Nürnberger Rostbratwürstchen mit Weinsauerkraut & Kartoffelpüree [22.02.2016]

Die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants bot am heutigen Montag wenig überraschendes. Im Bereich der westlichen Gerichte wurden Gebackene Polentaschnitten mit Ratatoille im Abschnitt Vitalityangeboten, außerdem gab es 6 Stück Nürnberger Rostbratwürstchen mit mit Weinsauerkraut und Kartoffelpüree bei Tradition der Region und ein Gebratenes Putensteak “Zigeuner Art” mit Country Potatoes bei Globetrotter. An der Asia-Thai-Theke standen Knusprige Frühlingsrollen und Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai Curry und verschiedenem Gemüse auf dem Speiseplan. Zuerst liebäugelte ich zwar mit dem Putensteak, aber dann entsann ich mich an meine Enttäuschung Ende Januar mit dem Schweineschnitzel “Zigeuner Art”, was mich letztlich dazu bewog bei den Nürnberger Rostbratwürstchen zuzugreifen. Auf zusätzliches Gemüse, Salat oder Dessert verzichtete ich aber heute mal wieder.

Nuremberger bratwursts with sourcrout, gravy & mashed potatoes / Nürnberger Rostbratwürste mit Weinsauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree

Die Würstchen waren würzig, knackig und gut durchgebraten, so wie ich es erwartet hatte, dazu war eine leicht dickflüssige und ebenfalls würzige Bratensauce serviert worden, die geschmacklich sehr gut zu den Würstchen passte. Und auch am Weinsauerkraut, dass man mit etwas Kümmel zubereitet hatte, gab es nichts auszusetzen. Nur beim Kartoffelpüree muss ich wieder einen kleinen Abzug vornehmen, denn es war wie so häufig recht dünnflüssig geraten und höchstwahrscheinlich aus Pulver angerührt. Dennoch bereute ich meine Entscheidung insgesamt nicht.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute Bratwürste und Putensteak ein unglaubliches knappes Kopf-an-Kopf-Rennen. Ich musste die bereits geleerten Tabletts in den Rückgabewagen hinzu ziehen, um letztlich den Bratwürsten diese Position zubilligen zu können. Das Putensteak folgte somit auf Platz zwei, die Asia-Gerichte belegten den dritten Platz und die Polentaschnitten folgten auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Röstbratwürstchen: ++
Bratensauce: ++
Weinsauerkraut: ++
Kartoffelpüree: +

Geschmorte Wirsingroulade mit Specksauce & Kartoffelpüree [07.12.2015]

Diese Woche startete wieder einmal eine Sonderaktion in unserem Betriebsrestaurant: Die Eintopfwoche mit dem Zusatz “All you can eat”, also Nachfüllen bis man satt ist oder der Arzt kommt. 😉 Diese Aktion startete heute mit einem Bauerneintopf mit Würstchen, zu dem es frisches Bauernbrot gab. Und ich dachte ernsthaft darüber nach, bei diesem Gericht zuzugreifen, denn auf das Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Zitronenecke und Kartoffel-Gurkensalat in der Sektion Globetrotter verspürte ich ebenso wenig Appetit wie auf die Schupfnudelpfanne mit Spitzkohl und Apfel bei Vitality oder die Asia-Gerichte wie Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Erdnußsauce nach Shanghai-Art oder Curry Kai – Putenfleisch mit gelben Thai-Curry und verschiedenem Gemüse. Doch dann fiel mein Blick auf die Geschmorte Wirsingroulade mit Specksauce und Kartoffelpüree im aus dem Bereich Tradition der Region der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants und ich beschloss, dass dies eine würdige Alternative zum Eintopf war. Auf zusätzliches Gemüse, Salat oder ein Dessert verzichtete ich aber.

Braised savoy roulade with bacon sauce & mashed potatoes / Geschmorte Wirsingroulade mit Specksauce & Kartoffelpüree

Leider erwies sich die Entscheidung im Nachhinein als doch nicht so Vorteilhaft, wie ich es mir erhofft hatte. Die Wirsingblätter, in die man das lockere, aber nur gering gewürzte Hackfleisch der Roulade eingewickelt hatte, waren zwar gar, aber sehr widerspenstig beim schneiden – hinzu kam dass die normalen Messer in unserem Betriebsrestaurant mit Sicherheit schon bessere und vor allem schärfere Tage erlebt hatten. Absolut essbar, aber noch deutlich Verbesserungswürdig. An der würzigen Specksauce gab es nichts auszusetzen, aber das höchstwahrscheinlich aus Pulver angerührte Kartoffelpüree ließ von seiner Konsistenz ebenfalls etwas zu wünschen übrig und hätte dickflüssiger sein können. Ich bin zwar satt geworden, aber vielleicht wäre ich mit dem Eintopf doch besser bedient gewesen.
Bei den anderen Gästen war es natürlich – ganz wie erwartet – das Schnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat, das mit deutlichem Vorsprung vor den anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala erobern konnte. Auf Platz zwei sah ich die Wirsingroulade und den dritten Platz teilten sich meiner Meinung nach der Bauerneintopf und die Asia-Gerichte. Auf Platz vier folgten schließlich die Schupfnudeln mit Spitzkohl und Apfel.

Mein Abschlußurteil:
Wirsingroulade: +
Specksauce: ++
Kartoffelpüree: +

Geräuchertes Kasseler mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree [12.10.2015]

Zwar stand heute mir Chili con Carne, dazu Baguette im Bereich Globetrotter eines meiner Lieblingsgerichte auf der Speisekarte, doch da ich heute bis nach 13:00 Uhr im Meeting saß – und das gleich an meinem ersten Tag nach dem Urlaub – geschah es heute, dass das genau dieses Chili ausverkauft war und somit für mich nicht mehr zur Verfügung stand. Zuerst überlegte ich noch, ob ich auf die Asia-Thai-Gerichte wie Knusprige Frühlingsröllche oder Gang Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnuss-Sauce bzw. den Kartoffe-Kürbisauflauf mit Bechamel gratiniert bei Vitaliy ausweichen sollte, entschied mich dann aber doch für das Geräuchertes Kasseler mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree, das im Abschnitt Tradition der Region auf dem heutigen Speiseplan stand. Auf ein Dessert verzichtete ich heute aber mal – zumal die Dessert-Theke auch schon stark ausgedünnt war.

Smoked pork chop with sauerkraut, gravy & mashed potatoes / Geräuchertes Kasseler mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelpüree

zwar hatte ich ein recht kleines Stück vom Kasseler bekommen, das sich auch als etwas durchwachsen erwies, aber Qualitativ war es so weit in Ordnung dass ich hier von einem Punktabzug absehen kann. Vor allem in Kombination mit der würzigen, mit etwas Kümmel versetzten Bratensauce war es sehr lecker. Und etwas Kümmel fand sich auch im Sauerkraut, das sich ebenfalls als überaus schmeckhaft erwies. Nur beim Kartoffelpüree kann ich leider keine volle Punktzahl geben, denn die eindeutig aus Pulver angerührte und nicht etwa aus frischen Kartoffeln hergestellte Sättigungsbeilage war heute mal wieder sehr dünn geraten. Zwar absolut essbar, aber eben noch stark Verbesserungswürdig.
Da ich heute wie bereits einleitend erwähnt erst sehr spät zum Essen kam und außerdem auch nicht mehr alle Gerichte verfügbar waren, muss ich heute auf die Aufstellung eines Allgemeinen Beliebtheitsskala verzichten. Es ist aber anzunehmen, dass sich das Chili wohl besonders großen Beliebtheit erfreute, da es ja als einziges Gericht nicht mehr angeboten wurde. Ob es damit gleich den ersten Platz verdient oder man einfach nur die Menge schlecht kalkuliert hatte,

Mein Abschlußurteil:
Kasseler: ++
Bratensauce: ++
Sauerkraut: ++
Kartoffelpüree: +/-

Bratwurstschnecke mit Sauerkraut & Kartoffelpüree [14.09.2015]

Das heutige Angebot unseres Betriebsrestaurants bot zwar keine großen Überraschungen, aber die Gerichte auf der Speisekarte konnte man durchgehend als Klassiker bezeichnen. Neben Poh Piard Thord – Knusprigen Frühlingsröllchen und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke fanden sich die guten alten Spaghetti mit Balsamicolinsen im Abschnitt Vitality, eine Bratwurstschnecke mit Sauerkraut und Kartoffelpüree als Hausmannskost bei Tradition der Region und schließlich, um ein wenig Exotik in das Speiseangebot zu bringen, eine Hähnchenbrust “Hawaii” mit Currysauce und Reis im Abschnitt Globetrotter. Wären die Spaghetti mit Balsamicolinsen mit roten Linsen gemacht gewesen und hätte man noch frischen Ruccola dazu serviert, hätte ich mich vielleicht zu diesem Angebot hinreißen lassen, doch so liebäugelte ich kurz mit den Hähnchenbrust und entschied mich dann doch für die Bratwurstschnecke. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Grießbrei mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Coiled bratwurst with sauerkraut & mashed potatoes / Bratwurstschnecke mit Sauerkraut und Kartoffelpüree

Die angenehm große Bratwurstschnecke hätte zwar einen kleinen Moment länger gebraten werden dürfen, aber was Konsistenz und Geschmack anging gab es hier nichts auszusetzen. Und auch das mit Kümmel gewürzte Sauerkraut gab keinen Grund zur Kritik, selbst das Kartoffelpüree erwies sich – obwohl mit ziemlicher Sicherheit aus Pulver und nicht aus frischen Kartoffeln hergestellt – erwies sich als recht gut gelungene Sättigungsbeilage. Einzig bei der mit Zwiebeln versetzten, dunklen Bratensauce hätte ich mir eine etwas dickflüssigere Konsistenz gewünscht, aber da auch sie sowohl geschmacklich in Ordnung war und auch gut in die Gesamtkomposition des Gerichts passte, sehe ich hier mal von einem Punktabzug ab. Der Grießbrei mit Vanillegeschmack und roter Grütze mit zahlreichen Fruchtstückchen von Kirsche und Himbeere schloss das heutige Mittagsmahl schließlich sehr schmackhaft ab.
Bei den anderen Gäste lieferten sich heute Bratwurst und Hähnchenbrust ein recht enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die Bratwurst konnte sich aber schließlich mit einem kleinen, aber deutlich erkennbaren Vorsprung durchsetzen und die das mit Ananasscheibe und Käse überbackene Geflügelgericht auf Platz zwei verweisen. Den dritten Platz belegten schließlich die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgten schließlich die Spaghetti mit Balsamicolinsen.

Mein Abschlußurteil:
Bratwurstschnecke: ++
Bratensauce: ++
Sauerkraut: ++
Kartoffelpüree: ++
Grießbrei mit roter Grütze: ++

Hähnchenkeule mit Salbei & Schinken auf Rotweinjus [08.09.2015]

Die 3 Stück griechische Bifteki mit frischen Zwiebeln und Tzatziki, dazu Reis im Bereich Globetrotter klangen schon mal sehr gut, aber da ich gestern bereits Reis gehabt hatte sah ich erst einmal weiter um und entdeckte mit einer Schupfnudelpfanne mit Spitzkohl und Apfel bei Vitality ein weiteres Gericht, das mein Interesse weckte. Doch getoppt wurde dies noch von der Gebackene Hähnchenkeule mit Salbei und Schinken auf Rotweinjus und Kartoffel-Maispüree, das heute im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte stand. Da die Asia-Gerichte wie Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce Pla Pad Ped – Geckenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse das nicht übertreffen konnte, fiel meine Wahl also auf dieses Gericht. Dazu gesellte sich noch eine kleine Schale Grüne Bohnen mit Tomatenstückchen von der Gemüsetheke und ein Becherchen Waldbeerencreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Baked Chicken leg with sage & bacon on red wine sauce & mashed potatoes with corn / Gebackene Hähnchenkeule mit Salbei & Schinken auf Rotweinjus & Kartoffel-Maispüree

Die Hähnchenkeule war zwar nicht die allergrößte, aber die Fleischausbeute an zarten Geflügelfleisch, das sich auch angenehm leicht vom Knochen lösen ließ, war im Verhältnis zu der heute angenehm würzig geratenen Rotwein-Cremesauce und der mit ebenfalls zerkleinertem Mais versetzten Kartoffelpürees war absolut ausreichend. Und auch der schön knusprige Schinkenstreifen und das Blatt Salbei passten gut in die geschmackliche Gesamtkomposition, ebenso wie sich die mit zahlreichen Tomatenstücken versetzten und mit grünen Bohnen wunderbar zu dem Gericht passten. Darüber dass sie nicht mehr ganz heiß waren sehe ich dabei mal großzügig hinweg. Der Becher sahniger Waldbeerencreme, der auf einer Schicht roter Beerengrütze mit zahlreichen Fruchtstücken serviert und mit Stücken von Traube und Pflaume sowie einigen Pistaziensplittern garniert war, schloss da heutige Mittagsmahl schließlich sehr gelungen ab.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, konnte man erkennen dass die Bifteki heute mit knappen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnten, aber die Hähnchenkeule mit Salbei und Schinken ihnen dicht auf den Fersen war und sich einen guten zweiten Platz sichern konnte. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf einem guten vierten Platz folgte schließlich die Schupfnudelpfanne mit Spitzkohl und Apfel.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenkeule mit Schinken & Salbei: ++
Rotweinjus: ++
Kartoffel-Maispüree: ++
Bohnengemüse: ++
Waldbeerencreme: ++