Kurztest Wagner Unsere Natur Bio-Steinofenpizza Salami

Zum Preis von 3,19 Euro erwarb ich vor kurzem im hiesigen teGut Markt eine von mir bisher nicht getestete Wagner Unsere Natur Bio-Pizza Salami – eine Pizzazubereitung nach italienischer Art – also mit flachen Boden – die angeblich nur mit Bio-Zutaten zubereitet wurde. Seit ich Thilo Bodes Die Essensfälscher gelesen habe bin ich bei solchen Aussagen wie “Bio” und “neue Rezeptur” natürlich etwas vorsichtig geworden und traue solchen Aussagen der Hersteller nur bedingt, aber da ich diese Sorte noch nicht probiert hatte landete die Pizza schließlich doch bei mir im Einkaufswagen und wurde gestern einem Kurztest unterzogen.
Hätte es natürlich eine Salami-Schinken-Pilze Version gegeben, hätte ich zu dieser gegriffen – doch wie eine kurze Recherche auf der Wagner-Webseite zeigte scheint es leider bisher nur die Zubereitungen Salami, Margharita, Schinken-Pesto, Käse-Spinat und Vegetaria und zu geben. Auf der Webseite Wagner findet sich die Bezeichnung Unsere Natur im übrigen als Sortiment für den “Naturkostfachhandel”, die Produktlinie für den Supermarkt wird dort mit Naturlust tituliert. Warum man hier zwei Produktlinien mit den selben Eigenschaften – nämlich Bio-Zutaten – aber unterschiedlichem Sortiment (denn bei Naturlust gibt es nur die Sorten Mozzarella, Salami und Vegetaria) unter zwei Titeln für zwei verschiedene Vertriebszweige aufbaut ist mir etwas schleierhaft – mal ganz davon abgesehen dass ich die angebliche Naturkostfachhandel-Version ja in einem Supermarkt gekauft hatte. Aber das nur am Rande erwähnt, kommen wir nun zum eigentlichen Kurztest.
Die 330g schwere Pizza kommt wie üblich im Pappkarton

01 - Packung vorne
Packung vorne

02 - Packung hinten
Packung hinten

in dem sich – ebenfalls wie üblich – die vorgebackene, in Folie eingeschweißte Tiefkühl-Pizza befindet.

03 - Pizza eingepackt

Pizza in Folie

Die Folie lässt sich ohne Zuhilfenahme irgendwelcher Hilfsmittel aufreißen und entfernen – leider keine Selbstverständlichkeit, aber bei den großen etablierten Herstellern wie hier Wagner zum Glück in der Regel gegeben.
Nach Entfernung der Folie haben wir schließlich die 24,5 cm durchmessende Tiefkühlpizza vor uns. Wie ich feststellen musste wölbte sie sich mal wieder etwas nach oben – aber in wie ich in ähnlichen Fällen ja bereits festgestellt hatte würde sich der Pizzakörper beim Backen wieder gerade ausrichten – also bestand kein Grund zur Besorgnis.

04 - Pizza gefroren
Pizza ausgepackt

Für die Zubereitung müssen wir nun den Backofen auf 230 Grad vorheizen und die Pizza dann auf mittlerer Schiene auf einen Gitterrost einschieben. Ich habe mir die Verwendung eines Gitterrosts inzwischen zur Angewohnheit werden lassen – denn zum einen wird der Boden meiner Meinung nach dadurch knuspriger und zum anderen muß man kein Backblech mit Backpapier auslegen und spart sich dadurch etwas Arbeit. 😉

05 - im Ofen
Pizza im Ofen

Der Hersteller schlägt eine Backzeit von 8 bis 12 Minuten vor – ich verließ mich dabei aber wie immer eher auf meine Augen und holte die Pizza aus dem Ofen, als sie mir visuell fertig erschien. Das war meiner Meinung nach etwa 11 bis 12 Minuten der Fall – aber die Zubereitungszeit kann natürlich je nach Backofen variieren.

06 - Pizza fertig
Pizza – fertig gebacken

Geschmacklich fand ich sie recht gut gelungen – der Boden war tatsächlich angenehm knusprig geworden und der Belag aus Salamischeiben, Käse, Tomatensauce und einigen Gewürzen erwies sich für eine Fertigpizza als wirklich gelungen.

07 - angeschnitten

Natürlich werfen wir auch noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 330g
(Pizza)
Brennwert: 1089 kj
260 kcal
3594 kj
856 kcal
Eiweiß: 11,0g 36,3g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
11,3g
4,5g
37,3g
14,9g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
27,4g
4,1g
90,4g
14,5g
Ballaststoffe: 2,3g 7,6g
Natrium: 0,61g 2,03g
Broteinheiten: 2,3g 7,5g

Das entspricht 23 WW ProPoints – also eine ziemliche Kalorienbombe wie das bei Pizzen allgemein und TK-Pizzen insbesondere nun mal der Fall ist. Aber geschmacklich war sie einwandfrei und ich bereue meine Entscheidung nicht der Pizza eine Chance gegeben zu haben. Ich fand dass sie einer regulären Pizza in nichts nachstand, aber auf der anderen Seite auch keine signifikanten Vorzüge gegenüber der deutlich billigeren Non-Bio Variante aufwies – mal davon abgesehen dass der Verbraucher glaubt dass hier nur Bio-Zutaten verwendet wurden. Aufgrund der ungenauen gesetzlichen Regelungen und des Dschungel verschiedener Bio-Siegel – teilweise von den Herstellern selbst erfunden – sei natürlich mal so dahin gestellt inwieweit Wagner hier wirklich ein “echtes” Bio-Produkt anbietet oder durch geschickte horizontale Produktdiversifikation einfach nur einen Teil vom Bio-Produkte-Kuchen abgreifen möchte. Dabei möchte ich Wagner natürlich nichts unterstellen – aber man muss als aufgeklärter Verbraucher inzwischen leider mit einer gesunden Portion misstrauen ausgestattet sein.

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 3 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 3 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Kurztest Dr. Oetker Ristorante Pizza Speciale

In den Tiefen meines Tiefkühlfaches dümpelte noch eine weitere Tiefkühlpizza zum testen herum. Da ich ja heute mit dem Server-Umzug beschäftigt war, entschloss ich mich rundum, diese mir heute zuzubereiten. Die Dr. Oetker Ristorante Pizza Speciale passt von der Sorte und dem Belag her auch wunderbar in meine bisherige Testreihe (sieht man mal von der Meeresfrüchtepizza ab). Nach der Die Ofenfrische ist dies nun die zweite Pizza der Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG die ich einem näheren Test unterziehe. Mit Sicherheit kein Diätnahrungsmittel, aber hin und wieder geht auch mal eine Tiefkühlpizza.
Wenden wir uns nun der Pizza zu:

01 - Verpackung Vorderseite
Verpackung vorne

02 - Verpackung Rückseite
Verpackung hinten

Im Inneren der Pappschachtel findet sich wie üblich eine in Folie eingewickelte vorgebackene und tiefgefrorene Pizza. Das Nettogewicht der Pizza liegt bei 330g, was eindeutig im unteren Durchschnitt liegt.

03 - Pizza eingepackt
Pizza in Folie

Die Folie ließ sich leicht und problemlos entfernen und es hatten sich keine Bestandteile vom eigentlichen Pizzakörper gelöst. Die 23cm breite Pizzascheibe – eine italienische Zubereitung mit dünnem Teigboden – erscheint reichhaltig belegt. Ich entdeckte kleine Quadrate gekochten Schinkens, in Streifen geschnittene Champignons, zwei Sorten Salami sowie natürlich Käse und reichlich Kräuter. Sah schon mal ganz gut aus.

04 - Pizza ausgepackt
Pizza ausgepackt

Für die Zubereitung musste schließlich der Backofen auf 220 Grad vorgeheizt werden. Laut Anleitung sollte die Verweildauer im Ofen 10-12 Minuten betragen, ich musste jedoch feststellen dass die Pizza nach dieser Zeit noch etwas zu weich und schlabbrig war. Daher beließ ich sie noch weitere 5-6 Minuten darin.

05 - Pizza im Ofen
Im Ofen

Ein paar zusätzliche Minuten länger hätten sogar noch gut getan. Aber letztlich war ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden.

06 - Ristorante Pizza Speciale - fertig
Pizza fertig

Die Pizza war zwar in der Mitte des Bodens noch etwas weich und bog sich durch, die Ränder waren allerdings schön knusprig geworden. Wie bei den meisten Fertigpizzen lagen die Komponenten jedoch wieder auf dem Käse, was beim Schneiden den Effekt hatte, dass sich z.B. die Salamischeiben über den Käse zogen anstatt sich regulär zerteilen zu lassen. Das ist aber ein allgemeines Fertigpizzen-Problem.
Ich fand die Zusammenstellung des Belages aber sehr gelungen. Mit den kleineren, etwas schärferen Salamischeiben und den Kräutern eine wirklich gut gewürzte Pizzazubereitung.

07 - Ristorante Pizza Speciale - angeschnitten
Pizza angeschnitten

Natürlich betrachten wir auch dieses mal auch die Nährwerte (die kurioserweise nur in Englisch aufgedruckt waren):

Nährwerte:
  100g 330g
(Pizza)
Brennwert: 1052 kj
255 kcal
3515 kj
840 kcal
Eiweiß: 10g 32,9g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
13,3g
4,9g
43,9g
16,3g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
23,5g
1,8g
47,7g
6,0g

Das sind 22 WW ProPoints – aber wie eingangs bereits erwähnt nahm ich diese “Kalorienbombe” billigend in Kauf. Geschmeckt hat sie alle Mal – eindeutig eine der hochwertigen Fertigpizzen, aber ich hatte auch nichts anderes von Dr. Oetker erwartet.

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 3 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 3 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Kurztest Wagner Big Pizza Supreme

Gleich zu Beginn sei erwähnt, dass die Fotos noch vom letzten Wochenende stammen und ich dieses Wochenende, zumindest bisher, auf Pizza verzichtet habe. Im Rahmen meiner Pizza-Testreihe kam ich nun dazu, auch mal die “Big Pizza” der Firma Wagner zu testen, eine Pizza die nicht wie die bisher getesteten um eine europäisch-italienische Zubereitung mit flachem Teigboden, sondern um die amerikanische Variante mit lockerem, dicken Boden versehen war. Um zumindest eine ungefähre Vergleichbarkeit mit den vorherigen Pizzen zu haben, wählte ich die Zubereitungsart Supreme, die mit Salami, Schinken, Paprika und Pilzen am ehesten der Zubereitungsart Speciale entspricht, so wie ich sie bisher hier getestet hatte. Mit 410g Füllgewicht war es auch gleichzeitig die voluminöseste Pizzavariante unter den bisher getesteten.
Doch genug der Vorrede, werfen wir einen Blick auf die Verpackung.

01 - Packung vorne
Packung vorne

02 - Packung hinten
Packung hinten

Die Pizza selbst im Inneren des Pappkartons ist natürlich wie immer noch zusätzlich in Folie eingepackt. Wie auch beim Produkt Die Backfrische” der Firma Wagner handelte es sich um eine eher weite und daher auch leicht zu lösende Folie, welche die Pizza nicht eng umschloß.

03 - Pizza in Folie
Pizza in Folie

Bei der Pizza selbst, deren Durchmesser 24cm betrug, sind im Gegensatz zu den bisherig getesteten Pizzen die Belagkomponenten unterhalb des Käses angeordnet, was ich persönlich sehr vorteilhaft finde, da die Salamischeiben in diesem Fall weniger dazu neigen, beim schneiden über den Käse zu rutschen und sich der Schneideaktion zu widersetzen. Der Boden selbst ist wie Eingangs erwähnt natürlich auch erheblich dicker.

04 - Pizza ausgepackt
Pizza ausgepackt

Für die eigentlich Zubereitung musste nun der Ofen, ich verwende einen Elektroofen mit Ober- und Unterhitze, auf 200 Grad vorgeheizt werden und die Pizza anschließend für ca. 20-24 Minuten gebacken werden. Ich verließ mich da aber nicht nur auf die Uhr, sondern auch auf meinen geübten Fertigpizzabäcker-Blick. 😉

05 - Pizza im Ofen
Pizza im Ofen

Der Geruch als ich den Ofen schließlich öffnete und die Pizza entnahm, kam mir ein wirklich angenehmer Geruch entgegen. Was mir aber sofort auffiel, war dass sich genau in der Mitte des Pizzakörpers einiges an Flüssigkeit angesammelt hatte. Außerdem schien sich der Käse, der ja zu Beginn gleichmässig auf der ganzen Pizza befand nun etwas in der Mitte zu konzentrieren – was sich aber als eine einfache Täuschung erwies, da sich der Käse in den Außenbereichen einfach nur dunkler gefärbt zu haben schien.

06 - Wagner Big Pizza Supreme fertig
Pizza – fertig gebacken

Geschmacklich erwies sich die Pizza als wirklich vorzüglich. Der Teig war angenehm knusprig, aber nicht zu hart und der Belag aus Salami, Schinken, Pilzen Paprika, Tomatensauce und natürlich Käse erwies sich als Lecker und sehr reichlich vorhanden.

Werfen wir noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 410g
(Pizza)
Brennwert: 996 kj
237 kcal
4084 kj
972 kcal
Eiweiß: 9,7g 39,8g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
9,6g
3,4g
39,4g
13,9g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
27,9g
2,6g
114,4g
10,7g
Ballaststoffe: 2,0g 8,2g
Natrium: 0,57g 2,34g
BE: 2,3 9,5

Das entspricht 26 WW ProPoints und belegt in der Reihe der bisher getesteten Pizzen eindeutig Platz eins. Aber bei der wirklich leckeren Zusammenstellung kann man das wirklich einen Moment vergessen. Die Pizza war wirklich vorzüglich und ich kann sie ohne vorbehalte weiter empfehlen.

07 - Pizza angeschnitten

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 3 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 3 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Kurztest Dr. Oetker “Die Ofenfrische” Pizza Speciale

Im Rahmen meiner Testreihe von Fertigpizzen kam ich nun gestern Abend dazu, eine Pizza der Bielefelder Firma Dr. Oetker von der Sorte Die Ofenfrische einem genaueren Test zu unterziehen. Um einen besseren Vergleich zum vorherigen Test zu ermöglichen, wählte ich auch dieses Mal die Zusammenstellung Speciale. Der Preis lag im tegut bei 2,49 Euronen, ich habe sie aber auch schon günstiger zu Preisen bis hinunter zu 1,99 Euronen gesehen.

01 - Packung vorne
Verpackung Vorderseite

02 - Packung hinten
Verpackung hinten

Wie üblich befand sich im Inneren der Verpackung die in dünne Folie eingeschweißte, tiefgefrorene Pizza.

03 - Pizza verpackt
Pizza eingeschweißt

Der Durchmesser der Pizza lag mit ca. 24 cm einen Zentimeter unter dem Durchmesser der letztes Wochenende getesteten Wagner-Pizza, dafür war der Rand deutlich dicker. Mit 405g Nettogewicht war sie des weiteren auch etwas massiger. Unter der Pizza fand sich zwischen einer Pappscheibe und dem eigentlichen Pizzakörper eine dünne Folie Backpapier. Sehr praktisch wenn man über kein eigenes Backpapier verfügt – hier hat Dr. Oetker eindeutig mitgedacht.

04 - Pizza ausgepackt
Pizza – ausgepackt

05 - Pizza mit Pappe und Backpapier
Pizza mit Backpapier und Pappe

Der Belag aus Salami, Schinken und Pilzen sowie natürlich der üblichen Tomatensauce und Käse, sah wie ich fand ganz passabel aus. Die acht Salamischeiben waren sehr gleichmässig verteilt, ebenso die kleinen Schinkenschnipsel, die aber wie ich fand etwas zu spärlich vertreten waren. Die Pilze wiederum, welche recht sich konzentriert in einem mittigen Streifen auf der Pizza befanden, waren mehr als genug vorhanden. In der Summe fand ich, dass diese Pizza sehr maschinell gefertigt aussah, was aber nichts über den Geschmack aussagen muss.
Für die Zubereitung musste der Ofen auf 250 Grad vorgeheizt werden. Die Pappe wurde entfernt und das Backpapier kurz vom Unterboden gelöst. Nachdem mein Elektroofen schließlich die gewünschte Temperatur erreicht hatte, schob ich die Pizza auf dem Backblech und mit dem Backpapier darunter in den Ofen, wo sie 13 bis 15 Minuten verbleiben sollte.

06 - Pizza im Ofen
Pizza im Ofen

Nach der angegebenen Zubereitungszeit holte ich schließlich die Pizza wieder aus dem Ofen und bereitete sie zum Verzehr vor. Sah wie ich fand wirklich nicht schlecht aus.

07 - Pizza fertig
Pizza – fertig gebacken

Ein angenehmer, wenn auch nicht so extrem intensiver Geruch verströmte, als ich die Klappe des Ofens öffnete um die Pizza auf den Teller umzufrachten. Der Außenrand der Pizza war zwar zwar gut durchgebacken, wie ich aber bereits beim ersten anschneiden feststellen durfte, erwies sich die Mitte der Pizza doch noch als etwas weich und schlabberig. Vielleicht hätte ich die Pizza doch noch etwas länger im Ofen lassen sollen. Dann wäre aber zu befürchten gewesen, dass der Rand zu hart wird. Wie ich ebenfalls feststellen musste ließen sich die Salamischeiben trotz der Verwendung eines wirklich scharfen Messers schlecht schneiden, ohne dass man die Scheiben zerriss oder über den restlichen Belag schob. Wie bei den vielen Fertigpizzen lagen die Komponenten wie Salami, Schinken und Pilze auch oben auf dem Käse und dem Tomatenmark. Besser wäre es gewesen, wenn man zumindest Teile davon unter den Käse getan hätte. Positiv war aber vor allem der etwas dickere Rand, der sich trotz der wohl doch etwas zu kurzen Backzeit als knusprig und schmackhaft erwies. Der geschmackliche Eindruck war in der Summe aber durchaus positiv.

Werfen wir noch einen Blick auf die Nährwerte dieser Pizzazubereitung:

Nährwerte:
  100g 405g
(Pizza)
Brennwert: 871 kj
207 kcal
3527 kj
839 kcal
Eiweiß: 9,0g 36,4g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
7,3g
3,9g
29,4g
15,7g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
26,3g
2,2g
106,5g
9,0g
Ballaststoffe: 2,0g 8,3g
Natrium: 0,70g 2,85g

Die Pizza erwies sich als hochwertige und schmackhafte wie ich fand, die aber noch etwas Verbesserungspotential in Hinsicht auf den Belag vertragen könnte. Dass der Boden in der Mitte noch etwas zu weich war, kann ich nur teilweise auf den Hersteller schieben – obwohl ich mich ja genau an die Zubereitungsanweisung gehalten habe. Ich mag es ja sehr wenn ich die Pizza in Achtel oder Sechzehntel zerschneiden und mit der Hand essen kann, was hier natürlich hier nicht ohne weiteres möglich war. Aber ich bin mehr als satt geworden und geschmeckt hat es ebenfalls – und das ist ja das wichtigste bei solchen Pizzen.

08 - Pizza angeschnitten

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 2 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 2 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Schweineschnitzel mit Kroketten [15.01.2010]

Zum neuen Wochenanfang bot unser Betriebsrestaurant wieder einmal eine durchaus interessante Auswahl an Speisen an. Im Asia-Bereich lockten u.a. “Gebratener Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce” und “Gaeng Keaw Wan Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse , Aubergine, Bambussprossen in scharfem grünem Curry“, wobei für mich höchstens letzteres in Frage gekommen wäre. Scharfer grüner Curry hörte sich durchaus verlockend an. Aber auch der regulären Sektionen gab es verlockende Angebote. Da war zum einen das heutige Sonderangebot in Form von einem “Putencurry mit Gemüse an Basmatireis“, welches ich durchaus in Betracht zog. Aber auch die “Mexikanische Chili- Linsen mit Reis” aus der Abteilung der Vitality-Speisen sahen gar nicht übel aus und die “Cannelloni mit Fleischfüllung in Tomatensoße” bei den Globetrotter-Gerichten hatten auch ihren Reiz – aber ich entschied mich nach einigem Überlegen dann doch für das traditionell-regionale “Schweineschnitzel mit Schinken, Käse überbacken dazu Rahmsoße und Kroketten“, welches ich mir noch mit einer Schale zusätzlicher Erbsen als Gemüsebeilage aufwertete. Auf einen Nachtisch verzichtete ich aber heute.

Schweineschnitzel & Kroketten

Eine gute Wahl wie ich feststellen durfte – das Stückchen unpaniertes Schnitzelfleisch war zart und sehr lecker. Der gefalteten Scheibe Kochschinken und dem Käse darauf hätte es nicht unbedingt bedurft, ich hätte es auch pur genommen, aber wo sie schon mal drauf waren schadete es natürlich auch nichts. Bei der Rahmsauce, die im übrigen geschmacklich sehr gut dazu passte, hatte man wieder mal übertrieben und für meinen Geschmack etwas sehr viel davon drauf getan – dabei war das Schwein ja schon tot und hätte nicht noch zusätzlich ertränkt werden müssen. 😉 Bei den Kroketten hätten es wiederum ein bis zwei mehr sein können, aber die die auf dem Teller waren erwiesen sich für Kantinenkroketten als wirklich vorzüglich, denn sie waren richtig heiß, außen wunderbar knusprig und innen angenehm weich. Die Erbsen hingegen hatten ihre heißeste Zeit schon hinter sich, aber bei Gemüse von einer Selbstbedienungs-Theke ist das wohl nicht ganz zu verhindern. Letztlich waren sie aber Ok und passten meiner Meinung nach auch sehr gut zum Restgericht.
Es ist eigentlich müßig zu erwähnen, dass das Schweineschnitzel heute den größten Zuspruch bei den Gästen fand, deutlich vor Canneloni, Putencurry, den Asia-Gerichten und den Mexikanischen Chili-Linsen. Puutrencurry, Asia-Gerichte und Canneloni lagen dabei wohl ungefährt gleich auf, die Chili-Linsen erfreuten sich offensichtlich keiner so großen Beliebtheit, aber damit hatte ich auch nicht gerechnet. Obwohl ich zugeben muss dass sie wirklich interessant aussahen – sollte es noch einmal etwas ähnliches geben werde ich sie auf jeden Fall wieder in Betracht ziehen.

Mein Abschlußurteil:
Überbackenes Schweineschnitzel: ++
Rahmsauce: ++
Kroketten: ++
Erbsen: +