Hähnchen Cordon Bleu & Pommes Frites [05.06.2012]

Nachdem ich am gestrigen Tag mal nichts zu berichten hatte, geht es heute schließlich wie gewohnt wieder weiter. Leider war das Angebot im Betriebsrestaurant aber leider nicht übermässig berauschend wie ich feststellen musste. Zuerst dachte ich daran, bei den Asiatischen Gerichten zuzugreifen, wo heute Gaeng Dang Phed – Gebratene Ente mit frischem Paprika, Zucchini und Bambussprossen in scharfem roten Curry und Ko Lo Han Zai – Herzharftes Chinagemüse in süß-sauerer Sauce nach Shanghai-Art angeboten wurde, dann aber erinnerte ich mich daran dass ich die Ente genau, die mich hier am meisten gereizt hätte, in genau der selben Form erst letzte Woche Donnerstag gehabt hatte, daher entschied ich mich letztlich dann doch dagegen. Im Angebot der regulären Küche wären zwar die Pappardelle mit Tomaten & Ruccola wohl am idealsten gewesen, sie sprachen mich visuell nicht besonders an und die Gebratene Kalbsleber “Berliner Art” mit geschmorten Zwiebeln und Apfelscheiben mit Kartoffelpüree bei als heutiges Globetrotter-Gericht sagte mir aufgrund der Leber nicht sonderlich zu. Irgendwann überwinde ich meine Abneigung diesbezüglich vielleicht mal, aber heute war eindeutig nicht der Tag. So blieb nur noch das Hähnchen Cordon Bleu mit Zitronenscheibe und Pommes Frites als traditionell-regionales Angebot übrig, also entschied ich mich letztlich für dieses Gericht, garnierte die Pommes mit etwas Ketchup und komplettierte alles noch mit einem kleinen Becherchen Vanillemousse von der Dessert-Theke.

Cordon bleu

Eindeutig ein typisches Kantinen-Gericht dachte ich so bei mir, als ich das Tablett zu meinen mitessenden Kollegen an den Tisch trug. Aber ich hatte schon seit Ewigkeiten eigentlich keine Pommes Frites mehr gegessen, daher war es eigentlich wirklich mal wieder an der Zeit gewesen. Dass man gerade für meine Portion die letzten Reste aus dem Pommes-Trog geschöpft hatte stimmte mich zwar nicht sehr zuversichtlich, aber ich muss zugeben dass ich positiv überrascht war. Wie üblich fehlte zwar das Salz, aber wie ich gehört hatte ist dies wohl ein Zugeständnis an Leute die es nicht vertragen und jedem ist freigestellt seine Portion mit den überall auf den Tischen bereit stehenden Salzstreuern nach eigenem Gutdünken nachzusalzen – was ich auch gleich tat. Und so mit Salz durfte ich feststellen, dass diese Kartoffelstäbchen – obwohl es Reste und Kantinenpommes waren – sich als gar nicht mal so schlecht herausstellten. Sie waren noch angenehm heiß, knusprig und es gab eigentlich keinerlei übermäßig hart frittierte Kleinst-Pommes, die ich dann wohl eher auf dem Teller zurückgelassen hätte. Im Bereich frittierter Kartoffelstäbchen hatte man sich seit meinem letzten Verzehr hier eindeutig verbessert – was jedoch nicht bedeuten soll dass ich unbedingt wieder verstärkt auf dieses Frittierte zurückgreifen möchte. Dies aber eher aus kalorientechnischen als aus geschmacklichen Gründen. Wo wir gerade beim Frittierten sind, kommen wir auch gleich zum Hähnchen Cordon Bleu: Ich vermute nämlich, dass es sich bei den servierten Cordon Bleus um fertig gelieferte Zubereitungen handelte, die dann einfach in der Fritteuse warm gemacht und serviert werden. Geschmacklich waren sie zwar in Ordnung, auch wenn ich den Käse ein klein wenig fad fand, aber gegen ein hausgemachtes Cordon Bleu kommt so etwas natürlich nicht an. Aber wenn man eine große Menge an Gästen damit versorgen will, kommt man um die Verwendung von “Fertig-Cordon Bleu” wohl nicht herum.

Cordon bleu - Querschnitt

Der kleine Becher locker-schaumigen Vanillemousses, das man mit einem Stück Erdbeere und einigen Schokokügelchen garniert hatte, gab schließlich, wie üblich beim Nachtisch, keinerlei Grund zur Kritik.
Dass das Cordon Bleu mit Pommes auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala natürlich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf Platz eins landete, brauche ich wohl kaum zu erwähnen. Auf Platz zwei folgten schließlich die Asia-Gerichte, Platz drei belegte die gebratene Kalbsleber und Platz vier die vegetarischen Pappardelle mit Tomaten & Ruccola. Hier also keine Überraschungen, daher kann ich mir glaube ich hier jeglichen weiteren Kommentar sparen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Hähnchen Cordon Bleu: +
Pommes Frites: ++
Vanillemousse: ++

Bockwurst & Pommes frites

Bockwurst & Pommes frites

Zum Abendessen am heiligen Abend war heute die traditionelle Kombination aus heißer Bockwurst und Kartoffelsalat vorgesehen. Da ich kein großer Freund von Kartoffelsalat bin, wich ich auf die angebotene Alternative in Form von Pommes Frites aus welche ich mir noch mit etwas Ketchup garnierte. Insgesamt nichts besonderes, aber dennoch lecker. Die richtige Schlemmerei beginnt dann traditionell ab dem ersten Weihnachtsfeiertag. 😉

Hamburger & Pommes Frites [15.09.2011]

Oh Kalorienbilanz vergib mir, denn ich habe gesündigt. Zwar wären sowohl die Asia-Thai-Angebote wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Hoi-Sin-Sauce oder Moo Pad Bai Kraprao – Gebratene Schweinefleischstreifenmit Chili, frischem Gemüse und Thai-Basilikum recht verlockend und auch der Griechische Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven im Bereich Vitality sowie der traditionell-regionale Szegediener Rindergulasch mit Salzkartoffeln wären mit Sicherheit vorteilhafter gewesen, doch irgendwie war mir heute nach dem Globetrotter-Angebot, wo ein Hamburger mit Pommes Frites auf der Speisekarte stand. Dazu nahm ich mir noch etwas Ketchup sowie einen Becher Kirschquark von der Dessert-Theke.

Hamburger & Pommes Frites

Die Pommes Frites erwiesen sich wie üblich als fast ungesalzen, aber das hatte ich natürlich erwartet und dem konnte mit Hilfe des bereitstehenden Salzstreuers schnell beheben. Man hatte mir vor einiger Zeit erzählt dass aufgrund von möglicher Unverträglichkeit von Salz jedem der Gäste das Salzen selbst überlässt. Auch wenn ich von so etwas zuvor noch nie gehört hatte, muss ich halt damit leben und zum Salzstreuer greifen. Zumindest waren die Kartoffelstifte heiß und angenehm knusprig, daher kann ich bis auf das Fehlen von Salz keine weitere Kritik daran üben. Dazu gab es einen Hamburger aus zwei aufgetoasteten Brötchenhälften mit Sesam, zwischen denen sich zwei Scheiben Rindsbuletten sowie unter den Buletten etwas Salat, eine Tomatenscheibe, einige Scheiben Gewürzgurke, Ketchup und etwas beige Burgersauce fand. Für einen Kantinenburger war diese Zusammenstellung zwar in Ordnung – ich hatte schon schlechtere Burger in anderen Kantinen gehabt – aber er war auch nicht überragend. Vor allem etwas mehr Sauce und Salat, vor allem auf den Buletten, wäre von Vorteil gewesen. Und auch der Quark kommt nicht ganz schadlos weg, denn er bestand fast zur Hälfte aus entkernten Kirschen, war für einen Quark meiner Meinung etwas zu dünn geraten.
Dennoch lag der Burger mit klarem Vorsprung vor allen anderen Gerichten heute eindeutig auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, aber eng gefolgt vom Szegediener Gulasch auf Platz drei und dem Griechischem Gemüsetopf auf Platz vier. Diese Platzierung entsprach aber wieder mal ganz meinen Erwartungen.

Mein Abschlußurteil:
Hamburger: +
Pommes Frites: +
Kirschquark: ++

Currywurst mit Pommes Frites @ Fischerfest Bebra

Currywurst mit Pommes Frites

Diese Currywurst mit Pommes Frites durfte ich gestern auf dem Fischerfest Bebra verzehren. Die Wurst war soweit OK – schöne grobe, nordhessische Bratwurst so wie ich es mag. Nur die Pommes Frites hätten gerne ein paar Minuten länger in der Fritteuse verbleiben und etwas knuspriger sein können. War aber in prinzipiell in Ordnung – aufgrund der Tatsache dass weder Grill- noch Friteusenbediener wirklich Profis waren musste man so etwas ja erwarten. 😉

Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce – das Rezept

In meinem Kühlschrank lagerte noch ein Päckchen Hackfleisch, das ich mir am Samstag gekauft hatte und das am morgigen Tag abgelaufen wäre (Schutzatmosphärenverpackung sei dank 😉 ). Also entschloss ich mich dazu heute Abend spontan noch etwas zu kochen. Bei der Wahl des Rezeptes fiel meine Wahl auf eine Zubereitung, die ich noch aus meinen Kindertagen kenne und bis heute Liebe: Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce. Die Zubereitungsform ist dabei extrem einfach, aber das Ergebnis ist eine Sauce in die ich mich heute noch hineinknien könnte. Die Nudeln sind dabei natürlich austauschbar – aber für mich gehören bevorzugt Spaghetti dazu.

Was braucht man also für 2-3 Portionen?

250g Hackfleisch (halb & halb oder reines Schweinehack)
01 - Zutat Hackfleisch

80g Tomatenmark (entspricht einer kleine Dose)
02 - Zutat Tomatenmark

350 ml Wasser
03 - Zutat Wasser

1,5 EL Mehl
04 - Zutat Mehl

250g Spaghetti
05 - Zutat Spaghetti

1-2 EL Tomatenketchup (um ggf. etwas zu strecken)
06 - Zutat Tomatenketchup

Italienische Kräuter (TK-Ware)
07 - Zutat Italienische Kräuter

Salz, Pfeffer und scharfes Paprika zum würzen
08 - Gewürze

etwas Olivenöl zum anbraten
09 - Zutat Olivenöl

Beginnen wir nun mit der Zubereitung:

Zuerst würzen wir unser Gehacktes falls wir es ungewürzt erworben haben – ich wählte etwas Salz, Pfeffer und Paprikapulver.
10 - Gehacktes würzen

Dann erhitzen wir einen Topf mit etwas Olivenöl
11 - Öl erhitzen

und braten das Hackfleisch darin krümelig an.
12 - Gehacktes anbraten

Anschließend geben wir das Tomatenmark und das Mehl hinein
13 - Tomatenmark und Mehl hinein

und verrühren beides gut und dünsten es kurz an
14 - verrühren

um es dann mit dem Wasser aufzugießen.
15 - Mit Wasser aufgießen

Während alles nun vor sich hin köchelt
16 - köcheln

würzen wir unsere Sauce mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver.
17 - würzen

Jetzt können wir auch die Spaghetti nach Packungsbereitung zubereiten.
19 - Spaghetti kochen

Während die Nudeln vor sich hin kochen, prüfen wir die Sauce und strecken sie falls sie zu dünn ist mit etwas Ketchup.
18 - Mit Ketchup verrühren

Außerdem rühren wir die italienischen Kräuter unter
20 - Kräuter unterheben

und schmecken es noch ein letztes Mal ab.
22 - abschmecken

Jetzt brauchen wir nur noch die Spaghetti abgießen und abzuschrecken,
21- Spaghetti abgießen

und schon können wir das Gericht servieren und genießen.
23 - Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce - Fertiges-Gericht

Obwohl die Zutaten nicht gerade umfangreich sind, war das Ergebnis mal wieder unglaublich lecker. Die leicht süße und auch fruchtige Sauce mit ihrer Fleischbeilage und der simplen, aber schmackhaften Würzung ergibt meiner persönlichen Meinung nach eine Tomatensauce, die man immer wieder kochen kann.

24 - Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce - CloseUp

Nachdem ich ja inzwischen schon einige Erfahrung im Kochen sammeln konnte, bin ich immer wieder begeistert wie man mit so einfachen Komponenten eine so schmackhafte Hackfleisch-Tomatensauce zubereiten kann. In größerer Menge Zubereitet und im Kühlschrank aufbewahrt hält sich das Gericht außerdem mehrere Tage und schmeckt aufgewärmt immer noch sehr lecker. Wer mag kann natürlich noch ein wenig mit den Gewürzen herum experimentieren – im absoluten Grundrezept wird die Sauce sogar nur mit Salz und – so glaube ich mich zu erinnern – Pfeffer gewürzt. Gute Gerichte müssen halt nicht immer hochkompliziert sein. 😉

Guten Appetit