Erbsen-Kartoffel-Eintopf

Heute stand ich vor der Auswahl zwischen “Geflügelgulasch mit Spiralnudeln” und “Erbsen-Kartoffel-Eintopf mit Speck und Brötchen“. Irgendwie brachte mich wohl der Gedanke, dass ich heute nicht schon wieder Nudeln wollte dazu, den Eintopf zu wählen.

Erbsen-Kartoffel-Eintopf

Eigentlich sah heute beides mal wieder gut aus, aber gewählt ist nun mal gewählt. Leider ist das Foto heute etwas unscharf geworden – aber ist leider nicht zu ändern.
Das Brötchen war mal wieder etwas härter, wohl vom Morgen übrig, aber in den Eintopf hineingebröselt und etwas aufgeweicht liess es sich gut verzehren. Der Eintopf selber war, dass muss ich ehrlich zugeben, wirklich sehr gut gelungen. Neben den bereits in der Bezeichnung genannten Erbsen und Kartoffeln fanden sich auch Lauch, Schwarzwurzeln, Karottenstreifen, wohl auch etwas Paprika und natürlich Speck darin. Dazu die nicht zu eingedickte und nicht zu dünne “Sauce”, die man wenn ich mich nicht verschmeckt hatte wohl mit etwas Fondor und wohl auch einigen anderen Gewürzen sehr lecker gewürzt hatte.
Wäre ich nicht so satt von der riesigen Portion mitsamt dem Brötchen gewesen, wäre ich wohl dazu geneigt gewesen einen kleinen Nachschlag zu erfragen. Und das kommt beileibe nicht häufig vor. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Erbsen-Kartoffel-Eintopf: +++ (mit Sternchen)
Brötchen: +/-

Penne mit Hackfleisch-Tomaten-Sauce [04.05.2009]

Die Auswahl der Gerichte zum Wochenanfang im neuen Monat bestand heute aus Hähnchenbrustfilet in Kräutermarinade auf Salatbouquet und Penne mit Hackfleisch-Tomaten-Sauce und Salat. Ich entschied mich nach kurzem überlegen für die Penne (schräg geschnittenen Röhrennudeln).

Penne mit Bolognese-Sauce

Ich war mit meiner Wahl heute mal wieder wirklich zufrieden – auch wenn ich zugeben muss daß das Hähnchenbrustfilet mit dem Salat ebenfalls sehr gut aussah. Aber wie immer galt: gewählt ist gewählt. Die Hackfleisch-Tomaten-Sauce die zu den Nudeln serviert wurde, erwies sich als wirklich sehr lecker und fruchtig im Geschmack. Zwar waren die Nudeln, die mit etwas Kräutern versehen waren, nicht mehr ganz heiß, aber die Temperatur der Sauce machte dies ohne Probleme wett. Der Salat aus Gurkenscheiben, einer Scheibe Tomate, zwei Blattsalatsorten und Mais rundete das ganze schließlich gut ab. In der Summe wieder eine sehr leckere Mahlzeit – ich war auf jeden Fall zufrieden.

Mein Abschlußurteil:
Penne-Nudeln: +
Hackfleisch-Tomaten-Sauce: ++
Salat: ++

Kokoshähnchen mit RisiBisi [30.01.2009]

Eigentlich spielte ich heute zuerst dazu, die Original Amerikanische Pizza mit Bacon nach Art des Küchenchefs zu bestellen, aber dann entschied ich mich dann doch für das andere Angebot zu bestellen: Indisches Kokoshähnchen mit RisiBisi.

Indisches Kokoshähnchen

Und die Entscheidung war wirklich weise, denn als ich mit einigen Kollegen speiste, welche die Pizza gewählt hatten, hörte ich von diesen Kommentare wie “Da krieg ich ja ne Staublunge.” und “Der Rand ist ja steinhart.“. Da musste ich mit einem Kokoshähnchen natürlich lächeln, denn dies erwies sich nicht nur als sehr zart sondern auch die leicht scharfe, Kokos-Sahne-Sauce war sehr lecker und wurde durch den mit Erbsen, Mais und Karottenstreifen versetzten Reis vollmundig abgerundet. Nach der Definition handelt es sich bei dem Risi Bisi (eigentlich Risi e Bisi – italienisch für Reis und Erbsen) wohl nicht um das Originalrezept – denn eigentlich besteht dieses ja nur aus Reis mit Erbsen, die mit Speck, Zwiebeln und Gemüsebrühe zubereitet wird – aber auch diese Variante erwies sich wie gesagt als sehr schmackhaft. Gab absolut nichts auszusetzen an der heutigen Mahlzeit.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenfilets: ++
Kokos-Sahne-Sauce: ++
Risi-Bisi: ++

Schnitzel mit Pilz-Sahne-Sauce [29.04.2009]

Wie an jedem Mittwoch fand auch heute mal wieder der allwöchentliche Schnitzeltag in der Kantine statt. Heute stand ein Paniertes Schnitzel mit Pilz-Sahne-Sauce, Pommes Frites und Salat und als Alternative Garnelenspieße mit einer mit Sourcream gefüllten Ofenkartoffel und Salat auf der Karte. Ich überlegte tatsächlich ganz kurz, die Ofenkartoffel zu wählen – aber nur eben ganz kurz. Letztlich wählte ich natürlich mal wieder das Schnitzel, das man wohl auch einfach als Jägerschnitzel bezeichnen konnte.

Schnitzel mit Pilz-Sahne-Sauce

Da ich heute mal schon kurz nach 12.00 Uhr in der Kantine erschienen war, erhielt ich dieses Mal alles (bis auf den Salat natürlich) auch in wunderbar heißer Variante. Die Pommes kamen sogar gerade als ich bestellte frisch auf der Küche. Dazu ließ ich mir noch ein Schälchen Ketchup geben. Und auszusetzen gab es heute wirklich fast gar nichts. Das Schnitzel war zart und gut durchgebraten, die Pilz-Sahne-Sauce vollmundig und mit leckeren Pilzstücken, der Salat frisch und die Pommes Frites schön heiß. Und der Ketchup war schön fruchtig und eindeutig keine Eimer-Massenware. Allerdings hätten die Kartoffelstäbchen noch etwas krosser sein können, zumindest nach meinem Geschmack. Aber man kann ja nicht alles haben… 😉

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Pilz-Sahne-Sauce: ++
Salat: ++
Pommes Frites: +

Chili con Carne [27.04.2009]

Zum Wochenanfang standen mir Gyros mit Knoblauch-Kräuter-Quark und Gemüsereis und Chili con Carne mit Brötchen für die Mittagsmahlzeit zur Auswahl. Obwohl das Gyros eindeutig auch sehr gut klang, entschied ich mich doch für das Chili con Carne – ich steh halt irgendwie auf das Zeug. 😉 Im Nachhinein muss ich auch zugeben, dass auch das Gyros ebenfalls nicht schlecht aussah – aber gewählt ist nun mal gewählt.

Chili con Carne

Und das Chili der Koch servierte gehörte eindeutig zu den besseren Versionen dieses Gerichtes. Neben den üblichen Zutaten wie Hackfleisch, Bohnen, Paprika und Mais fanden sich unter anderem auch Bohnen und Erbsen darin – eine wirklich sehr schmackhafte Kombination. Zwar war es nicht so scharf wie ich es persönlich bevorzuge, aber das trifft wohl auch nicht unbedingt dem Allgemeingeschmack. Die Zubereitung selbst war eine von der eher eintopfartigen Versionen mit viel Flüssigkeit im Gegensatz zu den etwas dichteren Versionen wie sie z.B. im Stilbruch in Jena serviert wird. (Alle Beiträge über Chili con Carne hier im Blog gibt es übrigens hier zu sehen.) Aber es gab ja ein Brötchen, das nutzte um das Chili etwas zu verdicken. Zum normalen Verzehr wäre das Brötchen auch bereits etwas zu hart gewesen – ich denke mir mal es war zwar vom heutigen Morgen, aber zu lange an der frischen Luft gelagert. Aber als Einlage für das Chili con Carne reichte es vollkommen aus.
Alles in allem eine wirklich sehr leckere Version des von mir sehr geschätzten Chili mit vielen Gemüsesorten, die – auch wenn es sich mit Sicherheit keine mexikanisches Originalrezept handelte – irgendwie sehr gut geschmacklich harmonierte.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Brötchen: +/-