Verspätungen & Frühstück

Heute früh musste ich mal wieder mit der S-Bahn in Richtung München fahren – das dritte Mal seit ich nun hier bin – da mein Kollege mit dem Poolwagen “Homeoffice” macht – und zum zweiten Mal gab es erhebliche Verspätungen. Ich war bereits um kurz nach 7:15 Uhr am Gleis und hoffte gleich den nächsten Zug erwischen zu können um womöglich noch vor 8:00 Uhr in der Firma zu sein. Doch da hatte ich meine Rechnung ohne den MVV gemacht – denn wie uns eine mit leichtem bayrischen Dialekt behaftete, tiefe Männerstimme am Gleis wenig später etwas gelangweilt klingend mitteilte, wäre aufgrund von Schäden an einer Gleisanlage mit erheblichen Verzögerungen ab dem Ostbahnhof zu rechnen und entschuldigte sich – eher gelangweilt klingend – für jegliche Unannehmlichkeiten. Gerade dachte ich so bei mit “… ach, das betrifft uns hier ja gar nicht …” ergänzte sie noch dass auch die S2 Richtung Petershausen betroffen sei, also genau die Linie die ich nehmen wollte. Und so kam es dann auch, dass ich bis etwa 8:00 Uhr am sich immer weiter füllenden Gleis warten musste, bis endlich ein Zug kam und alle aufgabelte. An verschiedenen Haltestellen kam auch noch mehrfach die automatisierte Ansage, die Fahrgäste mögen doch bitte aus den Türen treten, damit diese automatisch schließen könnten – was unsere Fahrt noch einmal jeweils um einige Minuten verzögerte. Um kurz vor 8:30 Uhr war ich dann endlich im Betrieb – eine Verzögerung von über einer Stunde. Bin wirklich not amused.
Nachdem ich angekommen war, führte mich mein Weg erst einmal in die Kantine, wo ich mich mit einer Semmel mit Fleischpflanz’rl und einem Becher Kaffee eindeckte. Dazu gab es heute dann noch eine Kaki und die letzte Banane vom Einkauf der letzten Woche, die bereits ein wenig “gereift” war.

Kaki, Frikadelle & Banane

Heute habe ich mir auch ein Messer mitgebracht, damit ich endlich die Kaki zum Verzehr zerschneiden kann. Ich hoffe daher heute im Laufe des Abends endlich den angekündigten Bericht verfassen zu können.
Also dann: Guten Appetit

Hühnchenpfanne – Thai Art [06.11.2009]

Die heutige Auswahl in im hiesigen Betriebsrestaurant umfasste im Bereich “Vitality” eine “Hühnchenpfanne auf Thai Art mit Bambus, Nüssen und Ananas dazu Jasmin-Klebreis“, bei den traditionell-regionalen Gerichten “Kaiserschmarrn mit Apfelmus und Zimt- Zucker” und als Globetrotter-Mahlzeit “Lachsspinatlasagne mit Tomatenbasilikumsauce“. Bei den Asia-Gerichten fanden sich u.a. “Gebackenes Gemüse mit Asia-Dip” und “Gung Po Au – Rindfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Chili- Ingwersauce“. In meine engere Auswahl kamen die Lachsspinatlasagne und die Thai-Hühnchenpfanne und letztlich entschied ich mich für dann doch für das Reisgericht. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Griesbrei mit Erdbeergrütze als Nachtisch.

Hühnchenpfanne Thai Art

Fand das Gericht ganz lecker muss ich sagen. Zwischen dem Bambus und den Ananasstücken tummelten sich reichlich zarte Geflügelfleisch-Streifen und Erdnüsse. Und vor allem die Erdnüsse bestimmten meiner Meinung nach den Geschmack, was ich aber nicht als unangenehm empfand. Gerade die Kombination von Ananas und Erdnüssen gab dem ganzen eine spezielle Note. Von dem Jasmin am Klebereis schmeckte ich aber nicht viel – wenn überhaupt vorhanden wurde er wohl von der Fleisch-Gemüse-Mischung übertüncht.
Der Griesbrei schließlich, der auf einem Bett aus Erdbeergrütze ruhte und noch einmal mit einem Klecks Erdbeergrütze getoppt war bot schließlich einen angenehmen Abschluß des heutigen Mittagsmahles.

Mein Abschlußurteil:
Hühnchenpfanne Thai Art: ++
Jasmin-Klebereis: ++
Griesbrei mit Erdbeergrütze: ++

Chili con Carne [05.11.2009]

Während heute an der “Vitality”-Theke ein “Orientalischer Reis- Linsen- Eintopf mit Fladenbrot” lockte, bot man bei den traditionell-regionalen Gerichten eher eine für Bayern eher untypisch “Thüringer Bratwurst auf Sauerkraut mit Katoffelpüree und Senf” an und in der Sektion Globetrotter gab es heute ein “Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen dazu Baguette“. Ein Blick an die Asia-Wok-Theke offenbarte, dass dort heute “Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse, Sojasauce“, “Gaeng Phet Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” und “Putenstreifen im Teigmantel mit gebratenen Gemüse in Sesamsauce” gab. Thüringer Bratwurst wäre der alten Zeiten wegen natürlich ganz nett gewesen und auch einige der Asia-Gerichte kamen in die nähere Auswahl, aber letztlich fiel die Wahl dann doch auf das von mir so geschätzte Chili con Carne.
Das wäre dann das 35ste hier im Blog gepostete Chili, 28 davon aus Kantinen und Restaurants (zählt man das Feuerfleisch aus der Mensa in Jena mit), 3 selbst gekochte mit bebilderten Rezepten bzw. als Videorezept und 3 Fertiggerichte. Das wird von der Anzahl her glaube ich nur noch von den Schnitzeln in all ihren Variationen getoppt, die mit 63 Stück (davon 3 Putenschnitzel) die Hitliste anführen. Aber das nur am Rande erwähnt.

Chili con Carne

Wie man sieht handelte es sich diesmal wieder eher um die Eintopf-Variante, die man wie eine Suppe aus einer Schüssel löffeln musste. Persönlich bevorzuge ich ja eher das konsistenztechnisch etwas dickere Variante wie man sie zum Beispiel im Stilbruch in Jena serviert, aber notfalls geht es natürlich auch so. Was Zutaten anging hatte man sich auf das nötigste beschränkt, denn es fand sich hauptsächlich Gehacktes (Schweinemett), Bohnen, Mais und ein paar Zwiebeln darin. Der geschmackliche Gesamteindruck war fruchtig und leicht scharf. Das Baguettebrot schließlich erwies sich als leider bereits etwas labbrig und war eindeutig nicht mehr ganz frisch. Aber zum zerbröseln in das Chili und zum aufwischen der Reste aus der leeren Schüssel reichte es allemal.
In der Summe ein mittelmässig gutes Chili con Carne, habe schon bessere gehabt. Aber auch schon schlechtere.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: +
Baguettebrot: +/-

Kaki, Leberkäse & Banane

Da bin ich gestern Abend doch tatsächlich noch einmal in den Supermarkt meiner Wahl gegangen und habe mit ein paar Kakis besorgt – es reizte mich doch zu sehr diese Dinger mal zu probieren. Dazu gab es noch eine Leberkäs’semmel und eine Banane aus meinem alten Obstbestand, Trauben sind zwar auch noch da, aber wenn überhaupt ess ich die heute Nachmittag.
Die Kaki selbst ist noch recht hart wie ich feststellte.
Nun steh ich vor zwei Fragen:
1.Wie ess ich die Kaki?
2. Ist die Kaki bereits reif genug?

zu 1. Es gibt hier wohl zwei Fraktionen: Zum einen die Schalenmitesser und die Auslöffler. Ich denke ich werde beides mal testen und mich dann entscheiden.
zu 2. Ich werde diese zwar mal in diesem harten Zustand probieren, es scheint aber eher üblich zu sein zu warten bis die Frucht weich und schlabbrig ist. Da ich über mehrere Früchte verfüge kann ich auch hier beide Varianten testen.
Ich berichte dann hier meine Erfahrungen.

Guten Appetit

Lammeintopf [04.11.2009]

Zuerst war ich heute dazu geneigt, das “Putensteak ‘Florida’ mit Mandelreis und fruchtiger Currysauce ” aus dem Bereich Globetrotter zu nehmen. Zwar klangen auch “Gedünsteter Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln” bei den Vitaliy-Gerichten und die “Schupfnudelpfanne mit buntem Gemüse und Käsesauce” bei den tradtionell-regionalen Gerichten ganz gut und gegen “2 Nudelsorten gebraten mit Chinagemüse nach Shanghai Art” oder “Patrt Pad Prug – Fisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in scharfer Basilikumsauce” hätte ich auch nichts gehabt, aber als ich als Tagesgericht – ein nicht täglich verfügbares Angebot – heute “Lammeintopf mit Kartoffeln” sah, entschied ich mich dann doch für diesen. Dazu nahm ich mir ein Becherchen Fruchtquark.

Lammeintopf / lamb stew

Auf den Gedanken dass hier der Lammbratenbraten Griechisches Art von gestern Reste-Verwertet sein könnte kam ich erst, als ein Kollege dies anmerkte. Aber selbst wenn, was man da gekocht hatte erwies sich als wirklich recht gut gelungen. Hauptkritikpunkt meinerseits wären die viel zu groß geratenen Lammfleischstücke und die teilweise unzerteilt im Eintopf befindlichen, kleinen Kartoffeln. Geschmacklich machte das zwar nichts aus, aber es gestaltete den Verzehr etwas komplizierter als er hätte sein müssen. Außer dem Fleisch und Kartoffeln fanden sich außerdem noch gewürfelte Karotten, Paprikastreifen und Zwiebeln im Eintopf. Wirklich schmackhaft, wenn auch die Portio etwas größer hätte sein können. Der Fruchtquark wiederum war dies mal nicht so der Hit – ich fand ihn einen Tick zu süß und die Trauben mit Kernen darin, die den Gros des Becherinnenraums aufüllten machten es auch nicht besser.

Mein Abschlußurteil:
Lammeintopf: ++
Fruchtquark: +