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Spaghetti mit Linsen-Balsamico-Tomatensauce – das Rezept

Sunday, June 5th, 2011

Als ich heute nach Hause kam musste ich feststellen dass mit das Brot ausgegangen war. Da ich aber noch großen Appetit hatte, entschied ich mich aus den Zutaten die ich im Haus hatte noch etwas zuzubereiten. Nach kurzer Bestandsaufnahme entschied ich mich dazu mit Spaghetti mit einer Sauce aus roten Linsen, Tomaten und Balsamico zuzubereiten. Ein wirkliches Rezept hatte ich nicht – auch wenn ich mir die Spaghetti mit Balsamico-Linsen aus unserem Betriebsrestaurant als Anregung nahm – aber ich habe ja inzwischen genügend Erfahrung in der Küche sammeln können um mit zuzutrauen, ein Gericht auch ohne explizite Anleitung zubereiten zu können – und das Ergebnis war meiner persönlichen Meinung wirklich leckeres Gericht, das ich in diesem Beitrag daher kurz dokumentieren und vorstellen möchte.

Was brauchen wir für 2-3 Portionen?

250g Spaghetti (ich hatte noch Vollkorn-Spaghetti vorrätig, hier kann man aber auch jede andere Nudelsorte verwenden)
01 - Zutat Spaghetti

100g rote Linsen
02 - Zutat rote Linsen

1 kleine Zwiebel
03 - Zutat Zwiebel

1 Zehe Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch

1 Dose stückige Tomaten (400g)
05 - Zutat stückige Tomaten

100g Speckwürfel (Für die vegetarische Variante kann man sie aber auch weglassen)
06 - Zutat Speck

Ein kräftiger Schuss Aceto Balsamico
07 - Zutat Balsamico

1-2 Chilischoten (optional wenn man es scharf mag)
08 - Zutat Chilischote

2-3 TL Italienische Kräuter (TK)
09 - Zutat italienische Kräuter

Außerdem brauchen wir etwas Olivenöl zum anbraten sowie Salz und Pfeffer zum würzen.

Zuerst bereiten wir die Zutaten vor: Wir würfeln die Zwiebel fein, entkernen und hacken die Chilischoten und schneiden wenn notwendig den Speck in kleine Würfel.
Ist dies geschehen, können wir mit der eigentlichen Zubereitung beginnen: Wir erhitzen etwas Olivenöl in einem Topf und braten die Speckwürfel darin rundherum an.
10 - Speck anbraten

Dann entfernen wir die Speckwürfel und belassen aber das Fett darin, um nun bei etwas reduzierter Hitze die Zwiebeln anzuschwitzen. Sind sie glasig, pressen wir den Knoblauch hinzu und dünsten ihn kurz gemeinsam mit den gehackten Chili an.
11 - Zwiebeln anschwitzen & Knoblauch und Chili hinzu

Jetzt geben wir die Dose mit den stückigen Tomaten in den Topf,
12 - Tomaten hinzu

lassen alles kurz aufkochen, würzen es mit 2-3 EL italienischer Kräuter
13 - Mit italienischen Kräutern würzen

um schließlich die Hitze zu reduzieren und die Linsen hinzuzufügen.
14 - Linsen beigeben

Jetzt lassen wir alles auf niedriger Flamme köcheln. Wird die Masse zu dickflüssig, geben wir einfach einen Schuß Wasser in den Topf. Wichtig ist dass die Linsen dabei langsam weich gekocht werden.
15 - Köcheln lassen

Sind die Linsen etwas aufgegangen und beginnen weich zu werden, geben wir den angebratenen Speck wieder hinzu
16 - Speck einrühren

und schmecken dann alles noch einmal kräftig mit Salz und Pfeffer ab.
17 - Mit Salz und Pfeffer abschmecken

Für noch einmal 7 bis 10 Minuten lassen wir das unsere Sauce abgedeckt vor sich hin köcheln.
18 - Geschlossen köcheln lassen

Das bietet uns Gelegenheit die Spaghetti nach Packungsbeschreibung in Salzwasser zuzubereiten.
19 - Spaghetti kochen

Während die Nudeln kochen schmecken wir die Tomatensauce noch mit einem Schuss Balsamico ab.
20 - Mit Balsamico abschmecken

Sobald die Nudeln al dente sind, könne wir sie abgießen und sie gemeinsam mit unserer Sauce servieren. Ich garnierte das ganze dabei noch mit etwas Petersilie – das Auge isst ja mit. 😉
21 - Spaghetti with balsamico lentil tomatosauce - Fertiges Gericht

Natürlich hatte ich es währen er Zubereitung auch bereits probiert, aber den geschmacklichen Gesamteindruck konnte ich erst in Verbindung mit den Nudeln beurteilen. Und ich war mehr als zufrieden mit meiner Kreation. Die Tomatensauce gab der Sauce die fruchtige Komponente, die Linsen ihr Konsistenz, die Chilis schärfe und die Kräuter gemeinsam mit Salz und Pfeffer sowie dem Balsamico die Würze. Dazu das bisschen angebratener Speck, der geschmacklich zwar nur eine kleine Rolle spielte, aber das Ganze irgendwie abrundeten.

22 - Spaghetti with balsamico lentil tomatosauce - CloseUp

Alles in allem eine wirklich sehr gelungene Kreation, die ich sehr weiterempfehlen kann. Ich hatte ja befürchtet dass die Linsen nicht richtig gar werden, aber die Flüssigkeit der Tomatensauce sowie hier und da ein kleiner Schuss Wasser hatten sie doch zu einer sämigen und leckeren Beigabe zu dieser Tomatensauce gemacht. Eine schmackhafte Alternative zur normalen Tomatensauce.

Guten Appetit

Mexikanische Blätterteigtaschen – das Rezept

Sunday, May 29th, 2011

Heute hatte ich irgendwie Appetit auf etwas Mexikanisches. Da ich auch noch eine Rolle Blätterteig hatte, kam ich auf die Idee diese mit einzubeziehen und mir ein paar Mexikanische Blätterteigtaschen zu fertigen. Wer keinen Blätterteig mag oder hat, kann die Füllung übrigens auch als Chili con Carne servieren. Das aber nur am Rande erwähnt.

Was brauchen wir für 4 Teigtaschen?

1 Bund Frühlingszwiebeln
01 - Zutat Frühlingszwiebeln

3 mittlere Tomaten (ca. 330g)
02 - Zutat Tomaten

2 Chilischoten
03 - Zutat Chilischoten

1 kleine Dose Kidneybohnen (200g – 125g Abtropfgewicht)
04 - Zutat Kidneybohnen

1 kleine Dose Mais (150g – 140g Abtropfgewicht)
05 - Zutat Mais

300g Gehacktes (halb und halb oder Rind)
06 - Zutat Gehacktes

250ml Salsa-Sauce
07 - Zutat Salsa-Sauce

1-2 Knoblauchzehen (je nach Geschmack)
08 - Zutat Knoblauchzehe

Etwas Petersilie
09 - Zutat Petersilie

2,5 – 3 EL Creme fraiche
10 - Zutat Creme fraiche

1 Rolle Blätterteig (Kühlregal)
11 - Zutat Blätterteig

Etwas Käse – ich wählte Gouda, da ich diesen noch übrig hatte
12 - Zutat Käse

1 Eigelb
13 - Zutat Eigelb

Außerdem etwas Olivenöl zum anbraten sowie Pfeffer, Salz, Cayennepfeffer und scharfes Paprikapulver zum Würzen.

Kommen wir nun zur Zubereitung:
Zuerst waschen wir die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in kleine Ringe. Dabei trennen wir die weißen von den grünen Bestandteilen.
14 - Frühlingszwiebeln schneiden

Die Tomaten schneiden wir kreuzförmig ein, übergießen sie mit heißen Wasser, schälen und vierteln sie um sie dann mit einem Esslöffel zu entkernen und in Würfel zu schneiden.
15 - Tomaten häuten & entkernen

Beide Chilischoten entkernen wir und hacken sie dann klein.
16 - Chilis entkernen & hacken

Außerdem geben wir den Mais und die Bohnen in ein Sieb, spülen sie kurz unter fließendem Wasser und lassen sie dann abtropfen.
17 - Mais Bohnen abspülen

Zuletzt waschen und hacken wir noch die Petersilie.
18 - Petersilie hacken

In einer Pfanne erhitzen wir jetzt das Olivenöl, dünsten die weißen Teile der Frühlingszwiebeln mit etwas Knoblauch darin an
19 - FZwiebeln & Knoblauch andünsten

und geben dann die gehackten Chilischoten hinzu, um sie ebenfalls kurz mit anzubraten.
20 - Chili dazu

Ist alles gut angebraten, bröseln wir das Faschierte hinein und würzen es sogleich mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Paprikapulver.
21 - Hackfleisch rein und würzen

Sobald das Gehacktes krümelig angebraten ist, geben wir auch den grünen Teil der Frühlingszwiebeln hinzu und lassen sie für einige Minuten in der Pfanne bruzzeln.
22 - Grüne FZ beigeben

Nun folgen der abgetropften Mais und die Kidneybohnen
23 - Mais Bohnen rein

und ein bis zwei Minuten später auch die gestückelten Tomaten.
24 - Tomaten dazu geben

Für etwa fünf Minuten lassen wir alles auf mittlerer Stufe vor sich hin schmoren und rühren es dabei gelegentlich um.
Anschließend geben wir die Salsa hinzu,
25 - Salsa einrühren

verrühren sie gut mit der Fleisch-Gemüse-Masse, geben die gehackte Petersilie hinzu
26 - Petersilie-dazu

und lassen dann alles kurz aufkochen um es dann auf mittlerer Stufe für weitere fünf bis sieben Minuten vor sich hin köcheln. Dabei sollte alles etwas reduzieren und zu einer dickliche Masse werden. Ist alles von der gewünschten Konsistenz, schalten wir die Platte aus und rühren die zweieinhalb bis drei Esslöffel Creme fraiche unter.
27 - Creme fraiche unterrühren

Abschließend lassen wir alles etwas abkühlen.
28 - abkühlen lassen

Ist die Masse etwas abgekühlt, können wir den Backofen auf 200Grad vorheizen, den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen, ihn ausbreiten und nach belieben zerschneiden. Ich entschied mich dazu die eine Hälfte in rechtwinklige Dreiecke und die andere Hälfte in zwei Quadrate zu zerteilen.
29 - Blätterteig schneiden

Jetzt geben wir die Teigstücke auf ein Backblech,
30 - Blätterteig auslegen

belegen sie mit etwas der abgekühlten Masse
31 - Belegen

und bestreuen diese dann mit Käse.
32 - Mit Käse bestreuen

Nachdem wir die Taschen zusammen gerollt und geschlossen haben, bestreichen wir sie mit dem gequirlten Eigelb
33 - Mit Eigelb bestreichen

und bestreuen sie schließlich noch mit etwas zusätzlichem Käse.
34 - Mit Käse bestreuen

Ist der Backofen vorgeheizt, geben wir die Teigtaschen hinein und überbacken sie dort für ca. 20 Minuten.
35 - Überbacken

Dabei sollten wir uns natürlich wieder mehr auf das Auge als auf die Uhr verlassen – sobald der Teig aufgegangen und gut gebräunt ist, können wir das Blech entnehmen und die Teigtaschen für ein bis zwei Minuten abkühlen lassen.
36 - Fertige Mexikanische Teigtasche

Ich hatte befürchtet dass die Chili con Carne Füllung den Teig stark aufweichen würde, doch das hatte sich zum Glück als unbegründet erwiesen. Der Teig war drum herum schön knusprig und locker geworden, während die Masse aus Hack, Kidneybohnen, Mais, Frühlingszwiebel, Salsa und Tomaten eine pikant-würzig bis leicht scharfe angenehme Füllung ergab, die sowohl sowohl im heißen als auch im abgekühlten Zustand als wahrer Leckerbissen erwiesen.

38 - Mexikanische Blätterteigtaschen - CloseUp

Natürlich hätte man die Portionsgrößen auch etwas kleiner wählen könnne, dann würde ich diese Kombination sich mit Sicherheit auch wunderbar als Fingerfood für den Abend oder auf dem Buffet einer Party eignen. Ich fand sie sehr lecker und gelungen. Nur beim Wickeln der Blätterteigtaschen muss ich noch etwas üben, dieser Tatsache bin ich mir natürlich bewusst. 🙂

Guten Appetit

Bunte Weichweizen (Ebly) Gemüsepfanne – das Rezept

Sunday, May 22nd, 2011

Ich wollte schon seit langem mal mit Weichweizen kochen, spätestens seit ich meine ersten Erfahrungen mir dieser alternativen Sättigungsbeilage im Betriebsrestaurant meines aktuellen Arbeitgebers das erste Mal bewusst probieren konnte. Doch dieser Weichweizen – hier in Deutschland häufig einfach nur unter dem Namen ihres größten Herstellers Ebly bekannt – ist gar nicht so einfach zu bekommen. Doch am gestrigen Samstag hatte ich endlich erfolg und konnte ein Päckchen Weichweizen erwerben. Diesen nutzte ich heute gleich für mein sonntägliches Kochexperiment. Dabei entstand eine Bunte Ebly Gemüsepfanne mit Rinderhack und Saurer Sahne die ich mir selbst aus verschiedenen Rezepten zu diesem Thema zusammenstellte. Und das Ergebnis war eine wirklich sehr schmackhafte Kreation, die ich mit diesem Beitrag kurz festhalten möchte.

Was brauchen wir also für 4 Portionen?

200g Weichweizen – im Volksmund auch nach dem größten Anbieter meist einfach Ebly genannt
01 - Zutat Weichweizen

2 mittlere Tomaten
02 - Zutat Tomaten

2 mittelgroße Möhren/Karotten
03 - Zutat Möhren

4 Stangen Frühlingszwiebeln
04 - Zutat Frühlingszwiebeln

1 kleine Zucchini
05 - Zutat Zucchini

120g Erbsen (TK)
06 - Zutat Erbsen

250g Rinderhack
07 - Zutat Rinderhack

1 kleine Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel

1 große oder 2 kleine Zehen Knoblauch
08 - Zutat Knoblauch

1 Becher Saure Sahne (200g)
09 - Zutat Saure Sahne

200 – 250ml Gemüsebrühe
10 - Zutat Gemüsebrühe

Außerdem etwas Olivenöl zum anbraten, sowie Salz, Pfeffer, Muskatnuss und edelsüßes Paprikapulver zum Würzen.

Kommen wir nun zur Zubereitung:
Zuerst kochen wir den Weichweizen gemäß Packungsbeschreibung in etwas Salzwasser.
11 - Weichweizen kochen

Die Frühlingszwiebeln waschen wir gründlich
12 - Frühlingszwiebeln waschen

und schneiden sie in dünne Ringe.
13 - Frühlingszwiebeln schneiden

Ebenso würfeln wir die Zucchini,
14 - Zucchini schneiden

schalen und schneiden die Möhren
15 - Möhren schälen und schneiden

und entkernen und zerteilen schließlich noch die Tomaten.
16 - Tomaten schneiden

Außerdem würfeln wir noch die Zwiebel und dünsten sie mit etwas Olivenöl in einer hohen Pfanne glasig an und fügen pressen dann die Knoblauchzehe hinzu.
17 - Zwiebeln anschwitzen und Knoblauch-hinzu

Ist alles gut angedünstet, geben wir bröseln wir das Gehackte zum anraten hinein
18 - Hackfleisch anbraten

und würzen es mit Salz, Pfeffer und edelsüßem Paprikapulver.
19 - Hackfleisch würzen

Ist alles gut durchgebraten geben wir die Lauchzwiebeln hinzu und dünsten sie kurz mit an.
20 - Frühlingszwiebel mit andünsten

Nun folgen die Karottenwürfel, die wir einige Minuten mit dem bisherigen Pfanneninhalt andünsten
21 - Möhren beigeben

bevor wir alles mit etwas Gemüsebrühe aufgießen.
22 - Mit Gemüsebrühe aufgießen

Es folgen nun die Zucchini-Stückchen
23 - Zucchini beifügen

und die Erbsen und lassen einiges für eine paar Minuten in der Pfanne köcheln.
24 - Erbsen addieren

Dann rühren wir die geschnittenen Tomaten unter
25 - Tomaten hinzu geben

und würzen alles kräftig mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Muskatnuss.
26 - Würzen

Wieder müssen wir alles für mindestens 10 Minuten köcheln lassen. Dabei ist es wichtig dass die Möhren gut weichgekocht werden. Ggf. können wir hier noch ein wenig Wasser nachgießen oder alles mit geschlossenem Deckel kochen damit die Feuchtigkeit nicht komplett verdunstet. Also hin und wieder mal ein Stück Gemüse probieren um zu prüfen ob alles gar ist.
27 - Probieren

Ist endlich alles gut durchgekocht und der Gros der Flüssigkeit verdunstet, fügen wir den gekochten Weichweizen hinzu, rühren ihn unter und lassen ihn ggf. heiß werden.
28 - Ebly beigeben

Zum Schluß schalten wir die Platte aus und rühren noch den Becher Schmand unter,
29 - Saure Sahne untermischen

dann können wir unser Gericht auch schon servieren.
30 - Fertiges Gericht

Ich fand es geschmacklich sehr gelungen. Die Kombination aus einer bunten Auswahl verschiedener Gemüsesorten, dem beim anbraten gewürzten Rinderhack und den verwendeten Gewürzen ergaben eine wirklich sehr leckere Kombination, der die untergemischte Saure Sahne noch die besondere Note gab.

31 - CloseUp

Vielleicht hätte man hier noch mit ein paar italienischen Kräutern oder Kräutern der Provence als zusätzliche Würzung experimentieren können. Ich war zwar mit der verwendeten Variation zufrieden, aber zum rumprobieren halte ich das für eine interessante Idee für eine Modifikation des prinzipiell wirklich leckeren Hauptgerichtes.
Nur bei der Menge hatte ich etwas verschätzt – eigentlich wollte ich eine viel kleinere Menge kochen. Die hier beschriebene Zubereitung ergab wie bereits einleitend erwähnt vier gute Portionen, wer weniger kochen will sollte die Menge entsprechend anpassen. Inwieweit sich die Reste zum Aufwärmen eignen werde ich hier ergänzen sobald ich es ausprobiert habe.

Nachtrag vom 24.05.2011: Habe mir die Reste heute Abend in der Mikrowelle aufgewärmt. Sehr lecker muss ich sagen – ich kann auch dieses Gericht ohne Vorbehalte zum Aufbewahren und später verzehren freigeben.

Guten Appetit

Blätterteigpizza mit Rosenkohl & Pinienkernen – das Rezept

Saturday, May 21st, 2011

Am Samstag wollte ich endlich einmal testen, inwieweit sich Blätterteig auch zum Pizza machen eignet. Das ganze kombinierte ich mit einem Rezept dass ich vor kurzem eigentlich für regulären Pizzateig entdeckt hatte: Pizza mit Rosenkohl und Pinienkernen. Da ich jedoch nicht sicher war ob es geschmacklich gelingen würde, verwendete ich die andere Hälfte des Blätterteiges für einen regulären Pizzabelag – das aber nur am Rande erwähnt. Inzwischen weiß ich ja dass es gelungen ist und möchte das Rezept daher hier gerne kurz vorstellen.

Was brauchen wir also?

1 Päckchen Blätterteig
01 - Zutat Blätterteig

Für die Pizzaiola (Pizzasauce)
1 Dose (400g) Pizzatomaten oder stückige Tomaten. Ich war mit dem Pizzatomaten die ich verwendet hatte etwas unzufrieden, da sich Strünke darin befanden, in Zukunft werde ich wohl eher wieder normale Stückige verwenden)
06 - Zutat Pizzatomaten

1 kleine Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel

1-2 Zehen Knoblauch (je nach Geschmack)
05 - Zutat Knoblauch

Zwei Stile frischen Majoran
03 - Zutat Majoran

5-6 Blätter frisches Basilikum
02 - Zutat Basilikum

sowie etwas Olivenöl zum anschwitzen und Salz und Pfeffer – bevorzugt frisch gemahlen – zum Würzen

Für den Belag

120g Rosenkohl – da ich keinen frischen bekommen habe griff ich hier auf TK-Ware zurück
01 - Zutat Rosenkohl

1 Kugel Mozzarella – ich wählte hier die fettreduzierte Variante
07 - Zutat Mozzarella

1/2 Hand voll Pinienkerne (die ich übrigens unverhältnismäßig teuer finde)
08 - Zutat Pinienkerne

sowie auch hier Salz und Pfeffer zum würzen

Für die zweite Hälfte verwendete ich etwas Gouda als Käse-Unterlage, darauf kam etwas Putensalami und schließlich die Reste der Mozzarella.

Kommen wir nun zur Zubereitung:

Den Rosenkohl blanchieren wir für einige Minuten in kochendem Salzwasser und stellen ihn dann zum Abtropfen und abkühlen bei Seite. Da ich hier TK-Ware verwendet hatte, hatte ich die Röschen vorher in der Mikrowelle auf der Auftaustufe einige Minuten vorbehandelt.
09 - Blumenkohl blanchieren

Die Zwiebel schälen und hacken wir fein, dann schwitzen wir sie mit etwas Olivenöl in einem Topf glasig an. Erst dann geben wir die gepresste Knoblauchzehe hinzu und lassen sie ebenfalls kurz mit anschwitzen.
10 - Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen

Ist alles gut angeschwitzt, geben wir schließlich die Tomaten hinzu
11 - Pizzatomaten zugeben

und würzen alles mit Salz und Pfeffer.
12 - Mit Pfeffer und Salz würzen

Majoran und Basilikum hacken wir nun fein
13 - Kräuter hacken

und geben sie ebenfalls in den Topf. Anschließend lassen wir alles auf mittlerer Stufe etwas reduzieren und stellen es schließlich bei Seite damit es etwas Temperatur verliert so dass wir es mit dem Teig verarbeiten können.
14 - In Sauce geben

Den Rosenkohl halbieren wir jeweils
15 - Blumenkohl halbieren

und schneiden den Mozzarella in einigermaßen dünne Scheiben.
16 - Mozzarella schneiden

Ist unsere Sauce etwas abgekühlt, können wir den Backofen auf 200 Grad vorheizen und dann den Blätterteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben
17- Blätterteig auf Blech geben

und ihn mit unserer Pizzaiola bestreichen.
18 - Mit Pizzaiola bestreichen

Im Anschluß können wir alles nach belieben belegen. Für die Rosenkohl-Pinienkern-Pizza belegte ich zuerst die Pizzaiola mit den halbierten Rosenkohl-Röschen, gab etwas Salz und Pfeffer darüber und verteilte dann die Pinienkerne. Abschließend folgte jeweils eine Scheibe Mozzarella. Das untere größte Stück bestreute ich mit etwas Gouda, belegte es mit Putensalami und belegte es dann mit dem Rest meiner Mozzarellakugel.
19 - Belegen

Jetzt kommt alles für ca. 20 Minuten – hier ist natürlich wieder mal eher Augenmaß als reine verstrichene Zeit gefragt – in den vorgeheizten Backofen.
20 - In Backofen geben

Schließlich können wir das Backblech entnehmen
21 - Fertig gebacken

und es zum Verzehr servieren.
22 - Serviert

Sehr lecker das ganze – soviel steht fest. Die Variante mit Blumenkohl und Pinienkernen ganz besonders wie ich feststellen durfte, auch wenn der Belag für eine klassische Pizza ohne Frage eher ungewöhnlich ist. Als “Fingerfood” eignet sich das Ganze aber nur bedingt, das der Blätterteig naturbedingt natürlich nicht die Festigkeit eines normalen Blätterteigs besitzt. Vor allem der Teil der mit Pizzaiola belegt war, war natürlich nur wenig aufgegangen. Meine größte Befürchtung war hier gewesen dass der Teig durchweicht, doch hier kann ich Entwarnung geben. Hat alles wunderbar geklappt. Die Zuhilfenahme von Messer und Gabel beim Verzehr kann aber trotzdem nicht schaden.

23 - CloseUp

Natürlich kann man beim Belag nach eigenem Belieben variieren – die hier vorgestellten Varianten sollen nur ein Beispiel der Möglichkeiten sein. Das Verwenden von Rosenkohl Röschen und Pinienkernen ist aber ohne Frage eine interessante und vor allem sehr leckere Alternative. Bei Gelegenheit muss ich diese Variation unbedingt auch noch einmal mit normalen Pizzateig ausprobieren, denn mir hat sie wirklich vorzüglich geschmeckt und erwies sich als recht kalorienarme und leichte, vegetarische Alternative. Wie immer hoffe ich mit diesem Beitrag dem einen oder anderen Hobbykoch eine Anregung gegeben zu haben – für Fragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung. 🙂

Guten Appetit

Gnocchi mit Wildlachs-Shrimps-Tomatensauce – das Rezept

Sunday, May 15th, 2011

Heute war mir mal nach Pasta und da ich noch Gnocchi im Kühlschrank hatte entschied ich mich dazu diese zu verwenden. Dazu erschien mich eine Tomaten-Sahnesauce mit Wildlachs und Shrimps zuzubereiten. Ich kombinierte dazu einfach einige mir bekannte Rezepte und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen.

Was brauchen wir also für 2 – 3 Portionen?

600g Gnocchi
01 - Zutat Gnocchi

1 Dose geschälte Tomaten
02 - Zutat geschälte Tomaten

150g Wildlachs
03 - Zutat Wildlachs

100g Shrimps
04 - Zutat Shrimps

100g Erbsen (TK)
05 - Zutat Erbsen

1 Zwiebel – da ich keine kleine normale Gemüsezwiebel mehr hatte, griff ich zu einer roten – Geschmacklich ist der Unterschied ja nicht groß
06 - Zutat rote Zwiebel

1 Zehe Knoblauch
07 - Zutat Knoblauch

200ml Sahne
11 - Zutat Sahne

2 EL Tomatenmark
08 - Zutat Tomatenmark

30g Käse (Gouda)
09 - Zutat Käse

2 TL Kräuter der Provence
10 - Zutat Kräuter der Provence

Außerdem etwas Salz und Pfeffer sowie etwas Olivenöl zum anbraten.

Zuerst pürieren wir die geschälten Tomaten ein wenig,
11 - Tomaten pürieren

schneiden den angetauten Lachs in mundgerechte Stücke
12 - Lachs schneiden

und hacken die Zwiebel.
13 - Zwiebel hacken

Zusammen mit der gepressten Knoblauchzehe dünsten wir nun die die Zwiebel in einem Topf mit etwas Olivenöl an
14 - Zwiebeln und Knoblauch andünsten

und geben dann die Tomaten hinzu.
15 - Tomaten hinein

Anschließend gießen wir die Sahne auf und verrühren alles gut miteinander.
16 - Sahne aufgießen

Es folgen die beiden Esslöffel Tomatenmark. Nun lassen wir das ganze kurz aufkochen
17 - Tomatenmark rein

und addieren dann den Käse. Für 5 Minuten lassen wir dann alles auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln und
18 - Käse dazu

geben dann die Erbsen dazu. Wieder können wir es für einige Minuten vor sich köcheln lassen damit die Erbsen gar werden.
19 - Erbsen dazu

Nun können wir auch unsere Tomaten-Sahnesauce auch mit zwei Teelöffeln Kräuter der Provence sowie kräftig Pfeffer und Salz abschmecken.
22 - Mit Kräutern der Provence würzen

Mit etwas Salzwasser kochen wir nun die Gnocchi nach Packungsanleitung und gießen sie sobald sie oben schwimmen ab, um sie abtropfen zu lassen.
20 - Gnocchi kochen & abgießen

In einer kleinen Pfanne braten wir den geschnittenen Wildlachs an und geben dann die Shrimps hinzu um sie ebenfalls kurz mit anzubraten,
21 - Lachs und Shrimps anbraten

um sie dann unserer Sauce hinzuzufügen.
23 - Lachs und Shrimps beigeben

Jetzt brauchen wir nur noch die Gnocchi in die Sauce geben
24 - Gnochi in Sauce geben

und alles kurz aufkochen zu lassen.
25 - kurz aufkochen

Dann können wir das Gericht auch schon servieren und uns schmecken lassen. Wer mag kann das Gericht noch mit etwas Dill oder Petersilie garnieren.
26 - Fertiges Gericht

Ich fand das Gericht mit seinem leicht fischigen Geschmack, dem zarten Wildlachs und den knackigen Shrimps sehr lecker und gelungen. Für ein ohne Rezept entstandenes Gericht kann ich auch diese Kreation als kleinen Erfolg verbuchen. Etwas Bedenken hatte ich natürlich wegen der Verwendung von Sahne, da diese ja eine ziemliche Kalorienbombe gilt – aber zum Glück gibt es ja auch eine fettreduzierte Variante.

27 - CloseUp

Dennoch ist diese Speise mit Sicherheit nichts für Kalorienbewusste. Trotzdem ein wahrer Leckerbissen und in knapp 20 bis 25 Minuten auch schnell zubereitet. Wer mag kann natürlich auch Sauce und Gnocchi einzeln servieren – da sie aber sowieso spätestens auf dem Teller in Kontakt miteinander kommen erschien es mir nur recht beides schon im Vorfeld zu vermengen. Geschmacklich macht es keinen Unterschied finde ich. Aber das muss jeder natürlich für sich selbst entscheiden. 😉

Nachtrag 17.05.2011: Auch hier kann ich eine Freigabe zum Aufwärmen geben. Bei Fisch hatte ich ja etwas Bedenken – aber nachdem ich mir die Reste aber heute Abend in der Mikrowelle erwärmt hatte konnte ich diese Vorbehalte fallen lassen. War auch in aufgewärmten Zustand noch sehr lecker.

Guten Appetit