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Knorr deftiger Linsentopf mit Speck – Ausprobiert & Verfeinert

Sonntag, Oktober 2nd, 2022

Bei der Durchsicht meiner Vorräte entdeckte ich heute ein Päckchen Knorr deftiger Linsentopf mit Speck, eine 133g schwere Fertiggericht aus dem man zwei Teller á 300g also 600g Linseneintopf machen konnte. Gekauft hatte ich das mal bei Rewe für 1,49 Euro. Und irgendwie hatte ich heute auch großen Appetit auf ein Gericht mit Linsen, also entschloss ich mich das Gericht mal auszuprobieren. Frisch gekocht ist natürlich besser – das ich auch das kann habe ich ja z.B. in diesem Beitrag bewiesen – aber wenn es mal schnell gehen soll, mir die Zutaten fehlen oder ich keine Lust auf langwierige Kochaktionen habe greife ich auch gerne mal auf Fertiggerichte zurück.
01 - Knorr Lentil Stew - Package front / Knorr deftiger Linsentopf - Packung vorne 02 - Knorr Lentil Stew - Package back / Knorr deftiger Linsentopf - Packung hinten
Was an auf der Verpackung las versprach – ganz wie vom Hersteller beabsichtigt – ein deftiges Linsengericht nach Großmutters Rezept mit Speck, Gemüse aus nachhaltigem Anbau und ohne Farbstoffe oder Geschmacksverstärker. Aber schon ein Blick auf die kleingedruckte Liste von Zutaten brachte deutliche Ernüchterung. Nach Linsen mit 71% war der geräucherte Speck mit 3,9% zwar schon der zweithäufigste Inhaltsstoff, gefolgt von je 3% Zwiebeln und kartoffeln, noch einmal 2,5% geräuchertem Speck (keine Ahnung warum der doppelt auftaucht), jeweils 2% Sellerie, Lauch, Karotten und Tomatenpulver, 1,2% geräuchertem Speckfett sowie einigen weiteren Zutaten und Gewürzen. Ich fand das Verhältnis von Linsen zu den anderen Zutaten auf jeden Fall auf Anhieb etwas zu hoch, aber wollte mich überraschen lassen was dabei rauskam.
Die Zubereitung ist relativ einfach: Zuerst bringt 600ml Wasser in einem Topf geschlossen zum kochen – wobei ich das Wasser vorher im Wasserkocher erhitzte um Zeit zu sparen.
03 - Put water in pot / Wasser in Topf geben 04 - Bring water to a boil / Wasser zum kochen bringen

Ich war die kurze Zeit bis auch der Topf Betriebstemperatur erreicht hatte dazu mal einen Blick in die frisch geöffnete Tüte zu werfen und so gesehen sah das Mischverhältnis gar nicht so schlecht aus – aber natürlich war mir bewusst dass sich die gröberen Inhaltsstoffe wahrscheinlich nach oben gewandert waren.
05 - Package content dry / Packungsinhalt trocken

Schließlich geben wir den Tüteninhalt in das kochende Wasser – am Ende folgte dabei eine ziemlich große Ladung eines Pulvers das sich wahrscheinlich am Tütenboden gesammelt hatte –
06 - Put package content into boiling water / Packungsinhalt in kochendes Wasser geben 07 - Powder from bag bottom / Pulver vom Boden der Tüte

verrühren alles gründlich miteinander und lassen es offen für 13 Minuten auf reduzierter Stufe vor sich hin köcheln wobei wir es hin und wieder umrühren sollten.
08 - Stir & let simmer / Umrühren & köcheln lassen

Nach der Hälfte der Zeit, also ca. 6 Minuten, hat sich der Topfinhalt schon mal etwas eingedickt und begann an Konsistenz zu gewinnen.
10 - After 6 minutes / Nach 6 Minuten

Nach 13 Minuten schließlich sah es zumindest visuell schon mal nicht schlecht aus, auch wenn ich es persönlich noch etwas zu dünnflüssig für einen Eintopf empfand.
11 - After 13 minutes / Nach 13 Minuten

Geschmacklich konnte das Gericht mich aber leider nicht wirklich überzeugen, denn ich fand es viel zu lasch. Ich weiß nicht ob die Großmutter die Knorr hier ihre angeblichen Geheimnisse verraten hat unter Geschmacksverirrung litt 😉 aber für mich war das für einen deftigen Linsentopf einfach inakzeptabel. Zumal auch die für Linsengerichte übliche Essignote komplett zu fehlen schien. Daher würzte ich das Gericht noch einmal mit Salz und Pfeffer nach, gab einen kräftigen Schuss dunklen Aceto Balsamico hinzu und dickte den Eintopf schließlich sogar noch mit etwas Speisestärke ein. Daher habe ich diesen Beitrag auch nicht als „Test“ bezeichnet, es ist eher ein „Serviervorschlag“ bzw. eine Empfehlung wie man der Gericht noch etwas verbessern kann.
12 - Taste & refine / Abschmecken & verfeinern

Danach konnte ich etwas servieren, was zumindest ungefähr meinen Vorstellungen eines deftigen Linsentopfs entsprach.
13 - Knorr Lentil Stew - Served / Knorr deftiger Linsentopf - Serviert

Von Speck bemerkte ich beim Verzehr dann tatsächlich nichts und auch die Kartoffeln und Möhren versteckten sich eher, einzig die Zwiebeln machten sich etwas deutlicher bemerkbar, aber weniger wegen ihren Geschmacks sondern eher wegen ihres groben Schnittes. Doch glücklicherweise sind Linsen alleine auch schon ein sehr leckeres Gemüse das man mit einigen Gewürzen und auch einer eher minimalen sonstigen Gemüse- und Fleischzugabe wirklich genießen kann. Nach meinen Verfeinerungen erwies sich der Knorr Linsentopf dann auch als überaus leckeres Gericht und man konnte aus der Menge sogar zwei Portionen gewinnen, wobei der zweite Esser aber nicht allzu großen Hunger haben sollte. Neben ein wenig Petersilie als Garnitur empfiehlt sich außerdem etwas Brot, das nicht nur als zusätzliche Sättigungsbeilage dient sondern sich auch wunderbar dazu eignet auch die letzten Reste des leckeren Linsengerichts aus dem schnell geleerten Teller zu wischen, so dass man nichts verschwenden muss.

14 - Knorr Lentil Stew - Side view / Knorr deftiger Linsentopf - Seitenansicht

Als „deftig“ kann man dieses Linsen-Fertiggericht von Knorr also nicht wirklich bezeichnen, aber nach einigen Nachbesserungen erwies es sich doch als überaus lecker und die Zubereitung hatte immer noch weniger als 20 Minuten gedauert. Sollte ich das Gericht noch mal zubereiten würde ich mir vielleicht sogar noch zwei Bockwürstchen mit in der Suppe heiß machen. Alternativ oder vielleicht sogar zusätzlich zu den Würstchen könnte man vorher natürlich noch etwas Speck auslassen und später wieder dazu geben um den eher mickrigen Speckanteil des Herstellers etwas auszugleichen. Um es komplett perfekt zu machen würde ich dann vielleicht sogar eine größere Kartoffel und eine mittlere Möhre würfeln und im Wasser kochen bevor ich die Mischung aus der Tüte hinzugebe, dann wäre dieses Fertiggericht fast perfekt verfeinert und durch die Zugabe der Zutaten sollte dann auch die Menge ausreichen um zwei hungrige Esser satt zu bekommen. Und der Zeitaufwand wäre immer noch deutlich geringer als wenn man einen Linseneintopf selbst kochen würde. Mal schauen ob ich das nicht bei Gelegenheit mal ausprobiere, sollte es dazu kommen werde ich natürlich hier darüber berichten.

Guten Appetit

Kurztest Knorr Asia Gebratene Nudeln – Curry

Donnerstag, November 29th, 2007

Geschmacklich erwiesen sich die Knorr Asia Nudeln Curry für ein Fertiggericht als wirklich empfehlenswert – besonders das abschließende Anbraten bekamen eine sehr angenehme Note.

Natürlich kann man bei solchen Gerichten auch nicht viel falsch machen.

Meine Wertung: 2,5 Punkte

Test Knorr Hüttenschmaus mit Zwischendesaster [18.01.2007]

Donnerstag, Januar 18th, 2007

Da sich heute Abend keinerlei Brot mehr bei mir fand, kramte ich ein wenig in meinem Fertiggerichte-Schrank und fand dort eine Packung Knorr Hüttenschmaus in der Geschmacksrichtung Schinken Makaroni. Genau das Richtige dachte ich so bei mir.

Einen halben Liter Wasser zum kochen bringen, einrühren und auf niedriger Flamme ca. 8 Minuten köcheln lassen. Das in seiner Unkomplexität kaum zu unterbieten… Das mit dem Wasser zum kochen bringen und einrühren verließ dann soweit problemlos.

Einen Moment land verhielt sich das Gemisch auch noch ruhig und köchelte beim umrühren vor sich hin.

Doch dann geschah es und das ganze Zeug kochte über. „Na toll.“, dachte ich. War der Topf zu klein oder hatte ich die Herdplatte zu hoch gestellt? Wie dem auch sei – das Desaster war nun mal geschehen.

Also vorsichtig das ganze sauber gemacht und weiter gings. Langsam verdampfte das Wasser und es bildete sich das eigentliche Schinken-Kase-Nudel-Gemisch heraus.

Das ganze noch auf einen Teller gegegeben und fertig war der Hüttenschmaus.

Im Geschmack war es wirklich klasse – nur war die Portion für eine Person dann doch fast etwas zu groß.

Nährwerte für eine Portion
Brennwert: 1360 kj
323 kcal
Eiweiß: 10g
Kohlehydrate: 46g
Fett: 11g

Für ein Fertiggericht war es geschmacklich wirklich klasse muß ich sagen. Bis auf das kleine Überkochunglück geht es auch ziemlich einfach zuzubereiten – muß nochmal schauen was es kostet, aber wenn auch der Preis stimmt, werde ich es mir wohl noch einmal holen.
Meine Wertung:

Knorr Express Burger Classic

Mittwoch, Oktober 4th, 2006

Am gestrigen Abend fand sich endlich eine Gelegenheit, meine neuste Entdeckung aus dem Kühlregal zu testen: den Knorr Express Burger Classic, den ich zum Preis von 1,10 Euro im hiesigen tegut Markt im Untergeschoss der Goethe-Gallerie erwarb

Nach öffnen der Packung findet sich darin eine Beutel mit dem vorbereiteten Burger. Diesen soll man gemäß der aufgedruckten Kurzanleitung ungeöffnet in die Mikrowelle geben und zwischen 2:00 und 2:45 Minuten auf maximaler Stufe aufwärmen.

Während die Mikrowelle lief, nutzte ich die Zeit um noch einmal die Rückseite der Umverpackung zu studieren.

Auch wenn der Text rechts neben der Zubereitungsanleitung wohl eher in den Bereich des Marketing-Bla-Blas eingeordnet werden kann, so erscheint das Bildchen oben rechts doch recht aufschlußreich. Das Prinzip ist recht einfach: Man nehme einen bereits vorgebrateten Burger, packe ihn in einen wasser- und luftdichten Beutel und wärme ihn dann in der Mikrowelle auf. Dieser Beutel verhindert das Austrocknen und behält die Wärme innerhalb dieser Umverpackung, was noch zu einer zusätzliche Erhitzung des Inhaltes führt. Wer jemals eine Mikrowelle verwendet hat, um ein vorgekochtes Gericht aufzuwärmen kennt das Hauptproblem bei der Verwendung der Mikrowellentechnik: Das innere des Gerichts ist kochend heiß, während die äußeren Bereiche maximal lauwarm werden und die Ränder regelrecht austrocknen. Für diese Problematik scheint man mit Hilfe des umgebenden Beutels eine recht passable Lösung gefunden zu haben.
Ein Blick in die Mikrowelle zeigte, daß sich der Beutel inzwischen regelrecht aufgebläht hatte.

Nachdem die zweieinhalb Minuten abgelaufen waren, entnahm ich den Teller mit dem Beutel und wartete die empfohlene ein bis zwei Minuten, bevor ich die Umverpackung entfernte.
Zum Vorschein kam ein Pappkarton, der den eigentlichen Burger enthielt. Dieser stellte sich als sehr viel mickriger heraus, als die größe des Beutels hätte vermuten lassen.

Jetzt wo er ausgepackt war, konnte ich mir mal die Bestandteile des Burgers genauer ansehen. Die obere Hälfte war mit einer hellern, orangfarbenen Sauce bestrichen (welche ich nicht näher identifizieren konnte), die untere mit Ketchup, dem einige Zwiebel- und Gurkenstücke beigefügt waren.

Nach erfolgreicher Reassemblierung des Burgers ging es dann an den Geschmackstest. Wie bei allen Mikrowellengerichten ging ich auch hier von einer relativ niederigen Erwartungshaltung aus. Wider erwarten stellte er sich aber als wirklich essbar heraus. Einzig die Unterschale des Weißbrotes war durch das Erwärmen etwas „cross“ geworden. Ob es sich dabei um eine zufällige Begebenheit handelt oder die Regel ist, müsste man noch einmal empirisch untersuchen. Alles in allem aber durchaus essbar. Natürlich keine wirklich Alternative zu einem richtigen Burger wie man ihn in einer der FastFood Ketten bekommt (z.B. MD oder BKing) aber für zu Hause ok.
Natürlich gibt es aufgrund der Mickrigkeit und des harten Unterteils des Brötchens Abzüge in der Endnote.
Meine kulinarische Wertung:
2,5 GMs