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Mexikanische Reispfanne mit Salsa verde, Chorizo & Süßkartoffel – das Rezept

Sunday, February 25th, 2018

Bereits letztes Wochenende, im Rahmen meiner Recherche für ein lohnendes Reisgericht, war ich auf dieses Rezept für eine Mexikanische Reispfanne mit Salsa Verde, Chrizo und Süßkartoffel gestoßen, das sehr interessant klang. Daher entschloss ich mich dazu das Rezept ebenfalls mal zuzubereiten. Am schnellsten wäre dies natürlich mit gekaufter Salsa Verde, einer Art Pesto, gegangen, aber wer bin ich denn wenn ich nicht versuchen würde eine solche Salsa selbst herzustellen. Das Rezept habe ich in einem separaten Beitrag zur Verfügung gestellt, denn man kann sie nicht nur zum kochen verwenden, sondern auch gut zu gerilltem Fisch oder Fleisch reichen.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

300g Chorizo
15 - Zutat Chorizo / Ingredient chorizo

1 kleinere Süßkartoffeln (ca. 270g)
14 - Zutat Süßkartoffel / Ingredient sweet potato

2 Schalotten
13 - Zutat Schalotten / Ingredient shallots

1 Spitzpaprika (ca. 220g)
16 - Zutat Spitzpaprika / Ingredient pointed pepper

1 Dose schwarze Bohnen (400g)
17 - Zutat schwarze Bohnen / Ingredient black beans

6-7 Esslöffel Salsa Verde (aus dem vorherigen Rezept)
31 - Durchziehen lassen / Let infuse

300ml Hühnerbrühe
18 - Zutat Hühnerbrühe / Ingredient chicken broth

150g Langkorn-Reis
19 - Zutat Langkornreis / Ingredient long grain rice

einige Stengel frischen Koriander zum garnieren
10 - Zutat Koriander / Ingredient cilantro

sowie etwas Olivenöl zum braten
und etwas Salz, Pfeffer und Chiliflocken zum würzen

Wie üblich beginnen wir die Zubereitung damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Wir schälen also unsere Süßkartoffel
32 - Süßkartoffel schälen / Peel sweet potato

und schneiden sie in kleine Würfel,
33 - Süßkartoffel würfeln / Dice sweet potato

waschen, entkernen und würfeln die Spitzpaprika,
34 - Spitzpaprika würfeln / Dice pointed pepper

schälen und würfeln die Chorizo,
35 - Chorizo würfeln / Dice chorizo

würfeln die Schalotten
36 - Schalotten würfeln / Dice shallots

und spülen die Bohnen unter fließendem Wasser ab und lassen sie abtropfen.
37 - Bohnen abspülen / Rinse out beans

Dann erhitzen wir etwas Olivenöl in einem Topf oder einer Pfanne mit Deckel
38 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up oil in pan

und geben die Schalotten,
39 - Schalotten in Pfanne geben / Put shallots in pan

die Süßkartoffel-Würfel
40 - Süßkartoffeln hinzufügen / Add sweet potato

sowie die zerkleinerte Spitzpaprika hinein
41 - Spitzpaprika addieren / Add pointed pepper

und dünsten alles für vier bis fünf Minuten an.
42 - Gemüse andünsten / Braise vegetables

Es folgt die gewürfelte Chorizo,
43 - Chorizo hinzufügen / Add chorizo

die wir weitere drei bis vier Minuten mit andünsten
44 - Chorizo mit anbraten / Fry chorizo

bevor wir schließlich 6-7 Esslöffel unserer Salsa Verde über die Fleisch-Gemüse-Mischung gießen,
45 - Salsa Verde addieren / Add salsa verde

diese mit dem PFanenninhalt vermischen und wiederum kurz mit anbraten
46 - Salsa Verde andünsten / Braise salsa verde

um schließlich auch noch die schwarzen Bohnen dazu zu geben.
47 - Schwarze Bohnen in Pfanne geben / Put black beans in pan

Das Ganze löschen wir dann mit der Gemüsebrühe ab,
48 - Mit Hühnerbrühe aufgießen / Deglaze with chicken broth

bringen diese zum kochen
49 - Brühe zum kochen bringen / Bring broth to a boil

und geben den Langkornreis hinein
50 - Reis hinzufügen / Add rice

den wir kurz mit dem restlichen Pfanneninhalt verrühren
51 - Verrühren / Mix

und ihn dann geschlossen und auf niedrigster Stufe gar ziehen lassen. Das dauert 12-15 Minuten, abhängig vom gewählten Reis.
52 - Reis geschlossen garen / Cook rice closed

Dabei sollten wir natürlich nicht vergssen, den Reis hin und wieder mal umzurühren, damit nichts anbrennt. Bei Bedarf können wir auch noch etwas Flüssigkeit hinzu geben.
53 - Zwischendurch umrühren / Stir from time to time

Während der Reis gart, waschen wir unseren Koriander, schütteln ihn trocken
54 - Koriander waschen / Wash cilantro

und zerkleinern ihn dann.
55 - Koriander zerkleinern / Mince cilantro

Ist der Reis fast gar, schmecken wir unser Gericht schließlich noch einmal final mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken ab. Davon dürfte aber nur wenig notwendig sein, da Salsa Verde und Chorizo bereits viel Würze mitbringen.
56 - Mit Salz, Pfeffer & Chiliflocken abschmecken / Taste with salt, pepper & chili flakes

Anschließend können wir das Gericht, garniert mit dem frischen Koriander, unmittelbar servieren und genießen.
57 - Chorizo rice skillet with salsa verde & sweet potatoes - Served / Chorizo-Reispfanne mit Salsa verde & Süßkartoffeln - Serviert

Ich muss zugeben dass ich weder Kapern noch Sardellen sonderlich schätze, aber als Bestandteil unserer selbst gemachten Salsa Verde gaben sie diesem Gericht einen besonderen und überaus leckeren Geschmack. Die Salsa schien bei der Zubereitung regelrecht in den Reis eingezogen zu sein und verlieh ihm ein besonderes Aroma, das gut mit Süßkartoffel, Chorizo und auch Spitzpaprika harmonierte. Eine ungewöhnliche Zusammenstellung, aber vielleicht gerade deswegen überaus schmackhaft. Ich bereute es nicht, dieses kleine aber feine Rezept heute ausprobiert zu haben.

58 - Chorizo rice skillet with salsa verde & sweet potatoes - Side view / Chorizo-Reispfanne mit Salsa verde & Süßkartoffeln - Seitenansicht

Guten Appetit

Salsa Verde – das Rezept

Sunday, February 25th, 2018

Für mein nächstes Rezept werde ich etwas Salsa Verde benötigen, die ich natürlich nicht kaufe, sondern selbst herstelle. Bei meinen Nachforschungen musste ich allerdings feststellen, dass es viele verschiedene Varianten davon gibt. Die deutsche Version, Frankfurter Grüne Sauce, schloss ich allerdings aus, sondern entschloss mich für eine Variante aus verschiedenen Kräutern, Senf, Knoblauch, Kapern und Sardellen.

Was benötigen wir für eine Portion?

1 Bund glatte Petersilie
01 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

3 Stiele frische Minze
02 - Zutat Minze / Ingredient mint

1 Handvoll frisches Basilikum
03 - Zutat Basilikum / Ingredient basil

2 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2 grüne Chilis
05 - Zutat grüne Chilis / Ingredient green chilis

1 Esslöffel Kapern
06 - Zutat Kapern / Ingredient capers

4-5 Sardellenfilet
07 - Zutat Sardellen / Ingredient anchovies

1 Esslöffel Dijon-Senf
08 - Zutat Dijon-Senf / Ingredient dijon mustard

2 Teelöffel Aceto Balsamico
09 - Zutat Aceto Balsamico / Ingredient balsamico

100ml Olivenöl
11 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

einige Spritzer Zitronensaft
12 - Zutat Zitrone / Ingredient lemon

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen
und evtl. ein bis zwei Prisen Zucker

Beginnen wir damit die Petersilie, das Basilikum und die Minze zu waschen, trocken zu schütteln,
20 - Kräuter waschen / Wash herbs

die Blätter von den Stielen zu zupfen
21 - Blätter von Stielen zupfen / Pick leafes from stalks

und grob zu zerkleinern
22 - Blätter grob zerkleinern / Hackle herbs

und sie schon mal in einen Mixer zu geben.
23 - Blätter in Mixer geben / Put herbs in blender

Außerdem schälen und zerkleinern wir die Knoblauchzehen grob
24 - Knoblauch grob zerkleinern / Hackle garlic

und waschen und zerteilen die Chilis ebenfalls grob.
25 - Chilis grob zerkleinern / Hackle chilis

Dann geben wir Knoblauch, Chilis, Kapern, Sardellen und Dijon-Senf zu den Kräutern,
26 - Knoblauch, Kapern, Sardellen & Senf hinzufügen / Add garlic, capers, anchovies & mustard

gießen das Olivenöl sowie die beiden Teelöffel Balsamico hinzu
27 - Balsamico & Olivenöl addieren / Add balsamico & olive oil

und zerkleinern alles gründlich mit dem Mixer.
28 - Alles pürieren / Blend everything

Die Masse schmecken wir dann mit Salz und Pfeffer
29 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

sowie einigen Spritzern Zitronensaft ab – sollte es zu sauer werden, geben wir noch etwas Zucker hinzu –
30 - Spritzer Zitronensaft hinzufügen / Add dash of lemon juice

verrühren alles noch einmal gründlich und lassen es dann für mindestens 30 Minuten offen durchziehen, damit sich das Aroma der Kräuter richtig entfalten kann.
31 - Durchziehen lassen / Let infuse

Die Salsa Verde kann zum kochen verwendet, schmeckt aber auch gut zu gegrilltem Fisch und Fleisch. Sie ist im frischen Zustand gekühlt und im geschlossenen Behätlnis mindestens 3 Tage haltbar.

Königsberger Klopse mit Kapernsauce & Reis [18.06.2015]

Thursday, June 18th, 2015

Nachdem mich heute weder die Asia-Gerichte wie Taohoo Tod – Gebackener Tofu auf Bratgemüse in Koriandersauce und Gung Pao Gai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse noch das Vitality-Angebot in Form einer Aubergine mit herzhafter Eblyfüllung und Tomatensauce (trotz ihrer zusätzlichen Garnitur mir gewürfeltem Feta) nicht begeistern konnte, blieben letztlich die Königsberger Klopse mit Kapernsauce und Reis bei Tradition der Region und die Gebratenen Hühnerbrust mit Kräutersauce auf Spaghetti bei Globetrotter, aus denen ich auswählen konnte. Und da ich schon ewig keine Königsberger Klopse mehr gegessen hatte, entschied ich mich schließlich für dieses Gericht. Dazu gesellte sich noch eine kleine Schale Mischgemüse aus grünen Bohnen und Spargel von der Gemüsetheke – rote Beete Salat wurde heute leider nicht an der Salattheke angeboten – und ein kleiner Becher Orangencreme aus dem heutigen Dessertangebot.

German meatballs in caper sauce & rice / Königsberger Klopse mit Kapernsauce & Reis

Die insgesamt fünf großen Fleischbällchen erwiesen sich nicht nur als angenehm locker und einigermaßen würzig. Ob wirklich Salzheringe oder Sardellen wie im Originalrezept darin verarbeitet waren, konnte ich zwar nicht zweifellos feststellen, aber sie schmeckten auf jeden Fall so, wie ich es mir von solchen Fleischklopsen vorstellte. Und auch die helle Sauce, der die zahlreichen Kapern das richtige, leicht würzige Aroma gaben, passte wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition. Normalerweise serviert man ja Salzkartoffeln und vielleicht sogar noch rote Beete dazu, aber auch mit dem lockeren Langkornreis ergänzten sich die Königsberger Klopse zu einem überaus leckeren Hauptgericht. Und obwohl die Mischung aus grünen Bohnen und Spargelstücken nicht mehr ganz heiß war, erwies sich das Gemüse noch als angenehm knackig, so dass ich auch hier von einem Punktabzug absehen kann. Der Nachtisch in Form der mit Orangenscheibe, Schokostückchen und Erdbeermarmelade garnierter Orangencreme schließlich war zwar im Vergleich zu anderen als Creme bezeichneten Desserts recht flüssig, aber war was seinen fruchtigen, nicht zu süßen Geschmack anging ebenfalls absolut in Ordnung. Somit konnte ich mit meiner heutigen Wahl also mal wieder sehr zufrieden sein.
Einen klaren Favoriten unter den angebotenen Gerichten konnte ich heute zwar zwar nicht erkennen, aber ich konnte erkennen dass es heute wohl die Hühnerbrust war, die sich den ersten Platz sichern auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Aber die Königsberger Klopse waren ihnen dicht auf den Fersen und belegten einen guten zweiten Platz. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte wie üblich das vegetarische Gericht, heute die Aubergine mit Eblyfüllung.

Mein Abschlußurteil:
Königsberger Klopse: ++
Kapernsauce: ++
Reis: ++
Gemüsemix: ++
Orangencreme: ++

Nua Pad Bai Krapao [02.06.2010]

Wednesday, June 2nd, 2010

Zuerst war ich dazu geneigt, heute das “Barschfilet auf karibische Art aus em Cajundunst mit kreolischen Bohnenreis” aus dem Bereich Vitality zu wählen – ein Gericht welches ich ja hier und hier schon mal probiert und für gute befunden hatte. Das traditionell-regionale “Fleischpflanzerl in Rahmsauce auf Sahnepüree” erschien mir etwas zu kalorienreich. Eine Alternative wären noch die “Ravioli mit Käsefüllung in Ruccola-Kräutersauce” gewesen, auch wenn eine Käsefüllung mit Sicherheit auch kalorientechnisch nicht zu verachten ist. Aber ich hatte diese Woche ja noch kein Asia-Food probiert – daher sah mich mir mal gleich das dortige Angebot an. “Chop Suey – gemischtes Gemüse in Kokosmilch-Sauce” klang zwar gut, sprach mich aber visuell nicht so an. Außerdem gab es noch “Gebratene Ente mit verschiedenen Gemüse in Chilisauce“, die ich hier schon mal versucht hatte. Meine Entschiedung fiel aber schließlich auf das “Nua Pad Bai Krapao – Gebratene Rindfleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai-Basilikum“, was mich sowohl von der Beschreibung als auch vom Aussehen her ansprach. Außerdem hatte ich so etwas meines Wissens noch nicht probiert. Dazu gab es natürlich eine Portion Reis, die ich üblich mit etwas Sambal Olek garnierte.

Nua Pad Bai Krapao

Das Foto ist heute leider etwas unscharf geworden und da mein iPhone-Akku nach dem ersten Foto den Geist aufgab, hatte ich leider keine Gelegenheit ein zweites Foto zu machen. Aber man kann dennoch erkennen was es ist finde ich.
Der Umfang an verwendeten Gemüse war mal wieder ziemlich reichlich – ich Zucchini, Blumenkohl, Thai-Basilikum, Kohl, gelbe und grüne Paprika, Karotten und – ungewöhnlicherweise – auch Kapern. Ich wußte gar nicht dass man die auch in der asiatischen Küche verwendet. Schließlich waren da natürlich auch noch die Rindfleischstreifen im Gericht. Ich fand sie zwar etwas bissfest – Eventuell eine Folge der Zubereitung im Wok – aber sie waren dennoch recht lecker. Insgesamt aber ein gute und mehr als sättigendes Gericht.
In der allgemeinen Publikumsbeliebtheit lag meines Eindrucks nach aber – wie nicht anders zu erwarten – das Fleischpflanzerl vorne, aber eng gefolgt von den Asia-Gerichten. Auf dem dritten Platz kamen meiner Meinung nach die Ravioli, gefolgt schließlich vom Barschfilet. Was die Sättigung angeht war das Asia-Gericht vom jetzigen Zeitpunkt her gesehen auf jeden Fall die beste Wahl – ob es auch kalorientechnisch die beste war werde ich morgen früh dann wohl sehen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Nua Pad Bai Krapao: ++
Reis: ++

Kurztest Costa Meeresfrüchtepizza

Friday, May 28th, 2010

In den Tiefen meines Tiefkühlfaches fand sich noch etwas, das ich dringend endlich mal verbrauchen musste: Eine weitere Tiefkühlpizza, dieses mal eine Costa Meeresfrüchtepizza der Firma Costa Meeresspezialitäten GmbH & Co. KG aus Emden, erworben im hiesigen tegut Markt zum Preis von 3,29 Euro, was ich für eine Pizza mit Meeresfrüchten aber noch aktzeptabel befand.

01 - Front
Verpackung Vorderseite

02 - Back
Verpackung Rückseite

Das klang wirklich sehr lecker. Laut Packungsangabe sollten sich neben Lachs, Thunfisch und Garnelen auch Spinat, Tomaten Frischkäse, Kapern und Edamer auf dieser Teig aus Weizenmehl befinden. Und die Abbildung verhieß wirklich einen sehr reichhaltigen Belag. Ob hier die Werbung mit der Realität übereinstimmt – was ja häufig leider nicht der Fall ist – werden wir gleich feststellen.
Als erstes musste ich die Pizza natürlich von ihrer Verpackung befreien. Wie üblich befand sich eine in Folie eingepackte Fertigpizza darin.

03 - Pizza in Folie
Pizza in Folie

Diese Folie ließ sich ohne Probleme schnell entfernen und gab den Blick auf die eigentliche, noch tiefgefrorene Pizza frei. Dabei lösten sich zwar ein paar Stücke des Lachs und eine Garnele, diese ließen sich aber ja wieder leicht manuell auf der Pizza platzieren. Und bereits jetzt war ein deutlich fischiger, aber angenehmer Geruch wahrzunehmen.

04 - Pizza ausgepackt
Pizza – ausgepackt und tiefgefroren

Und wie man sieht kann man den Belag wirklich als sehr reichhaltig bezeichnen. Vor allem von dem Lachs, der lt. Packungsangabe aus Blöcken geschnitten ist, dominierte meiner Ansicht nach, aber auch beim Thunfisch schien man nicht gespart zu haben. Einzig die Garnelen waren nur sehr spärlich vertreten, ich zählte gerade mal fünf Stück. Aber das entsprach auch der Abbildung auf der Verpackung, daher will ich mich hier natürlich nicht beschweren. Prinzipiell war das was die Verpackung zeigte dem Inhalt wirklich sehr ähnlich, aber ein entgültiges Urteil möchte ich erst nach erfolgter Zubereitung abgeben.
Der Durchmesser des Pizzabodens betrug im übrigen ziemlich genau 23,5cm.
Um die Pizza verzehrfertig zu machen, sollte man nun den Backofen – ich besitze ja bekanntlichermaßen einen Elektrischen mit Ober- und Unterhitze – auf 220 Grad vorheizen und den Rost auf den unteren Drittel der Schienen einschieben. Ich habe da leider einen kleinen Fehler gemacht und die mittelere Schiene wie bei so ziemlich allen anderen Pizzen genommen – aber das sollte sich zum Glück nicht negativ auswirken.

05 - im Ofen
Pizza im Ofen

Die Backzeit war auf der Verpackung mit 13-15 Minuten angegeben, ich ließ sie jedoch da sie nach dieser Zeit in der Mitte noch zu weich erschien insgesamt etwa 20 Minuten im Ofen. Was ich nach dieser Zeit aus dem Ofen förderte, sah meiner Meinung nach schon mal wirklich gut aus. Und der angenehme Geruch nach Meeresfrüchten entströmte der Backröhre und machte mir wirklich großen Appetit.

06 Pizza fertig
Pizza – fertig gebacken

Nun ging es an den Verzehr der Pizza. Und ich muss zugeben dass ich sehr begeistert vom Geschmack dieser Fertigpizza war. Die Kapern, denen ich ja bisher eher kritisch gegenüber stand, fielen geschmacklich überhaupt nicht ins Gewicht. Viel mehr war da der deutlich Geschmack nach Meeresfrüchten, wobei natürlich Lachs und Thunfisch dominierten. Das ganze lag auf einer Art Sauerrahm, in den die Blattspinat- und Tomatenstücke recht reichhaltig eingerührt waren, getoppt vom Edamer Käse. Und der Boden war ebenfalls ein Genuß, denn man hatte hier eine Art Mürbeteig verwendete, der vor allem an den sehr schmalen Rändern extrem knusprig geworden war. Dabei war er, der italienischen Zubereitungsmethode entsprechend aber ansonsten angenehm dünn wie man auf folgendem Foto sehen kann.

07 - Pizza angeschnitten
Pizza angeschnitten

Diese Pizza hat wirklich – wohlgemerkt für eine Fertigpizza – sehr gut geschmeckt. Vor allem für die Freunde von Fisch und Meeresfrüchten ein wirklicher Tip.

Werfen wir noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 390g
(Pizza)
Brennwert: 952 kj
227 kcal
3213 kj
885 kcal
Eiweiß: 9,9g 38,6g
Fett: 11,5g 44,9g
Kohlehydrate: 21,1g 82,3g

Keine Diätspeise, eine Pizza dieser Art entspricht immerhin 25 WW-ProPoints. Da ich aber heute Mittag ja eher kalorienbewußt gegessen habe, bin ich trotz dieser Kalorienbombe tatsächlich noch innerhalb meines Limits geblieben. Und gut geschmeckt hat es außerdem.

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 3 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 3 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Ich kann diese Fertigpizza also vorbehaltlos empfehlen, vorausgesetzt natürlich man mag Meeresfrüchte und Fisch. 😉