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Chili con Carne & Baguette [10.05.2017]

Wednesday, May 10th, 2017

Nachdem ich einen kurzen Moment überlegt hatte, ob ich nicht doch bei der Gebackenen Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zugreifen sollte, fiel ich dann doch in mein altes Verhaltensmuster zurück und wählte das von mir so geschätzte Chili con Carne mit Baguette, das man mal wieder im Bereich Globetrotter anbot. Obwohl ich zugeben muss, dass ich auch mit den Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region hätte leben können. Dahingegen waren die Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Asia-Gemüse in Hoi Sin Sauce oder das Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce von der Asia-Thai-Theke weniger etwas für mich.

Chili con Carne & Baguette

Wie üblich handelte es sich bei dem hier angebotenen Chili um die Minimalvariante aus Hackfleisch, Tomaten, Mais und Kidneybohnen, die man mit etwas Sour Cream garniert hatte, aber die Zubereitung war dennoch (oder gerade deswegen) mal wieder ausgesprochen gut gelungen. Der Geschmack war angenehm fruchtig und leicht scharf, so wie ich es mag. Gut, nach mir es hätte gerne noch schärfer sein können, aber das würde wahrscheinlich nicht den Allgemeingeschmack getroffen. Dazu zwei Stück einigermaßen frischen Baguettes, das man auch gut zum auswischen der Reste auf dem Teller verwenden konnte, und fertig war ein simples und leckeres Mittagsmahl. Ich war zumindest zufrieden.
Der Geschmack der anderen Gäste war heute sehr breit gestreut, so dass ich etwas Mühe hatte eine klare Beliebtheitsskala aufzustellen. Aber ich würde den Käsespätzle dennoch den ersten Platz zubilligen wollen. Dabei lag es aber nur eine Haaresbreite vor dem ebenfalls gern gewählten Chili con Carne. Die Forelle folgte auf Platz drei und knapp dahinter kamen schließlich die Asia-Gerichte auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++

Gemüsestrudel mit Ratatouille & Kräuterdip [09.05.2017]

Tuesday, May 9th, 2017

Nach all den vielen Fleischgerichten, die ich in den letzten Tagen und Wochen verzehrt hatte, entschloss ich mich heute mal dazu einen vegetarischen Tag einzulegen und beim Gemüsestrudel mit Ratatouille und Kräuterdip aus dem Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen. Und das obwohl die Alternativen wie das Schweinesteak “Tessin” mit Tomate und Schinken gratiniert, dazu Rosmarinsauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region oder Hähnchenbrust “Tikka Masala” mit Jasminreis bei Globetrotter gar nicht mal so schlecht klangen. Und auch die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und vor allem der Gebackene Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce erschienen nicht übel. Doch ich blieb beim Strudel.

Vegetable strudel with ratatouille & herb dip / Gemüsestrudel mit Ratatouille & Kräuterdip

Die Rolle aus knusprigen und offensichtlich frisch gebackenem Strudelteig war mit einer Mischung aus Kartoffelbrei und Gemüse, darunter vor allem Erbsen un Möhren, gefüllt. Gemeinsam mit dem zwar recht dünnflüssigen, aber schmackhaften Joghurt-Kräuter-Dip schon mal sehr lecker. Aber auch das bunte Ratatouille aus Tomaten, Zucchini, Aubergine und Zwiebeln war mal wieder sehr gut gelungen und zeichnete sich durch einen angenehm fruchtigen Geschmack aus, wobei die grob zerkleinerten Gemüsestücke noch etwas biss besaßen und nicht zerkocht waren. Insgesamt also eine gute Entscheidung, die ich nicht bereute.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass heute die Hähnchenbrust mit knappen Vorsprung auf dem ersten Platz landete, wobei das zweitplatzierte Schweinesteak ihm aber dicht auf den Fersen war. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und der Gemüsestrudel erreichte einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gemüsestrudel: ++
Ratatouille: ++
Kräuter-Dip: ++

Griechische Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatzki & Pommes Frites [08.05.2017]

Monday, May 8th, 2017

Eigentlich sah die Schupfnudelpfanne mit Spitzkohl und Apfelwürfeln aus dem Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant heute mal wirklich sehr verlockend und schön saftig aus, nicht so trocken wie ich sie aus früheren Versionen in Erinnerung hatte. Doch mir lag der Appetit doch mehr nach Fleisch. Und da die Nürnberger Rostbratwürtchen mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region doch zu sehr an mein gesteriges Kochexperiment erinnerten und ich keine Lust auf die Asia-Thai-Angebote wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Gang Gai Ma – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce hatte, blieben nur die Griechischen Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatzki und Pommes Frites aus dem Bereich Globetrotter, um meinen Hunger zu stillen. Die Pommes verzierte ich mir natürlich noch mit einer großzügigen Portion Ketchup.

Greek bifteki with fresh onions, tzatziki & french fries / Griechische Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatzki & Pommes Frites

Die mit etwas Schafskäse versetzten Rindfleischfrikadellen (Bifteki) waren angenehm locker und saftig, hätten aber nach meinem Geschmack gerne noch etwas würziger sein können. Gemeinsam mit dem milden, nicht sehr Knoblauchhaltigen Tzatziki aber dennoch sehr lecker. Und auch an den knusprigen, ausreichend gesalzenen Pommes Frites gab es nichts auszusetzen, vor allem wenn man sie mit ausreichend Ketchup garnierte. Die frischen Zwiebelringe rundeten des Gericht schließlich sehr gelungen ab. Ein wahrer Klassiker unseres Betriebsrestaurants, der mich eigentlich noch nie enttäuscht hatte.
Heute leisteten sich Rostbratwürste und Bifteki ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala und nach eingehendem Beobachten der Tabletts der anderen Gäste würde ich den Bratwürsten mit einem hauchdünnen Vorsprung den Sieg zubilligen. Damit landeten die Bifteki heute nur auf dem zweiten Platz, gefolgte von den Asia-Gerichten auf Platz drei und der Schupfnudelpfanne auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Pommes Frites: ++

Geschnetzeltes vom Wildschwein mit Maronen & Serviettenklößen [05.05.2017]

Friday, May 5th, 2017

Zum Abschluß der Schweizer Woche in unserem Betriebsrestaurant fand sich heute Geschnetzeltes vom Wildschwein mit Maronen, Preiselbeeren und Serviettenklößen auf der Speisekarte. Klang nicht übel und weder die Reiberdatschi mit Apfelmus bei Tradition der Region noch das Seelachsfilet Picatta Milanese mit Tomatensugo und Butternudeln oder die Asia-Thai-Gerichte wie Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersauce und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce waren dazu angetan, mich zu einer anderen Entscheidung zu bewegen. Zum Wildschwein-Geschnetzelten nahm ich mir noch ein Schälchen Rosenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Boar chop with sweet chestnuts & napkin dumplings / Geschnetzeltes vom Wildschwein mit Maronen & Serviettenklößen

Die Serviettenklöße, die man zusätzlich noch angebraten hatte, erwiesen sich als sehr gelungen, denn sie waren außen schön knusprig und innen noch schön weich. Damit waren sie aber das beste am ganzen Hauptgericht, denn die Mischung aus grob geschnittenen, leider recht trockenen und festen Wildschweinfleischs mit kleinen Maronen-Bruchstückchen war meiner Meinung nach nicht so gut gelungen. Und auch das Verhältnis von wenig Fleisch zu viel Sauce trug nicht gerade dazu bei, diesen Eindruck zu erhöhen. Es war mehr als nur essbar, aber auch noch verbesserungswürdig. Und auch der zusätzliche Rosenkohl war nicht ganz perfekt, aber hauptsächlich lag es daran, dass er bereits etwas abgekühlt war. Vom Biss und Geschmack her war er soweit in Ordnung. Also leider kein perfektes Mittagsmahl, aber es war genießbar und ich bin satt geworden.
Daher war es auch nicht verwunderlich, dass es dem Seelachsfilet Picatta Milanese mit einem kleinen Vorsprung gelang, sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu sichern. Erst auf dem zweiten Platz folgte das Wildschwein-Geschnetzelte, gefolgt von den Reiberdatschi auf Platz drei und den Asia-Gerichten auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Wildschwein-Geschnetzeltes: +
Serviettenklöße: ++
Rosenkohl: +

Brasato al Merlot – Tessiner Rinderbraten mit Linguine & Broccoli [04.05.2017]

Thursday, May 4th, 2017

Auch heute bot die aktuell in unserem Betriebsrestaurant stattfindende Schweizer Woche mit einem Brasato al Merlot – Tessiner Rinderbraten mit Linguine und Broccoli ein überaus verlockendes Gericht, dem ich nicht widerstehen konnte. Zwar war die Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites, die man bei Tradition der Region anbot, aber ich suche ja immer nach etwas besonderem. Daher kamen auf der Gemischte Salat mit gebackenen Camembert und Preiselbeeren, dazu Kräuterbaguett sowie die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane oder Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce auch nicht in die nähere Auswahl. Dazu nahm ich mir noch einen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Brasato al merlot (Tessin roast beef with linguine & broccoli / Tessiner Rinderbraten mit Linguine & Broccoli)

Der KRautsalat erwies sich leider als vollkommener Fehlgriff, denn er bestand aus rohen, grob gehobelten Weißkohl mit etwas Essig und Kümmel, erschien dabei aber eher lieblos zusammengewürfelt. Schmeckte mir überhaupt nicht, daher ließ ich ihn nach zwei Bissen links liegen. Der Rinderbraten in seiner dickflüssigen, würzigen Rotweinsauce war wiederum wunderbar gelungen, denn das Fleisch war wunderbar zart und saftig geworden und zerfiel regelrecht auf der Zunge. Wirklich sehr lecker. Dazu passte gut das gedünstete Broccoli, das noch leichten Biss besaß und natürlich die einigermaßen al dente gekochten Linguine, also eine Art flache Spaghettinudeln. Ich bereute nur, dass ich mir keinen Löffel mit aufs Tablett getan hatte, denn mit Messer und Gabel alleine ließen sich die Nudeln nur schlecht verzehren. 😉
Dennoch war es – natürlich – die Currywurst, die sich heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Aber der Rinderbraten auf dem zweiten Platz lag ihr dicht auf den Fersen. Auf Platz drei sah ich heute die Asia-Gerichte, die aber nur knapp vor dem Camembert auf dem vierten Platz kamen.

Mein Abschlußurteil:
Rinderbraten: ++
Rotweinsauce: ++
Broccoli: ++
Linguine: ++
Krautsalat: –