Fleischpflanzerl mit Pilzrahmsauce [01.08.2011]

Nachdem ich ja am Freitag bereits Asiatisch gegessen hatte und auch am Sonntag asiatisch angehaucht gekocht hatte, ließ ich die Angebote der Asia-Thai-Theke wie Pud Pak Raum Mit – Gebratenes frisches Gemüse in Austernsauce oder Gaeng Panang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry heute mal außen vor. Am kalorienoptimalsten schien aus dem Angebot der regulären Küche heute wiederum der Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout, den ich hier schon mal versucht hatte. Aber auch die Tortellini in Schinkensahnesauce bei Globetrotter, welche ich in ähnlicher Form hier schon mal auf dem Tablett gehabt hatte, klangen ganz lecker. Zusätzlich standen auch noch Gebratene Forelle mit Curryreis als Sonderangebot auf der Karte – wohl Reste vom Freitag. Klang gut, sah aber nicht mehr ganz frisch zu sein. Dennoch entschied ich mich heute für das traditionell-regionale Fleischpflanzerl mit Pilzrahmsauce dazu Kartoffelpüree, irgendwie war mir heute danach. Dazu kam noch ein Becher Bayrische Creme von der Desserttheke.

Fleischplanzerl mit Pilzrahmsauce / Meat ball with mushroom cream sauce

Das Kartoffelpüree erwies sich zwar wie üblich als etwas dünner als ich es bevorzuge, dafür erwies es sich aber als angenehm würzig und mit einigen winzigen Gemüsestücken versehen – ich vermute dass man das Püreepulver mit Gemüsebrühe angemacht hatte. Dazu gab es eine angenehm große, mit Zwiebeln gebratene Frikadelle, zu bayrisch Fleischpflanzerl, die in einer cremigen Sauce mit einigen Champignons angemacht war. Die Pilze stammten zwar eindeutig aus der Dose, dafür hatte man aber auch hier eine angenehme Würze erreicht, welche dieses kleine Manko meiner Meinung wieder wett machte. In einem Betriebsrestaurant wäre es außerdem auch ein wenig übertrieben, frische Pilze zu verlangen, oder? Den Abschluss bildete schließlich die lockere Bayrische Creme, eine Art Cremepudding mit Vanillegeschmack, den man mit einigen Schokostreuseln garniert hatte.
Bei den anderen Kantinengästen war der Geschmack heute sehr durchwachsen. Ich meine dass die Asia-Gerichte und das Fleischpflanzerl sich ein enges Rennen um den ersten Platz lieferten, das die asiatischen Gerichte für sich gewinnen konnte. Nach dem Fleischpflanzerl folgten schließlich die Tortellini auf Platz drei, dahinter die Forelle und schließlich das Zucchini-Möhrenragout auf Platz fünf.

Mein Abschlußurteil:
Fleischpflanzerl: ++
Pilzrahmsauce: ++
Kartoffelpüree: ++
Bayrische Creme: ++

Putensteak in Honig-Pfeffersauce [24.06.2011]

Heute fiel mir die Wahl mal wieder sehr leicht. Auf Asiatische Gerichte, es wurden u.a. Gebackene Ananas und Banane sowie Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry angeboten, hatte ich keine Lust, der traditionell-regionale Apfelstrudeln mit Vanillesauce war mir zu süß und der Gebackene Seelachs mit Kartoffelsalat und Remouladensauce bei Globetrotter sagte mir aufgrund des Kartoffelsalats nicht zu. Also entschied ich mich für das Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce, dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren bei Vitality, an dem ich mich hier und hier schon mal gütlich getan hatte. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Tiramusi-Mousse von der Dessert-Theke hinzu.

Pute in Honig-Pfeffer-Sauce / Turkey in honey pepper sauce

Im Gegensatz zu den vorherigen Malen hatte man sich dieses Mal dazu durchgerungen, die Pfefferkörner nicht in ganzen Körnern in die Sauce hinzuzufügen, sondern man hatte die dieses Mal grob zermahlen. Dadurch kam der Pfeffer meiner Meinung nach besser zur Geltung und harmonierte wunderbar mit der restlichen Sauce mit ihrem Honigaroma und den Zwiebelstückchen, die geschmacklich wunderbar zu dem zarten Putensteak passte. Dazu gab es Kartoffelpüree, das man mit ein wenig Karottenstiften und etwas Knollensellerie aufgewertet hatte. Fand ich sehr lecker und gut zueinander passend – kann man wirklich nicht meckern. Und auch am Mousse mit Tiramusi-Geschmack gab es nchts auzusetzen.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste leisteten sich heute Seelachs und Putensteak ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala, den meiner Meinung nach das Putensteak mit hauchdünnem Vorsprung für sich gewinnen konnte. Auf Platz drei folgten schließlich die Asia-Gerichte und auf Platz vier der Apfelstrudel. Dass das Betriebsrestaurant heute nur schwach besucht war brauche ich dabei wohl nicht zu erwähnen – viele haben natürlich den Brückentag genutzt um das Wochenende zu verlängern. Hatte den Vorteil dass es heute nirgendwo zu Warteschlangen kam.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelpüree mit Möhren und Sellerie: ++
Tiramusi-Mousse: ++

Antipasto & Saltimbocca

Heute Abend zog es uns ins Ristorante San Martino im Landgasthof Martinshof in München-Riem um dort zu Abend zu Essen. Dieses Restaurant wirbt damit, die süditalienische Küche nach München zu bringen – ein Versprechen das wir natürlich einmal testen wollten. Zwar mussten wir uns gleich zu Beginn anhören, dass einige der Gerichte nicht mehr verfügbar waren, aber die übersichtliche Auswahl an Angeboten klangen durchgehend wirklich sehr erlesen. Pizza suchte man hier jedoch vergebens – obwohl ich sie ja ursprünglich auch aus dem Süden Italiens stammt – dafür gab es aber verschiedene Nudelgerichte, Suppe, Fisch- und Fleischgerichte sowie verschiedene Salate und natürlich Angebote aus dem Bereich der Antipasto. Dazu gab es natürlich ein breites Angebot an hochwertigen Weinen sowie natürlich auch anderen alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken.
Nach einem kurzen Appetizer aus Weiß- und Olivenbrot wurde das Abendessen schließlich durch einen gemischten Antipasti-Teller eröffnet.

Antipasto

Das Zentrum bildete eine Portion aus frischen Ruccola-Blätter, getoppt von einem dünnem Käsestreifen. Darum angeordnet hatte man geräuscherten Schinken, Pesto, sautierte Salatgurken, geräuchertem Lachs und Mozzarella. Ergänzt mit wahlweise Balsamicoessig oder Olivenöl garniert sowie wieder ergänzt mit etwas Weiß- und Olivenbrot ergab diese hochwertige Zusammenstellung eine wirklich sehr gelungene Zusammenstellung und überaus leckere Vorspeise.
Auf den Hauptgang mussten wir dann leider recht lange warten – es war zwar für einen Montagabend und ein Restaurant in einem Vorort von München viel los, aber die Wartezeit war wirklich hart an der Grenze. Aber das was man uns schließlich servierte kann ich ebenfalls als sehr gelungen Bezeichnen und entschädigte ein wenig für die lange Wartezeit. Ich hatte mich für das Kalbssaltimbocca mit Kartoffelpüree entschieden – ich wollte nach der Variante mit Huhn die ich ja hier und hier schon mal probiert hatte nun endlich mal ein “echtes” Saltimbocca in seiner alla Roma Variante mit Kalb versuchen.

Saltimbocca

Auf einem Bett aus Kartoffelpüree fanden sich drei dünne Kalbsschnitzel, die man stilecht für ein Saltimbocca mit einem Blatt Salbei garniert und schließlich mit dünnem Schinken umwickelt hatte. Das entsprach genau dem was ich mir unter einem echten Saltimbocca alla roma vorstelle: Die zarten Kalbsschnitzel waren angenehm dünn und sowohl das Salbeiblatt also auch der geräucherte Schinken gaben dem ganzen eine wirklich unvergleichlich leckeren Geschmack. Gemeinsam mit dem lockeren Kartoffelpüree und der Sauce ergab das Ganze ein hochwertiges und gelungenes Abendessen. Zwar hätte noch etwas Gemüse das Ganze vollkommen komplettiert, aber auch so bin ich auch so mehr als satt geworden. Für leckere italienische Küche kann ich das San Martino vorbehaltlos weiter empfehlen.

Bratwurstschnecke mit Sauerkraut [02.05.2011]

Während die Asia-Ecke heute mit Phoaxao – Gebratene Reisnudeln mit Asia- Thai Gemüse nach Namainh- Art und Gaeng Massaman Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry lockte, standen im Bereich der regulären Küche neben Spiralnudeln mit Paprikaragout bei Vitality bzw. Griechisches Gyros mit Pommes frites und Tzaziki in der Abteilung Globetrotter heute auch eine traditionell-regionale Bratwurstschnecke mit Sauerkraut und Kartoffelpüree auf der Karte. Einen kurzen Moment Liebäugelte ich zwar noch mit den vegetarischen, asiatischen Reisnudeln, dann entschied ich mich aber doch für die Bratwurstschnecke, die ich mit einem Beerenquark zu meinem heutigen Mittagsmahl komplettierte.

Bratwurstschnecke mit Sauerkraut / fried sausage with sauerkraut

Zwar war dieses Gericht mit Sicherheit kalorientechnisch nicht die allerbeste Entscheidung, aber geschmacklich erwies es sich als wirklich recht gelungen. Die Wurstschnecke, deren Zubereitung und Würzung mich an Fränkische oder Nürnberger Bratwurst erinnerte war noch angenehm heiß und schmackhaft. Dazu gab es lockeres Kartoffelpüree, das sich dieses Mal nicht ganz so dünn wie sonst heraus stellte. Doch am gelungensten fand ich das Sauerkraut, dass mit Nelken, schwarzen Pfefferkörner und Kümmel gewürzt war. Dies erwies sich als wirklich angenehm pikant und aus meiner Sicht sehr schmackhaft angerichtet – und das obwohl ich normalerweise ja nicht so der große Fan von Kümmel bin. Einzig den Beerenquark fand ich dieses Mal nicht so berauschend – die mit reichlich Preiselbeeren Quarkmasse war für meinen Geschmack etwas zu sauer geraten.
Bei den anderen Kantinengästen erwies sich natürlich – ganz wie ich erwartet hatte – das Gyros heute als der größte Renner und landete recht eindeutig auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Bei Platz zwei leisteten sich die Bratwurst und die Asia-Gerichte ein enges Rennen, die meines Eindrucks nach die Asia-Gericht knapp für sich gewinnen konnten. Somit erreicht die Bratwurstschnecke einen sehr guten dritten Platz. Auf Platz vier folgten schließlich die Spiralnudeln mit Paprikaragout, denen auch die lecker anmutenden Fetawürfel mit dem man sie noch zusätzlich garniert hatte leider keine bessere Platzierung bescheren konnte. Kalorientechnisch wären dies Gericht aus meiner Sicht natürlich am optimalsten gewesen – aber heute war mir eben mal wieder nach Fleisch gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Bratwurstschnecke: ++
Sauerkraut: ++
Kartoffelpüree: ++
Beerenquark: +

Rinderroulade mit Kartoffelpüree [08.02.2011]

Zwar klangen sowohl das Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce als auch das Nua Pad Prik – Gebratene Rindfleischstreifen mit frischem Gemüse in Chilisauce aus der Asia-Ecke ganz aktzeptabel, doch ich entdecke in der regulären Küche etwas, das mich weitaus mehr reizte. Das waren aber weniger die Farfalle al peperoni in der Sektion Vitality und auch nicht das heutige Globetrotter-Gericht in Form eines Coq au Vin – Geschmorte Hähnchenkeile in Rotweinsauce auf Tagiatelle – ein Gericht dass ich übrigens hier, hier und hier schon mal probiert hatte. Viel mehr hatte es mit heute die Hausgemachte Rinderroulade mit Kartoffelpüree angetan, welche ich in etwas erweiterter Form hier und hier bereits auf dem Tablett gehabt hatte. Leider hatte man dieses mal die Blaukraut weggelassen und auch an der Gemüsetheke gab es nichts vergleichbares. Daher griff ich dort alternativ bei einer Mischung aus Karotten und Zucchini zu – eine Entscheidung die ich aber bald schon bereuen sollte.

Rindroulade "Bürgerlich" / beef roulade

Bereuen tat ich es deswegen, weil es sich bei diesem Gemüse offensichtlich um die Reste vom gestrigen Zucchini-Möhrenragout und das passte geschmacklich überhaupt nicht zu einer bürgerlichen Rinderroulade. Prinzipiell war es zwar geschmacklich ok, aber Currygemüse und Roulade schmecken einfach zusammen nicht. Also ließ ich die Schale nach einigen Bissen links liegen und konzentrierte mich auf die restlichen Komponenten. Wie üblich war das geschmorte Rindfleisch mit einer Gurke und einigen Karottenstreifen, die mit Baconstreifen umwickelt waren. Sehr lecker muß ich sagen, hier gab es absolut nichts auszusetzen. Auch das Kartoffelpüree erwies sich als geschmacklich zwar in Ordnung, aber ich fand es für meine persönlichen Geschmack etwas zu dünnflüssig geraten. Und das gleiche muss ich leider auch von der ansonsten gut passenden Sauce sagen. In der Summe bereute ich meine Wahl aber nicht.
Und auch die anderen Kantinenbesucher schien heute primär der Rindsroulade zuzusprechen, womit ich diesem Gericht heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zusprechen würde. Auf Platz zwei und eng auf folgte der Coq au Vin und danach die Asiatischen Gerichte auf Platz drei. Platz vier belegten schließlich die Farfalle al peperoni. Zusätzlich konnte ich heute eine recht hohe Anzahl von Personen beobachten die Sushi aßen. Muß mich mal informieren wie das mit den Sushi funktioniert und ob man die vorbestellen muss – habe so etwas lange nicht mehr probiert.

Mein Abschlußurteil:
RInderroulade: ++
Kartoffelpüree: +
Sauce: +
Zuchini-Möhrenragout: +/-