Roulade mit Rotkraut & Salzkartoffeln [25.12.2011]

Zum ersten Weihnachtsfeiertag hatten wir uns für selbst gemachte Rouladen, Rotkraut und Salzkartoffeln als Feiertagsgericht entschieden.

Roulade mit Rotkraut & Salzkartoffeln

Sehr gelungen muss ich sagen, auch wenn ich persönlich Klöße (Kartoffel- oder Semmelknödel) noch etwas besser gefunden hätte. Aber auch Kartoffeln oder Spätzle oder Knöpfle sind eine absolut akzeptable Sättigungsbeilage zu geschmorten Rindfleisch.

Roulade - CloseUp

Bei der Füllung hatte man sich dieses Mal für gewürfelten Speck, Zwiebeln und Senf sowie Salz, Pfeffer und eine Prise Muskat entschieden. Auf Gewürzgurken hatte man dieses Mal verzichtet. Auch diese Kombination ergab ein wirklich sehr leckeres und gelungenes Mittagsmahl – ich war jedenfalls sehr zufrieden. <img src = " class="wp-smiley" />

Pochierter Lachs auf Blattspinat [21.12.2011]

Nachdem ich letzte Woche dem mittwöchlichem Fisch etwas abtrünnig geworden war, kam ich heute zu der guten alten Tradition zurück und entschied mich für den Pochierten Lachs auf Blattspinat mit Estragonsauce und Kartoffeln aus der Sektion Vitality. Nicht dass die traditionell-regionalen Ravioli mit Käsefüllung in Spinat-Käsesauce, die Hähnchenbrust in der Knusperpanade auf Gemüsereis bei Globetrotter schlecht gewesen wären oder ich das Gebratene Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce oder das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse schlecht fand, aber der Lachs schien mir heute sowohl visuell als auch kalorientechnisch am verlockendsten. Da konnte auch der kleine Becher Vanillepudding mit Kirschen von der Dessertheke nicht wirklich mehr schaden.

Pochiertes Lachs mit Blattspinat / Poached salmon with leaf spinach

Und ich hatte wirklich Glück, denn ich erwischte ein wahrlich riesiges Stück des auf der einen Seite mit Haut pochierten, zarten und grätenfreien Lachses. Ich befürchtete zuerst dass das Fleisch etwas trocken sei, doch der visuelle Eindruck täuschte zum Glück. Es erwies sich viel mehr als angenehm saftig. Und auch mit reichlich Zwiebeln versehenen Blattspinat sowie den kleinen Salzkartoffeln gab es nichts auszusetzen. Alles harmonierte Geschmacklich außerdem wunderbar mit der leicht würzigen Estragonsauce, von der reichlich aber nicht zu viel auf den Teller aufgemacht worden war. Und bei gerade mal 407kcal brauche ich mir auch keine Gedanken bezüglich des kleinen Becherchen Vanillepudding mit seiner fruchtreichen Decke auf Kirschen machen und der Garnitur aus Piostaziensplittern zu machen.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala lagen heute wenn ich es recht gesehen habe wohl die Asia-Gerichte mal wieder ausnahmsweise auf Platz eins. Auf Platz zwei würde ich dann die Hähnchenbrust mit Knusperpanade einordnen und auf Platz drei schließlich die Ravioli mit Käsefüllung und der Lachs mit Blattspinat – hier konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Pochierter Lachs: ++
Blattspinat: ++
Salzkartoffeln: ++
Vanillepudding mit Kirschen: ++

Afrikanischer Erdnusstopf mit Lamm – das Rezept

Auf meiner niemals endenden Suche nach neuen geschmacklichen Erlebnissen stieß ich heute auf ein Gericht, dass seine Ursprünge wohl in der westafrikanischen Küche haben soll: einem Erdnusstopf. Ob dem wirklich so ist sei mal so dahin gestellt, da es sich bei der Erdnuss ja eher um eine Frucht der Neuen Welt, also Amerika, handelt. Aber es ist natürlich nicht auszuschließen dass sie auch an der westlichen Küste des afrikanischen Kontinents heimisch geworden ist. Was im Originalrezept aber noch weniger passte war die Verwendung von Schweinefleisch dass ich mir in einem afrikanischen Kochtopf so gar nicht vorstellen konnte. Daher ersetzte ich dieses durch Lammfleisch. Und trotz dieser und anderer kleinerer Änderungen war das Ergebnis ein sehr gelungenes, geschmacklich etwas ungewöhnliches und doh leckeres Gericht, dass ich hier nun einmal kurz in üblicher Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

600g Lammfleisch (Ich wählte Schulter, Lammlachse war mir etwas zu teuer)
01 - Zutat Lammfleisch

2 mittlere Zwiebeln
02 - Zutat Zwiebeln

2 Karotten
03 - Zutat Karotten

1 Bund Petersilie
04 - Zutat Petersilie

3-4 Tomaten
05 - Zutat Tomaten

1 Kartoffel (Optional – hatte ich noch übrig)
06 - Zutat Kartoffel

180-200g Erdnussbutter/-creme
07 - Zutat Erdnusscreme/-butter

300ml Fleischbrühe
08 - Zutat Fleischbrühe

1 kleine Dose Tomatenstücke (200g)
09 - Zutat Tomatenstücke

Zum Würzen: Salz & Pfeffer nach Belieben, eine gute Prise Cayennepfeffer & 1 gehäufter EL Kreuzkümmel (Cumin)
10 - Zutat Gewürze

Einige Zitronenscheiben
11 - Zutat Zitrone

etwas Öl zum anbraten – wer welches hat kann hier Erdnussöl verwenden

Sättigungsbeilage nach Wahl – ich entschied mich für Basmatireis, denkbar wären aber auch Nudeln oder Naan
12 - Zutat Basmatireis

Wie immer beginnen wir mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten. Dazu schneiden wir die Zwiebel in feine Würfel,
13 - Zwiebel schneiden

schälen und würfeln die Kartoffel,
14 - Kartoffel würfeln

schälen die Karotten und schneiden sie in Scheiben
15 - Möhren schneiden

und entkernen und würfeln die Tomaten.
16 - Tomaten würfeln

Außerdem waschen wir das Lammfleisch, tupfen es trocken und schneiden es in schmale Streifen.
17 - Lammfleisch in Streifen schneiden

Mit etwas Öl braten wir dann das Lammfleisch rundherum portionsweise kräftig an
18 - Lammfleisch anbraten

und stellen es dann bei Seite.
19 - Fleisch beiseite legen

Dann bräunen wir unsere Zwiebel ggf. unter Zugabe von etwas frischem Öl gut an
20 - Zwiebeln anbräunen

und geben dann die Erdnussbutter dazu
21 - Erdnussbutter addieren

die wir zerlaufen lassen
22 - zerlaufen lassen

und mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Kreuzkümmel würzen.
23 - würzen

Anschließend geben wir die Dose Tomaten hinzu,
24 - Tomatenstücke hinzu geben

heben sie unter
25 - unterheben

und geben dann die Karottenscheiben in die Pfanne.
26 - Möhren rein

Alles gießen wir mit der Fleischbrühe auf
27 - Fleischbrühe aufgießen

und addieren schließlich noch unsere Kartoffelwürfel.
28 - Kartoffelwürfel dazu

Die Mischung lassen wir dann kurz aufkochen
29 - Aufkochen lassen

und fügen dann das Fleisch wieder dazu.
30 - Fleisch wieder hinzu

Bei gelegentlichem Umrühren lassen wir alles dann für 20 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln
31 - Köcheln lassen

und geben dann unsere Tomatenwürfel dazu
32 - Tomaten hinein

um es dann weitere 20-30 Minuten köcheln zu lassen. Auch hier dürfen wir das gelegentliche Umrühren nicht vergessen.
33 - umrühren

In der Zwischenzeit können wir schon mal unseren Reis aufsetzen und kochen.
34 - Reis kochen

Außerdem können wir unsere Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen um diese dann klein zu schneiden.
35 - Petersilie zerkleinern

Kurz vor Garende fügen wir diese dann zu unserem Gericht hinzu und geben sie gut unter.
36 - Petersilie addieren

Abschließend probieren wir das Ganze, würzen es ggf. noch einmal nach
37 - probieren

und können es dann gemeinsam mit dem Reis und den Zitronenscheiben servieren. Der Saft der Zitronen wird beim Essen über das Fleisch geträufelt.
38 - Erdnusstopf mit Lamm / Peanut stew with lamb - Serviert

Das Ergebnis war eine sehr mächtige, geschmacklich etwas ungewohnte aber dennoch sehr leckere Zubereitung. Das Lammfleisch war in der Erdnuss-Sauce angenehm zart geworden und trotz des kräftigen Eigengeschmacks dem Lammfleisch ja anhaftet harmonierte es sehr gut mit dem Erdnussaroma und dem Kreuzkümmel. Der Zitronensaft den ich noch darauf träufelte rundete das Geschmackserlebnis schließlich noch ab. Allerdings erwies sich das Gericht als wirklich sehr schwer, so dass ich heute auf einen Nachschlag verzichten musste – nach einer Portion war ich bereits Pappsatt.

39 - Erdnusstopf mit Lamm / Peanut stew with lamb - CloseUp

Ich hätte vorher nie gedacht, dass man Erdnussbutter, Lammfleisch und Gemüse zu einem so leckeren Gericht kombinieren könnte und dass man einem solchen Gericht gerade mit Zitronensaft, den ich ja eher von Fischgerichten her kenne, garnieren kann eröffnete mir vollkommen neue kulinarische Horizonte. Dabei muss ich zugeben dass ich zu Beginn tatsächlich etwas gezweifelt hatte ob ein solches Gericht wirklich so gut gelingen würde, aber ich wurde dank meiner Experimentierfreude nun doch eines besseren belehrt. Man sollte auch ungewöhnliche Kombinationen von Zutaten wirklich nicht von vorne herein ablehnen. Wer kein Lamm mag oder dies zu teuer ist, kann übrigens auch gerne Hühnerbrust oder anderes Fleisch verwenden – auch wenn ich für das Ergebnis natürlich nicht garantieren kann. ;-)
Kalorientechnisch ist das Gericht natürlich – wie bei der Verwendung von Erdnussbutter nicht anders zu erwarten – nicht gerade vorteilhaft. Meiner groben Kalkulation nach hat die ganze Pfanne 2400kcal, auf drei Portionen verteilt sind das immer noch gut 800kcal, den Reis und den Zitronensaft mal nicht mit dazu gerechnet. Aber das war mir dieses geschmackliche Erlebnis heute mal wert.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Lauch-Kartoffel-Topf mit Hackfleisch & Schmelzkäse – das Rezept

Meine Küche war in letzter Zeit eindeutig etwas Auflauf- und Ofenlastig wie ich feststellen musste, daher wollte ich heute mal wieder etwas zubereiten was nicht in den Backofen kommt. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich dabei für diesen Lauch-Kartoffel-Topf mit Hackfleisch & Schmelzkäse, ein klassisches Eintopfgericht dass sich wie ich finde wunderbar für die kalte Jahreszeit eignet. Und die Zubereitung ist nicht besonders aufwändig wie ich feststellte – aber sehr selbst:

Was brauchen wir also für 3 – 4 Portionen?

2 Stangen Lauch – mittlere Größe
01 - Zutat Lauch

2 große Kartoffeln (ca. 450 – 500g)
02 - Zutat Kartoffeln

1 große Zwiebel
03 - Zutat Zwiebel

300g Hackfleisch (ich wählte Rinderhack, man kann aber auch gerne Schwein, halb & halb oder Geflügelhack nehmen)
04 - Zutat Rinderhack

50-60g Speck – gewürfelt
05 - Zutat Speck

200g Schmelzkäse (Ich wählte die leichte Variane mit 11% Fett)
06 - Zutat Schmelzkäse

2 – 3EL Saure Sahne
07 - Zutat Saure Sahne

600ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe

sowie zum Würzen Salz, Pfeffer & Muskatnuss
und etwas neutrales Öl – z.B. Rapsöl – zum braten
ggf. etwas Petersilie zum garnieren

Beginnen wir wie immer mit der notwendigen Vorbereitung der Zutaten. Dazu waschen wir die Lauchstangen
09 - Lauch waschen

und schneiden sie in schmale Ringe. Bei großen Stangen können wir diese auch noch mal halbieren.
10 - Lauch in Ringe schneiden

Außerdem schälen wir die Zwiebel und zerkleinern sie
11 - Zwiebel würfeln

ebenso wie die Kartoffeln, die wir schälen und in Würfel zerkleinern.
12 - Kartofel schälen und würfeln

In einem größeren Topf erhitzen wir dann das Öl und dünsten unsere Zwiebelwürfel darin an.
13 - Zwiebeln andünsten

Die Speckwürfel können wir auch gleich mit hinzu geben und auslassen.
14 - Speck mit anbraten

Jetzt heißt es Geduld und bloß nicht zu viel umrühren während alles für sechs bis sieben Minuten vor sich hin bruzzelt. Das Zauberwort hier heißt Bodenkontakt, denn dieser ist notwendig damit sich Röstaromen entwickeln können. Natürlich sollten die Zwiebeln aber auch dabei nicht schwarz werden. ;-)
15 - Aromen entwickeln lassen

Sind die Zwieblen und der Speck gut durch, geben wir das Rinderhackfleisch in den Topf und braten es mit an
16 - Hack in den Topf geben

wobei wir es auch gleich ein wenig mit Pfeffer und Salz würzen können.
17 - Hack würzen

Wenn da Hack krümlig und durchgehend angebraten ist, geben wir unsere geschnittenen Lauchstangen mit in den Topf
18 - Lauch dazu geben

und lassen sie für einige Minuten mit dem Hackfleisch im Topf andünsten
19 - Lauch andünsten

bevor wir alles schließlich mit der Gemüsebrühe aufgießen
20 - Mit Gemüsebrühe aufgießen

und dann auch die Kartoffelwürfel hinzufügen.
21 - Kartoffelwürfel rein

Nun muss alles für 20 bis 25 Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln wobei wir es auch gleich mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
22 - Würzen

Zwischendurch natürlich das umrühren nicht vergessen – wir wollen ja nicht das etwas am Topfboden anpappt.
23 - Köcheln und umrühren

Nach den zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten können wir dann unseren Schmelzkäse mit in den Topf geben
24 - Schmelzkäse hinzu

und natürlich gut mit dem restlichen Topfinhalt verrühren.
25 - Gut verrühren

Außerdem heben wir noch die Saure Sahne unter, verrühren sie ebenfalls
26 - Saure Sahne unterheben

bevor wir alles noch einmal kurz aufkochen lassen.
27 - Aufkochen lassen

Abschließend probieren wir unsere Kreation natürlich noch einmal
28 - Probieren

und schmecken sie ggf. noch einmal mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab.
29 - Ggf. abschmecken

Dann können wir unser Gericht auch schon servieren.
30 - Lauch-Kartoffel-Topf mit Hack & Schmelzkäse / Leek potatoe stew with ground meat & soft cheese - Serviert

Sehr lecker kann ich da nur sagen. Lauch und Kartoffeln sind ja eine fast schon klassische Kombination und in Kombination mit dem krümelig angebratenen Rinderhack, den knusprigen Speckwürfeln und der Mischung aus Schmelzkäse und Saurer Sahne ein wie ich finde geschmacklich wunderbar ausgewogenes Gericht, dem mit Salz, Pfeffer und nicht zu wenig Muskatnuss noch der letzte Schliff gegeben wurde. Hier meine ich gibt es nichts hinzuzufügen oder verbessern.

31 - Lauch-Kartoffel-Topf mit Hack & Schmelzkäse / Leek potatoe stew with ground meat & soft cheese - CloseUp

Und auch was die Kalorien angeht erwies sich dieses Gericht entgegen meiner ersten Befürchtungen doch als angenehm leicht – die Verwendung von leichtem Schmelzkäse und nicht allzu viel Öl natürlich vorausgesetzt. Meiner Berechnung nach hat der ganze Topf ca. 1600kcal, also bei vier Portionen wären das gerade mal 400kcal, bei 4 Portionen 533kcal. Ich hatte um ehrlich zu sein hier erheblich mehr erwartet, aber meine Verwendung von Light-Schmelzkäse und Rinderhack hatte sich hier tatsächlich ausgezahlt. Bei der Verwendung von fettreicherem Schmelzkäse und Schweinehack wären wir hier auf gut und gerne 2300kcal für alles gekommen, eine Ersparnis von 600kcl pro Topf und 200 bzw. 150kcal pro Portion. Geschmacklich tat das aber wie ich fand nichts zur Sache, ich fand auch diese Zubereitung äußerst gehaltvoll, lecker und sättigend. Daher kann ich sie wärmstens weiter empfehlen.

Guten Appetit

Abendschlemmerei

Gestern Abend fand mal mal wieder die Weihnachtsfeier statt. Die Details dazu haben hier nichts zu suchen, aber über die angebotenen Speisen möchte ich hier kurz berichten – die Gerichte kamen aus dem Hause des Münchner Starkochs Schuhbeck und das ist mir schon mal einen kleinen Beitrag hier im Blog wert.

Vorspeisen:

Gamba auf Nudelsalat / Gamba with noodle salad
Gamba-Igel auf Nudelsalat mit exotischem Gemüse
Ein in knuspriger Panade fritierter Gamba mit in leichtem Essigdressing angemachten Nudeln mit verschiedenem (von mir nicht näher identifizierbarem) Gemüse.

Galantine von der Wachtel mit tomatisierten Wurzelgemüse / Quail galantine  with root vegetables
Galantine von der Wachtel auf tomatisierten Wurzelgemüse
Der Begriff Galantine war mir bis dahin nicht geläufig gewesen, aber eine kurze Recherche zeigte dass es sich hier um eine üppige Zubereitungen aus ganzen, entbeinten Tieren mit einer Farce aus Fleischwürfeln, Pilzen, Speck handelte. Davon fand sich eine etwa fingerdicke Scheibe auf dem kleinen Teller, garniert mit einem passenden Fond und gebettet auf kaltem Gemüse wie u.a. Schwarzwurzeln und Paprika in würzigen Tomatendressing.

Meeresfrüchtesalat in Jakobsmuschel / seafood salad in scallop
Meeresfrüchtesalat in der Jakobsmuschel serviert
In einer (wohlgemerkt echten) Hälfte einer Jakobsmuschel fanden sich auf einigen frischen Salatschnipseln und Kressesprossen eine Zusammenstellung verschiedener Meeresfrüchte wie Tintenfisch und Krabben in einem rosafarbenen, durch Zugabe von etwas Chili leicht scharf gewürzten Dressing mit Remouladenaroma. Das Ganze wurde kalt serviert und erwies sich als wahre Delikatesse.

Geschichteter Speck mit Griebenschmalzbrot / Bacon with greaves lard
Scheiben von Speck mit Griebenschmalzbrot
Hier hatte man offensichtlich Speck, Griebenschmalz, Brot und ich meine auch Käse zu einem Block kombiniert und dann in Scheiben geschnitten zu haben. Kalt serviert auf etwas Salat und Kresse ein sehr leckerer Snack.

Hauptgerichte:

Kalbsschlegel, Knödel, geröstete Kartoffeln, Apfel-Zimt-Blaukraut & Chili-Vanillegemüse / Variations of beef with dumplings, vegetables & potatoes
Kalbsschlegel & Kalbsfilet mit Apfel-Zimt.Blaukraut, Chili-Vanillegemüse, Kartoffelknödel, Semmelknödel und gerösteten Kartoffelstückchen
Zu je einem Stück im Ganzen gebratenem Kalbsschlegel und Kalbsfilet mit jeweils zugehöriger Sauce hatte ich mir eine Auswahl aus Blaukraut und Chili-Vanillegemüse aus Erbsenschoten, Möhren und Bohnen sowie je einen Kartoffelknödel und Semmelknödel und einigen gerösteten, knusprigen Kartoffelstückchen auf den Teller gemacht.

Kalbsfleischpflanzerl, Fischcurry & Cassareccia / beef meatball, fish curry and noodles
Zwei kleine, mit Spinat gefüllte Kalbsfleischpflanzerl, Schuhbecks Fischcurry & Cassareccia mit toskanischem Nudelgewürz & Aglio e Olio Schaum
Kalbsfleischpflanzerl - Spinatfüllung
Kleine Fleischpflanzerl (Frikadellen) mit Spinat zu füllen ist mit Sicherheit keine neue Idee, aber ich kann mich nicht entsinnen so etwas wirklich leckeres schon mal probiert zu haben. Außerdem probierte ich noch das Fischcurry, das ich mit seiner recht dünnen Sauce nicht so extrem gelungen fand, auch wenn das Fischfilet und die Shrimps darin eindeutig sehr hochwertig war. Der Begriff Cassareccia war mit ebenfalls vorher unbekannt, dahinter verbargen sich aber aber gedreht Nudeln die gekocht und mit würziger Sauce mit einigen Tomatenstücken und Salat zu einer leckeren Sättigungsbeilage kombiniert worden waren. Diese hatte ich mir noch mit einer Portion frisch geriebenen Parmesans garniert hatte.

Von den Nachspeisen wie Apfelstrudel, einer Eisauswahl oder “Mini Ausgezogene” konnte ich nach dieser umfangreichen Schlemmerei aber genau so wenig etwas probieren wie von der später noch servierten Currywurst mit hausgemachtem Curryketchup und Brot konnte ich aber nichts mehr probieren – ich war wirklich mehr als satt.

Das hat dann zwar jegliche Kaloriengrenzen gesprengt, aber wenn Schuhbeck und sein Team kocht kann man ja schlecht Nein sagen. ;-)