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Rim Wang & Känguru nach Thai-Art [Qype-Review]

Montag, Mai 17th, 2010

Bereits im Vorfeld hatte man mir gegenüber vom Rim Wang in Karlsruhe geschwärmt, daher war ich sehr gespannt als wir uns am letzten Sonntag auf den Weg in dieses thailändische Restaurant machten. Gelegen an der Eckenerstraße 1, Ecke Zeppelinstraße, bogen wir mit dem Auto auf einen kleinen hauseigenen Parkplatz vor dem Restaurant ein.


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Direkt vor dem Restaurant befindet sich auch gleich die S-Bahn Haltestelle Eckenerstraße. Vorbei an allerlei Figuren und einem kleinen Schrein gingen wir zum Eingang und betraten das Thai-Restaurant.

Rim Wang Karlsruhe - Eingangsbereich
Rim Wang – Eingangsbereich

Links ging es in einen zusätzlichen, mit einer Tür abgetrennten Raum, in dem das Rauchen erlaubt war, während der größere Hauptbereich als Nichtraucherbereich definiert war. An der Theke empfing uns ein Europäer, der uns zu unserem reservierten Tisch im Nichtraucherbereich führte. Das Innere des Restaurant war mit reichlich Blumen, Papierschirmen, Buddafiguren und allerlei Thai-Nippes geschmückt. Ich fand das ganze zwar leicht überladen, aber doch irgendwie passend.

Innenbereich - Rim Wang
Rim Wang – Gastraum

Eine junge Thailänderin im landestypischen, seidenen Gewand brachte uns wenig später die Speisekarten sowie eine Getränkekarte.
Das Essensangebot umfasste eine breites Angebot thailändischer Gerichte jeglicher Coleur – die Preise sind dabei gehoben, aber meiner Ansicht noch im aktzeptablen Bereich. Als Spezialangebot finden sich in der Karte zusätzlich Gerichte mit dem Fleisch von Lamm, Känguru, Krokodil und Strauss. Da man mir das bereits im Vorfeld über dieses besondere Angebot berichtet hatte, wollte ich natürlich etwas von dieser speziellen Seite auf der Speisekarte probieren.

Speisekarte Rim Wang - Spezialitaeten
Spezialiäten in der Rim-Wang Speisekarte

Die Preise waren mit 13,50 bis 16,50 Euro zwar nicht gerade günstig, ich war aber gerne bereit für so etwas ein wenig mehr zu zahlen. Meine Wahl fiel schließlich auf das Känguru (Krokodil hebe ich mir dann für das nächste mal auf). Meine Begleiter wählten Speisen aus verschiedenen anderen Bereichen, darunter solche mit Ente oder auch Meeresfrüchten.
Die Wartezeit bis zum Servieren der Speisen gestaltete sich zwar etwas länger, bewegte sich aber noch absolut im Rahmen. Die Gerichte die man uns schließlich an den Tisch brachte waren alleine von der Präsentation schon sehr sehenswert. Während die meisten regulären Speisen mit einem großen Ring aus Reis und der Rest im aufwendig geschmückten Porzellanschälchen serviert wurden, erhielten diejenigen mit den etwas teureren Gerichten fantastisch arrangierte und dekorierte flache, große Schalen.

Curry mit Meeresfrüchten
Curry mit Meeresfrüchten

Ente mit Reis
Ente Thai-Art

Kängeru auf Thai-Art
Känguru auf Thai-Art

Und auch die Qualität der Gerichte entsprach absolut dem, was man in einem solch doch eher höherpreisigen Restaurant erwarten würde. Känguru schmeckte im übrigen etwas wie Rind und doch anders – ein wirklich interessantes Geschmackserlebnis. Das ganze war in einer unterschwellig scharfen Sauce und mir einer breiten Auswahl von Gemüse garniert. Unter anderem fanden sich grüne Spargel, Blumenkohl, Karotten, Zucchini und auch einige nicht weiter definierbare Sorten auf dem übergroßen Teller. Und die Menge reicht meiner Meinung nach auch vollkommen aus um satt zu werden.
Nach dem Essen brachte man uns noch einmal die zusätzliche Getränkekarte, auf der sich unter anderem auch einige thailändische Schnäpse zu finden waren.
Die Rechnung brachten man uns schließlich in kleinen, verzierten Schatullen, in die wir die entsprechenden Beträge mit einem angemessenen Trinkgeld legten.
Zum Abschluß gab es schließlich noch einen kostenlosen süßen Likör für alle.
Meine Erwartungen an dieses Thai-Restaurant wurden mehr als nur erfüllt – ich kann wenn man die etwas höher angesiedelten Preise nicht scheut diese Lokation wirklich nur empfehlen. Mir hat es sehr gut gefallen und wenn ich mal wieder in Karlsruhe bin werde ich dort jederzeit wieder speisen.

Mein Beitrag zu Rim Wang – Ich bin JaBB – auf Qype

Cafe Emaille in Karlsruhe [Qype]

Sonntag, Mai 16th, 2010

Am Samstag verschlug es mich mit ein paar Freunden in Karlsruhe ins Café & Bistro Emaille, das direkt in der Innenstadt an der Kaiserstraße gelegen ist.


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Ich selbst kannte diese Lokation noch nicht, mir wurde aber von den in Karlsruhe ansässigen gesagt dass man hier günstig und recht gut essen konnte. Das Café und Bistro besteht aus mindestens zwei großen Räumen mit einer großen Anzahl an Sitzplätzen, der eine, etwas tiefer gelegene Eingangsbereich besitzt eine große Theke und, der obere Bereich, den man über nur drei Stufen erreicht zieht sich langgestreckt an eine Fensterfront entlang, die einen Blick auf Teile der Kaiserstraße bietet. Die Wände zieren unzählige Emaille-Werbeschilder aus verschiedenen Epochen, denen diese Einrichtung wohl auch ihren Namen verdankt.

Innenraum - Café Emaille
Innenbereich – Thekenraum

Des weiteren findet man auch vor dem Restaurant auf einer Freifläche einige Sitzplätze, allerdings war es für uns dazu noch zu kalt. Rauchen ist wie in Baden Württemberg üblich innen natürlich nicht erlaubt. Vor der Tür und im Außenbereich gibt es aber Aschenbecher für die „Süchtigen“.

Außenbereich - Café Emaille
Eingang und Außenbereich

Das Publikum würde ich als gemischt bezeichnen, zum einen ist ein großer Teil eindeutig dem studentischen Klientel zuzuordnen, aber auch bürgerliche Familien, Ehepaare und Einzelpersonen waren zu sehen. Recht schnell nachdem wir uns an einem der wenigen freien Tische niedergelassen hatten, brachte uns eine der zahlreich vorhandenen Servicekräfte auch schon die Speisekarten. Zusätzlich fand sich auf dem Tisch ein Aufsteller mit den sogenannten Hammer-Angeboten, verbilligten Speisen die zum Preis von 3,90 Euronen zu haben waren.

Speisekarte - Café Emaille Hammer-Essen - Café Emaille
Links: Speisekarte – Rechts: Hammer-Angebote

Aber auch in der Karte waren diese verzeichnet. Die Speisen im Emaille umfassen eine gut gemischtes Angebot der bürgerlichen Küche, von Schnitzel, Currywurst und Fleischkäse bis hin zu Fischgerichten, Salate und Nudelgerichte war alles zu finden. Außerdem gibt es ein Frühstücksangebot und natürlich eine breite Auswahl an alkoholischen und alkoholfreien Getränken. Häufig wird das selbe Gericht in der Karte einmal mit Bratkartoffeln und einmal, zum etwas günstigeren Preis, mit Salat angeboten.
Während meine Begleiter sich durchgehen für eines dieser Hammer-Angebote entschieden, wählte ich eines der regulären Angebote in Form eines Fleischkäses mit Spiegelei und Bratkartoffeln zum Preis von 5,10 Euronen. Nachdem wir unsere Bestellungen abgegeben hatten dauerte es kaum gefühlte zehn Minuten, bis man uns auch schon unsere Speisen servierte.
Die Qualität der Gerichte würde ich als dem Preis durchaus angemessen bezeichnen. Hinter dem Begriff Bratkartoffeln verbarg sich zwar nicht unbedingt dass, was ich als solche bezeichnen würde – viel mehr handelte es sich um frittierte und gesalzene Kartoffelscheiben. Jeder Speise lag neben einem Salatblatt und einem Streifen Paprika auch noch eine kleine Tüte Haribo Gummischnuller bei.

Fleischkäse mit Spiegelei
Fleischkäse mit Bratkartoffeln

Schnitzel mit Bratkartoffeln - Café Emaille
Schnitzel mit Bratkartoffeln

Wie ich des weiteren hörte und las, finden im Café Emaille am Wochenende Abends auch Live-Auftritte verschiedener Bands statt. Da ich aber das nicht testen konnte, möchte ich es hier nur erwähnt haben.
Insgesamt eine günstige und recht schmackhafte Möglichkeit in der Karlsruher Innenstadt zu günstigen Preisen reichlich zu essen. Eindeutig nichts für den hohen kulinarischen Anspruch, aber dennoch sehr empfehlenswert.

Mein Beitrag zu Cafe Emaille – Ich bin JaBB – auf Qype

Qype: Hooters in Karlsruhe

Donnerstag, Oktober 15th, 2009

Karlsruhe

Auf den Hinweis eines Quasi-Einheimischen hin begaben wir uns am Montag Abend ins Karlsruher Hooters am Kronenplatz – eine von nur vier Hooters-Niederlassungen im Bundesgebiet. Ich selbst hatte schon von diesem Konzept gehört und gelesen, mein Begleiter kannte die Erlebnis-Gastronomie-Kette noch gar nicht.

Hooters Karlsruhe
Hooter Karlsruhe – Front

Als wir den Laden betraten, wurden wir von mehreren Seiten mit einem „Welcome to Hooters!!“ seitens der eher knapp bekleideten (enges weißes Oberteil, kurzes oranges Höschen) Bedienungen begrüßt. Einen Tisch mussten wir uns jedoch selbst suchen – ein „Wait here to get seated.“ Schild suchte ich vergebens. Diese eher amerikanische Sitte würde viele Deutsche wohl auch eher verwirren glaube ich. 😉
Vom Interior her erinnerte das Restaurant an eine typische American Sportsbar. Auf einigen Monitoren liefen Sportergebnisse und Werbung im Wechsel.
Ein kurzer Blick in der Karte verriet, dass auch das Speiseangebot dem einer Sportsbar entsprach: Burger, Sandwiches, einige mexikanisch angehauchten Gerichte sowie ein paar Appetizer. Im Getränkeausschank fanden sich hauptsächlich lokale Biere, die üblichen Softdrinks und auf einer nicht zu verachtenden separaten Karte auch zahlreiche alkoholische Longdrinks.

Hooters Karte Vorne Hooters Karte Hinten

Hooters Karte Innen
Hooters Speisekarte

Kurz nachdem wir uns an einem Tisch niedergelassen hatten, kümmerte sich auch schon eines der Mädchens um uns. Sie begrüßte uns, nannte ihren Namen und legte zusätzlich noch einen Zettel mit ihrem handgeschriebenen Namen auf den Tisch. Dann nahm sie unsere Getränkebestellungen auf und als sie wenig später die Getränke brachte auch unsere Essensbestellungen.
Ich selbst entschied mich – meiner Vorliebe für mexikanische Speisen folgend – für einen Quesadilla mit Hühnerfilet, mein Begleiter wählte einen Chickenburger. Die Wartezeit bis zum servieren der Gerichte gestaltete sich ebenfalls angenehm kurz. Qualitativ war das servierte ebenfalls in Ordnung – ich habe mit Sicherheit schon bessere Quesadillas verzehrt, aber auch schon schlechtere.

Hooters Quesedilla Hooters Chickenburger
Links: Quesedilla – Rechts: Chickenburger

Die Mädchen kümmerten sich je nachdem wie offen sich die Gäste verhielten mehr oder weniger intensiv um die Gäste. Bei einigen ließen sie sich auf Gespräche am Tisch ein, wir konnten auch beobachten wie ein Mädchen mit einem Gast Hula-Hoop Reifen um die Wette schwingen ließ und wie einige der Mädels einen kleinen Tanz zu YMCA von den Village People hinlegten. Und zwischendurch klang wieder immer ein fast begeistert klingendes, mehrstimmiges „Welcome to Hooters!“ durch den Gastraum.
Alles in allem ein wirklich interessantes Erlebnis – wenn ich mal wieder in einer Stadt mit einem Hooters bin, werde ich mir durchaus einen weiteren Besuch überlegen – war wirklich ein lustiger Ausflug in die amerikanische Erlebnisgastronomie-Kultur.

Mein Beitrag zu Hooters – Ich bin JaBB – auf Qype

Rindfleischstreifen & Bambussprossen [12.10.2009]

Montag, Oktober 12th, 2009

Heute war ich mal wieder in Karlsruhe – zur wohl vorerst letzten Schulung. Das dortige Betriebsrestaurant war mir eigentlich bisher immer in guter Erinnerung gewesen, aber das heutige Angebot erwies sich dann doch als eher mittelmäßig bis gerade so gut. Mal wieder gab es frisch zubereitete Pizza, dieses mal mit Parmaschinken, Oliven und Mozzarella, außerdem fanden sich Hühnerbrust mit Salzkartoffeln und Sauce, Gnocchi mit Tomatensauce und Parmesan und schließlich die „Rindfleischstreifen mit Bambussprossen und Gemüse, dazu Reis„. Zwar hatte ich mich zuerst bei der Pizza angestellt, doch als ich bemerkte dass dies ewig dauern würde entschied ich mich doch noch um und holte mir dieses Asiatisch angehauchte Gericht. Dazu nahm ich mir noch einen Mangopudding.

Rindfleischstreifen & Bambussprossen

Prinzipiell sah es erst mal nicht schlecht aus – eine der Küchenfachkräfte briet das ganze vor unseren Augen im Wok und lud das Rindfleisch-Gemüse-Gemisch auf den bereits mit Reis bestückten Teller. Die Portion war allerdings etwas klein wie ich zugeben musste – und das schlimmste: Das Gericht wurde anschließend noch regelrecht in einer nicht weiter definierten Sauce ersäuft. Das hätte nun wirklich nicht sein müssen. Zwar war die Mischung aus Paprika, Bambussprossen, Rindfleischstreifen und anderen Gemüsen grundsätzlich ganz gut gelungen, doch aufgrund de Zusammenstellung und der Präsentation musste ich schließlich doch noch Punkte abziehen. Hier hat man sich anderswo – sei es in Mörfelden oder auch in München – weitaus mehr Mühe gegeben.
Der schmackhafte Mangopudding versöhnte mich schließlich zwar wieder etwas – aber letztlich hätte ich wohl doch die etwas längere Wartezeit in Kauf nahmen und die Pizza verzehren sollen. Diese war eindeutig die bessere Wahl.

Mein Abschlußurteil:
Rindfleisch-Bambussprossen mit Reis: +
Mangopudding: ++

Toto & Harry live ?

Dienstag, September 29th, 2009

Live
Gesehen in Karlsruhe. Ich weiß ja nicht – aber Toto & Harry Live auf der Bühne finde ich dann doch etwas daneben. Das erscheint mir doch eher wie reine Geldmacherei. Na ja, wems gefällt. Dabei hat mir die Serie (ich glaube damals auf Sat1) eigentlich ganz gut gefallen – sozusagen die Mutter aller Polizeidokusoaps hier in Deutschland. Aber auf der Bühne kann ich mir das irgendwie nicht vorstellen…

spiral stair

Samstag, Juli 18th, 2009


spiral stair

Aufgenommen vor einigen Wochen in Karlsruhe.

Face

Donnerstag, September 20th, 2007
'Face' von JaBB

Plakat an einem Neubau in Karlsruhe

Karlsruher Zoo

Montag, September 17th, 2007

Ich muß zugeben, daß es mindestens 10 Jahre, wenn nicht sogar noch länger, her ist, daß ich einmal einen Zoo besucht hatte. Am Sonntag, 09. September 2007, war es nun soweit gewesen, daß ich diese Erfahrung mal wieder erneuern konnte, denn wir entschlossen uns dazu, den Zoo in Karlsruhe zu besuchen.


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Der Eintrittspreis von 5 €uronen pro Erwachsenen erschien mehr als aktzeptabel. Vom Kongreßzenztrum her betraten wir also das Gelände des Zoos.

Sea
See mit Bootsrundfahrt durch den Zoo – Eingang vom Kongreßzentrum aus

Auf einem See gleich am Eingang hätte man eine Bootsrundfahrt durch den Zoo machen können, aber wir entschieden uns dazu, den Rundgang zu Fuß zu tätigen. Womit man an einem Sonntag im Zoo natürlich rechnen muß sind massenhaft Familien mit kleinen Kindern – eine Tatsache, die man aber leider nicht ändern konnte. 😉
Folgt man an der ersten Weggabelung dem linken Weg, erreicht man an einem großen Kinderspielplatz vorbei einen kleinen Streichelzoo mit Schafen und ähnlichem Getier, die aber weniger auf Streicheleinheiten als auf einen kleinen Snack von den Besuchern aus waren.

sheep sheep
Tiere im „Streichelzoo“

Etwas weiter sahen wir dann ZwergFlamingos, ein possierliches Tierchen, welches vor allem an den Salzseen Afrikas zu finden ist.

dwarf flamingos dwarf flamingos
dwarf flamingos

Nach einigen Metern konnten wir auf der linken Seite in eine Sonderausstellung zum Thema der Tierwelt Madagaskars besuchen. Bis auf zwei Aufnahmen aus dem Raum mit den Raubkatzen, waren mir hier jedoch aufgrund schlechter Lichtverhältnisse und nicht entspiegelter Scheiben kaum Aufnahmen möglich.

wildcat puma
Links: Raubkatzenjunges – Rechts: Puma

Als wir das Gebäude wieder verließen, stießen wir auf ein großes, mit Glas abgeriegeltes Gehege mit Schimpansen. Leider war bis auf ein älteres Männchen, das gelangweilt auf einer Schaukel saß und die Besucher beobachtete und ein schlafendes Weibchen im Käfig ganz links nicht viel zu sehen.

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Schimpansenmännchen – Zoo Karlsruhe

Weiter rechts, den Weg zurück folgend wären noch Löwen gewesen, die sich jedoch im hinteren Teil des Geheges aufhielten und der Traube von Besuchern, die sich vor dem Käfig gesammelt hatten, ihre Hinterteile entgegen streckten. Ich verzichtete daher hier auf Aufnahmen.
Weitaus interessanter erschienen mir da dann die kleineren Affen sowie die Lemuren, die sich in einem Freigehege einige Meter neben dem Schimpansenhaus aufhielten.

katta lemur small ape
Links: Katta Lemure – Rechts: Kleiner Primat
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Links: Balanceakt – Recht: Affenmännchen auf Baumstamm

duck
Ente vor dem Affenfreigehege

Bevor wir dann ein einigen Kamelen vorbei kamen, sahen wir in einer Seitengasse noch einige kleine, aggressive Ziegen, welche immer wieder wie angreifend mit dem Kopf gegen das Gatter stießen sowie eine Kuh im selben Gehege, die sich die Zeit damit vertrieb, mit einem Stock herum zu spielen.

camel cow - playing with stick
Links: Kamel – Rechts: Kuh spielt mit Stock

Nach dem Kamelgehege führte ein weitere Seitenweg linker Hand zu einem kombinierten Gehege mit Straußen und Zebras.

strauß zebra
Links: Vogel Strauß – Rechts: Zebra

strauß Junges Zebra
Links: Strauenpaar – Rechts: Junges Zebra

Nun folgte ein kurzer Besuch im Giraffenhaus, wo diese wohl gerade gefüttert wurden. Durch die Gitterstäbe wurden die Aufnahmen nicht ganz so gut – später im Freien gelangen mir jedoch noch einige bessere Aufnahmen. Im Außengehege der Giraffen hielten sich außerdem einige Marabus auf – auf den ersten Blick zwar hässlich wirkende, aber dennoch faszinierende Vögel aus der Familie der Störche.

Giraffenfütterung Giraffenmännchen
Giraffen während der Fütterung im Giraffenhaus

Giraffe Young Giraffe
Links: Nahaufnahme Giraffe – Rechts: Äsendes Giraffenjunges

Marabu Marabu
Marabus im Giraffenfreigehege

Gleich gegenüber des Giraffenhauses fanden wir ein großes Freigehege mit Pool für einige Pinguine.

Kissing penguins Penguin
Links: Schnäbelnde Pinguine – Rechts: Pinguine

Penguin Portrait of a penguin
Links: Pinguin – Rechts: Nahaufnahme

Nach dem Freigehege mit den Giraffen, die ich ja bereits oben gezeigt hatte, kamen wir an einem weiteren Freigehege für afrikanische Rinder vorbei.

African Cattle Cattle
Afrikanische Rinder

Nun folgte eine kurze “ Durststrecke“, auf der es nichts groß zu sehen gab. Erst nach einigen Wegminuten und einem Abbieger nach rechts erreichten wir ein wieder belegtes Gehege, in dem sich Nandus tummelten. Von den erwachsenen Vögeln gelangen mir aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse keine guten Aufnahmen, aber von den Küken konnte ich mit Hilfe meines Zoomobjektives einen netten Schnappschuß machen.

Young Nandus
Links: Nandugehege mit viel Schatten – Rechts: Nanduküken beim Trinken

Etwas weiter fanden wir ein weiteres Gehege mit einer kleinen Gazellenart, die sich aber leider hauptsächlich ziemlich weit oben am Hang zusammengedrängt hatten. Ich versuchte von oben herunter einige Schnappschüsse zu erhaschen.

'Gazelle - Zoo Karlsruhe' von JaBB 'Gazelle - Zoo Karlsruhe' von JaBB

'Nahaufnahme Gazelle - Zoo Karlsruhe' von JaBB 'Gazelle - Zoo Karlsruhe' von JaBB
Gazellen

Auf der selben Höhe wie das Gazellengehege fanden wir auch eine größere Voilére mit einigen Eulenarten – ein Photo von hier habe ich ja bereits in der Vorschau veröffentlicht.

'Schreiende Schneeuele - Zoo Karlsruhe' von JaBB 'Schneeeule - Zoo Karlsruhe' von JaBB
Links: Schreiende Schneeule – Rechts: Nahaufnahme Schneeeule

'Brillenkauz - Zoo Karlsruhe' von JaBB 'Schleiereulenpaar - Zoo Karlsruhe' von JaBB
Links: Brillenkauz – Rechts: Bartkauz-Pärchen

Wir stiegen weiter den Berg hinauf und konnten jetzt bereits erkennen, daß wir uns in Richtung des Eisbärgeheges bewegten. Bevor es Knut gab, sollen die Karlsruher Eisbären wie man mir erzählte wohl die brühmtesten in Deutschland gewesen sein. Bevor wir dies jedoch erreichten, stoppten wir kurz bei den Erdmännchen – eine Tierart die nun wirklich extrem niedlich finde.

'Erdmännchen - Zoo Karlsruhe' von JaBB 'Erdmännchen - Zoo Karlsruhe' von JaBB
Erdmännchen – der Aufpasser

'Looking - Ermännchen Zoo Karlsruhe' von JaBB 'Zoo Karlsruhe' von JaBB
Links: Looking – Rechts: Weiteres Erdmännchen

'Erdmännchen - Zoo Karlsruhe' von JaBB 'Digging - Zoo Karlsruhe' von JaBB
Links: Müde – Rechts: Digging

Nun endlich konnten wir uns den Eisbären zuwenden, die wohl gerade zu fressen bekommen hatten und sich an ihrem Fisch gütlich taten. Überall im Gehege tummelten sich gleichzeitig unzählige Krähen, die nicht nur darauf warteten, daß die Bären mit ihrer Mahlzeit fertig waren, sondern hier und dort sogar frech versuchten, ihren Anteil sofort zu bekommen – was jedoch von den beiden erwachsenen Eisbären verhindert wurde. Erst als diese satt waren, bot sich für die Krähen Gelegenheit, sich über die Reste her zu machen.

'Eisbär - Zoo Karlsruhe' von JaBB 'Eisbär - Zoo Karlsruhe' von JaBB
Eisbären bei der Fütterung

'Oh nooo - Zoo Karlsruhe' von JaBB 'Fressender Eisbär - Zoo Karlsruhe' von JaBB
Links: Oh nooz 😉 – Rechts: Nahaufnahme

'Eisbär - Zoo Karlsruhe' von JaBB

'Eisbär - Zoo Karlsruhe' von JaBB 'Eisbär - Zoo Karlsruhe' von JaBB
Fressende Eisbären

'Krähen im Eisbärgehege - Zoo Karlsruhe' von JaBB 'Resteverwertung - Zoo Karlsruhe' von JaBB
Links: Wartene Krähen – Rechts: Resteverwertung

Nach den Eisbäre rasteten wir erst einmal kurz neben einem Gehege mit Bennett-Kängeruhs und gönnten uns ein Eis, bevor wir unseren Rundgang fortsetzten.

'Bennett-Kängeruh - Zoo Karlsruhe' von JaBB 'Bennett Kängeruhs - Zoo Karlsruhe' von JaBB
Bennett-Kängeruhs

Der weitere Weg führte uns an einem weiteren Affen- & Reptilienhaus vorbei. Neben einem grünen Leguan, der dort vor sich hin döste, bekamen wir hier Liszt-Äffchen zu sehen – d.h. wir versuchten es. Aber die einzigen die wir zu Gesicht bekamen, waren zwei Männchen, die sich im oberen Bereich ihres Refugiums ein heftiges „Wortgefecht“ (wenn man das bei Affen so sagen kann) lieferten. Da sie dabei heftig hin und her sprangen, war es schwierig sie scharf zu bekommen.

'Grüner Leguan - Zoo Karlsruhe' von JaBB 'Grüner Leguan - Zoo Karlsruhe' von JaBB
Grüner Leguan – Links: Schlafend / Rechts: Wach (Augen offen)

'Lisztäffchen - Zoo Karlsruhe' von JaBB 'Lisztäffchen - Zoo Karlsruhe' von JaBB
Lisztäffchen

Als letztes Gehege erreichten wir schließlich die nebeneinander liegenden Freiläufe von Elefanten und einem Nilpferd. Hier schien gerade die Fütterung bevor zu stehen, denn sowohl das das Nilpferd als auch der Elefantenbulle standen abwartend, teilweise sogar unruhig, vor den Eingängen zum Gebäude. Daher konnte ich das Nilpferd bedauerlicherweise auch nur von hinten erwischen.

'Elfanten - Zoo Karlsruhe' von JaBB 'Elefant - Zoo Karlsruhe' von JaBB
Elefanten – wohl afrikanischer Art

'Nilpferd von hinten - Karlsruher Zoo' von JaBB
Das Nilpferd – mehr als sein Hinterteil bekamen wir nicht zu sehen

Nachdem wir eine Brücke über den Kanal überquert hatten, durch den auch die Bootsrundfahrt vom See her lief, wandten wir uns an einem etwas überteuert wirkenden Imbiss/Café nach rechts und gingen wieder in Richtung der Seeanlage.

'Pfau - Zoo Karlsruhe' von JaBB
Im Gebüsch versteckter Pfau

'Bootskanal - Zoo Karlsruhe' von JaBB 'Entenquartett - Zoo Karlsruhe' von JaBB
Links: Bootskanal – Rechts: Entenquartett

Zum Abschluß gingen wir am anderen Seeufer entlang wieder zu jenem Eingang zurück, durch den wir gekommen waren. Dabei passierten wir mehrere Grünflächen, einen japanischen Garten sowie einen großen Rosengarten.

'Japanischer Garten - Zoo Karlsruhe' von JaBB 'Japanischer Garten - Zoo Karlsruhe' von JaBB
Japanischer Garten

'Figur im Grünen - Zoo Karlsruhe' von JaBB 'Seeanlage - Zoo Karlsruhe' von JaBB

Es war inzwischen wirklich spät geworden und ich mußte ja noch zurück nach Jena. Daher machten wir uns auf den Rückweg, den wir nur noch kurz durch einen Kaffee in einer netten Straßenkneipe unterbrachen. Es war schließlich bereits fast Abend, als ich endlich gepackt hatte und meine Sachen im Auto verpackte, um los zu fahren.
Danke an dieser Stelle noch einmal an D & A für das schöne Wochenende und speziell an D fürs aktive Assistieren beim Kamera-Objektivwechsel im Zoo. 😉