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Paprikarahmschnitzel mit Kartoffelröstinchen [16.01.2012]

Monday, January 16th, 2012

Zwar stand auch am heutigen Montag mit einer Gemüsepfanne auf mediterrane Art mit Kräuterrisotto vom Weichweizen bei Vitality ein leichtes Angebot zur Verfügung, aber irgendwie sprach mich das Gericht visuell nicht so recht an, also sah ich mich nach etwas anderem um. Einen Moment überlegte ich an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen, wo heute Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Gai Pad Bai Krapao – Gebratenes Hähnchenfiletstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum auf der Speisekarte standen, aber dann entdeckte ich neben dem Coq au Vin – Geschmorte Hähnchenkeule in Rotweinsauce auf Tagliatelle bei Globetrotter heute auch mal wieder das traditionell-regionale Paprikarahmschnitzel mit Kartoffelröstinchen. Das erschien mir recht verlockend, also wählte ich dieses Angebot und ergänzte es mit einigen Pariser Möhren von der Gemüse- und einen Pfirsichquark von der Dessert-Theke.

Paprikarahmschnitzel mit Kartoffelröstinchen

Zwar war das unpaniert gebratene Schnitzel nicht mehr ganz heiß, aber der Grad der Abkühlung war nicht stark genug dass ich das negativ in die Wertung einfließen lassen möchte – mit ein wenig Temperaturverlust muss man in der Kantine immer rechnen. Außerdem machte die würzig-fruchtige Rahmsauce mit reichlich Paprikastreifen, welche man in ausreichender aber nicht überladener Menge auf den Teller getan hatte, diesen kleinen Schnitzer absolut wett. Die knusprigen vier Rösti-Taler (oder Kartoffelröstinchen wie man sie in der Beschreibung nannte) gaben schließlich auch keinen Grund zur Kritik. Anders bei den Pariser Karotten, über deren nur noch leichte Temperaturverluste ich noch hinweg gesehen hätte, aber die außerdem zur Hälfte auch noch nicht lang genug gekocht und für meinen Geschmack etwas hart geraten – daher muss ich hier leider einen Abzug geben. Der Pfirsichquark wieder erwies sich von der Konsistenz her als angenehm fest und fruchtig ohne zu süß zu sein – hier also kein Grund für Beanstandungen. In der Summe konnte ich also durchaus zufrieden sein mit meiner heutigen Wahl – auch wenn sie Kalorientechnisch bestimmt nicht die optimalste Entscheidung gewesen ist.
Und heute lag ich mit meiner Wahl konform mit dem übrigen Kantinenpublikum, denn das Paprikarahmschnitzel lag heute ohne jeglichen Zweifel auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten heute mal der Coq au Vin noch knapp vor den Asia-Gerichten die ja sonst üblicherweise den zweiten Platz belegen und somit heute auf Platz drei verdrängt wurden. Auf dem vierten Platz folgte schließlich die Mediterrane Gemüsepfanne. Trotz der kleinen Verschiebung an der Spitze dann aber eine weitgehend übliche Platzierung.

Mein Abschlußurteil:
Schnitzel: ++
Paprikarahmsauce: ++
Kartoffelröstinchen: ++
Pariser Karotten: +
Pfirsichquark: ++

Fischgrillteller [04.12.2009]

Friday, December 4th, 2009

Das Angebot zum Freitag war mal wieder sehr durchwachsen. Im Bereich Vitality stand “Mariniertes Hühnerfleisch mit Ingwersauce dazu Vollkornspaghetti” auf dem Plan, die traditionell-regionale Ecke bot “Apfelstrudel mit Vanillesauce, bei den Asia-Gerichten gab es “Gebackene Ananas und Banane” sowie “San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce” und bei den Globetrotter-Mahlzeiten lockte “Fischgrillteller mit Grilltomate und Röstinchen” für das ich mich letztlich entschied.

Fischgrillteller

Eine wirklich gute Wahl wie sich schnell herausstellte, denn man hatte hier gleich drei Sorten Fisch zu einer sehr schmackhaften Auswahl zusammengestellt. Oben thronte eine Riesengarnele, darunter ein großes Stück Lachsfilet mit Haut und ganz unten schließlich ein noch größeres Stück eines hellen Fisch, den ich leider nicht näher identifizieren konnte. Dazu gab es drei Röstis, eine mit Käse überbackene, halbe Tomate sowie jeweils eine Scheibe Zitrone und ein Stück Kräuterbutter zum garnieren – die Zitrone wohl eher für den Fisch und die Kräuterbutter für die Röstis. Einzig an den Röstis habe ich heute eine Kleinigkeit auszusetzen, denn sie waren nicht ganz so knupsrig wie man es sich gewünscht hätte und auch nicht mehr ganz so heiß – aber darüber kann man auch großzügig hinweg sehen.
In der Summe ein wirklich sehr leckeres Mittagsmenu, das wohl heute meiner Beurteilung nach auch ungeschlagen das am häufigsten genommene war. Auf Platz zwei lagen wahrscheinlich das marinierte Hühnerfleisch, eng gefolgt von einem der Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Fisch: ++
Röstis: +

Paprikarahmschnitzel [03.11.2009]

Tuesday, November 3rd, 2009

Auch am heutigen Welttag des Mannes bot die Kantine mal wieder eine interessante Auswahl sowohl für uns gestand’ne Mannsbilder als auch die reichlichen weiblichen Kollegen. 😉 Sowohl das “Pikantes Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis” aus dem Vitality-Bereich als auch das “Paprikarahmschnitzel mit Kartoffelröstinchen” bei den regionalen Gerichten oder schließlich bei den Globetrotter-Mahlzeiten der “Lammbraten ‘Griechischer Art’ mit Bratkartoffeln” klangen sehr gut. “Gebratener Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce” war wiederum nichts für mich und die anderen beiden Asia-Gerichte: “Gung Pao Kai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse” sowie “Gebratene Krabben und Tintenfisch mit Gemüse in Tom Sai Sauce” klangen zwar gut, aber ich wollte doch eher etwas Westliches speisen. Meine erste Wahl war der Griechische Lammbraten und ich stand bereits in der Schlange um mir eine Portion zu holen als ich feststellen musste, dass die “Bratkartoffeln” eher gebratenen Salzkartoffeln glichen als dem was ich unter Bratkartoffeln verstehe. Daher schwenkte ich dann noch schnell um und holte mir das Paprikarahmschnitzel. Dazu nahm ich mir – ausnahmsweise mal – eine Portion Naturjoghurt mit roter Grütze als Nachtisch. Im Nachhinein gesehen wäre natürlich auch das Linsencurry noch interessant gewesen, doch als mir dieser Gedanke kam hatte ich bereits meine Portion und zurückgeben ist zu diesem Zeitpunkt leider nicht möglich.

Paprikarahmschnitzel

Das erste was auffiel war die Tatsache, dass dieses Schnitzel offensichtlich kein Friteusenprodukt war, sondern richtig gebraten wurde. Wie man ja weiß besitzen Friteusenschnitzel eine eher helle Panade. Das Fleisch selbst war angenehm dünn geklopft und war aus meiner Sicht von guter Qualität, denn es fanden sich kein Fett, sehnige Stellen oder schlecht kaubare Stellen. Dazu die Paprika-Rahm-Sauce mit Streifen von grüner, roter und gelber Paprika, die zwar etwas schärfer hätte sein können, aber ebenfalls sehr gut mundete. An den Kartoffelröstinchen, ich hätte eher Kartoffeltaler gesagt, gab es schließlich auch nicht auszusetzen, denn sie waren heiß, außen knusprig und innen weich so wie ich es mag. Einzig etwas Gemüse fehlte – doch am Gemüsebuffet fand ich nichts, was so recht dazu gepasst hätte, daher hatte ich dann doch darauf verzichtet. Der winzige Nachtisch mit einer roten Grütze in der sich Kirschen und ich glaube auch Preiselbeeren fanden, schloß das Mittagsmahl schließlich gut ab.

Mein Abschlußurteil:
Schnitzel: ++
Paprika-Rahm-Sauce: ++
Kartoffelröstinchen: ++
Joghurt mit roter Grütze: ++