Mexikanische Blätterteigtaschen – das Rezept

Heute hatte ich irgendwie Appetit auf etwas Mexikanisches. Da ich auch noch eine Rolle Blätterteig hatte, kam ich auf die Idee diese mit einzubeziehen und mir ein paar Mexikanische Blätterteigtaschen zu fertigen. Wer keinen Blätterteig mag oder hat, kann die Füllung übrigens auch als Chili con Carne servieren. Das aber nur am Rande erwähnt.

Was brauchen wir für 4 Teigtaschen?

1 Bund Frühlingszwiebeln
01 - Zutat Frühlingszwiebeln

3 mittlere Tomaten (ca. 330g)
02 - Zutat Tomaten

2 Chilischoten
03 - Zutat Chilischoten

1 kleine Dose Kidneybohnen (200g – 125g Abtropfgewicht)
04 - Zutat Kidneybohnen

1 kleine Dose Mais (150g – 140g Abtropfgewicht)
05 - Zutat Mais

300g Gehacktes (halb und halb oder Rind)
06 - Zutat Gehacktes

250ml Salsa-Sauce
07 - Zutat Salsa-Sauce

1-2 Knoblauchzehen (je nach Geschmack)
08 - Zutat Knoblauchzehe

Etwas Petersilie
09 - Zutat Petersilie

2,5 – 3 EL Creme fraiche
10 - Zutat Creme fraiche

1 Rolle Blätterteig (Kühlregal)
11 - Zutat Blätterteig

Etwas Käse – ich wählte Gouda, da ich diesen noch übrig hatte
12 - Zutat Käse

1 Eigelb
13 - Zutat Eigelb

Außerdem etwas Olivenöl zum anbraten sowie Pfeffer, Salz, Cayennepfeffer und scharfes Paprikapulver zum Würzen.

Kommen wir nun zur Zubereitung:
Zuerst waschen wir die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in kleine Ringe. Dabei trennen wir die weißen von den grünen Bestandteilen.
14 - Frühlingszwiebeln schneiden

Die Tomaten schneiden wir kreuzförmig ein, übergießen sie mit heißen Wasser, schälen und vierteln sie um sie dann mit einem Esslöffel zu entkernen und in Würfel zu schneiden.
15 - Tomaten häuten & entkernen

Beide Chilischoten entkernen wir und hacken sie dann klein.
16 - Chilis entkernen & hacken

Außerdem geben wir den Mais und die Bohnen in ein Sieb, spülen sie kurz unter fließendem Wasser und lassen sie dann abtropfen.
17 - Mais Bohnen abspülen

Zuletzt waschen und hacken wir noch die Petersilie.
18 - Petersilie hacken

In einer Pfanne erhitzen wir jetzt das Olivenöl, dünsten die weißen Teile der Frühlingszwiebeln mit etwas Knoblauch darin an
19 - FZwiebeln & Knoblauch andünsten

und geben dann die gehackten Chilischoten hinzu, um sie ebenfalls kurz mit anzubraten.
20 - Chili dazu

Ist alles gut angebraten, bröseln wir das Faschierte hinein und würzen es sogleich mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Paprikapulver.
21 - Hackfleisch rein und würzen

Sobald das Gehacktes krümelig angebraten ist, geben wir auch den grünen Teil der Frühlingszwiebeln hinzu und lassen sie für einige Minuten in der Pfanne bruzzeln.
22 - Grüne FZ beigeben

Nun folgen der abgetropften Mais und die Kidneybohnen
23 - Mais Bohnen rein

und ein bis zwei Minuten später auch die gestückelten Tomaten.
24 - Tomaten dazu geben

Für etwa fünf Minuten lassen wir alles auf mittlerer Stufe vor sich hin schmoren und rühren es dabei gelegentlich um.
Anschließend geben wir die Salsa hinzu,
25 - Salsa einrühren

verrühren sie gut mit der Fleisch-Gemüse-Masse, geben die gehackte Petersilie hinzu
26 - Petersilie-dazu

und lassen dann alles kurz aufkochen um es dann auf mittlerer Stufe für weitere fünf bis sieben Minuten vor sich hin köcheln. Dabei sollte alles etwas reduzieren und zu einer dickliche Masse werden. Ist alles von der gewünschten Konsistenz, schalten wir die Platte aus und rühren die zweieinhalb bis drei Esslöffel Creme fraiche unter.
27 - Creme fraiche unterrühren

Abschließend lassen wir alles etwas abkühlen.
28 - abkühlen lassen

Ist die Masse etwas abgekühlt, können wir den Backofen auf 200Grad vorheizen, den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen, ihn ausbreiten und nach belieben zerschneiden. Ich entschied mich dazu die eine Hälfte in rechtwinklige Dreiecke und die andere Hälfte in zwei Quadrate zu zerteilen.
29 - Blätterteig schneiden

Jetzt geben wir die Teigstücke auf ein Backblech,
30 - Blätterteig auslegen

belegen sie mit etwas der abgekühlten Masse
31 - Belegen

und bestreuen diese dann mit Käse.
32 - Mit Käse bestreuen

Nachdem wir die Taschen zusammen gerollt und geschlossen haben, bestreichen wir sie mit dem gequirlten Eigelb
33 - Mit Eigelb bestreichen

und bestreuen sie schließlich noch mit etwas zusätzlichem Käse.
34 - Mit Käse bestreuen

Ist der Backofen vorgeheizt, geben wir die Teigtaschen hinein und überbacken sie dort für ca. 20 Minuten.
35 - Überbacken

Dabei sollten wir uns natürlich wieder mehr auf das Auge als auf die Uhr verlassen – sobald der Teig aufgegangen und gut gebräunt ist, können wir das Blech entnehmen und die Teigtaschen für ein bis zwei Minuten abkühlen lassen.
36 - Fertige Mexikanische Teigtasche

Ich hatte befürchtet dass die Chili con Carne Füllung den Teig stark aufweichen würde, doch das hatte sich zum Glück als unbegründet erwiesen. Der Teig war drum herum schön knusprig und locker geworden, während die Masse aus Hack, Kidneybohnen, Mais, Frühlingszwiebel, Salsa und Tomaten eine pikant-würzig bis leicht scharfe angenehme Füllung ergab, die sowohl sowohl im heißen als auch im abgekühlten Zustand als wahrer Leckerbissen erwiesen.

38 - Mexikanische Blätterteigtaschen - CloseUp

Natürlich hätte man die Portionsgrößen auch etwas kleiner wählen könnne, dann würde ich diese Kombination sich mit Sicherheit auch wunderbar als Fingerfood für den Abend oder auf dem Buffet einer Party eignen. Ich fand sie sehr lecker und gelungen. Nur beim Wickeln der Blätterteigtaschen muss ich noch etwas üben, dieser Tatsache bin ich mir natürlich bewusst. 🙂

Guten Appetit

Chili con Carne mit Baguette & Pfannkuchen [08.03.2011]

Zwar klangen das Pad Pak Raum Madmamaung – Gebratenes Gemüse mit Knoblauch in Soja Sauce und das Nue Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce aus dem Asia-Bereich recht verlockend, aber ich entdeckte im dem Bereich der regulären Küche ein anderes Angebot das mich um so mehr reizte. Denn neben den Zucchinipuffer mit Broccoli und Tomate bei Vitality und Schaschlikgulasch mit Curryreis bei den traditionell-regionalen Gerichten fand sich heute auch mal wieder Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen, dazu Baguette in Bereich Globetrotter auf der Speisekarte. Und für Chili lass ich alles andere links liegen. Dazu nahm ich mir noch ein Dessert von der Nachtischtheke, was ich aber an der Kasse bereute denn aufgrund des Faschingsdienstages wurden dort kostenlose Pfannkuchen bzw. Berliner verteilt. Aber zum zurückstellen war es da schon zu spät.

Chili con Carne mit Baguette & Pfannkuchen

Das Chili erwies sich als ziemlich Hackfleischlastig, der Gros des Gerichtes bestand wohl aus krümelig angebratenen Halb- und Halb-Gehacktes, das mit einigen Kidneybohnen und einigen Maiskörnern in der Tomatensauce garniert war. Nicht unbedingt meine Lieblingszubereitsform, denn ich bevorzuge mehr Gemüse sowie Gemüsesorten und weniger Fleisch in meinem Chili. Aber von der etwas unausgewogenen Zusammenstellung erwies sich das Ganze als recht schmackhaft und erwies sich auch als schön heiß, ohne allerdings wirklich scharf zu sein – eben Allgemeinheitskompatibel. Und die Portion erwies sich als wirklich ziemlich umfangreich. Das Baguette erwies sich als angenehm außen knusprig und innen frisch so wie es sein bevorzuge. Einzig das Dessert war kein so glücklicher Griff, es bestand etwa zur Hälfte aus einer Fruchtmischung mit Aprikosengeschmack und zur anderen Hälfte als Sahne. War nicht so mein Ding, etwas zu viel Sahne und etwas zu süß. Den Pfannkuchen schließlich hob ich mir allerdings bis zum Nachmittag auf, das wäre zu viel des Guten gewesen.
Und auch die anderen Kantinengäste hatten mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten dem Chili con Carne zugesprochen. Das machte es schwer die restlichen Gerichte einzuordnen. Ich würde aber den zweiten Platz den Asia-Gerichten zusprechen, dem dritten dem Schaschlikgulasch und den vierten schließlich den Zucchinipuffern zusprechen. Das entspricht ungefähr dem was ich beobachten konnte und würde auch meinen bisherigen Erfahrungen entsprechen.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++
Dessert aus Sahne und Frucht: +/-

Hühnchen orientalisch mit Zimt & Mandeln [04.03.2011]

Zwar stand mit dem Gebackenen Hokifilet mit leichter Erdnußsauce und Gemüsereis im Bereich Globetrotter ein durchaus verlockendes Fischgericht, welches ich übrigens hier schon einmal verzehrt hatte, auf der Karte stand, entschied ich mich heute dann doch lieber für das heutige Vitality-Gericht, denn Hühnchen orientalisch mit Mandeln und Zimt, dazu Weizenrisotto mit Bohnen, da dieses einfach noch etwas verlockender Klang. Ein Gericht in gleicher Form hatte ich übrigens hier schon einmal auf dem Tablett gehabt. Der traditionell-regionale Topfenstrudel mit Vanillesauce klang zwar auch recht lecker, aber ich mag mit wenigen Ausnahmen keine Süßspeisen als Mittagsgericht. Daher fielen natürlich auch die Gebackene Anans und Banane, die mit einer Art Honig serviert wurden, natürlich ebenfalls aus. Einzig das Gaeng Kaew Wa Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse, Auberginen und Bambussprossen in scharfem grünen Curry hätte mich noch reizen können, aber ich hatte ja gestern bereits asiatisch gegessen, daher verblieb ich bei meiner Entscheidung für das orientalische Hühnchen. Dazu nahm ich mir noch ein zuerst nicht näher beschriebenes Dessert von der Nachtisch-Theke, das mich visuell ansprach.

Hühnchen orientalisch / Chicken breast oriental style

Zu einem annehmbar großen, saftigen und zarten Stück Hühnchenfleisch fanden sich eine mit ihrer Würzung, u.a. mit Zimt, tatsächlich orientalisch angehauchte Gemüsemischung aus Zucchini, Tomaten, Zwiebeln, Tomaten, schwarzen Oliven und einigen Mandelsplittern. Ich sortierte um ehrlich zu sein die Oliven, von denen sich auch nur zwei Stück in der Mischung fanden, aus und legte sie zur Seite – ich mag ihren Geschmack noch immer nicht wirklich. Als Sättigungsbeilage fand sich die als Weizenrisotto bezeichnete Mischung aus gekochtem Weichweizen und einigen Kidneybohnen. Hier hätte ich mir aber vielleicht etwas mehr Bohnen gewünscht, beim letzten Mal war man hier großzügiger gewesen. Insgesamt aber ein durchaus gelungenes Gericht, das mit 543kcal auch für den kalorienbewussten Kantinenesser zufrieden stellte. Der Nachtisch erwies sich als Rest der Mintcreme die ich bereits gestern probiert hatte. Man hatte die Schokostreusel offensichtlich mit eingerührt und das ganze noch mit einer Himbeere und etwas Himbeersauce garniert. Hätte jetzt aus dem Stehgreif nicht gesagt dass diese beiden Dinge zusammen passen, aber ich fand es doch ganz schmackhaft, auch wenn die Mintcreme nicht mehr ganz so fluffig wie gestern war. Aber auch hier insgesamt absolut in Ordnung. Hier hätte ich dann vielleicht doch lieber bei der Mousse aus weißer Schokolade zugreifen sollen.
Bei der Allgemeinheit der Kantinenbesuscher lag meiner Meinung nach das Hokifilet heute noch etwas höher in der Gunst und belegte so heute knapp vor dem orientalischen Hühnchen und kam somit auf den ersten Platz. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und schließlich der Topfenstrudel. Ich hätte dem Hühnchen ja eher den ersten Platz gegönnt, aber meine Beobachtungen der Tische und der Tabletts in den Sammelwagen ließen mich zu einem anderen Ergebnis kommen.

Mein Abschlußurteil:
Hühnchen: ++
Orientalischer Gemüsemix: ++
Weizenrisotto mit Bohnen: ++
Mintcreme mit Himbeere: +

Burrito mit Hackfleisch-Reis-Füllung – ein Kochexperiment

Heute wollte ich mal wieder etwas kochen, doch irgendwie konnte ich mich Anfangs nicht richtig entscheiden was ich machen könnte. Dann kam ich auf die Idee, dass ich schon lange keinen richtigen Burrito mehr gegessen hatte – vor allem hier in Deutschland. Also besorgte ich mir noch ein paar Zutaten und machte mich ans Werk. Ich entschied mich dabei für eine Zubereitung mit einer mexikanisch angehauchten Rinderhack-Reis-Füllung. Gleich zu Beginn sei dabei jedoch angemerkt, dass es sich um ein wirkliches Kochexperiment handelt – über Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge jeder Art würde ich mich sehr freuen. Wichtig war mir dass dabei etwas wie hier oder hier in San Francisco bzw. hier in Boston dabei heraus kommt, mein Ergebnis nicht aber dem Teil aus Köln gleicht.

Was brauchen wir also?

100g Reis – ich verwendete Vollkornreis den ich noch vorrätig hatte, hier wäre aber auch Langkornreis denkbar
01 - Zutat Reis

eine kleine Dose Kidneybohnen (125g Abtropfgewicht)
02 - Zutat Kidneybohnen

eine kleine Dose Mais ( ca. 100g)
03 - Zutat Mais

2 kleine Tomaten
04 - Zutat Tomaten

1-2 Chilischoten
05 - Zutat Chilis

1 kleine Zwiebel
06 - Zutat Zwiebel

1/2 kleine Paprika
07 - Zutat Paprika

250g Rinderhack
08 - Zutat Rinderhack

1 Zehe Knoblauch
09 - Zutat Knoblauch

etwas Guacamole und/oder Sour Cream – wobei man Guacamole in hiesigen Supermärkten meist in den Knabberzeug-Regalen und nicht bei den Tortillas und anderen mexikanischen Zutaten findet. Wer mag, kann die Guacamole natürlich auch selbst machen.
10 - Zutat Guacamole

einige Weizen-Tortillawraps
11 - Zutat Tortillawrap

sowie zum Würzen Salz, Pfeffer, Chilipulver und etwas Tabasco.

Zuerst kochen wir den Reis nach Packungsbeschreibung.
12 - Reis kochen

Während der Reis vor sich hin kocht, entkernen wir die Chilis und zerschneiden sie in kleine Quadrate.
13 - Chili schneiden

Außerdem ritzen wir die Tomaten kreuzförmig ein, übergießen sie mit kochendem Wasser und schälen, entkernen und würfeln sie anschließend.
14 - Tomaten häuten

Die Zwiebel hacken wir zusätzlich in kleine Würfel.
15 - Zwiebeln schneiden

Ist der Reis fertig gekocht, entnehmen wir ihn dem Kochbeutel und stellen ihn erst einmal bei Seite.
16 - fertiger Reis

Nun kommen wir zur Zubereitung der Hackfleisch-Füllung:
Zuerst schwitzen wir die gepresste Knoblauchzehe mit den Chilis in etwas Öl in einer Pfanne an.
17 - Knoblauch und Chilis anschwitzen

Dann fügen wir Zwiebeln und Rinderhack hinzu und zerteilen alles ein wenig mit einem Pfannenwender
18 - Rinderhack und Zwiebeln beigeben

um das Ganze kräftig mit Salz, Pfeffer und Chilipulver zu würzen.

19 - Mit Salz und Pfeffer würzen 20 - Mit Chili würzen

Ist alles einigermaßen durch, fügen wir zuerst die Paprika hinzu und lassen sie kurz mit anbraten.
21 - Paprikawürfel hinzugeben

Dann folgen die Tomatenwürfel
22 - Tomaten beifügen

die Kidneybohnen
23 - Kidneybohnen hinzufügen

und der Mais.
24 - Mais addieren

Zum Schluß schmeckte ich das ganze noch mit einem Schuß Tabasco ab und ließ es einige Minuten auf mittlerer Stufe in der Pfanne schmoren.
25 - Mit Tabasco abschmecken

Nachdem die Pfanne abgestellt war, ging es daran den Burrito zu füllen.

Zuerst erwärmen wir den fertigen Weizentortilla etwas. Da ein einmal erhitzter Tortilla schnell auskühlt und trocken wird, nahm ich mir die Teigfladen einzeln vor und steckte sie für etwa 45 Sekunden in die Mikrowelle, wobei ich sie mit etwas Küchenpapier umgab, damit sie nicht schon während des Erwärmens austrocknen. Alternativ kann man das Ganze auch in einem vorgeheizten Backofen bei 200Grad tun, allerdings erschien es mir etwas aufwändig wegen einzelner Burritofladen den Backofen einzuschalten.
26 - Tortilla erwärmen

Dann ging es ans füllen:
Wir nehmen also den warmen Tortilla-Teigfladen
27 - Burrito füllen Anfang

bestreichen ihn mit etwas Sour Cream
28 - Mit Sour Cream bestreichen

und fügen die Hackfleisch-Gemüse-Mischung darauf hinzu.
29 - Mit Füllung belegen

Nun folgt etwas Guacamole
30 - Mit Guacamole bestreichen

und der Reis, den ich hier auf die Guacamole gegeben habe.
31 - Mit Reis belegen

Dann folgt das Rollen des Burritos, das sich als etwas Tricky herausstellte. Als beste Lösung stellte sich heraus, dass man während man die einen beiden Seiten umschlägt die anderen Seiten mit den Daumen nach Innen drückt und sie somit in den Burrito legt. Dabei hat mit dieses Video auch ein wenig geholfen und soll deswegen nicht unerwähnt bleiben. Und das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen.
32 - Burrito rollen

Mit Sicherheit war das ganze noch nicht hundert Prozent perfekt – vor allem weil ich leider keine Silberfolie im Haus hatte um den Burrito nach dem Rollen etwas zu stabilisieren wie ich es aus den Burrito-Restaurants in San Francisco kannte, dennoch habe ich mir die Burritos die bei meinem Experiment heraus kamen schmecken lassen und war mit dem Ergebnis durchaus zufrieden.
33 - Gefüllter Burrito - Inhalt

Dabei gebe ich gerne zu, dass erst mein zweiter Versuch den Burrito zu rollen einigermaßen gut gelungen ist, aber daher nenne ich das ganze ja auch “Kochexperiment”.
Alternativ hätte man natürlich noch mit anderen Zutaten und vor allem etwas Käse in der Füllung herum spielen können. Viele Rezepte die ich in deutscher Sprache gefunden hatte sprachen auch noch davon, die Burritos mit Käse zu überbacken, das hätte aber nicht meinen selbst gestellten Vorgaben entsprochen, einen amerikanischen Westküsten-Burrito zu fabrizieren. Ich konnte mit dem Ergebnis auf jeden Fall recht zufrieden sein. Sollte es Anmerkungen und Tipps zu dem Thema geben, würde ich mich über Kommentare jeglicher Art sehr freuen.

Guten Appetit

Kurztest Frosta Steakhouse Pfanne

Im Rahmen meiner fortlaufenden Tests verschiedener Frosta Produkte kommen wir heute mal zur Frosta Steakhouse Pfanne, im hiesigen Rewe Marktes erworben hatte. Der Preis lag soweit ich mich entsinne bei 2,99 Euro, zumindest ist das der Preis den ich via Internet-Recherche herausgefunden habe.

01 - Verpackung Vorderseite
Packung Vorderseite

02 - Verpackung Rückseite
Packung Rückseite

Eine Fertiggericht aus kleinen Rinderhacksteaksteaks, Kartoffelspalten, Kidneybohnen, Prinzessbohnen, Maiskölbchen, Paprika, Zwiebeln sowie zum Würzen Salz, Cayennepfeffer, Paprika, Rosmarin, Koriander und Pfeffer – das klang doch wirklich lecker und erfahrungsgemäß leistet Frosta ja was Fertig-Pfannengerichte angeht gute Arbeit. Da war ich gespannt ob man den durchgehend guten Eindruck auch hier aufrecht erhalten konnte. Im Gegensatz zu Reis oder Nudeln denke ich dass es weitaus schwieriger ist, ein Fertiggericht mit Kartoffeln gut hinzubekommen.
Für die Zubereitung bestehen hier wieder einmal zwei Möglichkeiten: Zum einen in der Mikrowelle in zwei mal sieben Minuten mit 600 Watt und dann zwei mach sechs Minuten mit 800 Watt. Ich entschied mich für die zweite Möglichkeit unter Verwendung einer Pfanne erschien mir jedoch besser, daher entschied ich mich für diese. Was müssen wir also tun?
Als erstes geben wir drei bis vier Esslöffel Öl in eine Pfanne

03 - Öl in Pfanne geben
Öl in Pfanne geben

und fügen dann den noch gefrorenen Beutelinhalt hinzu.

04 - Beutelinhalt in Pfanne geben
Beutelinhalt in Pfanne geben

Nun erhitzen wir alles auf höchster Stufe – wobei ich hier nicht sicher war wie lange man alles erhitzen muss, da der Hersteller sich über dieses Detail ausschweigt.

05 - erhitzen
Erhitzen

Ich ging daher so vor dass ich die Pfanne so lange auf höchster Stufe hielt, bis alles aufgetaut und heiß war. Anschließend schalten wir die Platte auf mittlere Stufe hinunter und lassen alles für weitere 10 bis 12 Minuten vor sich hin garen, wobei wir natürlich nicht vergessen alles hin und wieder mal etwas zu wenden damit es gleichmässig gebraten wird.

06 - Garen
Garen

Dabei verließ ich mich wie immer mehr auf mein Gefühl als auf die Uhr und servierte mir das Gericht als ich schließlich das Gefühl hatte dass es fertig ist. Dabei habe ich aber wohl etwas verschätzt, denn ich fand doch dass alles irgendwie recht dunkel geraten war.

07 - Frosta Steakhouse Pfanne - Gericht fertig
Fertiges Gericht

Meine größte Sorge war es, dass die Kartoffeln zu schlabberig werden, doch nachdem das erste Stück probiert hatte war ich positiv überrascht wie knusprig die Spalten geworden waren. Insgesamt erwies sich das Gericht mit seinen Bohnen, dem saftigen kleinen Beefsteaks und natürlich den Kartoffelspalten als sehr schmackhaft und tatsächlich wie versprochen mit einer guten Schärfe gewürzt, auch wenn mich natürlich kaum aus den Socken hauen konnte. 😉 Mal wieder ein wirklich gelungenes Fertiggericht wie ich feststellen durfte.

08 - Frosta Steakhouse Pfanne - Closeup

Natürlich werfen wir auch wieder einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 471 kj
112 kcal
2357 kj
562 kcal
Eiweiß: 4,6g 23,0g
Fett: 4,7g 23,5g
Kohlehydrate: 12,9g 64,5g
BE: 1,1 5,4

Das entspricht 15 WW ProPoints für den Beutelinhalt, dazu kommen aber noch etwa 9 bis 10 WW ProPoints für das Öl. Ich rechne mit 9 da ich nur etwa drei Esslöffel verwendet hatte. Somit kommen wir auf eine Summe von 24 Punkten, was natürlich für ein Mittagsgericht ziemlich heftig ist. Absolut kein diätisches Lebensmittel, soviel steht fest, aber geschmacklich wirklich sehr gelungen. Auch dieses Mal hat Frosta mich nicht enttäuscht – ich kann wie zuvor auch diese Pfannengericht vorbehaltlos weiterempfehlen.

Meine Wertung: 3 MG