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Kartoffel-Möhren-Pfanne mit Pfefferbeißer – das Rezept

Thursday, March 19th, 2009

Auch heute konnte ich den Herd mal wieder nicht kalt bleiben lassen. 🙂 Bei der Auswahl des zu kochenden Gerichtes fiel meine Wahl auf etwas, das man wohl eher als gute Hausmannskost bezeichnen kann: eine Kartoffel-Möhren-Pfanne. Da ich noch Pfefferbeißer im Kühlschrank hatte, entschied ich mich dazu diese zu verwenden das Gericht zu verfeinern.
Was für Zutaten brauchen wir also ?

2-3 Karotten
01 - Zutat Karotten

Eine halbe Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel

Ein halber bis ein dreiviertel Apfel
03 - Zutat Apfel

Zwei Kartoffeln
04 - Zutat Kartoffeln

Speck – ich hatte noch gewürfelten im Kühlschrank, man kann hier aber auch durchwachsenen nehmen und dieses selbst schneiden
05 - Zutat Speck

Etwas Gemüsebrühe
06 - Zutat Gemüsebrühe

Muskatnuss, Pfeffer und Salz
07 - Gewürze

Ein bis zwei Pfefferbeißer
08 - Zutat Pfefferbeisser

Kommen wir zur Zubereitung:
Zuerst schneiden wir erst einmal wieder die Zwiebel in kleine Stücke.
09 - Zwiebeln schneiden

Ebenso würfeln wir die Karotten,
10 - Karotte würfeln

die Kartoffeln
11 - Kartoffel würfeln

und den Apfel.
12 - Apfel würfeln

Haben wir alles vorbereitet, geben wir etwas Öl in eine Pfanne
13 - Öl in eine Pfanne

und geben den Speck dazu.
14 - Speck dazu

Es folgen die Zwiebelwürfel.
15 - Zwiebeln hinzufügen

Nun geben wir die Karotten in die Pfanne und lassen sie etwas mit anbraten.
16 - Karotten dazu

Es folgen Kartoffelwürfel
17 - Kartoffeln rein

und die Apfelstücke.
18 - Apfelwürfel hinzu

Nach kurzer Anbratzeit geben wir nun ca. 250ml Wasser in die Pfanne
19 - Mit Wasser aufgiessen

und fügen den Würfel mit der Gemüsebrühe hinzu.
20 - Gemüsebrühe einfügen

Nun würzen wir das ganze mit Pfeffer, Salz und Muskatnuß. Aber vorsicht – wenn man später die Pfefferbeißer hinzufügen möchte am besten mit den Gewürzen Pfeffer und Salz sparsam sein, da die Würstchen auch noch gut mitwürzen.
21 - Pfeffern 22 - Salzen 23 - Muskatnuss

Während der Pfanneninhalt auf niedriger Stufe vor sich hin köchelt
24 - Köcheln

zerschneiden wir die Pfefferbeißer in Scheiben
25 - Pfefferbeisser-schneiden

und geben sie zu dem Rest in die Pfanne.
26 - Pfefferbeißer beigeben

Bei geschlossenem Deckel lassen wir das ganze dann für 45 bis 60 Minuten weiterhin auf niedriger Stufe vor sich hinköcheln.
27 - Bei geschlossenem Deckel köcheln

Nach einer Dreiviertelstunde probierte ich das ganze mal, vor allem um zu prüfen welche Konsistenz Karotten und Kartoffeln nun hatten – und neben der Tatsache dass alles gut durch war musste ich auch feststellen, dass die Pfefferbeißer wirklich ziemlich kräftig nachgewürzt hatten. Aber es war mehr als nur genießbar.
28 - probieren

Das Ergebnis war mal wieder wirklich sehr gelungen.
29 - das fertige Gericht
30 - Closeup
Ich hätte wohl beim Pfeffer und Salz sparen können, denn der Geschmack erwies als wirklich ziemlich deftig – wie oben bereits erwähnt wohl eine Folge der Verwendung der Pfefferbeißer, die ich mitköcheln ließ. Letztlich ein wirklich sehr schmackhaftes Gericht, dass ich in dieser Zubereitungsweise vorbehaltlos weiterempfehlen. Ich hatte noch überlegt, gleich am Anfang noch ein paar Chilischoten mit anzubraten – aber das wäre wohl zu viel des Guten gewesen. 😉 Leckere deutsche Hausmannskost würde ich mal sagen. Die oben angegebenen Mengen reichen für eine einzelne gute Portion – wer mehr kochen will sollte die Mengen entsprechend anpassen.

Meine Wertung: 3 MG

Gemüsecouscous mit Bratwurstklößchen – das Rezept

Wednesday, March 18th, 2009

Heute kochen wir einmal etwas mit nordafrikanischen Touch: Gemüsecouscous mit Bratwurstklösschen.
Was brauchen wir dazu ?

Eine rote Paprika
01 - Zutat rote Paprika

Eine kleine Zuchini
02 - Zutat Zuchini

Zwei grobe Bratwürste (die hier in Thüringen gar nicht mal so einfach zu kriegen sind)
03 -  Zutat grobe Bratwürste

Eine Kaffeetasse Couscous
04 - Zutat Couscous

Eine Zehe Knoblauch
05 - Zutat Zehe  Knoblauch

Eine kleine Zwiebel
10 - Zutat kleine Zwiebel

1 – 1,5 Esslöffel Tomatenmark
06 - Zutat Tomatenmark

Paprikapulver, Pfeffer, Salz und Organo
07 - Gewürze
Einen Esslöffel Butter
08 - Zutat Butter

Einen Würfel klare Gemüsebrühe
09 - Zutat Gemüsebrühe

und optional etwas Harissa (wenn man es scharf mag)
11 - Zutat Harissa (optional)

Kommen wir nun zur Zubereitung:
Zuerst zerschneiden wir Paprika, Zuchini und die Zwiebel in kleine Würfel.
12 - Gemüse zerkleinern

Dann reiben wir das Knoblauch in Salz. Habe ich um ehrlich zu sein noch nie vorher gemacht, aber ich denke das die hier gezeigte Vorgehensweise die richtige ist: Man zerschneidet die Zehe in kleine Stücke, gibt etwas Salz hinzu und zerreibt das ganze mit einer großen Messerklinge zu einer Paste.
12 - Knoblauch in Salz reiben
Nun geben wir etwas Öl in einen Topf
13 - Öl in Topf geben
und dünsten die Zwiebeln darin an.
14 - Zwiebeln andünsten

Anschließend geben wir die Knoblauchpaste und das Tomatenmark in den Topf und lassen es etwas mitdünsten.
15 -  Knoblauch & Tomatenmark hinzugeben

Es folgen nun die Paprika- und Zuchiniwürfel.
16 - Paprika & Zuchini einfügen

Das ganze löschen wir nun mit ca. 250ml Wasser ab
17 - mit Wasser ablöschen

und geben den Würfel mit Gemüsebrühe hinzu.
18 - Gemüsebrühe hinzugeben

Als nächstes befreien wir die Bratwürste von ihrer Pelle
19 - Bratwurst von Pelle befreien

und formen aus der Füllung kleine Klößchen, die wir in den Topf geben.
20 - Bratwurstklösschen formen
Anschließend würzen wir die Masse mit Salz, Pfeffer, Oregano und Paprikapulver.
21 - Salzen 22 - Pfeffern 23 - mit Oregano würzen 24 - Paprikapulver

Das ganze lassen wir dann für 15 – 20 Minuten köcheln.
25 - Köcheln lassen

In der Zwischenzeit können wir uns schon mal um das Couscous kümmern. Dazu bringen wir etwas Wasser mit Salz in einem kleinen Topf zum kochen, geben eine Kaffeetasse trockenes Coucous hinzu und lassen es kurz aufkochen. Dann schalten wir die Platte aus, lassen die Masse für ca. 1 Minute quellen und geben dann die Butter hinzu, die wir gut unterrühren.
26 - Couscous kochen

Das fertige Couscous mischen wir dann unter die Gemüse-Klößchen-Masse.
27 - Couscous untermischen

Dann können wir das ganze ein erstes mal abschmecken und ggf. nachwürzen.
28 - Abschmecken

Bei Bedarf – ich mag es ja bekanntlichermaßen scharf – kann man das ganze nun mit etwas Harissa-Paste verfeinern. Ein bis Zwei Teelöffel sollten aber reichen – denn das Zeug ist wirklich heftig. 😉
29 - mit Harissa nachwürzen
Nachdem wir es dann noch für 5- 10 Minuten haben köcheln lassen, vor allem um die Flüssigkeit noch etwas verdunsten zu lassen, sind wir fertig und können das Gericht servieren.
Gesamtzubereitungszeit betrug etwa 30 – 45 Minuten.
30 - Fertiges Gericht

Geschmackstechnisch war es wirklich mal wieder sehr gut gelungen. Das Gemüse war trotz meiner Befürchtungen nicht zu zerkocht und die Harissa-Paste gab dem ganzen eine angenehme Schärfe. Was ich allerdings nicht bedacht hatte war, wie stark das Couscous im Wasser aufgehen würde. Die Menge die ich gekocht hatte war weitaus mehr als ein einzelner auf einmal verzehren kann. Somit habe ich für heute Abend oder morgen noch eine annehmbare Menge übrig. Von der Zubereitung her ist es nicht allzu kompliziert und lässt sich nach abkühlen mit Sicherheit auch für ein bis maximal zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren und in der Mikrowelle wieder erhitzen. Ich war von dem Ergebnis auf jeden Fall sehr begeistert.

Meine Wertung: 3 MG

Gemüse-Wildreis mit Chili-Knoblauch-Garnelen

Thursday, March 12th, 2009

Heute hatte ich mal wieder Lust zu kochen – aber nicht ein Fertiggericht sondern mal was richtiges. Dazu hatte ich im hiesigen teGut die entsprechenden Zutaten eingekauft – zumindest soweit ich sie nicht noch im Haus gehabt hatte.

Zutaten

Neben einer Packung Iglo Gemüseideen – bestehend aus Wildreis und Gemüse – für 2,19 Euronen aus dem Tiefkühlregal gehörten dazu auch Garnelen (2 Packungen von 90g = insg. 180g), Knoblauch (eine Zehe), eine Chilischote und etwas Olivenöl.
Als erstes entkernte ich die Chilischote und zerteilte sie in kleine Stücke.

Chilischote zerkleinern

Gleichzeitig ließ ich in einer beschichteten Pfanne etwas Olivenöl heiß werden.

Öl in Pfanne

Nachdem das Öl eine annehmbare Temperatur erreicht hatte, gab ich das Knoblauch, das ich mit einer Knoblauchpresse zerkleinerte hinzu

Knoblauch in Öl

und streute das Chili hinein um beides im Öl etwas anbruzzeln zu lassen.

Chili hinzu

Anschließend gab ich die Riesengarnelen – zwei Packungen á 90 Gramm – in die Pfanne mit dem heißen Öl

Anbraten der Garnelen

und ließ sie drei bis view Minuten auf hoher Stufe anbraten bis sie eine annehmbare Farbe erreicht hatten.

Garnelen angebraten

Nun entnahm ich die Garnelen aus der Pfanne

Garnelen raus

und gab die noch gefrorene Reis-Gemüse-Mischung in die Pfanne.

Iglo hinein

Dies mußte nun für 7-10 Minuten dort auch hoher Stufe gar werden – dabei darf man jedoch nicht vergessen immer wieder umzurühren.

Reis anbraten

Abschließend kommen nun die Garnelen wieder hinzu und werden untergemischt. Auf mittlerer Stufe lassen wir sie wieder heiß werden.

Garnelen hinzugefügt

Nach etwas mehr als 20 Minuten hat man schließlich ein leckeres Gericht aus Gemüse-Wildreis mit Garnelen.

Fertiges Gericht

Ich hatte die Befürchtung gehabt dass es zu trocken oder geschmacklich zu lasch werden würde – aber dies erwies sich glücklicherweise als unbegründet. Was ich das mehr oder weniger Spontan zusammengekocht hatte erwies sich als wirklich gelungen. Die in Knoblauch und Chili angebratenen Garnelen besaßen eine leichte, angenehme Schärfe und der mit Paprika, Mais und Brokkoli versetzte Wildreis rundete das ganze im Geschmack ab. War wirklich gelungen und ich kann das einfache und schnelle Rezept – sozusagen ein Halbfertiggericht – nach meinem kleinen Selbstversuch wirklich jedem Empfehlen.

Meine Wertung: 3 MG

Chili con Carne – variiert

Friday, March 6th, 2009

Irgendwie hatte ich heute mal wieder Lust zu kochen. Ich wälzte einige Zeit lang verschiedene Rezepte, landete aber letztlich dann doch mal wieder bei einem meiner Lieblingsgerichte: dem Chili con Carne. Als Grundlage diente das bereits hier vorgestellte Rezept, das ich jedoch nach eigenem gutdünken etwas variierte.
Zutaten für die heutige Version (ca. 2-3 Portionen) waren:

  • 200g ungewürztes Schweinegehacktes
  • 200g ungewürztes Rindergehacktes
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 1 Dose Tomatenmark
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Dose Chilibohnen
  • 1 kleine Dose Mais
  • 1 Becher Saure Sahne
  • Jalapenos oder Chilischoten
  • 1 Zwiebel
  • 2 – 3 Zehen Knoblauch
  • Maggi Würzmischung Nr. 5
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chilipulver
  • ein Schuß trockener Rotwein

Eigentlich war mein Plan gewesen gewürztes und bereits gemischtes Gehacktes – sog. Halb-und-Halb – zu kaufen – doch im teGut gab es nur beides einzeln. So kaufte ich beides ungewürzt und plante beides selbst zu mischen und zu würzen. Wie würzt man aber nun Gehacktes ? Ich entschied mich dazu, eine Mischung aus Maggi Würzmischung Nr. 5, Salz und Pfeffer zu verwenden. Diese Mischung wurde unter Beigabe von etwas Olivenöl angebraten und die geschnittenen Zwiebeln, die mit der Knoblauchpresse zerdrückten Knoblauchzehen und die geschnittenen Jalapenos gleich hinzugegeben und schließlich mit einem Schuß trockenen Rotwein verfeinert. Nachdem alles gut angebraten war, wurde die Dose mit geschälten Tomaten beigegeben, das ganze mit etwas Wasser vermengt und dann mit dem Tomatenmark vermischt. Es folgten Kidneybohnen, Chilibohnen und Mais. Zusätzlich würzte ich das ganze mit Chilipulver, Pfeffer und Salz nach Geschmack ab. Auf mittlerer Stufe ließ ich das ganze etwa 8-10 Minuten in der Pfanne vor sich hin köcheln und rührte schließlich noch den Becher Saure Sahne unter.

Chilli con Carne - Pfanne

Als ich meine Kreation schließlich probierte, musste ich zu meiner Enttäuschung feststellen dass noch irgendwie der Pep fehlte. Zum einen lag es wohl daran, dass ich ungewürztes Gehacktes verwendet habe, zum anderen habe ich wohl bei der Würzung zu sehr gespart. Durch Zugabe von etwas mehr Chilipulver, Salz und Pfeffer sowie noch ein wenig mehr von den Jalapenos gelang es mir aber schließlich, das ganze noch zu retten.

Chilli con Carne - Teller

Durch die Verwendung von einer Mischung aus Rinder- und Schweingehacktes waren es die Hackfleischbällchen etwas “krümeliger” als solche aus reinem Schweinegehackten – fand ich sehr lecker. Nur bei der Würzung des Fleisches selbst hätte ich etwas freigiebiger mit den Gewürzen seien können – für meine erste Selbstwürzung von Mett war es aber ok. Und die Würzung des Restes machte es außerdem wett. Die Verwendung von zwei Bohnenarten (jeweils eine Dose Kidney- und Chilibohnen zu 400g) war ebenfalls in Ordnung, nur hätte ich eine kleinere Menge an Mais nehmen sollen – die Dose mit 385g war minimal zu viel. Hier sollte man eher eine kleine Dose verwenden – die Zutaten habe ich entsprechend angepasst.
Alles in allem war mir das Gericht dann meiner Meinung nach wirklich gelungen und mir einer angenehmen Schärfe so wie ich es mag. Hat mir wirklich exzellent gemundet – daher konnte ich es nicht lassen dies Rezept hier einmal zu verewigen.