Lammbraten & Bratkartoffeln [22.07.2010]

Heute entdeckte ich als Angebot im Globetrotter-Bereich “Lammbraten Griechische Art mit Bratkartoffeln” und da ich ja ein großer Fan von Lammfleisch aller Art bin vergaß ich alle kalorientechnische Vorsicht heute mal. Obwohl ich zugeben muss dass auch die “Schweinefiletmedaillons auf Knöpfle mit Pilzrahmsauce” aus der traditionell-regionalen Küche sehr verlockend klangen und die “Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnussöl” bei Vitality kalorientechnisch eindeutig die kalorienbewußtere Entscheidung gewesen wäre – zumindest wenn man den dazu angebotenen Parmesan weg ließ. Und auch die Asia-Ecke stand mit “Praw Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in süss-saurer Sauce” oder “Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln, Paprika in Chili-Zitronengrass-Sauce” dem in nichts nach. Zu meinem Lammbraten wollte ich noch etwas Gemüse haben und was hätte besser zu Lammbraten gepasst als eine Portion Bohnen, vielleicht sogar mit Speck. Aber da hatte unsere Kantine nicht mitgedacht, denn das heutige Gemüseangebot bestand aus einer Paprikazubereitung, einer aus Karotten und schließlich Mischgemüse. Das Mischgemüse erschien mir unter den verfügbaren Sorten am besten geeignet.
Lammbraten & Bratkartoffeln
Das Stück Lammfleisch erwies sich zwar als wirklich groß geraten, aber leider war sowohl an den Rändern als auch in einem etwa 5 Mark großen Stück mittendrin einiges an Fett daran, welches ich natürlich entfernte und nicht mit verzehrte. Das Fleisch selber war soweit ok, aber auch nicht überragend gut. Dazu hatte man sich für eine dunkle Zwiebelsauce entschieden, die geschmacklich aber wie ich fand sehr gut passte. Die Bratkartoffeln mit ein wenig Speck als Sättigungsbeilage waren ebenfalls in Ordnung – auch wenn ich selber wahrscheinlich noch Zwiebeln und ein Ei hinzugefügt hätte. Aber Bratkartoffeln macht ja jeder etwas anders. Beim Mischgemüse schließlich aus Brokkoli, Karotten, Blumenkohl und Bohnen war ich dieses Mal nicht zufrieden, denn es war bereits deutlich abgekühlt leicht matschig. Zwar konnte man es noch genießen, aber das habe ich hier auch schon besser erlebt.
Meiner Ansicht nach was das heute am häufigsten gewählte Gericht unter den Kantinengästen das Schweinefiletmedaillons, aber recht knapp auf dem zweiten Platz folgte wieder erwarten der Lammbraten und dann erst die Asia-Gerichte. Scheinbar bin ich nicht der einzige, der gerne Lamm verspeist. Last but not least kamen schließlich die vegetarischen Gnocchi, die aber auch ihre Fangemeinde zu haben schienen.
Auch wenn ich nicht die volle Punktzahl geben kann, war ich doch ganz zufrieden mit meiner heutigen Wahl. Was genau jetzt daran griechisch war erschloß sich mir zwar nicht – Zwiebelsauce ist ja nicht unbedingt ein typisches Attribut der griechischen Küche – aber die Kombination erwies sich ja doch als ganz gelungen. Allein an der Fleischwahl sollte man noch arbeiten, wobei ich natürlich nicht ganz ausschließen kann dass ich auch nur ein schlechtes Stück erwischt hatte. Aber da steckt man halt nicht drin….

Mein Abschlußurteil:
Lammbraten: +
Zwiebelsauce: ++
Bratkartoffeln: ++
Mischgemüse: +

Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat [21.07.2010]

Nachdem ich ja gestern bereits asiatisch gespeist hatte, ließ ich heute die dortigen Angebote “Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry” und “Patrt Pad Prug – Fisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in scharfer Basilikumsauce” links liegen und wandte mich der regulären Küche zu. Die “Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln” als traditionell-regionales Gericht klangen dort zwar schon mal ganz lecker, erschienen mir aber zu kalorienreich. Ebenso ging es mir mit dem “Piccata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce“, das ich in ähnlicher Form hier übrigens schon mal probiert habe und ebenfalls sehr verlockend erschien, aber doch etwas zu umfangreich erschien. So entschied ich mich mal wieder für das Vitality-Gericht: “Gebratenen Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln“. Sonst gab es nichts – auch gegen einen Nachtisch entschied ich mich nach kurzem zögern.
Seelachsfilet im Tomatenbett mit Spinat
Da der Fisch ja schon tot und zerlegt war, verstand ich nicht ganz, warum der Teller halb mit Wasser geflutet war. ;-) Aber mal im Ernst: Die Thekenkraft hätte beim aufladen des geschmacklich angenehm fruchtigen Betts aus Tomaten und Zwiebeln ruhig etwas die Brühe abtropfen lassen können. Auf dem Tomatenbett fand sich schließlich das Stück Seelachs, welches von einer großen Portion Blattspinat in der Zubereitung, die wir bereits von der Farmerkartoffel vom Montag her kennen. Prinzipiell war dies zwar zart und wohlschmeckend, aber leider kann ich heute trotz der guten Qualität keinesfalls volle Punktzahl geben, denn in dem Stück Seelachs fanden sich dieses Mal ziemlich viele kleine bis mittlere Gräten. Daher kann ich trotz allem hier keine volle Punktzahl geben. Als Sättigungsbeilage lagen dem ganzen kleine Salzkartoffeln bei, an denen ich absolut nichts auszusetzen hatte. Bis auf die Sache mit den Gräten war das Gericht meiner Meinung nach mit 331kcal oder 8 WW ProPoints sowohl ein gutes als auch leichtes Sommergericht.
Der große Renner unter dem Kantinenpublikum war heute aber wie nicht anders zu erwarten das Piccata Milanese. Auf Platz Zwei lagen meiner Meinung nach die Käsespätzle, aber eng gefolgt von den Asia-Gerichten. Der Seelachs kam knapp danach und erfreute sich auch einer gewissen Beliebtheit, lag aber dennoch aus meiner Perspektive doch hinter den anderen Gerichten. Die Frage die sich mir aufzwingt ist natürlich, ob ich bei Fischgerichten ohne “Filet” im Namen nicht sowieso eher mit Gräten rechnen sollte. Zumindest hielt die Sättigung dieses Mal angenehm lange an.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: +
Tomatenbett: ++
Blattspinat: ++
Kartoffeln: ++

Farmerkartoffel & Blattspinat [19.07.2010]

Obwohl es heute einige kalorientechnisch durchaus interessante Optionn gab – darunter “Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten, mit Thaicurry in Kokosmilchsauce” und “Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” aus der Asia-Ecke oder das heutige Globetrotter-Angebot “Gebratene Hähnchenbrust auf Rataouillegemüse mit Reise” – entschied ich mich letztlich doch für die radikalste Alternative von der heutigen Karte: Der “Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse“, ein vegetarisches Gericht aus der Sektion Vitality, das ich übrigens hier schon mal versucht hatte. Der traditionell-regionale “Spießbraten in Zwiebelsauce mit Knödel” erschien mit deutlich zu deftig, obwohl es eindeutig natürlich auch nicht übel aussah. Aber meine Entscheidung stand fest.
Farmerkartoffel & Blattspinat
Die Zusammenstellung war denkbar einfach: Eine große Pellkartoffel mit Schale, in der Mitte geteilt, dazu ca. zwei großzügige Esslöffel
Blattspinat in der üblichen, leicht zwiebellastigen Zubereitung und schließlich eine großzügige Portion mit Kräutern versetzten Sauerrahm oder Schmand. Im Gegensatz zum letzten Mal erwies sich dieser Sauerrahm auch als nicht allzu dünnflüssig. Fand ich sehr schmackhaft, und mit 430kcal oder 11 WW ProPoints ein wirklich angenehm leichtes Mittagsmahl.
In der allgemeinen Beliebtheit lag aber heute eindeutig der Spießbraten auf Platz eins, knapp gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz zwei und dann wieder knapp gefolgt von der Hähnchenbrust und schließlich erst der Farmerkartoffel. Außerdem konnte ich wie in der letzten Woche wieder verstärkt den Verzehr von individuell zusammengestellten Salatschüssel beobachten.
Die Sättigung hielt leider wie üblich nur bis zum späteren Nachmittag vor, ein Phänomen dass ich bei vegetarischen Gerichten leider immer beobachte und erfahren muss. Aber ich hielt wieder bis zum Abendessen tapfer durch – denn ich hatte damit schon gerechnet und mich darauf eingestellt. ;-)

Meine Abschlußwertung:
Farmerkartoffeln: ++
Blattspinatgemüse: ++
Sauerrahm: ++

Hähnchenbrust & provencalisches Gemüse [16.07.2010]

Nachdem ich ja gestern bereits Asiatisch gespeist hatte, warf ich nur einen kurzen Blick auf das heutige Angebot im Asia-Bereich, wo man heute “Pud Pak Ruam Mit – Gebratenes frisches Gemüse in Austernsauce” und “Gaeng Massamen Moo – Schweinefleisch, gebraten mit Kartoffeln und verschiedenem Gemüse in Massaman Curry” anbot. Der Bereich der regulären Küche wartete zumindest für mich heute nur ein Gericht, das mich wirklich interessierte. Der “Germknödel mit Pflaumenmus gefüllt, dazu Vanillesauce” sah zwar gut aus, aber ich bin ja bekanntlichermaßen kein Freund von Süßspeisen zum Mittag. Das “Gebackene Seelachsfilet mit Kartoffelsalat und Remouladensauce” aus der Sektion Globetrotter erschien mir wiederum gerade wegen der Remouladensauce etwas zu kalorienreich – außerdem hatte ich ja bereits am Mittwoch mit dem Barschfilet meine wöchentliche Fischration gehabt. So fiel meine Wahl also schließlich auf die “Hähnchebrust aus dem Ofen mit provinzialischen Schmorgemüse an Zitronenkartoffeln“. Man meinte hier sicherlich mit provinz, sondern eher provence, aber über solche kleinen “Schnitzer” sehe ich gerne hinweg.
Hähnchenbrust & provencialisches Gemüse / Chicken breast & provencial vegetables
Zu einem großen, zarten und nicht zu trockenen Stück Hähnchenbrust gesellten sich bei diesem Gericht eine bunte Mischung aus verschiedenen, in kleine Würfel oder Streifen geschnittenen Gemüses – darunter Zucchini, Tomaten, Karotten und schwarze Oliven – welches mit reichlich Kräutern und Gewürzen zu einer wirklich sehr schmackhaften Zusammenstellung vermischt war. Außerdem gab es reichlich kleine, wohl gebackene Kartoffeln, welche zusätzlich mit einigen Spritzern Zitronensaft eine geschmacklich wunderbar zum Rest passende Sättigungsbeilage bildeten. Ein ähnliches Gericht hatte ich übrigens bereits hier und hier probiert und für gut befunden.
Zwischen Hähnchebrust und den Seelachsfilet war es recht schwer, heute bei den anderen Gästen einen klaren Favoriten auszumachen. Ich würde aber knapp dem Fisch den ersten Platz zugestehen, aber ganz knapp gefolgt von der Hähnchenbrust und den Asia-Gerichten. Der Germknödel schien zwar auch recht beliebt, lag aber doch hinter den anderen Angeboten zurück. Mit 418kcal war meine Wahl heute auf jeden Fall ein leichtes und dem mit Temperaturen bei über 30 Grad gut angepasstes Sommergericht. Über die paar Scheiben schwarzer Olive, die mir ja geschmacklich persönlich nicht so zusagt, konnte ich dabei problemlos hinweg sehen.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Provencalisches Gemüse: ++
Zitronenkartoffeln: ++

Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip [22.06.2010]

Nachdem ich gestern mit dem Cevapcici ja etwas mehr zugeschlagen hatte als ich eigentlich vorgehabt hatte, sah ich mich heute mal nach etwas leichterem um. Die Asia-Gerichte mit “Gaeng Kaew Wan Pak Taohoo – Gebratene Tofu mit frischem Gemüse in scharfem grünen Curry“, “Nua Pad King – Rindfleisch mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer” oder “Gebratener Ente mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce” klangen schon mal ganz gut. Auch der “Salatteller mit gebratenen Entenbruststreifen” an der Globetrotter-Theke schien nicht allzu kalorienreich. Die traditionell-regionale “Rote oder weiße Currywurst mit Pommes Frites“, welche ich hier in weiß und hier in rot schon gekostet hatte, fiel natürlich aus, da es eindeutig zu kalorienreich war. Meine endgültige Entscheidung fiel aber dann auch das heutige Vitality-Gericht, “Buntes Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip“, eine vegetarisches Gericht das mich auch visuell irgendwie ansprach. Wobei ich zugeben muss dass die ausgestellte Version in unserer Speisenvitrine etwas schöner angerichtet war als das was man mir an der Theke reichte.

Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip

Unter dem schmackhaften, aber wie häufig bei solchen Zubereitungen auch hier recht dünn geratenem Kressedip fand sich eine wirklich bunte und reichhaltige Auswahl an Gemüsesorten. Einen guten Teil machten natürlich die kleinen Salzkartoffeln aus, aber ich entdeckte auch grüne Paprika, geschmorte Salatgurken, Tomaten, Zwiebeln und sogar ein paar Kürbisstückchen. Es befand sich aber noch weitaus mehr darin, ich war aber leider nicht in der Lage alle Komponenten eindeutig zu identifizieren. Zum Würzten hatte man außerdem noch reichlich verschiedene Gewürze hinein getan, wobei mir vor allem das tannennadel-förmige Rosmarin auffiel, von dem ich recht viel entdeckte. Schmeckte wirklich wunderbar, leicht deftig, aber nicht zu pikant – und als vegetarisches Gericht mit 420kcal (lt. Angaben der Betriebsrestaurants) oder 12 WW ProPoints auch angenehm leicht.
Natürlich lag in der allgemeinen Beliebtheit heute die Currywurst ganz deutlich auf Platz eins. Den zweiten Platz belegten meiner Meinung nach dann die Asia-Gerichte. Bei den hinteren Plätzen gestaltete es sich wieder mal etwas schwieriger einen eindeutigen Favoriten auszumachen, ich würde aber sagen dass das Ofengemüse ganz leicht vor der Ente lag. Aber alles natürlich rein subjektiv gesehen, da ich hier nur den Ausschnitt wiedergeben kann, den ich während meines Besuches beobachten konnte.

Mein Abschlußurteil::
Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip: ++