.

01 - Am S-Bahnhof München

Durch die noch fast leeren Gänge des Münchner Flughafens ging es vom S-Bahnhof in den Terminal 1 zum Check-In-Schalter von Air Berlin. Trotz der in der Presse breit ausgeführten Probleme dieser aktuell in finanziellen Schwierigkeiten steckenden Fluglinie hatte ich bereits vor Wochen wieder meinen Flug in die Dominikanische Republik hier gebucht, denn Air Berlin hatte mich bisher nur wenig enttäuscht. Außerdem erreicht ich mit diesem Flug meinen Silver-Status als Vielflieger – das wollte ich natürlich nicht verpassen. 😉
Es war kurz nach vier Uhr früh, als ich am Schlater ankam, doch ich war nicht ganz der erste, einige Leute hatten sich bereits am noch geschlossenen Schalter bereits angestellt. Ich hatte natürlich bereits online über meine Mobiltelefon-App eingecheckt, musste aber noch meinen Koffer abgeben und meine Bordkarte erhalten.

02 - CheckIn - AirBerlin - Flughafen München

Nachdem ich die Bordkarte erhalten hatte und durch die Sicherheitskontrollen in den Abflugbereich gekommen war, hatte ich noch über 1,5 Stunden Zeit bis zum Abflug um 6:30 Uhr bzw. Beginn des Boardings um 5:45 Uhr. Also trieb ich mich etwas herum und bekam dabei auch gleich etwas Appetit, weswegen ich mir eine Salamibrezel und einen großen Kaffee an einen der dortigen Verkaufsstände holte – zum stolzen Preis von 11 Euro – aber das war im Flughafen nicht anders zu erwarten gewesen.

03 - Salamibrezel & Kaffee - Flughafen München

Dafür war die Brezel zumindest angenehm frisch und die Garnitur aus Frühlingszwiebeln gab ihr eine sehr leckere Note. Und auch der Kaffee war sehr gelungen. Bei den Preisen hatte ich das aber auch nicht anders erwartet.
Schließlich begann pünktlich das Boarding und mit nur wenigen Minuten Verspätung hob der Airbus A300 dann auch um kurz nach halb sieben vom Münchner Flughafen in Richtung Düsseldorf ab.

04 - Abflug von München

Nach etwa einer Stunde Flug landeten wir dann sicher in Düsseldorf und ich hatte noch viel Zeit bis zum Abflug meines eigentlichen Fluges nach Puerto Plata, der um 11:20 Uhr starten sollte. Somit begann ein langes Warten, das ich damit überbrückte dass ich noch einmal über Skype mit meinem Kontakt in Puerto Plata sprach, mich mit verschiedenen Dingen im Duty Free Shop des Flughafens eindeckte und noch die eine oder andere Zigarette in der Raucher-Lounge genoss. Schließlich begab ich mich zur Passkontrolle in Richtung es Gate B35 und wartet die letzte dreiviertel Stunde, bis das Boarding endlich begann.

05 - Gate B35 - Flughafen Düsseldorf

Vom Abflugterminal stiegen wir hinunter auf das Rollfeld, wo Busse auf uns warteten, die uns zum etwas abseits stehenden Flugzeug brachten. Das hatte ich so bisher nicht erlebt, aber alles war gut durchorganisiert und funktionierte ohne Probleme.
Die lange Strecke wurde wie üblich mit einem Airbus A330 bestritten. Ich hatte ein paar Euro mehr investiert und mir einen XL-Sitz in der ersten Reihe der Economy Class am Notausgang reserviert. Das Versprach mehr Beinfreiheit und Komfort während des fast neunstündigen Flugs. Bereits kurz nach dem Start wurde dann das erste Mahl serviert. Man konnte zwischen vegetarischer Pasta und Hähnchen wählen, wobei ich mich für das Hähnchen entschied. Dabei handelte es sich um Hähnchenbrustfilet mit Zitronen-Thymian-Sauce, das mit Möhren und Kartoffelgratin serviert wurde. Dazu gab es außerdem einen Salat mit Kräuterkäse, etwas Käsekuchen, Wasser und ein paar Cracker.

06 - Hähnchenbrustfilet mit Zitronen-Thymian-Sauce - Air-Berlin

Ich fand die Zusammenstellung sehr gelungen. Natürlich handelte es sich um aufgewärmtes Essen, aber geschmacklich gab es aus meiner Sicht nichts daran auszusetzen.
So gestärkt nutzte ich die nächsten Stunden zuerst mit etwas Schlaf, dann sah ich mir auf dem Unterhaltungssystem den Trickfilm “as Boss Baby” an und versuchte dann noch ein weiteres Mal, ein wenig die Augen zu schließen. Außerdem wurden die Formulare für die Einreise verteilt, die ich natürlich pflichtbewußt ausfüllte.

07 - Flug nach Puerto Plata

Etwa eine Stunde vor der Landung servierten die Flugbegleiter noch eine zweite, kalte Mahlzeit in Form von Würstchen mit Kartoffelsalat. Dazu gab es Schoko-Kirsch-Kuchen, Frischkäse und wiederum Cracker. Kaum war ich mit diesem Mahl fertig, wurden die Anschnallzeichen auch schon eingeschaltet und der Landeanflug auf Puerto Plata begann.

09 - Anflug auf Puerto Plata 01 10 - Anflug auf Puerto Plata 02

Da ich ziemlich weit vorne saß, konnte ich das Flugzeug direkt nach den Insassen der Business Class recht früh verlassen und kam an die Kontrollen, bevor die Massen hier ankamen. Für 10 Euro erhielt ich die Tourist Card, dann ging es zur Passkontrolle und schließlich zum Band der Kofferausgabe. Und dort verlor ich meinen Vorsprung komplett wieder, denn mein Koffer kam als einer der letzten aus den Tiefen des Flughafens von Puerto Plata.
Jetzt musste ich nur noch die aufdringlichen Kofferträger an der Zollkontrolle abwehren, danach verließ ich schließlich das Flughafengebäude und wurde dort schon erwartet. Mit dem bereitstehenden Mietwagen, einem Kia, ging es direkt zur Unterkunft. Jetzt brauchte ich erst einmal eine Dusche.
Später am Nachmittag gönnte ich mir noch ein Gericht, das ich hier in der Dominikanischen Republik zu schätzen gelernt hatte: Yaroa.

11 - Yaroa

Auf einer mit Ketchup und Mayo garnierten Portion Pommes Frites ruhte dieses Mal – im Gegensatz zu früheren Versionen, wo es Hackfleisch gewesen ist – eine Portion Pulled Chicken, das wiederum mit Käse überbacken wurde. Kein leichter Genuss, aber immer wieder lecker. Ich muss das unbedingt bei Gelegenheit mal nachkochen – natürlich in einer Deluxe-Version.
Danach ging es früh ins Bett, ich war einfach zu geschlaucht von der langen Reise.
Der nächste Tag sollte für mich hauptsächlich am Strand von Sosua stattfinden. In Vorbereitung für die morgige Geburtstagsfeier hatte meine Gastgeberin Termine beim Friseur und im Nagelstudio, also wurde ich – gemeinsam mit einem Neffen und einer Nichte von ihr – am Strand von Sosua abgeladen

12 - Sosua Beach 01
13 - Sosua Beach 02

und verbrachte dort die nächsten Stunden in Sonne und bei einigen alkoholfreien Fruchtpunschen sowie einem ausgiebigen Brunch, bzw. späten Frühstück.

14 - Breakfast at Sosua Beach

Ansonsten geschah wenig berichtenswertes an diesem Tag, es gab noch ein paar Vorbereitungen für Morgen zu treffen, aber das ist eher uninteressant für diesen Blogeintrag. Einzig erwähnenswert wäre noch unser Besuch im der Panderia Pasteleria Tio Pan in Puerto Plata, wo wir eine mehrstöckige Torte für morgen bestellten – denn eine solche Torte scheint hier in der Dominikanischen Republik einfach zu einer Geburtstagsfeier dazu zu gehören.

15 - Panderia Pasteleria Tio Pan - Puerto Plata

Mehr dann also Morgen, vom Tag der Party.

Bratwursttoast – Reloaded

Spontan entschied ich mich heute Abend dazu, mir mal wieder einen Bratwursttoast zuzubereiten, ein Rezept das ich in diesem Beitrag ja schon einmal ausführlicher vorgestellt hatte. Einzige kleine Änderung zu damals war, dass ich dieses Mal mit zusätzlichen Komponenten zwischen Toast und Bratwurst-Brät experimentierte.

01 - Bratwursttoast - Fertig gebacken / Finished baking

Während ich auf den ersten Toast nur das Brät auftrug, kamen auf den zweiten Margarine, den dritten Kräuterfrischkäse und auf den vierten Ziegenfrischkäse, bevor ich ebenfalls das Brät darauf tat. Oben auf kamen jeweils ein paar Zwiebelringe, die ich dann mit Käse abdeckte, welchen ich wiederum mit etwas Paprikapulver würzte. Dann schob ich es bei 180 Grad für ca. 15 Minuten in den Ofen.

02 - Bratwursttoast - Serviert / Served

Die Margarine führte nur dazu, dass das Brät nicht mehr so gut haftetet, brachte aber geschmacklich keinen Zuwachs, während sowohl der Kräuterfrischkäse als auch der Ziegenfrischkäse eine sehr leckere Aufwertung des Rezepts.

03 - Bratwursttoast - Seitenansicht / Side view

Kein leichter Genuss, soviel steht fest, aber immer wieder lecker.

Ofenfrische Pizza mit Salami & Champignons [14.07.2017]

Da ich heute keine große Lust auf das ständig wiederkehrenden Freitags-Standard-Gericht in Form des Gebackenen Seelachs mit Zitronenecke und Kartoffelsalat, dazu Remoulade aus dem Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants verspürte und auch die Dampfnudel mit Vanillesauce und Mohn bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Bandnudeln mit asiatischem Gemüse und Kokosmilch oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce nicht so das richtige schienen, griff ich schließlich bei der Ofenfrischen Pizza mit Salami und Champignons zu, die im Abschnitt Vitality angeboten wurde und für die man extra den restauranteigenen Steinofen angeworfen hatte. Nach dem Backen wurde die Pizza noch mit zusätzlichem Oregano garniert und man konnte sich mit Chilisauce auch noch etwas mehr Schärfe verschaffen, wovon ich vorsichtig gebrauch machte, den die verwendete Chilisauce ist wirklich scharf.

Oven fresh Pizza with salami & mushrooms / Ofenfrische Pizza Salami & Champignons

Auch wenn der Boden angenehm knusperdünn war, so wie man es sich hier in Europa meist wünscht, erwies sich der Rand mal wieder als sehr breit und teilweise auch sehr hart gebacken, so dass man ein scharfes Messer und gute Zähne brauchte, um diesen mit zu verzehren. Und der Belag war ebenfalls nicht ganz optimal, denn man hatte hier bei der Salami etwas “gegeizt” und nur drei anstatt der ebenfalls passenden vier Scheiben für vier Pizza-Teile belegt. Und die Pilze waren sehr unregelmäßig verteilt. Geschmacklich war sie aber in Ordnung, vor allem die Tomatensauce fand ich sehr gelungen gewürzt und angenehm fruchtig. Auch wenn ein echter italienischer Pizzabäcker bestimmt die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und laut “Mamma Mia” gerufen hätte, wenn er sie gesehen hätte. 😉 Aber mit hat sie ausgereicht – ich stelle keine so hohen Ansprüche an Pizzen in unserem Betriebsrestaurant, dessen Kernkompetenzen eben anderswo liegen.
Aber das war wohl nicht der einzige Grund, warum das Seelachsfilet die Pizza heute auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala überrundete und nur einen zweiten Platz bescherte. Ein weiteres Problem ist dass die zuständige Küchenkraft zu Stoßzeiten einfach mit dem Backen nicht hinterher kommt und daher sich Schlangen vor dem Ofen bilden, was viele dazu bringt doch noch kurzfristig auf ein anderes Gericht umzuschwenken. Auf dem dritten Platz folgten schließlich die Asia-Gerichte und Platz vier belegte die Dampfnudel mit Vanillesauce.

Mein Abschlußurteil:
Pizza: + (Aber nur mit einem halb zugedrückten Auge)

Rinderhacksteak mit Mango Chutney & Country Potatoes [03.07.2017]

Das Kräuterrührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln bei Vitality sah genau so langweilig aus wie die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensugo bei Tradition der Region. Daher überlegte ich kurz ob ich beim Gebratenen Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder den Gebratenen Hühnerfleisch mit Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke zugreifen sollte, entschied mich letztlich aber dann doch für das Rinderhacksteak mit Tomaten und Bacon gratiniert, dazu Mango Chutney und Country Potatoes aus dem Abschnitt Globetrotter der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants.

Salisbury steak gratinated with tomatoes & bacon with mango chutney & country potatoes / Rinderhacksteak mit Tomaten & Bacon gratiniert, dazu Mango Chutney & Country Potatoes

Beim Rinderhacksteak handelete es – wie man an der Form erkennen kann – sich um die übliche, höchstwahrscheinlich industriell gefertigte Variante, die ich ja bereits von anderen Gerichten wie hier, hier oder hier her kannte. Aber es war schön saftig und würzig und wurde sehr gelungen durch die Kombination aus Bacon, Käse und Tomaten auf seiner obere Seite ergänzt. Die als Mango Chutney bezeichnete Sauce erwies sich aber eher als eine Art Currysauce, der nur ein Hauch von Mango anhaftete. Nicht schlecht, aber nicht gerade der Erwartungshaltung entsprechend. An den heißen und knusprigen Country Potatoes als Sättigungsbeilage gab es aber wie gewohnt nichts auszusetzen.
Mit kleinem Vorsprung konnte sich das Rinderhacksteak heute auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala durchsetzen konnte sich den ersten Platz sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich das Kräuterrührei, das sich knapp gegen die Asia-Gerichte durchsetzen konnte. Mit geringen Abstand dahinter folgten schließlich die Schinkennudeln.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Currysauce (Mango Chutney): +
Country Potatoes: ++