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Kartoffelsuppe & Cordon bleu mit Pommes Frites [05.11.2019]

Thursday, December 5th, 2019

Auf ein Frühstück verzichtete ich heute, denn im Bistro des Betriebsrestaurants gab es heute leider keine Fleischpflanzerl und auf Schnitzel oder Leberkäse hatte ich ebenso keine große Lust wie auf belegte Brötchen oder Bretzeln. Daher hatte ich auch einiges an Hunger aufgespart, als ich mich zwecks Einnahme des Mittagessens in unser Betriebsrestaurant begab. So verwarf ich meinen ursprünglichen Plan beim Pichelsteiner Gemüseeintopf mit Rindfleisch und Bauernbrot aus dem Abschnitt Daily der heutigen Tageskarte zuzugreifen, sondern wählte das Cordon bleu vom Schwein + 3 Komponenten nach Wahl aus dem Abschnitt Daily, das natürlich mit Pommes Frites serviert wurde. Obwohl ich zugeben muss dass auch die Gnocchi mit Salbeibutter dazu Kirschtomaten und Käsesoße bei Veggie auch nicht schlecht aussahen. Auf Gebackene Banane und Ananas mit Honig oder Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse in grünem Thaicurry von der Asia-Thai-Theke hatte ich heute keine Lust. Zum Cordon bleu gesellten sich noch eine Kartoffelcremesuppe sowie ein Becherchen Fruchtsalat aus der Dessert-Theke – damit waren meine drei Komponenten ausereizt, für die ich die 6,30 Euro bei diesem Gericht bezahlte.

Potato soup & Cordon bleu with french fries / Kartoffelsuppe & Cordon Bleu mit Pommes Frites

Die Kartoffelsuppe erwies sich schon mal als gute Wahl, denn sie lieferte neben ihrem Kartoffelaroma mit zahloreichen Kräutern auch eine nicht zu verachtende Knoblauchnote, die wie ich fand wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition dieses Gerichts passte. Das Cordon Bleu war wiederum eher um Durchschnitt. Das mit Kochschinken und Käse gefüllte, magere Schnitzel war an den schmalen Rändern teilweise mal wieder sehr hart gebacken / gebraten / frittiert, war aber soweit in Ordnung – vor allem wenn man es mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecke zusätzlich garnierte. Bei den Pommes Frites fehlte mal wieder etwas Salz und sie waren nicht mehr die frischesten, aber auch sie erfüllten, in Kombination mit Ketchup, vollkommen ihren Zweck. Den Fruchtsalat, den ich mir als Nachtisch genommen hatte, erwies sich wiederum als etwas sehr apfel-lastig, sprich er bestand größtenteils aus Stücken vom grünen Apfel und etwas Melone, war aber angenehm frisch und nicht zu süß, da naturbelassen. Bis auf die sehr gelungene Vorsuppe also ein ziemliches Standardgericht – aber ich war zufrieden und satt.
Natürlich war das Cordon bleu heute auch bei den anderen Gästen hoch in der Gunst und konnte sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich heute die Asia-Gerichte, die knapp vor den Gnocchi lagen, die ich trotz ihres vegetarischen Charakters ein klein wenig häufiger gesehen zu haben meinte als den Pichelsteiner Eintopf, der somit auf einen guten vierten Platz landete. Der Abstand war aber wirklich nur hauchdünn und hätte sich in wenigen Minuten schon ändern können.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelsuppe: ++
Cordon bleu: ++
Pommes Frites: +
Obstsalat: ++

Berliner Kartoffelsuppe – Resteverbrauch II [29.10.2019]

Tuesday, October 29th, 2019

Hätte es heute etwas interessantes zum guten Preis in unserem Betriebsrestaurant gegeben, hätte ich mich vielleicht anders entschieden, aber leider war das einzige ansprechende Gericht, die Gebratene Hähnchenbrust Tikka Masala + drei Komponeten nach Wahl, die natürlich mit Basamatireis serviert wurde, im Abschnitt Daily gelandet und 6,30 Euro wollte ich dann doch nicht dafür ausgeben. Und Gnocchi mit Pesto in Tomatensauce und Grand Pandano bei Veggie interessierten mich ebenso wenig wie Rindergeschnetzeltes Pizzaiola mit Pasta bei Vital. Vielleicht hätte ich mich noch zum Gebackenen Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce hinreißen lassen können, der neben Gebratenes Gemüse in roter Currysauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, aber mir einfach den letzten Rest meiner Berliner Kartoffelsuppe mitzunehmen war eindeutig die günstigste Alternative von allen. Also entschloss ich mich dazu. Allerdings passte ich beim morgendlichen Kaffee holen im Kantinenbistro nicht auf und hatte – schwupp-di-wupp – aus Versehen eine Fleischpflanzerlsemmel mitgenommen, die ich mir vor unserem morgendlichen Meeting-Marathon (der heute zum Glück nicht ganz so riesig ausfiel) als Frühstück gönnte.

Meatball bun / Fleischpflanzerlsemmel

Somit konnte ich mir auch etwas mehr Zeit lassen, bis ich mir schließlich auch die Kartoffelsuppe in die Mikrowelle schob um sie aufzuwärmen und anschließend zu verzehren – natürlich zwischendurch mit umrühren, damit alles durchgehend warm wurde. 😉

Berlin potato soup - leftovers II / Berliner Kartoffelsuppe - Resteverbrauch II

War auch dringend notwendig dass ich die Reste verbrauchte. Nicht dass sie nicht mehr schmeckte, sie war wie bei Suppen und Eintöpfen häufig der Fall durchgezogen sogar noch einen kleinen Deut besser als Frisch, aber sie hatte begonnen Wasser zu ziehen. Keine Ahnung wie es zustande kommt, aber mir war schon häufiger aufgefallen dass Gerichte dieser Art, auch wenn man sie verschlossen lagerte, begannen sich scheinbar etwas mehr zu verflüssigen. Aber auch das ist kein Geschmackskiller, denn zum Glück kann man das ja verrühren. Ich war mit meiner aufgewärmten Kartoffelsuppe auf jeden Fall sehr zufrieden, auch wenn mir natürlich der zusätzliche soziale Kontakt zu meinen Kollegen beginnt zu fehlen. Aber ab morgen geht es dann wieder ins Betriebsrestaurant, es sei denn ich entscheide mich kurzfristig heute Abend noch etwas zu kochen – aber die Wahrscheinlichkeit dafür tendiert wohl eher gegen Null….

Berliner Kartoffelsuppe – Resteverbrauch [28.10.2019]

Monday, October 28th, 2019
Berlin potato soup - leftovers / Berliner Kartoffelsuppe - Resteverbrauch

Bei den großen Mengen meiner Berliner Kartoffelsuppe mit Rindfleisch und Würstchen die ich am Wochenende gekocht habe war es natürlich nur naheliegend, dass ich mir heute einige Reste davon mit an die Arbeit nehme und mir den Besuch im Betriebsrestaurant spare. Um die Penne Regiate mit Kürbisbolognese im Abschnitt Veggie auf der Tageskarte war es ebenso wenig schade wie das Gebratenes Putensteak mit Waldpilzsauce + drei Komponeten nach Wahl bei Daily oder die Asia-Wok-Gerichte wie Gebackene Frühlingsrollen oder Gebratenes Schweinefleisch mit Thaigemüse in Thaicurry Sauce. Nur um das Chili con Carne mit Baguette aus dem Abschnitt Vital tat es mir etwas leid, denn das war jetzt schon das zweite Mal in Folge an dem ich das Chili aufgrund von Restevebrauch verpasst habe. Warum müssen sie das Chili auch neuerdings immer am Montag anbieten? Na ja, war halt Pech – aber die Kartoffelsuppe war auf jeden Fall auch wieder lecker – und inzwischen habe ich auch den Dreh raus das Gericht in der Mini-Mikrowelle durchgehend heiß zu bekommen. Und das ist keine Zauberei: ich rüher den Inhalt meines Tupperdöschens einfach nach 2/3eln der Zeit einmal kräftig durch, dann verteilt sich die Wärme einfach besser. 😉

Berliner Kartoffelsuppe mit Rindfleisch & Würstchen – das Rezept

Saturday, October 26th, 2019

Dieses Wochenende hatte ich mich dazu entschlossen, mal eine Berliner Kartoffelsuppe mit Rindfleisch & Würstchen zuzubereiten. Aber gleich zu Beginn sei erwähnt, dass das Rezept das ich heute vorstellen möchte etwas zeitaufwändiger in der Herstellung ist, denn es beinhaltet auch die Herstellung einer eigenen Rinderbrühe, was nun mal etwas länger dauert. Hinzu kommt die ganze Schnippel-Arbeit, die auch ihre Zeit in Anspruch nimmt. Aber das Ergebnis lohnt den Aufwand allemal, denn diese Kartoffelsuppen-Variante erwies sich als wahrlich eine geschmackliche Offenbarung. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4-5 Portionen?

Für die Rinderbrühe

500g Suppenfleisch vom Rind
01 - Zutat Suppenfleisch vom Rind / Ingredient boiling meat from beef

1 Bund Suppengrün
02 - Zutat Suppengrün / Ingredient soup greens

1 mittelgroße Zwiebel
03 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

6-7 Piment, 2-3 Lorbeerblätter, 1 Esslöffel Pfefferkörner
04 - Zutat Piment, Lorbeerblätter & Pfefferkörner / Ingredient allspice, bay leafs & pepper corns

sowie 2 Esslöffel Salz
und 2 Liter Wasser

Für die Kartoffelsuppe

2 Möhren
05 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

1000g Kartoffeln – mehlig kochend
06 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

1 große Zwiebel
07 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1 mittelgroße Stange Lauch
08 - Zutat Lauch / Ingredient leek

300g Knollensellerie
09 - Zutat Knollensellerie / Ingredient celeriac

200g Petersilienwurz
10 - Zutat Petersilienwurz / Ingredient parsley root

150g Schinkenspeck
11 - Zutat Schinkenspeck / Ingredient bacon

2 Lorbeerblätter
12 - Zutat Lorbeerblätter / Ingredient bay leafs

1 gehäufter Teelöffel Majoran
13 - Zutat Majoran / Ingredient majoram

1 Teelöffel Kümmel
14 - Zutat Kümmel / Ingredient caraway seeds

4 Wiener Würstchen
15 - Zutat Wiener Würstchen / Ingredient sausages

sowie etwas Öl zum braten
und etwas Salz & Pfeffer zum würzen, evtl. Liebstöckel

Beginnen wir damit die Rinderbrühe aufzusetzen, denn dies nimmt wohl die meiste Zeit in Anspruch. Dazu schälen wir die Möhren aus dem Suppengrün,
16 - Möhren aus Suppengrün schälen Peel carrots from soup greens

zerkleinern sie grob,
17 - Möhren grob zerkleinern / Chop carrots

schälen und zerkleinern auch den Knollensellerie aus dem Suppengrün grob,
18 - Knollensellerie aus Suppengrün schälen grob zerkleinern / Chop celeriac from soup green

hacken die Petersilie grob
19 - Peterilie grob hacken / Hackle parsley

und halbieren die ungeschälte Zwiebel.
20 - Zwiebel halbieren / Half onion

Dann waschen wir das Rindfleisch unter fleißenden Wasser,
21 - Rindfleisch abspülen / Wash beef

legen es in einen Topf
22 - Rindfleisch in Topf legen / Put beef in pot

und füllen diesen mit 2 Litern Wasser auf.
23 - Mit Wasser aufgießen / Pour on water

Während wir das Wasser nun erhitzen, salzen wir es mit 2 gestrichenen Esslöffeln Salz,
24 - Waser salzen / Salt water

legen die halbierte Zwiebel hinein, die mit ihrer Schale später auch zur Färbung beiträgt,
25 - Halbierte Zwiebel in Topf geben / Put onion in pot

und bringen es geschlossen zum kochen.
26 - Wasser zum kochen bringen / Bring water to a boil

Sobald das Wasser kocht, steigt etwas geronnenes Eiweiß in Form von Schaum auf, das wir soweit möglich abschöpfen.
27 - Eiweiß abschöpfen / Skim protein

Nachdem das Fleisch etwa eine halbe Stunde geköchelt hat, geben wir auch das zerkleinerte Suppengrün
28 - Suppengrün in Topf geben / Add soup greens

sowie die Pimentkörner, Lorbeerblätter und Pfefferkörner in in den Topf
29 - Lorbeerblätter, Piment & Pfefferkörner addieren / Add bay leafs, allspice & pepper corns

und lassen es für weitere eineinhalb Stunden auf leicht reduzierter Stufe bei aufgelegten Deckel vor sich hin köcheln.
30 - Weiter geschlossen köcheln lassen / Continue simmer closed

Die letzte halbe Stunde können wir es dann auch offen köcheln lassen, damit sich die Flüssigkeit etwas reduziert und den Geschmack sich intensiviert.
31 - Offen reduzieren lassen / Let reduce open

In der Zwischenzeit bereiten wir die restlichen Zutaten für unsere Kartoffelsuppe vor. Dazu schälen wir die Möhren
32 - Möhren schälen / Peel carrots

und würfeln sie,
33 - Möhren würfeln / Dice carrots

schälen und zerkleinern die Zwiebel,
34 - Zwiebel zerkleinern / Mince onion

waschen den Lauch, schneiden ihn in Ringe
35 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

und halbieren anschließend die Ringe noch einmal,
36 - Lauchringe halbieren / Half leek rings

schälen und würfeln die Knollensellerie,
37 - Knollensellerie zerkleinern / Dice celeriac

schälen und würfeln die Petersilienwurzel
38 - Petersilienwurzel zerkleinern / Hackle parsley root

und würfeln den Schinkenspeck.
39 - Speck würfeln / Dice bacon

Außerdem schälen wir die Kartoffeln
40 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und schneiden sie ebenfalls in etwas größere Würfel von 1,5 – 2 cm Kantenlänge.
41 -  Kartoffeln würfeln / Dice potatoes

Inzwischen dürfte sich dann auch die Rinderbrühe deutlich reduziert haben, so dass wir die Herdplatte ausstellen und die Brühe etwas abkühlen lassen können.
42 - Rinderbrühe reduziert / Reduced beef broth

In einem größeren Topf erhitzen nun 2-3 Esslöffel Öl,
43 - Öl in großen Topf erhitzen / Heat up oil in large pot

geben den gewürfelten Schinkenspeck hinein
44 - Schinkenwürfeln in Topf geben / Add bacon dices

und braten ihn rundherum an.
45 - Schinkenwürfel anbraten / Fry bacon dices

Dann geben wir Knollensellerie, Möhrenwürfel,
46 - Knollensellerie & Möhren in Topf geben / Put celeriac & carrots in pot

Lauch, Petersilienwurzel,
47 - Lauch & Petersilienwurz hinzufügen / Add leek & parsley root

die Kartoffelwürfel
48 - Kartoffeln addieren / Add potatoes

sowie die zerkleinerte Zwiebel in den Topf
49 - Zwiebel dazu geben / Add onion

und dünsten alles für ca. 10 Minuten bei gelegentlichem umrühren an.
50 - Gemüse andünsten / Braise vegetables

Währenddessen entnehmen wir dann auch das Rindfleisch aus der Brühe, legen es bei Seite
51 - Rindfleisch bei Seite legen / Put beef aside

und entfernen dann auch das Gemüse, für das wir keine weitere Verwendung haben und es später entsorgen können.
52 - Gemüse aus Rinderbrühe entfernen / Remove vegetables from beef broth

Schließlich streuen wir auch Majoran und Kümmel in unsere Gemüsemischung im Topf, dünsten sie ebenfalls kurz mit an
53 - Majoran & Kümmel einstreuen / Intersperse majoram & caraway

und füllen den Topf dann mit unserer Rinderbrühe auf, so dass das Gemüse knapp bedeckt ist. Bei mir reichte die verbliebene Menge zufälligerweise genau aus.
54 - Mit Rinderbrühe auffüllen / Fill up with beef broth

Nachdem wir dann die beiden Lorbeerblätter dazu gegeben haben
55 - Lorbeerblätter hinzufügen / Add bay leafs

lassen wir alles geschlossen für 40 Minuten auf reduzierter Stufe und bei gelegentlichem rühren vor sich hin köcheln.
56 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

Diese Zeit können wir nutzen, um das Rindfleisch in mundgerechte Würfel
57 - Rindfleisch würfeln / Dice beef

sowie die Wiener Würstchen in Scheiben zu schneiden.
58 - Würstchen in Scheiben schneiden / Cut sausages in slices

Die Würstchen-Scheiben legen wir mit den Schnittkanten in eine mit Öl ausgepinselte Pfanne
59 - Würstchenscheiben in Pfanne anbraten / Fry sausage slices in pan

und braten sie von beiden Seiten goldbraun an.
64 - Würstchen beidseitig anbraten / Fry sausage slices from both sides

Nachdem wir etwas Gemüse auf dem Topf entnommen und bei Seite gestellt haben,
60 - Etwas Gemüse entnehmen / Extract some vegetables

zerkleinern wir den Topfinhalt ein wenig mit dem Kartoffelstampfer.
61 - Eintopf mit Kartoffelstampfer zerkleinern / Mince with potato masher

Wem das nicht fein genug ist, kann natürlich auch gerne den Pürierstab zur Hilfe nehmen. Ich hatte zuerst etwas gezögert, weil es mir Schade um die Speckwürfel war – aber letztlich fand ich die Konsistenz nach dem pürieren doch besser.
62 - Topfinhalt mit Pürierstab zerkleinern / Mince content with blender

Nun geben wir das zuvor entnommene Gemüse wieder hinzu,
63 - Gemüse zurück in Suppe / Put vegetables back in soup-geben

addieren das gewürfelte Rindfleisch
65 - Rindfleisch in Suppe geben / Put beef in pot

sowie die angebratenen Wurstscheiben
66 - Würstchenscheiben addieren / Add sausage slices

verrühren alles gründlich, lassen es heiß werden
67 - Verrühren & heiß werden lassen / Stir & let get hot

und schmecken es final noch einmal mit Salz, Pfeffer und evtl. etwas Liebstöckel ab.
68 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

Anschließend können wir das fertige Gericht, vielleicht garniert mit etwas frischer Petersilie, auch schon servieren und genießen.
69 - Berlin potato soup with beef & sausages - Served / Berliner Kartoffelsuppe mit Rind & Würstchen - Serviert

Ich bekenne mich dazu, dass ich gerne mal zu Instant-Brühen greife – aber meist aus Zeitgründen, denn es geht doch wirklich nichts über eine selbst hergestellten Sud wie die Rinderbrühe die ich heute zubereitet habe. Sie dann noch in einer leckeren Kartoffelsuppe nach Berliner Art zu verwenden und darin auch gleich noch das Rindfleisch zu verwerten, dass ich in der Brühe zuvor über mehrere Stunden butterweich gegart hatte, rundete das heutige Kochexperiment sozusagen sehr gelungen ab. Die Kartoffelsuppe selbst mit reichlich Wurzelgemüse, wie Knollensellerie, Möhren und Petersilienwurzel sowie natürlich einer nicht unbeträchtlichen Menge an Kartoffeln, einer fein abgestimmten Menge an Gewürzen und natürlich vor allem der selbst hergestellten Rinderbrühe erwies sich ebenfalls als mehr als gelungen. Wir bei Eintöpfen und Suppen üblich wird sie morgen wahrscheinlich noch einmal besser schmecken, denn diese gewinnen noch einmal an Geschmack wenn sie richtig durchgezogen sind, aber auch schon jetzt in der frisch zubereiteten Variante hätte mich wahrlich hinein knien können, so lecker hat sie geschmeckt. Nichts gegen die Hessische Kartoffelsuppe nach dem Rezept meiner Mutter, die immer zu meinen Favoriten zählen wird, aber das zusätzliche Rindfleisch hat auch seinen gewissen Reiz, soviel steht fest. Außerdem sind Eintöpfe und Suppen geradezu prädestiniert für die aktuelle kalte Jahreszeit. Daher war das bestimmt nicht das letzte Gericht dieser Art, dass bis zur Rückkehr des Sommers in meiner Küche entstanden ist. 😉

70 - Berlin potato soup with beef & sausages - Side view / Berliner Kartoffelsuppe mit Rind & Würstchen - Seitenansicht

71 - Berlin potato soup with beef & sausages / Berliner Kartoffelsuppe mit Rind & Würstchen - CloseUp

Guten Appetit

Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot [30.01.2019]

Wednesday, January 30th, 2019

Mein erster Blick galt heute natürlich der Pulled Duck – Gezupftes Entenfleisch im Briochesemmel mit Rotkrautsalat und Pommes Frites, die man am Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants anbot. Etwas ähnliches hatte man hier oder hier schon mal angeboten und meine Bewertungen waren immer recht gut gewesen – aber ich habe aktuell einfach keinen Appetit auf Fritten. Habe mich wahrscheinlich daran überfressen. Gut, ich hätte den Burger auch einzeln ohne Pommes nehmen können, aber ich bin eher ein Freund kompletter Gerichte und die Alternativen schienen mir gar nicht mal so übel. Gut, auf die Asia-Wok-Gerichte wie Gebratene Mie- Nudeln mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce hatte ich nicht so großen Appetit, aber sowohl der Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Tradition der Region als auch das Gebackener Hoki auf KartoffelBohnenpfanne bei Vitality erschienen mir durchaus Alternativen zu sein. Da beide Gerichte an der selben Theke ausgegeben wurde, überlegte ich bis zur letzten Sekunde bevor ich an der Reihe war, bei welchem der Gerichte ich zugreifen sollte. Letztlich fiel meine Wahl auf den Kartoffeleintopf, der schien mir besser zum aktuellen Winterwetter zu passen.

Potato stew with vienna sausages / Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen

Dieses Mal hatte ich sogar an Messer und Gabel gedacht, die notwendig waren um die beiden leider leicht wässrig wirkenden, aber dennoch schmackhaften Wiener Würstchen in mundgerechte Stücke zu zerteilen. Mit dem Löffel läuft man dabei zu sehr Gefahr, sich einzusauen – darauf kann ich verständlicherweise gut verzichten. 😉 Der Eintopf selbst war sehr gelungen mit zahlreichen Kräutern schmackhaft gewürzt und bestand neben den offensichtlichen Kartoffeln auch aus Möhren, Zwiebeln und etwas Lauch. Positiv fiel mir dabei auf, dass man nicht einfach den kompletten Eintopf püriert hatte, sondern einen Teil der Kartoffelwürfel entfernt und nach dem pürieren wieder hinzugefügt hatte – oder separat gekocht, ich habe dem Koch ja nicht über die Schulter schauen können. Sie gaben dem Eintopf auf jeden Fall zusätzlich Biss, was ich überaus positiv bewertete. Dazu gab es schließlich noch, als zusätzliche Sättigungsbeilage, eine Scheibe einigermaßen frischen Bauernbrots. Man merkte ihm an, dass es einige Zeit an der frischen Luft verbracht hatte, weswegen die Schnittfläche auf der Oberfläche leicht trocken wirkte, aber die Kruste war noch recht knusprig und man merkte ihm an, dass es sich hier nicht um allzu altes Brot handelte. Wäre aus meiner Sicht für die Sättigung nicht unbedingt nötig gewesen, aber schadete auch nicht. Vor allem konnte man es nutzen, um auch die letzten Reste des wirklich leckeren Eintopfs aus dem Teller zu wischen. Ich war mit meiner Entscheidung sehr zufrieden, auch wenn ich damit bereits zum dritten Mal zu Hausmannskost gegriffen hatte. Mal schauen war es morgen gibt, ich sollte mir da vielleicht mal etwas Abwechslung verschaffen.
Beim Gros der anderen Gäste sah ich, und das war auch nicht anders zu erwarten gewesen, natürlich den Pulled Duck Burger mit Fritten auf den Tabletts, was diesem Gericht unangefochten den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherte. Auf dem zweiten Platz sah ich den Kartoffelsuppeneintopf, aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung vor den ebenfalls gern genommenen Asia-Gerichten. Somit verbleibt nur ein vierter Platz, wenn auch ein äußerst guter, für den Hoki mit Kartoffel-Bohnenpfanne. Ich persönlich finde Hoki ja inzwischen nicht mehr ganz so gut, da es deutlich geschmacksintensivere Fischsorten gibt, aber wenn er gut zubereitet ist, würde ich natürlich jederzeit wieder zugreifen.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelsuppeneintopf: ++
Wiener Würstchen: +
Bauernbrot: ++

Kartoffelsuppe & Truthahngeschnetzeltes mit Spätzle – Klinikum Bogenhausen Day 5 [27.01.2018]

Saturday, January 27th, 2018

Frühstück

Bun, whole grain bread & mushroom sausage / Brötchen, Vollkornbrot & Pilzwurst

Auch diesen Morgen erhielt ich wieder je ein Brötchen eine Scheibe Vollkornbrot, dazu Butter, Frischkäse, zwei Scheiben Pilz-Mortadella, einen Erdbeerjoghurt und einen Kaffee. Wie immer viel zu viel für jemanden wie mich, der normalerweise morgens ja nur Kaffee trinkt, aber man gewöhnt sich mit der Zeit daran…

Mittagessen

Potato soup & Turkey chop with spaetzle / Kartoffelsuppe & Truthahngeschnetzeltes mit Spätzle

Leider kam ich aufgrund von verschiedenen Untersuchungsterminen heute etwas später als sonst zum Mittagessen, aber dank Warmhalteschale und Deckel war das Essen glücklicherweise dennoch ausreichend heiß. Als Vorspeise gab es dieses Mal eine kräftige, aber dünne Kartoffelsuppe, außerdem fand sich ein Schälchen knackiger Blattsalat mit Joghurtdressing “limettenfrisch” sowie als Hauptgericht Truthahngeschnetzeltes mit Spätzle, das mit einer dünnen Sauce serviert wurde, die aber ausreichte das Gesamtgericht nicht allzu trocken wirken zu lassen. Zumal das Truthahnfleisch selbst sich, entgegen meiner Erwartungen, als angenehm zart und saftig erwies. Den Abschluß bildete ein kleiner Becher aufgeschäumter, luftig-lockerer Obstgarten Joghurt mit Erdbeergeschmack.

Abendessen

Sliced roast meat, bread & yoghurt / Bratenaufschnitt, Brot & Joghurt

Für das Abendbrot hatte man sich für eine Kombination aus vier Scheiben kaltem Rindfleisch-Bratenaufschnitt, zwei Scheiben Käse, je einer Scheibe Weiß- und Vollkornbrot sowie einem Erbeerjoghurt entschieden. Scheint hier fast nur Erdbeerjoghurt zu geben – vielleicht ist der einfach am beliebtesten. Das Verhältnis von Fleisch und Käse zu Menge an Brot war aber mal wieder sehr unausgewogen, man musste jede Brotscheibe mit einer Scheibe Käse und zwei Scheiben Bratenaufschnitt belegen, um es gleichmässig zu verteilen. Zumal der Bratenaufschnitt teilweise stark von Fettstückchen durchwachsen war – aber das lässt sich bei Braten nicht ganz verhindern. Zumindest war das Fleisch selbst schön saftig und nicht zu zäh. Satt wurde ich alle mal.

Hähnchenroulade mit Nudeln & Kaisergemüse – Klinikum Bogenhausen Day 4 [26.01.2018]

Friday, January 26th, 2018

Frühstück

Bun, whole grain bread, sausage, yoghurt & coffee / Brötchen, Vollkornbrot Wurst, Joghurt & Kaffee

Am vierten Tag meines Aufenthaltes hatte sich die Essensverteilung scheinbar endlich auf meine Präferenzen eingestellt. Ich erhielt zum Frühstück eine Semmel, eine Scheibe Vollkornbrot, Frischkäse, Aufschnittwurst und einen Erdbeerjoghurt. Außerdem wählte ich dazu einen Kaffee – das brauche ich am Morgen einfach um meinen Kreislauf etwas anzuregen. Leider hatte man nur zwei Scheiben Wurst beigelegt, was bei zwei Brötchenhälften und einer Scheibe Brot recht knapp bemessen ist, aber zum Glück gab es ja noch den Frischkäse.

Mittagessen

Pancake soup & chicken roulade with noodles & vegetables / Pfannkuchensuppe & Hähnchenroulade mit Nudeln & Kaisergemüse

Zum Mittagessen hatte ich mir etwas ausgesucht, das sich sehr verlockend angehört hatte: eine Putenroulade mit Nudeln und Kaisergemüse, dazu als Vorspeise eine Pfannkuchensuppe und als Nachtisch eine frische Orange. Die Hähnchenroulade erwies sich als angenehm zart und sogar etwas saftig. Gefüllt war sie mit einer Mischung aus Wirsing, Möhren und gut gewürztem Geflügelhackfleisch.

Chicken roulade - Lateral cut / Hähnchenroulade - Querschnitt

An den mehr als ausreichend vorhandenen Fusilli als Sättigungsbeilage oder dem leicht knackig gedünsteten Kaisergemüse aus Broccoli, Blumenkohl und Möhren gab es nicht auszusetzen, nur die sehr wässerige Sauce entsprach nicht ganz meinen Vorlieben – ich stehe ja eher auf dickflüssige Saucen.

Abendessen

Potato soup, gammon, ham & bread / Kartoffelsuppe, Räucherschinken, Kochschinken & Brot

Für den Abend tischte man eine reichhaltige Zusammenstellung an Koch- und Räucherschinken auf, dazu Salatgurken, Butter, je eine Scheibe Weiß- und Vollkornbrot und einen Joghurt. Optional bot man noch zusätzlich eine Kartoffelsuppe an, bei der sich natürlich nicht Nein sagte. Die Kartoffelsuppe war zwar recht dünn und ohne viele Gemüsestücke, aber doch intensiv im Geschmack und sehr gehaltvoll. Für die große Menge an Schinken – zwei große Scheiben Kochschinken und vier kleine Streifen Röucherschinken, hatte man allerdings etwas zu wenig Brot mit aufgetischt. Ich behalf mir dadurch, dass ich die beiden Brotscheiben sehr reichhaltig belegte. Der dünne, aber angenehm fruchtige Joghurt schloss das Abendessen sehr gelungen ab.

Nudelpfanne süß-sauer mit Pute – Klinikum Bogenhausen Day 3 [25.01.2018]

Thursday, January 25th, 2018

Frühstück
Obwohl ich gestern meine Präferenzen für das Frühstück abgegeben hatte, bekam ich heute etwas, das vollkommen von dem abwich, was ich eigentlich bestellt hatte.

Whole grain buns with cheese, curd & strawberry jam / Vollkornsemmeln mit Käse, Quark & Erdbeermarmelade

Neben zwei Vollkornsemmeln tummelten sich auf dem Teller eine Kombination aus Scheibenkäse, Brie, Speisequark und Pfirsichkonfitüre, dazu gab es einen Apfel und zwei Tassen Kaffee. Ich war leider nicht im Raum, als man das Essen servierte, daher musste ich es so hinnehmen wie es gekommen war. Bis auf dem laktosefreien Brie, der absolut nicht mein Ding war, konnte ich aber letztlich gut damit leben. Vor allem die Kombination aus Quark und Konfitüre erinnerte mich irgendwie an meine Kindheit, wo ich so etwas noch regelmäßig morgens gegessen hatte.

Mittagessen

Tomato rice soup & Pasta fry sweet sour with turkey / Tomaten-Reis-Suppe & Nudel-Gemüsepfane süß-sauer mit Pute

Zum Mittag bekam ich aber schließlich das, was ich auch auf der Menukarte angekreuzt hatte. Als Vorspeise wurde eine Tomatencremesuppe mit Reiseinlage serviert, das Hauptgericht bestand aus einer Nudelpfanne süß-sauer mit Putenfleisch, dazu gab es noch einen Blattsalat mit “limettenfrisch” Joghurtdressing und als Dessert einen Milchreis “natur”. Als “süß-sauer” konnte man die Nudelpfanne leider nicht unbedingt bezeichnen, aber die Zubereitung mit reichlich Gemüse in fruchtiger Tomatensauce erwies sich dennoch als recht schmachkaft. Auch wenn man scheinbar mit dem Putenfleisch dieses mal sehr sparsam umgegangen war, denn ich fand gerade mal drei oder vier Stückchen davon. An den Blattsalat mit Limettenfrisch-Dressing könnte ich mich aber wirklich gewöhnen…

Abendessen

Potato soup & Salad cheese dish / Kartoffelsuppe & Salat-Käse-Teller

Auch das Abendessen entsprach wieder meinen Vorgaben. Neben einer optionalen Kartoffelsuppe war dessen Hauptbestandteil eine Salatschüssel mit Käsestückchen, die mit einem Joghurt-Kräuter-Dressing serviert wurde, außerdem fanden sich je eine Scheibe Vollkorn- und Weißbrot sowie etwas Butter auf dem Tablett. Als Nachtisch diente ein kleiner Erdbeerjoghurt. Leider entsprach der Salat letztlich doch nicht so ganz meinem Geschmack, ich schaffte nur etwas mehr als die Hälfte der Schüssel, aber dank Brot, Suppe und Joghurt wurde ich dennoch ausreichend satt.