Flammkuchen aus Filo-Teig (Yufka) – das Rezept

Der Filo- (griechisch “Blatt”), Yufka- (türkisch) oder Malsouka- (nordafrikanisch) Teig ein aus der Küche Griechenlands, Arabiens und der Türkei nicht wegzudenkende, einfach Zubereitung aus Mehl, Wasser und Salz, die dem europäischen Strudel- oder Blätterteig ähnlich ist. Früher bekam man es vor allem in türkischen Supermärkten, inzwischen findet er sich aber glücklicherweise auch im Kühlregal jedes gut sortierten westlichen Supermarktes. Verwendet wird er traditionell zum Beispiel beim griechischen Spanakopita oder beim türkischen Börek, man kann ihn aber auch für traditionell mitteleuropäische Gerichte verwenden wie zum Beispiel für einen leckeren Flammkuchen. Und genau das wollte ich heute mal ausprobieren.

Was brauch man also für ein Blech (ca. 6-8 Stück)?

5-6 hauchdünne Blätter Filoteig
01 - Zutat Yufka-/Filoteig / Ingredient phyllo pastry

1 große oder 2 kleinere Zwiebeln
02 - Zutat rote Zwiebel / Ingredient red onion

200 – 250g magere Speck
03 - Zutat magerer Speck / Ingredient bacon

1 Becher Creme legere oder Creme fraiche – bevorzugt mit Kräutern (125g)
04 - Zutat Creme legere Kräuter / Ingredient creme legere with herbs

ca. 180g gerieben Käse (z.B. Edamer)
05 - Zutat Edamer / Ingredient edam cheese

etwas Schnittlauch zum garnieren (optional)
06 - Zutat Schnittlauch / Ingredient chives

Beginnen wir nun damit, die Zwiebel zu schälen und sie in dünne Spalten zu schneiden.
07 - Zwiebeln schneiden / Cut onion

Dann können wir schon damit beginnen, unseren Backofen auf 180 Grad vorheizen zu lassen.

Sobald wir den Filoteig ausgepackt haben, entnehmen wir eine der dünnen Teigplatten, legen sie – vorsichtig, damit nichts reißt – auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech und pinseln sie mit kalten Wasser ein. Dann folgt, leicht versetzt, die nächste Platte, die wir wieder mit Wasser bepinseln. So fahren wir fort bis wir fünf oder sechs der dünnen Teigscheiben übereinander geschichtet haben. Das ganze sollte möglichst schnell von statten gehen, damit der Teig nicht zu sehr durchweicht.
08 - Yufkateig-Blätter aufschichten und bestreichen / Stack up pastry sheets and spread with water

Anschließend bestreichen wir die Teigplatten vorsichtig mit der Creme legere bzw. Creme fraiche,
09 - Mit Creme legere bedecken / Spread with creme legere

belegen alles großzügig mit den Zwiebelspalten
10 - Mit Zwiebeln belegen / Cover with onions

und verteilen darauf noch mit die Würfelchen aus geräuchertem, mageren Speck.
11 - Mit Speck bestreuen / Add bacon

Abschließend bestreuen wir alles mit dem geriebenen Käse. Ich griff wie bereits einleitend erwähnt hier zu geriebenen, würzigen Edamer.
12 - Mit Käse bedecken / Dredge with cheese

Ist der Backofen dann vorgeheizt, schieben wir unser Blech auf der mittleren Schiene hinein und lassen alles für 15 bis 20 Minuten überbacken.
13 - Überbacken / Bake

In der Zwischenzeit können wir den Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in feine Röllchen schneiden.
14 - Schnittlauch in Röllchen schneiden / Cut chives in rolls

Hat der Käse dann den gewünschten Bräunungsgrad erreicht, entnehmen wir das Blech schließlich wieder
15 - Flammkuchen aus Filoteig / Tarte flambé with phyllo pastry - Fertig gebacken

und können unseren unmittelbar zerteilen und mit den Schnittlauchröllchen garniert servieren.
16 - Flammkuchen aus Filoteig / Tarte flambé with phyllo pastry - Serviert

Auch auf dem dünnen, knusprigen Filoteig erwies sich die Kombination aus durch die Kräuter leicht würzigen Creme fraiche, den milden roten Zwiebeln, den knackigen Speckwürfeln und dem ebenfalls angenehm würzigen Käse als wahrer Genuss. Obwohl im Rohzustand bestrichen, war der Teig – wohl aufgrund der mehrfachen Schichtung – dabei wirklich größtenteils angenehm knusprig gebacken und erwies sich als sehr gelungene Alternative zum Blätter- oder dem traditionellen dünnen Brotteig. Die Garnitur aus frischem Schnittlauch rundete das ganze schließlich geschmacklich sehr gelungen ab. Und nicht nur als warmes Hauptgericht, sondern auch kalt und als Fingerfood z.B. auf einer Party serviert eignet sich dieses Rezept wirklich vorzüglich.

17 - Flammkuchen aus Filoteig / Tarte flambé with phyllo pastry - CloseUp

Werfen wir abschließend wie üblich einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Meiner Kalkulation nach liegt der Gesamtwert des Bleches dank des mageren Specks und der leichten Creme legere bei ca. 1600kcal. Aufgeteilt auf 6 Stücke liegt ein Stück also bei etwa 267kcal. Das ist für einen Flammkuchen wie ich finde mehr als akzeptabel. Der Belag ist dabei natürlich beliebig variierbar – ich könnte mir auch gut noch etwas blanchiertes Lauch, ein paar Pilze oder vorher leicht angebratene Paprikastreifen darauf vorstellen. Der eigenen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Mal schauen was es noch so an Rezepten mit Filoteig gibt – denn dies war bestimmt nicht das letzte Mal dass ich diese Teigvariante in einem meiner Kochexperimente verwendet habe.

Guten Appetit

Cordon bleu vom Kalb mit Potato Wedges & Buttergemüse – das Rezept

Zum heutigen Sonntag wollte ich mich mal an etwas ganz feinem versuchen: Einem Cordon bleu aus Kalbsfleisch, dazu entschied ich mich für etwas Buttergemüse mit Erbsen und Möhren sowie einigen Kartoffelwedges aus dem Backofen. Kalbsfleisch ist zwar etwas teurer, aber wie auch das Original Wiener Schnitzel wird auch das Cordon bleu normalerweise mit Kalb zubereitet. Da wollte ich bei meinem selbst gemachten Cordon bleu nichts nachstehen. Und ich sollte die Entscheidung nicht bereuen, das Ergebnis meines heutigen Kochexperimentes ließ wirklich nichts zu wünschen übrig.

Was brauchen wir also für 3-4 Portionen?

Für die Wedges

6 größere Kartoffeln (ca. 900g)
01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

3 EL Sonnenblumenöl
02 - Zutat Sonnenblumenöl / Ingredient sunflower oil

1 EL Chiliöl
03 - Zutat Chiliöl / Ingredient chili oil

sowie etwas Kräutersalz, Paprikapulver und eine Prise Knoblauchgranulat zum würzen
04 - Zutat Gewürze / Ingredient spices

Für das Cordon bleu
2 Kalbsschnitzel – ca. 1,5cm dick
05 - Zutat Kalbsschnitzel / Ingredient veal schnitzel

4 Scheiben Greyerzer (Alternativ Emmentaler oder ein anderer würziger Käse)
06 - Zutat Greyerzer Käse / Ingredient cheese

2 Scheiben Kochschinken
07 - Zutat Kochschinken / Ingredient ham

1 größeres oder 2 kleine Hühnereier
08 - Zutat Hühnerei / Ingredient egg

etwas Paniermehl
09 - Zutat Paniermehl / Ingredient breadcrumbs

sowie Salz und Pfeffer zum würzen

Für das Buttergemüse

1 große Dose Erbsen und Möhren
10 - Zutat Erbsen & Möhren / Ingredient peas & carrots

1 EL Butter (ca. 15g)

1 EL Mehl

sowie Salz, Pfeffer und Fondor zum würzen

Beginnen wir damit, die Kartoffeln zu schälen
11 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und sie in Spalten zu schneiden.
12 - Kartoffeln in Spalten schneiden / Cut potatoes

Dann vermengen wir das Öl mit den Gewürzen
13 - Öl & Gewürze vermischen / Mix oil and spices

und geben es gemeinsam mit den Wedges in einen Plastikbeutel und schütteln alles gut durch damit sich alle Wedges mit dem Öl bedecken. Den gefüllten Beutel legen wir bei Seite und beginnen, den Ofen auf 190 Grad vorzuheizen.
14 - Kartoffeln in Öl einlegen / Toss wegdes in oil

Nun waschen wir das Kalbsfleisch gründlich, tupfen es trocken
15 - Kalbsfleisch waschen / Wash veal

und schneiden dann im Schmetterlingsschnitt das Fleisch auf, so dass wir es auseinander klappen können.
16 - Kalbsfleisch mit Schmetterlingsschnitt schneiden / Cut bag in veal

Anschließend klopfen wir das Fleisch mit dem Fleischhammer flach
17 - Fleisch flach klopfen / Flatten veal

und würzen es von allen Seiten mit Salz und Pfeffer.
18 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Taste with salt & pepper

Dann belegen wir das Innere der Kalbsschnitzel mit Käse
19 - Käse einlegen / Add cheese

und mit Kochschinken
20 - Kochschinken addieren / Add ham

und klappen sie dann zusammen. Ggf. kann man sie noch mit einer Rouladennadel oder Zahnstocher sichern. Da es sich um recht große Stücke handelte entschied ich mich hier, sie noch einmal in der Mitte zu halbieren.
21 - Zusammenklappen / Close

Inzwischen müsste auch der Ofen vorgeheizt sein, so dass wir die Wedges auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausbreiten
22 - Kartoffeln auf Backblech geben / Put potatoes on baking tray

und dieses auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben.
23 - Im Ofen backen / Bake

Dann verquirlen wir das Ei in einem tiefen Teller, geben etwas Paniermehl auf einen weiteren flachen Teller und wälzen die Kalbsschnitzel zuerst um Ei und dann im Paniermehl.
24 - In Ei und Paniermehl wälzen / Roll in egg and breadcrumbs

Außerdem lassen wir die Erbsen und Möhren abtropfen und fangen dabei die Flüssigkeit auf. Dabei können wir etwas größere Möhren auch gleich mit dem Messer halbieren.
25 - Gemüse abtropfen lassen / Drain vegetables

Während wir in einer Pfanne etwas Öl erhitzen
26 - Öl erhitzen / Heat up oil

lassen wir die Butter in einem Topf schmelzen,
27 - Butter schmelzen / Melt butter

verrühren den Esslöffel Mehl mit einem Schneebesen klumpenfrei mit der Butter
28 - Mehl einrühren / Stir in flour

und geben dann das Gemüse hinzu, das wir mit etwas von der Brühe aufgießen.
29 - Gemüse hinzugeben / Add vegetables

Dann kochen lassen wir es vor sich hin köcheln und würzen das Gemüse dabei mit Salz, Pfeffer und Fondor.
30 - Mit Pfeffer, Salz & Fondor abschmecken / Taste with pepper, salt & fondor

Während das Gemüse kocht, braten wir die Kalbsschnitzel von beiden Seiten scharf an.
31 - Kalbsschnitzel scharf anbraten / Sear veal schnitzel

Sobald die Wedges fertig sind, würzen wir sie etwas mit Salz und können das Gericht schließlich servieren und genießen.
32 - Cordon bleu vom Kalb mit Kartoffelwedges & Buttergemüse / Veal cordon bleu with potato wedges & butter vegetables - Fertiges Gericht

Die Kalbsschnitzel mit ihrer Füllung aus würzigem Greyerzer Käse und Kochschninken und der knusprigen Panade waren alleine schon sehr gelungen. Gemeinsam mit den pikant gewürzten, gebackenen Potato Wedges als Sättigungsbeilage und den Erbsen und Möhren in ihrer sämigen Sauce ergab sich ein sehr gelungenes und sättigendes Mittagsgericht.

33 - Cordon bleu vom Kalb mit Kartoffelwedges & Buttergemüse / Veal cordon bleu with potato wedges & butter vegetables - Seitenansicht

Hier hat sich die etwas größere Investition in Kalbsfleisch auf jeden Fall gelohnt. Aber auch die Auswahl des richtigen Käses ist von einiger Bedeutung und da war ich froh mit an der Käsetheke zu einem besonders würzigen Greyerzer gegriffen zu haben. Insgesamt ein sehr schmackhaftes und gar nicht mal so kompliziert zuzubereitendes Gericht, das aus meiner Sicht alle Anforderungen an ein leckeres Sonntagsmenu erfüllte.

Guten Appetit

Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise – das Rezept

Auch wenn die Sauce Hollandaise (Holländische Sauce) eigentlich zu den Grundsaucen der französischen Küche gehört, kennt man sie hier in Deutschland doch vor allem zu Spargel und eventuell noch zu Fischgerichten. Auf den Gedanken sie gemeinsam mit Gyros in einem Nudelauflauf zu verwenden war ich bisher nicht gekommen. Daher war ich auch etwas skeptisch, als ich auf dieses Rezept hier stieß, aber meine Neugier und der Drang immer mal etwas neues auszuprobieren bewegte mich schließlich dazu, das Ganze mal auszuprobieren. Und ich war von dem Ergebnis wirklich begeistert, auch wenn es sich hierbei um kein sonderlich leichtes Gericht handelt. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, zumal die Zubereitung erfreulich einfach und schnell zu bewerkstelligen ist. Daher möchte ich natürlich nicht versäumen, das Ganze hier einmal in üblicher Form vorzustellen.

Was braucht man also für 3-4 Portionen?

410g fertig mariniertes Gyros vom Schwein
01 - Zutat Gyrosfleisch / Ingredient gyros meat

250g Fusilli (Spiralnudeln) - ich wählte dieses Mal eine Vollkorn-Sorte
02 - Zutat Fusilli / Ingredient fusilli

2 größere Zwiebeln
03 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

1 Zehe Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Dose feine Erbsen (400g – 280g Abtropfgewicht)
05 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

1 Päckchen Sauce Hollandaise (250g) (wer mag kann sie aber gerne auch selbst machen)
06 - Zutat Sauce Hollandaise / Ingredient hollandaise sauce

100 – 120g geriebenen Emmentaler
07 - Zutat Emmentaler / Ingredient emmentaler cheese

1-2 EL Olivenöl
08 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

Fangen wir damit an, einen Topf mit Wasser aufzusetzen und ihn zum kochen zu bringen.
08 - Wasser aufsetzen / Heat up water

Während das Wasser aufheizt, wenden wir uns den Zwiebeln zu und schälen sie, um sie dann in Spalten zu schneiden.
09 - Zwiebeln in Spalten schneiden / Cut onions in slices

Außerdem schälen und zerkleinern wir die Knoblauchzehe.
10 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Sobald das Wasser kocht, salzen wir es etwas
11 - Wasser salzen / Add salt to water

und kochen darin dann unsere Nudeln gemäß Packungsbeschreibung bissfest.
12 - Nudeln kochen / Cook noodles

Parallel erhitzen wir ein bis zwei Esslöffel Olivenöl in einer größeren Pfanne,
13 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

dünsten die zerkleinerte Knoblauchzehe darin an
14 - Knoblauch andünsten / Braise garlic

und geben dann das Gyrosfleisch hinzu, das wir scharf von allen Seiten abraten.
15 - Gyrosfleisch scharf anbraten / Sear gyros

Ist das Fleisch gut durchgebraten, reduzieren wir die Hitze wieder etwas und geben die Zwiebelspalten hinzu,
16 - Zwiebeln hinzufügen / Add onions

die wir für einige Minuten mit anbraten bis sie weich und glasig geworden sind. Anschließend nehmen wir die Pfanne vom Herd.
18 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

Inzwischen müssten auch unsere Nudeln gut sein, so dass wir sie in ein Sieb abgießen und dort abtropfen lassen können.
17 - Nudeln abgießen / Drain noodles

Außerdem ist jetzt auch ein guter Zeitpunkt, die Erbsen abtropfen zu lassen.
19 - Erbsen abtropfen lassen / Drain peas

Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, den Backofen auf 210 Grad vorzuheizen.

In eine passende Auflaufform, die wir übrigens nicht auszufetten brauchen, füllen wir nun die Nudeln ein. Ich nutzte die Gelegenheit, endlich mal meine kürzlich ererbte Jenaer Glasform zu testen.
20 - Fusilli in Auflaufform geben / Put fusilli to casserole

Die Nudeln bestreuen wir mit etwas Käse
21 - Mit etwas Käse bestreuen / Dredge with some cheese

und verteilen dann gleichmäßig die Erbsen darauf.
22 - Mit Erbsen bedecken / Cover with peas

Es folgen nun Fleisch und Zwiebeln
23 - Gyrosfleisch einlegen / Add gyros

die wir großzügig mit geriebenem Emmentaler bestreuen
24 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

und schließlich gleichmäßig mit der Sauce Hollandaise übergießen.
25 - Sauce Hollandaise auftragen / Drain sauce hollandaise

Abschließend können wir noch etwas mehr Käse aufstreuen.
26 - Mehr Käse aufstreuen / Add some more cheese

Der Platz in der Jenaer Glasform war recht knapp gewesen, aber letztlich hatte dann glücklicherweise doch alles hineingepasst.
27 - Seitenansicht / Side view

Der Backofen müsste inzwischen die gewünschte Betriebstemperatur erreicht haben, so dass wir die Auflaufform auf der mittleren Scheine hinein geben und dort 20 bis 25 Minuten überbacken können. Die oberste Schicht sollte dabei stellenweise eine leichte Bräune erreichen.
28 - Überbacken / Bake

Ist der gewünschte Bräunungsgrad erreicht, können wir Auflaufform wieder entnehmen und den Ofen ausschalten.
29 - Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise  - Fertig-gebacken / Gyros pasta bake with sauce hollandaise - Finished baking

Wie man sehen kann, hat sich während das Backprozesses die Sauce Hollandaise schön zwischen den anderen Zutaten verteilt. Außerdem war etwas von der Marinade des Gyros ebenfalls nach unten gelaufen und hatte die Nudeln etwas mit gewürzt.
30 - Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise  - Fertig gebacken - Seitenansicht / Gyros pasta bake with sauce hollandaise - Finished baking - Side view

Nun brauchen wir das Gericht nur noch servieren und genießen.
31 - Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise / Gyros pasta bake with sauce hollandaise - Serviert

Und ich muss zugeben, dass ich von dem Ergebnis wirklich begeistert war. Entgegen meiner Befürchtung harmonierten die Sauce Hollandaise und das marinierte Gyros geschmacklich wunderbar miteinander und gaben dem Gericht genügend Würze und Aroma, dass man auf jegliche andere Würz-Zutaten gänzlich verzichten konnte. Die Erbsen als Gemüsekomponente, die im ursprünglichen Rezept übrigens nicht enthalten gewesen waren, sondern die ich auf einiges Gutdünken addiert hatte, rundeten die Mahlzeit schließlich sehr gelungen ab. Hier wären aber auch andere Gemüsesorten wie vorgekochter Spinat oder vielleicht Erbsen und Möhren denkbar.

32 - Gyros-Nudelauflauf mit Sauce Hollandaise / Gyros pasta bake with sauce hollandaise - CloseUp

Werfen wir abschließend wie gewohnt einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Ich komme in meiner Kalkulation auf 2600kcal für die gesamte Zubereitung, bei vier Portionen wären das 650kcal pro Portion, bei drei (zugegebenermaßen recht großen) Portionen sogar 867kcal. Aber ich hatte ja einleitend schon erwähnt, dass es sich hier um kein sonderlich leichtes Gericht handelt. Hier kann man aber durch den Einsatz einer leichten Sauce Hollandaise und Putengyros nach meiner Berechnung auf das gesamte Gericht gesehen gut 500kcal einsparen. Aber darum ging es mir heute nicht, einmal in der Woche kann man auch mal über die Stränge schlagen. Mir jedenfalls hat die Zubereitung so wie sie war wunderbar geschmeckt und ich kann das Gericht trotz der recht hohen Nährwerte vorbehaltlos weiter empfehlen.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Rosenkohl-Quiche mit karamellisierten roten Sherry-Zwiebeln – das Rezept

Bei meiner ewig währenden Suche nach neuen interessanten Rezepten stieß ich vor kurzem auf diesen Rosenkohl-Quiche, der sich vor allem dadurch abhob dass er mit karamellisierten roten Zwiebeln in eingekochtem Sherry zubereitet wurde. Das klang überaus lecker, zumal ich schon länger nichts mehr mit Rosenkohl zubereitet hatte – daher machte ich mich heute nun daran, das Rezept einmal auszuprobieren. Anstatt wie üblich bei meinen Quiches fertigen Blätterteig zu verwenden, entschied ich mich dieses Mal für einen Mürbeteig. Leider stehe ich mit Teigen ja manchmal etwas auf Kriegsfuß, aber heute gelang dieser mir wirklich wunderbar. Insgesamt kam so ein sehr leckeres Gericht heraus, welches ich nun in gewohnter Weise hier einmal kurz vorstellen möchte.

Was brauchen wir also für einen Quiche (ca. 4-5 Portionen)?

Für den Teig

150g Weizenmehl (Typ 405)
01 - Zutat Mehl / Ingredient flour

75g kalte Butter
02 - Zutat Butter / Ingredient butter

1 Hühnerei
03 - Zutat Hühnerei / Ingredient egg

1 TL Salz
04 - Zutat Salz / Ingredient salt

Für die Füllung

700g Rosenkohl (ich entschied mich für TK-Ware)
05 - Zutat Rosenkohl / Ingredient brussels sprouts

5 kleine rote Zwiebeln
07 - Zutat rote Zwiebeln / Ingredient red onions

1 TL Zucker
08 - Zutat Zucker / Ingredient sugar

10 EL trockener Sherry
09 - Zutat trockener Sherry / Ingredient dry sherry

150g magerer geräucherter Speck (optional – lässt man ihn weg hat man ein vegetarisches Gericht)
10 - Zutat Speck / Ingredient bacon

1-2 EL Olivenöl
11 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie Salz und Pfeffer zum würzen

Für den Guß

4 Hühnereier
06 - Zutat Hühnerei / Ingredient eggs

125ml Sahne
11 - Zutat Sahne / Ingredient cream

125g Creme fraiche mit Kräutern
12 - Zutat Creme fraiche / Ingredient creme fraiche

sowie Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

Beginnen wir nun damit, erst einmal den Teig zuzubereiten. Dazu geben wir Mehl, Butter, Salz und Ei in eine Schüssel
13 - Zutaten in Schüssel geben / Put ingredients to bowl

und verkneten alles zu einem homogenen Teig. Das braucht etwas Geduld beim Kneten, denn zu Beginn krümeln Butter und Mehl eher als dass sie einen wirklichen Teig bilden. Erst nach einigem Kneten, wenn die Butter sich komplett mit dem Mehl vereint hat, erhält man etwas, das man wirklich als Teig bezeichnen kann.
14 - Zu Teig verarbeiten / Make dough

Den so entstandenen Teig wickeln wir nun in etwas Frischhaltefolie und legen ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.
15 - Teig in Folie einwickeln und kühl stellen / Put dough in foil and into the fridge

Dann beginnen wir einen Topf Wasser zum kochen zu bringen
16 - Wasser erhitzen / Heat up water

und nutzen die Zeit bis das Wasser heiß ist dazu, unsere roten Zwiebeln zu schälen und in Spalten zu schneiden – also die Zwiebel so lange immer wieder zu halbieren bis wir schmale Streifen erhalten.
17 - Zwiebeln in Spalten schneiden / Cut onions in slices

Kocht das Wasser dann, salzen wir es mit zwei Teelöffeln Salz
18 - Wasser salzen / Add salt to water

und geben dann den Rosenkohl hinein, um ihn über ca 10 Minuten bissfest zu blanchieren.
19 - Rosenkohl blanchieren / Parboil sprouts

Anschließend gießen wir ihn in ein Sieb ab und lassen ihn abtropfen.
20 - Rosenkohl abgießen / Drain brussels sprouts

In einer Pfanne erhitzen wir nun zwei Esslöffel Olivenöl
21 - Öl erhitzen / Heat up oil

und dünsten unsere in Spalten geschnittenen roten Zwiebeln darin an
22 - Zwiebeln andünsten / Roast onions gently

wobei wir den Teelöffel Zucker einstreuen und die Zwiebel langsam daran karamellisieren lassen.
23 - Zucker karamellisieren lassen / Caramelize sugar

Dann beginnen wir, nach und nach die zehn Esslöffel Sherry zu den Zwiebeln zu geben und ihn dabei immer wieder komplett einkochen zu lassen – das gibt ihnen einen unvergleichlich schmackhafte Note und macht sie angenehm zart.
24 - Sherry einkochen lassen / Reduce sherry

Abschließend würzen wir dann noch alles mit etwas Salz und Pfeffer.
25 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

Nachdem wir die Zwiebeln dann entnommen haben, geben wir – eventuell mit etwas zusätzlichem Olivenöl – den Speck in die Pfanne und braten ihn rundherum an. Ist er gut durchgebraten, entnehmen wir ihn und legen ihn bei Seite.
26 - Speck auslassen / Fry bacon

Nun wenden wir uns dem Guss zu. Dazu geben wir die vier Eier zu der Sahne,
30 - Eier hinzufügen / Add eggs

geben die Creme fraiche hinzu
31 - Creme fraiche addieren / Add creme fraiche

und verrühren alles sehr gründlich
32 - Gut verrühren / Mix well

wobei wir es kräftig mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen.
33 - Würzen / Taste

Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, unseren Backofen auf 200 Grad vorzuheizen.

Als nächstes können wir dann den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ihn auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Am Anfang erwies es sich dabei als etwas brüchig, aber auch hier half etwas Beharrlichkeit, ihn schließlich in die gewünschte Form zu bringen.
27 - Teig ausrollen / Roll out dough

Nachdem wir dann unsere Quiche-Form ausgefettet und mit etwas Mehl ausgestreut haben
28 - Form ausfetten & mit Mehl bestäuben / Grease casserole & dredge with flour

passen wir den Mürbeteig ein und entfernen die Ränder mit einem scharfen Messer.
29 - Teig einpassen / Adjust dough

Darauf verteilen wir dann den angebratenen Speck gleichmäßig
34 - Speck verteilen / Spread bacon

und geben dann zwei Drittel der karamellisierten Sherry-Zwiebeln darauf
35 - Zwiebeln einlegen / Add onions

die wir dann mit dem blanchierten Rosenkohl bedecken
36 - Rosenkohl verteilen / Add brussels sprouts

und die restlichen Zwiebeln darauf verteilen
37 - Rest Zwiebeln hinzufügen / Add remaining onions

um alles abschließend mit unserem Guss aus Sahne, Creme fraiche und Eiern gleichmäßig zu übergießen.
38 - Guß aufgießen / Drain filling

Die Menge reichte, zumindest bei meiner Quiche-Form, ganz genau, um die Zwischenräume perfekt aufzufüllen. Jetzt sollten wir nun beim tragen zum Backofen natürlich vorsichtig sein damit nichts überschwappt. ;-)
39 - Fertig zum backen / Ready to bake

Ist der Ofen dann vorgeheizt, schieben wir unseren Quiche auch der mittleren Schiene hinein und lassen ihn für mindestens 40 Minuten backen.
40 - Backen / Bake

Danach entnehmen wir ihn und lassen ihn für weitere fünf Minuten ruhen, damit sich die durch die Hitze des Backens leicht aufgeblähte Füllung etwas setzen kann – das erleichtert das zerteilen etwas.
41 - Rosenkohl-Quiche mit karamellisierten roten Sherry-Zwiebeln / Brussels sprouts quiche with caramelized red onions - Fertig gebacken

Danach können wir ihn aber sofort servieren und genießen.
42 - Rosenkohl-Quiche mit karamellisierten roten Sherry-Zwiebeln / Brussels sprouts quiche with caramelized red onions - Serviert

Neben dem angenehm bissfesten Rosenkohl, den übrigens zu einem meiner Lieblingsgemüse zählt, waren eindeutig die karamellisierten und in Sherry gebratenen roten Zwiebeln eines der Highlights des Gerichtes. Sie waren unglaublich zart und aromatisch geworden und harmonisierten mit ihrem Geschmack wunderbar mit dem leicht herben Rosenkohl. Dazu noch der angebratene Speck und die angenehm würzige Füllung aus Ei, Sahne und Creme fraiche mit Kräutern ergab sich ein wahrer Genuss. Der dünne Mürbeteig tat sein übriges und rundete das Gericht sozusagen ab – obwohl ich mir einen solchen Quiche durchaus auch mit Blätterteig vorstellen könnte. Eventuell mische ich aber das nächste Mal Rosenkohl, Zwiebeln und Speck, anstatt sie zu schichten.

43 - Rosenkohl-Quiche mit karamellisierten roten Sherry-Zwiebeln / Brussels sprouts quiche with caramelized red onions - CloseUp

Werfen wir wie üblich abschließend einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Meiner Kalkulation nach liegt der Inhalt der Quiche-Form bei ca. 2800kcal. Das entspricht bei vier Portionen 700kcal pro Portion, bei fünf Portionen immer noch 560kcal. Für ein Hauptgericht gerade noch akzeptabel, aber leicht verbesserungswürdig. Dabei nimmt alleine der Mürbeteig mit seinen 75g Butter 1130kcal ein – hier hätte Blätterteig mit knapp 900kcal schon mal etwa 230kcal eingespart. Rosenkohl und Zwiebeln sind auf die Gesamtmasse gesehen zu vernachlässigen, allerdings könnte man auch den Speck mit seinen 250kcal hier noch weglassen, zumal er geschmacklich keine so große Rolle spielt wie ich fand. Und durch das Ersetzen von Creme fraiche durch Creme legere könnte man noch einmal 140kcal reduzieren. Mit diesen Maßnahmen (Blätterteig, kein Speck und Creme legre) kämen wir auf 2180kcal, das wären bei 4 Portionen 545kcal und bei fünf Portionen sogar nur 436kcal. Das aber als kleines Gedankenspiel nur am Rande erwähnt, da ich nicht garantieren kann dass das Ergebnis geschmacklich dem hier gezeigten Rezept noch entspricht.
Also hoffe ich auch heute, mit meinem kleinen Kochexperiment dem einen oder anderen Hobbykoch eine kleine Anregung gegeben zu haben und wünsche wie immer:

Guten Appetit

Maronen-Steinpilz-Risotto – das Rezept

Dieses Wochenende habe ich es irgendwie mit Reis, denn nach dem Djuvec-Reis mit Hähnchenbrust, Paprika & Zucchini von gestern entschloss ich mich heute dazu, mal ein Risotto mit Maronen, also Esskastanien, und Steinpilzen zuzubereiten. Da ich ja ein großer Fan von Maronen bin, bin ich auch immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten sie zu verarbeiten und die Idee sie gemeinsam mit Steinpilzen in einem Risotto zu verarbeiten kam mir da gerade recht.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

250g Risotto-Reis
01 - Zutat Risottoreis / Ingredient rice

200g Maronen (vorgekocht und vakuumverpackt)
02 - Zutat Maronen / Ingredient sweet chestnuts

1 mittelgroße Zwiebel
03 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

15g getrocknete Steinpilze
05 - Zutat getrocknete Steinpilze / Ingredient dried porcini

50g Parmesan
06- Zutat Parmesan / Ingredient parmesan

150ml trockener Weißwein
07 - Zutat trockener Weißwein / Ingredient dry white wine

3/4 Bund Petersilie
08 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

400ml Gemüsefond
09 - Zutat Gemüsefond / Ingredient vegetabel stock

250ml Hühnerbrühe
10 - Zutat Hühnerbrühe / Ingredient chicken stock

2 EL Olivenöl
05 - Zutat Olivenöl

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir damit, die Steinpilze in etwas lauwarmen Wasser einzuweichen.
11-Steinpilze einweichen / Soak porcini

Außerdem schälen und zerkleinern wir die Zwiebel, wahlweise mit dem Messer oder einer Küchenmaschine (Blitzhacker),
12 - Zwiebel zerkleinern / Dice onion

schälen und hacken die Knoblauchzehen
13 - Knoblauch schneiden / Mince garlic

und zerkleinern die Maronen.
14 - Maronen zerkleinern / Cut sweet chestnuts

Nun erwärmen wir den Gemüsefond und halten ihn warm,
15 - Gemüsefond warm stellen / Heat up vegetable stock and keep it warm

anschließend erhitzen wir in einem Topf oder einer Pfanne etwas Olivenöl
16 - Öl erhitzen / Heat up oil

und dünsten Zwiebel und Knoblauch darin etwas an.
17 - Zwiebeln & Knoblauch anschwitzen / Braise onion & garlic lightly

Dann geben wir den Reis in die Pfanne
18 - Reis hinzufügen / Add rice

und dünsten ihn darin so lange an bis er glasig wird
19 - Reis glasig andünsten / Braise rice

um ihn dann mit dem Weißwein aufzugießen
20 - Weißwein aufgießen / Drain white wine

und diesen komplett einkochen lassen.
21 - Weißwein einkochen lassen / Reduce white wine

Es folgt eine kräftiger Schluck des warm gehaltenen Gemüsefonds, den wir ebenfalls komplett einkochen lassen.
22 - Etwas Gemüsefond hinzugießen / Add some vegetable stock

Nun geben wir die eingeweichten Steinpilze samt des Einweichwassers hinzu
23 - Steinpilze samt Einweichwasser addieren / Add porcini and water

und addieren anschließend die zerkleinerten Maronen.
24 - Maronen addieren / Add chestnuts

Außerdem würzen wir alles kräftig mit Salz und Pfeffer und lassen alles dann für ca. 20 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln.
25 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, die Petersilie zu waschen, trocken zu schütteln,
26 - Petersilie waschen / Wash parsley

die Blättchen von den Stielen abzuzupfen
27 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

und mit einem Messer gründlich zu zerkleinern.
28 - Petersilie zerkleinern / Mince parsley

Zwischendurch sollten wir natürlich nicht vergessen, immer mal wieder das Risotto umzurühren und etwas von dem Gemüsefond nachzugießen.
29 - Gemüsefond nachgießen / Add more vegetable stock

Außerdem dürfen wir natürlich nicht vergessen, auch noch den Parmesan zu reiben.
30 - Parmesan reiben / Grind parmesan

Ist der Gemüsefond aufgebraucht, beginnen wir die Hühnerbrühe zum Reis zu gießen bis der Reis schließlich gar ist.
31 - Hühnerbrühe hinzufügen / Drain chicken stock

Sobald der Reis die gewünschte Bissfestigkeit erreicht hat, stellen wir die Platte aus und nutzen die Resthitze, das Parmesan unterzuheben und schmelzen zu lassen
32 - Parmesan unterheben / Fold in parmesan

sowie die Petersilie einzurühren.
33 - Petersilie hinzufügen / Add parsley

Anschließend probieren wir unsere Kreation und schmecken es ggf. noch einmal mit Salz und Pfeffer ab.
34 - Probieren / Try

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
35 - Maronen-Steinpilz-Risotto / Chestnut porcini risotto - Serviert

Während die Maronen, die durch das Garen angenehm weich geworden waren, dem Gericht eine leicht nussige Note gaben, sorgten die Steinpilze für ein angenehmes Aroma und der Parmesan gab ihm eine würzige Note. Die Befürchtung dass alles etwas zu lasch werden würde, erwies sich dabei glücklicherweise als vollkommen unbegründet. Viel mehr war ich von dem angenehm würzigen Geschmack positiv überrascht. Auch ohne Fleisch ein wirklich schmackhaftes und sättigendes Gericht.

36 - Maronen-Steinpilz-Risotto / Chestnut porcini risotto - CloseUp

Und auch was die Nährwerte angeht konnte sich das Gericht überaus sehen lassen. Meiner Berechnung nach liegt die gesamte Zubereitung bei 1600kcal, aufgeteilt auf drei Portionen erreichen wir also 533kcal pro Portion. Für ein Hauptgericht ein angenehm niedriger Wert wie ich finde. Den größten Teil nimmt dabei natürlich der Reis ein, aber auch die Maronen sollte man nicht außer acht lassen. Zwar haben Edelkastanien wenig Fett, aber sie beinhalten doch relativ viele Kohlehydrate, Stärke und Saccharose, sprich Zucker. Dass das Gericht dennoch einigermaßen leicht geraten ist, kann ich dabei natürlich nur begrüßen. ;-)

Guten Appetit