Putensteak Hawaii [16.12.2009]

Meine persönlichen Favoriten heute waren eindeutig “Gedünsteter Kräuterzander auf Austernpilzsautee mit Meerrettichkartoffeln” aus dem Bereich Vitality und das “Putensteak Hawaii mit Curryreis” aus der Sektion Globetrotter. Die “Spezial Nudeln nach Shanghai Art” und “Ko Lo Yuk – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce” sahen zwar auch nicht übel aus, aber mir war heute nicht so nach Asiatischen. Eigentlich hatte auch “Tellerrösti mit Gemüse und Käse überbacken” bei den traditionell-regionalen Gerichten zumindest der Beschreibung nach mein Interesse geweckt, aber als ich es in unserer Essensvitrine sah, kam ich dann doch davon ab – es sprach mich nicht wirklich an. So fiel meine Wahl letztlich auf das Putensteak Hawaii, was zwar visuell auch nicht der Oberrenner war, aber zumindest sehr gefragt war. Ich folgte also dem Herdentrieb. 🙂
Das ganze wertete ich schließlich noch mit einem Becherchen Mango-Moussé auf.

Putensteak Hawaii

Ein Gourmetmenu war das Putensteak letztlich auch nicht – viel mehr mal wieder eine typische Kantinenmahlzeit. Dabei weiß ich doch dass es in diesem Betriebsrestaurant auch besser geht. Das Stückchen Putensteak, das man mit einer Scheibe Ananas garniert, dem Minimum an Käse überbacken und anschließend in Sauce ertränkt hatte, fand ich doch etwas klein für die große Menge an Reis und außerdem auch etwas trockener als sonst. War aber genießbar und in Kombination mit dem relativ gut gelungenen Curryreis reichte die Menge auch durchaus aus, um zu sättigen. Das Mango-Moussé schließlich war aber recht lecker, wenn auch durch die Garnierung mit Schokosauce fast ein wenig zu süß für meinen Geschmack, es ging aber gerade noch.
Der Renner heute war eindeutig natürlich das Putensteak – aber sehr dicht gefolgt vom Kräuterzander, den ich auf mehr Tischen sah als ich erwartet hatte. Danach kamen asiatische Speisen und dann erst der Gemüse-Rösti. Putensteak ist eben Massenkompatibel, auch wenn man es mit Sicherheit etwas besser hätte hinkriegen können. Aber vielleicht klappt es ja das nächste mal.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak Hawaii: +
Curryreis: ++
Mango-Moussé: +

Paprikarahmgeschnetzeltes & Käsespätzle [20.11.2009]

Auf der Standardkarte fanden sich heute “Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paprika dazu Wildreismix im Vitality-Bereich,
Topfenstrudel mit Vanillesauce” als für Freitag hier typische Süßspeise bei den traditionell-regionalen Gerichten, “Gebratenes Pangasiusfilet auf buntem Reis mit Kräutersauce”” bei an Globetrotter-Theke und bei den Wok-Speisen “Gebackene Ananas und Banane” und “Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce“. Ich war zuerst zwischen der Hähnchenbrust und den Pagnasius hin und her gerissen, doch als wir schließlich in die Kantine kamen durften wir entdeckten, dass man das Angebot heute um ein zusätzliches Tagesangebot aufgestockt hatte: “Paprikarahmgeschnetzeltes vom Schwein mit Käsespätzle” Klang lecker und war vergünstigt (2,40) – also wählte ich schließlich dieses Gericht. Dazu gabs noch einen Erdbeerpudding.

Paprikarahmgeschnetzeltes & Käsespätzle

War eine gute Wahl muss ich sagen. Das geschnetzelte Schweinefleisch tummelte sich in einer angenehm würzigen Rahmsauce mit reichlich roten und grünen Paprikastückchen. Dazu die reichlich in Käse mit Käse garnierten Spätzle / Knöpfle – wirklich lecker. Dass es sich hier um die leicht variierten Reste vom Montag handeln könnte, kam mir erst beim schreiben dieses Artikels. War auch eindutig besser als dieses – und aufgewärmt wars definitiv nicht – das schmeckt man. Ein wirklich gelungenes Gericht muss ich sagen – hat mir sehr gefallen. Das fruchtige Erdbeerpudding bildete da auch einen guten Abschluss dieses Mahles.

Mein Abschlußurteil:
Paprikarahmgeschnetzeltes: ++
Käsespätzle: ++
Erdbeerpudding: ++

Pizza Bazza [17.07.2009]

Wie bereits im gestrigen Post erwähnt gönnt sich unser Kantinenkoch aktuell ein paar Tage Urlaub. Daher entschlossen sich einige Kollegen heute etwas bei der Pizzera La Rosa zu bestellen. Die Karte umfasste neben Pizzen und Nudelgerichten auch Salate, Lammgerichte und verschiedene Schnitzelvariationen. Aber ich hatte heute Lust auf Pizza. Beim Studium des recht umfangreichen Angebotes und nachdem ich mich schon fast für die Pizza Speziale mit Salami, Schinken, Paprika und Pepperoni entschieden hatte, stieß ich auf ein anderes interessantes Gericht, das sofort mein Interesse weckte: Die Pizza Bazza zum Preis von 6,50 Euronen bei einem Umfang von 30cm.

Pizza Bazza

Der Belag war mal wirklich etwas anderes und ich kann mich nicht entsinnen bisher etwas ähnliches irgendwo anders gesehen zu haben. Neben Salamischeiben hatte man wie man unschwer erkennen kann auch Scheiben von gekochten Eiern, Erbsen, Käse und natürlich Tomatensauce auf den Teig gegeben. Und die Kombination erwies sich als wirklich sehr lecker. Es hatte zwar ca. eine Stunde gedauert bis die Lieferung bei uns eintraf, aber bei der großen Menge an Pizzen war die Wartezeit verständlich und die Gerichte waren wie es schien durch die Reihe auch noch heiß. Und auch dass man die Pizzen geschnitten hatte ist ja leider bei allen Pizzadiensten selbstverständlich. Der Teig erwies sich als dünn und knusprig, die Ränder waren schmal und nicht allzu hart gebacken – genau wie ich es bevorzuge. Auch von keinem der anderen Kollegen hörte ich ein Wort der Beschwerde. Wie es mir scheint ist die Pizzeria La Rosa mit ihrem Lieferdienst eine wirklich empfehlenswerte Adresse hier im Süden von Frankfurt – und allzu teuer sind sie auch nicht. Ich hoffe wir bestellen ein weiteres Mal in der Urlaubszeit unseres Koches.

Mein Abschlußurteil:
Pizza Bazza: ++

Tomaten-Paprikasüppchen [06.07.2009]

Zum Wochenanfang bestand die Auswahl in unserer Kantine aus “Knusprigen Gambas auf buntem Blattsalat dazu eine Frühlingsrolle mit Süß-Saurem Dipp” und “Tomaten-Paprikasüppchen mit Kokosmilch, dazu Schinken-Käse-Toast“. Ich kann aktuell gar nicht mehr sagen was mich ritt – aber ich entschied mich für das Süppchen.

Tomatencreme-Kokos-Suppe

Auch wenn die Gambas mit Salat – das muss ich ganz ehrlich zugeben – wirklich gut aussahen, erwies sich auch die Tomaten-Paprikasuppe als gute Wahl. Der Schinken-Käse-Toast war schön knusprig und ziemlich frisch als ich ihn verzehrte – ich zerteilte ihn mir größtenteils in die Suppe, da diese recht dünn war. Als Zutaten fanden sich vor allem halbe und geviertelte Partytomaten sowie Zwiebelstreifen darin. Fand ich sehr lecker – war genau das richtige für das zum Mittag hin doch noch sehr warm gewordene Wetter.

Mein Abschlußurteil:
Tomaten-Paprikasüppchen: ++
Schinken-Käse-Toast: ++