Knusprige Schweinehaxe mit Kartoffelknödel [19.09.2017]

Auch am heutigen Dienstag ging das Oktoberfest-Special unseres Betriebsrestaurants weiter und mit einer 1/2 knusprige Schweinehaxe mit Kartoffelknödel fand sich bei Tradition der Region auch diesmal wieder ein überaus verlockendes Angebot auf der Speisekarte. Dem stand allerdings bei Globetrotter ein ebenfalls sehr verlockendes Cordon bleu vom Schwein mit Pommes frites gegenüber und auch mit dem Gemüsestrudel mit Ratatouille und Dip bei Vitality oder dem Gebackenen Seelachs mit Thaigemüse in Massamansauce, der neben Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, hätte ich gut leben können. Aber irgendwie lag mir der Appetit heute tatsächlich mal nach der Schweinshaxe, auch wenn sie ziemlich mächtig erschien. Dennoch wollte ich nicht ganz auf Gemüse verzichten und ergänzte mir das Hauptgericht mit etwas Rosenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke. Zur Haxe gab es außerdem noch ein scharfes Steakmesser.

Crispy pork knuckle with potato dumpling / Knusprige Schweinehaxe mit Kartoffelknödel

Mit dem Attribut “knusprig” hatte man dieses Mal wirklich nicht zu viel versprochen – wohlgemerkt im positiven Sinne – denn die Außenhaut war tatsächlich wunderbar knusprig geraten, ohne dabei verbrannt oder angekokelt zu sein. Allerdings war es besser sie in die Hand zu nehmen und wie z.B. Kartoffelchips zu knuspern, beim Schneiden bestand die Gefahr dass man sie samt der Sauce über das Tablett verteilte. Und unter der knusprigen Haut fand sich erfreulich viel verwertbare und relativ fettarmes Muskelfleisch, das sich leicht mit Messer und Gabel vom Knochen lösen ließ. Die Sauce selber war zwar leider wieder dünn wie Wasser, aber dennoch mit Gewürzen wie Kümmel angenehm Geschmacksintensiv. Und auch am einigermaßen lockeren, fast männerfaustgroßen Kartoffelknödel gab es keinerlei Grund zur Kritik. Der zusätzlich Rosenkohl schließlich erwies sich zwar nicht mehr als ganz heiß, aber dafür doch angenehm knackig und nicht zu zerkocht. Insgesamt ein sehr umfangreiches und leckeres Mittagsmahl – ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall zufrieden.
Dennoch fand das Cordon bleu heute deutlich größeren Zuspruch bei den anderen Gästen und landete mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Danach kam lange nichts bevor schließlich die Schweinehaxe auf dem zweiten Platz folgte. Die Asia-Gerichte belegten Platz drei und das vegetarische Gemüsestrudel folgte schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinehaxe: ++
Sauce: +
Kartoffelknödel: ++
Rosenkohl: ++

Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut, Orangensauce & Kartoffelknödel [12.09.2017]

Zwar klang das Holzfällersteak vom Schwein mit geschmorten Zwiebeln, BBQ- Sauce und Country Potatos, das heute im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde auch recht verlockend, doch ich war mir eigentlich von Anfang an sicher dass ich heute bei der Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut, Orangensauce und Kartoffelknödel bei Tradition der Region zugreifen würde – Ente bekommt man immerhin nicht alle Tage. Die Papardelle mit Blattspinat und Meerrettich bei Vitality oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Massamansauce kamen gar nicht erst in die nähere Erwägung.

Duck leg with red cabbage, orange sauce & potato dumpling / Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut, Orangensauce & Kartoffelknödel

Entgegen meiner Befürhtung erwies sich der Kartoffelknödel schon mal als angenehm locker und von guter Qualität, nicht als zäh und gummiartig, wie man es ja leider häufiger bei dieser Sättigungsbeilage in großen Verköstigungsbetrieben erlebt. Und auch das Blaukraut war überaus gut gelungen und besaß ein angenehmes Aroma. Doch die Hauptkomponente in Form der Entenkeule ließ leider dann doch etwas zu wünschen übrig. Die Fleischausbeute war zwar recht akzeptabel, jedoch erschien die Keule doch etwas zu lange geschmort worden, denn an einigen der dünneren Stellen so hart geworden, dass man das Fleisch nicht beißen sondern im besten Fall langwierig hätte lutschen können. Zumindest war die Haut angenehm knusprig geworden, aber volle Punktzahl kann ich da leider nicht geben. Zur Keule passte wunderbar die heute mal nicht ganz so dünne und geschmacklich überaus gut gelungene Orangensauce mit deutlichem Orangenaroma. Insgesamt bereute ich meine Entscheidung also nicht, denn Ente geht bei mir eigentlich immer.
Wie nicht anders zu erwarten konkurrierten heute natürlich Entenkeule mir Holzfällersteak in einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala und die Ente konnte sich letztlich nur mit hauchdünnem Vorsprung durchsetzen und das Holzfällersteak auf einen sehr guten zweiten Platz verdrängen. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgten schließlich die Parpadelle mit Spinat und Kren.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: +
Orangensauce: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++

Gemischtes Gulasch mit Rotkraut & Klößen [27.03.2016]

Mixed goulash with red cabagge & dumplings / Gemischter Gulasch mit Rotkraut & Klößen

Zum heutigen Ostersonntag hatten wir uns mal nicht für das sonst so gern an diesem Datum zubereitete Lamm entschieden, sondern für einen gemischten Gulasch aus Stücken von Schweine- und Rindfleisch, den wir mit Paprika und frischen Champignons verfeinerten. Dazu gab es mit gerösteten Brotkrumen gefüllte Kartoffelklöße und mit Apfelstückchen versetztes Rotkraut. Ich persönlich hätte die Sauce vielleicht noch etwas dickflüssiger gemacht, aber ansonsten ein wirklich leckeres Mittagsmahl für einen Feiertag wie heute.

Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat [16.03.2015]

Hätte ich nicht erst gestern die letzte Portion von meinem Zander auf Fenchelgemüse in Safransauce vom Wochenende verzehrt, hätte ich heute wohl zum Zarten Seelachsfilet auf Orangenratatouille und Reis bei Vitality gegriffen. Der Szegediner Gulasch mit Salzkartoffeln bei Globetrotter sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Gaeng Ped Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse in Kokosmilchsauce reizten mich außerdem auch nicht besonders. So aber griff ich zum Schweinebraten in Dunkelbiersauce, dazu Kartoffelknödel und Krautsalat aus dem Abschnitt Tradition der Region. Gemüse oder noch einen Salat brauchte ich dazu nicht, aber ich griff noch zu einem Becherchen Vanillepudding mit Schokocreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pork roast in dark beer sauce with cole slaw & potato dumpling / Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Krautsalat & Kartoffelknödel

Die Sauce war heute zwar mal wieder recht dünn geraten, fast wie Wasser, was ich bei Saucen ja gar nicht so mag. Dass sie mit Dunkelbierhergestellt worden war, konnte man aber geschmacklich erahnen und das passte gut zu dem etwa fingedicken Stück Schweinebraten, der sowohl aus zarten als auch aus etwas festeren und leicht trocknen Stellen bestand. Das war bei einem Schweinebraten aber nicht anders zu erwarten, ich war sowohl was Größe als auch was Qualität des Fleisches anging sehr zufrieden. Beim Krautsalat merkte man sofort dass es sich nicht um einen fertig gekaufte, sondern frisch zubereitete, knackige Variante handelte, die mit Essig und einigen Kümmelsamen angemacht war. Nur etwas größer hätte die Portion gerne sein können. Und auch am großen, mit angerösteten Brotwürfeln gefüllten Kartoffelknödel gab es nichts auszusetzen. Abgesehen von der Sauce also ein sehr gelungenes Mittagsmahl, dass ich mit dem cremigen Vanillepudding samt seinem Deckel aus schokoladiger Creme sehr schmackhaft abschloss.
Und auch bei den anderen Gästen lag der Schweinebraten heute mit deutlichem Vorsprung vor den anderen Angeboten am höchsten in der Gunst und konnte sich so unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages sichern. Auf Platz zwei folgten heute erneut die Asia-Gerichte, die ich noch etwas häufiger auf fremden Tabletts sah als den heute drittplatzierten Seelachs mit Orangenratatouille. Knapp dahinter auf Platz vier folgte schließlich der Szegediner Gulasch mit Salzkartoffeln.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: +
Krautsalat: ++
Kartoffelknödel: ++
Vanillepudding mit Schokocreme: ++

Geschmorte Entenkeule mit Orangen-Thymian-Sauce, Blaukraut & Kartoffelknödel [08.03.2016]

Heute machte mir unser Betriebsrestaurant ein Angebot, dass ich leider nicht ablehnen konnte, denn es stand eine Geschmorte Entenkeule mit Orangen-Thymian-Sauce, Blaukraut und Kartoffelknödel im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte. Hätte es dieses Gericht nicht gegeben, hätte ich wahrscheinlich bei der Ofenkartoffel mit Kräuterquark und Blattspinat zugegriffen, die es im Abschnitt Vitality gab, denn das Rindergeschnetzelte in Pfefferrahmsauce und Kroketten bei Globetrotter sagte mir weniger zu, ebenso wie die Asia-Thai-Gerichte wie Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce oder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse. So aber blieb mir nichts anderes als zur Entenkeule zu greifen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Waldbeerenquarkcreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Braised duck leg with orange thyme sauce, red cabbage & potato dumpling / Geschmorte Entenkeule mit Orangen-Thymian-Sauce, Blaukraut & Kartoffelknödel

Unter der kräftig-pikant gewürzten und schön knusprigen Haut der Entenkeule fand sich heute angenehm viel zartes und recht saftiges Fleisch, dass sich auch einigermaßen leicht mit Messer und Gabel vom Knochen lösen ließ. Dazu passte die geschmacksintensive Sauce, die fruchtiges Orangenaroma mit einem Hauch Thymian kombinierte, die jedoch für meinen Geschmack etwas dünn geraten war. Einzig beim Blaukraut muss ich heute ein wenig Kritik anbringen, denn es hatte einen etwas zu säuerlichen Geschmack, so als wäre der Koch beim Zugeben von etwas Speise-Essig zu großzügig vorgegangen. Der große Knödel, der mit angerösteten Brotkrumen gefüllt war, erwies sich aber als in Ordnung, auch wenn er noch einen kleinen Deut lockerer hätte sein können – aber ich will in einer Großküche wie unserem Betriebsrestaurant auch nicht zu viel verlangen. Und auch der kleine Becher Waldbeerenquarkcreme, der mit Sahne, einer Scheibe Kiwi und einem Ornament aus dunkler Schokolade garniert worden war, erwies sich heute endlich mal wieder als gute Wahl, denn dank zahlreicher in die Creme eingerührter Fruchtstücke besaß er ein intensives Beeren-Aroma.
Wie nicht anders zu erwarten, lag die Entenkeule heute auch bei den anderen Gästen besonders hoch in der Günst und konnte den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala unangefochten für sich eroberen. Auf Platz zwei schienen mir heute die Asia-Thai-Gerichte zu folgen, die ich meinte noch etwas häufiger auf den Tabletts meiner “Mitesser” gesehen zu haben als das somit drittplatzierte Rindergeschnetzlte mit Kroketten. Die Ofenkartoffel landete folglicherweise auf dem vierten Platz, was für ein vegetarisches Gericht ja nicht ungewöhnlich ist.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Orangen-Thymian-Sauce: ++
Blaukraut: +
Kartoffelknödel: ++
Waldbeerenquarkcreme: ++