Berliner Kartoffelsuppe [29.07.2009]

Zur mittäglichen Auswahl standen heute ein “Schweineschnitzel Hawaii mit Ananas, Tomate und Käse, dazu Mangochutney und Kartoffelspalten sowie eine “Berliner Kartoffelsuppe mit Möhrchen, Erbsen Petersilie, Wiener Würstchen und einem Brötchen“. Auch wenn das Schnitzel – vor allem mit dem Mangochutney – sehr lecker klang, wählte ich doch die Suppe, denn bei der aktuell herrschenden Hitze war mir nach etwas weniger massigen. Wie ich mich doch irren sollte…

Kartoffelsuppe "Berliner Art"

Denn die Schüssel mit der Suppe war wirklich riesig. Anstatt des Brötchen wählte ich eine Brezel, die ich jedoch nicht sofort verzehrte, sondern mir für den Nachmittag aufhob. Als ich die Brezel dann am späteren Nachmittag noch verzehrte, war sie leider bereits etwas hart geworden – da kann man aber leider wenig machen.
In der einigermaßen dünnflüssigen, kartoffelpüreeartigen Suppenmasse – Eintopf hätte hier wohl besser gepasst – fanden sich neben den in der Beschreibung bereits erwähnten Erbsen und Möhren sowie der Petersilie auch viele große Kartoffelstücke, Speckwürfelchen und Streifen eines Gemüses, das ich als Schwarzwurzel meine identifiziert zu haben. Leider fehlte wie ich fand etwas Salz, aber ansonsten war die Suppe wirklich sehr gut gelungen. Die beiden gekochten Wiener waren ebenfalls in Ordnung – nur hätte ich sie mir wohl doch lieber extra geben lassen, denn das zerteilen der Wiener mit der Löffelkante erwies sich als etwas schwierig, da sie doch recht saftig waren und ich Gefahr lief, Spritzer in der Kantine zu verteilen. Letztlich ging aber alles gut. 🙂
Nur mit der Menge hatte ich letztlich zu kämpfen – wie bereits erwähnt war die Portion riesig. Aber lieber lässt man etwas liegen als hungrig wieder zurück an die Arbeit gehen zu müssen.

Mein Abschlußurteil:
Berliner Kartoffelsuppe: ++
Wiener Würstchen: ++
Brezel: +

Schweinesteak & Schmorgemüse mit Kohl [27.07.2009]

Zum Wochenanfang konnten wir zwischen Schweinesteaks mit Schmorgemüse und Paprikasauce und Sahniger Rindereintopf mit Brot wählen. Ich entschied mich da natürlich für die Schweinesteaks – auch wenn bei der heutigen Hitze der Eintopf mir Sicherheit nicht die schlechteste Alternative gewesen.

pork steak & vegetables / Schweinesteak & Schmorgemüse

Zum Schmorgemüse gehörte auch Kohl – den offensichtlich nicht jeder mag – weswegen der Koch ihn seperat aufbewahrte. Ich aber nahm etwas davon. Er erwies sich zwar als etwas sehr bissfest, aber bei geschmortem Kohl ist das wohl nicht anders zu erwarten. Der Rest der Schmorgemüses war ein buntes Potpourrie aus Paprika, Rosenkohl, Tomaten und kleinen Pepperonis. Außerdem gab es in der Schale geschmorte Kartoffeln dazu. War schon mal alles sehr lecker. An den vier kleinen Steaks die man mir aufgeladen hatte gab es ebenfalls wenig auszusetzen – das Fleisch war zart und es gab kaum fettige Stellen. Nur etwas wärmer hätten sie sein können. Als Topping gab es schließlich noch eine Tomaten-Paprika-Sauce, die aber nicht sonderlich zum Gesamtgeschmack beitrug. Eine eher ungewöhnliche, aber dennoch schmackhafte Zusammenstellung. Mir hats jedenfalls mal wieder gut geschmeckt. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteaks: ++
Schmorgemüse (inkl. Kohl): +
Kartoffeln: ++
Paprikasauce: +

Zanderfilet [10.07.2009]

Die Auswahl am heutigen Tag bestand aus “Zanderfilet mit mediterranem Gemüse und Rosmarinkartoffeln” und “Nasi Goreng“. Ich hatte in letzter Zeit ja recht häufig Nasi- bzw. Bami Goreng, daher entschied ich mich heute mal für den Fisch.

Zanderfilet /pikeperch filet

Der Koch versicherte mir, dass er soweit wie möglich die Gräten entfernt hatte – bemerkte aber gleichzeitig dass dies bei Zander schwierig sei und er nicht garantieren könnte, alle erwischt zu haben. Das erwies sich dann auch als korrekt, denn während des Verzehrs fand ich noch einiges an haarfeinen, winzigen Gräten, die ich entfernte. Davon aber abgesehen erwies sich der Zander als ein sehr leckerer Fisch – zart und wohlschmeckend. Dass noch etwas Haut auf der Oberseite zu finden war, tat dem keinen Abbruch. Und auch das Gemüse, bestehend aus Karotten- und gelben Rübenscheiben, Schoten und Brokkoli passte gut dazu. Darüber ob es sich dabei aber nun unbedingt um “mediterranes” Gemüse handelte kann man natürlich streiten. 🙂 Was die Sauce über dem Fisch war erschloss sich mir leider nicht, war aber sehr lecker. Zwischen den mit Rosmarin gewürzten Pellkartoffeln mit Schale fanden sich außerdem noch Stücke von gelber und roter Paprika. Und alles war noch annehmber heiß als ich es verzehrte. Ein wirklich gutes Gericht zum Wochenabschluss – ich war (abgesehen von den Gräten, mit denen man bei Fisch aber leider rechnen muss) sehr zufrieden.

Mein Abschlußurteil:
Zanderfilet: ++
Sauce: ++
Mediterranes Gemüse: ++
Rosmarinkartoffeln mit Paprikastückchen: ++

Alaska Seelachsfilet [03.07.2009]

Zum Freitag konnten wir zwischen einem “Alaska Seelachsfilet mit Rahmspinat und Dillkartoffeln” und “Original Berliner Currywurst mit Pommes Frites” wählen. Nach meiner letzten Erfahrung mit dieser Currywurst fiel mir da die Wahl nicht schwer: Ich entschied mich für den Seelachs.

Alaska Seelachsfilet

War nichts außergewöhnliches, aber doch recht lecker. Das panierte Filet selber – ein Kollege bezeichnete es passenderweise als überdimensionales Fischstäbchen – war außen knusprig und innen zart wie man es erwartet haben sollte. Dazu gab es einen Rahm-Blattspinat mit kleinen Eierstücken und schließlich die mit etwas Dill garnierten Salzkartoffeln. Blattspinat ziehe ich persönlich dem feingehechselten ja vor. 🙂 Ich fands schmackhaft und sättigend – und das gesamte Gericht hatte auch beim servieren noch die richtige Temperatur, eine Tatsache die man ja leider nicht als Selbstverständlich ansehen kann. In der Summe also eine gute Mahlzeit.

Mein Abschlußurteil:
Alaska-Seelachsfilet: ++
Rahmspinat: ++
Dillkartoffeln: ++

Hähnchen Arabica [29.06.2009]

Heute entschied ich mich für “Hähnchenbrust & -keule Arabica mit mediterranen Gemüse und Drillkartoffeln“. An das zweite Gericht kann ich mich aktuell nicht mehr erinnern, da wie ich ja bereits im Frühstückspost erwähnt hatte noch keine aktuelle Mittagskarte aushing als ich in der Firma ankam.

Hähnchen Arabica

Das Bild ist heute leider ziemlich unscharf geworden – aber ich denke man kann noch erkennen um was es sich handelt. Den Anfang machten ein recht großes Stück Hähnchenbrust und eine kleine Hähnchenkeule, die mit einer speziellen, nach meinem Geschmack sehr leckeren Marinade angemacht waren. Ich kann aber leider nicht genau sagen um was es sich hier handelte. Dazu gab es ein buntes Potpourri an Gemüse, darunter Tomaten, Zuchini, Paprika und Zwiebel und schließlich die Mysteriösen Drillkartoffeln, die meiner Sicht nach nicht mehr als kleine Pellkartoffeln mit Schale waren. Das es tatsächlich Drillkartoffeln und nicht etwa Dillkartoffeln waren habe ich dabei abgeklärt. Alles war – obwohl ich wie üblich gegen 12.30 Uhr in der Kantine eintraf – heute auch noch schön heiß. Allerdings war es für das warme Wetter heute, die Thermometer stiegen bis zum Mittag bis hoch zu 29-30 Grad – war die Portion bei Leibe zu groß. Einen kleinen Rest musste ich schließlich übrig lassen. Alles in allem war es aber ein wirklich gelungenes Mittagsmahl von meiner Meinung nach sehr guter Qualität. Lob an den Koch an dieser Stelle. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Hähnchen Arabica: ++
Mediterranes Gemüse: ++
Drillkartoffeln: ++