Posts Tagged ‘kantine’

Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites [02.11.2017]

Thursday, November 2nd, 2017

Nach den beiden Feiertagen begann heute wieder die zum restliche Arbeitswoche für mich und somit auch ein weiterer Tag, an dem ich mein Mittagsmahl in unserem Betriebsrestaurant einnehmen konnte. Das heutige Angebot dort zeigte aber leider wenig wirklich Interessantes: Es gab Marninierter Tofu mit Ingwer- Currygemüse im Abschnitt Vitality, den Klassiker Cordon Bleu vom Schwein mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Tradition der Region, Rindergulasch mit Bauernbrot bei Globetrotter und schließlich Gebackene Ananas und Banane sowie Gebratenes Rindfleisch mit Gemüse in Massamansauce an der Asia-Thai-Theke. Zwar sah der Rindergulasch ebenfalls nicht schlecht aus, aber meine Wahl fiel letztlich dann doch auf das Cordon bleu, mit dem man eigentlich nie etwas falsch machen kann. Auf den Pommes Frites durfte natürlich der Ketchup nicht fehlen.

Cordon bleu & Pommes Frites

Die Pommes hätten ein klein wenig knuspriger sein können, aber es war nicht so schlimm dass ich hier zu einem Punktabzug greifen müsste. Und auch das Cordon bleu aus zartem, mageren Schweineschnitzel und einer Füllung aus Kochschinken sowie mild würzigem Käse, welches ich mir zusätzlich natürlich mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecken garnierte, ließ keine Wünsche offen. Man muss ja immer bedenken, dass es sich hier um kein Drei-Sterne-Restaurant handelt und unter diesen Gesichtspunkten war ich zufrieden.
Und natürlich hatten, wie nicht anders zu erwarten, auch die anderen Gäste heute bevorzugt beim Cordon Bleu zugeschlagen, so dass diesem Gericht mit klarem Vorsprung der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührt. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte und den dritten Platz teilten sich schließlich der Gulasch und das marinierte Tofu, bei denen ich beim Besten Willen keinen klaren Favoriten ausmachen konnte. Aber aufgrund der verkürzten Woche sind auch deutlich weniger Gäste da als sonst, daher dürfte das Verständlich sein.

Mein Abschlußurteil:
Cordon bleu: ++
Pommes Frites: ++

Chili con Carne [30.10.2017]

Monday, October 30th, 2017

Aufgrund meiner vielen Besuche in der Karibik und anderer, weniger erfreulicher Ereignisse habe ich dieses Jahr leider kaum noch Urlaub übrig, daher blieb mir nichts anderes übrig als an diesem 30ten Oktober, eigentlich ein idealer Brückentag vor zwei aufeinanderfolgenden Feiertagen, arbeiten. Andere hatten da mehr Glück und entsprechend wenige Gäste waren anwesend, als ich mein Mittagsmahl in unserem Betriebsrestaurant einnahm. Auf der Speisekarte fanden sich dennoch zwei Gerichte, die mein näheres Interesse weckten: Zum einen das traditionelle Chili con Carne im Abschnitt Tradition der Region, zum anderen ein Schaschlikspieß mit Paprika- Salsasauce und Twister Fries bei Globetrotter. Die Gratinierte Aubergine mit Reis- Gemüsefüllung und Tomatensugo bei Vitality oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Frühlingsrollen und Gai Pad Bai Krapao – Gebratenes Hähnchenfleisch mit frischem Gemüse in Austernsauce kamen nicht in die nähere Auswahl. Und obwohl der Schaschlikspieß wirklich nicht schlecht aussah, entschied ich mich schließlich doch für das von mir so geschätzte Chili con Carne.

Chili con Carne

Im Gegensatz zu früheren Versionen wie hier, hier oder hier hatte man das Chili heute mal etwas zubereitet. Bisher hatte man das Gericht immer nur aus den absolut notwendigen Grundzutaten zubereitet, also Hackfleisch, Tomaten, Kidneybohnen und Mais. Nicht so dieses Mal. denn ich fand Stücke von roter und grüner Paprika, Erbsen und sogar weiße Bohnen in der heute etwas dünner als sonst geratenen Zubereitung, wenn auch teilweise nur in wirklich homöopathischen Mengen. Zudem war man heute wirklich mal wagemutig gewesen und hatte an Schärfe nicht gespart. Sowohl was Zutaten als auch Schärfe anging, eindeutig ein Schritt in die richtige Richtung, fehlten nur noch Sour Cream, Jalapenos und/oder Taco-Chips. Das sonst übliche Baguette hatte man außerdem durch irgendwelche Teigbällchen ersetzt, die zwar frisch und knusprig erschienen, aber leider nur einen Bruchteil der Menge an Backwaren boten, die normalerweise die Baguette-Schnitten lieferten. Insgesamt war ich aber dennoch sehr zufrieden mit dem heute modifiziert servierten Chili. Setzt man die zusätzlichen Zutaten in Zukunft etwas großzügiger ein und macht das Chili vielleicht noch weniger “suppig”, ist man auf einem sehr guten Weg zu einer besseren Chili con Carne Variante.
Obwohl ihm der Paprikaspieß eng auf den Fersen war, lag letztlich das Chili heute dennoch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala um eine nasenlänge Vorne und konnte sich somit den ersten Platz sichern. Nach dem somit zweitplatzierten Paprikaspieß mit Twister Fries folgten die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und die vegetarische gratinierte Aubergine belegte Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Teigbällchen: ++

Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten & Kartoffelplätzchen [26.10.2017]

Thursday, October 26th, 2017

Zwar wurde das für Freitag in unserem Betriebsrestaurant übliche Fischgericht heute mal nicht mit Kartoffelsalat serviert, denn es stand ein Gebackener Seelachs mit Remoulade und Röstkartoffeln im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte, doch mir lag der Appetit heute irgendwie nicht so sehr nach Fisch. Und auch der Milchreis mit Zimt und Zucker bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Kokosmilchsauce oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce waren nicht so ganz nach meinem Geschmack. Also griff ich letztlich zum Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten und Kartoffelplätzchen aus dem Abschnitt Vitality, einem Gericht mit dem ich in Vergangenheit eigentlich meist gute Erfahrung gemacht hatte.

Japanese ginger steak with honey carrots & potato patties / Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten & Kartoffelplätzchen

Dieses Mal hatte ich jedoch nicht ganz so viel Glück, denn das Schweinesteak war heute leider etwas trocken geraten. Zum Glück war die Sauce mit ihrem Ingweraroma dabei, welche dies etwas ausglich. Und auch mit den Möhren, bei denen man Möhrenwürfel mit kleinen ganzen Möhren gemischt hatte, war heute nicht ganz so gelungen, denn irgendwie passte die Honignote mit den restlichen Gewürzen nur bedingt gut zusammen. Einzig an den als Kartoffelplätzchen bezeichneten Sättigungsbeilage, im Grunde genommen Kroketten in Talerform, gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Da schien der Koch heute einen schlechten Tag gehabt zu haben, aber das passiert eben manchmal.
Bei den anderen Gästen lag natürlich, wie meist für Freitag üblich, das Fischgericht im höchsten in der Gunst und konnte sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, die aber nur knapp vor dem Ingwersteak lagen. Kurz dahinter auf dem vierten Platz folgte schließlich der Milchreis.

Mein Abschlußurteil:
Ingwersteak: +
Sauce: ++
Honigmöhren: +
Kartoffelplätzchen: ++

Geschmorte Entenkeule mit Kartoffelknödel & Blaukraut [25.10.2017]

Wednesday, October 25th, 2017

Heute fanden sich gleich zwei Gerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, die mein unmittelbares Interesse weckten. Zum einen war dies die Geschmorte Entenkeule mit Kartoffelknödel und Blaukraut bei Tradition der Region, zum anderen die Gnocchi mit Limonensauce und Lachswürfeln bei Vitality. Die anderen Angebote wie Spinat-Ricottatortellini mit Tomatensugo und Ruccola bei Globetrotter oder Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi-Sin-Sauce sowie Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce von der Asia-Thai-Theke kamen nicht in die nähere Auswahl. Eigentlich wäre es ja mal wieder an der Zeit für Fisch gewesen, aber dann erinnerte ich mich an die eher enttäuschenden Lachswürfel in Limonensauce beim letzten Mal, bei denen der Lachs trocken und die Sauce so gut wie kein Limonenaroma besaß. Da half es auch nicht, dass man die Gnocchi noch kurzfristig durch Reis ersetzt hatte, ich griff zur Entekeule – zumal diese heute wirklich mal ausgesprochen gut aussah.

Braised duck leg with potato dumpling & red cabbage / Geschmorte Entenkeule mit Kartoffelknödel & Blaukraut

Auch wenn die Haut der Entenkeule für meinen Geschmack noch einen kleinen Deut knuspriger hätte sein können, war ich doch mit Qualität und Fleischausbeute heute überaus zufrieden. Zumal sich das Fleisch auch ausgesprochen problemlos mit Messer und Gabel vom Knochen lösen ließ. Dabei erwies sich das Fleisch unter der Haut außerdem als angenehm saftig und zart. Die dunkle, würzige und zumindest leicht dickflüssige Sauce hätte es meiner Meinung nach gar nicht benötigt – vor allem nicht in dieser Menge wie sie auf dem Teller zu finden war. Bei Blaukraut bzw. Rotkraut hatte die Thekenkraft leider etwas gegeizt, die Portion hätte gerne noch etwas größer sein können – dafür besaß der leider nicht gefüllte Kartoffelknödel fast die größe einer Männerfaust und erwies sich als angenehm locker und besaß auch ein angenehmes Kartoffelaroma. Insgesamt war ich sehr zufrieden mit diesem Gericht, für das ich gerade mal 3,80 Euro hatte zahlen müssen – was natürlich ein für Mitarbeiter reduzierter Preis ist, Gäste von außerhalb der Firma, denen das Restaurant ebenfalls offen steht, zahlen den doppelten Preis.
So ist es natürlich nicht verwunderlich, dass die Entenkeule heute auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ganz vorne lag und mit einem knappen, aber klaren Vorsprung den ersten Platz belegte. Aber der Seelachs in Limonensauce war ihr eng auf den Fersen und belegte den zweiten Platz. Auf Platz drei folgten die Spinat-Ricotta-Tortellini, die aber nur hauchdünn vor den viertplatzierten Asia-Gerichten lagen.

Mein Abschlußurteil:
Entenekeule: ++
Blaukraut: ++
Sauce: ++
Kartoffelknödel: ++

Gemüsestrudel mit Ratatouille & Kräuterdip [24.10.2017]

Tuesday, October 24th, 2017

Und auch am Dienstag bot unser Betriebsrestaurant wieder ausschließlich gute altbekannte Gerichte auf seiner Speisekarte an. Das Holzfällersteak vom Schwein mit Rosmarinsauce und Country Potatos aus dem Abschnitt Tradition der Region war dabei zwar das interessanteste aller Gerichte, mit aber einfach zu schwer. Das selbe galt für die Spaghetti Bolognese mit Parmesan bei Globetrotter, die mit wie eine ziemlich Kohlehydrat-Bombe erschienen. Mir war aber eher nach etwas leichteren, daher überlegte ich noch kurz ob ich beim überaus verlockend aussehden Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Kokosmilchsauce, der neben Gebratenes Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, zugreifen sollte, entschied mich dann aber doch für den vegetarischen Gemüsestrudel mit Ratatouille und Kräuterdip aus dem Abschnitt Vitality.

Vegetable strudel with ratatouille & herb dip / Gemüsestrudel mit Ratatouille & Kräuterdip

Das Raratouille aus Auberginen, Zucchini, Tomaten, Zwiebeln, Paprika und Kräutern war heute mal wieder angenehm fruchtig gelungen, auch wenn das Gemüse bereits leicht zerkocht wirkte, aber darüber sehe ich mal hinweg da es ja längere Zeit in der Warmhaltetheke verweilt hatte. Und auch die knusprige und frisch wirkende Strudelteigrolle mit ihrer Füllung aus Kartoffelbrei, Möhren, Erbsen und grünen Bohnen war geschmacklich wieder mal sehr gut geworden, vor allem wenn man ihn mit dem dünnen Dip aus Joghurt und Kräutern garnierte. Dabei reichte die Portionsgröße auch vollkommen aus, um satt zu werden. Eine gute Wahl, ich war zumindest zufrieden.
Dennoch landete der Gemüsestrudel auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala heute nur auf dem letzten, vierten Platz. Die anderen Gäste hatten etwas häufiger zu den Asia-Gerichten auf Platz drei gegriffen, noch etwas mehr hatten das Holzfällersteak gewählt, welches somit auf dem zweiten Platz landete und damit nur knapp hinter dem beliebtesten Gericht heute, den erstplatzierten Spaghetti Bolognese mit Parmesan.

Mein Abschlußurteil:
Gemüsestrudel: ++
Ratatouille: ++
Kräuterdip: ++