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Kabeljau auf sizilianische Art mit Ciabatta [30.06.2017]

Friday, June 30th, 2017

Am heutigen Freitag überlegte ich kurz, ob ich nicht ausnahmsweise bei den Süßspeisen aus dem Abschnitt Tradition der Region zugreifen soll, denn es standen Reiberdatschi mit Apfelmus auf denr Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Und bei Kartoffelpuffern würde ich auf jeden Fall eine Ausnahme machen. Dann aber warf ich einen Blick auf den Kabeljau auf sizilianische Art mit Cibattabrot im Abschnitt Globetrotter und erkannte schnell, dass es sich bei diesem Gericht eindeutig um die bessere Wahl handelte. Der Sommersalat mit gebackenen Champignons bei Vitality oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Bandnudeln mit asiatischem Gemüse und Kokosmilch oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Specialsauce kamen nicht in die nähere Auswahl.

Codfish sicilian style with ciabatta / Kabelajau auf sizilianische Art mit Ciabatta

Beim Kabeljaufilet hatte ich leider ein recht kleines Stück erwischt, es waren auch größere in der Warmhalteschale gewesen, aber ich hatte darauf verzichtet mich zu beschweren. Dafür war das mit einigen Kräutern garnierte Filet wunderbar zart und saftig und sogar noch ausreichend heiß. Und es passte wunderbar zu der ratatouilleartigen Gemüsemischung aus Kirschtomaten, Möhren, Zwiebeln, Kartoffeln und Olivenstückchen in ihrer fruchtig-pikanten Tomatensauce. Dazu passte gut das frische, knusprige Ciabatta, das ich dazu nutzte die sizilianische Gemüsezubereitung aus dem Teller aufzusaugen und die Reste aufzuwischen. Ein sehr leckeres Gericht zum Wochenabschluss, ich war sehr zufrieden.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich der sizilianische Kabeljau großer Beliebtheit und konnte sich mit einem klaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, gefolgte von demn Reiberdatschi auf dem dritten Platz und knapp dahinter dem Sommersalat mit Champignons auf Platz vier.

Mein Aschlußurteil:
Kabeljaufilet: ++
Sizilianische Gemüsezubereitung: ++
Ciabatta: ++

Kürbis-Gemüseeintopf [12.11.2013]

Tuesday, November 12th, 2013

Neben den wirklich verlockend aussehenden Spaghetti Bolognese mit Parmesan bei Globetrotter fanden sich heute gleich zwei Eintöpfe auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants: Zum einen ein Gratinierter Kürbis-Gemüseeintopf bei Vitality und zum anderen ein Erbseneintopf mit Kartoffelwürfel, Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Tradition der Region. Außerdem wurden noch Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton Art sowie Patrt Pad Prug – Fisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in scharfer Basilikumsauce an der Asia-Thai-Theke angeboten. Kurz überlegte ich zwar, beim asiatischen Fischgericht zuzugreifen, dann jedoch schwenkte ich doch auf den mit 416kcal angenehm leichten Kürbis-Gemüseeintopf, dessen Gratinierung aus einem mit Käse überbackenen Stück Baguette bestand. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Becher Birnenquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Kürbis-Gemüseeintopf / Pumpkin vegetable stew

Nach der Enttäuschung mit der Gnocchipfanne von gestern erwies sich dieser Eintopf als wirklicher Lichtblick. Neben gewürfeltem Hokkaidokürbis und kleinen Salzkartoffeln fanden sich in der mit einigen Kräutern und sehr würzig geratenen Flüssigkeit auch Mais, Paprika in grün und rot sowie wohl auch etwas Knollensellerie. Auch ohne Fleisch ein sehr leckeres Gericht. Einzig das recht hart gebackene Scheibchen Baguette mit Käse ließ etwas zu wünschen übrig. Dafür war aber der kleine Becher mit zahlreichen Fruchtstückchen versehene und mit einem Stück Orange und einer Scheibe Kiwi garnierte Birnenquark wieder voll nach meinem Geschmack. Ich war heute endlich mal wieder vollends zufrieden.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala konnten sich heute, ganz wie erwartet, die Spaghetti Bolognese mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten behaupten. Am zweitliebsten war zu den Asia-Gerichten gegriffen worden, gefolgt vom Erbseneintopf mit Wiener Würstchen auf Platz drei. Auf einem guten, aber vierten Platz kam schließlich – wie meist üblich – das vegetarische Gericht in Form des Kürbis-Gemüseeintopfs.

Mein Abschlußurteil:
Kürbis-Gemüseeintopf: ++
Gratiniertes Baguette: +/-
Birnenquark: ++

Zucchinipuffer mit Broccoli & Tomate [10.01.2012]

Thursday, January 10th, 2013

Die Angebote erschienen mir auf den ersten Blick heute mal wieder eher durchwachsen. Interessant erschien mir auf den ersten Blick das Fischfilet gebacken mit verschiedenem Gemüse in Tomatensauce, das heute neben dem Kia Mian Min – Gebratene Chinanudeln mit Eier nach Sijan Art und einem Nua Pad King – Rindfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Chilisauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Gegen drei Mal Fisch hintereinander hätte ich nichts gehabt, aber ich sollte noch etwas besseres entdecken. Die Spaghetti “Pesto Genovese” mit Kirschtomaten und Parmesan bei Globetrotter klang schon mal sehr gut, während das Fleischpflanzerl mit Kartoffelpüree in Zwiebelsauce bei Tradition der Region sich zwar gut anhörte, ich es aber als zu kalorienreich ansah und aus Erfahrung wusste, dass das hiesige Kartoffelpüree für meinen Geschmack etwas zu dünn geriet. Aber da waren ja glücklicherweise auch noch die Zucchinipuffer mit Broccoli und Tomate in der Sektion Vitality, das mir sowohl verlockend als mit 430kcal auch angenehm leicht erschien. Da gönnte ich mir sogar mein erstes Dessert dieses Jahr, einen kleinen Becher Johannisbeerquark.

Zucchinipuffer mit Tomaten & Broccoli / Zucchini pancakes with tomatoes & broccoli

Ein Gericht dieser Art hatte ich hier, hier, hier und hier schon mal probiert und war trotz der Einfachheit des Gerichtes immer sehr zufrieden damit gewesen. Doch heute sollte ich leider etwas enttäuscht werden. Zwar gab es an der fruchtigen, mit zahlreichen Stückchen und einigen Kräutern versehenen Tomatensauce und den blanchierten und mild gewürzten Broccoli nichts auszusetzen, aber die Zucchinipuffer waren heute was ihre Konsistenz angeht leider misslungen. Die Pfannkuchen-Fladen, die wohl aus Zucchini und Kartoffeln hergestellt worden sind, waren einfach zu dick geraten und zu kurz gebraten. Dadurch waren sie schlabberig geworden und zerfielen ziemlich leicht, was den Genuss etwas schmälerte. Geschmacklich waren die Puffer zwar so weit in Ordnung, aber für eine volle Punktzahl reicht es heute einfach nicht aus. Der kleine Becher mit zahlreichen Früchten versehene Johannisbeerquark entschädigte mich aber abschließend wieder etwas mit dem heutigen Mittagsmahl.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute nicht wie ich zuerst vermutet hatte das Fleischpflanzerl auf Platz eins, sondern wurde unerwarteterweise in seiner Beliebtheit noch von den Spaghetti “Pesto Genovese” leicht übertroffen. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und auf Platz vier schließlich die Zucchinipuffer – dieses Mal meiner Meinung nach verdient.