Perlgraupeneintopf mit Gemüse & Fleisch – das Rezept
12.03.2011 20:39 Uncategorized2 Kommentare
Auch am heutigen Samstag wollte ich natürlich nicht auf das Kochen verzichten. Aber ich tat es mir wirklich schwer etwas zu finden – weniger weil ich gar nichts sondern eher weil ich zu viel fand und mich nicht so recht entscheiden konnte. Nach langer Studie verschiedener Kandidaten fiel meine Wahl schließlich auf einen Perlgraupeneintopf mit Gemüse und Fleisch. Ich hatte bisher noch nichts mit Graupen – geschälte, polierte Gersten- oder Weizenkörner von halb- oder länglich-runder Form – gekocht und die Zusammenstellung erschien mir einfach nur verlockend. Perlgraupen mit ihren kleinen runden Körnern sind übrigens die qualitativ hochwertigste Graupenart.
Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?
70 – 80g Perlgraupen – kling wenig, aber die Dinger quellen beim Kochen kräftig auf

200 – 250g Kartoffeln (2 mittelgroße)

1/2 Bund bzw. 2 Lauchzwiebeln bzw. Frühlingszwiebeln

250g Schweinefleisch – hier können wir Schulter, Schnitze, Nuss oder auch Kotlett nehmen, ich wählte etwas Schulter. Natürlich sind Alternativ auch Rindfleisch, Geflügel oder Lamm denkbar.

sowie etwas Olivenöl zum anbraten und zum Würzen Salz & Pfeffer
Kommen wir nun zur Zubereitung:
Zuerst schälen wir die Kartoffeln und zerteilen sie in kleine Würfel.

Ebenso schälen wir die Karotte und schneiden sie in Scheiben.

Die Perlgraupen brausen wir mit etwas kalten Wasser ab und lassen sie anschließend abtropfen.

Die Lauchzwiebeln waschen wir gründlich und schneiden sie dann in ca. 1cm breite Ringe.

Nachdem wir das Schweinefleisch von Fett befreit haben zerteilen wir es in mundgerechte Stücke.

Mit etwas Olivenöl schwitzen wir zuerst das gepresste Knoblauch an und braten dann die Speckwürfel ebenfalls an. Ist kein Knoblauch gewünscht, lassen wir dieses einfach weg – ich aber fand es lecker und passend. ![]()

Ist der Speck angebraten, entnehmen wir ihn aus dem Topf, legen ihn bei Seite und geben das Fleisch hinein um es anzubraten. Gegebenenfalls sollte man hier auch etwas zusätzliches Olivenöl hinzugeben.

Wenn das Fleisch rundherum gut angebraten ist, fügen wir die Kartoffelwürfel,

und die Frühlingszwiebel-Ringe in den Topf,

wo wir das Gemüse zusammen mit dem Fleisch noch einige Minuten anbraten.

Dann gießen wir alles mit Fleischbrühe auf

sowie die etwas aufgequollenen Perlgraupen in den Topf.

Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt das ganze etwas mit Salz und Pfeffer zu würzen.

Wenn die Perlgraupen nach einigen Minuten beginnen aufzuquellen und das Wasser köchelt, geben wir auch die TK-Erbsen in den Topf

und verrühren alles gut miteinander. Hier ist Vorsicht geboten, denn das Lorbeerblatt neigt dazu am Rührbesteck kleben zu bleiben – es gehört aber natürlich in den Topf. Also lieber zwei mal gucken bevor man den Löffel oder was immer man verwendet beiseite legt.

Bei geschlossenem Deckel und auf mittlerer Stufe lassen wir den Eintopf nun für ca. 45 bis 60 Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir es allerdings regelmässig umrühren müssen da die Graupen sonst drohen am Topfboden anzupappen.

Wenn die Masse zu dick wird, können wir jederzeit ein wenig Wasser nachgießen.

Nach ca. 30 Minuten geben wir dann die Speckwürfel wieder hinein.

Haben die Speckwürfel sich in den Rest unseres Perlgraupeneintopfes wieder integriert und sind warm geworden können wir unser Gericht probieren

und es ggf. mehr oder weniger kräftig mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Sind die Perlgraupen ausgequollen und der Eintopf träge zu blubbern beginnt, kann man unseren Perlgraupeneintopf als fertig bezeichnen. Wir können den Topf von der Platte nehmen und diese ausschalten.

Nun brauchen wir das Gericht nur noch zu servieren und bei Bedarf etwas garnieren. Ich hatte noch ein wenig Petersilie da, die ich hier hier nutzen konnte. Das Auge isst ja mit.
Und ich war sehr zufrieden mit meiner heutigen Kochkreation. Ich hatte zu Beginn befürchtet dass es vom Geschmack her zu lasch werden würde, doch das war vollkommen unbegründet. Salz und Pfeffer hatten gemeinsam mit dem Gemüse und dem Fleisch dem Ganzen einen sehr leckeres Aroma gegeben. Sowohl die Perlgraupen und auch ein wenig die Kartoffeln hatten wohl viel Stärke abgegeben und dem Eintopf eine angenehm feste Konsistenz. Hinzu kam dass sich das Ganze nicht nur als sehr lecker, sondern auch als sehr sättigend erwies.
Ein einfaches, schmackhaftes und ohne größeren Aufwand zuzubereitendes Gericht, das mir mehr Lust auf Perlgraupen gemacht hat. Werde mich mal umschauen ob ich weitere Gerichte mit dieser Zutat entdecken kann. Eine Portion ist noch übrig – ich habe sie nach dem Abkühlen kalt gestellt und werde die Tauglichkeit als Mikrowellen/Aufwärmgericht in den nächsten Tagen testen. Sobald ich dazu Ergebnisse habe, werde ich diesen Beitrag updaten und über eine Erfahrung berichten.
Nachtrag vom 14.03.2011: Hab die Reste nach zwei Tagen am Montag aus dem Kühlschrank genommen und in der Mikrowelle aufgewärmt. Die Konsistenz war zwar trotz abgedeckter Aufbewahrung deutlich fester geworden, geschmacklich war es aber noch einwandfrei. Ich kann das Gericht also auch vorbehaltlos für die Aufbewahrung und zum Aufwärmen weiter empfehlen.
Blumenkohl-Möhren-Eintopf mit Hackfleisch – das Rezept
27.02.2011 15:30 Uncategorized11 Kommentare
Da mir von Anfang an bewusst gewesen war, dass ich den Kopf Blumenkohl nicht ganz verbrauchen würde, hatte ich mich auch heute für ein Rezept mit Blumenkohl entschieden. Dabei war ich auf einen Blumenkohl-Möhren-Eintopf mit Hackfleisch gestoßen, der mir recht schmackhaft und verlockend erschien. Ist zwar eher ein Wintergericht, aber da es heute wieder kälter und winterlicher hier in München ist, passte das irgendwie schon. Die anderen Zutaten hatte ich vorausschauend natürlich schon gestern mit besorgt.
Für ca. 2 Portionen benötigen wir also:
250 – 300g Kartoffeln – festkochend

2 Champignons (optional – hatte ich noch von gestern übrig)

und zum Würzen gerebelten Majoran, Pfeffer und Salz

sowie 2 Esslöffel Olivenöl zum anbraten.

Kommen wir nun zur Zubereitung und bereiten unsere Zutaten vor.
Zuerst schälen wir die Kartoffeln

und schneiden sie in mundgerechte Würfel.

und schneiden sie in Scheiben.

Die Stange Lauch waschen und putzen wir, dann schneiden wir sie in Ringe.

Außerdem würfeln wir die Zwiebel,

und waschen, schälen und würfeln ein Viertel der Knollensellerie.

Dann können wir mit dem eigentlichen Kochprozess beginnen. Dazu schwitzen wir in einem großen Topf die gehackte Zwiebel in dem Olivenöl an

und braten dann das Hackfleisch mit den Zwiebeln krümelig an.

Ist das Hackfleisch gut durchgebraten fügen wir die Möhren,

und den gewürfelte Knollensellerie in den Topf und dünsten alles kurz mit an.

Dann gießen wir den Topfinhalt mit der Gemüsebrühe auf und lassen alles für circa eine Stunde auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln.

Während der Eintopf köchelt, zupfen wir den Blumenkohl in kleine Röschen

und würzen den Eintopf zwischendurch kräftig mit Salz, Pfeffer und Majoran.

Nach einer halben Stunde Kochzeit fügen wir dann die Champignons

und den Blumenkohl hinzu. Ich hatte hier von gestern gelernt und wollte den Blumenkohl nicht zu matschig werden lassen.

Dann verrühren wir alles gut miteinander und lassen es die verbleibende halbe Stunde weiter köcheln.

Kurz vor Ende der Garzeit probieren wir den Eintopf und würzen gegebenenfalls noch etwas nach. Dabei nahm ich mir gleich ein Stück Gemüse mit um zu testen ob alles gut durchgekocht ist.

Zu diesem Zeitpunkt können wir auch ein wenig Petersilie (wenn vorhanden) waschen, trocken schütteln und hacken, um damit unser Gericht zu garnieren.

Ist alles zu einer sämigen Masse gekocht ist der Eintopf fertig

und kann serviert und verzehrt werden.

Ich hatte zuerst befürchtet dass alles mit nur Salz, Pfeffer und Majoran zu lasch wird – vor allem weil das Gehacktes ungewürzt gebraten worden war, doch da hatte ich mich getäuscht. Vor allem der Majoran, aber auch die anderen Gemüskomponenten gaben dem Eintopf eine kräftig-deftige Geschmacksnote. Dabei war alles wirklich gut durchgekocht ohne matschig oder zu weich zu werden. Für das allererste Mal dass ich so einen Eintopf zubereitet hatte war ich mehr als zufrieden.
Zwar hätte man noch etwas mehr Möhren und etwas weniger Hackfleisch verwenden können, das Originalrezept hatte hier auch andere Mengen vorgegeben, doch ich hatte das Rezept wie so häufig bei anderen Rezepten nach eigenem Gutdünken etwas variiert und bin damit meiner Meinung nach sehr gut gefahren. Für den Sommer ist so ein Gericht zwar eindeutig nichts, aber für einen kalten Herbst- oder Wintertag erscheint es mir genau das richtige. Ich kann auch diese Zubereitung auf jeden Fall wieder vorbehaltlos weiter empfehlen.
Nachtrag vom Folgetag: Habe heute Abend die im Kühlschrank gelagerten Reste dieses Gerichtes in der Mikrowelle erwärmt und als Abendmahlzeit verzehrt. War weiterhin sehr lecker – damit kann ich auch die Mikrowellentauglichkeit dieses Gerichtes voll bestätigen. Länger als drei bis vier Tage würde ich auch kein gebratenes Hackfleisch im Kühlschrank aufbewahren – aber bei so etwas leckerem wie diesem Eintopf wird es wohl kaum so lange halten.
Indische Kartoffel-Blumenkohlpfanne – das Rezept
26.02.2011 18:08 Uncategorized5 Kommentare
Auch am heutigen Samstag wollte ich die Gelegenheit nutzen meine neue Küche zu nutzen und mal wieder etwas selbst zuzubereiten. Nach einiger Zeit des Studiums meiner ständig wachsenden Rezeptsammlung fiel dabei die Wahl auf die Indische Kartoffel-Blumenkohlpfanne, welche im Original zwar ohne Fleisch zubereitet wird, die ich aber nach eigenem Gutdünken mit etwas marinierter Hähnchenbrust aufwertete.
Was brauchen wir also für ca. 2 Portionen?
75g Champignons – was etwa drei Stück entspricht

250g Hähnchenbrust (optional) – ich hatte dieses mal fertig marinierte beim Metzger geholt, das sparte mir das selbst marinieren

1-2 EL Butterschmalz oder Ghee

sowie zum Würzen Curry, Cayenne-Pfeffer, Salz und Garam Massala

Zuerst bereiten wir unsere Zutaten vor:
Wir schälen die rohen Kartoffeln

und zerschneiden sie in große, aber mundgerechte Stücke.

Die Zwiebel zerschneiden wir dann in kleine Würfel.

Den Blumenkohl waschen wir und zerpflücken ihn dann in einzelne Röschen. Aber Vorsicht, Blumenkohl neigt scheinbar dazu etwas zu “spritzen”, also kleine Teile der Blumenkohlröschen verteilen sich willkürlich in alle Richtungen wenn man ihn zerbröselt.

Dann wenden wir uns den Tomaten zu. Zuerst schneiden wir sie kreuzförmig am Stilansatz ein

und tauchen sie dann ganz kurz – aber wirklich nur sehr kurz – in kochendes Wasser.

Ich erwähne das “ganz kurz”, weil ich sie leider etwas zu lange drin ließ und sie daher an den Außenseiten etwas matschig wurden. Dennoch ließen sie sich nun ohne Problem schälen.

Anschließend Vierteln wir die geschälten Tomaten,

entkernen sie mit einem Esslöffel

und zerschneiden sie noch einmal.

Die Hähnchenbrust zerteilen wir ebenfalls in mundgerechte Stücke.

Zum Schluß waschen wir die Champignons gründlich und Vierteln oder Achteln sie ebenfalls.

Nun können wir endlich mit der Zubereitung beginnen:
Zuerst braten wir unsere gewürfelte Zwiebeln etwas in zerlassenen Butterschmalz an

und fügen noch einen halben bis dreiviertel Löffel Curry hinzu, den wir ebenfalls kurz mit schmoren lassen.

Nun folgen die Hähnchenbrustsstücke

die wir kräftig von allen Seiten mit anbraten.

die wir nun für circa fünf Minuten mit den anderen Zutaten in der Pfanne mit braten.

Anschließend gießen wir den Inhalt mit 200-250ml Wasser auf

und würzen es kräftig mit Salz und Cayenne-Pfeffer. Außerdem geben wir noch eine großzügige Prise Garam Massala hinzu.

Für 10 bis 12 Minuten lassen wir alles dann auf mittlerer Stufe und bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln. Ein Teil des Wassers verdampft dabei – sollte es zu wenig werden einfach noch einen kleinen Schuß davon hinzu geben.

Als nächstes folgen nun die Champignons, die wir für zwei bis drei Minuten einkochen lassen.

Dann fügen wir die Tomatenstücke

Das ganze lassen wir dann noch einmal für 6 bis 8 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln.
Zum Schluß schalten wir unsere Kochplatte etwas hinunter und geben die Saure Sahne hinzu (ich verwendete etwas mehr als einen halben 200g Becher)

Zum Schluß noch mit etwas zerhackter Petersilie und einem Klecks Saurer Sahne garnieren und heiß servieren.

Ich fand diese Kreation mal wieder sehr gelungen, auch wenn ich zugeben muss dass ich es noch einen kleinen Deut schärfer hätte hinkriegen können. Vielleicht hätte man dazu noch ein wenig zerhackte Chilischoten mit den Zwiebeln anbraten sollen. Aber auch so habe ich dieses Gericht sehr genossen und ich muss zu meiner Schande zugeben dass es mir so gut geschmeckt hat dass ich die ganze Pfanne auf einmal verzehrt habe.
Einziger Selbstkritikpunkt ist dass ich den Blumenkohl wohl doch lieber erst später und nicht gleich mit den Kartoffeln hätte hinzu geben sollen. Das Rezept hatte es zwar so beschrieben, aber dadurch dass der Blumenkohl doch recht lange drin war, hatte er sich leicht zerkocht. Das hatte zwar keinerlei Auswirkungen auf den Geschmack, aber so wäre er visuell wahrscheinlich besser heraus gekommen. Und die Champignons waren zwar eine schöne Beigabe, sind meiner Meinung nach aber keine wirklich notwendige Zutat. Dennoch kann ich dieses Rezept sehr empfehlen – ob nun mit oder ohne Hähnchenbrust sei dem Koch selbst überlassen. Ein sehr leckeres und schnell Zubereitetes Mittagsgericht.
Guten Appetit

Gaeng Massaman Gai [24.02.2011]
24.02.2011 20:43 Uncategorized3 Kommentare
Aus der regulären Küche hätte mich heute am ehesten der Szegediener Rindergulasch mit Salzkartoffeln aus dem Bereich der traditionell-regionalen Gerichte gereizt. Die Parpadelle mit Blattspinat und Kren aus dem Bereich Vitality erschien mir nicht so passend, da ich Kren, also in Hochdeutsch Meerrettich, nicht sonderlich gerne mag. Und das Putensteak “Florida” mit Mandelreis und Fruchtiger Currysauce, ein Angebot das ich hier und hier schon mal genutzt hatte, reizte mich heute irgendwie auch nicht. Aber in der Asia-Ecke entdeckte ich neben Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten in Erdnußsauce und Gebratenen Krabben mit verschiedenen Gemüse in Fischsauce heute auch Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry das mir durchaus interessant erschien. Also entschied ich mich dazu heute das zweite Mal für diese Woche asiatisch zu speisen – wie üblich mit Reis, einem Kleck süß-scharfer Chilisauce und einem Glückskeks.
Und im Gegensatz zum letzten Mal fanden sich dieses Mal auch tatsächlich reichlich Kartoffelwürfel zwischen den anderen Gemüsesorten. Diese setzten sich primär aus Zucchini, Lauch, Salat, Karotten, Frühlingszwiebeln und Kohl zusammen, wobei ich hier keine Garantie auf Vollständigkeit geben möchte. Dazu gab es reichlich zarte und und vermutlich mariniert gebratene Hähnchenfleischstreifen, die zusammen mit der Gemüse in einer leicht scharfen mit einem Hach Zitronengrad Sauce kamen. Obwohl ich normalerweise ja kein großer Fan von Zitronengras bin, fand ich den Geschmack hier doch recht passend zur Gesamtkomposition. Und an der Sättigungsbeilage Reis gab es natürlich auch wie üblich nichts auszusetzen – alles in allem ein sättigendes und vor allem sehr leckeres Mittagsgericht.
Die große Mehrheit der Kantinengäste hatten heute aber meiner Meinung nach beim Putensteak Florida zugeschlagen womit ich diesem Gericht den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte. Die Parpadelle folgten dann auf Platz drei, noch vor dem Rindergulasch – eine Entwicklung die ich nicht erwartet hätte. Aber meine Beobachtungen waren hier recht eindeutig. Scheint also doch auf jeden Fall nicht schlecht zu sein, vielleicht sollte ich meine Abneigung gegenüber Meerrettich doch mal überwinden und dieses Gericht probieren – wenn sich so viele für dieses vegetarische Gericht entscheiden kann es ja nicht wirklich schlecht sein.
Mein Abschlußurteil:
Gaeng Massaman Gai: ++
Reis: ++
Gedünsteter Seelachs “Espanol” [23.02.2011]
23.02.2011 20:04 UncategorizedUnkommentiert
Das traditionell-regionale Tellerrösti mit Gemüse und Käse überbacken klang und sah zwar recht gut aus und das Piccata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce mit seinem riesigen Fleischstück war auch nicht zu verachten – etwas ähnliches, wenn auch kleiner hatte ich hier schon mal probiert. Aber Mittwoch esse ich nun mal traditionell Seafood und mit Gedünsteter Seelachs nach Art “Espanol” mit Kräuter Knoblauch Kartoffeln bei Vitality stand auch etwas wirklich verlockendes auf der Karte. Zwar hätte ich auch auf Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse und Pilzen in Fischsauce, welches neben dem Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenen Gemüse in Spezial Sauce in der Asia-Ecke angeboten wurde zurückgreifen können, aber da ich schon die letzten drei Mal als Seelachs Espanol angeboten wurde (nämlich hier, hier und hier) auf das Asia-Gericht ausgewichen war, wollte ich dem gedünsteten Fisch heute einmal eine Chance geben. Auf meine Bitte möglichst wenig Oliven mit aufzumachen ging die Thekenkraft dabei ein, denn das war. Dazu nahm ich mir noch einen Becher mit einer hellen Creme von der Dessert-Theke, die mich dort regelrecht anlachte.
Unter einer pikanten Gemüsemischung aus Paprika, Tomaten und Zwiebeln sowie zwei schwarzen Oliven, welche mit Rosmarin und anderen Gewürzen versehen waren, fand sich ein angenehm großes Stück eines zarten und absolut grätenfreien, hellen Seelachs, das dank seiner Zubereitung im heißen Wasserdunst wahrlich fast auf der Zunge zerging. Und die deutlich nach Knoblauch schmeckenden, wohl im ganzen angebratenen kleinen Kräuter-Kartoffeln waren wie ich fand eine gut passende Sättigungbeilage. Einziger kleiner Kritikpunkt waren die Rosmarin-Nadeln, die sich vereinzelt im Gemüse fanden trübten den Genuss etwas, da es aber nur wenige waren soll sich das heute nicht negativ auf die Bewertung auswirken. Bei dem Nachtisch hatte ich wohl eine Creme aus weißer Schokolade erwischt, die sich als fest in ihrer Konsistenz und süß im Geschmack erwies. Hat auch sehr gut geschmeckt muss ich sagen, aber den Kalorienvorteil von nur 378kcal pro Portion bei dem Gedünsteten Lachs habe ich damit wohl dann doch wieder zunichte gemacht – aber seis drum.
Bei der großen Allgemeinheit fand heute aber das Piccata Milanese den größten Zuspruch und somit auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz noch knapp vor den Asia-Gerichten landete aber der Seelachs Espanol. Das überbackene Rösti, dass ich meines Wissens nach auch noch nicht probiert hatte, kam schließlich auf dem vierten Platz. Sollte es mal außerhalb eines Mittwochs angeboten werden, werde ich hier wohl auch mal zuschlagen müssen – alleine um es zumindest mal probiert zu haben.
Mein Abschlußurteil:
Gedünsteter Seelachs: ++
Gemüse “Espanol”: ++
Kräuter Knoblauch Kartoffeln: ++


































