Barschfilet in Weißweinsauce [23.05.2012]

Zwar bot auch die Asia-Theke neben Hang Jan Min – Gebratene Glasnudeln mit verschiedenem Gemüse nach Kanton-Art sowie Chang Pao Nua – Rindfleisch gebraten mit Thaicurry und Gemüse nach Thai-China-Art in Hoi-Sin-Sauce mit Seelachsstreifen mit gebratenen Gemüse in Chilisauce ebenfalls ein Fischgericht an – und Mittwoch ist ja bekanntlichermaßen mein bevorzugter Fischtag – aber da ich bereits gestern Asiatisch gegessen hatte und das Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce, dazu Bouillionkartoffeln aus dem Bereich Vitality ebenfalls nicht schlecht klang, entschied ich mich letztlich doch für den Barsch. Die Spinat-Ricotta-Ravioli in Gorgonzolasauce bei Globetrotter und den Schweinebraten vom Hals mit Dunkelbiersauce und Kartoffelknödel in der Abteilung Tradition der Region ließ ich außen vor. Aber auf den Becher Kirschquark von der Dessert-Theke wollte ich nicht verzichten.

Barschfilet in Weißweinsauce / Perch filet in white wine sauce

Das große, bis auf eine einzelne, dafür aber ziemlich groß geratene Gräte auch sonst grätenfreie Stück saftiges Barschfilet erwies sich schon mal sehr gelungen. Gemeinsam mit der ausreichenden Portion kleinerer Salzkartoffeln, die mit zahlreichen Möhren versehen waren und der würzigen Weißweinweinsauce, die einen leichtes Zitronenaroma besaß, eine einfache und schmackhafte Zusammenstellung. Zusätzlich hatte man außerdem noch eine Spalte frischer Zitrone beigelegt, womit es möglich war den säuerlichen Touch noch etwas zu erhöhen. Der mit einigen Fruchtstücken versehene Kirschquark bot schließlich einen kleinen, aber leckeren Abschluß des heutigen Mittagsmahls.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste wurde heute natürlich der Schweinbraten in Dunkelbiersauce am häufigsten gewählt, so dass dieses Gericht ohne Zweifel auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte und den dritten Platz teilten sich heute die Spinat-Ricotta Ravioli und das Barschfilet – hier konnte ich keinerlei Favoriten ausmachen. Außerdem war wieder eine erhöhte Anzahl von individuellen Salattellern zu entdecken, aber diese lasse ich wie üblich nicht in die Wertung einfließen.

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Weißweinsauce: ++
Boullionkartoffeln: ++
Kirschquark: ++

Lachsfilet mit Blattspinat in Blätterteig [16.05.2012]

Auch diesen Mittwoch wollte ich natürlich, wie üblich nicht auf Fisch verzichten. Zwar gab es heute mit Pla Pad Prik – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce welches neben einem Chop Suey – gemischtes Asia-Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce angeboten wurde auch der Asia-Thai-Theke mal wieder etwas “Fischiges”, doch ich konnte dem heutigen Vitality-Angebot in Form von Frischem Lachsfilet mit Blattspinat in Blätterteig gebacken, dazu leichte Weißweinsauce und Salzkartoffeln einfach nicht wiederstehen. Da konnten auch das traditionell-regionale Gyros mit Tzatziki und Fladenbrot oder der Pikante Wurstgulasch mit Kartoffelwürfeln bei Globetrotter nichts ändern. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Gemüsemix und ein Becher Aprikosenquark auf mein Tablett.

Lachsfilet mit Blattspinat in Blätterteig / Salmon filet with leaf spinach in puff pastry

Mit diesem Gericht, das meines Wissens nach bisher so noch nie angeboten worden ist, hatte die Kochcrew mal wieder eine wirklich interessante und vor allem schmackhafte Dareichungsform für Fisch gefunden. Die wahrscheinlich als großer Laib gebackene und dann in Scheiben geschnittene Blätterteigrolle war mit jeweils einem großen, grätenfreien, zarten und saftigen Stück gedünsteten Lachsfilets gefüllt, die mit einer etwa daumendicken Schicht mild gewürzten Blattspinats bedeckt worden war. Zwar war dieser nicht ganz gleichmässig verteilt, aber das beeinträchtigte des Geschmack keineswegs. Gemeinsam mit den klein bis mittelgroßen Salzkartoffeln hatte man außerdem eine cremige Sauce mit aufgetischt, die mich allerdings geschmacklich eher an etwas zitronig-lemoniges als an Weißwein erinnerte. Passte aber wie ich fand sehr gut zu Fisch im Blätterteig. Dem Gemüsemix aus Mais, Erbsen, Möhren, Schwarzwurzeln, Kidneybohnen und einigen Stückchen Paprika bestand, und aufgrund der Beigabe von Mais und Kidneybohnen bestimmt als “Mexiko-Mix” bezeichnet wurde, merkte man leider an dass er bereits einige Zeit auf der Warmhaltetheke gestanden hatte. Geschmacklich war er in Ordnung, aber nicht gut genug um wirklich die volle Punktzahl erhalten zu können. Dafür entschädigte mich aber dann der von seiner Struktur her angenehm feste und mit reichlich Fruchtstücken versehene Aprikosenquark in dem man meiner Meinung nach sogar etwas Rhabarber gemischt hatte. Ungewöhnlich, aber durchaus lecker. Bleibt nur zu hoffen dass es dieses Fischgericht im Blätterteig in Zukunft häufiger mal gibt und es nicht nur ein einmaliges Angebot war.
Diese Hoffnung wurde zumindest durch die recht große Beliebtheit dieses Fischgerichts bei den anderen Kantinengästen etwas gestützt. Es reichte zwar nicht für den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala – diesen belegte natürlich das Gyros mit Tzatziki, aber doch für einen guten zweiten Platz. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und sehr knapp dahinter auf Platz vier schließlich der Wurstgulasch. Wenn ein Gericht einen so großen Zuspruch findet, bleibt also zu hoffen dass man es bald mal wieder zubereitet – ich würde mich auf jeden Fall sehr darüber freuen.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs mit Blattspinat im Blätterteig: ++
Weißweinsauce: ++
Salzkartoffeln: ++
Mexiko-Gemüse: +
Aprikosenquark: ++

Buntes Kräuter-Ofengemüse [15.05.2012]

Heute wollte ich mal etwas vernünftiger sein, daher wählte ich trotz eines durchaus verlockenden Angebotes in Form von einem Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites und Zitronenecke bei Tradition der Region, einer Portion Putengeschnetzeltem in Rahmsauce mit Kräuterreis bei Globetrotter sowie Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce und Nua Pad Prik – Gebratene Rindfleischstreifen mit frischem Gemüse in Chilisauce das Bunte Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip aus der Sektion Vitality, das mit gerade mal 460kcal pro Portion einen angenehm leichten Genuss versprach und so auch noch den Becher Englische Mintcreme von der Dessert-Theke quasi rechtfertigte den ich zusätzlich auf meinem Tablett platzierte.

Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip

Zu einer großen Portion gekochter und zusätzlich etwas angebratener Salzkartoffeln hatte man eine bunte Mischung verschiedener Gemüsesorten wie Zucchini, Paprika, Tomaten, etwas Lauch und zahlreichen Kräutern, unter denen vor allem Thymian und Rosmarin hervorstachen, auf den Teller serviert und dieses mit einer nicht allzu dickflüssigen, dafür aber mit ausreichend Kresse versehenen Sour Cream Dip garniert. Ein leichtes und wie ich fand geschmacklich sehr gelungenes Gericht, in dem einzig das “Gestrüpp”, also die meiner Meinung nach nicht unbedingt mit essbaren Kräuterzweige, den Genuss etwas minderten. Insgesamt aber ein leckeres und trotz seiner vegetarischen Natur durchaus sättigendes Mittagsgericht, das ich mit dem sahnigen, minzigen und nicht zu süßen Becher mit englischer Mintcreme abschloß.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag natürlich wie nicht anders zu erwarten war das Schnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites mit riesigem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Ich würde mich da soweit so weit aus dem Fenster lehnen und behaupten das ca. 85% aller Tabletts mit diesem Gericht bestückt waren. Danach kam lange nichts bis schließlich die Asia-Gerichte mit knappen Vorsprung vor dem Putengeschnetzelten den zweiten Platz belegten und schließlich dem Ofengemüse welches schließlich auf Platz vier folgte. Auch wenn das Schnitzel natürlich seinen Reiz gehabt hatte, war ich doch recht zufrieden mit meiner Entscheidung für das leichte Ofengemüse. Nur die Sache mit dem “Gestrüpp” im Essen sollte da noch mal optimiert werden. ;)

Mein Abschlußurteil:
Buntes Kräuter-Ofengemüse: +
Kressedip: ++
Englische Mintcreme: ++

Seelachsfilet “Bordolaise” mit Dillsauce [11.05.2012]

Heute fiel mir die Wahl wirklich schwer, denn mit Salbeigeschmorten vom Kalb mit Vollwertnudeln in Tomatensugo bei Vitality und einem Seelachsfilet “Bordolaise” mit Dillsauce und Kartoffeln in der Sektion Globetrotter standen gleich zwei interessante Gerichte auf dem Plan standen. Hier war bestimmt “Bordelaise” gemeint, außer man wollte Lizenzstreitigkeiten mit dem Hersteller des gleichnamigen Tiefkühlproduktes aus dem Weg gehen. Dabei war das Eintragen dieses Begriffes als Wortmarke am 1. Januar 1986 von Deutschen Patentamt abgelehnt worde (Deutsches Patent- und Markenamt: Markenregister, Aktenzeichen L28275). Den traditionell-regionalen Apfelstrudel mit Vanillesauce ließ ich aufgrund seines Charakters als Süßspeise außen vor und an der Asia-Theke konnten mich weder das Ko Lo Han Zai – Herzhaftes Chinagemüse in süß-saurer Sauce nach Shanghai-Art noch das Moo Pad Praw Wan – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce so weit überzeugen, dass ich zwei Mal hintereinander Asiatisch esse – obwohl süß-sauer natürlich verlockend klang. Nach einigem Überlegen entschied ich mich schließlich für das Fischfilet. Dazu gesellte sich schließlich noch ein Becher Vanillemousse auf mein Tablett.

Seelachsfilet Bordelaise

Was man leider vergessen hatte war das bereitstellen von Zitronenscheiben oder -stücken die man zum zusätzlichen Garnieren des Seelachsfilets wunderbar gepasst hätten. Aber auch ohne diese Kleinigkeit fand ich das mit einer würzigen Kruste überbackene, grätenfreie Fischfilet sehr gelungen. Gemeinsam mit der cremigen, mit Dill angemachten Sauce und den kleinen, gut durchgekochten Salzkartoffeln ein leckeres und sättigendes Mittagsgericht. Und auch an dem kleinen, aber feinen Becherchen lockeren Vanillemousses mit seiner Garnitur aus Erdbeere, Erdbeergelee und einem Minzeblatt gab es absolut nichts auszusetzen. Ich konnte also mal wieder zufrieden sein.
Und auch bei den anderen Kantinengästen lag meiner Beobachtung nach das Fischfilet am höchsten in der Gunst und belegte so den ersten Platz auf der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte dann das Salbeigeschmorte vom Kalb, aber nur mit knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten auf Platz drei. Auf Platz vier folgte schließlich wie üblich die Süßspeise in Form des Apfelstrudel mit Vanillesauce. Im Nachhinein gesehen wäre zwar das Salbeigeschmorte mit Sicherheit das kulinarisch interessante gewesen, aber es bleibt mir ja noch die Hoffnung dass man dieses Gericht gerade aufgrund der guten Platzierung bald mal wieder anbietet und ich es dann testen kann.

Mein Abschlußurteil:
Fischfilet “Bordolaise”: ++
Dillsauce: ++
Salzkartoffeln: ++
Vanillemousse: ++

Lachsfilet auf Spargelragout [09.05.2012]

Zwar bot man mit Hai Thai Zhai – Verschiedene Gemüse gebraten in Hoi Sin Sauce oder Tangu Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse und China Pilzen auch an der Asia-Theke durchaus interessante Gerichte, doch ich wollte natürlich auch heute nicht auf mein für Mittwoch übliches Fisch- oder Meeresfrüchtegericht verzichten. Und da man im Asia-Bereich da heute nichts passendes anbot, musste ich mich auf die reguläre Küche konzentrieren. Denn dort fand sich neben Rindergeschnetzelten mit Semmelknödel als zusätzliches Sonderangebot, einer Hausgemachten Rinderroulade mit Blaukraut und Kartoffeln bei Tradition der Region und Maccaroniauflauf mit Tomatensause und Käse gratiniert bei Globetrotter wie üblich in der Sektion Vitality ein Spargelragout mit Parmesan und frischem Basilikum, dazu ein Lachsfilet und Kartoffeln ein passendes Gericht und die Kombination von Spargel und Fisch erschien mir sehr lecker. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Bananenquark von der Dessert-Theke auf mein Tablett.

Lachsfilet auf Spargelragout

Zu einem annehmbar großen, gedünsteten Stück zarten, saftigen und grätenfreien Stück Lachsfilet und einer größeren Portion Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage hatte man eine Mischung von primär weißen aber auch einigen grünen Spargelstücken in einer cremigen, mit Basilikum gewürzten Sauce angerichtet. Ein eher mildes, aber sehr schmackhaftes Fischgericht dass mir zeigte dass man Fisch und Spargel wunderbar und schmackhaft kombinieren kann. Dabei hatte das Gericht aber gerade mal 506kcal. Dazu der cremige, aber von seiner Struktur her feste Bananenquark mit zahlreichen Fruchtstücken als Dessert ergab sich ein aus meiner Sicht sehr gelungenes Mittagsgericht.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala hätte ich heute eigentlich die Rinderroulade auf dem ersten Platz erwartet, doch mir erschien es dass die Kantinengäste ein klein wenig mehr beim Maccaroniauflauf zugegriffen zu haben, weswegen ich diesem Gericht heute auch den ersten Platz zubilligen würde. Dahinter kam aber schon gleich die Roulade, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei, dem Rindergeschnetzelten auf Platz vier und dem Lachs auf Spargelragout schließlich auf einem guten, aber dennoch nur fünften Platz. Hätte ich meinen Focus nicht auf den Fisch gelegt, hätte ich um ehrlich zu sein wohl auch bei dem Nudelauflauf zugeschlagen, denn die riesige Portion von mit Käse und Schinken gebackenen Röhrennudeln in Kräuter-Tomatensauce hatte wirklich sehr verlockend ausgesehen.

Mein Abschlußurteil:
Lachsfilet: ++
Spargelragout: ++
Salzkartoffeln: ++
Bananenquark: ++