Gemüse-Frischkäse-Lasagne mit Hack – das Rezept

Heute entschied ich mich für eine einfache Gemüselasagne, die ich nach eigenem Gutdünken etwas modifizierte und mit Rindergehacktem dass ich noch im Kühlschrank hatte um etwas Fleisch aufwertete.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

2 große Möhren (ca. 270g)
01 - Zutat Möhren

100g Erbsen (TK)
02 - Zutat TK-Erbsen

100g Brechbohnen (TK)
03 - Zutat TK-Bohnen

1 kleine Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel

200g Rindergehacktes
05 - Zutat Rinderhack

2 Knoblauchzehen
06 - Zutat Knoblauchzehen

3/4 TL Honig
07 - Zutat Honig

280-300ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe

250g Frischkäse (fettreduziert)
09 - Zutat Frischkäse

einige Lasagneplatten
10 - Zutat Lasagneplatten

1 Kugel Mozzarella
11 - Zutat Mozzarella

etwas Streukäse – ich wählte auch hier Mozzarella da ich diesen noch vom Pizzabacken übrig hatte
12 - Zutat Streukäse

Außerdem brauchen wir noch etwas Olivenöl sowie Pfeffer und Salz zum würzen.

Zuerst bereiten wir die Zutaten etwas vor:

Die Möhren schälen wir und schneiden sie in kleine Stifte
13 - Möhren in Stifte schneiden

und die Zwiebel würfeln wir sehr fein.
14 - Zwiebel fein würfeln

Außerdem hacken wir eine der beiden Knoblauchzehen.
15 - Knoblauchzehe hacken

Dann erhitzen wir etwas Olivenöl in einer großen Pfanne und geben die Karotten hinzu um sie etwas anzuschwitzen
16 - Möhren anschwitzen

und sogleich mit etwas Salz zu würzen.
17 - Salzen

Abgedeckt lassen wir das Ganze nun ca fünf bis sieben Minuten mittlerer Stufe vor sich hin köcheln – zwischendurch aber immer mal etwas umrühren.
18 - Abgedeckt köcheln lassen

Schließlich geben wir den Honig hinzu und lassen ihn kurz mit den Möhren in der Pfanne etwas karamellisieren
19 - Honig beigeben

bevor wir das Ganze mit der Gemüsebrühe aufgießen
20 - Mit Gemüsebrühe aufgießen

und die Gehackte Knoblauchzehe hinzufügen. Geschlossen lassen wir alles nun für weitere fünf Minuten bei mittlerer Hitze köcheln.
21 - Gehackten Knoblauch beifügen

Nun müssten die Möhrenstifte einigermaßen bissfest sein, was durch probieren testen können. Ist dem so geben wir die Erbsen
22 - Erbsen hinzu geben

und die Bohnen hinein
23 - Bohnen addieren

und würzen alles kräftig mit Salz und Pfeffer. Danach lassen wir alles für einige Minuten kochen, dieses Mal aber offen.
24 - Würzen

Nun können wir in einer zweiten kleineren Pfanne die Zwiebeln und die zweite Zehe Knoblauch (die wir mit der Knoblauchpresse gepresst haben) in etwas Olivenöl andünsten
25 - Zwiebeln Knoblauch anbraten

und braten dann das Gehacktes darin krümelig an.
26 - Hackfleisch krümelig anbraten

Ist das Gemüse gut durchgekocht, heben wir den Frischkäse unter, lassen das Ganze noch einmal kurz aufkochen und schalten die Platte dann aus.
27 - Frischkäse unterheben

Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt den Backofen auf 180 Grad vorzuheizen.

Als nächstes Fetten wir eine Auflaufform aus und bestreichen den Boden mit etwas von der Frischkäse-Sauce
28 - Boden bestreichen

und belegen ihn mit Lasagneplatten.
29 - Mit Lasagneplatten belegen

Nun folgt eine Schicht der Gemüse-Frischkäse-Mischung
30 - Mit Gemüse belegen

auf die wir wieder einige Lasagneplatten legen.
31 - Lasagneplatten drauf

Auf die zweite Plattenschicht kommt nun das angebratene Hackfleisch
32 - Mit Hackfleisch bedecken

und der Rest des Gemüses.
33 - Rest Gemüse drauf

Alles belegen wir nun mit dem in Scheiben geschnittenen Mozzarella
34 - Mit Mozzarella belegen

und streuen die Lücken mit Käse aus. Hätte ich zwei Kugeln Mozzarella gehabt, hätte ich diesen für alles verwendet – aber es geht ja auch so.
35 - Mit Käse bestreuen

Ist der Backofen aufgeheizt geben wir die Auflaufform hinein und überbacken das Ganze für ca. 20-25 Minuten.
36 - in Backofen geben

Jetzt müssen wir das Ganze nur noch entnehmen und servieren.
37 - Fertiges Gericht

Frischkäse ist zwar eher Bechamelsauce für Arme, aber das Ergebnis konnte sich auch so sehen lassen. Von den drei Gemüsesorten nahmen die Möhren dabei geschmacklich eindeutig einen Sonderplatz ein. Durch das Braten in karamellisierten Honig hatten sie einen ganz leicht süßlichen und intensiven Geschmack.
38 - CloseUp

Insgesamt ein sehr gelungenes Kochexperiment, hat mir sehr gut gemundet. Ich hätte nur die Würzung vielleicht noch etwas ausgefallener gestalten können. Ein Gedanke wäre dabei gewesen Kräuterfrischkäse zu verwenden, aber auch ein paar zusätzliche Gewürze wie Muskatnuss hätten mit Sicherheit nicht geschadet. Aber das sind nur Überlegungen – das Ergebnis war auch in dieser Form absolut in Ordnung. Dafür dass ich hier viel herumexperimentiert habe kann ich über das Ergebnis wirklich nicht meckern.

Pizza selbst gemacht – das Rezept (Italienischer Teig)

Schon seit einigen spielte ich mit der Idee nach all den Fertigpizzen die ich hier getestet habe mich endlich mal daran zu wagen mir selbst eine Pizza herzustellen. Wie üblich stellte ich dazu einige Recherchen im Vorfeld an und kam zuerst zu der Erkenntnis dass es offensichtlich zwei Grundrezepte für einen Pizzateig gibt: Zum einen den Quark-Öl-Teig und dann einen Hefeteig ohne Quark, der wohl dem italienischen Original am nächsten kommt. Ich wählte für heute die Variante ohne Quark, das andere Rezept werde ich aber später bestimmt noch testen. Die zweite wichtige, ja essentielle Komponente einer Pizza ist natürlich die Pizzasauce. Auch hier gibt es unendlich viele Rezepte, von denen ich einige gelesen habe und mir wie üblich das beste daraus extrahierte und neu zu einem eigenen Rezept zusammensetzte. Den Belag habe ich nur der Vollständigkeit halber hier erwähnt – bei Belegen bleibt es jedem natürlich selbst überlassen was er auf seine Pizza tut. Aber nun genug der langen Vorrede – kommen wir zu meinem heutigen Kochexperiment.

Für eine kleine Pizza (ca. 2 – 3 Portionen) benötigen wir:

Für den Teig:
250g Weizenmehl (Typ 405)
01 - Zutat Weizenmehl

1/2 Würfel frische Hefe (20g)
02 - Zutat frische Hefe

2 TL Honig – wie ich während meiner Recherche las, reagiert Honig besser mit der Hefe und macht den Teig lockerer – die Kulturen der Hefe können den Zucker im Honig einfach besser aufspalten. Das wollte ich natürlich ausprobieren.
03 - Zutat Honig

125ml lauwarmes Wasser
04 - Zutat Wasser

2 gestrichene TL Salz
05 - Zutat Salz

1 EL Olivenöl
06 - Zutat Olivenöl

Für die Pizzasauce:

1 Dose geschälte Tomaten (400g)
07 - Zutat Geschälte Tomaten

1 mittlere Zwiebel
08 - Zutat Zwiebel

2-3 Zehen Knoblauch
09 - Zutat Knoblauchzehen

2 EL Tomatenmark
10 - Zutat Tomatenmark

1 Lorbeerblatt
11 - Zutat Lorbeerblatt

1 gehäufter TL Italienische Kräuter (TK) – Alternativ kann man die Sauce aber auch mit Basilikum, Oregano und verschiedenen anderen Gewürzen verfeinern
12 - Zutat Italienische Kräuter

außerdem Salz und Pfeffer – am besten frisch gemahlen und 1-2 EL Olivenöl zum andünsten.

Für den Belag: (Meine Variante)

2-3 frische Champignons
13 - Zutat Frische Champignons

Wurst und Schinken nach Wahl
14 - Zutat Wurst und Schinken

eingelegte Pepperoni
15 - Zutat Peperoni

sowie Käse nach Wahl zum bestreuen – ich entschied mich hier für den geraspelten Mozzarella den ich noch von gestern hatte.

Beginnen wir nun damit, den Teig zuzubereiten. Wir geben das Mehl in eine Schüssel und drücken z.B. mit den Fingerknöcheln eine Mulde hinein. In diese Mulde bröseln wir unsere Hefe.
16 - Hefe in Mehl bröseln

Dann geben wir den Honig auf die Hefe
17 - Honig hinzu geben

und gießen alles mit dem lauwarmen Wasser auf.
18 - Wasser hinzufügen

Nun verrühren wir alles kurz
19 - Verrühren

und fügen dann noch das Salz
20 - Salz addieren

und das Olivenöl hinzu. Das hat vor allem den Hintergrund dass Salz und Hefe in direktem Kontakt (also pur in der Schüssel gemischt) sich nicht vertragen. Salz unterbindet dabei (angeblich) das richtige gehen des Teiges.
21 - Öl hinein

Anschließend kneten wir alles gut ca. fünf Minuten lang durch. Einige Rezepte sprachen davon hier mit den Händen zu arbeiten, ich kann aber nur sagen: Finger weg – im wahrsten Sinne des Wortes. Der Teig klebt an den Händen fest und lässt sich nur schwer wieder lösen. Ich habe es ausprobiert und mich, nachdem ich die Reste des Teiges die ich so nicht mehr lösen konnte mit warmen Wasser von den Händen gewaschen hatte, dazu entschlossen doch den Mixer mit Knethaken zu verwenden.
22 - Teig vor dem Gehen
Anschließend bestreuen wir den Teig mit etwas Mehl und lassen ihn für ca. 40 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen. Ich deckte alles mit einer Folie und einem Handtuch ab und stellte es einfach in die Sonne, die durch mein Küchenfenster schien.

In der Zwischenzeit wandte ich mich der Pizzasauce zu. Zuerst würfeln wir die Zwiebel
23 - Zwiebel würfeln

und dünsten sie zusammen mit dem gepressten Knoblauch in etwas Olivenöl an.
24 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten

Das Tomatenmark geben wir dann zu mit in den Topf und dünsten es ebenfalls kurz mit an
25 - Tomatenmark mit anschwitzen

bevor wir alles mit den geschälten Tomaten ablöschen.
26 - Geschälte Tomaten rein

Nachdem wir alles gut miteinander verrührt und die geschälten Tomaten dabei etwas zerkleinert haben würzen wir alles mit den italienischen Kräutern
27 - Mit Ital. Kräutern würzen

fügen das Lorbeerblatt hinzu
28 - Lorbeerblatt dazu

und schmecken die Sauce abschließend mit Salz und Pfeffer ab.
29 - Mit Pfeffer und Salz abschmecken

Abschließend lassen wir die Sauce für 20 bis 30 Minuten auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln und rühren sie hin und wieder etwas um. Ist die Sauce fertig, nehmen wir sie von der Platte und lassen sie etwas abkühlen.
30 - Köcheln lassen

Als ich mich nun wieder dem Teig zuwandte, bekam ich einen ziemlichen Schreck als ich das Handtuch entfernte, denn der Teigklumpen wirkte ziemlich riesig
31 - Teig aufgegangen

doch es stellte sich schnell heraus dass sich nur eine große Luftblase im Inneren gebildet hatte, die ich durch einen schnellen Handgriff entleert hatte und so die wahre Masse des Teiges sah.
32 - Wirkliche Teigmenge

Durch das bestreuen mit Mehl war der Teig jetzt auch besser zu handhaben und ich knetete ihn noch einmal kurz auf einer bemehlten Arbeitsfläche durch
33 - Kneten

bevor ich ihn auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausrollte. Dabei kam mir zu Gute dass ich eine Teigrolle (Nudelholz) besitze dass mir hier gute Hilfe leistete, denn der Teig widersetzte sich Anfangs meinen Bemühungen ihn auszubreiten und zog sich immer wieder zusammen. Erst nach einigen Versuchen gelang es mir schließlich einen dünnen Boden als Grundlage für die Pizza zu fertigen.
34 - Teig auf Backblech ausbreiten

Jetzt ist übrigens auch ein guter Zeitpunkt den Backofen auf 225 Grad vorzuheizen.

Jetzt bestreichen wir unseren Teig mit einer dünnen Schicht der vorhin gefertigten Tomatensauce
35 - Pizzasauce verteilen

und belegen die Pizza dann nach eigenem Gutdünken. Frische Champignons kann man übrigens einfach roh schneiden und auf der Pizza verwenden – ein vorheriges blanchieren wie ich zuerst überlegt hatte ist hier nicht notwendig.
36 - Belegen

Zum Schluß bestreuen wir unsere Pizza noch mit Käse.
37 - Mit Käse bestreuen

Ist der Backofen vorgeheizt, schieben wir unsere Pizza auf der zweiten Schiene von unten ein
38 - In Ofen schieben

und lassen backen sie dort für ca 30 bis 40 Minuten.
39 - Backen

Ist der Käse gut zerlaufen und hat eine leichte Bräunung angenommen, können wir die Pizza schließlich entnehmen.
40 - Fertige Pizza

Jetzt brauchen wir sie nur noch ein passende Stücke zerteilen und können sie dann genießen.
41 - Pizzastück

Der Teig war noch etwas aufgegangen, aber der Boden erwies sich als angenehm dünn und luftig-locker. Hier hatte sich die Entscheidung für das Verwenden des Honigs auf jeden Fall sehr positiv ausgewirkt.
44 - Teigdichte
Und auch die fruchtige Sauce mit ihrer leicht pikanten Würzung erwies sich als sehr gelungen. Für meine erstes in Eigenregie entstandene Pizza ein voller Erfolg. Und auch beim Belag hatte ich, zumindest für meinen Geschmack, eindeutig eine gute Wahl getroffen.

42 - Closeup 43 - Closeup 2

Einzig das kleine Malheur mit dem manuellen Kneten von Anfang hat mich die Lehre ziehen lassen nicht als alles zu vertrauen was anderen in ihren Rezepten vorschlagen. Eventuell hätte ich hier aber auch nur meine Hände vorher etwas mehr mit Mehl bestäuben müssen. Davon aber einmal abgesehen – und es hatte ja auch keinerlei Folgen auf die spätere Pizza – kann ich dieses Rezept aber vorbehaltlos weiter empfehlen – das Ergebnis hat mir letztlich so gut gemundet dass ich wohl nichts übrig lassen werde mit dem ich dann testen könnte ob man eine solche Pizza auf aufwärmen kann. 😉 Auf diesen Part werde ich hier als entgegen der anderen Rezepte mal verzichten.
Natürlich werde ich bei Gelegenheit auch noch einmal andere Rezepte für Pizzateig einem Test unterziehen – vor allem die Variante mit Quark erscheint mir dabei recht vielversprechend. Und auch an der Sauce lässt sich bestimmt noch das eine oder andere Variieren. Mal schauen auf welche Rezepte ich in diesem Bereich noch so stoße. Über Hinweise jeglicher Art bin ich natürlich wie immer dankbar.

Guten Appetit

Lasagne al forno – das Rezept

Irgendwie war mir heute mal wieder nach Lasagne gewesen. Also wälzte ich einige Rezepte und stellte mir daraus ein eigenes zusammen. Dabei entschied ich mich dazu, möglichst wenig Fertigprodukte zu verwenden, welche die Zubereitung vielleicht vereinfacht hätten – wenn ich am Wochenende koche scheue ich selten den Aufwand einige Zutaten auch mal selbst zuzubereiten, ich finde das schmeckt einfach besser. Auch wenn die Verwendung von Béchamelsauce bei Lasagne wegen ihrer hohen Fettwerte immer gerne kritisiert wird und es durchaus Alternativen gibt, wählte ich hier jedoch die klassische Zubereitung mit dieser Sauce.
Aber genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum heutigen Kochexperiment: Einer Lasagne al forno, so zumindest die Bezeichnung hier in Deutschland. In Italien bezeichnet man diese Zubereitungsform wohl eher als Lasagne pasticciate bzw. Lasagne alla casalinga.

Was benötigen wir also für eine Auflaufform – das entspricht 3-4 Portionen (je nach Appetit).

Für die Bolognese-Schicht brauchen wir

300g Rinderhack / Mett / Faschiertes
01 - Zutat Rinderhack

1 mittelgroße Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel

130g Knollensellerie
03 - Zutat Knollensellerie

130g Möhren / Karotten
04 - Zutat Möhren

2 Knoblauchzehen
05 - Zutat Knoblauchzehen

75g durchwachsenen Speck
06 - Zutat Speck

1 Dose geschälte Tomaten (400g)
07 - Zutat geschälte Tomaten

1 TL Italienische Kräuter – eine Mischung aus roten Zwiebeln, Petersilie, Basilikum, grünem Knoblauch, Oregano und Thymian, die man auch als TK-Ware kaufen kann. Ich hatte mich hier für ein Produkt von Iglo im praktisch wiederverschließbaren Becherchen entschieden, gibts aber auch noch günstiger in einfachen Pappverpackungen. Wer will kann das ganze natürlich auch selbst mischen, ich wüßte aber jetzt auch Anhieb nicht wo ich grünen Knoblauch finden könnte… 😉

12 - Zutat Italienische Kräuter 13 - Zutat Italienische Kräuter - Packung

2 EL Tomatenmark
14 - Zutat Tomatenmark

einen Schuß trockenen Rotwein
11 - Zutat Rotwein

sowie etwas Olivenöl zum anbraten und Salz und Pfeffer nach Belieben zum Würzen.

Für die Bechamel-Sauce benötigen wir des weiteren

40g Butter
08 - Zutat Butter

40g Mehl (Weizenmehl Typ 405)
09 - Zutat Mehl

250ml Milch (1,5% Fett)
10 - Zutat Milch

333ml Fleischbrühe
15 - Zutat Fleischbrühe

ca. 170ml fettreduzierte Sahne zum Kochen (200g)
16 - Zutat Sahne

75g Käse – ich nahm hier Edamer, es geht aber natürlich auch Gouda oder Emmentaler. Hinzu kommt natürlich noch eine weitere Menge Käse zum bestreuen der fertigen Lasagne
17 - Zutat Emmentaler

sowie zum Würzen Salz, Pfeffer und Muskatnuss.

Außerdem benötigen wir

ca. 6 Platten Lasagne – am besten die Variante ohne Vorkochen
18 - Zutat Lasagneplatten

Kommen wir nun zur Zubereitung. Die ersten Schritte ähneln grob meiner Bolognese-Sauce, ich habe aber einige Details hier geändert, daher gehe ich auf den kompletten Prozess ein.

Zuerst schälen, waschen und zerschneiden wir Knollensellerie und Karotten und zerkleinern sie sehr fein – ich verwendete hierzu die Küchenmaschine.

19 - Möhren raspeln 20 - Sellerie raspeln

21 - Gemüse geraspelt

Die Zwiebel schälen wir und würfeln wir fein. Ich hätte zwar auch hier wieder die Küchenmaschine nehmen können, ich finde aber dass Zwiebeln ihren Geschmack weitaus besser entfalten wenn man sie nicht allzu sehr zerkleinert.
22 - Zwiebel würfeln

Außerdem schneiden wir den Speck in kleine Würfel. Hier hätte man natürlich auch fertig gewürfelten Speck verwenden können, aber da ich diesen noch im Kühlschrank hatte und er verbraucht werden musste verarbeitete ich ihn vom Stück.
23 - Speck würfeln

Speck und Zwiebeln und in der Knoblauchpresse gepresste Knoblauchzehen braten wir nun in einer Pfanne oder einem Topf mit etwas Olivenöl an.
24 - Speck und Zwiebeln anbraten

Dann fügen wir das Rindergehackte hinzu und braten es krümelig an bis es gräulich wird.
25 - Gehacktes anbraten

Es folgen nun die 2 EL Tomatenmark, die wir unter das Gehacktes heben und kurz mit anschwitzen,
26 - Tomatenmark mit anschwitzen

dann geben wir die geraspelten Möhren und das Sellerie hinzu,
27 - Karotten und Sellerie hinzu

vermischen es gut mit den anderen Zutaten und braten es ebenfalls für einige Minuten mit.
28 - anbraten

Als nächstes geben wir die geschälten Tomaten samt Saft in die Pfanne und lassen sie kurz mit bruzzeln. Dabei sollte sie langsam etwas zerfallen, wenn nicht können wir mit einem Pfannenwender auch etwas nachhelfen.
29 - Tomaten rein

Nun geben wir den Teelöffel mit den italienischen Kräutern hinzu und heben sie unter
30 - Mit Kräutern würzen

um das ganze noch abschließend mit Salz und Pfeffer zu würzen.
31 - Mit Salz und Pfeffer würzen

Zum Schluss löschen wir alles mit einem Schuss Rotwein ab, mischen diesen gut unter und lassen es auf niedriger Stufe zu einer dicklichen Masse köcheln.
32 - Mit Rotwein ablöschen

Während die Bolognese vor sich hin köchelt, wenden wir uns der Zubereitung der Béchamelsauce zu. Dazu lassen wir zuerst die Butter in einem Topf zergehen
33 - Butter zerlassen

und geben dann unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen das Mehl nach und nach zu der Butter. Hier sollte das Ganze nach Möglichkeit nicht dauerhaft verklumpen, wenn es aber doch passieren sollte können wir alles durch ein feines Sieb pressen und dadurch wieder “entklumpen”.
34 - Mehl einrühren

Anschließend geben wir Fleischbrühe, Milch und Sahne in den Topf, vermengen alles gut mit dem Butter-Mehl-Gemisch und lassen es kurz aufkochen.
35 - Brühe, Sahne und Milch hinzu

Nachdem wir die Platte wieder auf eine niedrigere Stufe gestellte haben, geben wir den Käse hinzu und lassen in gelegentlichem Rühren in der Sauce schmelzen.
36 - Käse rein

Zuletzt würzen wir alles noch mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss (die ich hierzu frisch rieb) und lassen es kurz auf niedriger Stufe köcheln. Sobald die Masse eindickt, nehmen wir sie sofort von der Platte und stellen diese ab.
37 - würzen

Nachdem wir den Ofen auf 180Grad zum vorheizen eingestellt haben, kommen wir nun zur Schichtung unserer Lasagne. Dazu fetten wir mit etwas Butter eine Kasten- oder Auflaufform aus und bestreichen den Boden mit etwas von der Béchamelsauce.
38 - mit Bechamelsauce bestreichen

Dann legen wir den so bestrichenen Boden der Form mit Lasagneplatten aus, wobei die Sauce primär dazu da ist zu verhindern dass die Platten bei den folgenden Schritten hin- und her rutschen.
39 - Lasagneplatten hinein

Auf die Lasagneplatten geben wir eine dünne Schicht der Bolognesesauce
40 - Bolognemischung drauf

und bestreichen sie wieder mit Béchamelsauce.
41 - Mit Sauce bestreichen

Darauf kommt wieder eine Schicht Lasagneplatten
42 - weitere Schicht Platten

eine weitere Schicht Bolognese
43 - noch mal Bolognesmischung drauf

und wieder etwas Béchamel.
44 - Sauce darüber

Auf eine letzte Schicht von Lasagneplatten
45 - noch mal Lasagneplatten

geben wir dann den Rest der Bolognese-Mischung
46 - Rest Bolognese drauf

sowie noch einmal etwas Sauce
47 - Bechamelsauce

und bestreuen das Ganze dann mit geraspelten Käse.
48 - Mit Käse bestreuen

Ist der Ofen auf 180 Grad vorgeheizt, schieben wir die Form auf der mittleren Schiene ein und lassen sie dort für ca. 45-50 Minuten überbacken.
49 - Im Ofen überbacken

Ich war bei der ersten Schicht mit der Bolognese etwas zu großzügig umgegangen, daher reichte es nicht mehr ganz für die obere Schicht – wenn man aber etwas sparsamer damit umgeht, reicht die Menge meiner Einschätzung genau für eine klassische Drei-Schichten-Lasagne.

Sobald der Käse geschmolzen und schon goldbraun gebacken ist, hier ist natürlich auch Augenmaß und nicht nur die Vorgabe von 45 Minuten maßgeblich, können wir die Lasagne aus dem Backofen entnehmen.
50 - fertige Lasagne

Am besten lassen wir sie nun vor dem Anschneiden für einige Minuten ruhen, da sie wie mehrere Rezeptschreiber in meinen Quellrezepten warnten, ansonsten zusammenfällt. Habe ich zwar noch nie erlebt, aber ich hielt mich dennoch dran – schaden konnte es jedenfalls nicht. Nach kurzer Ruhezeit können wir den Inhalt der Form leicht mit Hilfe eines Pfannenwenders zerteilen und servieren.
51 - Lasagne - serviert

Meine Kreation erwies sich bereits nach den ersten Bissen als mehr als nur gelungen – nein – sie war absolut genial geworden und zählte wohl zu einer der besten Lasagnen die ich jemals verzehrt habe. Ob das nun die Kräuter, die Béchamelsauce oder einfach nur die Kombination war, die diese Lasagne so herausragend hatte gelingen lassen kann ich dabei leider nicht sagen, aber der Geschmack war wirklich einmalig. Ich hätte mich regelrecht reinknien können, aber mehr als die Hälfte der Auflaufform schaffte ich beim besten Willen nicht.

51 - CloseUp

Was die Kalorienwerte angeht ist so ein Gericht natürlich nichts für Leute mit Diätbestrebungen, 40g Butter haben da schon einiges an Fett zu bieten und da hilft auch die Verwendung von fettarmer Milch und fettreduzierter Sahne nur wenig. Aber das war es mir wert gewesen – dieses Rezept bekommt einen Ehrenplatz in meiner Rezeptsammlung und wird mit Sicherheit nicht das letzte Mal auf meinem Speiseplan gestanden haben. Natürlich hätte man hier noch mit einem Lorbeerblatt in der Bolognesesauce, anderen Gewürzen oder verschiedenen Käsesorten experimentieren können – und ich bin nicht abgeneigt diese Zubereitung trotz des wunderbaren Geschmackes trotzdem noch mal zu variieren – aber für heute kann ich nur sagen dass ich absolut zufrieden mit dem Ergebnis war. Den Rest tue ich nach dem Abkühlen abgedeckt in den Kühlschrank, ein bis zwei Tage sollte sich das Ganze dort halten. Sobald ich getestet habe inwieweit man so eine Lasagne in der Mikrowelle aufwärmen kann, werde ich das natürlich hier festhalten.

Nachtrag: Mehr zum Thema aufwärmen dieses Gerichtes gibt es hier zu lesen.

Guten Appetit

Erbsensuppe mit Debreczinern – das Rezept

Irgendwie hatte ich in letzter Zeit schon mehrfach Lust auf Erbsensuppe verspürt – keine Ahnung warum, mir war einfach so. Daher nutzte ich die Gelegenheit am heutigen Sonntag mir einfach mal selbst eine solche zu kochen. Rezepte gibt es unzählige und ich habe viele davon studiert und mir das Beste aus allen Rezepten genommen und es zu einem Eigenen zusammengestellt. Ob es gelingen würde war ich am Anfang natürlich noch nicht sicher, aber ich war zuversichtlich.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

250g trockene Erbsen (grüne Schälerbsen)
01 - Zutat Schälerbsen

etwas Suppengrün – oder Wahlweise eine Möhre, ein Stück Lauch (Porree), etwas Blumenkohl und 1/8 Knollensellerie sowie etwas Petersilie. Ich bin mir nicht sicher ob sich hinter dem Begriff “Suppengrün” immer die selbe Kombination aus Gemüse verbirgt – Wikipedia sagt dazu aber dass man es eigentlich mit kocht und dann wegwirft. Da waren alle Rezepte die ebenfalls damit gearbeitet haben aber anderer Meinung – und daran habe ich mich auch hier gehalten.
02 - Zutat Suppengrün

2 kleine Kartoffeln (ca. 200g)
03 - Zutat Kartoffeln

ca. 100g durchwachsenen Speck – hier hätte ich auch den bereits gewürfelten nehmen können, der ist mir aber zu fein, daher hatte ich mir mal ein ganzes Stück an der Fleischtheke besorgt
04 - Zutat Durchwachsener Speck

eine kleine Zwiebel
05 - Zutat Zwiebel

3/4 EL Gemüseboullion
06 - Zutat Gemüseboullion

den wir mit ca 350-400ml heißem Wasser zu einer Brühe verrühren
07 - Zutat Gemüseboullionbrühe

1 Lorbeerblatt
08 - Zutat Lorbeerblatt

3-4 Debrecziner Würstchen – ich hatte mich für Geflügel-Debrecziner entschieden, natürlich gehen auch Wiener Würstchen oder Mettenden.
09 - Zutat Debreciner

sowie zum Würzen Salz, Pfeffer und Majoran
10 - Zutat Gewürze

Außerdem brauchen wir etwas Olivenöl zum anbraten.

Kommen wir nun zur Zubereitung:

Die trockenen Schälerbsen füllen wir am Vorabend mit ca. 800 ml Wasser auf und lassen sie dann für 12-16 Stunden ruhen und einweichen.
11 - Erbsen einweichen

Am nächsten Tag sind sie ein wenig aufgequollen und haben ihr Volumen fast verdoppelt.
12 - Erbsen eingeweicht

Gemeinsam mit dem Einweichwasser geben wir sie nun in einen großen Topf und lassen sie für ca. 1 Stunde auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln.
13 - Erbsen köcheln

Während die Erbsen köcheln, wenden wir uns den anderen Zutaten zu und bereiten sie vor:

Wir teilen den durchwachsenen Speck in grobe Würfel,
14 - Speck schneiden

waschen den Lauch und schneiden ihn in Ringe, die wir dann am besten noch einmal halbieren,
15 - Lauch in Ringe schneiden

zerteilen den Blumenkohl in kleine Röschen,
16 - Rosenkohl bröseln

schälen und würfeln die Knollensellerie,
17 - Sellerie schneiden

schälen und schneiden die Möhre in Stifte,
18 - Möhren in Stifte schneiden

hacken die Zwiebel sehr fein
19 - Zwiebel fein hacken

und schälen die Kartoffel und schneiden sie ebenfalls in mundgerechte Würfel.
20 - Kartoffel würfeln

Nach etwa einer Stunde haben die Erbsen im Topf noch einmal etwas an Volumen zugenommen.
21 - Erbsen aufgekocht

Da ich ja aus meinem gestrigen Kochexperiment wusste, dass Karotten etwas länger brauchen um gar zu werden fügte ich diese bereits jetzt hinzu.
22 - Karotten hinzufügen

Anschließend gab ich die Zwiebelwürfel mit ein klein wenig Olivenöl in eine Pfanne, dünstete sie dort für ein bis zwei Minuten an
23 - Zwiebeln andünsten

und gab dann den grob gewürfelten Speck hinzu, den ich ebenfalls mit anbriet.
24 - Speck mit anbraten

Während Zwiebel und Speck vor sich hin bruzzeln, geben wir das Lorbeerblatt in den Topf
25 - Lorbeerblatt rein

und geben sobald diese Fertig sind auch die Zwiebeln und den Speck direkt auf der Pfanne mit dazu.
26 - Speck und Zwiebeln in Topf geben

Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt die anderen Gemüsesorten wie den Sellerie,
27 - Sellerie dazu

den Blumenkohl,
28 - Blumenkohl rein

die Lauchringe
29 - Lauch in Topf geben

und die Kartoffeln zum Topfinhalt hinzuzufügen.
30 - Kartoffeln beifügen

Das Ganze gießen wir dann mit dem aufgelösten Gemüseboullion auf
31 - Mit Gemüseboullion aufgießen

und würzen es mit Salz,
32 - Salzen

Majoran
33 - Mit Majoran würzen

und schwarzem Pfeffer.
34 - Pfeffern

Für ca. 20 – 25 Minuten lassen wir unsere Erbsensuppe dann weiter vor sich hin köcheln.
35 - Köcheln lassen

In dieser Zeit können wir die Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken.
36 - Petersilie hacken

Ein Drittel der Petersilie streuen wir dann in die Suppe und verrühren sie, den Rest können wir später zum garnieren und dekorieren verwenden.
37 - Petersilie einstreuen

Außerdem schneiden wir die Debrecziner in Scheiben
38 - Debreciner schneiden

und geben sie ebenfalls mit in die Suppe wo wir sie ca fünf bis acht Minuten mit köcheln lassen.
39 - Debreciner zugeben

Nun probieren wir noch ob die Würzung stimmt und ob das Gemüse gut durchgekocht ist. Ich brauchte hier nicht mehr nachzuwürzen, aber ggf. wäre hier der richtige Zeitpunkt wenn dies notwendig sein sollte.
40 - probieren

Zuletzt entfernen wir noch das Lorbeerblatt aus der Suppe
41 - Lorbeerblatt entfernen

dann können wir auch schon unsere Suppe servieren, garnieren und genießen.
42 - Erbsensuppe mit Debrecziner / Pea soup with sausages - fertiges-Gericht

Und das Ergebnis entsprach genau dem, was ich mir unter einer guten Erbsensuppe vorstelle. Reichlich Gemüse, viel Erbsengeschmack und ein wenig Fleischeinlage. Dabei war mir die Würzung mit Salz, Majoran und Pfeffer wirklich vorzüglich gelungen und harmonierte wunderbar mit dem Aroma, welches das Suppengrün und die Petersilie der Suppe gegeben hatten.

43 - Erbsensuppe mit Debrecziner / Pea soup with sausages - CloseUp

Allein in der Menge hatte ich mich etwas vertan, denn eigentlich koche ich immer nur etwa 2 Portionen – hier waren aber 3 bis 4 heraus gekommen. Ist aber nicht weiter schlimm, im Kühlschrank hält sich die Suppe einige Tage und wenn es hart auf hart kommt kann ich den Rest immer noch einfrieren. 😉

Beim Abkühlen dickt die Suppe übrigens noch etwas nach, und ich finde das verbessert ihren Geschmack sogar noch etwas. Über meine Erfahrungen inwieweit sich die Suppe zum Aufwärmen eignet werde ich zu gegebener Zeit hier natürlich berichten – aber ich bin Sicher dass es hier keinerlei Probleme gibt.

Update Mittwoch, 23.03.2011: Habe mir die Reste heute Abend mal in der Mikrowelle warm gemacht – zwei Tage nach Zubereitung und aufbewahrt in einem geschlossenen Behältnis im Kühlschrank. Hat zwar noch etwas mehr als einen Teller gegeben, aber den Rest aufzubewahren hat sich nicht gelohnt, daher habe ich alles verputzt und kann einfach nur sagen: Sehr lecker. Dieses Gericht ist absolut zum Aufwärmen geeignet. Wie oben bereits erwähnt war es sogar noch ein kleinen Deut leckerer als frisch – aber dass ist natürlich Geschmackssache.

Lammeintopf mit Kichererbsen – das Rezept

Wie bereits bei meinem Bericht über den Lammbraten am Dienstag angekündigt, wollte ich dieses Wochenende auch mal wieder etwas mit Lamm zu kochen. Beim Durchstöbern meiner Rezeptsammlung stieß ich dabei auf einen Lammeintopf mit Kichererbsen, der mir recht verlockend erschien. Also stand meine Entscheidung fest und nach einer kurzen Einkaufstour konnte ich an mein heutiges Kochexperiment machen.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

300 – 350g Lammfleisch – ich entschied mich für Lammlachse entschieden. Leider weigerte sich der Fleischfachverkäufer von einer anderen Lachse etwas abzuschneiden, daher ergänzte ich dieses Stück von ca. 280g noch um etwas Filet.
01 - Zutat Lammfleisch

1 Dose Kichererbsen 400g – abgetropft
02 - Zutat Kichererbsen

300 – 350g passierte Tomaten
03 - Zutat passierte Tomaten

2 kleine Tomaten
04 - Zutat Tomaten

2 kleine bzw. 1 große Möhre
05 - Zutat Karotten

2 kleine bzw. 1 große Kartoffel (200g)
06 - Zutat Kartoffeln

1 mittlere Zucchini
07 - Zutat Zucchini

1 Gemüsezwiebel
08 - Zutat Zwiebel

2 Zehen Knoblauch
09 - Zutat Knoblauchzehen

100g Erbsen (TK)
10 - Zutat Erbsen

800ml Wasser
11 - Zutat Wasser

1 bis 1,5 TL Harissa
12 - Zutat Harissa

1 Lorbeerblatt
13 - Zutat Lorbeerblatt

2 EL Olivenöl – evtl. etwas mehr
19 - Zutat Olivenöl

sowie zum Hauptwürzen Thymian, Oregano, Zimt und Kurkuma (genaue Mengen folgen weiter unten)
21 - Zutat Gewürze

und zum Abschmecken etwas Salz und Pfeffer.
20 - Zutat Salz Pfeffer

Kommen wir nun zur Zubereitung:

Zuerst schneiden wir das Lammfleisch in ca. 1cm große Würfel,
22 - Lammfleisch würfeln

würfeln die Zwiebel
24 - Zwiebel würfeln

und häuten die Tomaten und schneiden sie ebenfalls in Würfel.
25 - Tomaten würfeln

Nun braten wir die Lammfleisch-Würfel mit dem Olivenöl in einem großen Topf rundherum an, bei Bedarf kann dies auch in mehreren Durchläufen geschehen. Die Fertig gebratenen Fleischstücke entnehmen wir mit einem Schaumlöffel oder einem anderen geeigneten Hilfmittel. Wenn nötig sollte man hier natürlich etwas Öl nachträglich hinzu geben, damit nichts anbrennt.
26 - Lammfleisch anbraten

Ist das Fleisch entnommen, geben wir die Zwiebeln hinzu und pressen mit Hilfe einer Knoblauchpresse die Knoblauchzehen hinzu. Beides dünsten wir unter häufigem Rühren für ein bis zwei Minuten im Topf an.
27 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten

Sind diese gut angedünstet, gießen wir alles mit dem Wasser auf
28 - mit Wasser aufgießen

und fügen dann die Fleischwürfel wieder hinzu.
29 - Fleisch wieder beifügen

Alles lassen wir kurz aufkochen. Es entsteht eine dünne Schicht Schaum auf der Oberfläche, die wir mit Hilfe eines Löffel abschöpfen.
30 - aufkochen und abschöpfen

Jetzt geben wir die Harissa-Paste hinein,
31 - Harissa und würzen

fügen die passierten Tomaten hinzu
32 - passierte Tomaten hinzu

und würzen das ganze mit 1/2 TL Thymian
14 - Zutat Thymian

1/2 TL Oregano
14 - Zutat Oregano

1/4 bis 1/2 TL Kreuzkümmel
16 - Zutat Kreuzkümmel

1/8 bis 1/4 TL Zimt
17 - Zutat Zimt

sowie 1/4 TL Kurkuma.
18 - Zutat Kurkuma

Außerdem fügen wir das Lorbeerblatt hinzu.
33 - Lorbeerblatt hinzu

Dann lassen wir das ganze für 15 Minuten auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln und fügen dann die gewürfelten Tomaten hinzu.
34 - Tomatenwürfel rein

Nun muss unser Topfinhalt für weitere 30 bis 45 Minuten köcheln – wir können diese Zeit nutzen um das restliche Gemüse zuzubereiten.

Wir waschen, schälen und würfeln die Möhren
35 - Karotten würfeln

die Zucchini
36 - Zucchini würfeln

sowie die Kartoffeln und stellen sie beiseite.
37 - Kartoffel würfeln

Nach ca. einer dreiviertel Stunde köcheln probieren wir ein Stück des Lammfleisches ob es angenehm weich ist.
38 - Lammfleisch probieren

Ist dies der Fall entfernen wir das Lorbeerblatt, anschließend können wir das Gemüse wie die Kichererbsen
39 - Kichererbsen hinzugeben

die Karottenwürfel,
40 - Karotten rein

die Kartoffelwürfel,
41 - Kartoffeln dazu

die Zucchiniwürfel
42 - Zucchini hinzu

und die Erbsen hinzufügen
43 - Erbsen in Topf geben

und gut miteinander verrühren.
44 - gut verrühren

Nun lassen wir alles noch einmal 20-25 Minuten auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln damit das Gemüse gar gekocht wird.

Nach dieser Zeitspanne probieren wir das Gemüse ob es durch ist. Gleichzeitig können wir die Würzung abschmecken
45 - probieren

und mit mehr oder weniger Salz – je nach Geschmack – nachwürzen.
46 - mit Pfeffer und Salz abschmecken

Wenige Minuten später können wir die Platte dann ganz herunter schalten, denn das Gericht ist nun fertig.
46 - Lammeintopf / Lamb stew - Gericht-fertig

Wir brauchen es nur noch zu servieren – wenn vorhanden können wir es noch mit ein paar Minzeblättern garnieren, doch leider hatte ich an diese nicht gedacht und musste daher darauf verzichten.
47 - Lammeintopf / Lamb stew - Gericht-serviert

Ich war wirklich sehr von dem Begeistert was ich da gekocht hatte. Das Lammfleisch war angenehm zart geworden und die Kombination aus Tomaten und Gemüse gab dem ganzen einen wirklich angenehmen, leicht fruchtigen Geschmack. Und auch die ausgewogene Kombination aus verschiedenen Gewürzen tat natürlich ihr übriges dazu, diesen Lammeintopf zu einem leckeren, schmackhaften und sättigenden Gericht zu machen. Einzig einige der größeren Karottenwürfel waren noch etwas “al Dente”, hier wäre es vielleicht sinnvoll gewesen die Möhren einige Zeit vor den anderen Gemüsesorten in den Eintopf zu geben – oder die Möhren eben etwas kleiner zu schneiden. Aber damit erschöpfen sich auch schon die Verbesserungsideen die sich heute im Laufe der Zubereitung ergeben hatte.

48 - Lammeintopf / Lamb stew - CloseUp

Somit kann ich auch mein heutiges Kochexperiment als Erfolg verbuchen. Das Rezept kann ich so wie hier vorgestellt vorbehaltlos weiterempfehlen und jedem Liebhaber von Lammfleischgerichten bedenkenlos ans Herz legen. Natürlich ist auch heute noch etwa eine Portion übrig geblieben, die ich nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren werde. Über die Eignung zum Mikrowellengericht werde ich hier berichten sobald ich es das Gericht aufgewärmt und probiert habe.

Update vom Montag, 21.03.2011: Habe die Reste am heutigen Abend in der Mikrowelle aufgewärmt und kann dieses Gericht vorbehaltlos auch für das Aufwärmen freigeben. Trotz zweitägiger Aufbewahrung im Kühlschrank war das Gericht noch sehr lecker.