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Die Kaki-Frucht – mal näher betrachtet

Monday, November 9th, 2009
Kaki chopped

Heute bin ich endlich mal dazu gekommen die Kaki zu testen. Dieses auch unter den Namen Honigapfel, Persimone oder Sharonsfrucht bekannte Obst war mir in der ganzen Form bisher unbekannt, nachdem ich sie nun geöffnet hatte weiß ich, dass ich sie schon vor Jahren in den Obstsalaten vom Asia-Obst- & Gemüseladen in der Oberlauengasse in Jena(siehe dazu hier oder hier) gegessen hatte und sie dort immer – Asche auf mein Haupt – für eine Melonenart gehalten hatte. Schäm
Die Haupterntezeit der Kakis, deren weltweite Ernte im übrigen zu 90% aus China, Japan und Korea stammt, ist Oktober und November – wir befinden uns also derzeit tatsächlich in der Haupterntezeit für die Frucht. Vor allem in Asien werden diesen Früchte heilende Wirkungen zugeschrieben – vor allem bei Magenproblemen und Bluthochdruck, aber auch bei Husten soll sie helfen.
Des weiteren sind Kakis parthenocarp, das heißt dass sie auch Früchte ansetzen, wenn die Blüten nicht bestäubt werden. Kommt es zur Bestäubung bilden sich im Fruchtfleisch bis zu acht Samen und die Früchte werden etwas größer. Im unreifen Zustand enthalten die Früchte viel Tannin, was ihren Geschmack etwas herber macht (was an Birne und Aprikose erinnert), je reifer sie jedoch werden lässt dieser Geschmack immer mehr nach. Außerdem findet sich viel Beta-Carotin (Provitamin A) darin, was sie ernährungsphysiologisch sehr interessant macht.
Da sie die Frucht bereits einige Tage gelegen hatte, ließ sie sich mit Hilfe des extra zu diesem Zweck mitgebrachten Messers (in der Etagenküche auf Arbei gabs leider keine Messer) leicht zerteilen. Ich entschied mich dafür, sie in kleine Schnitzen zu schneiden und das Fruchtfleisch dort heraus zu verzehren. Die Alternative mit dem “Auslöffeln” erschien mir doch eher unpraktisch. Die Schale kann man zwar angeblich bei reifen Früchten gefahrlos mit verzehren, aber so weit wollte ich dann doch nicht gehen.
Geschmacklich erwies sie sich als recht süß, mild und etwas pelzig, ohne dabei jedoch unangenehm zu sein. Das Fruchtfleisch war wenig faserig, sondern eher homogen weich. Kerne fanden sich keine darin, was entweder darauf hinweist dass es sich hier um Früchte von unbestäubten Bäumen oder aber einer Sonderzuchtform wie z.B. der Sharon-Kaki aus Israel handelt. Ich tippe mal auf ersteres.
Nicht unbedingt meine neue Lieblingsfrucht, ich mag es eher säuerlich, aber man kann die Kaki durchaus mal essen. Vor allem weil ich noch zwei rumliegen habe, die ich mir im Laufe der Woche mal zu Gemüte führen werde. 😉

Verspätungen & Frühstück

Monday, November 9th, 2009

Heute früh musste ich mal wieder mit der S-Bahn in Richtung München fahren – das dritte Mal seit ich nun hier bin – da mein Kollege mit dem Poolwagen “Homeoffice” macht – und zum zweiten Mal gab es erhebliche Verspätungen. Ich war bereits um kurz nach 7:15 Uhr am Gleis und hoffte gleich den nächsten Zug erwischen zu können um womöglich noch vor 8:00 Uhr in der Firma zu sein. Doch da hatte ich meine Rechnung ohne den MVV gemacht – denn wie uns eine mit leichtem bayrischen Dialekt behaftete, tiefe Männerstimme am Gleis wenig später etwas gelangweilt klingend mitteilte, wäre aufgrund von Schäden an einer Gleisanlage mit erheblichen Verzögerungen ab dem Ostbahnhof zu rechnen und entschuldigte sich – eher gelangweilt klingend – für jegliche Unannehmlichkeiten. Gerade dachte ich so bei mit “… ach, das betrifft uns hier ja gar nicht …” ergänzte sie noch dass auch die S2 Richtung Petershausen betroffen sei, also genau die Linie die ich nehmen wollte. Und so kam es dann auch, dass ich bis etwa 8:00 Uhr am sich immer weiter füllenden Gleis warten musste, bis endlich ein Zug kam und alle aufgabelte. An verschiedenen Haltestellen kam auch noch mehrfach die automatisierte Ansage, die Fahrgäste mögen doch bitte aus den Türen treten, damit diese automatisch schließen könnten – was unsere Fahrt noch einmal jeweils um einige Minuten verzögerte. Um kurz vor 8:30 Uhr war ich dann endlich im Betrieb – eine Verzögerung von über einer Stunde. Bin wirklich not amused.
Nachdem ich angekommen war, führte mich mein Weg erst einmal in die Kantine, wo ich mich mit einer Semmel mit Fleischpflanz’rl und einem Becher Kaffee eindeckte. Dazu gab es heute dann noch eine Kaki und die letzte Banane vom Einkauf der letzten Woche, die bereits ein wenig “gereift” war.

Kaki, Frikadelle & Banane

Heute habe ich mir auch ein Messer mitgebracht, damit ich endlich die Kaki zum Verzehr zerschneiden kann. Ich hoffe daher heute im Laufe des Abends endlich den angekündigten Bericht verfassen zu können.
Also dann: Guten Appetit

Kaki, Leberkäse & Banane

Thursday, November 5th, 2009


kaki, leberkäse & banane

Da bin ich gestern Abend doch tatsächlich noch einmal in den Supermarkt meiner Wahl gegangen und habe mit ein paar Kakis besorgt – es reizte mich doch zu sehr diese Dinger mal zu probieren. Dazu gab es noch eine Leberkäs’semmel und eine Banane aus meinem alten Obstbestand, Trauben sind zwar auch noch da, aber wenn überhaupt ess ich die heute Nachmittag.
Die Kaki selbst ist noch recht hart wie ich feststellte.
Nun steh ich vor zwei Fragen:
1.Wie ess ich die Kaki?
2. Ist die Kaki bereits reif genug?

zu 1. Es gibt hier wohl zwei Fraktionen: Zum einen die Schalenmitesser und die Auslöffler. Ich denke ich werde beides mal testen und mich dann entscheiden.
zu 2. Ich werde diese zwar mal in diesem harten Zustand probieren, es scheint aber eher üblich zu sein zu warten bis die Frucht weich und schlabbrig ist. Da ich über mehrere Früchte verfüge kann ich auch hier beide Varianten testen.
Ich berichte dann hier meine Erfahrungen.

Guten Appetit