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Münchcner Tafelspitz mit Bouillionkartoffeln [09.08.2018]

Thursday, August 9th, 2018

Heute war mal wieder einer der seltenen Tage, an denen die Karte unseres Betriebsrestaurants nichts wirklich interessantes für mich bot. Die Parpadella mit Blattspinat und Kren bei Vitality kamen wegen meiner Abneigung gegen Kren (Meerrettich) für mich nicht in Frage, der Schweizer Wurstsalat mit Semmel bei Globetrotter lag mir ebenso wenig und die Gebackene Banane und Ananas mit Honig von der Asia-Thai-Theke waren eher etwas für ein Dessert. Blieben also noch das Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Massamannsauce oder der Münchner Tafelspitz mit Bouillionkartoffeln bei Tradition der Region. Und obwohl der Tafelspitz etwas trocken aussah, entschied ich mich letztlich doch für diese lokale Spezialität.

Munich prime boiled beef with bullion potatoes / Münchner Tafelspitz mit Boullionkartoffeln

Dass man den Tafelspitz hier ebenfalls mit Kren serviert, fiel mir erst auf als mir von dem weißen Topping der penetrante Meerrettich-Geruch in die Nase stieg, als ich mit meinem Tablett auf dem Weg zur Kasse war. Doch so eine Portion geriebener frischer Meerrettich lässt sich zum Glück einfach und schnell bei Seite legen, wenn man ihn nicht mag wie ich. Das reichlich aufgelegte, magere Rindfleisch des Tafelspitzes erwies sich dann glücklicherweise doch nicht als ganz so trocken wie befürchtet und erwies sich als brüchig, aber einigermaßen zart. In Kombination mit den mit Möhrenstreifen, Zwiebeln und etwas Lauch kombinierten Bouillionkartoffel-Würfeln gar nicht mal so schlecht, nur ein klein wenig Salz fehlte meiner Meinung noch – aber das ließ sich mit Hilfe des am Tisch bereitsstehenden Salzstreuers glücklicherweise schnell beheben. Nur für einen so heißen Sommertag wie heute war es doch etwas mächtig wie ich fand. Aber insgesamt doch eine gute Wahl.
Wir waren zwar heute etwas später als sonst in den Speisesaal gegangen, weswegen deutlich weniger Gäste als normalerweise dort anwesend waren, aber dennoch meinte ich erkennen zu können dass der Schweizer Wurstsalat mit einer Nasenlänge Vorsprung den Tafelspitz noch überrundete und sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf dem dritten Platz, nach dem somit zweitplatzierten Tafelspitz, folgten die Asia-Gerichte und die Parpadelle mit Blattspinat und Kren belegten einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Tafelspitz: ++
Bouillionkartoffeln: ++

Gebratener Rotbarsch an mediterranem Gemüse [08.08.2018]

Wednesday, August 8th, 2018

Ich muss zugeben dass mein erster Blick heute natürlich den Bifteki mit Pommes frites und Tzatziki, die im Abschnitt Globetrotter der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden waren. Aber bei der aktuellen Hitze erschien mir das Gericht dann doch zu schwer. Und auf Asia-Gerichte wie Gebratener Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi- Sin- Sauce oder Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten in grüner Kokosmilchsauce hatte ich nach meinem gestrigen Ausflug in die Wok-Küche nicht schon wieder Lust. Der Bayrische Wurstgulasch mit Kartoffeln bei Tradition der Region kam zwar in die nähere Auswahl, aber letztlich entschied ich mich dann doch für den Gebratenen Rotbarsch an mediterranem Gemüse mit Kräuterbutter aus dem Abschnitt Vitality. Das war zwar bereits das zweite Fischgericht diese Woche und dann auch noch Low Carb, also ohne Kohlehydrate in Form einer Sättigungsbeilage, aber es erschien mir letztlich genau das richtige für die aktuellen Temperaturen über 30 Grad. Langsam komme ich wirklich auf den Geschmack bei den leichteren Gerichten.

Fried Redfish on mediterranean vegetables with herb butter / Gebratener Rotbarsch auf mediteranem gemüse mit Kräuterbutter

Die Kombination von Fisch mit Kräuterbutter sah ich zwar im ersten Moment etwas skeptisch, normalerweise mache ich Zitrone oder Remoulade auf meinen Fisch, während Kräuterbutter eher etwas für ein Steak ist, aber sie erwies sich entgegen meiner Befürchtungen doch als gelungene Zugabe zu dem leider etwas beim serieren zerfallenen, aber dennoch zarten uns saftigen Rotbarsch-Filets in seiner dünnen Panade. Dazu gab es eine überaus großzügige Portion eienes mit mediterranen Kräutern angemachten Gemüsemixes aus gelben und orangen Möhren, Kirschtomaten, Paprika in verschiedenen Farben, Zucchini, Aubergine und Zwiebeln. Dabei erwiesen sich die leider teilweise etwas grob geschnittenen Gemüsestückchen als noch knackig aber nicht ganz so hart wie teilweise beim süß-sauren Seelachs von gestern. Auch ohne Kohlehydrate eine überaus leckere und vor allem sättigende Angelegenheit. Ich war überaus zufrieden mit meiner heutigen Wahl.
Dass der Gros der anderen Gäste natürlich bei den Bifteki mit Fritten zugegriffen hatte, dürfte von Anfang an klar gewesen sein – womit diesem Gericht mit klaren Vorsprung der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages zustand. Auf Platz zwei sah ich den Wurstlgulasch, der aber nur knapp vor den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz sah. Und auch der Rotbarsch mit mediterranem Gemüse lag eng auf, konnte es aber letztlich nur einen guten vierten Platz belegen.

Mein Abschlußurteil:
Rotbarschfilet: ++
Mediterranes Gemüse: ++

Gebackener Seelachs süß-sauer [07.08.2018]

Tuesday, August 7th, 2018

Nachdem uns die Sommerhitze auch weiterhin fest im Griff hat, war mein Appetit heute nicht ganz so groß. Zumindest wollte ich nichts allzu schweres zum Mittag zu mir nehmen, daher tendierte ich zuerst zum Gemüserösti mit Käse überbacken auf Tomatenragout aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Der Biergulasch vom Schwein mit Semmelknödel bei Tradition der Region sah zwar nicht übel aus, jedoch erschienen mir die scheinbar handgeformten zwei Semmelknödel auf dem Teller recht winzig und sehr kompakt. Und das Piccata von der Pute mit Butternudeln und Tomatensoße bei Globetrotter erschien mir mit der riesigen Portion Nudeln und dem großen Stück Fleisch einfach zu mächtig. Doch als ich den Gemüserösti das erste Mal auf dem großen Bildschirm am Eingang zum Speisesaal sah, musste ich erkennen dass der Rösti selbst offensichtlich regelrecht in Tomatensauce ertränkt schien und daher versprach vollkommen durchgeweicht war. Aber zum Glück war Dienstag, da gibt es ja einen Wok mit Fischgericht an der Asia-Thai-Theke. Und tatsächlich entdeckte ich dort neben Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse in Hoi- Sin- Sauce (den ich ja hier vor kurzem versucht hatte) gab es tatsächlich Gebackenen Seelachs mit verschiedenem Gemüse in süß-saurer Sauce. Also griff ich hier zu und ergänzte das Gericht noch durch ein Schälchen Reis, den ich natürlich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garnierte.

Baked coalfish sweet sour / Gebackener Seelachs süß-sauer

So viel und verschiedenes Gemüse wie an der Asia-Wok-Theke bekommt man selten bei Gerichten hier im Betriebsrestaurant. Ich entdeckte Zucchini, Möhren, Zwiebeln, Paprika in verschiedenen Farben, Lauch, Blumenkohl und Pak Choi, um nur die wichtigsten Sorten zu nennen. Das Ganze war mit zahlreichen gebackenen Fischfilet-Stückchen in einer leider nicht ganz so gut gelungenen süß-sauren Sauce angerichtet. Sie war nicht schlecht und eindeutig das, was man hier in Europa als süß-saure Sauce versteht, aber sie erschien mir eher wie ein industrielles Fertigprodukt und für meinen Geschmack viel zu dünn. Aber das Problem existiert schon seit längerem, wie ich bei einer Recherche hier im Blog schnell merkte. Außerdem waren vor allem die größeren Stücke des Gemüse mal wieder etwas zu knackig geblieben und hätten gerne noch etwas länger gebraten werden können. Das betraf vor allem die Möhren, aber auch Blumenkohl und ein größeres Stück Zucchini. Ich mag Gemüse wenn es nicht zu zerkocht ist, aber zu hart sollte es natürlich auch nicht sein. Dennoch ein akzeptables Gericht, auch wenn man damit keine Michelin-Sterne gewinnen dürfte. 😉 Zumindest am Reis gab es absolut nichts auszusetzen.
Bei den anderen Gästen lag heute mit großem Vorsprung das Picatta von der Pute am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich den Biergulasch, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und schließlich dem vegetarischen Gemüserösti

Mein Abschlußurteil:
Seelachs süß-sauer: +
Reis: ++

Spinat-Feta-Strudel mit Gorgonzola-Joghurt-Dip [06.08.2018]

Monday, August 6th, 2018

Obwohl im Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants mit Gyros vom Schwein mit Pommes Frites und Tzatziki ein überaus verlockendes Angebot zu finden war, riss ich mich auch heute zusammen und hatte mir fest vorgenommen heute etwas der Sommerhitze angepasstes zu wählen. Zur Auswahl standen außerdem neben den Asia-Wok-Angeboten wie Gebackenen Frühlingsrollen mit Sweet Chilisauce oder Gebratenes Schweinefleisch mit Thaigemüse in Austernsauce noch Spinat-Fetastrudel Gorgonzola-Joghurt-Dip bei Vitality sowie ein Sommersalat mit Puten-Fleischbällchen und Kräuterdressing bei Tradition der Region. Und da die Kombination von Spinat und Feta lecker klang und auch eigentlich Strudel sehr mag, griff ich letztlich zum Vitality-Gericht.

Spinach feta strudel with gorgonzola dip /Spinat-Feta-Strudel mit Gorgonzoladip

Eines gleich vorweg genommen: Es handelte sich leider um keine gute Entscheidung. Schon als ich sah dass die Thekenkraft zu einem bereits etwas länger an der Seite stehenden Teller mit zwei sehr dunklen Strudelrollen griff, hätte ich eigentlich sofort Abbrechen und mich Umentscheiden müssen. Doch ich reagierte zu spät und nun hatte ich das Gericht auf dem Tablett. Vorsorglich zapfte ich mir noch eine Apfelschorle am Getränkeautomat, denn das drohte sehr trocken zu werden.
Und mein Eindruck hatte mich nicht getäuscht, denn die Strudel bestanden zum größtenteils aus trockenen und überaus knusprigen Strudelteig, der wohl etwas zu lange im Ofen gewesen war. Von dem Spinat und dem Feta, den ich mir in meiner Fantasie den ganzen Innenraum ausfüllend vorgestellt hatte, waren nur kleine Mengen an den Innenwänden der hohlen Strudelrolle verblieben.

Spinach feta strudel - Lateral cut / Spinat-Feta-Strudel - Querschnitt

Ein wenig ließ sich die Trockenheit des Gerichtes zwar mit dem Dip aus Joghurt und milden Gorgonzola kompensieren, aber wirklich gelungen war das Gericht nicht. Zum Glück hatte ich noch die Apfelschorle, um den trockenen Teig hinunter spülen zu können. Ich beneidete meinen Kollegen ein wenig, der mir gegenüber saß und den schön saftigen Sommersalat mit Geflügelfrikadellen und Kräuterdressing verzehrte. Leider ein kleiner Fehlgriff, obwohl es ja eigentlich sehr gut geklungen hatte. Aber das passiert eben hin und wieder mal. Dabei hätte etwas kürzere Backzeit und etwas mehr Spinat das ganze schon ganz anders hätte aussehen lassen können.
Bei den anderen Kollegen war natürlich, trotz Außentemperaturen von über 30 Grad und noch höheren Temperaturen innerhalb des Speisesaals, das Gyros mit Abstand das beliebteste Gericht und konnte sich klar den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Aber bereits auf dem zweiten Platz folgte der Sommersalat, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgte schließlich – wirklich zu Recht – der trockene Spinat-Feta-Strudel.

Mein Abschlußurteil:
Spinat-Feta-Strudel: +/-
Gorgonzola-Joghurt-Dip: ++

Kabeljau auf sizilianische Art [03.08.2018]

Friday, August 3rd, 2018

Am heutigen Freitag war meine Entscheidung für passendes, dem heißen Sommerwetter angepasstem Mittagsgericht angenehm schnell gefallen, denn auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants fand sich im Abschnitt Globetrotter mal wieder der Kabeljau auf sizilianische Art mit Kartoffelwürfel und Ciabattabrot. Das erschien mir deutlich besser als das ebenfalls durchaus erlockend aussehende Saltim Bocca vom Huhn mit Bratensauce, Broccoli und Gabelspaghetti bei Vitality, das ich bei kälteren Temperaturen vielleicht auch noch in Betracht gezogen hätte. Der Gefüllte Pfannkuchen mit Vanillesauce und Waldbeeren
bei Tradition der Region war aus meiner Sicht auf jeden Fall nichts für ein Hauptgericht und auch auf Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Kokosmilchsauce, San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Erdnußsauce oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Hoi Sin Sauce verspürte ich keine größere Lust. Also blieb ich beim sizilianischen Fischgericht.

Codfish sicilian style with diced potatoes & ciabatta / Kabeljau auf sizilianische Art mit Kartoffelwürfeln & Ciabatta

Die (ich nenne es mal) Tomatensuppe mit ihren Kartoffelwürfeln, Zwiebeln, Kräutern und zahlreichen Scheiben von schwarzen Oliven, die wohl die sizilianische Art ausmacht, erwies sich schon mal angenehm pikant und gleichzeitig fruchtig, so wie ich es von diesem Gericht gewohnt bin. Oben auf thronte ein kleines, aber noch gerade ausreichend großes Stück zarten und saftigen Kabeljau-Filets, zu dem diese sizilainische Tomatensuppe geschmacklich wunderbar passte. Allerdings wäre es ohne das heute mal noch angenehm frische Stück Ciabatta-Brots wohl insgesamt etwas wenig gewesen, um für eine dauerhafte Sättigung zu sorgen. Außerdem konnte man damit wunderbar die letzten Reste der schmackhaften sizialianischen Tomatenzubereitung vom Teller wischen. Ein wirklich überaus passendes Gericht für heiße Sommertage wie ich fand.
Sah man sich ein wenig im Speiseraum um, erkannte man schnell dass sich der Kabeljau und das Saltimbocca was ihre Beliebtheit anging fast die Waage hielten. Erst durch einen Blick in die Rückgabewagen, wo die etwas tieferen Teller des sizilianischen Fischgerichts deutlich hervor stachen, konnte ich mich festlegen dass diesem Angebot heute wohl der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte. Das Hähnchen-Saltimbocca folgte aber mit minimalen Abstand auf Platz zwei. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf einem guten Platz vier kam schließlich der gefüllte Pfannkuchen.

Mein Abschlußurteil:
Kabeljau: ++
Sizilianische Tomatenzubereitung mit Kartoffelwürfeln: ++
Ciabatta: ++