Chili con Carne mit Zartbitterschokolade – das Rezept

Nach all den mehr oder weniger komplexeren Rezepten der letzten Zeit war mir heute mal wieder nach einem meiner absoluten Lieblingsgerichte: Einem Chili con Carne. Und ich hatte da auch gleich ein Rezept zur Hand, dass ich bereits vor einiger Zeit entdeckt aber bisher nicht ausprobiert hatte. Das besondere daran war, dass man hier auch Zartbitter-Schokolade mit verwendete – ein Gedanke den ich bisher überhaupt noch nicht gehegt hatte – aber daraus sollte angeblich das “beste Chili con Carne” entstehen. Na ja, ich bin bei solchen Superlativen immer sehr vorsichtig. Und das Rezept war in seiner ursprünglichen Form auch nicht wirklich praktikabel wie ich fand, doch zum Glück habe ich ja inzwischen genügend Kocherfahrung gesammelt um es soweit modifizieren zu können dass letztlich ein Chili con Carne heraus kam, dass tatsächlich zu einem der besten gehörte dass ich bisher probiert hatte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, meine Variante des Chili con Carne mit Zartbitterschokolade hier einmal kurz in gewohnter Weise vorzustellen.

Was braucht man also für ca. 4 Portionen?

500g Kidneybohnen (Dose)
01 - Zutat Kidneybohnen / Ingredient kidney beans

250g Mais (Dose)
02 - Zutat Mais / Ingredient corn

250g Erbsen (TK)
03 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

240g geschälte Tomaten (Dose)
04 - Zutat geschälte Tomaten / Ingredient peeled tomatoes

1 große Zwiebel (ca. 150g)
05 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2-3 Zehen Knoblauch
06 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

370g Tomatenstücke (mit Kräutern – geht aber ggf. auch ohne)
07 - Zutat Tomatenstücke / Ingredient tomato pieces

2 Chilis (z.B. Jalapeno)
08 - Zutat Jalapeno-Chili / Ingredient chili jalapeno

3 kleinere Paprika (rot / grün / gelb)
09 - Zutat Paprika / Ingredient bell peppers

550g Rinderhackfleisch
10 - Zutat Rinderhack / Ingredient beef ground meat

ca. 50g Tomatenmark
11 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

25-30g (3 Stück) Zartbitter-Schokolade mit mindestens 70% Kakaoanteil
12 - Zutat Zartbitterschokolade / Ingredient dark chocolate

etwas Ketchup & Hot-Chili-Sauce
13 - Zutat Ketchup & Hot-Chili-Sauce

zum würzen Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, Koriander, Paprikapulver in scharf & edelsüß, Oregano sowie ein paar Spritzer Zitronensaft
14 - Gewürze / Spices

und schließlich etwas Olivenöl zum braten
sowie optional Sour Cream zum garnieren und etwas Ciabatta-Brot als Beilage

Beginnen wir wie üblich mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten. Wir schälen also die Zwiebel und zerkleinern sie mit einem Küchenmesser oder – wenn vorhanden – einer Küchenmaschine,
15 - Zwiebel zerkleinern / Dice onion

schälen die Knoblauchzehen, entkernen die Chilischoten und schneiden sie in kleine Stücke
16 - Chili schneiden / Cut chili

und putzen und entkernen schließlich noch die Paprikaschoten um sie dann zu würfeln.
17 - Paprika würfeln / Dice bell pepper

In einer großen Pfanne erhitzen wir dann etwas Olivenöl (ca. 3 EL sollten ausreichen),
18 - Öl erhitzen / Heat up oil

schwitzen die Zwiebel darin glasig an,
19 - Zwiebel anschwitzen / Roast onions gently

pressen das Knoblauch hinzu
20 - Knoblauch pressen / Add garlic

und braten schließlich noch die zerkleinerte Chili für ein bis zwei Minuten mit an.
21 - Chili  mit anbraten / Roast chili

Anschließend bröseln wir das Rinderhackfleisch hinzu
22 - Hackfleisch dazu bröseln / Add ground meat

und braten es krümelig an.
23 - krümelig anbraten / roast

Ist das Hackfleisch gut durchgebraten, können wir dann auch das Tomatenmark in die Pfanne geben
24 - Tomatenmark dazu geben / Add tomato puree

und es für eine bis zwei Minuten mit anrösten
25 - anbraten / roast

bevor wir schließlich die geschälten addieren
26 - Geschälte Tomaten addieren / Add peeled tomatoes

und diese dann in der Pfanne zerteilen.
27 - In Pfanne zerkleinern / Grind in pan

Außerdem geben wir noch einen kräftigen Schuss Ketchup hinzu
28 - Schuss Ketchup hinzugeben / Add some ketchup

und lassen dann alles für mindestens 10 Minuten auf mittlere Stufe bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln. Dabei können wir es schon mal kräftig mit Pfeffer, Salz, den beiden Paprikapulvern und Oregano sowie etwas Kreuzkümmel und Koriander würzen.
29 - würzen / taste

Anschließend geben wir die gewürfelten Paprika dazu
30 - Paprika hinzufügen / Add bell pepper

und lassen diese für weitere 10 Minuten mit dem restlichen Pfanneninhalt vor sich hin braten, wobei wir alles natürlich wieder gelegentlich umrühren.
31 - anbraten / roast

Inzwischen können wir ja die Zartbitter-Schokolade zerkleinern. Ich verwendete dazu eine kleine Küchenreibe, was wunderbar funktionierte.
32 - Schokolade reiben / Grind chocolate

Sind die Paprika zehn Minuten in der Pfanne, geben wir dann auch die Kidneybohnen
33 - Kidneybohnen addieren / Add kidney beans

den Mais
34 - Mais hinzufügen / Add corn

und die Erbsen mit hinein,
35 - Erbsen beigeben / Add peas

heben alles gut unter und lassen es für einige Minuten vor sich hin braten bevor wir schließlich die stückigen Tomaten hinzufügen und unterrühren.
36 - Tomatenstücke unterrühren / Add tomato pieces

Das Ganze versehen wir schließlich noch mit einem kräftigen Schuss Hot-Chili-Sauce.
37 - Hot-Chili-Sauce addieren / Add Hot chili sauce

Das ganze lassen wir nun noch einmal für etwa eine Viertelstunde auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln und rühren dabei auch gleich die geriebene Zartbitter-Schokolade unter
39 - Schokolade beigeben / Add chocolate

und schmecken es noch einmal mit den Gewürzen ab. Diese geschmackliche Feinabstimmung gibt dem Gericht letztlich den letzten Schliff.
38 - würzen / taste

Trifft dann alles unseren Geschmack, was wir durch einfaches probieren herausfinden können,
40 - probieren / try

können wir unser Chili con Carne schließlich mit einem Klecks Sour Cream und etwas frischem Ciabatta servieren.
41 - Chili con Carne mit Zartbitterschokolade / Chili con carne with dark chocolate - Serviert

Die kräftige Schärfe der verwendeten Jalapeno-Chilischoten ging in Kombination mit der herben Süße der Zartbitter-Schokolade eine interessante und sehr leckere geschmackliche Synthese ein, die wunderbar mit dem fruchtigen Geschmack des Gemüses, der leichten, fruchtigen Ketchup-Note und dem gut durchgebratenen Rinderhack harmonierte. Dabei nahm das ganz leichte Schokoladen-Aroma nie eine dominate Rolle im Gesamtgeschmack ein, sondern erschien einfach nur leicht präsent. Je nachdem wie viel von der Sour Cream man dann in das Gericht untermischte wurde es außerdem möglich, noch etwas Feintuning an der empfundenen Schärfe vorzunehmen. Das frische, mit einigen Oliven versetzte Ciabatta leistete zum Abschluss dann gute Dienste, die letzten Reste vom Teller zu holen damit auch nichts verloren ging. Und ich muss tatsächlich zugeben, dass dies wirklich eines der besten Chilis war, dass ich seit langem probiert hatte.

42 - Chili con Carne mit Zartbitterschokolade / Chili con carne with dark chocolate - CloseUp

Werden wir nun abschließend natürlich wie immer noch einen Blick auf die Nährwerte. Hackfleisch und Schokolade versprachen nicht gerade eine leichte Kost und als Diätgericht kann man dies tatsächlich nicht bezeichnen, denn die Gesamte Pfanne kommt auf einen Wert von ca. 2500kcal. Damit wären wir, aufgeteilt auf vier Portionen, bei 625kcal pro Portion – die Sour Cream und das Brot nicht mit eingerechnet. Zwar nicht wenig, aber ich hatte um ehrlich zu sein mit noch mehr gerechnet. Für ein Hauptgericht bewegen sich diese Werte aber meiner Meinung nach noch in erträglichen Maßen. Und wenn man diese Zubereitung mal probiert hat, wird man schnell erkennen dass sie jedes ihrer Kalorien absolut wert ist. 😉 Ich jedenfalls war mit dieser Variante des Chili con Carne überaus zufrieden und kann sie wärmstens weiter empfehlen.

Guten Appetit

Hähnchen Cordon Bleu & Pommes Frites [05.06.2012]

Nachdem ich am gestrigen Tag mal nichts zu berichten hatte, geht es heute schließlich wie gewohnt wieder weiter. Leider war das Angebot im Betriebsrestaurant aber leider nicht übermässig berauschend wie ich feststellen musste. Zuerst dachte ich daran, bei den Asiatischen Gerichten zuzugreifen, wo heute Gaeng Dang Phed – Gebratene Ente mit frischem Paprika, Zucchini und Bambussprossen in scharfem roten Curry und Ko Lo Han Zai – Herzharftes Chinagemüse in süß-sauerer Sauce nach Shanghai-Art angeboten wurde, dann aber erinnerte ich mich daran dass ich die Ente genau, die mich hier am meisten gereizt hätte, in genau der selben Form erst letzte Woche Donnerstag gehabt hatte, daher entschied ich mich letztlich dann doch dagegen. Im Angebot der regulären Küche wären zwar die Pappardelle mit Tomaten & Ruccola wohl am idealsten gewesen, sie sprachen mich visuell nicht besonders an und die Gebratene Kalbsleber “Berliner Art” mit geschmorten Zwiebeln und Apfelscheiben mit Kartoffelpüree bei als heutiges Globetrotter-Gericht sagte mir aufgrund der Leber nicht sonderlich zu. Irgendwann überwinde ich meine Abneigung diesbezüglich vielleicht mal, aber heute war eindeutig nicht der Tag. So blieb nur noch das Hähnchen Cordon Bleu mit Zitronenscheibe und Pommes Frites als traditionell-regionales Angebot übrig, also entschied ich mich letztlich für dieses Gericht, garnierte die Pommes mit etwas Ketchup und komplettierte alles noch mit einem kleinen Becherchen Vanillemousse von der Dessert-Theke.

Cordon bleu

Eindeutig ein typisches Kantinen-Gericht dachte ich so bei mir, als ich das Tablett zu meinen mitessenden Kollegen an den Tisch trug. Aber ich hatte schon seit Ewigkeiten eigentlich keine Pommes Frites mehr gegessen, daher war es eigentlich wirklich mal wieder an der Zeit gewesen. Dass man gerade für meine Portion die letzten Reste aus dem Pommes-Trog geschöpft hatte stimmte mich zwar nicht sehr zuversichtlich, aber ich muss zugeben dass ich positiv überrascht war. Wie üblich fehlte zwar das Salz, aber wie ich gehört hatte ist dies wohl ein Zugeständnis an Leute die es nicht vertragen und jedem ist freigestellt seine Portion mit den überall auf den Tischen bereit stehenden Salzstreuern nach eigenem Gutdünken nachzusalzen – was ich auch gleich tat. Und so mit Salz durfte ich feststellen, dass diese Kartoffelstäbchen – obwohl es Reste und Kantinenpommes waren – sich als gar nicht mal so schlecht herausstellten. Sie waren noch angenehm heiß, knusprig und es gab eigentlich keinerlei übermäßig hart frittierte Kleinst-Pommes, die ich dann wohl eher auf dem Teller zurückgelassen hätte. Im Bereich frittierter Kartoffelstäbchen hatte man sich seit meinem letzten Verzehr hier eindeutig verbessert – was jedoch nicht bedeuten soll dass ich unbedingt wieder verstärkt auf dieses Frittierte zurückgreifen möchte. Dies aber eher aus kalorientechnischen als aus geschmacklichen Gründen. Wo wir gerade beim Frittierten sind, kommen wir auch gleich zum Hähnchen Cordon Bleu: Ich vermute nämlich, dass es sich bei den servierten Cordon Bleus um fertig gelieferte Zubereitungen handelte, die dann einfach in der Fritteuse warm gemacht und serviert werden. Geschmacklich waren sie zwar in Ordnung, auch wenn ich den Käse ein klein wenig fad fand, aber gegen ein hausgemachtes Cordon Bleu kommt so etwas natürlich nicht an. Aber wenn man eine große Menge an Gästen damit versorgen will, kommt man um die Verwendung von “Fertig-Cordon Bleu” wohl nicht herum.

Cordon bleu - Querschnitt

Der kleine Becher locker-schaumigen Vanillemousses, das man mit einem Stück Erdbeere und einigen Schokokügelchen garniert hatte, gab schließlich, wie üblich beim Nachtisch, keinerlei Grund zur Kritik.
Dass das Cordon Bleu mit Pommes auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala natürlich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf Platz eins landete, brauche ich wohl kaum zu erwähnen. Auf Platz zwei folgten schließlich die Asia-Gerichte, Platz drei belegte die gebratene Kalbsleber und Platz vier die vegetarischen Pappardelle mit Tomaten & Ruccola. Hier also keine Überraschungen, daher kann ich mir glaube ich hier jeglichen weiteren Kommentar sparen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Hähnchen Cordon Bleu: +
Pommes Frites: ++
Vanillemousse: ++

Bockwurst & Pommes frites

Bockwurst & Pommes frites

Zum Abendessen am heiligen Abend war heute die traditionelle Kombination aus heißer Bockwurst und Kartoffelsalat vorgesehen. Da ich kein großer Freund von Kartoffelsalat bin, wich ich auf die angebotene Alternative in Form von Pommes Frites aus welche ich mir noch mit etwas Ketchup garnierte. Insgesamt nichts besonderes, aber dennoch lecker. Die richtige Schlemmerei beginnt dann traditionell ab dem ersten Weihnachtsfeiertag. 😉

Hamburger & Pommes Frites [15.09.2011]

Oh Kalorienbilanz vergib mir, denn ich habe gesündigt. Zwar wären sowohl die Asia-Thai-Angebote wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Hoi-Sin-Sauce oder Moo Pad Bai Kraprao – Gebratene Schweinefleischstreifenmit Chili, frischem Gemüse und Thai-Basilikum recht verlockend und auch der Griechische Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven im Bereich Vitality sowie der traditionell-regionale Szegediener Rindergulasch mit Salzkartoffeln wären mit Sicherheit vorteilhafter gewesen, doch irgendwie war mir heute nach dem Globetrotter-Angebot, wo ein Hamburger mit Pommes Frites auf der Speisekarte stand. Dazu nahm ich mir noch etwas Ketchup sowie einen Becher Kirschquark von der Dessert-Theke.

Hamburger & Pommes Frites

Die Pommes Frites erwiesen sich wie üblich als fast ungesalzen, aber das hatte ich natürlich erwartet und dem konnte mit Hilfe des bereitstehenden Salzstreuers schnell beheben. Man hatte mir vor einiger Zeit erzählt dass aufgrund von möglicher Unverträglichkeit von Salz jedem der Gäste das Salzen selbst überlässt. Auch wenn ich von so etwas zuvor noch nie gehört hatte, muss ich halt damit leben und zum Salzstreuer greifen. Zumindest waren die Kartoffelstifte heiß und angenehm knusprig, daher kann ich bis auf das Fehlen von Salz keine weitere Kritik daran üben. Dazu gab es einen Hamburger aus zwei aufgetoasteten Brötchenhälften mit Sesam, zwischen denen sich zwei Scheiben Rindsbuletten sowie unter den Buletten etwas Salat, eine Tomatenscheibe, einige Scheiben Gewürzgurke, Ketchup und etwas beige Burgersauce fand. Für einen Kantinenburger war diese Zusammenstellung zwar in Ordnung – ich hatte schon schlechtere Burger in anderen Kantinen gehabt – aber er war auch nicht überragend. Vor allem etwas mehr Sauce und Salat, vor allem auf den Buletten, wäre von Vorteil gewesen. Und auch der Quark kommt nicht ganz schadlos weg, denn er bestand fast zur Hälfte aus entkernten Kirschen, war für einen Quark meiner Meinung etwas zu dünn geraten.
Dennoch lag der Burger mit klarem Vorsprung vor allen anderen Gerichten heute eindeutig auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, aber eng gefolgt vom Szegediener Gulasch auf Platz drei und dem Griechischem Gemüsetopf auf Platz vier. Diese Platzierung entsprach aber wieder mal ganz meinen Erwartungen.

Mein Abschlußurteil:
Hamburger: +
Pommes Frites: +
Kirschquark: ++

Currywurst mit Pommes Frites @ Fischerfest Bebra

Currywurst mit Pommes Frites

Diese Currywurst mit Pommes Frites durfte ich gestern auf dem Fischerfest Bebra verzehren. Die Wurst war soweit OK – schöne grobe, nordhessische Bratwurst so wie ich es mag. Nur die Pommes Frites hätten gerne ein paar Minuten länger in der Fritteuse verbleiben und etwas knuspriger sein können. War aber in prinzipiell in Ordnung – aufgrund der Tatsache dass weder Grill- noch Friteusenbediener wirklich Profis waren musste man so etwas ja erwarten. 😉