Pfanntastico Hackbällchen-Pfanne “Schwedische Art” [03.11.2013]

Heute testeten wir mal die Hackbällchen-Pfanne “Schwedische Art” der Aldi-Nord Hausmarke Sternberger Pfanntastico, ein TK-Fertiggericht das mich, was die Zutaten anging, stark die vor kurzem getestete Iglo Köttbullar-Pfanne erinnerte, allerdings mit 2,15 Euro für den 1000g Beutel deutlich günstiger ist. Und so ein Beutel reicht dann auch für 2 großzügige Portionen.

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Die Zubereitung ist dabei, wie bei Pfannengerichten dieser Art sehr einfach. Man gibt den gefrorenen Beutelinhalt einfach in eine Pfanne und erhitzt dort alles bis 12 bis 15 Minuten.

Sternberger Pfanntastico Hackbällchen-Pfanne "Schwedische Art"

Dabei entsteht erst einmal ziemlich viel Sauce, die sich jedoch nach einiger Zeit auf der Kochplatte glücklicherweise etwas einreduziert. Schließlich können wir das Gericht servieren.

Sternberger Pfanntastico Hackbällchen-Pfanne "Schwedische Art"

Mit insgesamt elf einigermaßen groß geratenen Hackbällchen, die sowohl von ihrer lockeren Konsistenz als auch vom leicht würzigen Geschmack überzeugen konnten, bot das Gericht Kartoffelscheiben, Erbsen und Möhren sowie nicht wenig Stücke von gewürfelten Zwiebeln. Erbsen und Möhren waren angenehm knackig geraten und auch die Kartoffeln, wenn auch nicht mit frisch gebratenen zu vergleichen, erwiesen sich für ein TK-Gericht als wirklich gelungen. Einzig die Sauce, obwohl sie sonst gut mit den anderen Zutaten harmonierte, war für meinen Geschmack ein wenig zu süß geraten.
Werfen wir zum Abschluß noch einen Blick auf die Nährwerte des Gerichts:

Nährwerte:
  100g 1000g
(Beutel)
Brennwert: 532 kj
127 kcal
5320 kj
1270 kcal
Eiweiß: 3,1g 37,0g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
5,7
2,4g
29,0g
12,0g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
13,0g
2,0g
130,0g
20,0g
Ballaststoffe: 2,0g 20,0g
Broteinheiten (BE): 1,1 11,0

Wir erreichen also pro Portion 635kcal, was für ein Hauptgericht nicht wenig, aber gerade noch akzeptabel zu bezeichnen ist. Allerdings fallen mir die 20g Zucker etwas unangenehm ins Auge, denn das entspricht ca. 6,67 Stück Würfelzucker á 3 Gramm im Gericht. Das erklärt aber auch den süßen Geschmack. Einzig der Vergleich zur oben erwähnten Iglo Köttbullar-Pfanne, die immerhin mit 14 Gramm Zucker auf Gerade mal die Hälfte des Beutelinhalts aufwartete, zeigt dass es auch noch heftiger geht. Wen das aber nicht stört, dem kann ich auch diese günstigere Variante von Aldi durchaus ans Herz legen – mit hat es jedenfalls geschmeckt.

Meine Wertung: 2,5 MG

Kleftiko – Lammfleisch mit Zitronenkartoffeln [29.10.2013]

Nachdem die letzten Wochen nur wenig neues oder außergewöhnliches auf dem Speiseplan zu entdecken gewesen war, wagte sich die Küche unseres Betriebsrestaurants heute gleich mit zwei vollkommen neuen Gerichten in das Rennen um die Gunst der Gäste. Zum einen war da das Arabische Reisgericht “Makluba” mit Kichererbsen, Mandeln und Gemüse, dazu Korianderdip im Bereich Vitality und zum anderen bei den Globetrotter-Speisen das Kleftiko – Lammfleisch mit Kräutern in der Folie gegart mit Zitronenkartoffeln. Für die nicht experimentierfreudigen gab es außerdem – ganz Bodenständig – einen Linseneintopf mit Wiener bei Tradition der Region sowie eine Wirsingroulade mit Rahmsauce, dazu Kartoffelgratin als zusätzliches Sonderangebot – wohl die Reste von Gestern. Außerdem gab es noch an der Asia-Thai-Theke Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse mit gelben Thai-Curry und das für Dienstag übliche Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse. Aber wenn es schon mal etwas ungewöhnliches gibt, wollte ich es natürlich nicht versäumen dieses zu probieren. Und da ich Lamm ja sehr gerne esse, fiel meine Wahl schließlich auf das “Kleftiko”, das ich mir noch mit einem Becherchen Limonen-Joghurt-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte.

Kleftiko - Griechisches Lammfleisch mit Zitronenkartoffeln / Greek lamb with lemon potatoes

Hinter dem griechischen Begriff Kleftiko – auch Kleften oder Klephten geschrieben – verbergen sich ursprünglich Räuberbanden, die sich zu Zeiten der Herrschaft der Osmanen in Griechenland in den Bergen lebten und aus denen sich im Laufe der Zeit Widerstandskämpfer und Rebellen entwickelten. Dabei Bezeichnet der altgriechische Begriff κλέπτειν (kléptein) einfach ‘stehlen’, aus dem sich in Verbindung mit dem Begriff μανία (manía) = ‘Raserei’, ‘Wut’ oder ‘Wahnsinn’ wiederum der Begriff Kleptomanie ableiten lässt. In der griechischen Küche ist Kleftiko also einfach “nach Räuberart” und bezeichnet in der Regel langsam in geschlossenen Behältern gegarten Braten von Lamm oder Ziege.
Beim heutigen Gericht war der geschlossene Behälter die Alufolie, in der sich neben dem bereits genannten Stücken Lammfleisch und den Kräutern vor allem zahlreiche grüne Brechbohnen befanden. Bei Lamm eine sehr gute Entscheidung, denn gerade Bohnen passen perfekt zu dieser Fleischsorte. Und das Lamm erwies sich als angenehm zart und mager und auch die Bohnen waren gut gedünstet. Nach dem Öffnen der Alufolie hatte man das Ganze noch mit etwas Sour Cream garniert. Das einzige was den Genuss etwas trübte war die ganz unten mit eingewickelte Zitronenscheibe, welche den Fleischstücken die direkt mit ihr in Kontakt gekommen waren einen etwas zu säuerlichen Geschmack gab. Daher kann ich hier leider keine volle Wertung geben, auch wenn der Ansatz sehr vielversprechend war. An der Sättigungsbeilage, kleinen, leicht angebratenen Salzkartoffeln mit leichtem Zitronenaroma gab es aber ebenso wenig etwas zu meckern wie an der luftig-lockeren Mousse mit Limonen-Aroma. Insgesamt bereute ich meine Wahl trotz des kleinen Faux Pas mit der Zitronenscheibe aber nicht.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, musste man erkennen dass es trotz der vielen anderen verlockenden Angebot doch der Linseneintopf war, der heute am höchsten in der Gunst stand und somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgte die Wirsingroulade, die sich noch knapp gegen das Kleftiko behaupten konnte und dieses auf Platz drei verdrängte. Auf Platz vier folgten die Asia-Gerichte und einen guten, aber dennoch fünften Platz belegte schließlich das arabische Reisgericht “Makluba”. Wirklich schade, dass sich die Experimentierfreudigkeit der anderen Gäste beim Mittagessen sich etwas in Grenzen hält, aber das ist hoffentlich kein Grund für die Küche uns weiterhin zumindest hin und wieder mal mit neuen Gerichten zu überraschen.

Mein Abschlußurteil:
Kleftiko: +
Zitronenkartoffeln: ++
Limonen-Joghurt-Mousse: ++

Wochenzusammenfassung [14. – 20.10.2013]

Leider hatte ich diese Woche wenig Zeit fürs Bloggen, daher heute eine kurze Zusammenfassung:

Montag, 14.10.2013
Kein Mittagessen

Dienstag, 15.10.2013
Schweinekotelett mit Bohnensalat & Salzkartoffeln / Pork cutlet with bean salad & potatoes
Paniertes Schweinekotlett mit einem Salat aus gelben Bohnen, Schmand und Zwiebeln sowie einigen Salzkartoffeln.

Mittwoch, 16.10.2013
Bratkartoffeln mit Buttergemüse / Fried Potatoes with butter vegs
Eine Portion Bratkartoffeln mit gewürfeltem Bauchfleisch, Zwiebeln und Ei. Dazu etwas TK-Buttergemüse aus Möhren, Erbsen, Blumenkohl und Mais mit Kräuterbutter.

Donnerstag, 17.10.2013
Dr. Oetker Pizza Pepperoni-Salami
Eine TK-Pizza Die Ofenfrische Pepperoni-Salami der Firma Dr. Oetker. Leider ein klein wenig zu lange im Ofen belassen und deswegen etwas knuspriger als gewöhnlich, aber dennoch sehr lecker. Eine vergleichbare Pizza hatte ich übrigens hier schon einmal getestet.

Freitag, 18.10.2013
Nichts – keine Zeit. 🙁

Samstag, 19.10.2013
Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce
Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce nach dem Rezept wie ich es in diesem Beitrag schon einmal verwendet habe, nur dieses mal ohne TK-Kräuter.

Sonntag, 20.10.2013
Spaghetti mit Tomatensauce - Reste
Noch einmal Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce – die Reste vom Vortag

Rindergeschnetzeltes mit Kartoffelhaube – das Rezept

Heute entschied ich mich dazu, mal Geschnetzeltes mit Kartoffelhaube zuzubereiten, ein Gericht das man sowohl mit Schweinefleisch, Geflügel als auch Rind zubereiten kann. Ich entschied mich dabei für die Variante mit Rindfleisch. Eigentlich wäre schon das Geschnetzelte alleine ein Rezept wert, denn diese Variante erwies sich als überaus gelungen, aber sie gleich mit einer Sättigungsbeilage in Form von geraspelten Kartoffeln zu servieren rundet das Ganze noch ab. Dabei ist die Zubereitung recht simpel. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier in gewohnter Form einmal vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

2 mittlere Zwiebeln
01 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

2 Zehen Knoblauch
02 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

250g Champignons
03 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

700g mageres Rindfleisch (z.B. aus der Nuss)
04 - Zutat Rindfleisch / Ingredient beef

600 – 650g Kartoffeln
05 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

2 EL Weizenmehl
06 - Zutat Mehl / Ingredient flour

250ml Gemüsebrühe
07 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

250ml Sahne
08 - Zutat Sahne / Ingredient cream

2 TL Senf (ich wählte Dijon-Senf, jeder normale mittelscharfe Senf sollte es aber auch tun)
09 - Zutat Senf / Ingredient mustard

1 Hühnerei (Größe M)
10 - Zutat Hühnerei / Ingredient egg

ca. 50 – 60g Parmesan
11 - Zutat Parmesan / Ingredient parmesan

sowie etwas Öl oder Fett zum braten
und Salz und Pfeffer zum würzen

Natürlich beginnen wir wie üblich damit, alle unsere Zutaten erst einmal vorzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebeln und würfeln sie fein,
12 - Zwiebel zerkleinern / Dice onion

schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen,
13 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

säubern die Champignons, tupfen sie vorsichtig trocken
14 - Champignons säubern / Clean mushrooms

und vierteln sie dann.
15 - Champignons vierteln / Quarter mushrooms

Außerdem schälen wir die Kartoffeln
16 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und raspeln sie auf der groben Seite unserer Küchenreibe.
17 - Kartoffeln raspeln / Grind potatoes

Anschließend waschen wir das Rindfleisch, trocknen es vorsichtig
18 - Fleisch abspülen / Wash meat

und schneiden es dann in mundgerechte Streifen.
19 - Fleisch in Streifen schneiden / Cut meat in stripes

In einer größeren Pfanne erhitzen wir dann etwas Öl oder Fett – ich selbst griff zu Butterschmalz –
20 - Fett erhitzen / Heat up fat

und braten die Rindfleischstreifen darin, ggf. portionsweise, rundherum an.
21 - Rindfleischstreifen anbraten / Brown beef chop

Die fertig gebratenen Fleischstücke stellen wir bei Seite und halten sie, z.B. durch das abdecken mit etwas Alufolie, warm.
22 - Rindfleisch bei Seite stellen & warm halten / Put beef chop aside & keep warm

Nachdem wir dann einen Topf mit Wasser zum kochen aufgesetzt haben
23 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring water to cook

dünsten wir im verbliebenen Bratenfett – ggf. können wir auch noch etwas frisches hinzufügen – die Zwiebeln und das Knoblauch an
24 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onions & garlic lightly

und geben dann die geviertelten Champignons hinzu
25 - Champignons addieren / Add mushrooms

um sie für vier bis fünf Minuten anzubraten.
26 - Champignons anbraten / Roast mushrooms

Sind die Pilze dann gut durchgebraten, geben wir auch das Rindfleisch wieder hinzu,
27 - Rindfleischstreifen wieder hinzufügen / Add beef chop again

bestäuben alles mit einem gehäuften Esslöffel Mehl
28 - Mit Mehl bestäuben / Add flour

und löschen es anschließend mit der Sahne
29 - Mit Sahne ablöschen / Deglaze with cream

sowie der Gemüsebrühe ab.
30 - Gemüsebrühe hinzugeben / Add vegetable stock

Nachdem wir alles gut verrührt haben, lassen wir es für einige Minuten vor sich hin köcheln.
31 - Gut verrühren & köcheln lassen / Mix well & simmer

Inzwischen müsste auch das Wasser im Topf kochen, also können wir einen Esslöffel Salz hinzufügen,
32 - Salz hinzufügen / Add salt

die geraspelten Kartoffeln darin für drei bis vier Minuten kochen
33 - Kartoffeln kurz kochen / Cook potatoes

und sie dann in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen können.
34 - Abschütten & abtropfen lassen / Drain

Außerdem geben wir die beiden Teelöffel Senf zum Geschnetzelten,
35 - Mit Senf würzen / Taste with mustard

schmecken alles noch einmal mit Salz und Pfeffer ab
36 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

und lassen dann alles noch ein paar Minuten bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln, um die Sauce noch etwas reduzieren zu lassen.
37 - Sauce reduzieren lassen / Let sauce reduce

Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, unseren Backofen auf 180 Grad (E-Herd) vorzuheizen.

Sind die geriebenen Kartoffeln dann abgetropft und einigermaßen abgekühlt, geben wir die in eine Schüssel, schlagen das Ei dazu
38 - Kartoffel & Ei in Schüssel / Put potatoes & egg to bowl

bestäuben alles mit einem gehäuften Esslöffel Weizenmehl
39 - Mehl hinzugeben / Add flour

und verrühren dann alles gut miteinander
40 - Gut verrühren / Mix well

wobei wir es mit Salz und Pfeffer würzen
41 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with salt & pepper

und den Parmesan hinein reiben.
42 - Parmesan addieren / Add parmesan

In eine passende Auflaufform füllen wir dann das Geschnetzelte, streichen es glatt
43 - Geschnetzeltes in Auflaufform geben / Put chop in casserole

und bedecken es dann mit der Kartoffelmasse.
44 - Mit Kartoffelmasse bedecken / Cover with potatoes

Ist der Ofen dann vorgeheizt, schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und lassen alles für ca. 45 Minuten backen.
45 - Backen / Bake

Anschließend können wir die Form entnehmen und lassen sie vor dem servieren einige Minuten ruhen. Leider ist bei meiner Variante etwas von der Sauce an den Seiten unter der Kartoffelmasse hervor gequollen. Ich vermute das lag daran, dass ich eine zu große Auflaufform verwendet und daher die Kartoffelmasse nur relativ dünn aufgetragen hatte. Bei etwas kleineren Formen sollte das Problem aber nicht auftreten. Geschmacklich hatte das glücklicherweise keinerlei Einfluss.
46 - Rindergeschnetzeltes mit Kartoffelhaube - fertig gebacken / Beef chop with potato coat - finished baking

Schließlich können wir das Gericht servieren und genießen.
47 - Rindergeschnetzeltes mit Kartoffelhaube - serviert / Beef chop with potato coat - served

Das Rindergeschnetzelte mit seinen angenehm zarten Fleischstreifen, der cremigen und durch den Senf gleichzeitig angenehm würzigen Sauce und den knackigen Champignons alleine war schon ein wirklicher Genuss. Aber kombiniert mit der nicht ganz fingerdicken, oben angenehm knusprigen und gut gewürzten Haube aus Kartoffeln ergab sich erst ein vollständiges Gericht, wobei die Kartoffelhaube sozusagen als dazugehörige Sättigungsbeilage agierte. Trotz des kleinen Malheurs mit der Sauce ein Rezept, das ich mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gekocht habe. Vielleicht probiere ich es beim nächsten Mal dann mit Schweinefleisch oder Geflügel – mal schauen.

48 - Rindergeschnetzeltes mit Kartoffelhaube - Seitenansicht / Beef chop with potato coat - Side view

Werfen wir abschließend wir üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Meiner Berechnung nach kommen wir auf ca. 2100kcal für die gesamte Zubereitung. Aufgeteilt auf 4 Portionen haben wir also einen Wert von 525kcal pro Portion. Ein wirklich überraschendes Ergebnis, denn ich hatte um ehrlich zu sein mit deutlich mehr gerechnet. Da kann man wirklich nicht meckern – vor allem bei einem so leckeren Gericht. Ich glaub, da muss ich mir gleich noch mal einen Nachschlag holen… 😉

Guten Appetit

Seelachsfilet mit Kräuter-Senfkruse in Weißweinsauce [11.10.2013]

Auf etwas von der Asia-Thai-Theke verspürte ich heute keine große Lust, daher ließ ich die Gebackene Ananas und Banane sowie das Pad Pieew Wan – Schweinefleisch süß-sauer mit Ananas, Kirschtomaten und Lauchzwiebeln mal außen vor. Und auch der Kaiserschmarrn mit Apfelmus, der in der Sektion Tradition der Region angeboten wurde, erschien mir aufgrund seines Charakters als Süßspeise nicht das richtige für ein vollwertiges Mittagsmahl. Blieben also noch das Gebackene Seelachsfilet mit Kräuter-Senfkruste in Weißweinsauce und Salzkartoffeln bei Vitality und der Ungarische Gulascheintopf mit Paprikastreifen, Kartoffelwürfeln und Champignons, dazu Baguette bei Globetrotter. Klang beides sehr lecker, aber letztlich war es wohl meine Vorliebe für Fisch, die mich beim Seelachsfilet zugreifen ließ. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Möhren aus dem Gemüseangebot auf mein Tablett. Diese schienen zwar vom gestrigen Rindergeschnetzelten übrige geblieben waren, aber leider gab es sonst nichts was so recht dazu passen wollte. Zwar hatte es wohl Spinat gegeben, doch der war als ich an die Gemüsetheke kam leider schon aus.

Seelachsfilet mit Kräuter-Senfkruste in Weißweinsauce / Coalfish in herb mustard coating with white wine sauce

Zwar machte das Gericht visuell nicht viel her, aber das angenehm große Stück zartes und grätenfreies Seelachsfilet erwies sich in seiner knusprigen Panade mit leicht süßlichen Senf und Dill als geschmacklich überaus gelungen. Und auch an den kleinen Salzkartoffeln gab es nichts zu meckern. Einzig die Weißweinsauce erschien mir als deutlich zu dünn geraten und obwohl sie einigermaßen würzig war, hatte man bei der beigefügten Sahne wohl etwas übertrieben. Hier kann ich leider ebensowenig volle Punktzahl geben wie bei den merklich aufgewärmt schmeckenden Möhren. Insgesamt aber ein durchaus akzeptables, wenn auch nicht überragendes Mittagsmahl.
Dennoch lag das Seelachsfilet heute mit klar erkennbaren Vorsprung vor allen anderen Gerichten am höchsten in der Gunst der Esser, weswegen ihm dann auch der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala zusteht. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die sich mit knappen Vorsprung gegen den Ungarischen Gulascheintopf durchsetzen konnten und diesen somit auf Platz drei verwiesen. Platz vier belegte schließlich die Süßspeise in Form der Kaiserschmarrn.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet in Kräuter-Senfkruste: ++
Weißweinsauce: +
Salzkartoffeln: ++
Möhren: +