Gedünsteter Seelachs “Espanol” mit Kräuter-Knoblauch-Kartoffeln [05.06.2013]

Das 1/2 halbe Grillhähnchen mit Pommes Frites im Abschnitt Tradition der Region klang zwar verlockend, war mir aber eindeutig zu kalorienreich. Besser waren da schon die Ravioli mit Spinat-Käsefüllung und Gorgonzolasauce die bei Globetrotter angeboten wurden. Das Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Kokosmilch Sauce und das Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke klang ebenfalls sehr verlockend und sah nicht übel aus. Aber letztlich fiel meine Wahl dann doch wieder auf das Fischgericht, das heute durch einen Gedünsteten Seelachs nach Art “Espanol” mit Kräuter-Knoblauch-Kartoffeln in der Sektion Vitality repräsentiert wurde. Und bei gerade mal 358kcal pro Portion erschien mir heute auch mal wieder ein kleines Dessert in Form eines Pfirsichquarks vertretbar.

Seelachs "Espanol" mit Kräuter-Knoblauchkartoffeln / Coalfish "Espanol" with herb garlic potatoes

Die kleinen Kartoffeln hatte man wohl zuerst gekocht und dann mit Kräutern wie Rosmarin und einem Hauch Knoblauch noch einmal gebraten, was der Sättigungsbeilage ein sehr schmackhaftes Aroma gab. Für meinen Geschmack hätte zwar noch deutlich mehr Knoblauch dran gekonnt, hier hatte man sich wohl am Allgemeingeschmack orientiert und war eher sparsam damit umgegangen. Dazu gab es ein gedünstetes, zartes und angenehm saftiges Stück vollkommen grätenfreies Seelachsfilet und schließlich und schließlich eine in scharf angerichtete, fruchtige Sauce aus pürierten Tomaten, Paprikastückchen in rot, grün und gelb, grünen Oliven und Zwiebeln, die wohl das Art “Espanol” ausmachte. Hier wiederum hatte man an der Schärfe wirklich nicht gespart, was mir persönlich aber sehr zusagte und das Gericht mit zu einem wirklich gelungenen Mittagsmahl machte. Dennoch war ich froh, den mit zahlreichen Fruchtstückchen versehenen Pfirsichquark zu haben, da dieses Milchprodukt hinterher das fast schon brennende Gefühl der Schärfe im auf der Zunge etwas band. 😉
Zuerst sah es heute so aus, als würden die Ravioli in Gorgonzolasauce das Hähnchen mit Pommes heute auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala überrunden und den ersten Platz für sich einnehmen. So zumindest der Eindruck, als ich von der Kasse zu meinem Tisch ging. Als ich jedoch später wieder auf dem Rückweg war, hatte sich das Blatt wiederum klar für das Hähnchen gewendet, was ihm mit hauchdünnen Vorsprung dann doch wie erwartet Platz eins bescherte und die Ravioli auf Platz zwei verdrängte. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und auf Platz vier schließlich das Fischgericht in Form des Seelachs “Espanol”. In letzter Zeit überraschen mich die Vorlieben der anderen Gäste immer wieder aufs neue, ich hatte natürlich vermutet dass der Gros zum halben Hähnchen mit Pommes Frites greifen würde – aber aus irgendwelchen Gründen scheinen sich die Geschmäcker aktuell etwas zu verschieben. Mal sehen wie sich das in Zukunft entwickelt. Ich bin da mal sehr gespannt.

Mein Abschlußurteil:
Gedünsteter Seelachs: ++
Tomaten-Paprika-Sauce: ++
Kräuter-Knoblauch-Kartoffeln: ++
Pfirsichquark: ++

Spargel mit Sauce Hollandaise, Hokifilet & Kartoffeln [22.05.2013]

Was den Spargel anging, schien die Küche unseres Betriebsrestaurants dieses Jahr nicht sehr kreativ zu sein. Denn heute stand in der Sektion Vitality eine Portion frischer Stangenspargel mit gebratenem Hokifilet und Petersilienkartoffeln auf der Speisekarte, abgesehen vom Fisch das gleiche wie bereits gestern. Des weiteren fanden sich dort bei Tradition der Region Ravioli mit Spinat-Frischkäsefüllung an Gorgonzolarahmsauce, ein Hähnchen Corson Bleu mit Pommes Frites und Zitronenecke bei Globetrotter sowie Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce und Gaeng Panang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry auf dem Speiseplan des Tages. Da ich nun mal an einem Mittwoch aus Gewohnheit gerne Fisch esse, entschied ich mich dazu, auch heute wieder beim Spargelgericht zuzugereifen – eine Alternative gab es ja nicht. Dazu gab es wieder wahlweise Buttersauce oder Sauce Hollandaise und ich überlegte kurz, die Buttersauce mal zu probieren, sprang dann aber doch wieder auf die Hollandaise um. Macht der Gewohnheit eben. 😉 Auf einen Nachtisch verzichtete ich aber auch heute wieder. Muss ja nicht sein.

Spargel mit  Sauce Hollandaise, Hokifilet & Kartoffeln / Asparagus with sauce hollandaise, hoki filet & potatoes

Die genau abgezählten vier großen Stangen Spargel erwiesen sich heute leider durchgehend als ganz leicht faserig, weswegen ich ihnen heute leider keine volle Punktzahl geben kann – auch wen sie geschmacklich sonst absolut in Ordnung waren. Dafür war die Sauce Hollandaise heute aber etwas besser geraten als gestern und in mehr als ausreichender Menge vorhanden, um damit sowohl den Spargel als auch die Salzkartoffeln und das kleine Stück in dünner, leicht knuspriger Panade gebratenen, zarten und grätenfreien kleinen Hoki-Filets zu garnieren. Wieder nichts außergewöhnliches, dafür aber wohlschmeckend und sättigend. Und, abgesehen von vielleicht etwas mehr Abwechslung, verlange ich auch nicht mehr von einem guten Mittagsgericht.
Obwohl der größte Teil der Gäste heute natürlich beim Cordon Bleu mit Pommes zugegriffen hatten, womit diesem Gericht eindeutig der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zustand, folgte der Spargel mit Hokifilet auf einem ebenfalls sehr guten zweiten Platz. Platz drei teilten sich heute schließlich die Asia-Gerichte und die Ravioli mit Gorgonzolasauce.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Stangenspargel: +
Sauce Hollandaise: ++
Salzkartoffeln: ++

Spargel, Schweineschnitzel & Kartoffeln [21.05.2013]

In dieser verkürzten Woche nach Pfingsten scheint die Spargelsaison nun auch endlich bei uns im Betriebsrestaurant angekommen zu sein. Daher entschloss ich mich dazu, mal bei der Portion frischer Spargel mit kleinem Schweineschnitzel und Salzkartoffeln zuzugreifen. Die Papardelle mit Blattspinat und Kren bei Vitality wären zwar sowieso nichts für mich gewesen, da ich ja kein allzu großer Fan von Kren, also Meerrettich bin. Das Rindergeschnetzelte mit grünem Pfeffer und Röstinchen bei Globetrotter klang zwar nicht übel, aber sah etwas sehr dünnflüssig aus. Einzig das Pla Rad Prik – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce, das neben Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce hätte mich vielleicht noch von meiner Entscheidung abbringen können, aber irgendwie erschien mir der Spargel letztlich dann doch verlockender. An der Ausgabetheke konnte man zwischen Sauce Hollandaise und einer Buttersauce wählen, wobei ich mich für die Sauce Hollandaise entschied, zu Spargel passt die meiner Meinung nach nun mal am Besten.

Schnitzel mit Spargel & Sauce Hollandaise / Schnitzel with asparagus

Abgesehen von einer stellenweise etwas faserigeren Stange waren die vier großzügig dimensionierten, gekochten Spargel angenehm zart und wohlschmeckend. Gemeinsam mit der würzigen Sauce Hollandaise, den Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage und einem kleinen Schnitzel Wiener Art mit knuspriger Panade und zartem Schweinefleisch ergab sich ein zwar sehr einfach gestricktes, aber dennoch recht schmackhaftes Mittagsgericht – vor allem für einen Fan von Spargel wie ich es bin. Da sah ich auch über den ganz leicht säuerlichen Beigeschmack der Sauce Hollandaise gerne hinweg.
Und auch die anderen Gäste hatte heute am häufigsten beim Spargel zugegriffen, weswegen dieses Gericht zweifellos auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete. Auf Platz zwei landete, ganz wie erwartet, das Rindergeschnetzelte, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei. Die Papardelle mit Spinat und Kren belegten, wie für vegetarische Gerichte üblich, den vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Spargel: ++
Sauce Hollandaise: +
Schweineschnitzel: ++
Salzkartoffeln: ++

Kartoffel-Zucchini-Moussaka mit Feta – das Rezept

Heute wollte ich mich mal an ein Gericht heranwagen, das in verschiedenen Variationen im kompletten Balkanraum, Griechenland und der Türkei bis nach Arabien in verschiedenen Variationen bekannt ist: Das Moussaka. Nachdem ich zahllose Rezepte gelesen und geprüft hatte, entschied ich mich schließlich eine Kombination aus einigen dieser Rezepte zu versuchen und entschied mich, wohl auch da ich kein allzu großer Fan von Auberginen bin, für eine Variante aus Kartoffeln und Zucchini, die ich mit ein wenig Feta kombinierte. Die Zubereitung war zwar etwas aufwändiger, aber die Mühe lohnte sich alle Mal, denn das Ergebnis war ein unglaublich leckeres Moussaka, wie ich es soweit ich mich entsinne noch nie zuvor gekostet hatte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das so entstandene Rezept in diesem Beitrag einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was brauch man also für 4-5 Portionen?

900g Kartoffeln – festkochende Sorte
01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

750 – 800g Zucchini (grün und/oder gelb)
02 - Zutat Zucchini / Ingredient zucchini

1 große rote Zwiebel
03 - Zutat rote Zwiebel / Ingredient red onion

2-3 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Dose gehackte Tomaten (400g)
05 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

600g Rinderhackfleisch
06 - Zutat Rinderhack / Ingredient beef ground meat

2 TL Oregano
07 - Zutat Oregano / Ingredient oregano

2 EL Tomatenmark
08 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

1/2 TL Zimt
09 - Zutat Zimt / Ingredient cinnamon

1 Bund Schnittlauch
10 - Zutat Schnittlauch / Ingredient chives

3 Eier
11 - Zutat Eier / Ingredient eggs

100ml Milch
12 - Zutat Milch / Ingredient milk

1 EL Mehl (Typ 405)
13 - Zutat Mehl / Ingredient flour

200g Feta
14 - Zutat Feta / Ingredient feta

50 – 60g Streukäse nach Wahl (z.B. Emmentaler)
15 - Zutat Käse / Ingredient cheese

Außerdem benötigen wir Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprika zum würzen,
etwas Olivenöl zum braten und backen
sowie etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform

Wir beginnen nun damit, den Ofen auf 225 Grad vorzuheizen, die Kartoffeln zu schälen
16 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und in gleichmässig große Scheiben zu schneiden. Damit die Scheiben nicht braun werden, legen wir sie in eine Schale mit kaltem Wasser.
17 - Kartoffeln in Scheiben schneiden / Cut potatoes in slices

Dann waschen wir die Zucchini
18 - Zucchini waschen / Wash zucchini

und schneiden sie ebenfalls in Scheiben.
19 - Zucchini in Scheiben schneiden / Cut zucchini in slices

Die so entstandenen Scheiben legen wir auf etwas Küchenpapier aus und bestreuen sie mit etwas Salz, um sie ein wenig zu entwässern.
20 - Zucchini mit Salz bestreuen / Salt zucchini

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen wir nun die vorher abgetrockneten Kartoffelscheiben und bestreichen sie mit etwas Olivenöl
21 - Auf Backblech auslegen & mit Öl bestreichen

um sie dann für 10 bis 12 Minuten auf der mittleren Schiene des Ofens vorzubacken.
22 - Kartoffeln vorbacken / Pre-bake potato slices

Nach etwa acht bis zehn Minuten wenden wir die Zucchini und salzen sie auch von der anderen Seite, um sie weitere acht bis zehn Minuten ruhen zu lassen.
23 - Zucchini wenden & salzen / Turn zucchini & salt

Außerdem schälen und würfeln wie die Zwiebel
24 - Zwiebel zerkleinern / Dice onion

und schälen und hacken die Knoblauchzehen.
25 - Knoblauch hacken / Mince garlic

Dann ist es auch schon an der Zeit, das Backblech zu entnehmen und die Kartoffelscheiben bis zur Verwendung bei Seite zu stellen. Den Ofen können wir erst einmal wieder ausschalten.
26 - Kartoffeln entnehmen / Take potatoes from oven

In einer Pfanne erhitzen wir nun zwei Esslöffel Olivenöl
27 - Öl erhitzen / Heat up oil

und braten die Zucchinischeiben darin Portionsweise von beiden Seiten an, wobei wir sie noch einmal mit etwas Pfeffer würzen.
28 - Zucchini anbraten & würzen / Roast zucchini & taste

Die angebratenen Zucchinischeiben legen wir ebenfalls bei Seite.
29 - Zucchini beiseite stellen / Put aside zucchini

Unter Zugabe von einem zusätzlichen Esslöffel Olivenöl dünsten wir dann in der selben Pfanne zuerst die Zwiebeln und dann das Knoblauch an,
30 - Zwiebel & Knoblauch andünsten / Braise onion and garlic lightly

Ist beides glasig angedünstet, geben wir auch das Hackfleisch mit in die Pfanne, um es krümelig anzubraten
31 - Hackfleisch in Pfanne geben / Add ground meat

und dabei mit Salz und Pfeffer
32 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

den zwei Teelöffeln Oregano
33 - Oregano hinzufügen / Fold in oregano

sowie einer kräftigen Menge edelsüßen Paprikapulvers zu würzen.
34 - Mit Paprika abschmecken / Taste with paprika

Sobald das Hackfleisch gut durchgebraten ist, geben wir auch die beiden Esslöffel Tomatenmark mit hinzu,
35 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

verrühren es mit dem Hackfleisch und rösten es für zwei bis drei Minuten mit an.
36 - Tomatenmark kurz anrösten / Roast tomato puree

Dann löschen wir alles mit der Dose gehackter Tomaten ab
37 - Mit Tomaten ablöschen / Deglaze with tomatoes

und lassen es kurz aufkochen und weitere sieben bis acht Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir es noch einmal mit den Gewürzen geschmacklich abstimmen
38 - Aufkochen mit Gewürzen abstimmen / Taste with seasonings

und schließlich noch den halben Teelöffel Zimt einrühren. Danach schalten wir die Kochplatte ab.
39 - Zimt addieren / Add cinnamon

Wenden wir uns nun dem Guss zu. Dazu waschen wir das Schnittlauch
40 - Schnittlauch waschen / Wash chives

und schneiden es in Röllchen.
41 - Schnittlauch in Röllchen schneiden / Cut chives

Dann schlagen wir die drei Eier in eine Schüssel,
42 - Eier aufschlagen / Open eggs

geben den Esslöffel Mehl dazu
43 - Mehl hinzufügen / Add flour

und gießen die Milch ein.
44 - Milch eingießen / Drain milk

Nun verrühren wir alles gut miteinander – sollte das Mehl etwas klumpen, kann der Mixeraufsatz eines Pürierstabs Abhilfe schaffen –
45 - verrühren / mix

würzen es gut mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss,
46 - Mit Salz, Pfeffer & Muskat würzen / Season with salt, pepper & nutmeg

und streuen die Hälfte des Schnittlauchs hinein.
47 - Schnittlauch addieren / Add chives

Nachdem wir dann den Backofen erneut auf 200 Grad vorgeheizt und die Auflaufform mit etwas Butter oder Öl ausgefettet haben,
48 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

legen wir den Boden mit den vorgebackenen Kartoffelscheiben aus
49 - Boden mit Kartoffeln auslegen / Cover floor with potatoes

und bedecken diese dünn mit der Hackfleisch-Tomaten-Masse.
50 - Mit Hackfleisch bedecken / Cover with ground meat

Auf die Hackfleischmasse bröseln wir dann die Hälfte des Feta
51 - Mit Hälfte vom Feta bestreuen / Dredge with half of feta

und legen eine Schicht aus den angebratenen Zucchini ein
52 - Mit Zucchini belegen / Cover with zucchini

und bedecken diese wiederum mit dem Rest der Hackfleisch-Tomatenmasse,
53 - Rest Hackfleisch auftragen / Add remaining ground meat

auf die wir den verbleibende Feta auftragen.
54 - Rest Feta addieren / Add remaining feta

Es folgt eine weitere Schicht Zuchinischeiben
55 - Zucchini einlegen / Add zucchini

sowie eine Schicht Kartoffelscheiben,
56 - Mit Kartoffeln abschließen / End with potato slices

die wir dann mit er Ei-Milch-Mischung übergießen
57 - Mit Eimasse übergießen / Drain egg mix

und mit dem geriebenen Käse bestreuen.
58 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

Inzwischen sollte auch der Ofen die gewünschte Temperatur erreicht haben, so dass wir die Auflaufform auf der zweiten Schiene von unten hinein schieben können und für ca. 35 bis 40 Minuten überbacken.
59 - Backen / Bake

Sobald der Oberfläche dann den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat, können wir sie wieder entnehmen und lassen sie für fünf Minuten ruhen
60 - Kartoffel-Zucchini-Moussaka - fertig gebacken / Potato zucchini moussaka - Finished baking

bevor wir das Moussaka dann zerteilen und mit dem Rest des frischen Schnittlauch garniert servieren.
61 - Kartoffel-Zucchini-Moussaka - serviert / Potato zucchini moussaka - served

Alleine die Hackfleisch-Tomaten-Masse mit ihrer wirklich gelungenen Gewürz-Mischung aus Oregano und Zimt fand ich schon sehr gelungen. Aber in Kombination mit den leicht angebackenen Kartoffeln, dem Feta und den gebratenen Zucchinischeiben ergab sich ein geschmacklich wirklich vorzügliches Moussaka. Ich hatte ja befürchtet, dass durch den Feta das Ganze etwas zu salzig wird, aber das wurde glücklicherweise schon nach den ersten Bissen entkräftet. Ein durchweg gelungenes Gericht, dass den Mehraufwand bei der Zubereitung absolut wert war.

62 - Kartoffel-Zucchini-Moussaka / Potato zucchini moussaka - CloseUp

Dass es sich hier um kein leichtes Gericht handelte, war mir natürlich von Anfang an klar gewesen. Und das bestätigte sich, als ich die Kalorienwerte im Anschluß berechnete. So komme ich auf 3100kcal für die ganze Auflaufform. Bei vier Portionen kommen wir so auf 775kcal pro Portion, bei einer Aufteilung auf fünf Portionen wären es noch 620kcal. Aber solche Werte nehme ich da gerne mal in Kauf, wenn das Ergebnis so lecker wie dieses ist. 😉

Guten Appetit

Hokifilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne [15.05.2013]

Mittwoch sollte natürlich heute wieder mein Fischtag werden. Leider bot die Asia-Thai-Theke mit Fang Shi Tzu Min – Gebratene Glasnudeln mit verschiedenem Gemüse nach Shanghai-Art oder Gong Pao Gai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Chilisauce – scharf nichts passendes an, aber zum Glück fand sich neben Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region und Schweinegeschnetzeltem “Züricher Art” mit Röstinchen bei Globetrotter wie üblich bei Vitality etwas passendes, heute in Form eines Schonend gebratenen Hokifilets auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne. Und nicht nur dass es sehr ansprechend aussah, mit gerade mal 458kcal versprach dieses Gericht einen angenehm leichten Genuss. Dennoch verzichtete ich aber auch heute, wie inzwischen üblich, auf das Dessert.

Hokifilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne / Hoki filet on zesty potato bean fry pan

Auf einer ein wenig an ein Western-Gericht erinnernden Mischung aus kleinen, gebratenen Salzkartoffeln, grünen Brechbohnen, roten Kidneybohnen, Stücken von geschälter Tomate und Zwiebeln in einer würzig-pikanten, wohl auch aus Tomaten sowie einigen Kräutern bestehenden Sauce fand sich bei dieser Zubereitung ein mehr als ausreichend großes Stück in Panade gebratenes, zartes und grätenfreies Hokifilet. An der Kartoffel-Bohnenpfanne gab es absolut nichts auszusetzen, aber der Fisch ließ heute – leider – ein klein wenig zu wünschen übrig. Zum einen erschien er mir in seiner hellbraun-orangen Panade eher wie ein Stück fertig paniert gekaufter Massenware, außerdem war das Fleisch ein wenig trocken geraten und an den schmalen Außenseiten auch ein bisschen sehr fest geworden. Inwieweit das Ganze nun “schonend gebraten” sein sollte, erschloss sich mir hier nicht. Geschmacklich war er zwar größtenteils in Ordnung, aber eine höchste Bewertung war hier heute bei Leibe nicht drin. Dennoch konnte ich in der Summe mit dem Gericht überaus zufrieden sein.
Bei den anderen Gästen lag heute, ganz wie zu vermuten gewesen war, natürlich das Schweinegeschnetzelte mit seinen Röstinchen, kleinen frittierten Reibekartoffel-Talern, am höchsten in der Gunst und belegte ohne Zweifel den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten dann die Allgäuer Käsespätzle und Platz drei teilten sich meiner Meinung nach das Hokifilet und die Asia-Gerichte – denn beide schienen mir heute ausnahmsweise mal gleich beliebt.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: +
Kartoffel-Bohnenpfanne: ++