Gebackener Seelachs mit Remoulade & hausgemachten Kartoffelsalat [16.03.2018]

Heute fanden sich mal wieder gleich drei Gerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, die mich auf die eine oder andere Art reizten. Zum einen hatte man den Restauranteigenen Steinofen mal wieder angeworfen und bot eine frisch gebackene Ofenfrische Pizza Salami und Champignons an, aber auch mit den Reiberdatschi mit Apfelmus, eine der wenigen Süßspeisen die ich als Mittagessen akzeptiere, bei Tradition der Region wären etwas für mich gewesen. Und natürlich der Gebackener Seelachs mit Remoulade und hausgemachten Kartoffelsalat bei Globetrotter, denn ich hatte zum einen schon länger keinen Fisch mehr gegessen und war außerdem ein großer Fan des neuen, hausgemachten und lauwarmen Kartoffelsalats, den man ja seit einiger Zeit servierte. An den Asia-Gerichten wie Frisch gebratenes Gemüse in Austernsauce oder Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse und rotem Thaicurry in Kokosmilchsauce hatte ich kein näheres Interesse. Ich glaube es war auch diese Aussicht mal wieder diesen einfachen, aber überaus leckeren Kartoffelsalat zu genießen, die mich dazu bewog letztlich beim Seelachs zuzugreifen. Dazu durfte natürlich, wie üblich, die Zitronenecke nicht fehlen.

Baked coalfish with remoulade & homemade potato salad / Gebackener Seelachs mit Remoulade & hausgemachten Kartoffelsalat

Wie erwartet handelte es sich auch heute wieder um den selbst gemachten Kartoffelsalat, der zwar nicht mehr ganz lauwarm war, dafür aber mit reichlich Kräutern und einem angenehm säuerlichen Schuss Essig sehr lecker angemacht war. Dazu ein nicht allzu großes, aber absolut ausreichendes Stück gebackenen Seelachsfilets mit einer dünnen, angenehm knusprigen Panade und reichlich zarten und einigermaßen saftigen Fischfilets ohne Gräten. Garniert mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecke und reichlich von der mild-würzigen Remoulade ergab sich ein überaus schmackhaftes Mittagsmahl. Ich war mit meiner Entscheidung sehr zufrieden.
Beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute die Pizza und das Seelachsfilet ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen und ich war der Meinung, dass ich den Fisch etwas häufiger auf den Tabletts der anderen Gäste gesehen zu haben. Somit landete dieses Gericht, das auch meine Wahl gewesen war, auf dem ersten Platz, aber sehr eng gefolgt von der Pizza. Auf dem dritten Platz sah ich die Asia-Gerichte und die Reiberdatschi landeten schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++

Gebackener Rotbarsch mit Remoulade & hausgemachtem Kartoffelsalat [14.02.2018]

Passend zum heutigen Aschermittwoch bot unser Betriebsrestaurant nicht nur eines, sondern gleich zwei Fischgerichte an. Am meisten davon reize mich der Gebratene Zander mit Dijon-Senfkruste, dazu Pastinakenpuree und Dillhollandaise aus dem Abschnitt Vitality, denn der Gebackener Rotbarsch mit Remoulade und hausgemachten Kartoffelsalat bei Globetrotter erinnerte mich vom Aussehen und der Zusammenstellung stark an das Backhendl mit Kartoffelsalat von letzter Woche. Dass es außerdem noch bei Tradition der Region ein Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites und Zitronenecke gab versuchte ich dabei zu ignorieren, denn mir lag der Appetit heute nach Fisch. Daher kamen auch die Asia-Gerichte wie Taohoo Tad – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce für mich nicht in die nähere Auswahl. Ebenso schloss ich das Zusatzangebot, eine Ofenkartoffel mit Kräuterquark heute für mich aus.
Soweit der Plan. Doch leider dauerte unser tägliches Statusmeeting, das immer vor dem Mittagessen abgehalten wird, heute etwas länger als sonst, weswegen wir mit etwa einer halben Stunde Verspätung erst ins Betriebsrestaurant kamen. Und zu meinem Erschrecken musste ich feststellen, dass der Zander bereits ausverkauft war. Das habe ich bisher selten erlebt und ich war wirklich enttäuscht – vor allem weil wegen des Faschings und den daher stattfindenden Faschingsferien sowie weniger als sonst los war. Aber ich musst wohl damit leben und griff daher zum Rotbarsch. Die Zitronenecken dazu “klaute” ich mir aus der Schale an der Schnitzeltheke – denn zu Fisch gehört für mich einfach Zitronensaft.

Baked redfish with remoulade & homemade potato salad / Gebackener Rotbarsch mit Remoulade & hausgemachten Kartoffelsalat

Wie bereits vermutet handelte es sich bei dem Kartoffelsalat wieder um die lauwarme, verbesserte Variante, die ich bereits mit dem oben erwähnten Brathendl kennen und schätzen gelernt hatte. Doch beim Rotbarsch selbst hatte ich kein so schönes Stück erwischt, denn die Panade war an den schmalen Kanten teilweise etwas zu knusprig gebacken und auch das zarte und saftige Fischfilet im Inneren war nicht zwar in Ordnung, hätte aber noch ein Stück größer sein können. Da halfen auf der Zitronensaft und die mal wieder überaus gut gelungene Remoulade nicht viel. Es war nicht schlecht, ich war gerade noch zufrieden, aber es hat auch schon bessere Fischgerichte hier gegeben. Und mit dem Zander wäre ich bestimmt besser bedient gewesen – aber da war ich ja leider zu spät gekommen.
Natürlich kann ich nicht sagen, wie gut der Zander insgesamt abgeschnitten hat, weswegen ich ihn auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala auch nicht einordnen kann, aber für die Zeit meines Aufenthalts war das Schnitzel wohl das beliebteste Gericht und belegte den ersten Platz, enger als gedacht gefolgt vom Rotbarsch aus Platz zwei. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgte demnach die Ofenkartoffel.

Mein Abschlußurteil:
Rotbarsch: +
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++

Backhendl mit Preisselbeeren & lauwarmen Kartoffelsalat [07.02.2018]

Mein erster Gedanke war heute zwar gewesen, beim Mexikanische Tortillawrap mit Wildlachswürfel mit Sauce Bernaise und kleinem Salat aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen, doch die Realität, sprich das angebotene Gericht, entsprach dann doch nicht ganz meinen Erwartungen. Daher wich ich kurzentschlossen auf das Backhendl mit Preisselbeeren und lauwarmen Kartoffelsalat bei Tradition der Region aus, denn die Spinat-Ricottacanneloni mit Tomatensauce und Bechamel überbacken bei Globetrotter sah ich ebenso wenig als tragbare Alternative wie die Asia-Thai-Angebote wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse und Koriandersauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce. An der Gemüsetheke gab aber es leider keine passende Gemüsbeilage und einen Salat zum Kartoffelsalat hielt ich für unpassend.

Fried chicken with cranberries & lukewarm potato salad / Backhendl mit Preisselbeeren & lauwarmen Kartoffelsalat

Ich hatte ja in diesem Beitrag aus dem Hospital vor etwa einer Woche mal erwähnt, dass es nie warmen Kartoffelsalat in unserem Betriebsrestaurant gibt. Kaum bin ich zurück, serviert man doch tatsächlich warmen Kartoffelsalat – als würde jemand lesen war ich schreibe. Aber das wird wohl eher ein Zufall sein. 😉 Und ich muss sagen, dass dieser warme Kartoffelsalat, der auf süddeutsche Art mit Gemüsebrühe und einem Spritzer Essig angemacht war, eine Sättigungsbeilage ist an die ich mich noch mehr gewöhnen könnte als die kalte Variante. Sehr lecker, hoffentlich war das keine Eintagsfliege. Aber auch das Backhendl selbst war überaus gut gelungen, denn die dünne Panade erwies sich als angenehm knusprig und das große Stück Hühnerbrustfilet im Inneren als saftig und zart. Beträufelt mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecke(n) und garniert mit etwas von der recht süßen, aber leckeren Preiselbeermarmelade mit Fruchtstückchen ein wirklicher Genuss. Einziger Wermutstropfen war die Tatsache, dass ich ein Stück erwischt hatte, das am oberen Ende etwas knuspriger als nötig geworden war. Das war etwas Pech bei der Ausgabe, denn die Gäste vor mir hatten Stücke ohne diesen kleinen Makel erhalten. Aber darüber sehe ich heute mal großzügig hinweg.Insgesamt war ich wirklich zufrieden mit meiner Wahl.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Backhendl heute sehr hoch in der Gunst und konnte sich den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Platz zwei konnte sich mit knappen Vorsprung der Tortillawrap sichern, der aber nur um eine Haaresbreite vor den Spinat-Ricotta-Tortellini lag, die heute in kleinen Auflaufformen serviert wurden und daher leicht zu identifieren waren. Die Asia-Gerichte landeten somit schließlich nur auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Backhendl: ++
Preiselbeeren: ++
Lauwarmer Kartoffelsalat: ++

Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffelsalat [15.12.2017]

Als ich heute entdeckte, dass endlich mal wieder Calamari in unserem Betriebsrestaurant auf der Speisekarte standen, war meine Entscheidung für das heutige Mittagsmahl eigentlich schon gefallen. Zwar handelte es sich dabei “nur” um Gebackene Calamari mit Remoulade, Zitronenecke und Kartoffelsalat, ich persönlich ziehe ja die Variante mit Country Potatoes oder gar pommes Frites dem Kartoffelsalat vor, aber das wäre dann wohl doch zu viel des Guten gewesen. Daher erwähne ich nur Vollständigkeit halber dass es außerdem Hähnchenbrust gefüllt mit Paprika und Mangold, dazu Kräutersauce und Reis bei Vitality, Gefüllte Pfannkuchen mit Vanillesauce und Waldbeeren bei Tradition der Region und schließlich Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Kokosmilchsauce sowie Verschiedene Fleischsorten gebraten mit Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Thai-Theke gab. Zu den Calamari nahm ich mir noch etwas Mischgemüse aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Baked calamari with remoulade & potato salad / Gebackene Calamari mit Remoulade & Kartoffelsalat

Die Calamari aus einem schön knusprigen Teigmantel und angenehm zarten Tintenfischfleisch im Inneren waren wie immer sehr gut gelungen und erwiesen sich, garniert mit dem Saft der Zitronenecken sowie der würzigen Remoulade, als wahrer Genuss. Und auch der Kartoffelsalat, der wie hier in Süddeutschland üblich mit Gemüsebrühe und Essig angemacht war, war aus meiner Sicht absolut in Ordnung. Dazu noch die einigermaßen heiße und knackige Gemüsemischung aus Erbsen, Möhren, Blumenkohl und grünen Bohnen, die zusätzlich mit einigen Kräutern versetzt waren, und fertig war ein einfaches, aber schmackhaftes Mittagsgericht. Ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall sehr zufrieden.
Und auch bei den anderen Gästen lagen die Calamari, wie nicht zu erwarten, sehr hoch in der Gunst und konnte sich mit einem klaren Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, den dritten Platz belegten die Pfannkuchen und knapp dahinter auf Platz vier folgte schließlich die Hähnchenbrust.

Mein Abschlußurteil:
Calamari: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++
Mischgemüse: ++

Gebackene Scholle mit Remoulade & Kartoffelsalat [06.10.2017]

Nach langer Abstinenz entschied ich mich heute mal dazu, mal wieder beim typischsten aller Freitagsgerichte in unserem Betriebsrestaurant zuzugreifen: der Gebackene Scholle mit Remoulade und Kartoffelsalat aus dem Abschnitt Globetrotter. Die Alternativen wie Dampfnudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region, einem Putenbraten mit Champignonsauce und Vollkornreis bei Vitality oder den Asia-Thai-Gerichten erschienen mir alle nicht passend. Passendes Gemüse fand ich nicht und einen weiteren Salat zum Kartoffelsalat fand ich unpassend, also blieb es nur beim Basis-Gericht.

Baked plaice with remoulade & potato salad / Gebackene Scholle mit Remoulade & Kartoffelsalat

Der Kartoffelsalat erschien heute sehr kleinteilig, als hätte man ihn aus Kartoffelresten zusammengestellt, aber in seinem simplen Dressing aus Gemüsebrühe und Essig war er dennoch schmackhaft, so dass ich keinen Grund für irgend welche Punktabzüge sah. Und auch das angenehm große, paniert gebackene Schollenfilet – welches ich natürlich mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecke garnierte – erwies sich als gut gelungen, denn die Ausbeute an Fischfilet war äußerst gut und die Problemzonen der schmalen Ränder, die in früheren Versionen häufig zu einer harten Kruste verbacken waren, zeigten heute keine Probleme auf. Gemeinsam mit der würzigen Remoulade ein wirklicher Genuss. Einfach, aber lecker.
Und auch der Zuspruch zum Schollenfilet seitens der anderen Gästen war äußerst groß, so dass ich diesem Gericht ohne jeden Zweifel den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen kann. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, knapp gefolgt vom Putenbraten und schließlich der Dampfnudel auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Scholle: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++