Kartoffel-Zucchini-Moussaka mit Feta – das Rezept

Heute wollte ich mich mal an ein Gericht heranwagen, das in verschiedenen Variationen im kompletten Balkanraum, Griechenland und der Türkei bis nach Arabien in verschiedenen Variationen bekannt ist: Das Moussaka. Nachdem ich zahllose Rezepte gelesen und geprüft hatte, entschied ich mich schließlich eine Kombination aus einigen dieser Rezepte zu versuchen und entschied mich, wohl auch da ich kein allzu großer Fan von Auberginen bin, für eine Variante aus Kartoffeln und Zucchini, die ich mit ein wenig Feta kombinierte. Die Zubereitung war zwar etwas aufwändiger, aber die Mühe lohnte sich alle Mal, denn das Ergebnis war ein unglaublich leckeres Moussaka, wie ich es soweit ich mich entsinne noch nie zuvor gekostet hatte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das so entstandene Rezept in diesem Beitrag einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was brauch man also für 4-5 Portionen?

900g Kartoffeln – festkochende Sorte
01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

750 – 800g Zucchini (grün und/oder gelb)
02 - Zutat Zucchini / Ingredient zucchini

1 große rote Zwiebel
03 - Zutat rote Zwiebel / Ingredient red onion

2-3 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Dose gehackte Tomaten (400g)
05 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

600g Rinderhackfleisch
06 - Zutat Rinderhack / Ingredient beef ground meat

2 TL Oregano
07 - Zutat Oregano / Ingredient oregano

2 EL Tomatenmark
08 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

1/2 TL Zimt
09 - Zutat Zimt / Ingredient cinnamon

1 Bund Schnittlauch
10 - Zutat Schnittlauch / Ingredient chives

3 Eier
11 - Zutat Eier / Ingredient eggs

100ml Milch
12 - Zutat Milch / Ingredient milk

1 EL Mehl (Typ 405)
13 - Zutat Mehl / Ingredient flour

200g Feta
14 - Zutat Feta / Ingredient feta

50 – 60g Streukäse nach Wahl (z.B. Emmentaler)
15 - Zutat Käse / Ingredient cheese

Außerdem benötigen wir Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprika zum würzen,
etwas Olivenöl zum braten und backen
sowie etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform

Wir beginnen nun damit, den Ofen auf 225 Grad vorzuheizen, die Kartoffeln zu schälen
16 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und in gleichmässig große Scheiben zu schneiden. Damit die Scheiben nicht braun werden, legen wir sie in eine Schale mit kaltem Wasser.
17 - Kartoffeln in Scheiben schneiden / Cut potatoes in slices

Dann waschen wir die Zucchini
18 - Zucchini waschen / Wash zucchini

und schneiden sie ebenfalls in Scheiben.
19 - Zucchini in Scheiben schneiden / Cut zucchini in slices

Die so entstandenen Scheiben legen wir auf etwas Küchenpapier aus und bestreuen sie mit etwas Salz, um sie ein wenig zu entwässern.
20 - Zucchini mit Salz bestreuen / Salt zucchini

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen wir nun die vorher abgetrockneten Kartoffelscheiben und bestreichen sie mit etwas Olivenöl
21 - Auf Backblech auslegen & mit Öl bestreichen

um sie dann für 10 bis 12 Minuten auf der mittleren Schiene des Ofens vorzubacken.
22 - Kartoffeln vorbacken / Pre-bake potato slices

Nach etwa acht bis zehn Minuten wenden wir die Zucchini und salzen sie auch von der anderen Seite, um sie weitere acht bis zehn Minuten ruhen zu lassen.
23 - Zucchini wenden & salzen / Turn zucchini & salt

Außerdem schälen und würfeln wie die Zwiebel
24 - Zwiebel zerkleinern / Dice onion

und schälen und hacken die Knoblauchzehen.
25 - Knoblauch hacken / Mince garlic

Dann ist es auch schon an der Zeit, das Backblech zu entnehmen und die Kartoffelscheiben bis zur Verwendung bei Seite zu stellen. Den Ofen können wir erst einmal wieder ausschalten.
26 - Kartoffeln entnehmen / Take potatoes from oven

In einer Pfanne erhitzen wir nun zwei Esslöffel Olivenöl
27 - Öl erhitzen / Heat up oil

und braten die Zucchinischeiben darin Portionsweise von beiden Seiten an, wobei wir sie noch einmal mit etwas Pfeffer würzen.
28 - Zucchini anbraten & würzen / Roast zucchini & taste

Die angebratenen Zucchinischeiben legen wir ebenfalls bei Seite.
29 - Zucchini beiseite stellen / Put aside zucchini

Unter Zugabe von einem zusätzlichen Esslöffel Olivenöl dünsten wir dann in der selben Pfanne zuerst die Zwiebeln und dann das Knoblauch an,
30 - Zwiebel & Knoblauch andünsten / Braise onion and garlic lightly

Ist beides glasig angedünstet, geben wir auch das Hackfleisch mit in die Pfanne, um es krümelig anzubraten
31 - Hackfleisch in Pfanne geben / Add ground meat

und dabei mit Salz und Pfeffer
32 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

den zwei Teelöffeln Oregano
33 - Oregano hinzufügen / Fold in oregano

sowie einer kräftigen Menge edelsüßen Paprikapulvers zu würzen.
34 - Mit Paprika abschmecken / Taste with paprika

Sobald das Hackfleisch gut durchgebraten ist, geben wir auch die beiden Esslöffel Tomatenmark mit hinzu,
35 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

verrühren es mit dem Hackfleisch und rösten es für zwei bis drei Minuten mit an.
36 - Tomatenmark kurz anrösten / Roast tomato puree

Dann löschen wir alles mit der Dose gehackter Tomaten ab
37 - Mit Tomaten ablöschen / Deglaze with tomatoes

und lassen es kurz aufkochen und weitere sieben bis acht Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir es noch einmal mit den Gewürzen geschmacklich abstimmen
38 - Aufkochen mit Gewürzen abstimmen / Taste with seasonings

und schließlich noch den halben Teelöffel Zimt einrühren. Danach schalten wir die Kochplatte ab.
39 - Zimt addieren / Add cinnamon

Wenden wir uns nun dem Guss zu. Dazu waschen wir das Schnittlauch
40 - Schnittlauch waschen / Wash chives

und schneiden es in Röllchen.
41 - Schnittlauch in Röllchen schneiden / Cut chives

Dann schlagen wir die drei Eier in eine Schüssel,
42 - Eier aufschlagen / Open eggs

geben den Esslöffel Mehl dazu
43 - Mehl hinzufügen / Add flour

und gießen die Milch ein.
44 - Milch eingießen / Drain milk

Nun verrühren wir alles gut miteinander – sollte das Mehl etwas klumpen, kann der Mixeraufsatz eines Pürierstabs Abhilfe schaffen –
45 - verrühren / mix

würzen es gut mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss,
46 - Mit Salz, Pfeffer & Muskat würzen / Season with salt, pepper & nutmeg

und streuen die Hälfte des Schnittlauchs hinein.
47 - Schnittlauch addieren / Add chives

Nachdem wir dann den Backofen erneut auf 200 Grad vorgeheizt und die Auflaufform mit etwas Butter oder Öl ausgefettet haben,
48 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

legen wir den Boden mit den vorgebackenen Kartoffelscheiben aus
49 - Boden mit Kartoffeln auslegen / Cover floor with potatoes

und bedecken diese dünn mit der Hackfleisch-Tomaten-Masse.
50 - Mit Hackfleisch bedecken / Cover with ground meat

Auf die Hackfleischmasse bröseln wir dann die Hälfte des Feta
51 - Mit Hälfte vom Feta bestreuen / Dredge with half of feta

und legen eine Schicht aus den angebratenen Zucchini ein
52 - Mit Zucchini belegen / Cover with zucchini

und bedecken diese wiederum mit dem Rest der Hackfleisch-Tomatenmasse,
53 - Rest Hackfleisch auftragen / Add remaining ground meat

auf die wir den verbleibende Feta auftragen.
54 - Rest Feta addieren / Add remaining feta

Es folgt eine weitere Schicht Zuchinischeiben
55 - Zucchini einlegen / Add zucchini

sowie eine Schicht Kartoffelscheiben,
56 - Mit Kartoffeln abschließen / End with potato slices

die wir dann mit er Ei-Milch-Mischung übergießen
57 - Mit Eimasse übergießen / Drain egg mix

und mit dem geriebenen Käse bestreuen.
58 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

Inzwischen sollte auch der Ofen die gewünschte Temperatur erreicht haben, so dass wir die Auflaufform auf der zweiten Schiene von unten hinein schieben können und für ca. 35 bis 40 Minuten überbacken.
59 - Backen / Bake

Sobald der Oberfläche dann den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat, können wir sie wieder entnehmen und lassen sie für fünf Minuten ruhen
60 - Kartoffel-Zucchini-Moussaka - fertig gebacken / Potato zucchini moussaka - Finished baking

bevor wir das Moussaka dann zerteilen und mit dem Rest des frischen Schnittlauch garniert servieren.
61 - Kartoffel-Zucchini-Moussaka - serviert / Potato zucchini moussaka - served

Alleine die Hackfleisch-Tomaten-Masse mit ihrer wirklich gelungenen Gewürz-Mischung aus Oregano und Zimt fand ich schon sehr gelungen. Aber in Kombination mit den leicht angebackenen Kartoffeln, dem Feta und den gebratenen Zucchinischeiben ergab sich ein geschmacklich wirklich vorzügliches Moussaka. Ich hatte ja befürchtet, dass durch den Feta das Ganze etwas zu salzig wird, aber das wurde glücklicherweise schon nach den ersten Bissen entkräftet. Ein durchweg gelungenes Gericht, dass den Mehraufwand bei der Zubereitung absolut wert war.

62 - Kartoffel-Zucchini-Moussaka / Potato zucchini moussaka - CloseUp

Dass es sich hier um kein leichtes Gericht handelte, war mir natürlich von Anfang an klar gewesen. Und das bestätigte sich, als ich die Kalorienwerte im Anschluß berechnete. So komme ich auf 3100kcal für die ganze Auflaufform. Bei vier Portionen kommen wir so auf 775kcal pro Portion, bei einer Aufteilung auf fünf Portionen wären es noch 620kcal. Aber solche Werte nehme ich da gerne mal in Kauf, wenn das Ergebnis so lecker wie dieses ist. 😉

Guten Appetit

Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise – das Rezept

Auch wenn die Sauce Hollandaise (Holländische Sauce) eigentlich zu den Grundsaucen der französischen Küche gehört, kennt man sie hier in Deutschland doch vor allem zu Spargel und eventuell noch zu Fischgerichten. Auf den Gedanken sie gemeinsam mit Gyros in einem Nudelauflauf zu verwenden war ich bisher nicht gekommen. Daher war ich auch etwas skeptisch, als ich auf dieses Rezept hier stieß, aber meine Neugier und der Drang immer mal etwas neues auszuprobieren bewegte mich schließlich dazu, das Ganze mal auszuprobieren. Und ich war von dem Ergebnis wirklich begeistert, auch wenn es sich hierbei um kein sonderlich leichtes Gericht handelt. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, zumal die Zubereitung erfreulich einfach und schnell zu bewerkstelligen ist. Daher möchte ich natürlich nicht versäumen, das Ganze hier einmal in üblicher Form vorzustellen.

Was braucht man also für 3-4 Portionen?

410g fertig mariniertes Gyros vom Schwein
01 - Zutat Gyrosfleisch / Ingredient gyros meat

250g Fusilli (Spiralnudeln) – ich wählte dieses Mal eine Vollkorn-Sorte
02 - Zutat Fusilli / Ingredient fusilli

2 größere Zwiebeln
03 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

1 Zehe Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Dose feine Erbsen (400g – 280g Abtropfgewicht)
05 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

1 Päckchen Sauce Hollandaise (250g) (wer mag kann sie aber gerne auch selbst machen)
06 - Zutat Sauce Hollandaise / Ingredient hollandaise sauce

100 – 120g geriebenen Emmentaler
07 - Zutat Emmentaler / Ingredient emmentaler cheese

1-2 EL Olivenöl
08 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

Kommen wir nun also zur Zubereitung:

Fangen wir damit an, einen Topf mit Wasser aufzusetzen und ihn zum kochen zu bringen.
08 - Wasser aufsetzen / Heat up water

Während das Wasser aufheizt, wenden wir uns den Zwiebeln zu und schälen sie, um sie dann in Spalten zu schneiden.
09 - Zwiebeln in Spalten schneiden / Cut onions in slices

Außerdem schälen und zerkleinern wir die Knoblauchzehe.
10 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Sobald das Wasser kocht, salzen wir es etwas
11 - Wasser salzen / Add salt to water

und kochen darin dann unsere Nudeln gemäß Packungsbeschreibung bis sie durch, aber noch bissfest sind.
12 - Nudeln kochen / Cook noodles

Parallel erhitzen wir ein bis zwei Esslöffel Olivenöl in einer größeren Pfanne,
13 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

dünsten die zerkleinerte Knoblauchzehe darin an
14 - Knoblauch andünsten / Braise garlic

und geben dann das Gyrosfleisch hinzu, das wir scharf von allen Seiten abraten.
15 - Gyrosfleisch scharf anbraten / Sear gyros

Ist das Fleisch gut durchgebraten, reduzieren wir die Hitze wieder etwas und geben die Zwiebelspalten hinzu,
16 - Zwiebeln hinzufügen / Add onions

die wir für einige Minuten mit anbraten bis sie weich und glasig geworden sind. Anschließend nehmen wir die Pfanne vom Herd.
18 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

Inzwischen müssten auch unsere Nudeln gut sein, so dass wir sie in ein Sieb abgießen und dort abtropfen lassen können.
17 - Nudeln abgießen / Drain noodles

Außerdem ist jetzt auch ein guter Zeitpunkt, die Erbsen abtropfen zu lassen.
19 - Erbsen abtropfen lassen / Drain peas

Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 210 Grad vorzuheizen.

In eine passende Auflaufform, die wir übrigens nicht auszufetten brauchen, füllen wir nun die Nudeln ein. Ich nutzte die Gelegenheit, endlich mal meine kürzlich ererbte Jenaer Glasform zu testen.
20 - Fusilli in Auflaufform geben / Put fusilli to casserole

Die Nudeln bestreuen wir mit etwas Käse
21 - Mit etwas Käse bestreuen / Dredge with some cheese

und verteilen dann gleichmäßig die Erbsen darauf.
22 - Mit Erbsen bedecken / Cover with peas

Es folgen nun Fleisch und Zwiebeln
23 - Gyrosfleisch einlegen / Add gyros

die wir großzügig mit geriebenem Emmentaler bestreuen
24 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

und schließlich gleichmäßig mit der Sauce Hollandaise übergießen.
25 - Sauce Hollandaise auftragen / Drain sauce hollandaise

Abschließend können wir noch etwas mehr Käse aufstreuen.
26 - Mehr Käse aufstreuen / Add some more cheese

Der Platz in der Jenaer Glasform war recht knapp gewesen, aber letztlich hatte dann glücklicherweise doch alles hineingepasst.
27 - Seitenansicht / Side view

Der Backofen müsste inzwischen die gewünschte Betriebstemperatur erreicht haben, so dass wir die Auflaufform auf der mittleren Scheine hinein geben und dort 20 bis 25 Minuten überbacken können. Die oberste Schicht sollte dabei stellenweise eine leichte Bräune erreichen.
28 - Überbacken / Bake

Ist der gewünschte Bräunungsgrad erreicht, können wir Auflaufform wieder entnehmen und den Ofen ausschalten.
29 - Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise  - Fertig-gebacken / Gyros pasta bake with sauce hollandaise - Finished baking

Wie man sehen kann, hat sich während das Backprozesses die Sauce Hollandaise schön zwischen den anderen Zutaten verteilt. Außerdem war etwas von der Marinade des Gyros ebenfalls nach unten gelaufen und hatte die Nudeln etwas mit gewürzt.
30 - Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise  - Fertig gebacken - Seitenansicht / Gyros pasta bake with sauce hollandaise - Finished baking - Side view

Nun brauchen wir das Gericht nur noch servieren und genießen.
31 - Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise / Gyros pasta bake with sauce hollandaise - Serviert

Und ich muss zugeben, dass ich von dem Ergebnis wirklich begeistert war. Entgegen meiner Befürchtung harmonierten die Sauce Hollandaise und das marinierte Gyros geschmacklich wunderbar miteinander und gaben dem Gericht genügend Würze und Aroma, dass man auf jegliche andere Würz-Zutaten gänzlich verzichten konnte. Die Erbsen als Gemüsekomponente, die im ursprünglichen Rezept übrigens nicht enthalten gewesen waren, sondern die ich auf einiges Gutdünken addiert hatte, rundeten die Mahlzeit schließlich sehr gelungen ab. Hier wären aber auch andere Gemüsesorten wie vorgekochter Spinat oder vielleicht Erbsen und Möhren denkbar.

32 - Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise / Gyros pasta bake with sauce hollandaise - CloseUp

Werfen wir abschließend wie gewohnt einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Ich komme in meiner Kalkulation auf 2600kcal für die gesamte Zubereitung, bei vier Portionen wären das 650kcal pro Portion, bei drei (zugegebenermaßen recht großen) Portionen sogar 867kcal. Aber ich hatte ja einleitend schon erwähnt, dass es sich hier um kein sonderlich leichtes Gericht handelt. Hier kann man aber durch den Einsatz einer leichten Sauce Hollandaise und Putengyros nach meiner Berechnung auf das gesamte Gericht gesehen gut 500kcal einsparen. Aber darum ging es mir heute nicht, einmal in der Woche kann man auch mal über die Stränge schlagen. Mir jedenfalls hat die Zubereitung so wie sie war wunderbar geschmeckt und ich kann das Gericht trotz der recht hohen Nährwerte vorbehaltlos weiter empfehlen.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Djuvec-Reis mit Hähnchenbrust, Paprika & Zucchini – das Rezept

Nach all den etwas außergewöhnlicheren Rezepten mit Zutaten wie Pferd, Wachteln oder Wildschwein wollte ich mich heute mal wieder an etwas simpleren Versuchen und wählte ein Rezept für Djuvec-Reis mit Hähnchenbrust, Paprika und Zucchini für mein heutiges Kochexperiment. Unter dem Begriff Djuvec versteht man dabei ein traditionelles Schmorgericht mit Reis, Gemüse und Fleisch aus dem südosteuropäischen Raum, ein anderer Begriff dafür wäre zum Beispiel auch einfach Tomatenreis. Das Gericht ist angenehm schnell zubereitet und nicht nur sehr schmackhaft und sättigend, sondern was die Nährwerte angeht auch angenehm leicht. Damit aber genug der langen Vorrede, kommen wir nun zur Zubereitung.

Was benötigt man für 2-3 Portionen?

130g Langkornreis
01 - Zutat Langkornreis / Ingredient long grain rice

2 kleine Zwiebeln
02 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

1 doppelte Hähnchenbrust (ca. 450g)
03 - Zutat Hähnchenbrustfilet / Ingredient chicken breast filet

1 kleine Zucchini (ca. 100 – 120g)
04 - Zutat Zucchini / Ingredient zucchini

1 kleinere Paprika (Farbe nach Wahl – ich entschied mich für eine Rote)
05 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

400g passierte Tomaten
06 - Zutat passierte Tomaten / Ingredient sieved tomatoes

250ml Gemüsebrühe
07 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

4 TL Zucker
09 - Zutat Zucker / Ingredient sugar

2 EL Olivenöl
10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie zum würzen Salz, Pfeffer, edelsüßes Paprika und Chilipulver
08 - Zutat Gewürze / Ingredient spices

Beginnen wir wie üblich damit die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebel und zerkleinern sie – wahlweise mit Messer oder Küchenmaschine (Blitzhacker).
11 - Zwiebel würfeln / Dice onion

Außerdem waschen und entkernen wir die Paprika, um sie dann in Würfel zu schneiden
12 - Paprika entkernen & zerkleinern / Core & mince bell pepper

und waschen die Zucchini und schneiden sie in Scheiben. Größere Scheiben halbieren wir noch einmal.
13 - Zucchini zerkleinern / Cut zucchini

Anschließend waschen wir die Hähnchenbrust gründliche, tupfen sie trocken
14 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breast

und schneiden sie in mundgerechte Stücke
15 - Hähnchenbrust in Würfel schneiden / Dice chicken breast

die wir von allen Seiten mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.
16 - Hähnchenbrust würzen / Taste chicken breast

In einem mittleren Topf erhitzen wir dann einen Esslöffel Olivenöl
17 - Öl erhitzen / Heat up oil

und schwitzen zuerst die Hälfte der Zwiebel darin glasig an
18 - Zwiebeln anschwitzen / Braise onions lightly

um wenig später dann auch die zerkleinerte Paprika für 2-3 Minuten mit anzubraten.
19 - Paprika anbraten / Roast bell pepper

Anschließend geben wir auch den Reis hinzu
20 - Reis addieren / Add rice

und dünsten ihn unter gelegentlichem umrühren glasig an
21 - Reis anschwitzen / Braise rice

bevor wir schließlich die passierten Tomaten hinzugeben
22 - Passierte Tomaten beigeben / Add sieved tomatoes

und die Gemüsebrühe aufgießen.
23 - Gemüsebrühe aufgießen / Drain vegetable stock

Das Ganze lassen wir dann kurz aufkochen und würzen es dabei kräftig mit Salz, Pfeffer, Paprika und Chili
24 - Würzen / Taste

sowie den 4 Teelöffeln Zucker. Dann schalten wir es auf eine leicht reduzierte Stufe und lassen den Reis für 20 bis 25 Minuten bei gelegentlichem rühren fertig kochen.
25 - Zucker hinzufügen / Add sugar

Parallel erhitzen wir den zweiten Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne
26 - Öl erhitzen / Heat up oil

und braten die gewürzten Hähnchenbrustwürfel darin rundherum scharf an.
27 - Hähnchenbrustfilet scharf anbraten / Sear chicken breast

Ist das Fleisch gut durchgebraten, reduzieren wir die Hitze etwas und geben die restlichen Zwiebeln hinzu, um sie ebenfalls mit anzudünsten.
28 - Zwiebeln mit andünsten / Braise onions

Zwischendurch sollten wir natürlich nicht vergessen, den Reis hin und wieder umzurühren damit nichts anbrennt.
29 - Umrühren nicht vergessen / Don't forget to stir

Zuletzt geben wir noch die Zucchini mit in die Pfanne, braten sie für einige Minuten mit an
30 - Zucchini anbraten / Braise zucchini

und würzen dabei den Pfanneninhalt noch einmal mit Salz, Pfeffer, Paprika und Chili.
31 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with spices

Sollte der inzwischen Reis zu “trocken” werden, sprich die Flüssigkeit wurde durch das Kochen aufgesaugt, können wir jederzeit noch einen Schluck Wasser nachgießen.
32 - Ggf. Wasser nachgießen / Add water when required

Sind die Zucchini schließlich bissfest durchgebraten, geben wir den Pfanneninhalt zum Reis in den Topf
33 - Zum Reis hinzufügen / Add to rice

vermengen alles gut miteinander
34 - Vermengen / Fold in

und probieren dann alles, um es ggf. noch einmal Final mit den Gewürzen abzuschmecken.
35 - Probieren / Try

Anschließend können wir das Gericht sofort servieren und genießen.
36 - Tomatenreis mit Hähnchenbrust, Paprika & Zucchini / Tomato rice with chicken breast, bell pepper & zucchini - Serviert

Die Kombination aus Langkornreis und Tomaten erwies sich sowohl als fruchtig als auch, durch die Gewürze, als angenehm pikant. Gemeinsam mit den saftigen und zarten Hähnchenbrustfilet-Würfeln, der angebratenen Paprika und den angenehm knackigen Zucchinischeiben ergab sich so ein einfaches, aber überaus schmackhaftes und sättigendes Gericht, an dem es absolut nichts auszusetzen gab.

37 - Tomatenreis mit Hähnchenbrust, Paprika & Zucchini / Tomato rice with chicken breast, bell pepper & zucchini - CloseUp

Meiner Berechnung nach liegt der Nährwert für dieses Gericht bei ca. 1200kcal, aufgeteilt auf drei Portionen ergibt sich somit der angenehm niedrige Wert von gerade mal 400kcal pro Portion. Bei zwei Portionen, wobei diese jedoch recht groß wären, kämen wir auf 600kcal, was für ein Hauptgericht auch noch überaus akzeptabel erscheint. Leicht, sättigend, lecker und mit wenig Aufwand herzustellen – was will man noch mehr von einem guten Gericht? 😉

Guten Appetit

Pilz-Risotto mit Salbei – das Rezept

Heute kochen wir einmal ein leckere Pilz-Risotto mit Salbei. Die Pilz-Saison ist jetzt Mitte Dezember zwar eigentlich schon wieder vorbei, aber in den Supermärkten erhält man ja glücklicherweise fast das ganze Jahr über verschiedene Pilzsorten. Ich entschied mich dabei für eine Auswahl aus braunen Champignons, Pfifferlingen, Shitakepilzen und Austernpilzen – die Auswahl kann man aber natürlich abhängig vom aktuellen Angebot auch etwas variieren. Das Ergebnis war auf jeden Fall ein meiner Meinung nach überaus schmackhaftes Reisgericht, dessen Rezept ich nun mit diesem Beitrag in gewohnter Form vorstellen möchte.

Was brauchen wir also für 2 bis 3 Portionen?

250g gemischte Pilze, z.B.
Pfifferlinge
01 - Zutat Pfifferlinge / Ingredient chanterelles

Champignons
02 - Zutat Champignons / Ingredient brown mushrooms

Austernpilze
03 - Zutat Austernpilze / Ingredient oyster mushroom

Shitakepilze
04 - Zutat Shitakepilze / Ingredient porcini

2 mittelgroße Zwiebeln
05 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

2 Zehen Knoblauch
06 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

200g Risotto-Reis
07 - Zutat Risottoreis / Ingredient risotto rice

150ml trockener Weißwein
08 - Zutat trockener Weißwein / Ingredient dry white wine

30g Parmesan
09 - Zutat Parmesan / Ingredient parmesan cheese

3 Stiele Salbei
10 - Zutat Parmesan / Ingredient sage

700ml Gemüsebrühe
11 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

1,5 EL Frischkäse
12 - Zutat Frischkäse / Ingredient cream cheese

2 EL Olivenöl
13 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

1 kleine Zitrone
14 - Zutat Zitrone / Ingredient lemon

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen.

Beginnen wir also damit, die Pilze zu reinigen, anschließend zu trocknen
15 - Pilze reinigen / Clean mushrooms

und dann in Scheiben bzw. Streifen zu zerschneiden.
16 - Pilze schneiden / Cut mushrooms

Parallel erhitzen wir die Gemüsebrühe in einem kleine Topf und halten sie warm.
17 - Gemüsebrühe erhitzen / Heat up vegetable stock

Anschließend schälen und zerkleinern wir die Zwiebel
18 - Zwiebeln zerkleinern / Mince onion

sowie die Knoblauchzehen.
19 - Knoblauch schneiden / Mince garlic

Nun erhitzen wir einen Esslöffel Olivenöl in einem größeren Topf
20 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und schwitzen jeweils 2/3 der Zwiebeln und des Knoblauch darin an.
21 - Zwiebeln & Knoblauch anschwitzen / Braise onions & garlic lightly

Dann geben wir den Reis hinzu
22 - Reis hinzufügen / Add rice

und dünsten ihn ebenfalls für etwa eine Minute an
23 - Reis anschwitzen / Braise rice lightly

um dann den Weißwein aufzugießen
24 - Mit Weißwein aufgießen / Drain white wine

und ihn komplett einkochen zu lassen.
25 - Wein einkochen lassen / Reuce white whine

Anschließend geben wir ca. 200ml der warm gehaltenen Gemüsebrühe in den Topf und lassen den Reis über etwa 20 Minuten gar kochen, wobei wir ihn regelmäßig umrühren müssen und dabei nach und nach zusätzliche Gemüsebrühe hinzugeben.
26 - Gemüsebrühe hinzufügen / Add vegetable stock

In der Zwischenzeit können wir unser Salbei waschen, trocken schütteln,
27 - Salbei waschen / Wash sage

die Blättchen vom Stiel abzupfen
28 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

und diese dann in dünne Streifen schneiden.
29 - In Streifen schneiden / Cut in stripes

Außerdem können wir auch unseren Parmesan reiben.
30 - Parmesan reiben / Grind parmesan

Zwischendurch müssen wir natürlich immer mal wieder nach dem Risotto schauen, dieses umrühren und gegebenenfalls etwas mehr Gemüsebrühe hinzufügen.
31 - Gemüsebrühe nachgießen / Refill with vegetable stock

Nach einer Viertelstunde erhitzen wir den zweiten Esslöffel Olivenöl in einer beschichteten Pfanne und schwitzen die restlichen Zwiebeln und den Knoblauch darin an.
32 - Restliche Zwiebeln & Knoblauch anschwitzen / Braise remaining onion & garlic lightly

Dann geben wir die Pilze hinzu und braten sie rundherum für etwa drei bis vier Minuten an, wobei wir sie etwas mit Salz und Pfeffer würzen.
33 - Pilze anbraten / Roast mushrooms

Dabei können wir auch gleich den Salbei hinzu geben und mit anbraten.
34 - Salbei hinzufügen / Add sage

Außerdem ist jetzt auch ein guter Zeitpunkt, unsere Zitrone auszupressen.
35 - Zitrone auspressen / Squeeze lemon

Sind die Pilze und der Salbei gut angebraten, mischen wir die Hälfte davon in unser Risotto und halten den Rest warm.
36 - Hälfte der Pilze hinzufügen / Add 1/2 of mushrooms

Anschließend rühren wir die eineinhalb Esslöffel Frischkäse unter,
37 - Frischkäse unterheben / Fold in cream cheese

streuen und rühren den Parmesan ein und lassen ihn schmelzen
38 - Parmesan einstreuen / Add parmensan

und schmecken schließlich alles mit Salz, Pfeffer und einem kräftigen Schuss des frisch ausgepressten Zitronensafts ab.
39 - Mit Salz, Pfeffer & Zitronensaft abschmecken / Taste with salt, pepper & lemon juice

Nun brauchen wir unser Risotto nur noch servieren und dabei mit den verbleibenden Pilzen zu garnieren.
40 - Pilz-Risotto mit Salbei / Mushroom risotto with sage - Serviert

Die Kombination von mit Weißwein zubereitetem Risotto mit Parmesan, Frischkäse und natürlich der Mischung aus Salbei und verschiedenen Pilzen erwies schon beim ersten Bissen als überaus gelungen. Geschmacklich abgerundet wurde das Ganze schließlich noch durch den kräftigen Schuss Zitronensaft, der dem Gericht eine zusätzliche, fruchtige und leicht säuerliche Note gab, die meiner Meinung nach wunderbar in die Gesamtkomposition passte. Gut mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt gab es auch ohne Fleischbeilage absolut nichts an diesem Gericht auszusetzen.

41 - Pilz-Risotto mit Salbei / Mushroom risotto with sage - CloseUp

Werfen wir abschließend wir üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Meiner Berechnung nach liegt die gesamte Zubereitung bei 1060kcal, wobei fast 700kcal davon alleine schon vom Risotto-Reis eingenommen werden. Aufgeteilt auf 3 Portionen kommen wir dennoch auf einen Wert von angenehm leichten Wert von 354kcal, bei zwei Portionen – wobei diese wirklich sehr groß wären – hätten wir 530kcal pro Portion. In der Summe also ein nicht nur sehr leckeres, sondern auch angenehm kalorienarmes Gericht, das ich wirklich weiterempfehlen kann.

Guten Appetit

Zucchini-Möhren-Puffer aus dem Ofen mit Sour Cream & Räucherlachs – das Rezept

Heute war mir mal nach ein paar Puffern, je nach Region auch als Reibekuchen, Datschi, Pfannkuchen oder Detscher bezeichnet, allerdings nicht nach gewöhnlichen aus Kartoffeln, sondern aus einer Kombination von Möhren und Zucchini. Reine Kartoffelpuffer hatte ich ja hier schon mal gemacht, hier hatte ich sie mit Schinken und Bärlauch und Schinken variiert und außerdem hier schon einmal etwas ähnliches aus Pastinaken angefertigt. Doch allen bisherigen Pfannkuchen-Rezepten war das Backen in der Pfanne gleich, einer Zubereitungsmethode die ziemlich viel Öl verbraucht und daher nicht gerade kalorienarm ist. Das musste doch auch anders gehen und so entschloss ich mich das heutige Rezept mal im Backofen zuzubereiten. Und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das Rezept hier in üblicher Weise einmal kurz vorzustellen.

Was brauchen wir also für 3 bis 4 Portionen?

450g Zucchini
01 - Zutat Zucchini / Ingredient zucchini

450g Möhren
02 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

3 Hühnereier
03 - Zutat Eier / Ingredient eggs

2-3 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

6-7 EL Weizenvollkornmehl
05 - Zutat Vollkornweizenmehl / Ingredient whole wheat flour

3 EL Haferflocken
06 - Zutat Haferflocken / Ingredient oat flakes

80g Emmentaler (oder ein anderer Käse nach Wahl)
07 - Zutat Emmentaler / Ingredient emmental cheese

1 Bund glatte Petersilie
08 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

etwas Olivenöl zum bepinseln
Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Oregano zum würzen

sowie optional zum belegen

etwas Sour Cream
09 - Zutat Sour Cream / Ingredient sour cream

und etwas Räucherlachs
10 - Zutat Räucherlachs / Ingredient smoked salmon

Kommen wir nun zur Zubereitung: Wir beginnen damit, die Zucchini gründlich zu waschen
11 - Zucchini waschen / Clean zucchini

und die Möhren zu schälen.
12 - Möhren schälen / Peel carrots

Dann nehmen wir eine Kastenreibe zur Hand und reiben die Möhren
13 - Möhren raspeln / Grate carrots

und die Zucchini jeweils auf der groben Seite.
14 - Zucchini raspeln / Grate zucchini

Dann geben wir das geriebene Gemüse in ein Sieb, fügen etwas Salz hinzu
15 - Salzen / Add salt

und lassen es, mit einem Küchentuch abgedeckt, etwa 30 Minuten ziehen.
16 - Abgedeckt ruhen lassen / Cover and leave

In der Zwischenzeit können wir ja schon mal die Petersilie waschen, trocken schütteln,
17 - Petersilie waschen / Clean parsley

die Blättchen von den Stielen abzupfen
18 - Blättchen abzupfen / Pluck leaflets

und diese schließlich fein zerkleinern.
19 - Zerkleinern / Grind

Nach der halben Stunde können wir unseren Backofen schon einmal auf 180 Grad einschalten und vorheizen lassen, anschließend drücken wir mit der Hand noch einmal die letzte Flüssigkeit aus dem geriebenen Gemüse, gießen die Flüssigkeit in den Abfluss
20 - Flüssigkeit ausdrücken / Squeeze fluid

und geben das Gemüse dann in die Schüssel. Jetzt schlagen wir die Eier auf und geben sie hinzu,
21 - Eier hinzufügen / Add eggs

streuen das Vollkornweizenmehl ein,
22 - Mehl einstreuen / Intersperse flour

geben die Haferflocken dabei,
23 - Haferflocken addieren / Add oat flakes

pressen die Knoblauchzehen hinein,
24 - Knoblauch pressen / Squeeze garlic

addieren die zuvor zerkleinerte Petersilie
25 - Petersilie beigeben / Add parsley

und fügen schließlich noch den geriebenen Käse hinzu.
26 - Käse hinzufügen / Add cheese

Alles vermengen wir dann gründlich miteinander
27 - Gut vermengen / Mix well

und würzen dabei alles kräftig mit Salz, Pfeffer, Oregano und Muskatnuss – wobei natürlich jedem die Variation der verwendeten Gewürze freigestellt ist. Ggf. können wir auch noch einen weiteren Esslöffel Mehl dazu geben wenn die Masse zu flüssig sein sollte.
28 - Würzen / Taste

Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech formen wir dann aus jeweils etwa einem Esslöffel unsere Reibekuchen und drücken sie dabei gleichmäßig flach.
29 - Auf Backblech geben / Put on baking tray

Das Backblech schieben wir anschließend auf der mittleren Schiene für 30 bis 40 Minuten in den Ofen.
30 - Backen / Bake

Nach etwa fünfzehn Minuten entnehmen wir es dann noch einmal kurz, um die inzwischen etwas fester gewordenen Pfannkuchen dünn mit etwas Olivenöl zu bepinseln – dadurch werden sie schön kross wie man es auch von der Pfannenversion her kennt. Ein Pinseln gleich zu beginn war leider nicht möglich, da die Pfannkuchen da noch zu feucht sind.
31 - Mit Olivenöl bepinseln / Brush with olive oil

Anschließend kommen sie wieder zurück in den Ofen, wo sie die verbleibende Zeit fertig backen können.
32 - Weiter backen / Continue baking

Haben sie schließlich den gewünschten Bräunungsgrad erreicht, können wir das Blech wieder entnehmen und die Puffer komplett mit dem Backpapier vom Blech ziehen. Ich mag sie ja etwas krosser, aber das kann jeder natürlich so halten wie er selbst mag. 😉
33 - Fertig gebacken / Finished baking

Auf einem frischen Stück Backpapier verarbeiten wir dann den Rest unserer Reibekuchen-Masse – ich entschied mich dazu alles in einen einzelnen, großen Pfannkuchen zu verwenden, was auch wunderbar funktionierte.
34 - Blech neu bestücken / Prepare second load

Die fertigen Reibekuchen garnieren wir mit einem Klecks Sour Cream und etwas Räucherlachs und können sie dann anschließend sofort servieren.
35 - Zucchini-Möhren-Puffer aus dem Ofen mit Sour Cream & Räucherlachs / Oven baked zucchini carrot pancakes with sour cream and smoked salmon - Serviert

Auch aus dem Ofen erwiesen sich die Reibekuchen angenehm knusprig und äußerst schmackhaft. Die Kombination aus Zucchini und Möhren gaben den Puffern einen kräftigen, aber auch gleichzeitig ganz leicht süßlichen Geschmack. Dazu das ganz leichte Knoblaucharoma, der Emmentaler und die frische Petersilie rundeten die Reibekuchen schließlich gemeinsam mit den Gewürzen geschmacklich wunderbar ab. Mit hat es mit der Sour Cream und dem Räucherlachs am besten geschmeckt, aber es steht dabei jedem natürlich frei die Puffer nach eigenem Geschmack zu garnieren oder aber auch pur zu genießen.

36 - Zucchini-Möhren-Puffer aus dem Ofen mit Sour Cream & Räucherlachs / Oven baked zucchini carrot pancakes with sour cream and smoked salmon - CloseUp

Werfen wir zum Abschluss einen Blick auf die Kalorienwerte. Die gesamte Teigmasse plus etwa drei Esslöffeln Olivenöl zum bepinseln bringen fast genau 1000kcal zusammen, das heißt aufgeteilt auf vier Portionen liegen wir bei gerade mal 250kcal pro Portion, und selbst wenn der Appetit größer ist und man alles mit nur drei Personen verzehrt sind ca. 334kcal pro Portion noch mehr als akzeptabel. Dazu kommt natürlich noch der Belag nach Wahl, den man dazu rechnen muss – aber da dies variabel ist lasse ich ihn mal nicht in die hiesige Berechnung mit einfließen. Insgesamt also eine wirklich angenehm leichte Variante zu den Pfannen-Puffern, die man ja in weitaus größeren Mengen Öl brät, was die Kalorien logischerweise nach oben treibt. Somit sei nun bewiesen, dass man auch im Ofen leckere Puffer wohl jeder Art zubereiten kann – man sollte eben nur nicht vergessen sie zwischendurch mit etwas Öl zu bepinseln, dann ist der Erfolg und die Knusprigkeit auf jeden Fall garantiert. 😉

Guten Appetit