Original Texas Spareribs [14.09.2009]

Zum Wochenanfang hatte sich unser Koch gleich wieder eine interessantes Speiseangebot ausgedacht. Zur Auswahl standen “Original Texas-Spareribs – gegrillte Schweinerippchen in BBQ-Marinade, dazu Original Texas Bratkartoffeln und Original Texas Krautsalat” und “Bœuf Stroganoff – Rindergeschnetzeltes mit Champignons, Paprika und Gewürzgürkchen, dazu Curryreis“. Auch wenn das Bœuf Stroganoff mit Sicherheit die kalorientechnisch klügere Wahl gewesen wäre, entschied ich mich nach kurzem überdenken dann doch für die Spareribs.

Original Texas Spareribs

Im ersten Moment dachte ich, dass die Spareribs etwas angebraten wären, doch der Eindruck täuschte. Schuld für die dunkle Färbung war die Panade aus Barbeque-Sauce, welche das eigentliche Fleisch regelrecht ummantelte. Leider überwiegten – wie bei Spareribs üblich – natürlich die Knochen und man kam um das verwenden der Finger beim Verzehr leider nicht ganz herum. Aber war wirklich lecker und der Aufwand lohnte sich. Dazu gab es noch “Original Texas Bratkartoffeln”, die vor allem durch die etwas gelblichere Färbung auffielen. Mit irgend etwas – vielleicht Curry – waren sie wohl auch gewürzt würden, ich konnte aber leider nicht genau herausschmecken, was außer Kartoffelscheiben, Speck und Zwiebeln noch verwendet worden ist. Aber ein interessantes Geschmackserlebnis muss ich sagen.
Letztlich fand sich noch eine ziemlich große Portion dieses “Original Texas Krautsalat” auf dem Teller (auf dem Bild größtenteils von den Spareribs verdeckt). Dieser rief bei einigen Kollegen eine etwas gemischte Reaktion hervor – dabei fielen so Aussagen wie “Das kann ja nur jemanden ohne Geschmacksnerven oder einem Engländer schmecken.” 🙂 Ich persönlich empfand das nicht so – mir hat er mit seinen Karotten, Kraut und dem Crémedressing gut geschmeckt.
War in der Summe ein wirkliches leckeres Gericht – auch wenn der Verzehr etwas aufwändiger war als ich das eigentlich bevorzuge…

Mein Abschlußurteil:
Original Texas Spareribs: ++
Original Texas Bratkartoffeln: ++
Original Texas Krautsalat: ++

Fish & Chips [11.09.2009]

Heute stand ich mal wieder vor einer interessanten Wahl: Auf der Karte standen wahlweise “Fish & Chips, Fischhappen in Bierteigmantel, dazu Pommes Frites und Apfel-Senf-Remoulade” oder aber “Gebackener Camembert mit Preiselbeersoße und einem kleinem Salat“. Und ich entschied mich letztlich für die Fish & Chips – denn ich entsann mich an das letzte mal als in dieser Kantine dies Gericht mit der Remouladensauce serviert wurde – und die war wirklich klasse.

Fish & Chips

Und auch dieses mal erwies sich die Wahl als wirklich gelungen. Wieder hatte der Koch die Remouladensauce über den Salat aus Blattsalat, Ruccola und Mais gegeben, so daß ich auf das Dressing verzichten konnte – aber sie war ein wirklich guter Ersatz. In der Remoulade fanden sich Massenhaft Apfelstückchen, eine wirklich leckere Kombination muss ich sagen. Außerdem fanden sich sechs große, leckere, bierteigummantelte Fischhappen auf dem Teller und abgerundet wurde das ganze durch Pommes Frites, die ich noch mit etwas Ketchup garnierte. Wirklich sehr gelungen – wenn auch nicht sonderlich außergewöhnlich. Aber alleine durch die Remouladensauce rangiert das heutige Wochenabschlußgericht eindeutig in der oberen Liga.

Mein Abschlußurteil:
Fischhappen: ++
Pommes Frites: +
Salat: ++
Remouladensauce ++

Argentinisches Roastbeef [10.09.2009]

Heute gingen “Argentinisches Roastbeef (im Ganzen gebraten und rosa serviert) mit geschmortem Pfannengemüse, Rosmarienkartoffeln und einer Rotwein-Zwiebelsoße” in das Rennen um meine Zustimmung gegen einen “Indischer Hähnchen-Mango-Topf mit Paprika, Pinienkerne, Schalotten und Naturkornreis“. Eine Wahrhaft schwere Entscheidung, doch letztlich gewann das argentinische Roastbeef.

Argentinisches Roastbeef

Und trotz der Tatsache ass der indische Hähnchen-Mango-Topf ebenfalls eine gute Figur machte, bereute ich meine Entscheidung zu keinem Zeitpunkt. Das Stück Fleisch wurde tatsächlich vom Koch persönlich vor meinen Augen von einem großen Stück Rinderbraten abgeschnitten und auf meinen Teller bugsiert. Ein wirklicher Genuss, diese zarte Scheibe gut durchbratenes Rindfleisch. Dazu gab geschmortes Gemüse, bestehend aus Karotten, Pilzen und Paprika und einige außen knusprig und innen gut durchgebackene Kartoffelhälften, die mit einem Hauch Rosmarin gewürzt zu sein schienen. Ein wirkliches Genuß, der mich einen Moment fast vergessen ließ dass ich in einer Kantine und nicht in einem Restaurant saß. Ich wage mal zu sagen, dass das argentinische Roastbeef das wohl beste Gericht in dieser Woche war.

Mein Abschlußurteil:
Argentinisches Roastbeef: ++
Pfannengemüse: ++
Rosmarinkartoffeln: ++

Schnitzel & Steakhousefritten [09.09.2009]

Heute entschied ich mir für ein “Paniertes Schweineschnitzel mit Champignon-Schinkensoße und Steakhous-Friten“. Die Alternative dazu wären “Penne all’ Arrabiata, italienische Röhrennudeln mit scharfer Tomatensoße, dazu ein kleiner Salat“, aber auf Nudeln hatte ich heute keinen Appetit.

Schnitzel & Steakhousefritten

War soweit ok – die Fritten hätten mal wieder etwas heißer sein können, waren dafür aber mit einem pikanten Gewürz etwas aufgewertet worden. Am Schnitzel fanden sich heute leider einige ziemlich hart frittierte Kanten, so daß ich leider nicht volle Punktzahl geben kann. Die Champignon-Schinkensoße war natürlich nur eine weitere Variante der Jägerschnitzelsoße, aber auch recht schmackhaft. Außerdem fand sich ein Salat aus Blattsalat, Paprikastreifen, Mais, Salatgurkenscheiben und Frühlingszwiebeln mit Joghurtdressing auf dem Teller. Guter Durchschnitt – aber auch nicht mehr. Unser Koch scheint auf jeden Fall ein großer Freund von Jägerschnitzeln zu sein, denn wenn ich mir die letzten Mittwoche so anschaue sind der Gros der angebotenen Schnitzel irgend welche Varianten des Jägerschnitzels. 🙂 Aber seis drum….

Mein Abschlußurteil:
Schnitzel: +
Champignon-Schinkensoße: ++
Steakhousefritten: +
Salat: ++

Hühnereintopf belgische Art [08.09.2009]

Zum Dienstag stand ich vor der Wahl, entweder einen “Hühnereintopf belgische Art mit Petersilie, Möhrchen- Sellerie- Lauchstreifen, und gebunden mit Eigelb und Sahne, dazu frisches Baguette” oder aber ein “‘Tarte au Ratatouille’ – vegetarische Gemüsetarte mit Tomaten, Zucchini, Paprika und viel Käse” als Mittagsmahl zu verzehren. Klang mal wieder beides sehr gut – aber letztlich entschied ich mich dann doch für den belgischen Hühnereintopf.

Hühnereintopf belgische Art

Zu dem bereits in der Menubeschreibung erwähnten Eintopf und dem Baguette gab es außerdem noch einen kleinen Salat mit Schafskäse und Joghurtdressing. Der Eintopf selbst war auf jeden Fall schon mal sehr gut gelungen – mit viel in Streifen geschnittenem Gemüse – neben Möhren, Sellerie und Lauch meine ich auch Zuchini darin identifziert zu haben. Außerdem natürlich reichlich zartes Hühnerfleisch. Das Baguette dazu war ebenfalls noch recht frisch und wurde von mir genutzt, um den Rest der Flüssigkeit aus der Schüssel zu saugen. Mit dem Salat (mit zwei Blattsalatsorten, Mais und Schafskäsem) sollte ich dann wohl meinen Gemüsebedarf für den gesamten Tag eigentlich gedeckt haben. 😉 Ich war sehr zufrieden und bin auch mehr als nur satt geworden. Ein wirklich gelungenes Gericht, für das ich unseren Koch mal wieder wirklich loben muss.

Mein Abschlußurteil:
Hühnereintopf belgische Art: ++
Baguette: ++
Salat: ++