Hähnchenbrust mit Tomate & Mozzarella [06.09.2010]
6.09.2010 20:48 kulinarisches, lunchtime1 Kommentar
Die Asia-Ecke bot man heute u.a. “Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce” oder “Gung Pao Ngao – Rindfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse” sowie ein weitere Gericht mit Putenfleisch an. Irgendwie war mir heute aber mal wieder nicht nach Asiatisch, daher wandte ich meinen Hauptaugenmerk mal wieder der regulären Küche zu. Kalorientechnisch wären mit Sicherheit die “Spiralnudeln in Paprikaragout” aus dem Bereich Vitality gewesen, was ich als Auswahl heute auch tatsächlich in Betracht zog. Das “Paprikarahmschnitzel mit Kräuterreis” aus dem Bereich der traditionell-regionalen Gerichte hätte sich aber wohl auch nicht so extrem negativ auf meine Kalorienbilanz ausgewirkt. Aber am meisten reizte mich dann doch letztlich die “Hähnchenbrust mit Tomate und Mozzarella überbacken, Tomatensauce und Gabelspaghetti” aus der Sektion Globetrotter. Wobei die endgültige Entscheidung tatsächlich erst fiel, als ich an der Theke an der Spiralnudeln und Hähnchenbrust ausgegeben wurde anstand.
Über Gabelspaghetti kann man ja geteilter Meinung sein – sie sind zwar schmackhaft wie die meisten Nudeln, ich persönlich finde ja dass sie ihren Namen zu Unrecht tragen da sie sich eben gerade mit einer Gabel nicht besonders gut aufnehmen lassen. Die fruchtige, mit reichlich Tomatenstücken versehene Tomatensauce die man beigefügt besaß von ihrem leckeren Geschmack den nützlichen Nebeneffekt, die Nudeln zusätzlich etwas zu binden und dadurch besser aufnehmbar zu machen. Unter der Sauce versteckte sich schließlich ein angenehm großes, zartes und nicht zu trockenes Stück Hähnchenbrust, das mit kleinen Tomatenwürfeln belegt und schließlich mit reichlich Mozzarella überbacken worden war. In der Summe ein gelungenes Gericht, dem es nicht wirklich an etwas fehlte. Sogar bei der Präsentation hatte man sich offensichtlich etwas Mühe gegeben – obwohl man sich hier natürlich streiten kann ob man die Sauce nicht besser über die Nudeln gegeben hätte. Aber auch das Grünzeug auf den Nudeln hatte wie ich fand visuell einen gewissen Reiz.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala bei den anderen Kantinengästen lieferten sich heute meiner Ansicht nach Schnitzel und Hähnchenbrust ein recht knappes Kopf an Kopf Rennen, welches nur um knapp von dem Schnitzel gewonnen wurde. Auf dem dritten Platz folgten dann die Asia-Gerichte und schließlich die vegetarischen Spiralnudeln mit Paprikaragout. Mit schätzungsweise ca. 700kcal oder 15 WW-ProPoints liegen die Werte zwar an der oberen Grenze des leichten Mittagesgerichtes, aber ich war mit meiner Entscheidung dennoch sehr zufrieden.
Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust mit Tomate & Mozzarella: ++
Tomatensauce: ++
Gabelspaghetti: ++
Tags: betriebsrestaurant, chicken breast, essen, food, gabelspaghetti, hähnchenbrust, kantine, lunch, mittagessen, mozzarella, nahrung, nahrungsmittel, tomaten, tomatensauce
Gung Po Yau You [03.09.2010]
3.09.2010 16:26 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Heute kam ich endlich mal dazu, auch dem asiatischen Angebot meine Aufmerksamkeit zu widmen. Obwohl die reguläre Küche heute durchaus auch Angebote hatte, die mich gereizt hätten. Gut, der traditionell-regionale “Kaiserschmarrn mit Apfelmus und Zimt-Zucker” war natürlich wieder nichts für mich – wie man ja allgemein weiß bin ich kein Freund von Süßspeisen zu Mittag, von einigen wenigen Ausnahmen natürlich abgesehen. Der “Gebackene Seelachs mit Kartoffelsalat und Remouladensauce” sah aber gar nicht mal so schlecht aus, auch wenn er kalorientechnisch bestimmt nicht die beste Wahl gewesen wäre. Am meisten reizte mich hier jedoch die “Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paprika, dazu Wildreis“, ein Gericht dass ich hier ja schon mal probiert und für gut befunden hatte. Aber zumindest einen Tag in dieser Woche wollte ich auch mal etwas Asiatisches probieren – und da kam mir natürlich das “Gung Po Yau You – Tintenfisch gebraten mit verschiedenen Gemüse, Chili und Knoblauch” natürlich gerade recht. Die ebenfalls in diesem Bereich angebotene “Gebackene Ananas und Banane” wären vielleicht noch was für den Nachtisch gewesen, aber ich verzichtete darauf. Ich hatte zwar etwas Pech mit dem Zeitpunkt an dem ich an dem Wok meine Schale beladen wollte, denn er war so gut wie leer und die besten Stücke, nämlich das Tintenfischfleisch, schienen zu großen Teilen bereits aus dem Gemüse herausgelesen aber mit etwas Suche gelang es mir dennoch, eine stattliche Portion zu ergattern. Dazu gab es natürlich wie immer eine Schale Reis, die ich mir mit etwas Sambal Olek garnierte.
Das Calamari-Stücke waren auch dieses mal – ich hatte eine ähnliche Präsentation ja hier beim Pad Pla Muek bereits schon einmal erleben dürfen – eher groß und auf einer Seite wie angeritzt. Eine solche Präsentation erscheint mir zwar auch weiterhin ungewöhnlich, aber das mindert ja nicht die Qualität der zarten und festen Fleisches. Dazu gab es wie immer eine reichliche Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten, darunter Schoten, Salat, Paprika und Mungobohnenkeimlinge. Da wie ich oben bereits erwähnt zu einem Zeitpunkt am Wok ankam, waren wohl nicht mehr alle normalerweise zu dem Gericht gehörenden Zutaten verfügbar. Geschmeckt hat es aber dennoch – so viel Gemüseauswahl bekommt man wirklich in der regulären Küche eher selten. Geschmacklich fand ich es auch sehr gelungen, auch wenn eindeutig das Sambal Olek den Chili-Geschmack und auch das Knoblauch übertünchte. Ich sollte mich in Zukunft damit wohl doch lieber etwas in Zaum halten, um die eigentlichen Gerichte mehr genießen zu können.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste schien mir heute der Seelachs mit Kartoffelsalat recht eindeutig den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala zu belegen. Ihm folgte die Hühnchenbrust mit Mangold, dann die Asia-Gericht und schließlich der Kaiserschmarrn, der wie üblich natürlich auch bei einigen (gierigen oder ausgehungerten) Gästen noch als zusätzlicher Nachtisch diente. Ich glaube wenn ich mich mittags so voll schlagen würde, käme ich wohl innerhalb der nächsten ein bis zwei Stunden in ein Mittagstief. Ich halte es da lieber etwas leichter – damit bin ich in letzter Zeit auch immer ganz gut gefahren.
Mein Abschlußurteil:
Gung Po Yau You: ++
Reis mit Sambal Olek: ++
Tags: betriebsrestaurant, calamari, essen, food, kantine, keimlinge, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, paprika, reis, Salat, sambal olek, schoten, tintenfisch
Spaghetti Bolognese [02.09.2010]
2.09.2010 20:02 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Eigentlich wollte ich ja heute endlich mal bei den Asia-Gerichten Zugreifen, wobei mich sowohl das “Hang Jan Min – Gebratene Glasnudeln mit verschiedenen Gemüsesorten in Hoi-Sin-Sauce nach Quanton-Art” als auch das “Thoeng Ping Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Zitronengrassauce” gereizt hätte. Obwohl der “Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout” aus dem Bereich Vitality natürlich auch nicht schlecht gewesen wäre und lecker aussah und selbst der traditionell-regionale “Szegediener Rindergulasch mit Salzkartoffeln“, der noch mit etwas Sauerkraut getoppt war, wäre wohl noch drin gewesen. Aber kurzfristig entschied ich mich dann doch noch um und wählte die “Spaghetti Bolognese mit Parmesan” aus der Sektion Globetrotter – irgendwie war mir heute nach diesem Gericht, welches ich hier, hier und hier schon mal probiert und für gut befunden hatte.
Bei solchen Gerichten kann man natürlich nicht viel falsch machen. Die Nudeln waren meiner Ansicht nach genau richtig gekocht – nicht zu weich und nicht zu hart. Dazu reichlich fruchtige Tomatensauce mit ebenfalls reichlich angebratenem Gehacktes, gespickt mit einer gut gewählten Auswahl an Gewürzen und schließlich von mir selbst mit etwas Parmesankäse bestreut. Sehr lecker und gelungen – ich bereute meine Entscheidung nicht, auch wenn es kalorientechnisch bestimmt nicht die optimalste Entscheidung war.
Die Allgemeinheit der Kantinengäste hatte sich ebenfalls für die Spaghetti entschieden, die somit unangefochten den ersten Platz belegten. Um den zweiten Platz lieferten sich die Asia-Gerichte und der Szegediener Gulasch ein so enges Kopf an Kopf Rennen, dass ich beiden diese Position zugestehen möchte. Das vegetarische Curryreis-Gericht fand offensichtlich keinen so großen Zuspruch – ich konnte nur wenige Gäste entdecken die sich daran labten. Mit Spaghetti, vor allem mit Bolognese-Sauce, trifft man eindeutig immer den Geschmack der Allgemeinheit – das hat sich heute mal wieder bewiesen.
Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Bolognese: ++
Tags: betriebsrestaurant, Bolognese, essen, food, kantine, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, nudeln, spaghetti
Hokifilet & Kartoffel-Bohnenpfanne [01.09.2010]
1.09.2010 21:05 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Auch heute entschied ich mich dazu, die Asia-Gerichte wie “Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce” und “Chow San Sei – Verschiedene Sorten Fleisch gebraten mit Gemüse” links liegen zu lassen. Nicht das “Griechische Gyros mit Pommes Frites und Tzatziki” aus dem Bereich Globetrotter bewog mich zu dieser Entscheidung – es war eindeutig viel zu kalorienhaltig und auch die traditionell-regionalen “Rahmchampignons mit Semmelknödel“, die ähnlich einer Suppe mit großen Knödel darin serviert wurden brachten mich zu dieser Entscheidung. Viel mehr reizte mich das bei Vitality auf der Karte stehende “Schonen gebratene Hokifilet mit pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne“. Klang einfach lecker, sah gut und erschien angenehm leicht – wodurch ich mich dazu hinreißen ließ heute auch beim Dessert zuzugreifen und mir einen Becherchen Mintcreme auf das Tablett aufzuladen.
Mittwoch tatsächlich zu meinem Fischtag zu entwickeln – das letzte mal habe ich am 30. Juni 2010 am Mittwoch kein Fischgericht gegessen. Liegt aber wohl auch daran dass ich die Mittwochs-Fischgerichte meist deutlich Verlockender finde als jene die hier es am christlich-traditionalen Fischtag am Freitag gibt. Aber das nur am Rande erwähnt.
Die Bohnenpfanne bestand aus kleinen, wohl festkochenden Kartoffeln, die mit grünen Brech- sowie Kidneybohnen und einer ausgewogen pikanten Mischung aus Gewürzten versehen war. Fand ich sehr schmackhaft und passte geschmacklich wunderbar zu dem dünn panierten, grätenfreien Hokifilet. Das helle, fast weiße Fleisch des Hoki finde ich immer wieder ein Genuss – an Zartheit kenne ich keinen Fisch, der ihn wirklich übertrifft. Das einzige was ich vermisste waren einige Zitronenecken – denn leckerer Fisch mit einigen Tropfen Zitronensaft finde ich noch leckerer. Mit 458 kcal oder 12 WW-ProPoints aber auf jeden Fall ein angenehm leichtes Mittagsmahl – da konnte ich die luftige-lockere Mintcreme mit der Cocktailkirsche auch noch verschmerzen.
Bei der Allgemeinheit der Kantinenbesucher hatte sich natürlich wie nicht anders zu erwarten für das Gyrosgericht entschieden. Auf Platz zwei folgten heute meines Eindruckes nach die Asia-Gerichte, dann die Rahmchampignons mit Semmelknödel und dann erst das Hokifilet. Wobei diese Aussagen natürlich wie immer nur einen zeitlichen Ausschnitt abbildet – aber das kann sich der geneigte Leser ja denken….
Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Kartoffel-Bohnenpfanne: ++
Mintcreme: ++
Tags: betriebsrestaurant, bohnen, dessert, essen, fisch, food, grüne bohnen, hoki, hokifilet, kantine, kartoffel-bohnenpfanne, kartoffeln, kidneybohnen, lunch, mintcreme, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel
Tortilla mit Salatgarnitur [31.08.2010]
31.08.2010 21:11 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Mein erster Gedanke heute war es eigentlich gewesen, mich für das “Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse” aus dem Bereich Vitality zu entscheiden. Das traditionell-regionale “Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln” (welches ich hier, hier und hier schon mal verzehrt hatte) klang zwar auch sehr gut, war aber eindeutig außerhalb meiner Kalorienliga.
Nach “Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten in Han Tai Sauce nach Shanghai Art” war mir heute nicht so und auch das “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten, frischen Sojakeimlingen in Austernsauce“, das ich übrigens hier schon mal probiert hatte, konnte mich nicht so recht überzeugen. Letztlich entschied ich mich dann aber doch für den “Gefüllten Tortilla (Hühnchenfleisch) mit Dip und Salatgarnitur” von der Globetrotter-Theke. So etwas hatte es hier noch nicht gegeben – und ich probiere ja gerna mal was neues.
Ich bin zwar kein so großer Salat-Fan, aber mir ging es ja auch mehr um den Wrap. Zudem man wohl das Dressing beim Salat aus Gurken, Tomaten, Blattsalat sowie Karottenstiften vollkommen vergessen hatte und auch nichts dergleichen an der Theke zur Verfügung stellte. Im Nachhinein kam mir noch der Gedanke dass ich mich hier ja an der Salattheke hätte bedienen können – aber das war da leider schon zu spät. Ich bin nun mal normalerweise kein Salatesser. Aber auch der Tortilla erwies sich als nicht so ganz als das, was ich erwartet hatte. Zum einen befanden sich an der Enden große, jeweils fast ein fünftel einnehmende Bereiche aus reinem Tortillateig ohne Füllung und zudem etwa in die Konsistenz von Knäckebrot gebacken. Die Füllung selbst, die aus Hühnerfleisch, Karotten und einer Salsa-Sauce bestand, was zwar ok, aber das Fleisch erinnerte mich ein wenig an Hühnerklein oder das Hühnerfleisch wie es in Suppen Verwendung findet. Der Dip schließlich bestand einer weiteren, leicht scharfen Salsa-Sauce. Würde das ganze eher als typisches Kantinengericht einordnen – im Bereich der mexikanischen Küche besteht hier eindeutig noch Lernpotential.
Beim übrigen Kantinenpublikum lag das Holzfällersteak natürlich wie nicht anders zu erwarten am höchsten im Kurs. Auf Platz zwei folgten die Asia-Speisen, die aber eng auf mit dem Tortilla auf Platz drei lagen. Das Kartoffelgeröstel hatte natürlich auch wieder seine Freunde, aber lag dennoch sichtbar auf dem vierten Platz. Dennoch bin ich der Meinung dass ich mit diesem vegetarischen Gericht mit Lauch und Schafskäse heute eindeutig besser bedient gewesen wäre.
Mein Abschlußurteil:
Gefüllter Tortilla: +
Salatgarnitur: +
Tags: betriebsrestaurant, essen, food, hühnerfleisch, kantine, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, Salat, salatgarnitur, salsa, tortilla, wrap
Pikantes Rindergeschnetzeltes [30.08.2010]
30.08.2010 20:42 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Die “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” und “Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” interessierten mich heute nicht – mir war irgendwie nicht nach Asia-Food. Daher wandte ich meine Aufmerksamkeit der regulären, westlichen Küche zu. Dort fielen mir als erstes die “Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten” ins Auge, die im Bereich Vitality auf der Menukarte standen. Zwar bin ich kein großer Freund von ganzen Tomaten in gedünsteter Form, aber die Gericht erschien mir kalorientechnisch weitaus optimaler als der “Spießbraten in Zwiebelsauce mit Knödel“, der bei den traditionell-regionalen Speisen angeboten wurde. Ich war auch kurz davor die Gnocchi zu bestellen, aber dann entschied ich mich kurzfristig doch noch um und wählte doch das “Pikante Rindergeschnetzelte mit Fusili tricolore” vom heutigen Globetrotter-Angebot. Dazu nahm ich mir noch eine kleine Portion grüner Bohnen – die schienen mir recht gut dazu zu passen.
Auch wenn die Präsentation des Gerichtes heute mal wieder nicht so gelungen erscheint, dachte ich so bei mir wie man es hätte besser machen können und kam zu keinem befriedigenden Ergebnis. Spirelli und gulaschartiges Fleisch kann man eigentlich wenn überhaupt nur mit viel Aufwand ansprechende präsentieren – wobei die Wahl von Fusili tricolore zumindest schon mal ein Schritt in die richtige Richtung war, denn die andere Farbgebung einiger Nudeln wirkt sich meiner Meinung nach nicht bzw. nicht merklich auf den Geschmack aus. Aber kommen wir nun zu Rindergeschnetzelten, welches sich erfreulicherweise als wirklich pikant und gut gewürzt herausstellte. Ob man das ganze nun als Geschnetzeltes oder als Gulasch bezeichnet sei dabei natürlich jedem selbst überlassen. Das Rindfleisch war zwar ziemlich klein geschnitten, aber zart und angenehm fettarm. Neben dem Fleisch fanden sich auch noch kleine Stücke von roter Paprika darin. Mit den Nudeln vermengt ein wirklich leckeres Mittagsmahl. Die Bohnen, die wohl mit so etwas wie edelsüßem Paprika zusätzlich gewürzt worden, erwiesen sich als nur bedingt gute Wahl, denn sie waren zwar geschmacklich absolut in Ordnung, dabei aber leider schon etwas abgekühlt. In der Summe bereute ich meine Entscheidung aber nicht.
Bei der Allgemeinheit der Gäste erschien mir heute der Spießbraten den größten Zuspruch zu erhalten. Aber das Geschnetzelte lag nur knapp dahinter auf dem zweiten Platz. Danach kamen die Asia-Gerichte und schließlich die Gnocchi. Kalorientechnisch war das Geschnetzelte mit Sicherheit nicht die allerbeste Wahl, aber so extrem wird sich das schon nicht auswirken.
Mein Abschlußurteil:
Rindergeschnetzeltes: ++
Fusili tricolore: ++
Bohnen: +
Tags: betriebsrestaurant, bohnen, essen, food, fusili, fusili tricolore, grüne bohnen, kantine, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, nudeln, rindergeschnetzeltes, rindfleisch
Pangasiusfilet & Gemüsemix [27.08.2010]
27.08.2010 17:11 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Auch am heutigen Freitag bot die reguläre Küche mal wieder die übliche Kombination aus Geflügel, Süßspeise und Fischgericht. Die Asia-Ecke, welche heute “Moo Pad Brik Bai Krapao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce” und “Gebackene Banane und Ananas” anbot ließ ich mal links liegen – ich hatte ja gestern bereits Asiatisch gegessen. Die Süßspeise bei Tradition der Region in Form eines “Topfpalatschinkens mit Vanillesauce” interessierte mich aber weniger. Viel mehr kamen heute sowohl die “Hähnchenbrust mit Basilikumpesto auf Tagiatelle al Tomato” bei Vitality und das “Gebratenes Pangasiusfilet auf Gemüsemix, dazu Kräuterreis” bei Globetrotter in die engere Auswahl. Ausschlaggebend dafür dass ich mich für den Fisch entschied war wohl dann auch die Tatsache gewesen, dass ich die ganzen letzten Wochen auf das Geflügel zurückgegriffen hatte. Und Fisch finde ich immer lecker – vorrausgesetzt er ist grätenfrei.
Und grätenfrei war dieses extrem zarte und leckere Stückchen Pangasius tatsächlich. Aus der hier gezeigten Perspektive sieht es nicht besonders groß aus, aber gerade der Mittelteil erwies sich als recht dick und die Menge reicht mehr als aus um satt zu werden. Dazu gab es neben dem mit einigen Kräutern gewürzten Reis eine Mischung aus verschiedenen Gemüsesorten, darunter grüne Bohnen, Blumenkohl, Karotten und Erbsen, das ganze mit einer würzigen Sauce angerichtet. Ich vermute dass es sich hier um eine fertige TK-Mischung handelte, denn wie ich zu meinem bedauern feststellen musste waren vor allem die Karotten ziemlich matschig geraten und daher nicht ganz in der Qualität wie ich sie üblicherweise von unserem Betriebsrestaurant gewohnt bin.
In der Beliebtheit bei der Allgemeinheit des Kantinenpublikums lagen heute das Pangasiusfilet und die Hähnchenbrust eng auf, ich würde basierend auf meinen Beobachtungen aber der Hähnchenbrust einen leichten Vorsprung und somit den ersten Platz zubilligen. Nach dem Fisch kamen dann die Asia-Gerichte und schließlich die Süßspeise. Ich auf jeden Fall war mit meiner Wahl sehr zufrieden – das kleine Missgeschick mit den Karottenstücken sehe ich da nicht ganz so eng. Und was die Nährwerte angeht geben sich glaube ich das Fischgericht und die Hähnchenbrust nicht allzu viel. Ich denke sogar dass ich mit dem Fisch etwas günstiger lag. Aber genaues kann ich leider nicht sagen, da hier wie immer nur die Nährwerte für das Vitality-Gericht von der Kantine angegeben wurden.
Mein Abschlußurteil:
Pangasiusfilet: ++
Gemüsemix: +
Kräuterreis: ++
Tags: betriebsrestaurant, Blumenkohl, bohnen, erbsen, essen, fisch, food, gemüse, gemüsemix, kantine, karotten, kräuterreis, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, pangasius, reis
Krabben & Frühlingsrollen [26.08.2010]
26.08.2010 20:24 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Die “Farfalle al peperoni” im Bereich Vitality sahen heute durchaus verlockend aus und ich nahm sie tatsächlich einen Moment in betracht und auch die “Schinkennudeln mit Tomtanesauce” als heutiges traditionell-regionales Gericht sahen nicht allzu schlecht und nicht zu kalorienreich aus. Schlecht sah zwar der “Burgunderbraten mit Kartoffelknödeln in Rotweinsauce” bei Globetrotter auch nicht aus, aber so ohne Gemüse und bei dem zu erwartenden Kalorienwert war dies nicht für mich. Außerdem gab es noch als Zusatzangebot einen “Hähnchenschenkel mit buntem Salatteller” – was wie ich fand auch nicht schlecht klang. Als ich aber bei den Asia-Gerichten neben “Curry Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce” auch die “Gebratenen Krabben mit frischem Gemüse” entdeckte, nahm ich mir dann doch eine Portion davon. Außerdem griff ich auch noch bei den vegetarischen “Poh Piard Thort – Knusprige Frühlingsröllchen” zu. Dazu gab es natürlich eine Schüssel mit Sambal Olek garnierten Reis.
Die Krabben waren zwar leider mal wieder mit Schwänzen dem Gericht beigefügt, so dass ich hier mal wieder die Finger zu Hilfe nehmen musste, aber das bin ich ja bei den Asia-Krabbengerichten hier schon gewöhnt und nehme es billigend in Kauf. Da überwiegt eindeutig meine Vorliebe für Krabben. Und die Auswahl an beigefügten Gemüse war heute mal wieder sehr umfangreich. Ich entdeckte Paprika, Broccoli, Blumenkohl, Salat, Karotten, Mungobohnenkeimlinge, Schoten, Würfel von Auberginen (zumindest glaube ich dass es welche waren) und vieles mehr. Wenn man gesundes Gemüse mag, ist man bei den hiesigen Asia-Gerichten auf jeden Fall immer aufgehoben. Die Frühlingsrollen erwiesen sich aber heute eindeutig als ziemlich Teiglastig, von der Füllung konnte man wirklich nicht allzu viel entdecken. Ich meine aber dass wohl Spuren von Karotten und Keimlingen in den Teig…äh…Frühlingsrollen enthalten waren.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag aber heute eindeutig der Burgunderbraten vorne. Auf Platz zwei kamen wohl die Asia-Gerichte. Beim dritten Platz ergab sich heute eine recht gleiche Verteilung der beiden Nudelgerichte und dem Hähnchenschenkel. Wenn überhaupt lagen vielleicht die Farfalle wohl leicht vorne – aber meine Hand würde ich dafür nicht ins Feuer legen.
Mein Abschlußurteil:
Krabben mit Gemüse: ++
Reis: ++
Frühlingsröllchen: +
Tags: asiatisch, betriebsrestaurant, Blumenkohl, Broccoli, essen, food, frühlingsrollen, gemüse, kantine, karotten, Krabben, lunch, mittagessen, mungobohnenkeimlinge, nahrung, nahrungsmittel, paprika, prawns, reis, Salat, sambal olek, schoten
Barschfilet in Weißweinsauce [25.08.2010]
25.08.2010 23:16 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Die Asia-Angebote wie “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce” und “San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce” ließ ich heute mal links liegen. Ich hatte ja gestern bereits Asiatisch gegessen und zwei mal hintereinander mache ich das nur in Ausnahmefällen, wenn zum Beispiel überhaupt nichts passendes im Bereich der regulären Küche angeboten wird. Dem war heute aber absolut nicht so. Gut, das “Schweinesteak Tessin mit Schinken und Käse überbacken, dazu Kartoffelröstinchen” aus dem Bereich Globetrotter erschien mir etwas zu kalorienreich. Aber sowohl die traditionell-regionalen “Kartoffeltaschen mit Frischkäse gefüllt an bunter Salatgarnitur an Dip” als auch das “Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce, dazu Boullionkartoffeln” zog ich in die engere Wahl. Dass ich mich letztlich für das Barschfilet kann ich nicht genau begründen – aber dass ich etwas Lust auf Fisch hatte spielte auf jeden Fall eine gewisse Rolle.
Von der Präsentation machte das heutige Gericht eindeutig wenig her – das muss ich zugeben. Der junge Mann hinter der Theke war aber auch eine neue Kraft und hat das mit dem etwas kunstvollen auf den Teller servieren der Speisen wohl noch nicht so drauf gehabt.
Zu den Kartoffeln und Pariser Karotten gab es ein angenehm großes Stück Barschfilet, dass mit etwas viel Sauce übgergossen worden war. Bis auf einige winzige Gräten, ich glaube es waren vier oder fünf Stück, war der Fisch auch in Ordnung. Aber gerade diese winzigen Gräten sind besonders gemein, denn ich meinte auch einige Zeit nach dem Mittagessen noch, dass ich doch eine davon irgendwie in den Hals bekommen zu haben. Kann natürlich auch so ein Psychoding gewesen sein – aber grätenfreier Fisch ist eindeutig vorzuziehen. Aber ganz kann man so etwas leider nie ausschließen. Die Sauce fand ich passend und geschmacklich auch recht gelungen – wobei ich fand dass die beigefügten Kräuter und Gewürze das Aroma des Weißweins in den Hintergrund treten ließen. Mit 417kcal oder 11 WW ProPoints aber auf jeden Fall ein leichter Genuss.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag heute das Schweinesteak eindeutig auf dem ersten Platz, auf Platz zwei folgten aber schon bald die Kartoffeltaschen, anschließend die Asia-Gerichte und dann der Fisch. Trotz der paar Gräten bereute ich meine Entscheidung aber nicht. Und vor allem ist es mir endlich mal wieder gelungen, das eindeutig leichteste der angebotenen Gerichte zu wählen.
Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: +
Weißweinsauce: ++
Boullionkartoffeln: ++
Karotten: ++
Tags: barsch, barschfilet, betriebsrestaurant, boullionkartoffeln, essen, food, kantine, karotten, kartoffeln, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, weißweinsauce
Pute in Thai-Basilikum-Sauce [24.08.2010]
24.08.2010 20:46 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Eigentlich war mein ursprünglicher Plan gewesen, heute die “Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse” aus dem Bereich Vitality zu wählen, ein Gericht dass ich hier und hier schon mal erfolgreich versucht und für gut befunden hatte. Aber auch der “Coq au Vin – geschmorte Hähnchenkeule in Rotweinsauce auf Tagiatelle“, den ich hier und hier schon mal auf dem Tablett gehabt hatte, klang sehr lecker. Einzig das “Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites” erschien mir etwas zu kalorienreich. Aber dann warf ich auch noch einen Blick in die Asia-Ecke. Das “Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry” erschien mir nicht so verlockend, aber sowohl das “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten und frischen Sojakeimlingen in Austernsauce” – welches ich hier schon mal hatte – als auch die “Gebratene Pute mit frischem Gemüse in Thai-Basilikum-Sauce” erschienen hier durchaus passabel. Da ich ja erst letzten Donnerstag mit dem Gaeng Pad Nua eine Asia-Gericht mit Rind gewählt hatte, entschied ich mich letztlich für die Pute. Außerdem sollte das Thai-Basilikum scharf sein, was mich aber nicht davon abhielt dem Reis den üblichen Löffel Sambal Olek hinzuzufügen.
Zwar fand sich nur eine Scheibe Zucchini dieses Mal in meiner Portion, der Rest der Gemüses bestand aus Karotten, Salat, kleine Stücke von roten Pepperoni und natürlich die Blätter des Thai-Basilikums. Und natürlich waren auch reichlich zarte Stücke Putenfleisch darin zu finden. Ich meine sogar, dass das Geflügelfleisch vor dem Braten mariniert wurde ist, aber sicher bin ich mir hier nicht. Die Schärfe der Thai-Basilikum-Sauce schmeckte ich zwar, aber sie wurde dennoch deutlich von der Schärfe des Sambal Olek übertroffen – das hatte ich aber auch nicht anders erwartet. In der Summe auf jeden Fall wieder eine vorzügliche Wahl – auch wenn sie kalorientechnisch mit Sicherheit nicht die optimalste Entscheidung war.
Bei den anderen Kantinengästen belegte heute natürlich, ganz wie ich es erwartet hate, das Cordon bleu. Platz zwei belegten wohl der Coq au Vin, aber ganz knapp gefolgt von den Asia-Speisen und dann der Farmerkartoffel. Wobei ich aber feststellte, dass die Farmerkartoffel sich dennoch einer recht breiten Beliebtheit erfreute. Ist ja auch sehr schmackhaft, aber bei einem Asia-Gericht mit Reis – soviel ist sicher – hält auf jeden Fall die Sättigung länger vor.
Mein Abschlußurteil:
Pute in Thai-Basilikum-Sauce: ++
Reis: ++
Tags: betriebsrestaurant, essen, food, gemüse, kantine, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, pute, reis, rice, thai basil, thai-basilikum, turkey










