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Schweinerückenbraten & Speckbohnen [31.08.2009]

Monday, August 31st, 2009

Gleich zu Wochenanfang wurde ich wieder vor eine schwere Wahl gestellt, denn neben “Schweinerückenbraten mit grünem Pfeffer und roten Zwiebeln, dazu Speck-Böhnchen und Kartoffelbällchen” wurde heute auch noch “Chili con Carn im Weizenmehl-Wrap, dazu würzige Salza und Salatbeilage” angeboten. Aber obwohl ich ja Chili con Carne sehr mag, entschied ich mich letztlich dann doch für den Schweinerückenbraten.

Schweinerückenbraten

Etwas neidisch schaute ich schließlich schon auf die Kollegen spähend, die ihre eingewickelten Chili con Carne Wraps in den Händen hielten und herzhaft hinein bissen – aber letztlich sollte auch ich nicht enttäuscht werden. Die beiden angenehm dick geschnittenen Schweinerücken-Bratenstücke waren zwar wie es Schweinerücken so an so an sich hat nicht gerade zart wie Filet, dafür aber recht mager und ohne faserige Teile. Die Sauce mit grünen Pfefferkörnern und roten, grob geschnittenen Zwiebeln passte geschmacklich wirklich gut dazu (auch wenn man natürlich aufpassen musste nicht auf die Pfefferkörner zu beißen), ebenso wie die mit kleinen Speckwürfeln garnierten Brechbohnen. Hier gab es nur den kleinen Kritikpunkt, dass sich an einigen der Bohnen noch die Stile fanden, was dem Genuß natürlich minimal abträglich ist. Die Kartoffelbällchen schließlich hätten zwar etwas heißer sein können, erwiesen sich aber letztlich dennoch als außen knusprig und innen weich wie ich es ja mag. In der Summe ein wieder einmal sehr schmackhaftes und leckeres Mittagsgericht, das man zwar unter der Kategorie “gute deutsche Hausmannskost” einzuordnen vermag, aber als sehr gelungen zu bezeichnen ist.

Mein Abschlußurteil:
Schnweinerückebraten: ++
Pfeffer-Zwiebel-Sauce: ++

Mit Tomate-Mozarella überbackenes Schnitzel [16.04.2008]

Wednesday, April 16th, 2008

Als wir uns heute zum Mittagessen trafen, waren wir wie so oft erst einmal unentschlossen, wohin wir uns wenden sollten und gingen erst einmal in Richtung des hiesigen Marktplatzes. Und was wir dort auf der draußen vor dem R2 aufgestellten Tafel lasen, erweckte allgemeines Interesse. Nein, man hatte die Preissteigerung von sechs auf sechs Euro neunzig leider nicht rückgängig gemacht – aber neben den, das muß ich der Vollständigkeit halber erwähnen, existierenden günstigeren Angeboten aus Flammkuchen oder Pastagerichten erschien auch heute das “Business-Lunch” sehr interessant.

Der Gastraum war gut gefüllt und bis auf zwei Zweiertische sowie einen Vierertisch besetzt. Auf letzterem befand sich zwar ein “Reserviert”-Schild, da wir aber zu viert waren, wies man uns an dort Platz zu nehmen. Ich gehe einmal davon aus, daß diese Schilder nur dazu dienen, solche Tische für wirklich größe Gruppen frei zu halten. Wir alle bestellten das Tagesgericht und mußten etwa 20 Minuten warten, bis wir die Speisen erhielten.

Erwies sich als sehr gute Wahl – die rote Masse auf dem Schnitzel erwies sich als eine leicht scharfe Paprikasauce und die Kartoffelbällchen waren nicht etwa wie Kroketten gefüllt und frittiert, sondern schienen eher aus ganzen Kartoffeln gemacht. Dazu ein sehr schmackhafter Salat mit einem Essigdressing. Über das Verhältnis Portionsgröße-Preis kann man natürlich streiten, aber aus meiner Sicht war es aufgrund mehr als annehmbarer Qualität sehe ich heute mal darüber hinweg. Außerdem wurde ich satt, und das ist ja einer der wichtigsten Punkte bei einem Mittagessen.

Minutensteaks in Gogonzolarahm [13.06.2007]

Wednesday, June 13th, 2007

Das heiße Wetter hatte sich dank des gestrigen Regens etwas abgekühlt, war aber dennoch angenehm. Wir hatten mal wieder beschlossen in Richtung des Jenenser Marktplatzes zu gehen und wurden von der Stadtkirch her kommend gleich im an der dortigen Ecke befindlichen R2 mit einem wirklich verlockend klingenden Businesslunch-Angebot überrascht.

Man muß zugeben daß “Minutensteaks vom Schweinerücken in Gorgonzolarahm und gebratenen Kartoffelbällchen” dem Leser bereits beim erfassen der Worte leicht das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Und es waren auch noch Plätze vor dem Restaurant frei – was in der letzten Zeit im R2 eher selten der Fall war. Die Bedenken seitens meines Begleiters, daß die Portionen ja meist nicht so groß sein und er doch etwas mehr Hunger hätte konnte ich glücklicherweise entkräften. Nachdem wir uns gesetzt und bestellt hatten, brauchten wir wie gewohnt nicht besonders lange zu warten bis man uns die bestellten Speisen servierte.

Der Begriff Minutensteak scheint wie ich durch das Lesen einiger Rezepte im Netz erfahren habe, daher zu kommen, daß man solche Steaks nur wenige Minuten in der Pfanne brät. Wie das Fleisch jedoch bei einer solchen kurzen Bratzeit richtig durch gebraten wird, ist mir dabei noch etwas unklar. Unser Fleisch war jedenfalls an keiner Stelle noch roh, sondern durch und schön zart. Auch die Menge war mehr als genug muß ich sagen. Und das für gerade einmal 6 €uronen inkl. eines Softgetränkes – da kann man wirklich nicht meckern, oder ? 😉