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Hackbraten mit Mischgemüse [23.04.2009]

Thursday, April 23rd, 2009

Die Auswahl bestand heute zwischen einem Hackbraten mit Mischgemüse und Salzkartoffeln und einem Bohneneintopf mit Hackfleischklösschen – da fiel mir die Wahl des Hackbratens natürlich nicht schwer. Obwohl ich im Nachhinein zugeben muß, dass auch die Bohnensuppe, zu der es ein frisches Brötchen gab, sehr gut ausgesehen hat.

Hackbraten mit Mischgemüse

In den Hackbraten, dessen Konsistenz zwar fest, aber dennoch gut war, hatte man wie man oben sehen kann halbierte Karotten eingebacken. Außerdem hatte man ihn noch mit Schinkenstreifen bedeckt. Das Mischgemüse bestand aus Bohnen, Möhren, Zuckerschoten und roter Paprika. Dazu wie oben erwähnt Salzkartoffeln und eine dunkle, zum Braten passende Sauce. War ein ein Gericht, dass ich unter der Kategorie Hausmannskost einordnen würde. Hat insgesamt sehr gut geschmecht und die Portionsgröße war ebenfalls sehr aktzeptabel. Einziger Kritikpunkt war die nicht mehr ganz so große Wärme des Hackbratens selber, aber wie bereits öfters erwähnt lässt sich so etwas bei der Aufbewahrung in einer Wärmeschale nicht ganz verhindern. Alles in allem auf jeden Fall wieder ein leckeres Menu, das uns der Koch das gezaubert hatte.

Schnitzel Hawaii mit Mangochutney [22.04.2009]

Wednesday, April 22nd, 2009

Am heutigen Mittwoch standen uns ein “Schnitzel Hawaii mit Ananas und Tomate an Mangochutney mit Kartoffelspalten” und eine “Indonesische Reispfanne mit Geflügel” zur Auswahl. Mittwoch ist ja bei uns Schnitzeltag. Und wie gestern bereits angekündigt entschied ich mich heute für das Schweinefleisch in Form des Hawaii-Schnitzels. Das Foto ist heute leider etwas unscharf geworden, aber ich denke mal man kann dennoch erkennen um was es sich handelt.

Schnitzel Hawaii mit Mangochutney

Die Kartoffelspalten waren zwar etwas abgekühlt, aber davon abgesehen war das Gericht heute wirklich gut gelungen. Das Chutney aus Mangostücken, Mango-Mus und Paprikastreifen gab dem Ganzen eine angenehm fruchtige Note. Dass das Schnitzel noch eine mit Käse überbackenes Ananasstück sowie eine Tomatenscheibe besaß trug dabei letztlich nicht viel zu dem geschmacklichen Gesamteindruck bei. Das Schnitzel selbst war wie gewohnt von ewas hellerer Panierung, aber vom Fleisch und Geschmack her wirklich gut. Nur die Ränder waren zwar etwas unregelmäßig, wodurch es zu einigen etwas hart gebratenen Eckchen kam, aber darüber konnte man auch hinwegsehen wenn man wollte.
Insgesamt ein wirklich leckere Zusammenstellung, vor allem das Chutney fand ich echt gelungen. Und bei der großen Menge bin ich mehr als satt geworden. Ich vermute mal, das irgend etwas mit einem Chutney wird demnächst auch in meiner Küche mal entstehen wird. 🙂

Geflügel-Paella [21.04.2009]

Tuesday, April 21st, 2009

Heute durften wir zwischen einem Schweinerückesteak mit Speckböhnchen und Bratkartoffeln und einer Spanischen Geflügel-Paella wählen. Auch wenn das mit dem Schweinrückensteak eigentlich noch ein bisschen besser klang, wählte ich doch die Paella – irgendwie war mir heute mal danach.

Geflügel-Paella

So ganz war ich mir der Auswahl aber nicht zufrieden. Zwar war reichlich mundgerechte Geflügelstücke und viel Gemüse in der Reispfanne, doch irgendwie hätte die Mischung etwas “saftiger” sein können. Geflügel ist ja von der Sache her schon ein eher trockenes Fleisch. Leider trugen weder der Curry-Reis noch das Gemüse in Form von Paprika, Erbsen, Möhrenscheiben, Schoten und Paprik sowie einigen halbierten Partytomaten wenig dazu bei, das ganze wirklich “schmatzig” zu machen. 😉 War geschmacklich zwar gut, aber hätte noch ein wenig besser sein können. Morgen werde ich dann glaube ich mal wieder das Gericht mit Schweinefleisch nehmen…

Ungarischer Gulasch mit Nudeln [20.04.2009]

Monday, April 20th, 2009

Heute hatten wir die Auswahl zwischen “Ungarischen Gulasch mit Spiralnudeln” und “Ravioli, mit Pilzen gefüllt, in Tomatensauce“. Klang beides etwa gleichwertig für mich, aber der Gulasch hatte doch einen etwas größeren Reiz für mich – also bestellte ich mir dieses Gericht.

Ungarischer Gulasch mit Spirelli

Mit Sicherheit zählt Gulasch mit Nudeln zu den Standard-Angeboten in Kantinen hier in Deutschland, aber das was der Koch hier gezaubert hatte wich doch etwas von dem Gerichten ab, die man normalerweise bekommt. Erste Abweichung die gleich ins Auge fällt sind die Schoten, die man wohl zur Auflockerung in die Nudeln getan hatte. Der Gulasch selbst war fleischtechnisch ebenfalls in Ordnung, das verwendete Rindfleisch war recht zart und auch in ausreichender Menge vorhanden. Wie man auf dem Foto sehen kann, hatte man das ganze mit etwas roter Paprika versetzt – hier hätte es aber gerne auch etwas mehr sein können. Alles in allem in einfaches, aber ausreichend sättigendes Gericht. Ich hoffe aber, dass man morgen wieder etwas kreativer ist. 😉

Pangasiusfilet mit rotem Reis [17.04.2009]

Friday, April 17th, 2009

Am heutigen Freitag fiel mir die Auswahl meines Mittagsmenus mal wieder sehr schwer. Unser Koch hatte uns dieses Mal “Schwedische Köttbullar mit Kartoffelpüree” und “Pangasiusfilet mit rotem Reis und Gemüse” zur Auswahl gestellt. Meine Wahl fiel schließlich auf das Pangasiusfilet – irgendwie war mir heute mal nach Fisch. Obwohl mir durchaus bewußt ist, dass es sich dabei quasi um einen aktuellen ziemlich in Mode gekommene Fischart handelt, die durch die verstärkte Nachfrage auf dem Weltmarkt gefährdet wird. Aber das hätte ich durch meinen heutigen Verzicht auch nicht verhindern können – die Filets waren ja bereits gekauft.

Pangasiusfilet mit rotem Reis

Zuerst dachte ich ja, dass es sich bei dem “roten Reis” um Tomatenreis handelt, aber eine sowohl der Geschmack als auch die spätere Recherche im Internet zeigte mir dass es sich anders verhält. Bei rotem Reis handelt es sich um eine ursprünglich aus Indien stammende mittelkörnige Wildreissorte handelt, die ihre Rotfärbung durch die nicht entfernte Haut unter dem Strohmantel erhält. Stellte sich als sehr wohlschmeckend heraus, zumal es für mich eine verzehrtechnische Premiere handelte. Dazu gab es ein Gemüse, das aus kleinen Maiskölbchen, Zuchinischeiben, Bohnen und Schwarzwurzeln bestand. Wie der Koch allerdings die durchgehende Grünfärbung hinbekommen hat war mir Schleierhaft. Hauptbestandteil war aber natürlich das Filet vom Pangasiusfisch, das unser Koch in einer kräftigen Sahnesauce serviert hatte. Das Fleisch erwies sich dabei als angenehm zart und wohlschmeckend, auch wenn der Geschmack meiner Meinung nach zum größeren Teil von der Sauce kam. Das Abschlußurteil fällt aber durchgehend positiv aus – ein sehr leckeres Gericht, für das ich unseren Koch nur wieder einmal gratulieren kann.

Dies war übrigens mein zweites Pangasiusfilet ever – die erste Berührung mit diesem Speisefisch hatte ich vor fast einem Jahr im Jenenser Stilbruch.