Holzfällersteak & Röstkartoffeln [12.01.2010]

Das heutige Betriebsrestaurant-Angebot bestand aus “Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette” im Bereich Vitality, “Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln” bei den traditionell-regionalen Gerichten und “Penne Bolognese mit Parmesan” bei den Globetrotter-Speisen. Die Wok-Theke bot außerdem u.a. “Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce” und “Gung Pao Ngao – Rindfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse” an. Da fiel mir die Wahl nicht schwer und ich wählte das Holzfällersteak, dass ich mir noch mit ein paar Röstzwiebeln bestreute die zur freien Verfügung an der Theke standen. Prinzipiell habe ich auch nichts gegen Nudeln, aber Penne haben die unangenehme Eigenschafts, heiße Soße im Inneren ihrer Röhren aufzunehmen und diese dann in den Rachenraum zu verteilen wenn man auf sie beißt, daher verzichtete ich lieber darauf. Zum Steak gab es noch ein Schüsselchen Mischgemüse, welches ich mir extra an der Gemüsetheke holen und leider auch extra bezahlen musste.

Holzfällersteak & Röstkartoffeln

Dass man aus einem Steak ein Holzfällersteak macht, indem man einen Bacon-Streifen drauf legt hatte ich auch noch nicht gesehen, ich hätte hier eher eine Decke aus Pilzen und vielleicht Speck erwartet, aber der Küchenchef hatte hier wohl anders entschieden. Das Fleisch war gut durchgebraten und für Schweinenacken annehmbar zart und mit wenig fetten oder knorpligen Stellen. Außer dem Bacon hatte man noch eine Zwiebelsauce dazu gegeben, die geschmacklich ganz gut harmonierte. Und auch die Röstkartoffeln waren in Ordnung – sie hatte man wie üblich mit etwas Zwiebeln angebraten. Das Gemüse letztlich war zwar wieder eindeutig die kantinenübliche TK-Mischung aus Erbsen, Karotten, Mais, Bohnen und ein wenig roter Paprika, aber es passte meiner Meinung nach ganz gut zum restlichen Gericht und war vor allem noch angenehm heiß. In der Summe ein ganz gutes Mittagsgericht, wenn auch bei Leibe nichts besonderes.
Das Holzfällersteak war meines Eindrucks nach dann heute auch der große Renner bei den Gästen, gefolgt von den etwa gleichauf liegenden Penne und Asia-Speisen. Das vegetarische Vitality-Gericht erfreute sich mal wieder keiner so riesigen Beliebtheit, aber auch es hatte offensichtlich seine Freunde gefunden die es mit dem Stück Kräuterbaguette fleißig verzehrten.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak: ++
Röstkartoffeln: ++
Mischgemüse: +

Pangasiusfilet in Ingwer-Kokossauce [18.12.2009]

Heute bestand die Auswahl aus “Lu Han Zai – Gebratenes Gemüse in Hoi Sin Sauce nach Shanghai Art” oder “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten, frischen Sojakeimlingen in Austernsauce” in der Asia-Ecke, “Gegrilltem Putenfilet auf Tomaten- Lauchrisotto mit Brokkoliröschen” bei den Vitality-Gerichten, “Kaiserschmarrn mit Apfelmus und Zimt- Zucker” bei den traditionell-regionalen Speisen und schließlich “Gebratenes Pangasiusfilet in Ingwer- Kokossauce an Sesamkartoffeln” bei den Globetrotter-Mahlzeiten. Ich entschied mich heute mal für den Fisch, auch wenn die Pute oder das Rindfleisch mit Erbsenschoten ebenfalls durchaus verlockend klangen. Das ganze wertete ich dann noch mit einem Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke auf.

Pangasiusfilet in Ingwer-Kokossauce

Eine wirklich gute Entscheidung wie ich feststellen musste. Das Pangasiusfilet selbst, das man offensichtlich noch mit einer dünnen Kruste aus Ei bedeckt war, erwies sich als angenehm zart, wohlschmeckend und ohne Gräten. Dazu passte die Ingwer-Kokos-Sauce wirklich perfekt, die einen angenehm fruchtigen Geschmack abgab. Dazu noch einige Tropfen der Zitronen, die man sich dazu nehmen konnte – wirklich sehr lecker. Auch schließlich die Sesamkartoffeln, im Grunde genommen kleine Salzkartoffeln, die man mit zusätzlichen Sesamkörnern aufgewertet hatte, erwiesen sich als durchaus schmackhaft und passend, auch wenn man den Sesamgeschmack nur minimal heraus schmeckte. Das Gemüse, bestehend aus Möhren, Erbsen, Bohnen, Blumenkohl und Schwarzwurzeln, war schließlich jedoch leider nur mittelmässig, da es mal wieder stark abgekühlt war und, so erschien es mir zumindest, eher Massenware war. Aber abgesehen davon ein wirklich gelungenes Menu und ein gutes Wochenabschluss.
Das Pangasiusfilet war heute dann auch wohl das meist genommene Menu, danach kamen die Asia-Menus und Putenfilet gleich auf und dann erst das der Kaiserschmarrn, der wie ich feststellte auch in kleineren Portionen als Nachtisch genutzt wurde. Eigentlich keine schlechte Idee. Aber ich selbst war satt – aber vielleicht greife ich das nächste mal am Freitag (was wohl erst 2010 sein wird) darauf zurück.

Mein Abschlußurteil:
Pangasiusfilet: ++
Ingwer-Kokos-Sauce: ++
Sesamkartoffeln: ++
Mischgemüse: +

Holzfällersteak & Röstkartoffeln [17.12.2009]

Heute entschied ich mich mal für das “Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln” aus dem Bereich Globetrotter. Zuerst war ich zwar dazu geneigt, den angekündigten “Sauerbraten mit Kartoffelknödel und Blaukraut” bei den traditionellen Gerichten zu wählen, aber als ich sah dass man das Blaukraut doch Mischgemüse ersetzt hatte, ließ ich es doch bleiben. Die “Tortelloni al pesto basilico” bei Vitality kamen für mich leider nicht in Frage. Der Asia-Bereich mit seinen “Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce” oder “Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce” sah zwar auch nicht schlecht aus, aber ich hatte meine Wahl getroffen. Dazu nahm ich mir noch ein Löffel mit Röstzwiebeln und ein Schälchen mit Erbsen – dem heute einzigen Gemüse an unserer Gemüsetheke, was einigermaßen zu dem Holzfällersteak passte.

Holzfällersteak & Röstkartoffeln

War gar nicht mal so schlecht muss ich sagen. Das Fleisch war zwar nicht das zarteste, aber dafür war es kaum sehnig und mit wenig Fett. Auch die Röst- bzw. Bratkartoffeln waren in Ordnung, auch wenn ich finde dass sie mit etwas Speck und noch einem Ei dran einen Deut besser gewesen wären. Die Erbsen schließlich erwiesen sich eher so als mittelmässig, denn sie waren bereits nur noch lauwarm. Aber besser als gar kein Gemüse.
Das Holzfällersteak war dann heute auch der Renner, aber ganz dicht gefolgt von dem Sauerbraten. Danach kamen etwa gleich auf die Asia-Gerichte und die Tortellini.
In der Summe ein ganz gutes, wenn auch nicht überragendes Mittagessen. Das geht hoffentlich noch besser – ich weiß ja dass es hier auch schon hochwertigeres gab.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak: ++
Röstkartoffeln: ++
Erbsen: +

Kartoffel-Fisch-Gemüsepfanne – südfranzösische Art [18.11.2009]

Beim ersten Blick in die Essensvitrine – jenem Ort wo man alle Speisen unseres Betriebsrestaurants vor dem Verzehr noch mal begutachten kann – hätte ich wohl intuitiv “Griechisches Gyros mit Pommes frites und Tzaziki ” gewählt, doch heute nahm ich mir etwas Zeit und sah genauer hin was so angeboten wurde. Die traditionell-regionalen “Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln” hatten es mir nicht so angetan und auch “Kal Tzau Min – Eierreis gebraten mit verschiedenem Gemüse nach Shanghai Art” oder “Kok Sa Mui – Garnelen gebraten mit Gemüse in junger Kokosmilchsauce” reizten mich heute nicht so sehr. Aber die bei den Vitality-Gerichten angebotene “Kartoffel- Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf südfranzösische Art” klang sehr verlockend und sah auch ganz interessant aus – ich entschied mich für dieses Gericht. Dazu gabs noch einen Kirschjoghurt.

Kartoffel-Fisch-Gemüsepfanne - südfranzösische Art

Und ich sollte meine Wahl nicht bereuen. Neben mindestens 2 Sorten Fisch fanden sich in diesem Gericht auch viele Mini-Garnelen, die sich zwischen weichen Kartoffelspalten und reichlich Gemüse tummelten. Ich identifizierte zumindest Zuchini, Zwiebeln und Tomaten – aber es war wohl noch viel mehr drin – allerdings alles sehr klein geschnitten was die Identifikation etwas erschwerte. Einzig Gewöhnungsbedürftig war das nicht gerade geizig verwendete Rosmarin – oben Rechts am Tellerrand ist etwas davon zu sehen – das zwar angenehm im Geschmack war, aber einem doch unbewusst das Gefühl gab, man würde Tannennadeln verzehren. Aber das schmälerte die Qualität des Gesamtgerichtes keinesfalls – ich muss wirklich sagen dass dies eines der wirklich gelungeneren Mahlzeiten war. Der Kirschjoghurt, den man mit einem einzelnen Kinder Schoko-Bon garniert hatte, war aber dann leider etwas sehr dünn geraten – man hätte ihn auch mit dem Strohhalm trinken können – aber geschmacklich erwies er sich als in Ordnung.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffel-Fisch-Pfanne: ++
Kirschjoghurt: +

Hähnchenbrust & Zitronenkartoffeln [13.11.2009]

Zum Freitag standen bei den traditionellen “Germknödel mit Pflaumenmus gefüllt dazu Vanillesauce” und bei den internationalen Gerichten “Gebackenes Seelachsfilet mit Kartoffelsalat und Remouladensauce” zur Auswahl. Im Bereich Vitality bot man “Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provinzialischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln” an und in der Asia-Wok Ecke lockten unter anderem “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsrollen” und “Pad Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce“. Ich war zuerst geneigt das Seelachsfilet zu nehmen, welches mit Sicherheit das meist gewählte Gericht heute war, aber dann entschied ich mich doch um und holte mit die Hähnchenbrust – und das obwohl ich ja erst gestern Hähnchenbrust zu mir genommen hatte. Mit Provencial scheint man es auch irgendwie zu haben in diesem Betriebsrestaurant, man siehe dazu nur hier oder hier. Als Ergänzung kam noch ein kleiner Rhabarberjoghurt hinzu.

Hähnchenbrust & Zitronenkartoffeln

Als ich das Gericht zu betrachtete, befürchtete ich ja sogleich dass ich hier wohl ein relativ trockenes Mahl vor mir hatte, denn die Hähnchenbrust war unpaniert und eine Sauce suchte ich vergeblich. Geflügelfleisch ist ja auch nicht gerade durch seine Saftigkeit bekannt. Aber es erwies sich schließlich als doch nicht ganz so schlimm wie befürchtet, denn das Gemüse aus Zuchiniwürfeln, geschälten Tomatenstücken und Scheibchen von schwarzen Oliven hatte etwas Flüssigkeit mit auf den Teller gebracht und auch die tatsächlich leicht zitronig schmeckenden Kartoffeln besaßen auch etwas Wasser, das sie wohl vom Kochen aufgenommen hatten. Die Hähnchenbrust selbst erwies sich zwar als Qualitativ gut, aber vor allem an den Rändern erkannte man, dass sie wohl etwas zu lange im Ofen gewesen waren. War soweit also Ok, aber ich bereute dennoch ein wenig, nicht das panierte Seelachsfilet gewählt zu haben. Von Hähnchenbrust habe ich glaube ich dann auch erst mal genug für die nächste Zeit.
Der Rhabarberjoghurt schließlich – wie immer eher etwas für einen hohlen Zahn – versöhnte mich dann aber etwas und gab mir das bisschen Restsättigung, das mir noch gefehlt hatte. 😉

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: +
Schmorgemüse: ++
Zitronenkartoffeln: ++
Rhabarberjoghurt: ++