Variationen von Würstchen im Schlafrock (Blätterteig) – ein Backexperiment
12.01.2013 18:23 Uncategorized5 Kommentare
Das Würstchen im Blätterteig ist ein beliebter und schnell gemachtes Gericht, die in vielen Variationen zubereitet werden kann. Ein paar dieser Varianten wollte ich heute mal in einem kleinen Backexperiment ausprobieren. Als Zutaten entschied ich mich für
Bratwurst, Wiener Würstchen und Pfefferbeißer

Käse, z.B. Rahmkäse, Schmelzkäse oder geriebener Gouda

Remoulade, Ketchup, Senf, Gürkchen & Röstzwiebeln

ein Päckchen Blätterteig (275g)

sowie ein Eigelb und etwas Milch zum bestreichen
Zuerst rollen wir den Blätterteig etwas dünner aus

und halbieren ihn dann, um ihn anschließend in Dreiecke zu schneiden.

Dann belegen wir die Blätterteig-Dreiecke nach belieben, z.B. mit Ketchup, Chester-Käse und einem Wiener

oder mit etwas Senf, einer enthäuteten Bratwurst und einigen Gürkchen.

Außerdem versuchte ich noch eine Version mit Ketchup, Pfefferbeißer und geriebenem Gouda sowie eine Hotdog-Variante mit Remoulade, Wiener Würstchen, Röstzwiebeln, Gürkchen und Ketchup.
Nachdem wir den Blätterteig um die Würstchen aufgerollt haben, mischen wir das Eigelb mit etwas Milch und bepinseln die aufgerollten Blätterteig-Rollen damit und geben sie auf ein mit Backpapier ausgelegt Blech. Dieses kommt dann für 15 bis 20 Minuten auf der mittleren Schiene in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen.

Links: Bratwurst im Blätterteig – Rechts: Pfefferbeißer im Blätterteig

Links: Wiener mit Remoulade, Röstzwiebeln und Gürkchen im Blätterteig – Rechts: Wiener mit Ketchup und Schmelzkäse im Blätterteig
Alle vier Varianten kann ich vorbehaltlos weiter empfehlen. Dabei ist der eigenen Fantasie natürlich keine Grenzen gesetzt – die hier gezeigten Varianten sollen nur als kleine Anregung dienen.
Guten Appetit

Pizza Mafia
21.12.2012 19:54 UncategorizedUnkommentiert
Heute Abend gönnten wir uns mal nach langer Abstinenz mal wieder eine Pizza vom Bestellservice – dieses Mal vom Lieferservice Islo im nordhessischen Bebra.
Meine Wahl fiel dabei auf die Zubereitung mit Namen Mafia, bestehend aus Tomatensauce, Formschinken, Peperoniwurst, Zwiebeln, Knoblauch, Peproni und Käse. Für 6,50 Euro wurde die Pizza mit einem Durchmesser von 28cm in angenehm kurzer Zeit in weniger als 30 Minuten frei Haus geliefert. Gut, die Verwendung von Formschinken ist natürlich nicht ganz so schön, aber ich muss zugeben dass ich keinen wirklichen Unterschied bemerkte. Viel mehr fanden sich auf dem dünnen Pizzateig unter der Schicht Käses in einer fruchtig, durch die Chili angenehm scharfen Tomatensauce eine überaus pikante Mischung aus milden Zwiebelringen, dem Formschinken und etwas Peperoniwurst in einer deutlichen Note von Knoblauch. Meine größte Befürchtung war ja gewesen, dass die Zwiebeln bei einer solchen Zubereitung zu dominant werden, doch das war hier absolut nicht Fall. Viel mehr waren sowohl ich als auch der Mitesser der sich ebenfalls für diese Zubereitung entschieden hatte sehr zufrieden mit dieser Pizzazubereitung. Kann die Pizza Mafia als – trotz der Verwendung von Formschinkens – überaus weiterempfehlen.

Pollo chipotle con humitas [06.11.2012]
6.11.2012 19:53 Uncategorized2 Kommentare
Die heutigen asiatischen Angebote wie Pad Pak Raum Medmamaung – Gebratenes Gemüse mit Knoblauch in Soja Sauce oder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse klangen zwar schon mal ganz gut und auch die traditionell-regionalen Schinkennulden mit Ei und Tomatensauce sowie das sonst von mir so geschätzte Pikante Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis bei Vitality erschienen nicht schlecht, doch nichts avon konnte mich heute davon abhalten, bei der dieswöchigen Sonderaktion “Südamerikanische Vielfalt” zuzuschlagen, wo als Repräsentant der chilenischen Küche ein Pollo chipotle con humitas, also eine Hähnchenkeule in Chipotle-Marinade auf Käse-Maispüree und Rotweinjus auf der Speisekarte stand. Dazu gesellten sich noch ein Schälchen Mischgemüse aus Erbsen, Möhren, Spargelspitzen und Schwarzwurzeln aus dem Gemüseangebot sowie ein Becherchen Naturjoghurt mit Beeren von der Dessert-Theke. Chipotle sind übrigens mit dem Holz des Mesquitebaumes geräucherte Jalapeños, versprachen also ein zumindest etwas schärferes Gericht.
Schon alleine das Püree aus pürierten Mais und Käse, das mit einer angenehmen Würze und einem unvergleichlich guten Geschmack aufwartete, erwies sich als wahrer Genuss und auch der ebenfalls geschmackliche sehr gehaltvolle Rotweinjus, also ein konzentrierter Fleischfond mit eingekochtem Rotwein, war meiner Meinung nach sehr gelungen. Getoppt wurde alles aber noch von die mit angenehm viel Fleisch und wenig Knochen aufwartende Hähnchenkeule, der das Einlegen in eine mit Chipotle versehene Marinade eine zwar nur leichte, aber dennoch angenehme Schärfe verlieh. Ich muss zugeben dass ich überaus angetan war von diesem im positiven Sinne ungewöhnlichen geschmacklichen Erlebnis, das uns eine überaus schmackhafte Einführung in die chilenische Küche gab. Die Kombination aus Erbsen, Pariser Möhren, einigen Spargelspitzen und Schwarzwurzeln war da zwar nicht unbedingt stilecht, aber bot dennoch eine gute Gemüsebeilage zum Hähnchengericht. Der naturbelassene Joghurt, den ich als Nachtisch gewählt hatte, war zwar etwas dünn geraten, vermengt mit dem Himbeer- und Kirschen-Gelee ergab er einen überaus leckeren Nachtisch und einen guten Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Und auch die anderen Gäste schienen meinen Zuspruch für die südamerikanische Küche zu teilen, denn das Pollo chipotle war mit klarem Vorsprung des beliebteste der heutigen Gerichte und belegte somit Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, Platz drei belegten die Schinkennudeln und knapp dahinter kam schließlich das Kichererbsencurry mit Basmatireis.
Bleibt nur zu hoffen dass die Qualität und die Auswahl an Gerichten auch weiterhin meinen Geschmack in dem Umfang treffen wird – und ich bin zuversichtlich dass ich auch morgen wieder positiv über einen weiteren Ausflug in die südamerikanische Küche berichten kann.
Mein Abschlußurteil:
Hähnchenkeule in Chipotle-Marinde: ++
Rotweinjus: ++
Humitas: ++
Mischgemüse: ++
Joghurt mit Beerengelee: ++
Makkaroni-Torte mit Schinken & Gemüse in Gorgonzolacreme – das Rezept
27.10.2012 21:29 Uncategorized3 Kommentare
Bereits vor längerem hatte ich ein Rezept für eine Torte aus Makkaroni entdeckt, dass ich gerne mal ausprobieren wollte, aber bisher war es immer daran gescheitert dass ich keine Springform besaß. Das habe ich nun gestern während eines Besuches in einem Einrichtungshaus mit Küchenabteilung endlich mal geändert und mir eine Springform mit 24cm Durchmesser besorgt – somit stand diesem kleinen Kochexperiment nichts mehr im Wege. Der Aufwand ist für dieses Rezept zwar etwas größer, das sei gleich zu Anfang erwähnt, aber es lohnt sich durchaus wie ich finde.
Was brauchen für für eine Springform? (ca. 6 Portionen)
400g lange Makkaroni (Röhrennudeln)

250g gekochter Schinken am Stück (Ich entschied mich für eine Variante mit Kräuterkruste)

200ml Sojacreme (Alternativ geht natürlich auch Sahne, aber Sojacreme ist eine leichtere Alternative)

50g Käse nach Wahl – ich entschied mich hier für Emmentaler, Gouda wäre aber auch denkbar

sowie etwas Olivenöl zum braten und ausfetten
und Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen
Beginnen wir dann damit, etwas Wasser in einem größeren Topf zum kochen zu bringen

und unsere Makkaroni darin gemäß Packungsbeschreibung zu kochen.

Während das Wasser zum kochen gebracht wird und während die Makkaroni kochen, können wir uns um die anderen Zutaten kümmern. Zum Beispiel können wir die Möhren schälen,

und dann noch einmal halbieren bzw. vierteln.

Außerdem waschen wir die Tomaten

und schneiden sie schließlich in kleine Stücke.

Des weiteren schälen wir unsere Zwiebeln

und zerkleinern sie fein – entweder mit dem Messer oder, wenn vorhanden, mit der Küchenmaschine.

Außerdem schälen wir die Knoblauchzehen und schneiden sie ebenfalls in sehr kleine Stücke

Die Thyminablättchen zupfen wir dann noch von den Zweigen ab. Meiner Erfahrung nach geht dies am besten wenn man sie oben anfasst und die Blättchen nach unten abstreift, dann lösen sie sich fast von selbst.

Inzwischen dürften auch unsere Makkaroni gut sein, so dass wir sie abgießen können.

In einer Pfanne erhitzen wir dann etwas Olivenöl und dünsten zuerst die Zwiebeln und wenig später auch mit den Knoblauch darin an.

Dann geben wir die Möhren hinzu und lassen sie mindestens fünf Minuten bei Gelegentlichem umrühren mit braten.

In der Zwischenzeit können wir schon einmal unsere Springform ausfetten

und den Boden mit den abgetropften Makkaroni auslegen.

Wenig später können wir auch die Erbsen mit in die Pfanne geben und einige Minuten anbraten

und schließlich auch die Tomatenstücke hinzufügen.

Während wir alles für weitere fünf bis sechs Minuten braten, würzen wir es auch gleich kräftig mit Salz und Pfeffer. Ist alles gut durchgebraten stellen wir es dann bei Seite und lassen es etwas abkühlen.

Nun zerkleinern wir den Gorgonzola etwas,

dann geben wir die Sojacreme in eine Schüssel,

fügen die abgezupften Thymianblättchen hinzu

und vermengen dann alles mit dem Pürierstab zu einer glatten Creme

wobei wir es kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 175 Grad vorzuheizen.
Nun dürfte auch das Gemüse so weit abgekühlt sein, dass wir etwa die Hälfte davon in die Mitte unserer Springform geben können, wobei wir jedoch einen Rand vorn eineinhalb bis zwei Zentimetern lassen, den wir dann mit weiteren Makkaroni auffüllen.

Das Ganze bedecken wir dann mit einer weiteren Schicht Makkaroni,

tragen eine Schicht mit dem Schinken auf

und fügen schließlich den Rest des Gemüses hinzu. Dabei lassen wir jeweils wieder einen Rand, den wir mit Makkaroni auffüllen.

Nun schließen wir alles mit dem Rest der Makkaroni als letzte Schicht ab

und übergießen dann alles, nach und nach, mit der Gorgonzolacreme. Am besten ist es an dieser Stelle, ein wenig der Creme aufzugießen, diese etwas einsickern zu lassen und dann wieder etwas nachzugießen – alles auf einmal kriegt man ansonsten nicht rein und die Makkaroni-Torte wäre wohl auch extrem instabil.

Zum Schluss bestreuen wir alles noch mit dem geriebenen Käse.

Ist der Backofen dann vorgeheizt, schieben wir unsere so vorbereitete Springform auf der zweiten Schiene von unten hinein und lassen sie für mindestens eine Stunde, besser 75 Minuten backen.

Nach dieser Zeit können wir unsere Form dann entnehmen. Wir sollten aber nicht sofort den Ring öffnen, sondern erst einmal für weitere 10 Minuten warten bis sich die Torte etwas gesetzt hat – ansonsten laufen wir Gefahr dass sie etwas auseinander fallen könnte.

Mit einem Messer lösen wir nach dieser Wartezeit vorsichtig eventuell etwas angebackene Nudeln vom Tortenring

Danach lässt sich der Ring ohne Problem lösen und unsere Torte ist endlich fertig.

Nun brauchen wir sie nur noch in Tortenstücke schneiden

und können sie sogleich servieren und genießen.

Für meinen persönlichen Geschmack hätte die Makkaronitorte zwar etwas kräftiger gewürzt sein können, aber hier liegt die Schuld wohl bei mir selbst, da ich beim würzen der Gorgonzolacreme etwas zu sparsam mit den Gewürzen umgegangen bin. Zum Glück retteten der Gorgonzola und der Thymian das ganze aber noch, so dass ich das heutige Kochexperiment durchaus als Erfolg verbuchen kann. Das Gericht erwies sich somit zwar als recht nudel-lastig, aber in Kombination mit dem in Zwiebeln und Knoblauch angebratenen Gemüsemix aus Möhren, Erbsen und Tomaten und dem gewürfelten Schinken ergab sich eine nicht nur sättigende, sondern auch überaus schmackhafte herzhafte Torte. Als kleine Verbesserung bei der Zubreitung wäre noch zu überlegen, die Hälfte der Gorgonzola-Creme bereits auf die mittlere Schicht der Nudeln zu geben um eine bessere Durchdringung der gesamten Torte zu erreichen, aber es ging ja letztlich auch so ganz gut.
Mit knapp 3100kcal für die gesamte Springform erscheint das Gericht auch im ersten Moment recht heftig, was bei der Menge der verwendeten Nudeln auch nicht gerade verwunderlich ist, aber ich gebe hier zu bedenken dass man hier mindestens fünf bis sechs Portionen heraus bekommen kann – womit wir bei fünf Portionen bei einem Wert von 620kcal pro Portion und bei sechs Portionen bei 517kcal pro Portion wären. Somit bewegt sich auch die Makkaroni-Torte noch in hohen, aber noch akzeptablen Bereichen für ein Hauptgericht. Eine Currywurst mit Pommes liegt immerhin Durchschnittlich bei über 800kcal und selbst ein Schnitzel mit Pommes bei knapp 700kcal. Wen diese Werte nicht schrecken, dem sei dieses Gericht also durchaus ans Herz gelegt, ich empfehle nur etwas großzügiger beim Würzen vorzugehen, dann sollte dem Genuss einer leckeren Makkaroni-Torte mir Schinken und Gemüse in Gorgonzolacreme nichts mehr im Wege zu stehen.
Guten Appetit

dinner creations VII
19.10.2012 20:42 UncategorizedUnkommentiert
Auch heute gab es wieder ein gepimptes Abendbrot, ich hatte ja noch Eier und Kresse übrig die verbraucht werden mussten, da blieb mir wohl kaum etwas anderes übrig.
Heute – jeweils auf Roggenvollkornbrot:
Variante 1: (links)
Eine dünne Schicht leichtem Kräuterfrischkäse und eine Scheibe Tollsteiner Käse mit hauchdünn geschnittener Kräuterjagdwurst
Variante 2: (rechts)
Eine dünne Schicht Ziegenfrischkäse und eine Scheibe mediterranem Kräuterkäses mit ungarischer Kolbász (Paprikasalami)
Beides garniert mit Scheiben von gekochtem Ei, die jeweils gewürzt waren mit etwas Salz & Pfeffer und schließlich finalisiert mit je einem Scheibchen Cornichon und etwas frischer Kresse
Die Kombination aus Frischkäse, Käse und Wurst macht dabei den geschmacklichen Anreiz aus – auch wenn es wenn ich zugeben muss nicht gerade ein leichtes Abendessen ist. Aber das ist es mir allemal wert… ![]()
Weitere kreative Abendbrotkreationen gibt es übrigens hier in der Übersicht.



















