Posts Tagged ‘Ketchup’

Currywurst mit Pommes Frites

Sunday, August 15th, 2010

Currywurst mit Pommes Frites

Gestern waren wir auf dem Fischerfest des Sportanglervereins in Bebra, Hessen. Nicht dass ich angeln würde, aber die Veranstaltung ist wie jedes Jahr ein gut besuchtes Ereignis im hessischen Norden. Dort ließ ich meinen sonst vorherrschenden Verzicht auf kalorienreiche Kost mal fallen und entschied mich dazu, eine Currywurst mit Pommes zu verzehren. War soweit in Ordnung, hatte aber einen ganz leicht säuerlichen Geschmack, was sich aber nicht sonderlich negativ auswirkte. Es geht nichts über grobe, hessische Bratwurst – sie ist mein absoluter Favorit was Bratwürste angeht. Über die 21 WW ProPoints die so eine Portion hat denke ich da mal lieber nicht nach.

Currywurst & Pommes

Sunday, May 9th, 2010

Gestern Abend habe ich tatsächlich mal wieder gesündigt. Beim Hoffest der Metzgerei Degenhardt in Bebra-Breitenbach gönnte ich mir gestern Abend eine Currywurst mit Pommes Frites. Eine schöne grobe nordhessische Currywurst aus frischer Hausschlachtung mit ein paar knusprig frittierte Pommes mit Paprika-Salz-Würzung sin wirklich hin und wieder mal sehr lecker und die 21 WW-ProPoints die so etwas hat konnte ich noch problemlos verschmerzen, da ich auf Frühstück verzichtet und nur recht minimal zu Mittag gegessen hatte. Ich hoffe die Waage wird es mir verzeihen… ­čśë

Griechisches Gyros [17.03.2010]

Wednesday, March 17th, 2010

Zwar hatte ich “Bami Goreng – gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce” oder “Moo Pad Bai Krapao – Gebratene Schweinefleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum” von der Asia-Theke durchaus in Betracht gezogen, aber letztlich fiel meine Wahl dann doch auf das “Griechische Gyros mit Pommes frites und Tzatziki“, welches als heutiges Globetrotter-Gericht angeboten wurde. Dabei waren auch die Alternativen bei den regulären Gerichten in Form einer “Gebackenen Forelle auf Balkan-Art mit Rosmarin-Kartoffeln” als Vitality-Speise oder “Käsespätzle mit Röstzwiebeln” als traditionell-regionales Angebot nicht von der Hand zu weisen. Aber irgendwie war mir heute nach Gyros, auch wenn es kalorientechnisch bestimmt die unvorteilhafteste Alternative heute war. Dafür verzichtete ich aber dann heute mal auf den Nachtisch. ­čÖé

Griechisches Gyros

Mager war das Gyrosfleisch nicht gerade, aber gut gewürzt und schmackhaft. Und auch bei den Pommes Frites, die Erfahrungsgemäß ja bisher nicht gerade zu der Meisterdisziplinen der hiesigen Küche gehörten – entweder waren sie kalt oder nicht richtig gesalzen – hatte man heute wirklich gute Arbeit geleistet. Sie waren sowohl heiß und knusprig als auch annehmbar gut mit Salz versehen. Das Tzatziki hätte meinem Geschmack nach etwas mehr Knoblauch vertragen können, aber das wäre dann wohl nicht so recht Massenkompatibel gewesen. Alles in allem ein gutes, solides Kantinengericht, welches mir wirklich vorzüglich gemundet hat.
Natürlich lag des Gyros mit Pommes Frites in der Beliebtheit auch heute deutlich vor allen anderen Gerichten. Die Asia-Gerichte lagen danach wohl knapp auf dem zweiten Platz, etwas vor den Käsespätzle und schließlich der Forelle, die im übrigen als ganzer Fisch serviert wurde. So mit Kopf dran ist so ein Fisch nicht für jeden etwas – ich persönlich bin auch kein großer Freund von ganzen Tieren auf dem Teller. Aber das ist natürlich Geschmackssache.

Mein Abschlußurteil:
Griechisches Gyros: ++
Pommes Frites: ++
Tzatziki: ++

Schnitzel “Wiener Art” [09.03.2010]

Tuesday, March 9th, 2010

Mein erster Gedanke war heute gewesen, den “Bunten Linsen-Erbsen-Eintopf mit Würstel” aus dem Bereich der traditionell-regionalen Gerichte zu wählen, obwohl auch der “Curryreis mit Zucchini-Möhren-Ragout” bei den Vitality-Speisen nicht wirklich uninteressant klang. Aber als ich dann das Globetrotter-Angebot “Schweineschnitzel ‘Wiener Art’ mit Pommes Frites und Zitrone” in der Vitrine sah, in der das Küchenteam alle angebotenen Gerichte zur Ansicht ausstellt, wurde ich doch schwach. Von den asiatischen Gerichten hätte mich heute wenn überhaupt eher das “Nasi Goreng – Gorengreis mit verschiedenen Gemüsen” gereizt, das Thoeng Ping Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Zitronengrassauce” fiel für mich leider aus, da ich ja bekanntlichermaßen Zitronengras nicht wirklich mag. Zum Schnitzel gesellte sich noch zwei Stückchen Zitrone, etwas Ketchup und schließlich ein kleiner Apfelquark als Nachtisch.

Schweineschnitzel "Wiener Art"

Zu meiner Entscheidung hatte mich vor allem die Erkenntnis geführt, dass es sich bei diesem Schnitzel nicht um sonst in Kantinen übliche Friteusenschnitzel handelte. In der Friteuse zubereitete Schnitzel sind weitaus heller als das was man hier anbot. Außerdem war es dünn und ziemlich riesig. Als ich das erste Stück probierte musste ich leider feststellen, dass das Fleisch schon deutlich abgekühlt war. Es war zwar wirklich schmackhaft und gut gelungen, aber aufgrund dieses kleinen Fauxpas kann ich hier leider keine volle Punktzahl geben. Die Pommes Frites wiederum waren noch annehmbar heiß und recht knusprig. Und auch bei der Salzmenge hatte man dieses Mal nicht an der unnötigen Ecke gespart. Auf die Idee noch Gemüse zu nehmen bin ich leider erst gekommen als ich schon gezahlt hatte. Der Apfelquark schließlich, garniert mit zwei dünnen Streifen eines frischen Apfels, bot einen kleinen, aber leckeren Abschluß des Mittagsmahles.
Dass das Schnitzel in der Beliebtheit heute ganz deutlich auf dem ersten Platz lag, wunderte mich aber nicht und ich hatte es auch so erwartet. Der zweite Platz ließ sich schwieriger Ausmachen, aber ich würde sie meinem Eindruck nach den Asia-Gerichten zubilligen, aber eng gefolgt vom Linse-Erbsen-Eintopf. Der vegetarische Curryreis wurde von mir zwar auch auf einigen Tabletts gesichtet, lag aber eindeutig hinter den anderen Speisen. Obwohl ich zugeben muss dass auch er nicht über aussah.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel “Wiener Art”: +
Pommes Frites: ++
Apfelquark: ++

Weiße Currywurst mit Pommes [04.02.2010]

Thursday, February 4th, 2010

Mein erster Gedanke war heute eigentlich gewesen, die “Gaeng Keaw Wan Gung Sapparod – Gebratene Garnelen mit Ananas und frischem Gemüse in scharfem grünem Curry” aus der Asia-Sektion zu wählen, im Gegensatz zu dem anderen Angebot dort, “Gebratener Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce“, klang dies aus meiner Sicht wirklich lecker und ich liebe ja bekanntlichermaßen Garnelen. Doch ich erkannte dass ich meinen Bloglesern ja noch die Alternative zu der Roten Currywurst mit Pommes vom November letzten Jahres schuldig war, daher entschied ich mich dann doch für dieses traditonell-regionale Gericht. Optional hätten noch bei Vitality “Gratinierter Kürbis- Gemüse- Eintopf” (den ich hier schon probiert hatte) und bei Globetrotter ein “Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln” (das ich hier und hier schon hatte) auf der Karte gestanden. Dazu nahm ich mir noch etwas zunächst undefinierbares von der Nachtisch-Theke.

Weiße Currywurst mit Pommes

Die Annahme, dass es sich bei der “Weißen Currywurst” um bayrische Weißwürste handelt, erwies sich leider als Irrtum. Wie mich Einheimische am Mittagstisch aufklärten wäre dies aus hiesiger Sicht auch undenkbar, da eine Weißwurst traditionell nicht das Mittagsläuten läuten hören dürfen – eine Sitte aus der Zeit vor Erfindung der Kühltechnik, die aber immer noch hochgehalten wird. Statt Curry-Weißwurst handelte es sich viel mehr um eine normale feine Bratwurst, die man hier zu den Pommes serviert hatte. Ich hätte sie zwar wahrscheinlich wegen Eigenschaftsirrtum gem. ┬ž119/II BGB zurück gehen lassen können, verzichtet dann aber doch darauf. ­čśë
Letztlich war aber auch die Bratwurst ganz gut gelungen. Die Pommes Frites waren aber wieder mal nur eher mittelmäßig, bereits etwas abgekühlt und daher schlabbrig – was vielleicht auch eng damit zusammenhing dass ich der letzte war, dem aus einer fast leeren Pommes-Warmhalteschale aufgetischt wurde bevor diese mit frischen und heißen nachgefüllt wurde. Außerdem fehlte mal wieder Salz, was sich jedoch schnell mit auf dem Tisch bereit stehenden Salzstreuer beheben ließ. Sie waren zwar essbar, aber ich habe schon weitaus bessere Pommes Frites gegessen. Als Sauce hatte man wieder erwärmten Curry-Ketchup gewählt, die der Gast selber nach eigenem Gutdünken mit Currypulver bestreuen konnte. War ok – aber ich bereute etwas nicht doch die Garnelen genommen zu haben. Das konnte auch der Nachtisch, der aus einem Vanillepudding bestand, den man mit einem Deckel aus hartem Gelee regelrecht im Glas versiegelt hatte. Es bedurfte etwas Geschick und einem Teelöffel, diese Versiegelung zu knacken, aber der Pudding darunter war dafür auch noch sehr frisch und wohlschmeckend.
In der Beliebtheit lieferten sich heute das Holzfällersteak und eine der beiden Currywurst-Varianten (rot oder weiß) ein wahres Kopf-an-Kopf-Rennen. im Verfolgerfeld befanden sich die Asia-Gerichte und letztlich der Kürbis-Gemüse-Eintopf, der aber meiner Erfahrung nach auch sehr lecker ist. Vereinzelt sah ich aber auch Salatschüsseln und Sushi-Schalen auf den Tabletts, diese boten aber wie meist eher die Ausnahme.

Mein Abschlußurteil:
Currywurst: ++
Pommes Frites: +/-
Vanillepudding: ++