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Haidhauser Burger im Haidhauser Augustiner

Tuesday, April 9th, 2013

Heute Abend verschlug es uns in das Haidhauser Augustiner in Münchens schönen Stadtteil Au-Haidhausen in der Wörthstraße, Ecke Breisacher Straße am Bordeauxplatz nahe des Ostbahnhofes.

Haidhauser Augustiner - München


Größere Kartenansicht

Das große, rustikal eingerichtete Gasthaus bietet abgesehen von alkoholhaltigen und alkoholfreien Getränken auch eine umfangreiche Speisekarte, deren Angebot von Salaten über vegetarische und fleischhaltige Gerichte aus Ofen, Pfanne und Grill über verschiedene Frühstücks- und Mittagsangebote bis hin zu Brotzeiten (also Abendbrot) und schließlich Burgern geht. Aus diesem Angebot stach vor allem der Straußen-Burger hervor, der mit BBQ-Sauce und weiterer Garnitur im Sesambrötchen sowie Pommes Frites zwar mit 12,90 Euro der teuerste war, aber das wäre es mir wert gewesen. Leider teilte man mir bei der Bestellung mit, das dies leider das einzige Gericht auf der Karte wäre, was aktuell nicht verfügbar wäre. Ärgerlich, aber nicht zu ändern. Also schwenkte ich auf den sogenannten Haidhauser Burger um, der mit gegrillter Putenbrust sowie Tomaten und Käse, feiner Limetten-Curry-Mayonnaise im Sesambrötchen gemeinsam mit Pommes, Ketchup und Mayonnaise kommen sollte – das ganze für 9,90 Euro.
Obwohl es aufgrund des bevorstehenden Spiels der Champions-League, wo der BvB gegen Malaga, das hier auf Großbildleinwand übertragen wurde, brechend voll war, wurden wir sowohl was Speisen als auch Getränke anging angenehm schnell und aufmerksam bedient – großes Lob an dieser Stelle an die Service-Crew, wir waren sehr zufrieden. So hatte ich nach etwa 10 bis 15 Minuten mein bestelltes Gericht vor mir.

Haidhauser Burger - Augustiner

Zwar hatte man das Schälchen mit der Mayonaise offenbar vergessen, darüber konnte ich aber hinweg sehen, da ich ausschließlich Ketchup zu Pommes Frites bevorzuge. Neben den angenehm knusprigen, heißen und gut gewürzten Pommes Frites fand sich ein angenehm großer Burger auf dem Teller, zwischen dessen beiden Brötchenhälften sich auf einigen Salatblättern mehr als ausreichend großes, gegrilltes Stück recht saftiger und zarter Putenbrust, die man mit einigen angedünsteten Zwiebelringen, Tomaten und Gurkenscheiben und der gelben, fruchtig-würzigen Curry-Limetten Mayonaise garniert hatte.

Haidhauser Burger - open

Haidhauser Burger - Querschnitt

Ich war mit der Zusammenstellung sowohl was Qualität und Geschmack als auch die Menge anging sehr zufrieden. Kein sehr leichtes, aber doch überaus schmackhaftes und reichhaltiges Abendbrot.
Insgesamt kann ich dem Haidhauser Augustiner nach dem dort verlebten Abend wirklich meine Empfehlung aussprechen. Sowohl was die Preise als auch den Service angeht eine weiteres Münchner Gasthaus, das einen Besuch wert ist. Wenn man sich nicht so sehr für Fußball interessiert, sollte man sich aber nicht gerade Tag auswählen, an dem ein solches Spiel übertragen wird. 😉

Immer dran denken:

Thursday, February 22nd, 2007

gesehen in der Gaststätte Wartburg – Damenviertel – Jena

Pferdesauerbraten [21.02.2007]

Thursday, February 22nd, 2007

Na ja, vielleicht ist die Kategorie “Lunchtime” heute etwas unpassend, denn aufgrund eines Zahnarzttermines und der anhaltenden Betäubung war ich heute gar nicht zu Mittag und hatte mich bis zum Abend von einigen Berlinern (Krapfen, Pfannkuchen oder wie auch immer man sie nennen mag…) ernährt, die ein Kollege mitgebracht hatte. Aber das sollte sich am Abend ändern, denn ich ging spontan auf Einladung des Herrn Gonzo zu einem StudiVZ-Treffen in der Wartburg im Damenviertel, wo ich meinen Hunger stillen konnte.

Beim Blick auf die Essenskarte dort, immer wieder ein wahrer Augenschmaus aufgrund ihrer einfachen und funktionalen Konstruktion 😉 , entdeckte ich sogleich etwas, was ich unbedingt testen musste. Etwas, was man nicht alle Tage bekommt. Etwas, das mich unbewußt an diesen alten Blogpost denken ließ.

Für die, die es nicht auf dem etwas unscharfen Foto lesen können: Es handelte sich um Pferdesauerbraten mit Klößen, welcher mit 6,95 €uronen zwar so ziemlich das teuerste Gericht auf der ganzen Karte war, aber ich habe das letzte mal Pferdefleisch in Form von Wurst bei einem Ausflug nach Nordfrankreich vor mehr als 10 Jahren gegessen und meine Erinnerung war nicht allzu schlecht – also schrie dieses Angebot regelrecht danach, getestet zu werden. Nach längerer Wartezeit stand das Gericht dann endlich vor mir.

Was kann man zum Geschmack von Pferdefleisch sagen ?
Es ist recht trocken, aber dennoch zart und wohlschmeckend. Der Geschmack ist etwas herber als Rind, Schwein oder Geflügel – wobei ich natürlich nicht sagen kann ob es sich hierbei um eine allgemeine Eigenschaft dieses Fleisches handelt oder ob es einfach nur an der Zubereitung lag (was ich jedoch weniger glaube). Zusammen mit den Klößen und der Rotkraut muß ich es in der Summe aber wirklich als Genuß bezeichnen. Sehr lecker – aber hier in Deutschland wohl immer noch eher eine Seltenheit. Ich wüßte spontan jetzt nicht, wo man hier in der Gegend Pferdefleisch bekommen könnte. Obwohl bei uns in der Runde erwähnt wurde, daß es wohl in der Umgebung eine Pferdemetzgerei geben muß. Ich kann auf jeden Fall allen empfehlen, das ganze mal zu probieren – es ist wirklich mal etwas anderes. 🙂
Die nächste Stufe wäre dann wohl Hundefleisch – welches angeblich in einigen Gegenden der Schweiz zu bekommen sein soll. Aber ob ich das probieren sollte? Im Grunde genommen ein Tier wie jedes andere. Wer Schwein oder Rind isst, sollte vor Hunden, Pferden oder auch (um mal etwas ganz exotisches zu nehmen) Elefanten nicht zurückschrecken. Wiederspricht zwar unseren normalen Essgewohnheiten, aber probieren würde ich es. Das einzige wo ich mich wirklich zu zwingen müsste wären Spinnen, wie sie in gerösteter Form in einigen asiatischen Gegenden wie z.B. Kambodscha angeboten werden. Aber wer weiß – wenn ich mal die Gelegenheit bekomme, teste ich es vielleicht sogar. Soll ja angeblich “wie Hühnchen” schmecken… 😉

Erste Berührung…

Thursday, January 4th, 2007

Heute im Markt 11 hatte ich die erste Berührung mit dieser neuen (meiner Meinung nach albernen) Regelung, daß man ja seit 01.01.2007 eine Geldkarte in den Zigarettenautomaten stecken muß, um eine Packung zu bekommen.

Das mehr oder weniger lustige daran ist: Man kann sich an der Theke eine “Ziggi-Karte” holen, um den Automaten zu benutzen. Die nutzte ich heute mal, denn ich traue diesem unserem Staat nicht – wider jeder Datensammelwut seitens der Behörden. 😉

Zum einen ist die ermöglichung der Benutzung einer Geldkarte ja ganz praktisch, aber wer garantiert mir daß dann nicht bei jedem Kauf ein Record “Herr soundso hat Zigaretten an Automat XY” gekauft gespeichtert wird und dort für Jahrzehnte verharrt. Da (nicht nur) der deutsche Staat jeglichen Datenschutz ignoriert … Seit der Sache hier habe ich da leider das Vertrauen in die Staatsführung vorerst verloren. Sorry, aber heutzutage kann etwas Paranoia nicht wirklich schaden…

BUM – Alcopops im Trinkbeutel

Wednesday, November 1st, 2006

WTF?
Alcopos in Beuteln – was es nicht alles gibt. Keine Ahnung wo man so etwas kaufen kann, hab ich noch nirgendwo gesehen.
Gesehen im Flower Power Jena.