Kokoshähnchen mit RisiBisi [30.01.2009]

Eigentlich spielte ich heute zuerst dazu, die Original Amerikanische Pizza mit Bacon nach Art des Küchenchefs zu bestellen, aber dann entschied ich mich dann doch für das andere Angebot zu bestellen: Indisches Kokoshähnchen mit RisiBisi.

Indisches Kokoshähnchen

Und die Entscheidung war wirklich weise, denn als ich mit einigen Kollegen speiste, welche die Pizza gewählt hatten, hörte ich von diesen Kommentare wie “Da krieg ich ja ne Staublunge.” und “Der Rand ist ja steinhart.“. Da musste ich mit einem Kokoshähnchen natürlich lächeln, denn dies erwies sich nicht nur als sehr zart sondern auch die leicht scharfe, Kokos-Sahne-Sauce war sehr lecker und wurde durch den mit Erbsen, Mais und Karottenstreifen versetzten Reis vollmundig abgerundet. Nach der Definition handelt es sich bei dem Risi Bisi (eigentlich Risi e Bisi – italienisch für Reis und Erbsen) wohl nicht um das Originalrezept – denn eigentlich besteht dieses ja nur aus Reis mit Erbsen, die mit Speck, Zwiebeln und Gemüsebrühe zubereitet wird – aber auch diese Variante erwies sich wie gesagt als sehr schmackhaft. Gab absolut nichts auszusetzen an der heutigen Mahlzeit.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenfilets: ++
Kokos-Sahne-Sauce: ++
Risi-Bisi: ++

Schnitzel mit Pilz-Sahne-Sauce [29.04.2009]

Wie an jedem Mittwoch fand auch heute mal wieder der allwöchentliche Schnitzeltag in der Kantine statt. Heute stand ein Paniertes Schnitzel mit Pilz-Sahne-Sauce, Pommes Frites und Salat und als Alternative Garnelenspieße mit einer mit Sourcream gefüllten Ofenkartoffel und Salat auf der Karte. Ich überlegte tatsächlich ganz kurz, die Ofenkartoffel zu wählen – aber nur eben ganz kurz. Letztlich wählte ich natürlich mal wieder das Schnitzel, das man wohl auch einfach als Jägerschnitzel bezeichnen konnte.

Schnitzel mit Pilz-Sahne-Sauce

Da ich heute mal schon kurz nach 12.00 Uhr in der Kantine erschienen war, erhielt ich dieses Mal alles (bis auf den Salat natürlich) auch in wunderbar heißer Variante. Die Pommes kamen sogar gerade als ich bestellte frisch auf der Küche. Dazu ließ ich mir noch ein Schälchen Ketchup geben. Und auszusetzen gab es heute wirklich fast gar nichts. Das Schnitzel war zart und gut durchgebraten, die Pilz-Sahne-Sauce vollmundig und mit leckeren Pilzstücken, der Salat frisch und die Pommes Frites schön heiß. Und der Ketchup war schön fruchtig und eindeutig keine Eimer-Massenware. Allerdings hätten die Kartoffelstäbchen noch etwas krosser sein können, zumindest nach meinem Geschmack. Aber man kann ja nicht alles haben… 😉

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Pilz-Sahne-Sauce: ++
Salat: ++
Pommes Frites: +

Chili con Carne [27.04.2009]

Zum Wochenanfang standen mir Gyros mit Knoblauch-Kräuter-Quark und Gemüsereis und Chili con Carne mit Brötchen für die Mittagsmahlzeit zur Auswahl. Obwohl das Gyros eindeutig auch sehr gut klang, entschied ich mich doch für das Chili con Carne – ich steh halt irgendwie auf das Zeug. 😉 Im Nachhinein muss ich auch zugeben, dass auch das Gyros ebenfalls nicht schlecht aussah – aber gewählt ist nun mal gewählt.

Chili con Carne

Und das Chili der Koch servierte gehörte eindeutig zu den besseren Versionen dieses Gerichtes. Neben den üblichen Zutaten wie Hackfleisch, Bohnen, Paprika und Mais fanden sich unter anderem auch Bohnen und Erbsen darin – eine wirklich sehr schmackhafte Kombination. Zwar war es nicht so scharf wie ich es persönlich bevorzuge, aber das trifft wohl auch nicht unbedingt dem Allgemeingeschmack. Die Zubereitung selbst war eine von der eher eintopfartigen Versionen mit viel Flüssigkeit im Gegensatz zu den etwas dichteren Versionen wie sie z.B. im Stilbruch in Jena serviert wird. (Alle Beiträge über Chili con Carne hier im Blog gibt es übrigens hier zu sehen.) Aber es gab ja ein Brötchen, das nutzte um das Chili etwas zu verdicken. Zum normalen Verzehr wäre das Brötchen auch bereits etwas zu hart gewesen – ich denke mir mal es war zwar vom heutigen Morgen, aber zu lange an der frischen Luft gelagert. Aber als Einlage für das Chili con Carne reichte es vollkommen aus.
Alles in allem eine wirklich sehr leckere Version des von mir sehr geschätzten Chili mit vielen Gemüsesorten, die – auch wenn es sich mit Sicherheit keine mexikanisches Originalrezept handelte – irgendwie sehr gut geschmacklich harmonierte.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Brötchen: +/-

Halber Hahn mit Pommes [24.04.2009]

Am heutigen Freitag konnte ich zwischen einem Halben Hähnchen mit Pommes und Salat und einem Fischfilet mit gebackener Gurke und Kartoffeln wählen. Ich entschied mich für das halbe Hähnchen.

Halbes Hähnchen ist Pommes & Salat

Das Hähnchen wurde vor meinen Augen zerteilt und mit einem Salat mit Fetakäsewürfeln und Cocktailtomaten sowie Pommes Frites versehen. Zu dem Salat gab es noch ein Joghurtdressing, das man sich nach eigenem gutdünken aus einem Behältnis über seinen Salat geben konnte. Außerdem ließ ich mir vom Koch noch ein Schälchen Ketchup geben, das im Gegensatz zu gewissen Lokalitäten in Köln aber wie normalerweise auch üblich kostenlos war. 😉
Ich kann heute nur sagen: Na ja. Das halbe Hähnchen das ich erwischt hatte war offensichtlich nicht lange genug in der Bratröhre gewesen, denn das Fleisch war nicht trocken wie man es sonst gewohnt ist, sondern eher etwas wässrig. Des weiteren waren die Pommes Frites auch nicht mehr ganz warm. Einzig am Salat konnte ich absolut nichts aussetzen – frisch und knackig und mit einem sehr leckeren Dressing. Ich muss das heutige Mittagessen daher als etwas misslungen bezeichnen. Aber wir wissen ja, dass es auch besser geht – daher verbuche ich das mal als Ausnahme.

Hackbraten mit Mischgemüse [23.04.2009]

Die Auswahl bestand heute zwischen einem Hackbraten mit Mischgemüse und Salzkartoffeln und einem Bohneneintopf mit Hackfleischklösschen – da fiel mir die Wahl des Hackbratens natürlich nicht schwer. Obwohl ich im Nachhinein zugeben muß, dass auch die Bohnensuppe, zu der es ein frisches Brötchen gab, sehr gut ausgesehen hat.

Hackbraten mit Mischgemüse

In den Hackbraten, dessen Konsistenz zwar fest, aber dennoch gut war, hatte man wie man oben sehen kann halbierte Karotten eingebacken. Außerdem hatte man ihn noch mit Schinkenstreifen bedeckt. Das Mischgemüse bestand aus Bohnen, Möhren, Zuckerschoten und roter Paprika. Dazu wie oben erwähnt Salzkartoffeln und eine dunkle, zum Braten passende Sauce. War ein ein Gericht, dass ich unter der Kategorie Hausmannskost einordnen würde. Hat insgesamt sehr gut geschmecht und die Portionsgröße war ebenfalls sehr aktzeptabel. Einziger Kritikpunkt war die nicht mehr ganz so große Wärme des Hackbratens selber, aber wie bereits öfters erwähnt lässt sich so etwas bei der Aufbewahrung in einer Wärmeschale nicht ganz verhindern. Alles in allem auf jeden Fall wieder ein leckeres Menu, das uns der Koch das gezaubert hatte.