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Putengeschnetzeltes Zigeuner Art [25.01.2010]

Monday, January 25th, 2010

Das heutige Angebot im Betriebsrestaurant umfasste wieder einige interessant klingende Speisen. Zum einen waren da “Thung Thong – Gemüsesäckchen mit Gemüse gefüllt” und “Gung Pao Ngao – Rindfleisch gebraten mit Chili,Knoblauch,Morcheln,Bambus und Gemüse” an der Asia-Theke – zum anderen gab es “Strudel mit Gemüse gefüllt mit Salatgarnitur und Joghurtdip” im Bereich Vitality, “Kohlroulade mit Bratenjus, dazu Kartoffelpüree und Salatgarnitur” bei den traditionell-regionalen Gerichten und schließlich “Geschnetzeltes von der Putenbrust ‘Zigeuner Art’ ( Paprika,Champignons,Erbsen,Schinkenstreifen) im Kräuterreisrand” bei den Globetrotter-Speisen. Ich war zwar erst dazu geneigt die Kohlroulade zu probieren und auch der Gemüsestrudel mit seinem in Blätterteig ummantelten Grünzeug sah eigentlich ganz gut aus, aber letztlich wählte ich dann doch das Putengeschnetzelte. Das Ganze rundete ich noch mit einem Becherchen Aprikosenquark von der Dessertheke ab.

Putengeschnetzeltes Zigeuner Art

Gleich zu Beginn sei angemerkt: Den Fehlgriff mit der Kuchengabel, die ich mir anstatt des Teelöffels genommen habe, habe ich noch bevor ich mit dem Verzehr begonnen habe korregiert. Was lagern die auch beide Bestecke im selben Kasten… 😉
Das Putengeschnetzelte schließlich erwies sich zwar als ganz ok, aber ich hatte mir irgendwie mehr erwartet. Mal davon abgesehen dass Erbsen meines Kenntnisstandes nach nicht unbedingt Bestandteil eines Gerichtes “Zigeuner Art” sind, war das Fleisch auch nicht von erwarteter Konsistenz. Es war eindeutig Pute, das steht schon mal fest, aber beim näheren Hinsehen sah es eher danach aus als hätte man es auf einer Konservendose geholt und klein geschnitten. Es hat nicht schlecht geschmeckt, aber hier hatte ich eindeutig ein typisches Kantinengericht vor mir, aus dem man durchaus hätte mehr machen können. Am Reis schließlich, der mit einigen nicht geschmacklich merklich zur Geltung kommenden Kräutern gespickt war, gab es jedoch nichts auszusetzen. Das Dessert aber war sehr gelungen – auf den Aprikosenquark, in dem sich selbst viele Fruchtstücke fanden, hatte man noch ein, wohl zum leichteren Verzehr in klein Scheiben geschnittenes Stück Aprikosenfrucht getan – alles sehr schmackhaft und genau so wie ich es mir vorgestellt hatte.
Der Renner unter den Gästen heute war aber eindeutig die Kohlroulade gewesen, wie ich während meines Besuches auf vielen Tellern beobachten konnte. An zweiter Stelle standen dann die Asia-Gerichte und dann erst Gemüsestrudel und Putengeschnetzeltes. Hatte ich aber um ehrlich zu sein auch kaum anders erwartet…

Mein Abschlußurteil:
Putengeschnetzeltes: +
Reis: ++
Aprikosenquark: ++

Kok Sa Mui [22.01.2010]

Friday, January 22nd, 2010

Nach langer Abstinenz entschied ich mich heute mal wieder für eines der Asia-Gerichte, um genau zu sein für das “Kok Sa Mui – Garnelen gebraten in junger Kokosnussmilch mit Gemüse“. Ich liebe Krabben ja wie man weiß. Im Asia-Bereich gab es außerdem noch “Gebackene Ananas und Banane“, das erschien mir aber eher etwas für en Nachtisch. Im regulären Bereich gab es bei Vitality heute “Gegrilltes Filetstück vom Schwein auf knackigem Wokgemüse mit Basmatireis“, was ich auch in Betracht gezogen hatte, was mich allerdings visuell nicht so recht überzeugen konnte. Bei traditionell-regionale Speisen bot man “Kaiserschmarrn mit Apfelmus, Zimt und Zucker” an – auch eher etwas dass sich aus meiner Sicht mehr als Nachspeise eignet – und bei den Globetrotter-Gerichten fand sich schließlich “Gebratenes Hokifilet an Gemüsereis und Kräutersauce“, ein Gericht dass ich in ähnlicher Form bereits hier probiert hatte. Wäre auch was für mich gewesen muss ich aber zugeben. Als Sonderangebot gab es außerdem noch – das bemerkte ich aber erst als ich mir mein Tablett mit Kok Sa Mui beladen hatte – ein “Schnitzel mit Schinken-Sahne-Sauce auf kleinen Röhrennudeln“. Da man es vergessen hatte in der Vitrine auszustellen, hatte ich es leider zu spät bemerkt. Hätte mir auch geschmeckt, aber aufgeladene Teller zurückzugeben ist leider nicht möglich. Also beließ ich es bei dem Krabbengericht – und wertet das ganze mit einem Erdbeer-Mousse und einem Glückskeks auf.

Kok Sa Mui

In einer Mischung aus grob geschnittenen Gemüse, das unter anderem aus Zucchini, Zwiebeln, Paprika, Pilze und Chinakohl enthielt, fanden sich reichlich Krabben, die in einer leicht scharfen Kokosmilchsauce eingelegt waren. Das Sambal Olek, dass ich mir unter den Reis mischte, gab dem ganzen natürlich weitaus mehr Schärfe. Ich fands ganz lecker und es sättigte gut. Das Erdbeer-Mousse wäre danach nicht mehr notwendig gewesen, war mit seiner Erdbeermarmelade und den Pistazien aber auch nicht zu verachten. In der Summe ein gutes, wenn auch nicht überragendes Mittagessen.
Auch heute erwies es sich als schwierig, einen klaren Favoriten bei den Kantinengästen auszumachen. Aber das Hokifilet war auf jeden Fall vorne dabei, ebenso das Schnitzel mit Schinken-Sahne-Sauce – das ganze gefolgt von den Asia-Gerichten. Ich konnte aber einige Beobachten, die Kaiserscharrn als Hauptgericht gewählt hatten. Für mich wäre das nichts – aber Geschmäcker sind nun mal verschieden…

Mein Abschlußurteil:
Kok Sa Mui: ++
Reis: ++
Erdbeer-Mousse: ++

Kichererbsen-Curry [21.01.2010]

Thursday, January 21st, 2010

Heute entschied ich mich mal für ein “Pikantes Kichererbsencurry auf Indische Art mit Basmatireis“, welches im Bereich Vitality angeboten wurde. Die Alternativen wären bei den westlichen Speisen “Gekochter Tafelspitz mit Wirsinggemüse in Meerrettichsauce dazu Bouillonkartoffeln” bei Traditionell-Regional oder “Pikantes Schweinegulasch mit Paprika und Serviettenknödel” bei Globetrotter bzw. bei den Asia-Menus “Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln Gemüse” oder “San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce” gewesen. Außerdem gab es wie die Tage zuvor auch wieder zwei Nudelsorten und zwei Saucen als Sonderangebot zum Selbst-Kombinieren. Tafelspitz ist seit ich weiß dass es sich letztlich um die Arschbacken einer Kuh handelt etwas in meinem Ansehen gesunken, wäre aber notfalls auch gegangen. Der Schweinegulasch war eine echte Alternative, weil er eigentlich auch ganz gut aussah – aber ich bin nun mal ein großer Curry-Fan und da gab es kein Halten mehr – trotz der Tatsache dass es sich hier um ein rein vegetarisches Gericht handelt. Dazu nahm ich mir noch einen Beeren-Quark von der Dessert-Theke.

Kichererbsen-Curry / chickpea curry

Ein wirklich gelungenes Chili muss ich sagen. Die Kichererbsen waren al-dente, aber genau richtig wie ich fand. Außerdem fanden sich neben Karotten und Zwiebeln, auch etwas dass ich meine als Wirsing identifiziert zu haben und viele andere Gemüsesorten in kleinen, kurzen Streifen in der wirklich gut gewürzten, leicht scharfen Mischung, die man uns über den gut durchgekochten Basmatireis gegegen hatte. Ich mischte natürlich alles vor dem Verzehr und die Mengen beider Komponenten waren doch tatsächlich genau in dem Verhältnis gemischt, dass sie eine ausgewogene Reis-Curry-Mischung ergaben. Hat mir vorzüglich geschmeckt, Lob an dieser Stelle an die Küchencrew. Zwar befürchtete ich zuerst, dass die Sättigung wie so oft bei vegetarischen Gerichten nicht so lange anhält, aber selbst dies trat dies mal nicht ein. Ich weiß nicht ob das anderen auch so geht, aber ich persönlich habe schon mehrfach erlebt, dass das leichte Hungergefühl bei Gerichten ohne Fleisch viel schneller zurück kehrt als bei welchen mit tierischen Komponenten. Kann aber auch so ein Psycho-Ding sein. 😉
Auch am Beerenquark, der mit reichlich Waldbeeren zubereitet schien, war nichts auszusetzen – er war mit vielen Früchten und nicht zu süß. Was will man mehr…
Was heute der Renner unter den Besuchern war ließ sich schwer sagen, aber mein subjektiver Eindruck vermittelte mir dass Würstchengulasch und Tafelspitz etwa gleich auf lagen, gefolgt von Asia-Speisen und Nudeln und dann dem Curry. Lässt sich aber schwer sagen, ich kann ja immer nur den Ausschnitt meines nicht einmal halbstündigen Besuches interpretieren.

Mein Abschlußurteil:
Kichererbsen-Curry: ++
Basmati-Reis: ++
Beerenquark: ++

Seehecht in Pfirsich-Ingwer-Sud [20.01.2010]

Wednesday, January 20th, 2010

Neben wieder dem Sonderangebot aus zwei Nudelsorten mit wahlweise Rahm- und Tomatensauce zum selber zusammenstellen bot unser Betriebsrestaurant heute neben “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce” oder “Patrt Pad Prug – Fisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in scharfer Basilikumsauce” an der Asia-Theke an. Außerdem gab es bei den Vitality-Speisen “Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwersud mit Kugel von Jasmin Duftreis“, in der Sektion der traditionell-regionalen Gerichte “Bunte Penne mit asiatischem Gemüse Tomaten-Koriandersauce” (wobei ich mich fragte was daran regional ist) und schließlich “Picata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce” bei den Globetrotter-Menus. Zuerst war ich geneigt das Picata zu wählen, doch als ich in der Speisenvitrine, in der ja bekanntlichermaßen alle Gerichte zur Ansicht aufgereiht sind das Seehechtfilet sah, entschied ich mich dann doch um. Dazu gab es eine kleines Dessert aus Kaffecreme. Ich habe auch inzwischen herausgefunden wo die Beschriftung hin geraten ist: Hoch über der Theke hängt jetzt eine mit Kreide beschriftete Tafel, auf der die einzelnen Desserts aufgelistet sind. Den Bezug zu den eigentlichen Bechern muss man selbst herstellen. Fand die alte Lösung mit den Schildern direkt neben den Bechern zwar besser, aber seis drum.

Seehecht in Pfirsisch-Ingwer-Sud / hake with peach ginger stock

Und obwohl der Rest meines Tisches sich geschlossen für das Picata Milanese entschlossen hatte, bereuhte ich meine Wahl nicht. An dem dieses Mal wirklich deutlich nach Jasmin riechenden Reis fand sich ein annehmbar großes und wohlschmeckendes sowie zartes Stück gekochten Seehechts, welches man zusätzlich zu der Pfirsich-Ingwer-Sauce auch mit kleinen Gemüsestreifen garniert hatte. Auch der Sud selbst, der eine gute Balance zwischen dem fruchtigen Pfirsischgeschmack und dem Ingwer bot, passte sehr gut dazu. Klang im ersten Moment ungewohnt, aber war wirklich lecker. Einziger Wehrmutstropfen – aber mit so etwas muss man bei Fisch immer rechnen – waren die vier oder fünf Gräten die ich entfernen musste. Das habe ich auch schon weitaus schlimmer erlebt. Letztlich auf jeden Fall eine wirklich gute Entscheidung. Die Kaffecreme als Nachtisch war ebenfalls in Ordnung, nur die Schokosauce die man als Garnitur darüber gegeben hatte war für meinen Geschmack etwas zu süß.
Erwartungsgemäß war dann auch das Picata Milanese heute, zumindest meinem subjektiven Eindruck nach, der große Renner – aber sehr eng gefolgt von dem Seehechtfilet. Erst danach folgten die Penne und die Asia-Speisen. Hätte ich nicht gedacht, hatte eher vermutet dass das Picata mit meilenweiten Vorsprung gewinnt. Aber so kann man sich irren.

Mein Abschlußurteil:
Seehechtfilet: ++
Pfirsich-Ingwer-Sud: ++
Jasminreis: ++
Kaffecreme: ++

Hähnchenbrust in Rahmsauce [19.01.2010]

Tuesday, January 19th, 2010

Neben “Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten, mit Currysauce nach Quanton Art” und “Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chilli-Zitronengrassauce” aus der Asia-Sektion standen heute auch zwei Nudelzubereitungen mit Penne und Schmetterlingsnudeln sowie wahlweise Sahne oder Tomatensauce als Sonderangebot auf dem Programm, außerdem “Papardelle mit Blattspinat und Kren” bei den Vitality-Speisen, “Gebratene Hähnchenbrust in Rahmsauce dazu Kräuterspätzle” bei den traditionell-regionalen Gerichten und schließlich “Rinderlendensteak ‘Strinberg’ mit Senf-Zwiebelkruste dazu Kroketten” bei den Globetrotter-Mahlzeiten auf der Karte. Im letzteren Fall übrigens ein Schreibfehler wie ich schnell feststellte, denn eigentlich heißt die Zubereitungsart “Strindberg” und benennt mit Senf und Zwiebeln ummanteltes Fleisch. Habe ich übrigens hier ein einziges Mal probiert und für mich beschlossen dass dies nichts für mich ist – schmeckt mir nicht. Das mit den Parpadelle mit Blattspinat und Kren – wobei Kren hier in Bayern und Teilen Österreichs Meerrettich bezeichnet – klangen eigentlich ganz lecker und sahen auch gut aus, aber die Hähnchenbrust hatte es mir letztlich dann doch etwas mehr angetan. Dazu nahm ich mir noch eine Schale mit Mischgemüse, dieses mal nicht die übliche Mexico-Mischung, sondern etwas neues aus Möhren, Erbsenschoten, kleinen Maiskölbchen und einer kleinem, gelben, in Streifen geschnittenen Komponente, die ich nicht näher identifizieren konnte. Dafür verzichtete ich dann aber auf das Dessert. Ohne Gemüse lag die Hähnchenbrust regulär bei einem Preis von 5,60 Euronen, ich zahlte aber natürlich etwas weniger.

Hähnchenbrust mit Spätzle

Eine gute Entscheidung wie ich schnell feststellte. Die Stück Hähnchenbrust war wirklich angenehm groß und sehr zart – und die Rahmsauce passte wirklich vorzüglich dazu. Auch an den Spätzle, oder besser Knöpfle um die es sich ja viel eher handelte, war eigentlich nichts auszusetzen. Und selbst das Gemüse stellte sich als wirklich ganz gut heraus, wobei ich trotz einzelnen Geschmackstests an diesen kleinen gelben Streifen nicht herausfinden konnte worum es sich dabei handelte. Wird aber schon nichts schlimmes gewesen sein – ich lebe ja noch 😉
Bei der Beliebtheit gaben sich heute wohl das Steak Strindberg und die Hähnchenbrust etwa die Waage, danach folgten Asia-Gerichte und dann die anderen Speisen. Strindberg-Art ist eben Geschmackssache – mir persönlich schmeckt es aber bei Leibe nicht, wobei ich nicht ausschließen will dass ich es vielleicht irgend wann noch einmal versuche.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchebrust: ++
Rahmsauce: ++
Spätzle: ++
Gemüse: ++