Schweinemedaillons im Parmesanmantel [25.08.2009]

Heute fiel mir die Wahl des richtigen Mittagsgerichtes etwas schwerer, denn zur Auswahl standen zum einen “Schweinemedaillons im Parmesanmantel, dazu Brokkoliröschen und gratinieren Kartoffelpüree” und zum anderen “Penne (italienische Röhrennudeln) mit Ricotta-Soße und frischem Blattspinat“. Klang beides irgendwie gut – aber nach reiflicher Überlegung fiel meine Wahl schließlich dann doch auf die mit Parmesan ummantelten Schweinemedaillons.

Schweinemedaillons im Parmesanmantel

Das Fleisch, soviel steht fest, war kein Medaillon im klassischen Sinne. Denn in meinem Verständnis sind Medaillons eigentlich aus Filet gemacht. Die ich aber bei Wikipedia lesen durfte kann ein Medaillon lt. aktuellem Lebensmittelrecht auch aus jedem anderen sehnenarmen Fleisch gefertigt werden. Das war hier wohl der Fall, denn ich fand es etwas zu “al dente”. Aber der sehr leckere Mantel, der weniger an Parmesan als viel mehr an Pfannkuchen erinnerte glich dies etwas aus. Dazu gab es auch noch eine passende Sauce.
Die Brokkoliröschen waren zwar geschmacklich ok, aber für meinen Geschmack etwas zu groß geraten. Hier hätte man das ganze vielleicht etwas kleiner zubereiten und evtl. noch mit einer Sahnesauce versehen können. Das gratinierte, sprich überbackene Kartoffelpüree war auch in Ordnung, auch wenn ich hier als kleinen Kritikpunkt anbringen möchte, dass es gerne noch etwas mehr und kräftiger überbacken hätte sein können. Ein gutes, leicht überdurchschnittliches Gericht, das mal wieder sehr gut gemundet hat.

Mein Abschlußurteil:
Schweinemedaillons im Parmesanmantel: ++
Sauce: ++
Brokkoliröschen: +
Kartoffelpüree: ++

Sommerliche Paella [24.08.2009]

Zum Wochenanfang stand ich vor der Wahl zwischen “Sommerliche Paella, spanische Reispfanne mit Hähnchenbrustfilet, Erbsen, Möhrchen, Mais und Paprika” oder aber “Salbei-Schweinespieß mit Bacontomate auf buntem Blattsalat, dazu eine Zitronen-Senf-Vinigret und Baguette“. Da fiel mir die Wahl nicht allzu schwer: Ich entschied mich kurzerhand für die Paella.

Paella

Was mir als erstes auffiel, als ich begann das Gericht zu verzehren war die Tatsache, dass unser Koch hier eine ziemlich klebrige Sorte von Reis verwendet hatte. An einigen hatte dieser regelrecht Klumpen gebildet, die innen noch weiß waren, also nicht das Currypulver aufgenommen hatten, die sonst den Rest der Reismasse gelb gefärbt hatte. Fand ich nicht so toll – hier wäre ein wenig klebriger Reis schöner gewesen. Wie bereits in der Beschreibung zu lesen war fanden sich neben den recht zarten Geflügelfleisch-Stücken dann auch noch Erbsen, kleine Karottenwürfel, Erbsen und Mais in der Paella-Mischung. In der Summe war es ok, wenn auch nicht überragend. Habe mit Sicherheit schon bessere Paella gehabt – und davon mal ganz abgesehen mag ich persönlich Paella mit Meeresfrüchten eigentlich am liebsten. Aber das nur am Rande erwähnt…

Mein Abschlußurteil:
Paella: +

Schwertfisch in Safrancreme [21.08.2009]

Heute durften wir zwischen “Gebratenes Schwertfischfilet in Safrancreme, dazu Basmatireis und einem leichten Gemüsesalat” und “Käsetoast Hawaii, Weißbrotscheiben mit magerem Kochschinken, Ananas und Gouda überbacken, dazu ein kleiner Salat” wählen. Da ich meines Kenntnisstandes nach noch nie Schwertfisch probiert hatte und das Gericht auch sehr interessant klang, entschied ich mich für das Fischgericht.

Schwertfisch in Safrancreme / Swordfisch with saffron creme

Und ich wurde nicht enttäuscht – der Fisch war etwas kräftiger im Geschmack und fest im biss, mundete aber sehr gut und harmonierte auch mit der Safrancreme. Nur die Gräten mal wieder. Der Koch hatte mich bereits vorgewarnt, dass Schwertfisch ziemliche Monstergräten habe – und beim Verzehr zeigte sich mir das auch sehr deutlich. Zum Glück handelte es sich aber dabei nicht um viele kleine Fischknochen, sondern um große Röhrenknochen, die sich recht leicht aus dem Fleischstück entfernen ließen.

Swordfishbones
Schwerfischgräten

Dazu gab es wie man im ersten Bild sehen kann etwas mit Karottenstreifen versetzten Basmatireis und einen kalten Gemüsesalat, in dem sich neben Brokkoli und Salatblättern auch die üblichen geriffelten Möhrenscheiben, Erbsen und etwas Mais fand – das ganze versehen mit einem Joghurtdressing. War beides in Ordnung, wenn auch nicht überragend. Aber der Schwertfisch hat geschmacklich was muss ich sagen. Hätte etwas mehr Fleisch sein können – aber es reichte letztlich alles, um satt zu werden. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Schwertfisch: ++
Safrancreme: ++
Gemüsesalat: +
Basmatireis: +

Gefüllte Paprikaschote [20.08.2009]

Heute durften wir zwischen “Gefüllte Paprikaschote mit Hackfleisch und Hirtenkäse, dazu Buttermöhrchen, Salzkartoffeln und Zwiebel-Paprikasoße” und einem “Tomaten-Mozarella-Salat mit frischen Basilikum, Blattsalat und ein Limette-Balsamica-Dressing, dazu Baguette” wählen. Bei der Hitze heute, mit 37 Grad hätte sich zwar der Salat angeboten, aber ich wählte dennoch die Schote.

Gefüllte Paprika

Die Portion war zwar heute kleiner als sonst, aber das war mir ganz recht. Im Inneren der gelben Paprika fand sich eine leckere Mischung aus Hackfleisch und Hirtenkäse. Die Buttermöhrchen waren normale geschnittene Karotten, hier hätte ich persönlich kleine ganze Möhrchen besser gefunden. Aber der Koch hatte da wohl das genommen, was er gerade da hatte – und diese geriffelt geschnittenen Möhren sind in letzter Zeit in vielen Gerichten aufgetaucht. Passte schon irgendwie. Über die Kartoffeln brauche ich mich nicht groß auszulassen, es handelte sich um halbierte oder geviertelte festkochende Salzkartoffeln. Die Sauce, bestehend aus Paprika- und Zwiebelstreifen, passte geschmacklich schließlich sehr gut zu der Gesamtkomposition. Ein weiteres Mal guter Durchschnitt – aber leider nicht mehr. Irgendwie fehlt diese Woche noch so der Renner – mal schauen was es also morgen so gibt. Einen Tag hat unser Koch noch für das Gericht der Woche… 🙂

Mein Abschlußurteil:
Gefüllte Paprika: ++
Buttermöhrchen: +
Salzkartoffeln: ++
Paprika-Zwiebel-Sauce: ++

Schnitzel mit 3S-Soße [19.08.2009]

Zum Mittwoch bestand das Angebot aus (ich zitiere aus der Karte) “Paniertes Schweineschnitzel mit 3S-Soße (süß-sauer-scharf), dazu sommerlicher Kartoffelsalat mit asiatischem Gemüse und ohne Mayo (Ihr könnt auch gern Pommes bestellen)” und als Alternative “Honig-Eierkuchen mit selbstgemachtem Apfelmuss, dazu ein kleiner Salat“. Auch wenn Eierkuchen mit Sicherheit ein leckeres Mittagsgericht gewesen wäre, entschied ich mich dann doch für das Schnitzel und bestellte mir wie angeboten Pommes Frites anstatt des Kartoffelsalates.

Schnitzel süß-sauer-scharf

Und trotz der Pommes (die leider nicht mehr ganz heiß waren) wurde ich dann doch nicht ganz vom Salat verschont – wie man auf dem Bild sehen kann befand sich auf dem Teller trotzdem eine nicht gerade kleine Portion “regulären” Salates (wieder mit Ruccola), den ich mir mit einem Joghurtdressing garnieren durfte. Aber lenken wir unseren Fokus nun auf die besagte 3S-Soße: Zwischen zahlreichen Paprikastreifen, die mir nicht mehr ganz so frisch erschienen, fand sich eine typische süß-saure Sauce, die durch die Beigabe eines Sambal Olek nicht unähnlichen Gewürzes sozusagen “geschärft” wurde. War zwar ganz ok, aber so ganz traf es meinen Geschmack nicht. Aber mit dem Schnitzel, das wie gehabt aus der Friteuse stammte, passte es schon. In der Summe war das Gericht wieder mal guter Durchschnitt, wirklich vom Hocker riss es mich aber nicht. Ob ich mit den Honig-Eierkuchen besser bedient gewesen wäre? Das werde ich wohl nie erfahren… 🙂

Mein Abschlußurteil:
Schnitzel: ++
3S-Soße: +
Salat: ++
Pommes Frites: +