Gebratener Zander auf Rahmsauerkraut mit Kartoffelpüree [30.09.2016]

Heute ging das zweiwöchige Special unseres Betriebsrestaurants zum aktuell hier in München stattfindenden Oktoberfest in die letzte Runde und mit einem Gebratenen Zander auf Rahmsauerkraut und Petersilienwurzelpüree stand ein überaus verlockendes Angebot auf der Karte. Dass man das Petersilienwurzelpüree offensichtlich durch einfaches Kartoffelpüree ersetzt hatte, störte mich dabei nur wenig, immerhin hatte ich diese Woche ja noch nichts mit Fisch und das war die Gelegenheit. Einzig das Gegrillte Putenfilet auf Tomaten-Lauchrisotto mit Brokkoliröschen bei Vitality ließ mich kurz überlegen, ob ich mich anderweitig entscheiden sollte, während die Gefüllten Pfannkuchen mit roter Grütze bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce heute kein näheres Interesse bei mir weckten. Doch die Überlegung war letztlich natürlich nur theoretisch, denn es gab definitiv nicht besseres heute als den Zander und mit gerade einmal 4,30 Euro war er auch was den Preis anging absolut akzteptabel.

Pikeperch on cream sauerkraut with mashed potatoes / Zanderfilet auf Rahmsauerkraut mit Kartoffelpüree

Der auf seiner Haut gebratene, mit Kräutern garnierte Zanderfilet war, wie man es von dieser Sorte Fisch gewohnt ist, wundervoll zart und besaß ein überaus leckeres Aroma. Das Fleisch zerging dabei regelrecht auf der Zunge. Dazu war das mit etwas Rahm verfeinerte Sauerkraut eine ungewöhnliche, aber dennoch irgendwie passende Gemüsebeilage. Das Kartoffelpüree hatte man zusätzlich mit in Rotwein gegarten Zwiebeln garniert, was es aufwertete, aber nicht ganz darüber hinwegtäuschen konnte, dass es sich hier – wie üblich – um ein Instant-Kartoffelpüree handelte, dem irgendwie etwas mehr Aroma gut getan hätte. Daher kann ich hier leider keine volle Punktzahl geben. Dennoch gab es keinen Moment, in dem ich bereite zu diesem Gericht gegriffen zu haben.
Und auch bei den anderen Gästen, wie ich anhand einer in Augenscheinnahme der anderen Tabletts erkennen konnte, erfreute sich das Zanderfilet dem größten Zuspruch und konnte sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die gefüllten Pfannkuchen, die ein klein wenig häufiger gewählt worden waren als das Putenfilet. Die Asia-Thai-Gerichte folgten mit einem kleinen Abstand schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Zanderfilet: ++
Rahmsauerkraut: ++
Geschmorte Zwiebeln: ++
Kartoffelpüree: +

Nürnberger Rostbratwürste mit Sauerkraut & Kartoffelpüree [19.09.2016]

Anlässlich der letztes Wochenende gestarteten Wies’n, dem Oktoberfest, hatte man in unserem Betriebsrestaurant für diese Woche ein kleines Wies’n-Spezial angesetzt, das heute mit einem 1/2 Brathendel mit Kartoffel-Gurkensalat und Brezel im Bereich Globetrotter (warum auch immer dort?) startete. Einen kurzen Moment überlegte ich auch, ob ich dort zuschlagen sollte, doch da ich erst letzten Freitag Kartoffelsalat gehabt hatte,w ar mir heute nicht schon wieder danach. Also sah ich mich erst einmal weiter um und überlegte, ob ich bei den Spaghetti mit Balsamico-Linsen und Ruccola bei Vitality, den Nürnberger Rostbratwürsten mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region oder den Asia-Thai-Gerichten wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen beziehunsgweise dem Cury Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai Curry und verschiedenem Gemüse zugreifen sollte. Schließlich entschied ich mich ganz konserativ für die Rostbratwürste.

Nuremberger rostbratwurst with sauerkraut, mashed potatoes & gravy / Nürnberger Rostbratwürste auf Sauerkraut mit Bratensauce & Kartoffelpüree

Das Kartoffelpüree war mal wieder viel zu dünnflüssig geraten und eindeutig ein Pulverprodukt, das womöglich niemals eine lebende Kartoffel zu Gesicht bekommen hatte, auch wenn es geschmacklich eindeutig danach schmeckte und dahingehend in Ordnung war. Dennoch kann ich hier leider keine volle Punktzahl geben. Die genau abgezählten sechs kleinen Rostbratwürste erwiesen sich aber geschmacklich als gut gelungen und auch am würzigen Sauerkraut gab es nicht auszusetzen. Die Bratensauce wiederum war zwar gut gewürzt und ergänzte gut die anderen Komponenten, aber auch hier muss ich wegen der eher wasserartigen Konsistenz einen kleinen Punktabzug vornehmen. Insgesamt also ein akzeptables, aber leider nicht perfekte Gericht.
Bei den anderen Gästen lag heute mit einem knappen Vorsprung das Wiesenhendel auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala, aber die Rostbratwürste lagen ihm eng auf den Fersen und konnten sich den zweiten Platz sichern. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und die vegetarischen Spaghetti mit Balsamico-Linsen belegten schließlich Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Nürnberger Rostbratwürste: ++
Sauerkraut: ++
Bratensauce: +
Kartoffelpüree: +/-

Bratwurstschnecke auf Weinsauerkraut & Kartoffelpüree [25.07.2016]

Heute war mal wieder einer der typischen Montage, an denen nichts wirklich interessantes auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden war. Der Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette bei Vitality interessierte mich ebenso wenig wie die etwas bleich aussehende Hühnerbrust mit Paprikagemüse und Reis bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Gerichte wie Kao Pad – Gebackenes Asiagemüse in Eierreis in Soja Sauce oder Gaeng Masaaman Nua – Gebratenes Putenfleisch mit verschiedenem Gemüse in Massaman Sauce. Blieben also nur noch die Bratwurstschnecke auf Weinsauerkraut, dazu Bratensauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region. Mehr brauchte ich heute nicht.

Bratwurstschnecke mit Weinsauerkraut & Kartoffelpüree

Die Bratwurstschnecke hätte zwar etwas länger gebraten sein können, aber sie sie war angenehm würzig und auch von der Größe her mehr als ausreichend. Das mit etwas Kümmelsamen versetzte Weinsauerkraut war ebenfalls geschmacklich in Ordnung und das Kartoffelpüree war schön dickflüssig und breiig, so wie es sein sollte. Gemeinsam mit der kleinen, aber ausreichenden Portion würziger Bratensauce ergab sich so ein einfaches, aber akzeptables Mittagsgericht.
Mit deutlichem Vorsprung konnte sich die Bratwurstschnecke auf der Allgemeinen Beliebheitsskala heute den ersten Platz sichern, was bei solchem Angebot aber auch nicht anders zu erwarten gewesen war. Auf Platz zwei folgte die Hühnchenbrust mit Paprikagemüse, die Asia-Thai-Gerichte kamen auf dem dritten Platz und Platz vier belegte schließlich der vegetarische Zucchini-Kartoffelgulasch.

Mein Abschlußurteil:
Bratwurstschnecke: ++
Weinsauerkraut: ++
Bratensauce: ++
Kartoffelpüree: ++

Geschmorte Hähnchenkeule mit Rotweinsauce & Kartoffel-Maispüree [03.05.2016]

Als ich heute die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants durchsah, weckten sowohl die Spaghetti Bolognese mit Parmesan bei Globetrotter also auch die Geschmorte Hähnchenkeule mit Rotweinsauce und Kartoffel-Maispüree bei Tradition der Region mein näheres Interesse, während der Gebratene marinierte Tofu mit Ingwer-Currygemüse oder die Asia-Thai-Angebote wie Kai Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit Gemüse und Moo Pad PrikBai Kraprao – Gebackener Seelachs mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce nicht in die nähere Wahl kamen. Und obwohl die Hähnchenkeule recht mickrig aussah, entschied ich mich für dieses Gericht, denn ich bin ein großer Freund dieses Kartoffel-Maispürees. Auf zusätzliches Gemüse oder ein Dessert verzichtete ich aber.

Braised chicken leg with red wine sauce & mashed potatoes with corn / Geschmorte Hähnchenkeule mit Rotweinsauce & Kartoffel-Maispüree

Die Sauce besaß zwar einen kräftiges, würziges Rotweinaroma, war aber mal wieder dünn wie Wasser, weswegen ich auch heute keine volle Punktzahl gebe. Beim Kartoffel-Maispüree stimmte aber sowohl die Konsistenz als auch der Geschmack. Einziger kleiner Kritikpunkt war die Tatsache, dass man auch die Maiskörner diesmal mit zerkleinert hatte, bei früheren Versionen waren ganze Körner im Kartoffelpüree gewesen – aber das lasse ich nicht in die Endnote einfließen. Die Hähnchenkeule schließlich war zwar, wie bereits angemerkt, sehr klein geraten, jedoch reichte ihre Fleischausbeute trotz der großen Portion Pürees aus, um ein ausgewogenes Gericht zu liefern. Ich war mit meiner Wahl sehr zufrieden – zumal ich von einem Kollegen des die Spaghetti gewählt hatte erfuhr, dass die Bolognese heute scheinbar nicht so der Hit gewesen war.
Da das aber nicht vorauszusehen gewesen war, waren die Spaghetti Bolognese heute mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Angeboten heute das am meisten gewählte Gericht und belegte Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, die ich meinte noch etwas häufiger auf den Tabletts zu sehen als die somit drittplatzierte Hähnchenkeule. Auf Platz vier folgte schließlich der Tofu auf Ingwer-Currygemüse.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenkeule: ++
Rotweinsauce: +
Kartoffel-Maispüree: ++

Nürnberger Rostbratwürstchen mit Weinsauerkraut & Kartoffelpüree [22.02.2016]

Die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants bot am heutigen Montag wenig überraschendes. Im Bereich der westlichen Gerichte wurden Gebackene Polentaschnitten mit Ratatoille im Abschnitt Vitalityangeboten, außerdem gab es 6 Stück Nürnberger Rostbratwürstchen mit mit Weinsauerkraut und Kartoffelpüree bei Tradition der Region und ein Gebratenes Putensteak “Zigeuner Art” mit Country Potatoes bei Globetrotter. An der Asia-Thai-Theke standen Knusprige Frühlingsrollen und Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai Curry und verschiedenem Gemüse auf dem Speiseplan. Zuerst liebäugelte ich zwar mit dem Putensteak, aber dann entsann ich mich an meine Enttäuschung Ende Januar mit dem Schweineschnitzel “Zigeuner Art”, was mich letztlich dazu bewog bei den Nürnberger Rostbratwürstchen zuzugreifen. Auf zusätzliches Gemüse, Salat oder Dessert verzichtete ich aber heute mal wieder.

Nuremberger bratwursts with sourcrout, gravy & mashed potatoes / Nürnberger Rostbratwürste mit Weinsauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree

Die Würstchen waren würzig, knackig und gut durchgebraten, so wie ich es erwartet hatte, dazu war eine leicht dickflüssige und ebenfalls würzige Bratensauce serviert worden, die geschmacklich sehr gut zu den Würstchen passte. Und auch am Weinsauerkraut, dass man mit etwas Kümmel zubereitet hatte, gab es nichts auszusetzen. Nur beim Kartoffelpüree muss ich wieder einen kleinen Abzug vornehmen, denn es war wie so häufig recht dünnflüssig geraten und höchstwahrscheinlich aus Pulver angerührt. Dennoch bereute ich meine Entscheidung insgesamt nicht.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute Bratwürste und Putensteak ein unglaubliches knappes Kopf-an-Kopf-Rennen. Ich musste die bereits geleerten Tabletts in den Rückgabewagen hinzu ziehen, um letztlich den Bratwürsten diese Position zubilligen zu können. Das Putensteak folgte somit auf Platz zwei, die Asia-Gerichte belegten den dritten Platz und die Polentaschnitten folgten auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Röstbratwürstchen: ++
Bratensauce: ++
Weinsauerkraut: ++
Kartoffelpüree: +