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1/2 Wiesn-Hendl mit Pommes Frites [02.10.2018]

Tuesday, October 2nd, 2018

Auch am heutigen Dienstag wurde natürlich das Special mit Oktoberfest-Schmankerln in unserem Betriebsrestaurant fortgesetzt. Dazu hatte man heute ein 1/2 Wiesn-Hendl mit Bratensaft und Pommes Frites auf die Speisekarte gesetzt. Doch bevor ich mich entgültig entschied, wollte ich natürlich noch einen Blick auf die reguläre Karte werfen. Der Gebratener marinierter Tofu mit Ingwer- Currygemüse bei Vitality oder das Asiatisches Gemüse in pikanter Sauce an der Asia-Thai-Theke waren hier schon mal nichts für mich, aber sowohl mit dem Gebackener Seelachs mit frischem Gemüse in Kokosmilch und grünem Thaicurry als zweites Angebot an der Wok-Theke als auch dem Linsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Tradition der Region und vor allem den Griechischen Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln und Djuvecreis bei Globetrotter hätte ich durchaus leben können. Doch diese Gerichte bekommt man ja immer mal wieder serviert, während ein Hendl eher selten ist. Daher fiel meine Wahl letztlich auf das halbe Hähnchen, wobei ich allerdings auf die optionale Bratensauce verzichtete. Etwas Ketchup auf dem Pommes Frites durfte aber natürlich nicht fehlen.

1/2 roast chicken with french fries / 1/2 Wiesn-Hendl mit Pommes Frites

Das Hendl sah leider etwas blass aus, auch im Vergleich zum letzten hier verzehrten Hendl vor eineinhalb Jahren, wodurch die Haut leider nicht ganz so knusprig war wie man sie sich vielleicht gewünscht hätte. Aber es gab hier leider keinen Grill, die Hendl waren offensichtlich vorgegart und dann im Steinofen – der selbe den man auch für die Pizzen verwendet – fertig gegart und warm gehalten. Und so, ganz ohne Grill, entsteht leider keine Knusperhaut. Das kenne ich vom Oktoberfest etwas anders. Schade. Aber die Fleischausbeute war recht gut und das Fleisch auch nicht allzu trocken. Allerdings gab es dieses Mal viele Knochen, was den Genuss etwas erschwerte.

Roast chicken - Remainings / Wiesn-Hendl - Reste

Und auch die Pommes Frites ließen leider etwas zu wünschen übrig. Nachdem man die letzten Male recht gut gewesen waren, erwiesen sie sich dieses Mal wieder als etwas zu knusprig geraten. Das ging so weit dass einige der Kartoffelstäbchen nicht mehr zu kauen waren, sondern höchstens gelutscht hätten können. Die Portion war aber sowieso zu riesig als dass ich sie komplett geschafft hätte – im Gegensatz zu sonst ließ ich einige der Fritten auf dem Teller als ich ihn in den Rückgabewagen stellte. Auch wenn dass meiner Erziehung widerspricht, die besagt dass ein nicht leer gegessener Teller schlechtes Wetter am nächsten Tag bedeutet. Aber viel schlechter als Kälte und Regen wie wir es morgen haben werden, kann es sowieso kaum werden. 😉 Ein akzeptables Oktoberfest-Gericht, aber eindeutig verbesserungswürdig – vor allem bei einem Preis von 6,85 Euro pro Portion.
Dennoch erfreute sich das Hendl heute großem Zuspruch und konnte sich beim Rennen um den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala knapp gegen den ebenfalls gern genommenen Linseneintopf durchsetzen. Erst auf Platz drei folgten die Bifteki, die ich eigentlich ganz vorne gesehen hatte, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem vierten Platz und schließlich dem Tofu auf Platz fünf.

Mein Abschlußurteil:
1/2 Wiesn-Hendl: +
Pommes Frites: +

Wildschweingulasch mit Maronen & Spätzle [01.10.2018]

Monday, October 1st, 2018

Ganz gegen meine Erwartung durfte ich am heutigen Montag bei meinem heutigen Besuch in unserem Betriesrestaurant erfreut feststellen, dass man das Oktoberfest-Special auch diese Woche fortgesetzt wurde. Und sogar mit Gerichten zu etwas humaneren Preisen als letzte Woche. Den Anfang machte heute ein Geschmortes Wildschweingulasch mit Maronen, Preiselbeer-Birne und Spätzle zum Preis gerade mal 6 Euro. Das erschien mir mehr als akzeptabel. Daher erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, dass im Abschnitt Vitality ein Rührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln, bei Tradition der Region ein Schaschlikspieß mit
Zigeunersauce und Reis
, in der Sektion Globetrotter Spaghetti mit Hühnerfleisch und Tomatensauce sowie an der Asia-Thai-Theke Gebratener Eierreis mit Kokosnuss und Hoi-Sin-Sauce oder Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse mit grünem Thai Curry auf der Speisekarte zu finden waren. Zum Wildschweingulasch gesellte sich noch ein Schälchen Erbsen aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Wild boar goulash with sweet chestnuts, cranberry peach & spaetzle / Wildschweingulasch mit Maronen, Preiselbeer-Birne & Spätzle

Das Wildschwein-Fleisch im Gulasch war zwar recht grob geschnitten, aber sein durch das schmoren angenehm mürbe geworden und ergab in Kombination mit den leicht süßlichen Maronen in der dickflüssigen Sauce ein sehr gelungenes Fleischgericht, zu dem auch wunderbar die Spätzle als Sättigungsbeilage passten. Die mit Preiselbeeren garnierte Dosenbirne rundete das Gericht schließlich gelungen ab, konnte aber natürlich nicht das fehlende Gemüse ersetzen. Daher war ich froh mich noch zusätzlich für die Schale Erbsen entschlossen zu haben, die zwar nicht mehr ganz heiß waren, jedoch ihren Zweck dennoch erfüllten. Ich war zufrieden mit meiner Entscheidung.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich der Wildschweingulasch heute großer Beliebtheit und konnte sich, wenn auch nur knapp, mit einem kleinen Vorsprung den ersten Platzt auf der Allgemeinen Belietheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich den Schaschlikspieß, der aber nur wenig vor den ebenfalls gern gewählten Rührei auf dem dritten Platz lag. Danach wurde es schwierig eine klare Platzierung zu finden, daher dürfen sich Nudeln mit Geflügel-Tomatensauce und Asia-Gerichte diesen Platz heute teilen.

Mein Abschlußurteil:
Wildschweingulasch mit Maronen: ++
Preiselbeer-Birne: ++
Spätzle: ++
Erbsen: ++

Gemüsestrudel auf Ratatouillegemüse & Quarkdip [27.09.2018]

Thursday, September 27th, 2018

Eigentlich wollte ich ja heute wieder beim Special der Oktoberfestschmankerl in unserem Betriebsrestaurant zugreifen, dieses Mal ganz besonders verlockens eine 1/4 Kross gebratene Ente in Orangenjus mit Apfel – Blaukraut und hausgemachtem Semmelknödel. Doch leider kamen wir aufgrund höheren Arbeitsaufkommens circa eine halbe Stunde später als sonst ins Restaurant und da war die Ente leider schon ausverkauft. Muss aber erst kurz davor geschehen sein, denn die Thekenkraft war noch am Zusammenräumen als ich die zugehörige Theke passierte. Wirklich sehr schade – auch wenn ich so 10,50 Euro gespart hatte. Mein erster Gedanke war also, bei der Gebratene Hühnerbrust in Tika Marsalasoße und Basmatireis bei Globetrotter zuzugreifen, dann aber dachte ich daran wie sehr ich die letzten Tage geschlemmt und Kalorien angesammelt hatte. Daher entschied ich mich dann doch für die leichteste Alternative des Tages, den Gemüsestrudel auf Ratatouillegemüse und Quarkdip aus der Sektion Vitality der regulären Speisekarte. An den Schinkennudel mit Ei und Tomatensoße oder den Asia-Thai-Gerichten wie Gebackene Ananas und Banane mit Honig oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Massamansauce hatte ich weniger Interesse.

Vegetable strudel with ratatouille & curd dip / Gemüsestrudel auf Ratatouillegemüse & Quarkdip

Der Gemüsestrudel zählt zu den vegetarischen Standardgerichten hier im Betriebsrestaurant und bot auch heute keine besonderen Überraschungen – weder im positiven noch im negativen Sinne. Die angenehm knusprige und offensichtlich frische Strudelrolle war gefüllt mit einer Mischung aus Kartoffelbrei, Erbsen, Möhren und grünen Bohnen, dazu gab es eine angenehm fruchtige Ratatouille-Zusammenstellung mit Zucchini, Aubergine, Zwiebeln, und Tomaten in einer mit Kräutern und anderen Zutaten würzig angemacht Sauce. Der Quarkdip – und er bestand wirklich nur aus frischem Quark, diente schließlich noch dazu den Strudel damit zu verfeinern und ihm etwas die Trockenheit seiner Teighülle zu nehmen. Insgesamt ein gutes und bodenständiges vegetarisches Gericht. Ich war zufrieden.
Leider konnte ich nicht mehr ermessen wie beliebt heute die Ente gewesen wäre, aber was die anderen Gerichte anging würde ich sagen dass die Hähnchenbrust Masala heute wohl das Rennen um den ersten Platz für sich entscheiden konnte. Auf dem zweiten Platz sah ich die Schinkennudeln, aber nur sehr knapp vor den Asia-Gerichten auf Platz drei. Der Gemüsestrudel folgte auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlussurteil:
Gemüsestrudel: ++
Ratatouille: ++
Quarkdip: ++

Allgäuer Ochsenbraten mit Kartoffelstrudel & Bayrisch Kraut [26.09.2018]

Wednesday, September 26th, 2018

Auch am heutigen Mittwoch ging natürlich das Special mit dem Namen “Oktoberfestschmankerl” in unserem Betriebsrestaurant weiter. Aber das heutige Gericht dort, ein Allgäuer Ochsenbraten mit gebratenem Kartoffelstrudel und Bayerisch Kraut hatte sich gegen harte Konkurrenz durchzusetzen, denn bei Tradition der Region stand mal wieder das altbekannte Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes frites auf dem Speiseplan. Die anderen Angebote, so dachte ich zumindest, konnte schienen da eher Mitläufer, denn mit der Gebratene Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffel bei Vitality, den Spinat-Riccotta-Tortelini mit Gorgonzolacremesoße bei Globetrotter sowie den Asia-Thai-Angeboten an der Wok-Theke wie Gebratener Eierreis mit Kokos und Hoi Sin Sauce oder Gebratenes Hühnerfleisch mit Gemüse und Ananas süss-sauer konnte man den versierten Gast nur bedingt locken – auch wenn ich zugeben muss dass die Forelle heute gar nicht mal so schlecht aussah. Für mich stand jedoch recht schnell fest, dass ich wieder beim Spezialangebot, also heute dem Ochsenbraten, zugreifen würde – auch wenn der Preis von 8,26 Euro wieder mal ziemlich heftig erschien. Vor zwei Jahren hatte der gleich aufgebaute Ochsenbraten noch 5,70 Euro gekostet, aber damals gab es auch noch mehr Zuschuss von der Firma. Doch das sollte mich letztlich nicht abhalten.

Roast ox with potato strudel & bavarian cabbage / Allgäuer Ochsenbraten mit Kartoffelstrudel & Bayerisch Kraut

Die Portion war, wie man sieht ziemlich groß geraten – oder der Teller zu klein, je nach Standpunkt des Betrachters – aber auch wenn man sich beim Servieren wenig Mühe gegeben hatte, hatte das was da auf dem Teller lag doch etwas für sich. Ich hatte zwar – leider – die letzten Bratenscheiben der alten Ladung erhalten, während die frische Wärmeschale bereits gerade aus der Küche gekommen war, aber das Fleisch war glücklicherweise dennoch noch heiß und es gab nur eine Stelle an drei Scheiben, die etwas fest gebacken erschien. Ansonsten war das geschmorte Fleisch wunderbar zart und zerfiel beim Verzehr regelrecht auf der Zunge. Über die paar kleinen Fettränder konnte man getrost wegsehen. Dazu passte wunderbar die dunkle, sehr würzige und dickflüssige Bratensauce, die wirklich perfekt zu Rinderbraten passte. Das Bayrisch Kraut, warmes Weißkohlgemüse mit Kümmel, ließ ebenfalls nichts zu wünschen übrig – auch wenn man bei dieser Variante auf die sonst üblichen Speckwürfelchen verzichtet hatte. Nur der Kartoffelstrudel barg noch ein wenig Verbesserungspotential, denn man hatte sich nicht die Mühe gemacht die kleinen Kartoffeln in der Füllung zu würfeln und der Schmand oder was immer man gemeinsam mit den Kartoffeln und etwas Käse für die Füllung verwendet hatte, hatte außerdem leicht geflockt. Geschmacklich war die in knsurpigen Strudelteig gehüllte Sättigungsbeilage aber absolut in Ordnung. Daher sehe ich von einem Punktabzug ab. Also auch heute ein sehr leckeres, außergewöhnliches und reichhaltiges Mittagsmahl – trotz des deftigen Preises. Aber in einem regulären Restaurant hätte man für so ein Gericht bestimmt deutlich mehr ausgeben dürfen.
Natürlich konnte sich weder der Ochsenbraten noch eines der anderen Gerichte beim Kampf um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gegen das Schweineschnitzel mit Pommes durchsetzen, welches mit deutlichem Vorsprung auf dem höchsten Treppchen des Siegerpodests landete. Aber bereits auf dem zweiten Platz sah ich den Ochsenbraten, der sich wiederum aber nur sehr knapp gegen Asia-Gerichte durchsetzen konnte, die somit auf Platz drei landeten. Den vierten Platz belegte die Forelle und nur eine Haaresbreite danach folgten schließlich die Spinat-Ricotta-Tortellini auf dem fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Ochsenbraten: ++
Dunkle Sauce: ++
Bayrisch Kraut: ++
Kartoffelstrudel: ++

Schweinehaxe mit Kartoffelknödel & Krautsalat [25.09.2018]

Tuesday, September 25th, 2018

Obwohl heute mit Gerichten wie Gebackener Seelachs mit frischem Gemüse in Kokosmilch und grünem Thaicurry an der Asia-Wok-Theke und vor allem dem Chilli con Carne mit Schmand und Baguette im Abschnitt Globetrotter heute durchaus gute Alternativen auf der Speisekarte zu finden waren, entschied ich mich – nach kurzem Überlegen ob ich nicht doch zum Chili greifen sollte – dazu heute mal beim Special “Oktoberfestschmankerl” in unserem Betriebsrestaurant zuzugreifen. Denn dort stand heute Schweinehaxe vom Grill mit Kartoffelknödel und Krautsalat auf dem Speiseplan. Und ich hatte seit ewiger Zeit keine Schweinshaxe mehr gegessen – das letzte Mal zur Oktoberfest-Zeit 2015 und ebenfalls hier im Betriebsrestaurant. Und Chili con Carne gibt es ja immer mal wieder. Also stand meine Entscheidung fest. An den 2 Stück Wollwürste mit Bratensoße und Kartoffel – Gurkensalat bei Tradition der Region hatte ich weniger Interesse und auch das andere Asia-Gericht, Gebratener Tofu mit verschiedenem Gemüse in Erdnusssoße war für mich keine Option. Einzig zu den Gnocchi mit Austernpilzen,Egerlingen und Blattspinat bei Vitality hätte ich mich absoluten Notfall noch hinreißen lassen können. Aber natürlich nur theoretisch.

Roasted pork knuckle with potato dumpling & cole slaw / Schweinehaxe mit Kartoffelknödel & Krautsalat

Ich hatte wohl besonders hungrig ausgesehen, denn die Thekenkraft hatte mir die größte der zur Verfügung sehenden Haxen auf den Teller getan und sie sah mit ihrer knusprigen, mit Kümmelsamen garnierten Haut und dem reichlichen Fleisch wirklich mehr als nur überaus verlockend aus. Und der Eindruck täuschte nicht, denn diese Schweinshaxe war wirklich perfekt gelungen. Die Haut war knusprig, aber noch essbar, das Verhältnis von zartem und saftigen Schweinefleisch zu fettigen Stellen war überaus gut und die beiden Knochen ließen sich ohne Probleme aus dem Fleisch lösen.

Bone - Roasted pork knuckle / Knochen - Schweinshaxe

Dazu passte gut die wunderbar würzige und dieses Mal auch einigermaßen dickflüssige Bratensauce. Und auch der einigermaßen lockere, fast faustgroße Kartoffelknödel mit Brotwürfel-Füllung sowie der ebenfalls mit Kümmel versetzte Krautsalat komplettierten dieses reichhaltige und überaus sättigende Gericht schließlich sehr gelungen. Nur meine eigene Sättigung hielt mich letztlich davon ab, wirklich alles mit auf den letzten Fetzen zu verspeisen – es war sogar für mich einfach viel zu viel. Aber bei einem Preis von 8,82 Euro pro Portion kann man das glaube ich auch verlangen. Ich war sehr zufrieden.
Dennoch war es wohl auch heute der hohe Preis, der die Haxe davon abhielt den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich einzunehmen. Dieser fiel dem Chili con Carne zu, gefolgt von den Wollwürsten auf dem zweiten Platz. Erst auf Platz drei sah ich die Schweinshaxe, aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung vor den Asia-Gerichten, die somit Platz vier einnahmen. Die vegetarischen Gnocchi mit Pilzen und Spinat folgten wiederum mit geringem Abstand auf dem fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinshaxe: ++
Bratensauce: ++
Kartoffelknödel: ++
Krautsalat: ++