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Tandoori-Glasnudelcurry mit Shrimps & Mango – das Rezept

Sunday, July 7th, 2019

Irgendwie verspürte ich dieses Wochenende große Lust auf Meeresfrüchte, speziell Shrimps, am besten in irgend einem exotischen Gericht. Da kam mir die Idee ein Glasnudelcurry mit Shrimps und Mango zuzubereiten gerade recht. Im Grunde genommen handelt es sich hierbei um eine Variation Tandoori Glasnudel-Curry mit Hähnchen, das ich im November letzten Jahres bereits schon einmal vorgestellt hatte, allerdings mit einigen kleinen aber feinen Variationen.

Was benötigen wir also für 4-5 Portionen?

  • 450g Shrimps (TK)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2-3 Möhren (insg. ca. 250-300g)
  • 1 reife Mango
  • je 1 kleine Paprika in rot und grün
  • 1 daumengroßes Stück frischer Ingwer
  • 250g Glasnudeln
  • 200g Udon-Nudeln
  • 4-5 Esslöffel Tandoori-Gewürzmischung
  • 2-2 Esslöffel Sriracha-Sauce
  • 2 Esslöffel Paprika edelsüß
  • 500ml Kokosnussmilch
  • 400ml Gemüsebrühe
  • sowie etwas Sesam- oder Kokosöl zum braten
  • Während wir die TK-Shrimps langsam auf der Auftaustufe in der Mikrowelle enteiesen – Alternativ können wir sie, wenn wir viel Zeit haben, natürlich auch so auftauen lassen – waschen wir schon mal unsere Paprika, entkernen sie und schneiden sie in Würfel.
    01 - Paprika würfeln / Dice bell peppers

    Außerdem schälen wir die Möhren
    02 -  Möhren schälen / Peel carrots

    und zerteilen sie in feine Streifen,
    03 - Möhren in Streifen schneiden / Cut carrots in stripes

    waschen die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in Ringe
    04 - Lauchzwiebeln in Ringe schneiden / Cut scallions in rings

    und schälen den Ingwer,
    05 - Ingwer schälen / Peel ginger

    um ihn ebenfalls fein zu würfeln.
    06 - Ingwer würfeln / Dice ginger

    Last but not least schneiden wir dann die Mango etwa ein Drittel bis ein Viertel längs ein, so dass wir am Kern vorbei schneiden,
    07 - Mango einschneiden / Cut mango

    teilen diese Scheibe in Würfel ein, möglichst ohne dass wir dabei die Außenhaut verletzen
    08 - Mango in Würfel einteilen / Divide mango in dices

    und stülpen sie dann um, so dass wir die Würfel einfach von der Schale schneiden können.
    09 - Mango umstülpen / Turn mango inside out

    Die fertig gewürfelte Mango stellen wir dann am besten abgedeckt in den Kühlschrank, damit sie nicht matschig wird während wir die anderen Zutaten zubereiten.

    Leider hatte ich beim Kauf der Shrimps nicht richtig aufgepasst und mir zu einem Beutel fertig geschälter Tiefsee-Shrimps noch einen Beutel entdarmter aber ungeschälter Riesen-Shrimps gekauft. Das hieß dass ich mich nach dem austauen der Shrimps erst mal damit beschäftigen durfte, 250g Shrimps per Hand von ihrer Chitin-Ummantelung zu entfernen. 🙁 Ich wusste gar nicht dass man so etwas überhaupt noch verkauft.

    Danach konnte ich aber endlich etwas Sesamöl in meine Wok erhitzen
    10 - Sesamöl in Wok erhitzen / Heat sesame oil in wok

    und die nun komplett geschälten Shrimps portionsweise hinein zu geben,
    11 - Shrimps in Wok geben / Put shrimps in wok

    sie von beiden Seiten goldbraun anzubraten
    12 - Shrimps rundherum anbraten / Fry shrimps all around

    und anschließend wieder zu entnehmen und erst einmal bei Seite zu stellen.
    13 - Shrimps bei Seite stellen / Put shrimps aside

    Ins von den Shrimps übrig gebliebene Öl geben wir dann den zerkleinerten Ingwer,
    14 - Ingwer in Wok geben / Put ginger in wok

    dünsten ihn kurz an
    15 - Ingwer andünsten / Braise ginger

    und addieren anschließen auf Möhren und Paprika
    16 - Möhren & Paprika addieren / Add carrots & bell pepper

    die wie für einige weitere Minuten ebenfalls mit andünsten.
    17 - Gemüse andünsten / Braise vegetables

    Schließlich geben wir noch die Frühlingszwiebeln hinzu, dünsten diese ebenfalls kurz mit an bis sie einigermaßen weich sind
    18 - Frühlingszwiebeln addieren & andünsten / Add & braise scallions

    und bestreuen dann alles mit Tandoori, Paprikapulver
    19 - Mit Tandoori & Paprika bestreuen / Spread with tandoori curry & paprika

    sowie der Sriracha-Sauce.
    20 - Srirachi-Sauce addieren / Add srirachi sauce

    Das ganze verrühren wir nun und dünsten es weiter an, bis der Tandoori-Curry seinen Duft entfaltet,
    21 - Gewürze andünsten / Braise seasonings

    dann können wir alles mit Kokosmilch
    22 - Mit Kokosmilch ablöschen / Deglaze with coconut milk

    sowie der Gemüsebrühe ablöschen.
    23 - Gemüsbrühe dazu gießen / Add vegetable broth

    Kokosmilch und Gemüsebrühe verrühren wir nun gründlich mit dem restlichen Wokinhalt, lassen alles kurz aufkochen
    24 - Verrühren & aufkochen lassen / Stir & bring to a boil

    und geben dann die Glasnudel-Päckchen hinein,
    25 - Glasnudeln in Flüssigkeit geben / Put glass noodles in wok

    die wir mit der Sauce verrühren und gar ziehen lassen.
    26 - Verrühren & gar ziehen lassen / Stir & let simmer

    Schließlich geben wir auch noch die Udon-Nudeln hinzu,
    27 - Udon-Nudeln in Wok geben / Put udon noodles in wok

    die wir ebenfalls verrühren und für weitere 3-4 Minuten garen lassen – länger brauchen sie glücklicherweise nicht.
    28 - Alles vermischen / Mix well

    Zuletzt addieren wir nun auch noch die zuvor angebratenen Shrimps
    29 - Shrimps hinzufügen / Add shrimps

    sowie wenig später die Mango-Würfel,
    30 - Mangowürfel addieren / Add diced mango

    verrühren alles wiederum gründlich, lassen es heiß werden
    31 - Rühren & heiß werden lassen / Stir & let got hot

    und schmecken es dabei noch einmal final mit den Gewürzen wie Tandoori, Paprika & Srirachi-Sauce ab.
    32 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

    Anschließend können wir das Gericht auch schon, vielleicht garniert mit einigen frischen Frühlingszwiebel-Ringen, servieren und genießen.
    33 - Tandoori glass noodle curry with shrimps & mango - Served / Tandoori Glasnudelcurry mit Shrimps & Mango - Serviert

    Alleine schon die cremigen und wunderbar würzigen, leicht pikanten Glas-Nudeln waren mit ihrem Kokosmilch-Aroma ein wahrer Genuss, vor allem in Kombination die Udon-Nudeln die dem Gericht noch etwas mehr Biss verschafften sowie natürlich der Gemüsekombination aus Paprika, Möhren und Frühlingszwiebeln. Aber erst die wunderbar knackig angebratenen Shrimps und die fruchtigen Mangostückchen gaben ihm sozusagen den letzten Schliff und den “Ritterschlag”, vielleicht sogar noch einen Deut besser als die Hähnchenbrustwürfel, die ich beim letzten Mal verwendet habe. Der zusätzlich eingebrachte Ingwer sorgte außerdem zusätzlich zur Sriracha-Sauce für eine angenehme, aber nicht übertriebene Schärfe. Immer wieder lecker, ich war sehr zufrieden mit dem heutigen Ergebnis meines Kochexperimente.

    34 - Tandoori glass noodle curry with shrimps & mango - Side view / Tandoori Glasnudelcurry mit Shrimps & Mango - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Gyros in Zwiebel-Sahne-Sauce – das Rezept

    Monday, May 1st, 2017

    Das heutige Rezept faszinierte mich wegen seiner Simplizität und ließ mich meine Bedenken wegen der Verwendung von Fertigprodukten einfach mal außen vor lassen, denn dieses Gyros in Zwiebel-Sahne-Sauce versprach ein wirklich deftiger “Leckerschmecker” zu werden. Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen, das ursprüngliche Rezept etwas aufzuwerten und verfeinerte es noch mit ein paar Erbsen und etwas Fetakäse. Und das Ergebnis war nicht nur extrem lecker, sondern war auch in seiner Zubereitung wunderbar einfach und schnell zu erledigen. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Ganze hier einmal in der altbekannten Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 4 Portionen?

    250g Fusilli
    01 - Zutat Fusilli / Ingredient fusilli

    500g Gyros
    02 - Zutat Gyros / Ingredient gyros

    250ml Sahne
    03 - Zutat Sahne / Ingredient cream

    100ml Milch
    04 - Zutat Milch / Ingredient milk

    1 Tüte Zwiebelsuppe
    05 - Zutat Zwiebelsuppe / Ingredient onion soup

    150g Erbsen (TK)
    06 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

    200g Schafskäse (Feta)
    07 - Zutat Schafskäse / Ingredient feta

    150-200g geriebener Käse (z.B. Edamer & Cheddar)
    08 - Zutat Käse / Ingredient cheese

    Beginnen wir damit, etwas Wasser in einem Topf zum kochen zu bringen,
    09 - Wasser erhitzen / Bring water to a boil

    es zu salzen
    10 - Wasser salzen / Salt water

    und die Nudeln darin gemäß Packungsbeschreibung gar zu kochen.
    11 - Nudeln kochen / Cook noodles

    Parallel erhitzen wir etwas Olivenöl in einer hohen Pfanne
    12 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

    und braten unser Gyros darin rundherum an.
    13 - Gyros anbraten / Fry gyros

    Sobald die Nudeln al dente gekocht sind, gießen wir sie in ein Sieb und lassen sie etwas abtropfen.
    14 - Nudeln abtropfen lassen / Drain noodles

    Außerdem geben wir Sahne und Milch in einen Messbecher,
    15 - Milch & Sahne vermischen / Mix cream & milk

    geben die Instant-Zwiebelsuppe hinzu
    16 - Zwiebelsuppe hinzufügen / Add onion soup

    und verrühren alles gründlich miteinander.
    17 - Zwiebelsuppe verrühren / Stir in onion soup

    Nachdem wir dann die Nudeln zum angebratenen Gyros gegeben und alles miteinander vermischt haben,
    18 - Nudeln zum Gyros geben / Add noodles to gyros

    addieren wir auch die Erbsen,
    19 - Erbsen addieren / Add peas

    gießen die angerührte Sahne-Zwiebelsuppe hinzu,
    20 - Zwiebelsuppe-Sahne-Mischung aufgießen / Add onion soup cream mix

    vermischen alles gut miteinander und lassen es kurz aufkochen
    21 - Gut vermengen / Mix well

    um anschließend den Schafskäse hinein zu bröseln
    22 - Fetakäse addieren / Add feta

    und ihn wiederum gut unterzuheben.
    23 - Feta verrühren / Stir in feta

    Während der Backofen auf 225 Grad vorheizt, fetten wir eine größere Auflaufform z.B. mit etwas Butter aus
    24 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

    füllen die Gyros-Nudel-Mischung hinein
    25 - Nudelmasse in Auflaufform füllen / Fill noodle mix in casserole

    und bestreuen alles mit dem gerieben Käse.
    26 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

    Anschließend schieben wir alles für 15 bis 20 Minuten auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Ofen
    27 - Im Ofen überbacken / Bake in oven

    und entnehmen die Auflaufform wieder, sobald der Käse den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat.
    28 - Gyros in onion cream sauce - Finished baking / Gyros in Zwiebel-Sahne-Sauce - Fertig gebacken

    Anschließend können wir das Gericht auch schon unmittelbar servieren und genießen.
    29 - Gyros in onion cream sauce - Served / Gyros in Zwiebel-Sahne-Sauce - Serviert

    Gyros und Zwiebeln sind ja eine klassische Kombination, daher lag es natürlich nahe, dass auch eine in Milch und Sahne angerührte Zwiebelsuppe eine überaus passende Zugabe zu diesem griechisch marinierten Schweinefleisch sein würde. Und mein Eindruck hatte mich nicht getäuscht, denn das fertige Gericht erwies sich als deftig und überaus schmackhaft. Die Erbsen und er Feta waren dabei eine sehr gut passende Ergänzung und rundeten das Gericht sehr gelungen ab. Eventuell werde ich beim nächsten Mal noch etwas Tzatziki dazu reichen, ansonsten handelte es sich hier um ein wunderbares Beispiel der schnellen und leckeren Küche. Das Rezept werde ich mir auf jeden Fall merken und so dieses Gyros in Zwiebel-Sahne-Sauce hat es bestimmt nicht das letzte Mal bei mir gegeben.

    30 - Gyros in onion cream sauce - Side view / Gyros in Zwiebel-Sahne-Sauce - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce @ Dominikanische Republik [09.06.2016]

    Thursday, June 9th, 2016

    Nachdem ich nun bereits mehrfach mit lokalen Gerichten bekocht worden war, sollte es heute nun an mir sein ein Gericht zuzubereiten. Meine Wahl fiel dabei auf eines meiner Lieblingsrezepte, die Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce, deren Rezept ich ja unter anderem in diesem und diesem Bericht schon einmal vorgestellt hatte.
    Zuerst musste ich dazu natürlich einmal herausfinden, ob es überhaupt so etwas wie Hackfleisch hier in der Dominikanischen Republik gab. Doch ich war zuversichtlich, denn im Yaora war ja auch Hackfleisch verarbeitet worden. Und ich wurde im La Sirena Einkaufszentrum in Puerto Plata fündig, wo ich ein Päckchen mit 88lbs (ca. 400g) Rinderhackfleisch (carne picada) erwerben konnte. Hier besorgte ich auch gleich die übrigen fehlenden Zutaten wie z.B. Tomatenmark und Spaghetti und schon konnte das kochen beginnen. Gewürzt wurde die Sauce mit Pfeffer, Salz, Oregano und Chiliflocken, außerdem verrührte ich noch die Hälfte eines Hühnerbrühwürfels. Parallel kochte ich die Spaghetti in Salzwasser. Und wenig später konnte das Gericht auch schon serviert werden.

    Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce / Spaghetti with ground meat tomato sauce

    Und wie nicht anders zu erwarten, war das Gericht in voller Erfolg. Es gab zwar stimmen, welche die Sauce als etwas “picante”, also scharf, bezeichneten, aber ansonsten schmeckte es allen beteiligten. Und das war das wichtigste

    Gefülltes Hähnchen-Piccata auf Knoblauchspaghetti – das Rezept

    Sunday, March 6th, 2016

    Heute möchte ich ein einfaches, aber dennoch sehr leckeres Gericht vorstellen, dass ich vor kurzem entdeckt habe und in dessen Rezept ich mich sofort verguckt hatte. Dabei handelt es sich um ein Hähnchen-Picatta, das mit Basilikum und Mozzarella gefüllt wird und gemeinsam mit Knoblauch-Spaghetti serviert wird. Die Zubereitung ist dabei erstaunlich simpel und das Ergebnis macht sowohl visuell als auch geschmacklich einiges her. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, dieses Rezept hier einmal kurz in der gewohnten Form zu präsentieren.

    Was benötigen wir also für 2 Portionen?

    1 doppelte Hähnchenbrust (ca. 400-450g)
    01 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

    1 Kugel Mozzarella
    02 - Zutat Mozzarella / Ingredient mozzarella

    8-12 Blätter frisches Basilikum
    (Je nach Größe der Hähnchebrust)
    03 - Zutat frisches Basilikum / Ingredient fresh basil

    etwas Parmesan
    04 - Zutat Parmesan / Ingredient parmesan

    1-2 Hühnereier
    05 - Zutat Hühnereier / Ingredient chicken eggs

    Olivenöl
    06 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

    250g Spaghetti
    07 - Zutat Spaghetti / Ingredient spaghetti

    4-5 Zehen Knoblauch
    08 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    1-2 Teelöffel italienische Kräuter
    09 - Zutat italienische Kräuter / Ingredient italian herbs

    sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

    Zu Beginn setzen wir erst einmal einen Topf mit genügend Wasser auf und erhitzen ihn, um die Nudeln später darin zu kochen.
    10 - Nudelwasser aufsetzen / Bring water for noodles to a boil

    Während das Wasser sich erhitzt, reiben wir den Parmesan,
    11 - Parmesan reiben / Grate parmesan

    waschen die Hähnchenbrust, tupfen sie trocken,
    12 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breast

    “putzen” sie, indem wir Fett und evtl. Knochenreste entfernen und zerteilen sie dann in zwei Hälften.
    13 - Hähnchenbrust putzen & zerteilen / Clean & dissipate chicken breast

    Beide Hähnchenbrust-Hälften öffnen wir dann vorsichtig im Schmetterlingsschnitt
    14 - Hähnchenbrust im Schmetterlingsschnitt öffnen / Open chicken breast in in butterfly cut

    Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir nun einen Teelöffel Salz hinzu geben
    15 - Wasser salzen / Salt water

    und die Spaghetti darin gemäß Packungsbeschreibung kochen können – in der Regel dauert dies 8-10 Minuten.
    16 - Spaghetti kochen / Cook spaghetti

    Nachdem wir dann den Mozzarella in dünne Scheiben geschnitten haben
    17 - Mozzarella in Scheiben schneiden / Cut mozzarella in slices

    legen wir jeweils zwei bis drei Basilikumblätter auf die Innenseiten unserer aufgeschnittenen Hähnchenbrüste, geben auf eine Seite noch etwas Mozzarella,
    18 - Hähnchebrust mit Basilikum & Mozzarella füllen / Fill chicken breast with basil & mozzarella

    und klappen sie dann zu. Eventuell könnte sie noch zusätzlich mit einem Zahnstocher sichern, aber ich verzichtete heute darauf.
    19 - Hähnchenbrust zuklappen / Close chicken breast

    Die Spaghetti sollten inzwischen auch al dente gekocht sein, so dass wir sie in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen können.
    20 - Spaghetti abtropfen lassen / Drain spaghetti

    Nun verquirlen wir die beiden Eier,
    21 - Eier verquirlen / Whisk eggs

    heben den Parmesan unter,
    22 - Parmesan unterheben / Stir in parmesan

    wenden unsere gefüllten Hähnchenbrüste darin
    23 - Hähnchenbrust in Eiern wenden / Turn chicken breats in eggs

    und würzen sie dann noch von außen mit Salz und Pfeffer.
    24 - Hähnchenbrust mit Pfeffer & Salz würzen / Season chicken breast with pepper & salt

    Eventuell könnte man hier auch überlegen, den Parmesan auf einen extra Teller zu geben und die Hähnchenbrüste zuerst im Ei und dann im Parmesan zu wenden – das könnte sich was die Verteilung des Parmesans auf der Oberfläche angeht als effektiver erweisen.

    Dann erhitzen wir etwas Olivenöl in einer Pfanne,
    25 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up olive oil in pan

    legen die Hähnchebrüste hinein
    26 - Hähnchenbrust in Pfanne geben / Put chicken breast in pan

    und braten die je 4 bis 5 Minuten von jeder Seite an. Dabei kann die Dauer natürlich je nach Dicke der Hähnchenbrust variieren.
    27 - Hähnchenbrust beidseitig anbraten / Fry chicken breast on both sides

    Parallel erhitzen wir auch im leeren Nudeltopf etwas Olivenöl
    28 - Olivenöl in Nudeltopf erhitzen / Heat up olive oil in noodle pot

    pressen die vier Knoblauchzehen mit Hilfe einer Knoblauchpresse ins Öl, dünsten sie etwas an
    29 - Knoblauch in Topf pressen / Squeeze garlic in pot

    und geben dann die abgetropften Spaghetti hinzu,
    30 - Spaghetti hinzufügen / Add spaghetti

    und schwenken alles kurz durch. Ganz zum Schluss geben wir noch die ein bis zwei Teelöffel italienische Kräuter hinzu, um alles zu verfeinern.
    31 - Spaghetti durchschwenken / Mix spaghetti

    Sobald die Hähnchenbrust durchgebraten ist, können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
    32 - Chicken piccata with garlic spaghetti - Served / Gefüllte Hähnchen-Piccata mit Knoblauchspaghetti - Serviert

    Die Hähnchebrust in ihrer Ei-Parmesan-Hülle war wunderbar zart und saftig geworden und schmeckte dank ihrer Hülle und der Füllung aus Basilikum und Mozzarella wirklich vorzüglich. Dazu passten auch sehr gut die noch leicht al dente gebliebenen Spaghetti mit ihrer kräftigen Knoblauch-Note und den italienischen Kräutern. Ein schnell und ohne allzu großen Aufwand herzustellendes Gericht, dass wirklich etwas her macht. Ich hatte ja noch überlegt, ob ich nicht noch eine Sauce dazu reiche, doch es war gut gewesen dass ich mich dagegen entschieden hatte. Auch so ergab sich ein überaus leckeres Gericht, dass ich mit Sicherheit nicht das letzte Mal zubereitet habe.

    33 - Chicken piccata with garlic spaghetti - Side view / Gefüllte Hähnchen-Piccata mit Knoblauchspaghetti - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Spirelli-Topf – Reloaded

    Monday, March 23rd, 2015
    Spirelli-Topf

    Nachdem ich gestern erst die letzten Reste meines Kanadischen Bohneneintopfs verbraucht habe, entschied ich mich heute dazu mal wieder einen Spirelli-Topf, aufgewertet mit ein paar Erbsen und Möhren aus der Dose, zuzubereiten. Das zugehörige Rezept habe ich ja bereits in diesem Beitrag ausführlich beschrieben, daher spare ich mir dieses mal eine genaue Beschreibung. Einzige Änderung war, dass ich dieses Mal keine fertige Maggi-Würzmischung Nr. 5 verwendet habe, sondern alles per Hand mit Salz, Pfeffer, Paprika und Chili gewürzt habe – ansonsten blieb alles andere gleich. Schmeckte etwas anders, aber dennoch sehr gut – der Spirelli-Topf ist nun mal immer wieder eine gute Wahl. 😉

    Jakobsmuscheln auf Basilikum-Zucchinigemüse – das Rezept

    Saturday, January 24th, 2015

    Schon lange wollte ich mal ein Rezept mit Jakobsmuscheln zubereiten, doch bisher hatte ich noch nicht das richtige gefunden. Doch nun bin ich auf dieses Rezept für Jakobsmuscheln auf Basilikum-Zucchinigemüse gestoßen, das mich sofort ansprach. Dass es sich dabei um ein Rezept aus der Low-Carb-Küche handelt fand ich dabei nebensächlich und eher ein zusätzlicher Reiz nachdem ich auf der Webseite meiner geschätzten Bloggerkollegin Sonja schon so viel über diese Art des Kochens mit wenig Kohlehydraten gelesen hatte. Für die Zubereitung griff ich zu frischen Jakobsmuscheln, die zwar nicht gerade billig sind (über 10 Euro für 6 Stück mit ca. 230g), aber das war es mir wert. Hätte es sie mit Schale gegeben, hätte ich auch diese genommen, da ich natürlich auch das auslösen des Muskelfleischs mal ausprobieren wollte, aber da verlangt man hier in München in einem normalen Supermarkt mit Fischtheke wohl doch zu viel. Und bis zum Viktualienmarkt oder in ein spezielles Fischgeschäft in der Innenstadt wollte ich heute auch nicht mehr laufen. Außerdem besteht bei unsachgemäßer Handhabung die Gefahr, dass man das Fleischstück beschädigt, also war das ganz gut so. 😉 Damit aber genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum Rezept, das ich mit diesem Beitrag ja eigentlich vorstellen wollte.

    Was benötigen wir also für 2 Portionen?

    6 Jakobsmuscheln
    (Sollten wir große Exemplare bekommen, dürften auch 4 Stück reichen)
    01 - Zutat Jakobsmuscheln / Ingredient scallops

    2 mittelgroße Zucchini
    02 - Zutat Zucchini / Ingredient zucchini

    1 große Bio-Orange (unbehandelt)
    03 - Zutat Orange / Ingredient orange

    1 Zehe Knoblauch
    04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    50g Kräuterbutter
    05 - Zutat Kräuterbutter / Ingredient herb butter

    1 Esslöffel Currypulver
    06 - Zutat Curry / Ingredient curry

    1 Teelöffel Salz
    07 - Zutat Salz / Ingredient salt

    1 Esslöffel Olivenöl
    10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

    2 Hand voll Basilikum (ca. 2/3 Topf / Bund)
    08 - Zutat Basilikum / Ingredient basil

    sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen

    Beginnen wir nun also damit, die beiden Zucchini zu waschen und zu trocknen – denn man weiß ja nie was die Person, die sie vor uns an der Gemüsetheke angefasst hat sonst noch so mit ihren Fingern macht oder ob sie gesund war. 😉
    09 - Zucchini waschen / Wash zucchini

    Anschließend schneiden wir sie gleichmässig in ca. 0,5cm dicke Scheiben.
    10 - Zucchini in Scheiben schneiden / Cut zucchini in slices

    Dann waschen wir unsere Bio-Orange, trocknen sie mit einem Küchentuch
    11 - Orange waschen / Wash orange

    und ziehen rundherum die Haut mit einem Zestenreißer ab.
    12 - Orangenschale mit Zestenreißer abziehen / Cut orange peel with zester

    Außerdem waschen wir das Basilikum, schütteln es trocken,
    13 - Basilikum waschen / Wash basil

    zupfen die Blättchen von den Stielen
    14 - Basilikumblättchen abzupfen / Pick basil leaflets

    und zerkleinern diese grob.
    15 - Basilikum zerkleinern / Chop garlic

    Des weiteren schälen wir die Knoblauchzehe und zerkleinern sie gründlich.
    16 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

    Nun geben wir den Esslöffel Curry und den Teelöffel Salz auf einen kleinen Teller,
    17 - Salz zum Curry geben / Add salz to curry

    vermischen beides gründlich miteinander,
    18  -Salz & Curry mischen / Mix salt & curry

    waschen unsere Jakobsmuscheln und tupfen sie trocken
    19 - Jakobsmuscheln abspülen / Wash scallops

    und wenden diese schließlich in unserer Salz-Curry-Mischung, so dass sie rundherum damit bedeckt sind. 20 - Jakobsmuscheln in Salz-Curry-Mischung wenden / Coat scallops with curry salt mix

    Anschließend zerlassen wir etwa die Hälfte unserer Kräuterbutter in einer größeren Pfanne
    21 - Hälfte Kräuterbutter zerlassen / Melt half of herb butter

    dünsten die zerkleinerte Knoblauchzehe darin an
    22 - Knoblauch andünsten / Braise garlic lightly

    und geben dann die Zucchinischeiben mit ein die Pfanne
    23 - Zucchinischeiben addieren / Add zucchini slices

    und dünsten sie für ca. 6 bis 7 Minuten unter gelegentlichem Wenden darin an bis sie so gut wie durchgebraten sind, aber noch etwas Biss haben. Dazu am besten einfach eine Scheibe probieren.
    24 - Zucchinischeiben anbraten / Braise zucchini slices

    Nun geben wir die restliche Kräuterbutter
    25 - Restliche Kräuterbutter hinzufügen / Add remaining herb butter

    sowie die Orangenschalen-Zesten – bis auf einen kleinen Rest zum garnieren – mit in die Pfanne,
    26 - Orangenzesten hinzufügen / Add orange zests

    dünsten alles kurz an und lassen die Kräuterbutter schmelzen,
    27 - Alles kurz mit anbraten / Braise everything

    schmecken alles mit etwas Salz und Pfeffer ab
    28 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

    und schalten dann die Platte auf die niedrigste Stufe herunter, um das Zucchinigemüse bei geschlossener Pfanne warm zu halten.
    29 - Geschlossen auf niedriger Stufe bei Seite stellen / Put aside closed on low heating

    In einer zweiten, kleineren Pfanne erhitzen wir dann den Esslöffel Olivenöl
    30 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

    und geben die panierten Jakobsmuscheln hinein
    31 - Panierte Jakobsmuscheln hinzufügen / Add scallops

    um sie von jeder Seite für ca. 2-3 Minuten anzubraten.
    32 - Jakobsmuscheln beidseitig anbraten / Braise scallops from both sides

    Zum Schluss geben wir noch das Basilikum zum Zucchinigemüse, schwenken alles kurz durch
    33 - Basilikum unterheben / Fold in basil

    und können das Gericht auch schon mit den verbliebenen Orangenschalen-Zesten garniert servieren und genießen.
    34 - Scallops in zucchini basil vegetables / Jakobsmuscheln auf Zucchini-Basilikumgemüse - Serviert

    Das Zucchinigemüse mit seinem frischen Basilikum, den Kräutern aus der Kräuterbutter, dem Knoblauch und der leichten Zitrusnote von der Orange fand ich schon mal überaus gut gelungen. Die Zucchinischeiben besaßen noch immer leicht biss und die Zesten von den Orangenschalen störten entgegen meiner Befürchtung beim Verzehr überhaupt nicht. Der Höhepunkt waren aber zweifellos die mit Curry und Salz panierten Jakobsmuscheln, denen die zwei bis drei Minuten absolut ausgereicht hatten um gar zu werden. Da es sich hier ja um reines Muskelfleisch handelt, waren sie zwar zart, aber dennoch angenehm fest in ihrer Konsistenz, hatten sie aber beim Braten natürlich etwas zusammengezogen. Verstehe schon, warum sie bei Gourmets neben den Austern zu den absoluten Lieblingsmuscheln zählen. Und auch was den Sättigungsgrad dieses Gerichts anging war ich positiv überrascht, denn trotz fehlender “Sättigungsbeilage” wie Kartoffeln, Nudeln oder Reis bin ich doch angenehm satt geworden. Ich denke, ich sollte in Zukunft doch mal mehr aus dem Bereich der Low-Carb-Gerichte testen. Das soll natürlich niemanden davon abhalten, sich dennoch eine Tasse Reis dazu zuzubereiten. 😉

    35 - Scallops in zucchini basil vegetables / Jakobsmuscheln auf Zucchini-Basilikumgemüse - Seitenansicht

    Aufgrund der fehlenden Kohlehydrate fiel natürlich auch der Kalorienwert angenehm niedrig aus. Meiner Kalkulation liegt die gesamte Zubereitung bei ca. 700kcal, also gerade mal 350kcal pro Portion. Und das trotz einer nicht unbeträchtlichen Menge an Kräuterbutter, die ich darin verwendet habe. Aber Zucchini haben so gut wie keine Kalorien und auch die Jakobsmuscheln sind – wie die meisten Meeresfrüchte und Fisch – angenehm leicht. Somit gibt es an diesem Rezept – zumindest aus meiner Sicht – nichts mehr zu verändern oder zu verbessern.

    Guten Appetit

    Blätterteigschnecken mit Salami & Frischkäse – das Rezept

    Friday, March 22nd, 2013

    In meinem Kühlschrank lagerte noch eine Rolle Blätterteig, die ich als Notfall-Ersatz besorgt hatte falls der Mürbeteig meines Rosenkohl-Quiches mit karamellisierten Sherry-Zwiebeln nichts werden sollte. Da ich sie dann (wie man gesehen hat) doch nicht gebraucht hatte, musste ich mir nun etwas anderes überlegen was ich damit anfange. Dabei entstand heute dieses Rezept, das ich als Blätterteigschnecken (oder Blätterteigrolle) mit Salami und Frischkäse bezeichnen möchte. Ein sehr leckerer Snack bzw. Fingerfood, das sich auch sehr gut für das Buffet auf einer Party oder Familienfeier eignet, aber auch für den privaten Fernsehabend nicht unpassend ist, da es schnell und unkompliziert zuzubereiten ist.

    Was brauchen wir also alles dafür?

    1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal (275g)
    01 - Zutat Blätterteig / Ingredient puff pastry

    200g Salami
    02 - Zutat Salami / Ingredient salami

    150g – 175g Frischkäse mit Kräutern (ich wählte eine Sorte mit französischen Kräutern)
    03 - Zutat Kräuterfrischkäse / Ingredient herb cream cheese

    1 mittelgroße Zwiebel
    04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    1-2 Eigelb
    05 - Zutat Eigelb / Ingredient egg yolk

    etwas Butter oder Öl zum andünsten
    eventuell etwas Käse nach Wahl (Edamer, Mozzarella etc.)

    Beginnen wir also damit die Zwiebel fein zu würfeln – ich nahm dazu wie üblich meinen manuellen Blitzhacker –
    06 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    und die Salami etwas zu zerkleinern.
    07 - Salami zerkleinern / Mince salami

    Anschließend schmelzen wir etwas Butter (alternativ geht natürlich auch Olivenöl oder was immer man im Haus hat) in einer Pfanne
    08 - Butter schmelzen / Melt butter

    und dünsten die zerkleinerte Zwiebel darin glasig an.
    09 - Zwiebel andünsten / Braise onion lightly

    Dann geben wir die Salamistückchen hinzu und braten sie ebenfalls für zwei bis drei Minuten bei mittlerer Hitze mit an. Dann nehmen wir die Pfanne von der Platte und lassen alles etwas abkühlen.
    10 - Salami mit anbraten / Braise salami

    Nun ist es an der Zeit, den Blätterteig auf einer passenden Unterlage auszubreiten
    11 - Blätterteig ausrollen / Spread out puff pastry

    und ihn mit dem Kräuterfrischkäse zu bestreichen.
    12 - Mit Frischkäse bestreichen / Dredge with herb cream cheese

    Darauf verteilen wir die inzwischen etwas abgekühlte Mischung aus Zwiebeln und Salami
    13 - Mit Zwiebeln & Salami belegen / Spread with salami & onion

    und rollen dann alles vorsichtig und gleichmäßig von beiden Seiten her auf.
    14 - Beidseitig aufrollen / Roll up from both sides

    Zwar könnten wir das Ganze jetzt bereits schneiden, aber der nun zimmerwarme Teig ist sehr weich und würde sich beim schneiden verziehen und gepresst werden. Daher wickeln wir unseren aufgerollten Blätterteig erst einmal in etwas Frischhaltenfolie ein und legen ihn für ca. 30 Minuten ins Gefrierfach oder die Tiefkühltruhe.
    15 - In Frischhaltefolie einwickeln & ins Gefrierfach legen / Wrap in clingfilm & put in freezer

    Wenn wir ihn anschließend wieder herrausnehmen, ist er zwar noch nicht gefroren, aber zumindest so fest dass wir ihn mit einem großen scharfen Messer problemlos in 0,8 bis 1 cm dicke Scheiben schneiden können. Außerdem ich jetzt auch ein guter Zeitpunkt damit zu beginnen, den Ofen auf 180 Grad vorheizen zu lassen. (Der Wert gilt für Ober- / Unterhitze-Öfen – Gas und Umluft evtl. abweichend)
    16 - In Scheiben schneiden / Cut in slices

    Die so entstandenen Brezelrohlinge legen wir auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech
    17 - Auf Backblech geben / Put on baking tray

    verquirlen das Eigelb und bestreichen die Teigstücke damit. Dadurch bekommt der Blätterteig beim Backen etwas mehr Farbe.
    18 - Mit Eigelb bestreichen / Spread with egg yolk

    Wer das mag, kann auch gerne einige der Rohlinge mit Käse nach Wahl bestreuen. Ich verwendete hier Edamer und Mozzarella, den ich noch im Haus hatte.
    19 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

    Hat der Ofen dann die gewünschte Betriebstemperatur erreicht, schieben wir unser Backblech auf der mittleren Schiene hinein und lassen dort alles für 25 bis 30 Minuten zu backen.
    20 - Backen / Bake

    Anschließend können wir das Backblech entnehmen
    21 - Blätterteigbrezeln mit Salami & Kräuterfrischkäse - Fertig gebacken / Puff pastry pretzels with salami & herb cream cheese - finished baking

    und dann die Blätterteigbrezeln servieren und genießen.
    22 - Blätterteigbrezeln mit Salami & Kräuterfrischkäse  - Serviert / Puff pastry pretzels with salami & herb cream cheese - served

    Dank der Verwendung von bereits gut gewürzter Salami war ein zusätzliches Würzen mit Pfeffer nicht notwendig. In Kombination mit dem ebenfalls durch die Kräuter angenehm würzigen Frischkäse und dem luftig lockeren Blätterteig erwiesen sich diese kleine Fingerfood-Kreation aber als wahrer Genuss. Der Käse gibt ihnen noch eine zusätzliche angenehme Geschmacksnote, es es schmeckt auch ohne meiner Meinung nach sehr gut. Sowohl warm als auch kalt erwiesen sich diese Blätterteigschnecken als wahrer Genuss.

    23 - Blätterteigbrezeln mit Salami & Kräuterfrischkäse - Seitenansicht / Puff pastry pretzels with salami & herb cream cheese - side view

    Das ganze erwies sich, ganz wie erwartet, natürlich nicht gerade als leichter Genuss. Die gesamte Zubereitung kommt meiner Berechnung nach – ohne Berücksichtigung des Käses – auf 2200kcal. Aufgeteilt auf sagen wir 25 Teile hat eine solche Blätterteigbrezel somit im Durchschnitt 88kcal. Das klingt im ersten Moment zwar nicht viel, summiert sich aber schnell da man ja in der Regel nicht nur eine isst. Da kommen schnell mal einige hundert kcal zusammen. Hier könnte man natürlich noch etwas kcal sparen, indem man eine Light-Variante des Kräuterfrischkäses und fettarme Putensalami einsetzt. Aber bei Fingerfood bin ich da ja nicht so – hauptsache es schmeckt. Und das war hier auf jeden Fall gegeben.

    Guten Appetit

    Puten-Pfeffersteak mit Thymiankartoffeln – das Rezept

    Saturday, August 11th, 2012

    Auch wenn das heutige Gericht ein wenig an das Angebot aus einem Betriebsrestaurant klingt, so war das Rezept das ich heute ausprobierte doch etwas hochwertiger und auch einigermaßen leicht. Das Pfeffersteak wird dabei mit Sojasauce und grünen Pfefferkörner zubereitet, also der unreifen Variante des Pfeffers, die man hier vor allem in Salzlake eingelegt erhält. Mit dieser Zutat hatte ich bisher noch nicht gearbeitet, doch das sollte mich nicht davon abhalten sie mal auszuprobieren. Das Ergebnis war ein leckeres und durchaus außergewöhnliches Gericht, das ich als überaus gelungen bezeichnen darf und hier nun in der üblichen Form kurz vorstellen möchte.

    Was brauchen wir also für 2 Portionen?

    Für die Puten-Pfeffersteaks

    2 Putensteaks (jedes ca. 150g)
    01 - Zutat Putensteaks / Ingredient turkey steaks

    2-3 Schalotten (50-60g insgesamt)
    02 - Zutat Schalotten / Ingredient shallots

    2 mittelgroße Knoblauchzehen
    03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    1,5 – 2 TL eingelegte grüne Pfefferkörner
    04 - Zutat grüne Pfefferkörner / Ingredient green peppercorns

    250ml Sojacreme
    05 - Zutat Sojacreme / Ingredient soy cream

    1/2 Bund Schnittlauch
    06 - Zutat Schnittlauch / Ingredient chives

    1 1/2 EL Weinbrand (Ersatzweise: Cranberrysaft)
    07 - Zutat Weinbrand / Ingredient brandy

    außerdem 1 EL Pflanzenöl zum braten
    sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

    Für die Thymiankartoffeln

    500g kleine, festkochende Kartoffeln
    08 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

    ca. 5 Zweige Thymian
    10 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

    1 1/2 EL Rapsöl (oder ein anderes neutrales Pflanzenöl)
    09 - Zutat Rapsöl / Ingredient canola oil

    sowie Salz, Pfeffer und Knoblauchgranulat zum würzen

    Beginnen wir wie üblich zuerst mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten und lassen erst einmal die Pfefferkörner abtropfen, wobei wir die Lake auffangen.
    11 - Pfefferkörner abtropfen lassen / Drain peppercorns

    Außerdem hacken wir die Schalotten fein – entweder mit dem Messer oder eine passenden Küchenmaschine –
    12 - Schalotte zerkleinern / Cut shallots

    und schälen und zerkleinern unsere Knoblauchzehen.
    13 - Knoblauch schneiden / Hackle garlic

    Sind die Pfefferkörner etwas abgetropft, zerdrücken wir sie mit der flachen Seite eines Messers.
    14 - Pfefferköner zerdrücken / Crush peppercorns

    Außerdem waschen wir die Kartoffeln gründlich, trocknen sie gut ab,
    15 - Kartoffeln waschen / Wash potatoes

    und halbieren sie anschließend.
    17 - Kartoffeln halbieren / Halve potatoes

    Nun ist auch eine gute Gelegenheit, unsere Backofen auf 200 Grad vorzuheizen.

    Die eineinhalb Esslöffel Rapsöl geben wir in eine Schale, würzen es mit Salz, Pfeffer und Knoblauchgranulat
    18 - Rapsöl würzen / Taste canola oil

    und verrühren alles dann gut miteinander.
    19 - Gut vermengen / Mix well

    Außerdem waschen wir den Thymian, schütteln ihn trocken
    16 - Thymian waschen / Wash thyme

    und schneiden sie dann in 2-3 ca lange Stücke.
    20 - Thymian schneiden / Cut thyme

    Nun bestreichen wir die Schnittflächen unserer Kartoffeln mit Hilfe eines Pinsels mit der Öl-Gewürze-Mischung
    21 - Schnittflächen mit Öl bestreichen / Put oil on potatoes

    und legen sie dann mit der Schnittfläche nach unten auf jeweils ein Stückchen Thymian auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
    22 - Auf Thymian geben / Put potatoes on thyme

    Als letzter Teil unserer Vorbereitungen waschen wir unsere Putensteaks, tupfen sie trocken
    23 - Putensteak waschen / Wash turkey steaks

    und pfeffern sie dann von beiden Seiten.
    23 - Steak pfeffern / Pepper steaks

    Ist der Backofen dann vorgeheizt, schieben wir das Backblech mit den Kartoffeln auf der mittleren Schiene hinein, wo es 30 bis 35 Minuten verbleiben sollte.
    24 - Kartoffeln backen / Bake potatoes

    Anschließend erhitzen wir einen Esslöffel Pflanzenöl in einer beschichteten Pfanne
    25 - Öl in Pfanne geben / Add oil to pan

    und braten unsere Putensteaks scharf von beiden Seiten an.
    26 - Putensteak scharf anbraten / Sear turkey steaks

    Sind sie durchgebraten, geben wir sie zum war halten in ein Stück Alufolie und salzen sie noch dabei von beiden Seiten. Dabei sollten wir die Alufolie so falten dass nichts herauslaufen kann, da sich etwas Bratensaft darin sammeln wird.
    27 - Salzen & in Alufolie packen / Salt & put in kitchenfoil

    Im Anschluss dünsten wir die Schalotten und das Knoblauch in der Pfanne an
    28 - Schalotten & Knoblauch anschwitzen / Braise shallots & garlic

    und geben dann die zerdrückten Pfefferkörner hinzu
    29 - Pfefferkörner addieren / Add green peppercorns

    und geben dann eineinhalb Esslöffel der aufgefangenen Lake
    30 - Lake aufgießen / Add brine

    und den Esslöffel Weinbrand hinzu und lassen beides einkochen.
    31 - Weinbrand einkochen lassen / Add brandy & reduce

    Dann gießen wir die Sojacreme in die Pfanne
    32 - Sojacreme addieren / Add soy cream

    und lassen ebenfalls etwas cremig einkochen.
    33 - cremig einkochen lassen / reduce

    Anschließend geben wir die Putensteaks samt des aufgefangenen Bratensafts zurück in die Pfanne
    34 - Putensteak zurück legen / Put back turkey steaks

    und lassen es kurz aufkochen, um es dann für einige Minuten weiter köcheln lassen.
    35 - Aufkochen lassen / Boil up

    In der Zwischenzeit waschen wir nun auch das Schnittlauch, schütteln es trocken,
    36 - Schnittlauch waschen / Wash chives

    schneiden es in feine Röllchen
    37 - Schnittlauch in Röllchen schneiden / Cut chives in rolls

    und rühren diese dann kurz kurz vor dem Garende in unsere Sauce ein.
    38 - Schnittlauch hinzufügen / Add chives

    Inzwischen müssten auch unsere Kartoffeln fertig sein, so dass wir sie aus dem Backofen entnehmen können
    39 - Kartoffeln fertig gebacken / Baked potatoes finished

    um sie dann gemeinsam mit dem Puten-Pfeffersteak und der Sauce zu servieren.
    40 - Puten-Pfeffersteak mit Thymiankartoffeln / Turkey pepper steak with thyme potatoes - Serviert

    Die auf der Schnittfläche knusprigen und ansonsten gut durchgebackenen Kartoffelhälften, die das Aroma des Thymians ein wenig angenommen hatten, waren alleine schon ein wirklicher Genuss. Gekrönt wurden sie aber von dem saftigen Putensteak in seiner würzigen und pikanten Sauce, denen das Schnittlauch eine zusätzliche frische Note gab. Die Thymianzweige hatte ich natürlich vor dem servieren von den Kartoffelhälften entfernt.

    41 - Puten-Pfeffersteak mit Thymiankartoffeln / Turkey pepper steak with thyme potatoes - CloseUp

    Werfen wir nun wie immer abschließend einen Blick auf die Nährwerte. Alle Komponenten zusammen kommen auf 1110kcal, also kann man pro Portion 555kcal berechnen. Das ist für ein Hauptgericht absolut akzeptabel wie ich finde. Dabei fallen etwa 670kcal auf die Puten-Pfeffersteaks und 440 kcal auf die Thymiankartoffeln. Wer noch etwas mehr sparen will, kann die Kartoffeln ja durch Reis ersetzen, doch an den Putensteaks und ihrer Sauce würde ich nichts mehr verändern wollen, denn die Zusammenstellung so wie ich sie hier vorgestellt habe war einfach zu lecker als dass hier noch Verbesserungsbedarf bestünde. 😉

    In diesem Sinne: Guten Appetit

    Nachtrag zum Aufwärmen: (13.08.2012) Auch zum Aufwärmen in der Mikrowelle ist das Gericht, eine gekühlte Aufbewahrung im Kühlschrank vorausgesetzt, wunderbar geeignet. Die Thymiankartoffeln sind zwar nicht mehr so knusprig wie in frischem Zustand, aber dennoch erwies sich alles noch als sehr lecker.