Posts Tagged ‘Ketchup’

Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites [14.02.2019]

Thursday, February 14th, 2019

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen heute beim Rindergulaschsuppeneintopf mit Semmel aus dem Abschnitt Globetrotter zuzugreifen und er sah auch tatsächlich sehr verlockend aus als ich unser Betriebsrestaurant betrat und ihn auf dem großen Monitor am Eingang betrachtete. Aber die Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites aus dem Abschnitt Tradition der Region sahen heute auch sehr gut aus, zumal die Schnitzel selbst heute wirklich riesig erschienen. Wohingegen der Marinierter Tofu auf Asiagemüse bei Vitality weniger etwas für mich war und ich die Gebratene Ente mit verschiedenem Gemüse in Masamansauce, die neben Gebackene Ananas und Banane an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, nur kurz mein Interesse weckte. Leider siegte letztlich dann doch mein Innerer Schweinehund und ich griff anstatt bei dem mit Sicherheit deutlich leichteren Gulascheintopf beim Schweineschnitzel mit Pommes zu. Dazu kamen noch etwas Ketchup auf die Fritten, in Anbetracht der Größe des Schnitzels zwei Zitronenecken sowie ein kleines Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Pork escalope "vienna style" with french fries / Schweineschnitzel "Wiener Art" mit Pommes Frites

Die Pommes Frites waren gerade als ich in der kurzen Schlange vor der Schnitzel-Theke anstand frisch aus der Küche gekommen und erwiesen sich dieses Mal als wirklich angenehm knusprig und mussten nur minimal nachgesalzen werden. Und auch an dem für hiesige Verhältnisse riesige Schnitzel – man vergleiche nur mal mit hier oder hier – gab es nichts auszusetzen. Das Fleisch unter der dünnen und knusprigen Panade war angenehm mager und saftig, die Panade selbst war an den Rändern nicht, wie schon häufiger erlebt, hart gebacken bzw. frittiert und, um es nochmals zu erwähnen, die Größe war wirklich mehr als nur großzügig. Eine echte Männerportion für den großen Hunger. Da hätte es die kleine Portion knackigen Krautsalats eigentlich gar nicht gebraucht – aber geschadet hat sie natürlich auch nicht. Zumal der Gesamteindruck der Gerichts trotz des Safts aus den Zitronenecken und dem Ketchup etwas trocken war. Aber ich wüßte auch nicht, was man noch dagegen hätte tun können. Bratensauce gehört traditionsweise nicht zum Wiener Schnitzel. Aber das nur am Rande erwähnt, insgesamt war ich mit meiner Wahl, abgesehen vielleicht von der Kalorienbilanz, sehr zufrieden.
Natürlich rangierte das Wiener Schweineschnitzel auch auf der allgemeinen Beliebtheitsskala ganz vorne auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala und konnte sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz sichern. Um den zweiten Platz lieferten sich der Rindergulascheintopf und die Asia-Gerichte ein knappes Rennen, das meiner Meinung nach die Asia-Gerichte aber – wohl auch wegen der Ente – für sich entscheiden konnten. Somit landete der Eintopf auf Platz drei und auf dem vierten Platz folgte der vegetarische Tofu auf Asia-Gemüse.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel “Wiener Art”: ++
Pommes Frites: ++
Krautsalat: ++

Rote Currywurst mit Pommes Frites [07.02.2019]

Thursday, February 7th, 2019

Auch am heutigen Donnerstag gab es wenig wirklich erbauliches auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Der Tagestipp, Königsberger Klopse mit Kapernsoße und Salzkartoffeln kam bei mir schon mal nicht an Frage, weil ich keine Kapern mag. Und da ich erst gestern die letzten Reste meines Gyros-Spaghetti-Auflaufs vom Wochenende verzehrt hatte, wollte ich mit Spaghetti mit Balsamicolinsen bei Vitality nicht schon wieder diese Nudeln auf dem Teller haben. Blieben also noch die Asia-Gerichte wie Gebackene Banane und Ananas mit Honig und vor allem Gebratenes Putenfleisch mit Gemüse in Massamansauce, die Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Tradition der Region und schließlich ein Rindergulasch mit Spätzle im Abschnitt Globetrotter. Zuerst liebäugelte ich ja tatsächlich mit dem Rindergulasch, der schön dunkel aussah und viele Röstaromen zu versprechen schien. Doch als ich an der Currywurst-Theke vorbei kam, entschied ich mich, trotz meiner schlechten Erfahrung mit Fritten, doch noch zugunsten der Currywurst um. Nach Erhalt des Gerichts bestreute ich die warme Currysauce noch mit etwas Currypulver aus dem bereitstehenden Streuer, außerdem durfte natürlich Ketchup auf den Pommes nicht fehlen.

Curried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

Die Fritten waren auch heute, wie üblich, nicht perfekt, aber zumindest erwiesen sie sich diesmal als einigermaßen knusprig – zumindest der Part der nicht in der Currysauce durchgeweicht war. Am Salz fehlte es wie üblich, aber wozu gibt es Salzstreuer an jedem Tisch. Die ganz leicht pikante, heiß servierte Sauce aus Tomaten, Zwiebelstückchen und Curry war aber wie üblich sehr gut gelungen und gab auch ohne das zusätzliche Currypulver das gewünschte Currywurst-Feeling. Bei den Würsten, es gab wie üblich eine weiße Bratwurst und eine rote Brühwurst, hatte ich dieses Mal wieder bei den Roten zugegriffen.

Curried sausage - Lateral cut / Currywurst - Querschnitt

Der Name Brühwurst soll dabei allerdings nicht zu Missverständnissen führen, sie war ebenso gebraten wie die Bratwurst. Es handelete sich eben nur um die Berliner Variante. In den meisten Regionen die ich kenne wird sie, wie hier ebenfalsl erhältlich, als Bratwurst angeboten. Definitiv kein leichter Genuss, soviel steht fest, aber leider oder gerade deswegen leider recht lecker. Obwohl die Currywurst hier in unserem Betriebsrestaurant nicht zu den Top-Currywürsten gehört, war ich dennoch mit meiner Wahl zufrieden.
Natürlich war auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala die Currywurst heute ganz weit vorne dabei und erzielte mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz. Auf dem zweiten Platz sah ich den Rindergulasch, der sich aber nur mit einem kleinen Vorsprung gegen die Asia-Gerichte durchsetzen konnte, die somit den dritten Platz belegten. Auf einem guten vierten Platz folgten schließlich die Spaghetti mit Balsamicolinsen.

Mein Abschlußurteil:
Rote Bratwurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: ++

Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar & Pommes Frites [04.02.2018]

Monday, February 4th, 2019

Am Wochenende hatte uns heftiger Schneefall überrascht, das Auto zugeschneit und die Straßen recht schwer befahrbar gemacht. Hinzu kam noch, das derzeit die Ispo-Messe (Intersport) in München stattfindet, was die morgendliche Verkehrssituation nicht gerade verbessert. Daher war ich heute morgen leider erst recht spät an der Arbeit angekommen und hatte noch zusätzlich Zeit mit der Suche nach einem Parkplatz verschwendet. Aus diesem Grund hatte ich eigentlich überlegt die Mittagspause heute ausfallen zu lassen und erst am Abend richtig zu essen. Zumal es nichts wirklich interessantes oder aufregendes auf der Speisekarte gab. Vielleicht wäre der Marrokanischer Kichererbseneintopf mit Fladenbrot bei Vitality etwas, aber so ganz überzeugt war ich nicht. Ebenso wenig wie von dem Schweinegeschnetzeltes “Zigeuner Art” mit Butternudeln (schon WIEDER Butternudeln) bei Tradition der Region oder den Asia-Wok-Angeboten wie Gebackene Frühlingsrollen oder Gebratenes Schweinefleisch mit Thaigemüse in Austernsauce. Einzig die Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar und Pommes Frites aus dem Abschnitt Globetrotter veranlassten mich schließlich dazu, mich durch den teilweise mehr als knöcheltiefen Schnee zum Betriebsrestaurant durchzukämpfen und mir eine Portion davon zu holen. Ich bin zwar aktuell kein allzu großer Freund von Fritten, entschied aber ihnen mal wieder eine Chance zu geben.

Cevapcici with fresh onions, ajvar & french fries / Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ayvar & Pommes Frites

Leider hatte ich das “große Glück” gehabt, mal wieder die letzten Pommes aus der Warmhalteschale zu bekommen, daher setzte ich keine allzu großen Hoffnungen in sie. Und ich hatte mich nicht getäuscht, denn sie waren recht labberig und fast salzfrei. Nicht schlecht, aber auch keine kulinarische Meisterleistung – mit Ketchup und etwas zusätzlichem Salz erwiesen sie sich aber als genießbar. Die sechs Cevapcici hatten auch schon heißere Zeiten erlebt, sprich waren bereits leicht abgekühlt, dafür waren sie wunderbar saftig, locker und gut gewürzt. Gemeinsam mit den frischen Zwiebeln und dem fruchtigen und leider wenig scharfen Paprikamus (Ajvar) durchaus schmackhaft. Eher eines der vielen Standardgerichte unseres Betriebsrestaurants, aber von akzeptabler Qualität wie ich fand. Ich war soweit zufrieden mit meiner Wahl.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass auch hier Cevapcici gerne gewählt worden waren und sich mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Wer keinen Appetit auf Balkan-Küche hatte, hatte zum Geschnetzelten “Zigeuner Art” mit Butternudeln gegriffen, das sich somit den Platz zwei sichern konnte. Auf dem dritten Platz sah ich die Asia-Gerichte und Platz vier konnte sich schließlich der Marrokanische Kichererbseneintopf sichern.

Mein Absclußurteil
Cevapcici: ++
Ajvar: ++
Zwiebeln: ++
Pommes Frites: +

Wiener Backhendl mit Preiselbeeren & Pommes Frites [19.12.2018]

Wednesday, December 19th, 2018

Nach all den Spaghetti in meinem selbst gekochten Nudelauflauf vom Wochenende, von dem ich ja noch bis vor kurzem Reste hatte, lag mir der Appetit heute nicht so nach Seelachswürfel in Tomatensugo, dazu Spaghetti und Grand Padano wie er heute im Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Ich tendierte daher eigentlich eher zum Erbsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Semmel aus dem Abschnitt Globetrotter, während ich die das Wiener Backhendl mit Preiselbeeren und Pommes Frites bei Tradition der Region sowie die Asia-Thai-Angebote wie Gebratener Tofu mit frischem Gemüse und Tomatensauce oder Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse in roter Currysauce links liegen lassen wollte. Doch als ich an der Theke mit dem Backhendl vorbei kam, mir der Geruch in das Hähnchens in die Nase stieg und dann auch noch gerade frische Fritten aus der Küche angeliefert wurden, wurde ich doch schwach und schwenkte noch kurzfristig auf das Backhendl um. Dazu gesellte sich noch ein Krautsalat von der Salattheke – wenn es diesen schon mal gibt, was leider in letzter Zeit eher selten ist, muss ich einfach zugreifen.

Vienna baked chicken with cranberries & french fries / Wiener Backhendl mit Preiselbeeren & Pommes Frites

Leider hatte mir die eher Lustlos agierende Thekenkraft gleich das kleinste aller verfügbaren Backhendl-Stücke auf den Teller getan, doch da die Schlange hinter mir bereits lang war, verzichtete ich auf eine Diskussion und nahm das so hin – ich bin halt manchmal einfach zu gutmütig. ­čśë Aber ob großes oder kleines Backhendl, die Zitronenecke durfte natürlich nicht fehlen. Zugegeben, saftig zart und mager war es alle mal, aber ähnelte eher einem Putenschnitzel als einem Backhendl, das in früheren Versionen wie hier oder hier deutlich größer gewesen war. Aber ich will mich nicht zu viel beschweren, gemeinsam mit der recht süßen, aber irgendwie gut dazu passenden Preiselbeermarmelade erwies sich das Ganze als durchaus schmackhaft. Und auch bei den Pommes Frites hatte ich Glück, denn sie waren dieses Mal wirklich mal angenehm knusprig. Nur das Salz schien man mal wieder komplett vergessen zu haben. Aber wozu gibt es an jedem Tisch einen Salzstreuer? Dazu noch der angenehm knackige Krautsalat als eine Art gesunde Gemüsebeilage und schon war mein einigermaßen ausgewogenes Mittagsmahl komplett. Trotz kleinen Mankos war ich letztlich recht zufrieden.
Beim Kampf um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute das Backhendl und der Erbseneintopf ein wirklich knappes Kopf-an-Kopf-Rennen, das das Hendl mit einer knappen Nasenlänge Vorsprung schließlich für sich entscheiden konnte. Die Seelachswürfel mit Spaghetti konnten sich mit ebenfalls sehr knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten schließlich den dritten Platz sichern und die Angebote von der Wok-Theke auf einen guten vierten Platz verweisen.

Mein Abschlußurteil:
Backhendl / Geflügelschnitzel: ++
Preiselbeeren: ++
Pommes Frites: ++
Krautsalat: ++

Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar & Pommes Frites [13.12.2018]

Thursday, December 13th, 2018

Hätte die Intranet-Speisekarte heute gestimmt, hätte ich vielleicht bei der Peking Ente süß- sauer mit frischem Gemüse, die neben Gebackene Ananas und Banane an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, zugegriffen. Doch man hatte die Ente leider kurzfristig durch ein Gericht mit Tintenfisch ersetzt und darauf hatte ich keine Lust. Und auch das Tiroler Gröst`l mit Bratensauce und Spiegelei bei Tradition der Region weckte schlechte Erinnerungen an frühere Versionen dieses Gerichts, daher ließ ich die Finger davon. Kurz überlegte ich noch, ob ich bei den Gebackene Polentataschen mit Ratatouille und Quarkdip aus der Sektion Vitality zugreifen sollte, denn man hatte die eckigen Polentataschen von früheren Varianten durch eine eine nun mit abgerundeten Enden daherkommende Version ersetzt, aber letztlich fiel die Wahl dann doch auf einen Klassiker des Betriebsrestaurants: Das Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar und Pommes Frites. Mir persönlich wäre Djuvec-Reis anstatt der Fritten zwar noch etwas lieber gewesen, so wie früher hier oder hier eben, aber das sollte heute eben nicht sein. Die Menge der frischen Zwiebeln die man auf dem Teller haben wollte konnte man selbst bestimmen, außerdem durfte bei Pommes natürlich der Ketchup nicht fehlen. Außerdem entdeckte ich an der Salattheke nach langer Pause mal wieder Krautsalat, der passte natürlich wunderbar zu den Cevapcici und durfte auf dem Tablett ebenfalls nicht fehlen.

Cevapcici with fresh onions, ajvar & french fries / Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Avjar & Pommes frites

Die Pommes waren dieses Mal zwar einigermaßen knusprig, dafür aber leider nur noch lauwarm und scheinbar ungesalzen. Unter Zuhilfenahme des am Tisch bereitstehenden Salzstreuers ließen sie sich aber noch ein wenig retten. Dafür erwiesen sich die genau abgezählten fünf Hackfleischröllchen, die Cevapcici, als angenehm saftig und locker, auch wenn ich persönlich sie kräftiger gewürzt hätte. Doch da konnte das fruchtig-milde, leider nicht scharfe Ajvar sowie Teile der knackig-frischen rohen Zwiebeln etwas Abhilfe schaffen. Und auch der knackige Krautsalat, dieses Mal ohne Kümmelsamen, passte wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition. Ich war mit meiner Wahl letztlich auf jeden Fall recht zufrieden.
Beim meinem Blick über die Tabletts der anderen Gäste erkannte ich schnell, dass auch hier ein großer Teil bei den Cevapcici zugegriffen hatte und diesen somit einen klaren Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sicherte. Auf dem zweiten Platz folgte das Tiroler Geröst’l, dass laut Aussage eines Kollegen der bei diesem Angebot zugegriffen hatte übrigens dieses Mal recht passabel gewesen sein muss. Vielleicht probier ich es ja demnächst doch mal wieder. Platz drei belegten dann die Asia-Gerichte und auf einem guten vierten Platz folgten die vegetarischen Polentaschnitten mit Ratatouille.

Mein Abschlußurteil:
Cevapcici: ++
Ajvar: ++
Zwiebeln: ++
Pommes Frites: +