Karibischer Barsch mit kreolischem Bohnenreis [14.11.2012]

Auch der heutige Mittwoch sollte, wie üblich wieder mein traditioneller Fisch- & Meeresfrüchte-Tag werden. Leider fand sich dafür aber auf der Karte der Asia-Thai-Theke weder mit Feng shi Tzau Min – Glasnudeln mit Gemüse in Curry Sauce noch mit San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce etwas passendes. Zum Glück bot die regulär-westliche Küche aber neben einem Hähnchen Cordon bleu mit Zitronenecke und Pommes Frites und einer Portion Spaghetti Carbonara mit Parmesan heute auch ein Barschfilet auf kribische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Bohnenreis in der Sektion Vitality an. Somit war mein Fisch-Mittwoch glücklicherweise gerettet. Und bei 502kcal pro Portion meinte ich auch, mir noch einen kleinen Becher Aprikosenquark von der Desserttheke gönnen zu können.

Karibisches Barschfilet mit kreolischem Bohnenreis / Caribbean perch filet with bean rice

Im Vergleich zu früheren Darreichungen dieses Gerichtes zum Beispiel hier, hier, hier, hier oder hier hatte man die heutige Portion sogar noch etwas aufgewertet, denn statt des normalen Reis mit Kidneybohnen hatte man dieses Mal mit Fruchtstücken versehenen Tomatenreis und sogar etwas mehr Kidneybohnen als Sättigungsbeilage beigelegt. Dazu gab es eine würzige Gemüsemischung aus Paprika, Zwiebeln, Stangensellerie und geschälten Tomaten und schließlich ein zartes und saftiges, angenehm großes Stück mit einer Paprika-Würzmischung bestrichenen Barschfilet, das sich natürlich als vollkommen grätenfrei erwies. Und auch an dem mit zahlreichen Fruchtstücken versehenen, nur leicht gesüßten Aprikosenquark gab es keinerlei Grund zur Kritik. Insgesamt sehr schmackhaft, ich war mit meiner Wahl auch heute sehr zufrieden.
Sah man sich heute im Gastraum um, sah man schnell dass mit uneinholbar riesigem Vorsprung vor allen anderen Gerichten das Cordon bleu mit Pommes frites heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Um Platz zwei lieferten sich die Spaghetti Carbonara und die Asia-Gerichte ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das meiner Meinung nach die Nudeln mit knappen Vorsprung für sich entscheiden konnte. Auf einem guten, aber dennoch vierten Platz folgte schließlich das karibische Barschfilet. Wieder einmal zeigte sich, das Fisch nicht jedermanns bzw. jederfraus Geschmack ist – was ich natürlich schade finde, aber auch leider nicht ändern kann. 😉

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Karibisches Gemüse: ++
Tomaten-Bohnenreis: ++
Aprikosenquark: ++

Barschfilet auf karibische Art [27.06.2012]

Mittwoch ist natürlich traditionell mein Fischtag. Also blieben neben dem Gebackenen Seelachs mit verschiedenem Gemüse in Chilisauce, das neben Kai Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Quen chai ji pian – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Thai Curry Kokosmilch Sauce an der Asia-Theke angeboten wurde nur noch das Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Reis bei Vitality. Die anderen Angebote wie das traditionell-regionale Fleischpflanzerl mit Zwiebelsauce und Kartoffelpüree sowie das Griechische Gyros mit Tzatziki und Fladenbrot bei Globetrotter ließ ich außen vor. Normalerweise wollte ich ja weg vom Dessert, aber bei einem Becherchen Erdbeeren konnte man, so dachte ich mir, nicht viel falsch machen – also landete dies ebenfalls auf meinem Tablett.

Barschfilet auf karibische Art mit Bohnenreis / Perch filet caribean style with bean rice

Unter einer leicht scharfen Gemüsemischung, die neben der Heiligen Dreieinigkeit der kreolischen Küche in Form von Zwiebeln, Paprika und Stangensellerie auch noch geschälte Tomaten und ein paar Möhrenstücke enthielt, fand sich ein nicht allzu großes, aber dennoch passables Stück grätenfreies Barschfilet, welches durch seine Garung (wohl im ominösen “Cajundunst”) angenehm saftig geblieben war. Als Sättigungsbeilage hatte man außerdem mit Kidneybohnen versehenen Reis beigefügt. In vielen Ländern der Karibik ist die Kombination von Reis und Bohnen, die in der Regel zusammen gekocht werden und dann Moros y Cristianos (Mauren und Christen) genannt werden, eine sehr typische Sättigungsbeilage. In der Summe kann man das Gericht als tatsächlich als karibisch bezeichnen. Und mit 502kcal pro Portion erwies es sich auch als angenehm leicht. Da konnte ich es auch verschmerzen, dass das Dessert aus Erdbeeren für meinen Geschmack etwas zu stark gezuckert war.
Beim den anderen Kantinengäste lag heute aber eindeutig das griechische Gyros am höchsten in der Gunst, gefolgt von den Asiatischen Gerichten. Auf Platz drei folgte das Fleischpflanzerl, dass aber nur mit sehr knappen Vorsprung vor dem karibischen Barschfilet lag. In der Summe aber eine dem Angebot entsprechende Platzierung, dass den bisherigen Erfahrungswerten entspricht, daher erübrigt sich hier wohl jede weitere Kommentierung. 😉

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Karibische Gemüsemischung: ++
Bohnenreis: ++
Erdbeeren: + (weil zu stark gezuckert)

Barschfilet auf karibische Art [29.02.2012]

Obwohl ich einen Moment mit den traditionell-regionalen Kartoffeltaschen mit Frischkäse gefüllt auf bunten Rahmgemüse liebäugelte, die wirklich verlockend aussahen und auch die Gebratene Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce mit Spätzle in der Sektion Globetrotter durchaus verlockend klang, so wollte ich doch heute wieder meiner Mittwochs = Fischtag Doktrin folgen. Daher kamen für mich heute nur das Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Bohnenreis oder aber das Pla Sam Rod – Gebackener Fisch mit frischem Gemüse in Spezialsauce welches neben einem Feng shi Tzau Min – Glasnudeln mit Gemüse in Curry Sauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Zwar hatte man den Reis beim Barschfilet mit Zartweizen ersetzt, doch das hielt mich nicht davon ab bei diesem Gericht zuzuschlagen. Dazu verirrte sich noch ein Becherchen Stracciatella-Mousse von der Dessert-Theke auf mein Tablett.

Barschfilet auf karibische Art / Perch filet caribbean style

Bei dem Zartweizen handelte es sich eindeutig um die Reste der Zubereitung von gestern mit Möhren und Tomaten, die man zusätzlich noch mit ein paar Kidneybohnen “aufgepeppt” hatte, aber das minderte die Qualität dieser Sättigungsbeilage keinesfalls. Viel mehr passte es wie ich fand wunderbar zu den zwei zarten und saftigen, mit einer leicht pikanten Würze garnierten Barschfilet-Stücken, auf denen eine Gemüsemischung aus Stangensellerie, Paprika, Tomatenstückchen und Zwiebeln ruhte. Und genau diese Gemüsemischung machte wohl das “karibische” und das “Cajun” an diesem Gericht aus, denn ich erkannte sofort die Verwandschaft mit der Holy Trinity der kreolischen Küche aus Sellerie, Paprika und Zwiebeln wieder, die ich ja bereits im Rahmen meines Kochexperimentes mit dem Jambalaya einleitend erwähnt hatte. Und da soll mal jemand sagen, kochen bildet nicht… 😉
Ich fand die Zusammenstellung auf jeden Fall absolut schmackhaft und gelungen, so dass ich sogar über die einzelne Gräte die ich in einem der beiden Fischfilets fand hinweg sehen kann. Und auch das Stracciatella-Mousse, im Grunde genommen ein Vanillemousse mit Schokostreuseln, gab keinerlei Anlass zur Kritik.
Beim restlichen Kantinenpublikum lag aber heute recht eindeutig die Putenoberkeule am höchsten in der Gunst und belegte so mit leichtem Vorsprung vor den Asia-Gerichten den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Nach den somit zweitplatzierten Asia-Gerichten teilten sich schließlich die Kartoffeltaschen und das Barschfilet meiner Meinung nach den dritten Platz, denn sie waren meiner Beobachtung nach so gleich verteilt dass ich beim besten Willen keinen Favoriten ausmachen konnte. Salatschüsseln und selbst zusammen gestellte Gerichte aus Einzelkomponenten bildeten schließlich den Rest, aber waren so selten dass ich sie wie üblich nicht in die Gesamtwertung mit einbeziehen möchte.

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Karibische Gemüsemischung: ++
Zartweizen mit Möhren, Tomaten und Kidneybohnen: ++
Stracciatella-Mousse: ++

Barschfilet & Bohnenreis [14.07.2010]

Nachdem ich mich ja gestern bereits am asiatischem Angebot bedient hatte, ließ ich die “Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce“, das Nua Pad Bai Krapao – Gebratene Rindfleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und Thai Basilikum” sowie die “Gebratenen Garnelen mit frischem Gemüse in Thai Sauce” links liegen. Garnelen hätten mich zwar gereizt, aber sie waren wie üblich mich Schwänzen und auf das manuelle entfernen der Chitinpanzer hatte ich heute wirklich keine Lust. Der traitionell-regionale “Schweinerollbraten mit Kartoffel-Gurkensalat und Biersauce” erschien zwar visuell in Ordnung, war aber kalorientechnisch meiner Meinung nach nicht so ideal. Da schien die “Raviolli mit Käsefüllung in Ruccola-Kräutersauce” bei Globetrotter schon etwas besser, aber getoppt wurde das ganze schließlich von dem “Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Bohnenreis” – ein Gericht das ich bereits hier und hier probiert und für gut befunden hatte. Auf Nachtisch verzichtete ich heute aber wieder.
Barschfilet & Bohnenreis
Mal wieder eine sehr leckere Wahl. Das angenehm große, zarte und vollkommen grätenfreie Stück Barschfilet wurde aus einer pikanten Mischung aus geschälten Tomaten, Zwiebeln und weiterem Gemüse, das ich nicht näher identifizieren konnte, getoppt. Obwohl ich zugeben muss dass ich mir unter dem Begriff karibisch nicht so recht etwas vorstellen konnte, kam diese Mischung schon dem Nahe was man als karibisch bezeichnen könnte. Als Sättigungsbeilage schließlich lag das ganze auf einem Bett aus geschälten Reis und Kidneybohnen. Ein sommerlich leichter Genuß, der mit 502kcal oder 13 WW ProPoints zu buche schlug.
Heute fiel es mir sehr schwer überhaupt einen klaren Favoriten unter den Gerichten bei den anderen Gästen auszumachen. Ich würde fast sagen, dass ich Barsch, Asie-Gerichte und Schweinerollbraten ungefähr gleich gern genommen worden waren. Die Ravioli lagen als einzige etwas in der Beliebtheit zurück. Außerdem konnte ich auch beobachten, dass die Anzahl der Salatschüssel scheinbar sprunghaft angestiegen ist. Vielleicht sollte ich meine Vorbehalte gegenüber Salat doch mal aufgeben und das ganze probieren – was die Kalorienwerte angeht mit Sicherheit sehr vorteilhaft. Auf der anderen Seite hat so ein Blatt Salat leider auch nur die Nährwerte eines Stücks Papier hat. Aber ich bin wirklich am überlegen…

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Karibisches Gemüse: ++
Bohnenreis: ++

Barschfilet mit Bohnenreis [24.02.2010]

Heute entschied ich mich für das “Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischen Bohnenreis” aus dem Bereich Vitality. Zwar klang auch das “Fleischpflanzerl in Rahmsoße an Sahnepüree” bei den traditionell-regionalen Gerichten ganz gut, erschien mir aber mal zu viel in Sauce ertränkt. Die “Spaghetti mit Spinat- Gorgonzola- Soße” aus der Sektion Globetrotter schließlich sahen zwar gut aus, aber ich bin kein allzu großer Freund des doch sehr geschmacksintensiven Gorgonzola-Käses, daher fiel es für mich aus. Außerdem gab es im Asia-Bereich noch “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse nach Peking Art” und “Niang Hua Gai – Hühnerfleisch gebraten in gelben Thai Curry nach Peking Art“. Zu dem Barschfilet holte ich mir noch einen Naturjoghurt mit roter Grütze als Nachtisch.

Barschfilet mit Bohnenreis

Ein gleichartiges Gericht hatte ich schon einmal hier probiert und für gut befunden. Dieses Mal war das Barschfilet leider nicht ganz so groß geraten, war aber abermals zart und grätenlos. Getoppt wurde es wieder mit einer Mischung aus geschälten Tomaten, Pepperoni, Paprika und Zwiebeln, das geschmacklich angenehm scharf war. Als Sättigungsbeilage schließlich lag dem Gericht Reis mit roten Bohnen bei -wobei ich mit etwas mehr Bohnen gewünscht hätte, aber geschmeckt hat es auch so ganz gut. Der Nachtisch aus Naturjoghurt und roter Grütze mit Johannisbeeren und Kirschen bot schließlich einen sehr leckeren Abschluß.
In der Beliebtheit lag eindeutig und auch erwartungsgemäß das Fleischpflanzerl deutlich vorn. Dahinter lagen die Asia-Speisen und die hinteren Plätze belegten Spaghetti und Barschfilet, wobei hier eine Reihenfolge nicht deutlich ausmachbar war. Alles natürlich nach eigenem subjektiven Eindruck – aber das weiß er regelmäßige Leser natürlich. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Karibisches Gemüse: ++
Bohnenreis: +
Naturjoghurt mit roter Grütze: ++