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Schweinesteak mit Süßkartoffelpürre [07.06.2019]

Friday, June 7th, 2019

Ich überlegte heute zwar sehr lange, ob ich nicht beim freitäglichen Fischangebot in Form von Gedünstetem Kabeljau mit Weißweinsauce und zwei Beilagen, dazu Tagessuppe oder Dessert aus dem Abschnitt Daily zugreifen sollte, doch irgendwie hatte ich noch größeren Appetit auf das Schweinerückensteak mit Süßkartoffelpüree und Bratensaft, das man bei Vital anbot. Süßkartoffeln bekommt man immerhin nicht alle Tage. Den Kirschmichel mit Vanillesauce und die Asia-Wok-Gerichte wie Feng shi Tzau – Mii-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit
Gemüse in Spezial Sauce
kamen nicht in die nähere Auswahl.

Pork steak with sweet potato puree / Schweinesteak mit Süßkartoffelpürre

Das Schweinesteak im Schmetterlingsschnitt war zwar nicht das saftigste, aber bei so mageren und dünnem Fleisch ist das auch nicht zu erwarten gewesen. Zum Glück halfen die mild-würzige Bratensauce (auch wenn sie etwas dünn war) und das Püree aus Süßkartoffeln dabei, dies mehr als ausreichend zu kompensieren. Wobei ich der Meinung war, dass das Süßkartoffelpürree nicht zu hundert Prozent nur aus Süßkartoffeln bestand, sondern dass man auch normale Kartoffeln untergemischt hatte. Aber das tat dem guten Geschmack keinerlei Abbruch, denn die Süßkartoffel gab eindeutig den Ton beim Geschmack vor. Nicht besonderes, aber doch sehr lecker und mal ein bisschen etwas anderes als die sonst üblichen Gerichte.
Es waren nur wenige andere Gäste anwesend als wir uns im Betriebsrestaurant aufhielten – das lange Wochenende wirft bereits seine Schatten vorraus – aber ich konnte dennoch eindeutig sagen dass der Kabeljau in Weißweinsauce, den man übrigens mit Salzkartoffeln serviert hatte, beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala die Nase vorn hatte und sich diese Position sichern konnte. Und auch beim zweiten Platz war ich sicher, dass dieser vom Steak mit Süßkartoffelpüree belegt wurde. Weiter hinten wurde es unklarer, aber aus der Erfahrung würde ich sagen: Asia-Gerichte auf Platz drei und Kirschmichel auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Bratensauce: +
Süßkartoffelpüree: ++

Bifteki mit Tzatziki & Tomatenreis [06.06.2019]

Thursday, June 6th, 2019

Ich überlegte heute zwar kurz, ob ich bei der Sommerlichen Gemüsepfanne mit Spargel aus dem Abschnitt Vital zugreifen sollte, auf Spaghetti mit Balsamico-Linsen bei Veggie hatte ich weniger Lust, aber eigentlich war es schon von Anfang an naheliegend, dass ich letztlich wieder beim Klassiker Griechische Bifteki mit zwei Beilagen, Ajvar dazu Dessert oder Tagessuppe landen würde. Auf Asia-Gerichte wie Gebratenes Schweinefleisch mit verschiedenem Gemüse in Masamansauce oder Gebackenen Ananas und Banane hatte ich auch keine Lust. Man hatte zwar das angekündigte Ajvar durch Tzatziki ersetzt, servierte die Bifteki aber traditionell mit Tomatenreis. Außerdem gab es natürlich frische Zwiebeln dazu und – was ein Novum war – man hatte eine kleinen Salat mit auf den Teller getan. Und da es zum Umfang des Gerichtes gehörte, gesellte sich noch ein Becherchen Zitronencreme aus dem heutigen Dessert-Angebot hinzu. Und das alles für 4,41 Euro.

Bifteki with tzatziki & tomato rice / Bifteki mit Tzatziki & Tomatenreis

Die Portion des Salates war zwar wirklich winzig, aber die Zusammenstellung hatte es durchaus in sich. Grundlage war wohl ein Krautsalat, den man aber mit Paprikastreifen, Möhrenstreifen, Mais und kleinen Silberzwiebeln aufgemotzt hatte. Sehr lecker, ich hätte gerne mehr davon gehabt. Aber auch die sonst üblichen Zutaten gaben heute keinen Grund zur Kritik, denn die drei mit Feta versetzten Rindfleischfrikadellen, die Bifteki, waren würzig, saftig und nicht zu fest gebraten, der Tomatenreis erwies sich durch sein Tomatenaroma wie üblich als angenehm fruchtig und das Tzatziki sorgte dafür, dass das Gericht insgesamt nicht zu trocken war. Dabei rundeten die frischen Zwiebelringe, gemeinsam mit dem eingangs erwähnten Salat, das Gericht sehr gelungen ab. Ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall zufrieden. Die mit einem Klecks süßer Schokosauce garnierte Zitronencreme erwies sich zwar als recht dünnflüssig, aber geschmacklich gab es an ihr ebenfalls nichts auszusetzen.
Und auch bei den anderen Gästen erfreuten sich die Bifteki heute großer Beliebtheit und konnten sich mit einem klaren Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, noch vor den Balsamicolinsen-Spaghetti auf Platz drei und die Gemüsepfanne knapp dahinter auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Tomatenreis: ++
Gepimpter Krautsalat: ++
Zitronencreme: ++

Putengeschnetzeltes “Zürcher Art” mit Rösti [05.06.2019]

Wednesday, June 5th, 2019

Ein richtiges Highlight suchte man heute auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants vergeblich, dafür aber viele alte Bekannte unter den Gerichten und einen Neuling: einen Gemüsekuchen im Bereich Veggie, der mit einem Salatbouquet ohne Dressing serviert wurde. Wäre eigentlich genau das richtige für einen heißen Tag wie heute gewesen, aber trotz meiner Vorliebe für Quiches dieser Art konnte mich dieser mit seinem Blätterteigboden nicht so recht überzeugen. Und der Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit zwei Beilagen, dazu Tagessuppe oder Dessert, der natürlich mit Kartoffelknödel und ahusgemachten Krautsalat serviert wurde, war mir eindeutig zu schwer. Und da ich auch keine Lust auf Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austersauce verspürte, fiel meine Wahl letztlich auf das Putengeschnetzeltes “Zürcher Art” mit Rösti aus dem Abschnitt Vital.

Turkey strips zurich style with hash browns / Putengeschnetzeltes "Zürcher Art" mit Rösti

Die vier Rösti-Taler waren zwar eindeutig TK-Ware, aber erwiesen sich als angenehm frisch und außen wunderbar knusprig. Da konnte man nicht meckern. Und das Geschnetzelte selbst war heute auch besser als erwartet. Auch wenn ich die Putenfleisch-Komponente als recht kleinteilig empfand war das Verhältnis von Fleischmenge zu Dosen-Champignons und Sauce heute wirklich ausgewogen und auch die Würze der Sahnesauce erwies sich als äußerst gut gelungen. Passendes Gemüse oder Salat dazu hatte ich leider nicht entdecken können, aber die Pilze konnte man ja auch als Gemüsebeilage gelten lassen. Ich bereute meine Entscheidung nicht.
Bei den anderen Gästen erfreute sich aber dann doch der Schweinebraten dem größten Zuspruch und konnte sich den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgte das Putengeschnetzelte und den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte, die aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor dem vegetarischen Gemüsekuchen besaßen, der somit auf einen guten vierten Platz landete.
Mein Abschlußurteil:
Putengeschnetzeltes “Zürcher Art”: ++
Röstis: ++

Currywurst mit Pommes Frites [04.06.2019]

Tuesday, June 4th, 2019

Am heutigen Dienstag kam ich endlich wieder dazu, in unserem Betriebsrestaurant zu speisen. Nach fünf Tagen Abstinenz durch das verlängerte Wochenende und den Restevebrauch gestern war mir auch tatsächlich danach – trotz der Hitze die uns derzeit hier heimsucht. Deswegen haderte ich auch etwas mit mir, ob ich wirklich bei der Currywurst mit zwei Beilagen, dazu Tagessuppe oder Dessert bei Daily zugreifen sollte, die natürlich mit Pommes Frites serviert wurde. Außerdem sollte es einen kleinen Gurkensalat dazu geben, der mir aber nicht so zusagte. Die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Vital waren auf jeden Fall nichts für mich, aber ich hätte mich vielleicht mit dem Pikanten Kichererbsencurry mit Basmatireis bei Veggie anfreunden können. Oder mit dem Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Kokosmilchsauce, der neben Gebratenem Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Aber letztlich wurde es dann dann doch wieder die Currywurst. Dazu kamen noch schön viel Currypulver aus dem bereitstehenden Streuer, Ketchup auf die Pommes und, da ich den Gurkensalat verschmähte, etwas Erbsen und Möhren aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke. Zuerst wollte man mir das Gemüse an der Theke dann zwar berechnen, aber als ich auf den Verzicht auf den Gurkensalat hinwies, war man so kulant auf eine extra Bepreisung zu verzichten.

Curried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

Ich hatte das Pech, die letzten Reste der Pommes aus der aktuellen Wärmeschale bekommen zu haben, kurz bevor frische Fritten aus der Küche kamen. Daher waren die Kartoffelstäbchen nicht mehr ganz so knusprig wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte, aber sie waren noch akzeptabel – vor allem mit viel Ketchup und/oder der heißen Currysauce. Die Wurst selbst – ich hatte mich für die rote Variante entschieden, welche eher einer Brühwurst glich – gab ebenfalls keinen Grund zur Kritik. Sie war saftig, mild würzig und außen angenehm knackig. Über die Tatsache dass sie an einigen Stellen aufgeplatzt war, mal abgesehen von den Einschnitten auf der Oberseite, konnte man hinwegsehen. Das passiert beim anbraten eben manchmal. Beim Gemüse kann ich allerdings keinesfalls volle Punktzahl geben, denn sie waren merklich abgestanden und nur noch etwas mehr als handwarm. Passte aber dennoch erstaunlich gut zur Currywurst mit Pommes. Auch wenn ich mit dem Kichererbsencurry bestimmt leichter unterwegs gewesen wäre, bereute ich meine Entscheidung für die Currywurst letztlich nicht.
Wie nicht anders erwartet war die Currywurst natürlich bei den anderen Gästen mit Abstand das am häufigsten gewählte der Gerichte und konnte sich mit klarem Vorsprung Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, insbesondere den Seelachs, das sich mit kleinem, aber klaren Vorsprung gegen die Schinkennudeln durchsetzen konnte, die somit Platz drei belegten. Knapp dahinter folgte das Kirchererbsencurry auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Currywurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: +
Erbsen & Möhren: +

Frischer Spargel mit Schinken, Butter & Kartoffeln [29.05.2019]

Wednesday, May 29th, 2019

Heute war nun der dritte und aufgrund des Feiertags leider auch letzte Tag des Spargel-Specials in unserem Betriebsrestaurant, in dessem Rahmen der absolute Mega-Klassiker der Spargelgerichte in Form von Frischer Spargel mit Schinken, Butter und Salzkartoffeln angeboten wurde. Allerdings erschien mit der Preis von 6,81 Euro doch recht happig für so ein einfaches Gericht, daher sah ich mich trotz meiner Vorliebe für Spargel zuerst nach Alternativen um. Hätte man zu dem Gebratenen Schweinerückensteak mit zwei Beilagen einer Suppe oder einem Dessert aus dem Abschnitt Daily nicht gerade Butternudeln serviert, hätte ich vielleicht dort zugegriffen, aber auf Butternudeln hatte ich so gar keine Lust, obwohl die grünen Bohnen als Gemüsebeilage durchaus verlockend erschienen. Und die Spinat Ricotta-Tortellini mit Tomatensugo bei Veggie sahen fast Plastikartig aus und sprachen mich ebenfalls nicht sonderlich an. Blieben noch die Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Gemüsein Hoi sin Sauce oder das Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsoße von der Asia-Wok-Theke, für die ich mich aber auch nicht so recht erwärmen konnte. Also griff ich letztlich doch zum Spargel mit Schinken, auch wenn ich den Preis weiterhin etwas überzogen fand.

Fresh asparagus with ham, butter & potatoes / Frischer Spargel mit Schinken Butter & Salzkartoffeln

Hat es sich gelohnt? Ich denke eher nicht. Beim letzten Mal im vorherigen Jahr hatte man zumindest noch Koch- und Räucherschinken gemischt, hier fand sich ausschließlich Kochschinken, was ich etwas Schade fand, gerade bei dem Preis. Aber zumindest war er von einigermaßen hoher Güte und meiner Ansicht nach kein Klebeschinken. Vom Spargel gab es zum Glück aber reichlich und auch wenn ein oder zwei Stangen etwas zerdrückt waren, erwiesen sie sich auch heute von wirklich guter Qualität, also gut geschält, nicht zu zerkocht und vollmundig im Aroma. Allerdings wäre mit Hollandaise wie gestern noch etwas lieber gewesen als die geschmolzene Butter, mit der man sie hier servierte – auch wenn man auch bei der Butter wieder eine kleine Zitrusnote hinzugefügt hatte, was sie etwas aufwertet. Die Kartoffeln dazu waren ebenfalls nur von gemischter Qualität, denn ein teilerwies sich als etwas zu weich gekocht, während der Rest aber in Ordnung war. Wiederum kein kulinarisches Meisterwerk, aber mehr als nur genießbar. Das sollte dann auch erst mal genug Spargel für die nächste Zeit sein, so lecker er auch ist. 🙂
Bei den anderen Gästen konnte sich das Spargelgericht auch heute nicht zum Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala durchkämpfen, sondern blieb klar hinter dem Schweinerückensteak zurück. Aber für den zweiten Platz reichte es auch heute, wenn auch nur knapp vor den heute für ein vegetarisches Gericht sehr gern gewählten Tortellini. Die Asia-Gerichte folgten wiederum knappd ahinter auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Frischer Spargel: ++
Schinken: ++
Butter: ++
Salzkartoffeln: +

Frischer Spargel mit Putensteak, Hollandaise & Salzkartoffeln [28.05.2019]

Tuesday, May 28th, 2019

Auch heute ging die verkürzte Spargel-Woche in unserem Betriebrestaurant weiter, doch der angebotene Frischer Spargel mit Putensteak, Hollandaise und Salzkartoffeln aus dem Abschnitt Vital sollte es schwer haben, denn er musste mit einem All-Time-Klassiker in Form eines Cordon Bleu vom Schwein mit
zwei Beilagen, dazu Tagessuppe oder Dessert
bei Daily konkurrieren, das natürlich mit Pommes Frites und Zitronenecke serviert wurde. Und auch die Mexikanischen Chililinsen mit Reis bei Veggie sowie die Asia-Wok-Gerichte wie Gebratenes Thaigemüse in Austernsauce oder Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Kokosmilchsauce würden es schwer haben dagegen anzukommen. Doch obwohl das Cordon Bleu verlockend und etwas günstiger war, entschied ich mich doch für das Spargelgericht, das mit reduziertem Preis von 6,81 Euro zu Buche schlug. Teurer als gewöhnlich, aber noch akzeptabel.

Fresh asparagus with turkey steak, sauce hollandaise & potatoes /  Frischer Spargel mit Putensteak, Hollandaise und Salzkartoffel

Wichtigster Faktor war dabei natürlich wieder Spargel, der heute in überlangen ganzen Stangen serviert wurden war und den ich natürlich zuerst probierte. Und ich war von der Qualität wirklich positiv überrascht, denn heute besaßen sie deutlich mehr Biss als gestern und waren wieder faserfrei geschält und von eindeutig guter Qualität. Und auch die Sauce Hollandaise, die mit einer leichten Zitronennote versehen war, passte natürlich wunderbar zum Spargel. Darüber dass zwei der Salzkartoffeln, eine klassische Sättigungsbeilage bei Spargelgerichten etwas matschig waren konnte man dabei schon fast hinwegsehen. Beim dem unpaniert gebratenen Putensteak hatte ich zuerst befürchtet, es wäre etwas trocken, doch das kleine, aber doch recht feine Stück Fleisch erwies sich dem entgegen als doch angenehm saftig und von gutem Geschmack. Ein leckeres Spargelgericht, bei dem ich meine Entscheidung dafür keinen Moment bereuen musste.
Beim Gros der anderen Gäste lag natürlich, wie nicht anders erwartet, das bekanntere und etwas günstigere Cordon Bleu mit Pommes heute am höchsten in der Gunst und konnte sich mit leichtem, aber deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Aber der Spargel konnte sich auf einem guten Platz zwei manifestieren. Auf dem dritten Platz sah ich die Asia-Gerichte und die vegetarischen Chililinsen folgten auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Frischer Spargel: ++
Sauce Hollandaise: ++
Putensteak: ++
Salzkartoffeln: ++

Gedünstetes Seelachsfilet auf Gnocchi & Spagelragout [27.05.2019]

Monday, May 27th, 2019

Nachdem ich die letzten beiden Wochenanfänge noch von den Resten meines jeweiligen Wochenend-Kochexperiments zehren konnte, war von meiner Reubens-Pizza dieses Mal nichts übrig, so dass ich bereits am Montag in unserem Betriebsrestaurant speisen konnte / durfte. Und das war gut so, denn sonst hätte ich das Spargel-Special verpasst, das Woche dort stattfindet – auch wenn die Woche durch den Feiertag am Donnerstag natürlich verkürzt ist. Den Anfang machte heute ein Gedünstetes Seelachsfilet auf Gnocchi und Spagelragout, das im Abschnitt Vital der heutigen Tageskarte angeboten wurde. Aber die Sektion Daily bot mit einer Gebratenen Hähnchenbrust in Tikka Masala, dazu zwei Beilagen und Tagessuppe oder Dessert, die mit Reis serviert wurde, ein mächtiges Gegenstück, das ebenfalls sehr reizvoll klang und aussah. An den Farfalle al Peperoni bei Veggie oder den Asia-Wok-Gerichten wie Gebackene Frühlingsrollen oder Gebratenes Schweinefleisch mit Thaigemüse in Austernsauce hatte ich weniger Interesse. Und da ich die Tikka-Hähnchenbrust bestimmt noch öfters dieses Wochenende bekommen kann, während Spargel ja nur eine begrenzte Zeit frisch verfügbar ist, entschied ich mich letztlich für das Spargelgericht.

Steamed coalfish with gnocchi & asparagus ragout / Gedünstetes Seelachsfilet auf Gnocchi & Spagelragout

Mein erster Augenmerk galt natürlich den Spargelstücken, die in der ebenfalls mit einem Spargelaroma versehenen Cremesauce angerichtet worden waren. Diese erwiesen sich schon mal als sorgfältig geschält, so dass keine faserigen Schalenreste zurückgeblieben waren. Wirklich lecker, auch wenn der Spargel für ein meinen Geschmack ein klein wenige zu weich geraten war – aber das lässt sich wohl bei längerer Lagerung in einer Warmhalteschale nicht verhindern und minderte den Genuss nur Minimal. Und auch das zwar etwas kleine aber angenehm zarte und einigermaßen saftige Seelachsfilet, das ich mir natürlich mit ein paar Tropfen Zitronensaft aus der aufliegenden Zitronenecke garnierte, gab keinen Grund zur Kritik. Dazu passten erstaunlich gut die bissfest gegarten Gnocchis, die ich mir vor dem Verzehr natürlich großzügig mit der Spargelcremesauce bedeckte. Ich bereute es etwas, dass ich mir keinen Löffel aufs Tablett gelegt hatte, um die Sauce etwas effizienter aufnehmen zu können. Einfach und sehr lecker, Spargel passt wirklich auch erstaunlich gut zu Fischgerichten. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden, auch wenn der Preis mit 5,10 Euro etwas höher als normal war.
Obwohl der Seelachs mit Spargel beim Rennen um Platz eins auf der allgemeinen Beliebtheitsskala auch ganz vorne mitspielte, war die Hähnchenbrust in Tikka-Massala-Sauce doch noch etwas beliebter und konnte sich diesen Platz sichern. Aber die Fisch-Spargel-Gnocchi-Kombination belegte einen sehr guten zweiten Platz. Auf Platz drei sah ich die Farfalle al peperoni, diese lagen aber nur wenig vor den ebenfalls gern gewählten Asia-Gerichten, die somit auf dem vierten Platz landeten.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Spargelragout: ++
Gnocchi: ++

Gebackener Seelachs mit Remoulade [24.05.2019]

Friday, May 24th, 2019

Heute kamen wir erst spät, es war bereits nach 13:15 Uhr, dazu uns ins Betriebsrestaurant zu begeben. Aufgrund der späten Uhrzeit war wenig los und man hatte die beiden Ausgabetheken bereits zu einer Zusammengefasst. Von der heutigen Tageskarte reizten mich vor allem das Japanische Ingwersteak mit Honigkarotten und Basmatireis aus der Sektion Vital und natürlich der Gebackener Seelachs mit zwei Beilagen dazu ein Dessert oder eine Suppe bei Daily, während ich auf den Apfelstrudel mit Vanillesoße bei Veggie oder die Asia-Wok-Gerichte wie Feng shi Tzau – Mii-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilch oder San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse süß-sauer weniger Lust verspürte. Und da ich ja bereits gestern mit dem Holzfällersteak ein Steak auf dem Teller gehabt habe, fiel meine entgültige Wahl schließlich zugunsten des Seelachs. Leider war der Kartoffelsalat, mit dem man das Gericht normalerweise serviert hatte, inzwischen aus, so dass ich auf irgendwelche Kartoffelspalten aus der Gemüsetheke zurückgreifen musste. Dazu kamen noch Zitronenecken und ein kleines Dessert in Form einer Himbeercreme aus den verbliebenen Resten der Dessert-Theke.

Baked coalfish with remoulade / Gebackener Seelachs mit Remoulade

Die Kartoffelspalten waren wohl Reste von irgend einem Geröstl gewesen, denn es fanden sich kleine Fleischstreifen von Schwein und Rind in der Mischung. Leider erwies sich das ganze nicht wirklich als Genuss, denn die Spalten waren labbrig und das Fleisch bereits leicht trocken. Garniert mit etwas von der würzigen Remoulade aber noch genießbar. Am Seelachsfilet gab es aber aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Unter einer dünnen, knusprigen Panade fand sich reichlich zartes und saftiges Fischfilet, das sich sowohl mit als auch ohne Zitronensaft und Remoulade sehr schmackhaft erwies. Und auch beim Dessert, abgesehen von einem dünnen trockenen Film auf auf Oberfläche, gab es wenig zu meckern. Visuell ansprechend ganiert mit Pistaziensplittern, einer Kirsche und einem Schokostück und gelagert auf einer dünnen Schicht von Kaffee oder Espresso erwies es sich als wunderbar cremig und fruchtig, wenn auch ein klein wenig zu süß für meinen Geschmack. War ok, auch wenn ich Kartoffelsalat diesen Labber-Kartoffelspalten natürlich vorgezogen hätte, Fleischstückchen hin oder her.
Da kaum noch Gäste da waren als wir aßen fällt es mir heute sehr schwer eine Beliebtheitsskala zu erstellen. Der Seelachs war zwar eindeutig das beliebteste Gericht, aber wie es auf den anderen Plätzen aussah kann ich aufgrund fehlender Daten leider nicht sagen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Remoulade: ++
Geröstl-Reste: +/-
Himbeercreme: ++