Kichererbsen-Lauch-Eintopf – das Rezept

Gestern war mir mal wieder nach kochen. Meine Wahl dabei fiel auf ein Rezept eines Kichererbsen-Lauch-Eintopfes, der im Original zwar vegetarisch gekocht wurde, das ich aber etwas mit Fleisch aufpeppte. Aber genug der langen Vorrede, kommen wir zu den heutigen Zutaten.
Wir benötigen:
250g gemischtes Gehacktes
01 - Zutat Gehacktes gemischt

1 mittelgroße Stange Lauch
02 - Zutat Lauchstange

2 Tomaten
03-Tomaten

1 kleine Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel

2 Zehen Knoblauch
05 - Zutat Knoblauch

1 Dose Kichererbsen (ca. 400ml)
06 - Zutat Kichererbsen

1 Becher Naturjoghurt (ca. 150ml)
07 - Zutat Joghurt

einen halben Würfel Gemüsebrühe
07 - Gemüsebrühe

Tomatenmark (ca. eine kleine Dose)
08 - Zutat Tomatenmark

Optional etwas Harissa-Paste
09 - Zutat Harissa

und zum würzen schließlich etwas Kreuzkümmel, Cayennepfeffer, schwarzer Pfeffer, Salz und Garam Masala
11 - Zutat Cayennepfeffer 12 - Zutat Pfeffer 13 - Zutat Tafelsalz 14 - Zutat Garam Masala

Außerdem benötigen wir etwas Olivenöl und optional etwas Sambal Olek.

Zuerst bereiten wir die Zutaten für die Verarbeitung vor. Ich reinigte das Lauch und zerschnitt es es in kleine Ringe.
15 - Lauch waschen & schneiden

Anschließend würzte ich das Halb und Halb Gehacktes mit Pfeffer, Salz und etwas Sambal Olek
16 - Gehacktes würzen

Es folgen die Tomaten, die ich oben kreuzförmig einschnitt, sie mit heißem Wasser übergoß und schälte
17 - Tomaten schälen

um sie dann zu entkernen und in kleine Würfel zu schneiden.
18 - Tomaten würfeln

Abschließend würfelte ich noch die Zwiebel
19 - Zwiebeln schneiden

und schnitt die beiden Knoblauchzehen in dünne Scheibchen.
20 - Knoblauch in scheiben

Nachdem alles vorbereitetw war, erhitze ich das Olivenöl in einer Pfanne und briet dort das Hackfleisch etwas an.
21 - Gehacktes anbraten

Zu einem recht frühen Zeitpunkt gab ich auch die Zwiebeln und das Knoblauch hinzu und dünstete es mit dem Fleisch etwas an.
22 - Zwiebeln & Knoblauch dazu

Während Fleisch, Zwiebeln und Gewürze in der Pfanne bruzzeln, vermischte ich etwas warmes Wasser, die Gemüsebrühe-Würfel sowie dem Tomatenmark.
23 - Gemüsebrühe & Tomatenmark

Aber bevor dies zum Einsatz kam, gab ich aber erst einmal das Lauch in die Pfanne und dünstete es mit den anderen Zutaten etwa drei Minuten an.
24 - Lauch hinzufügen

Ist das Lauch angedünstet, können wir schließlich auch die Brühe mit dem Tomatenmark untermischen und gut vermengen.
25 - Brühe in Pfanne

Während die Kichererbsen nun abtropfen,
26 - Kichererbsen abtropfen

würzen wir die Pfanne mit Cayennepfeffer, Kreuzkümmel und einem Teelöffel Garam Masala.
27 - Würzen

Dann geben wir die Kichererbsen und die Tomatenwürfel mit in die Pfanne
28 - Kichererbsen & Tomaten

und lassen alles wieder einige Minuten, am besten bei geschlossenem Deckel, köcheln.
29 - Köcheln

Dabei würzen wir es nach Geschmack mit etwas Harissa und schmecken es noch mit Pfeffer und Salz ab.
30 - Würzen mit Harissa

Zum Schluß stellen wir die Kochplatte aus und löschen die Pfanne mit dem Joghurt ab, den wir gut untermischen.
31 - Ablöschen mit Joghurt

Damit ist das Gericht fertig. Dazu passen sowohl Reis oder Fladenbrot als auch Couscous. Ich habe es jedoch ohne Beilagen verzehrt.
32 - Gericht final

Das ganze hatte durch die Verwendung sowohl von Sambal Olek als auch Harissa eine angenehme Schärfe, ohne dabei aufdringlich oder übermässig scharf zu sein. In der Summe erwies sich die Kreation als sehr schmackhaft und pikant. Einzig die Vermengung der Gemüsebrühe und Tomatenmark in Wasser hat das ganze etwas wässriger als beabsichtigt gemacht. Anders hätte sich meiner Meinung nach die Gemüsebrühe auch nicht aufgelöst. Ich hatte damit gerechnet dass das Wasser etwas mehr verdampft, aber das erwies sich als Irrtum. Hätte ich eine Sättigungsbeilage dazu gehabt, hätte diese die zusätzliche Flüssigkeit davon aufgesogen werden können. Merke ich mir fürs nächste mal.

Keema Matar – Hackfleischpfanne mit Ingwer & Erbsen – das Rezept

Heute kochen wir mal wieder selbst. Nachdem ich meine inzwischen stark angewachsene Rezeptsammlung konsultiert hatte, entschied ich mich dazu, ein Keema Matar anzufertigen, eine Hackfleischpfanne mit Erbsen und Ingwer. Was brauchen wir dazu?

Etwas frischen Ingwer (ca. 25g pro Portion)
01 - Zutat frischer Ingwer

Einige ganze Nelken (2-3 pro Portion)
06 - Zutat Nelken

Ein Lorbeerblatt
07 - Zutat Lorbeerblatt

Zum würzen Koriander (1 TL/Portion), Kurkuma (0,5 TL/Portion), Salz (1 TL/Portion) und Garam Masala (0,5 TL/Portion)
02 - Zutat Koriander 03 - Zutat Kurkuma 04 - Zutat Salz 05 - Zutat Garam Masala

Hackfleisch halb & halb (ca. 250g pro Portion)
11 - Zutat Gehacktes halb & halb

Knoblauch (1-2 Zehen pro Portion – je nach Geschmack)
08 - Zutat Knoblauch

Zwiebeln (eine mittlere pro Portion)
09 - Zutat Zwiebel

Etwas Tomatenmark (ca. 100g pro Portion)
10 - Zutat Tomatenmark

TK-Erbsen (ca. 100-150g pro Portion)
12 - Zutat TK-Erbsen

und schließlich etwas Butterschmalz zum braten
13 - Zutat Butterschmalz

Kommen wir nun zur Zubereitung:
Zuerst schneiden wir die Zwiebel klein,
13 - Zwiebeln schneiden

pressen das Knoblauch,
14 - Knoblauch pressen

und hacken den Ingwer klein.
15 - Ingwer hacken

Dann lassen wir etwas Butterschmalz in der Pfanne zergehen und braten die Nelken und das Lorbeerblatt darin für etwa eine halbe Minute an.
14 - Nelken & Lorbeerblatt anbraten

Anschließend dünsten wir die Zwiebeln und das Knoblauch für etwa 3 Minuten glasig an
15 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten

und geben schließlich das Hackfleisch hinzu, das wir krümelig anbraten.
16 - Gehacktes krümelig anbraten

Nun würzen wir das ganze mit Salz, Kurkuma und Koriander
17 - Salzen 18 - mit Kurkuma würzen
19 - mit Koriander würzen

und geben das Tomatenmark und die Erbsen in die Pfanne.
20 - Tomatenmark hinzugeben 21 - Erbsen dazu geben

Für ca. 10 Minuten lassen wir das ganze dann auf mittlere Stufe köcheln und rühren es ab und zu um.
22 - Kochen lassen

Inzwischen können wir schon einmal etwas Reis dazu aufsetzen – alternativ kann man aber auch Chutney oder Naan-Brot dazu servieren.
25 - Curryreis

Ca. fünf Minuten vor Garende geben wir dann noch den Ingwer und etwa einen halben bis dreiviertel Teelöffel Garam Masala dazu, was wir beides gut unterrühren.
23 - Ingwer zufügen 24 - mit Garam Masala wüzen

Damit ist unser Hackfleischpfannen-Gericht fertig.
26 - Gericht final

Ich fand es recht lecker und angenehm würzig, ohne dass es aber sonderlich scharf war. Letztlich fand ich die Hackfleischmasse etwas trockener als ich es mir gewünscht hatte. Evtl. hätte man anstatt des Tomatenmarks auch gewürfelte Tomaten hinzugeben können, um es etwas “saftiger” zu machen. War kein wirklicher Erfolg, ich muss das bei Gelegenheit mal in verbesserter Form wieder probieren. Aber aus weniger gelungenen Gerichten kann man ja nur lernen…

Meine Wertung: 1,0 MG

Gemüsecouscous mit Bratwurstklößchen – das Rezept

Heute kochen wir einmal etwas mit nordafrikanischen Touch: Gemüsecouscous mit Bratwurstklösschen.
Was brauchen wir dazu ?

Eine rote Paprika
01 - Zutat rote Paprika

Eine kleine Zuchini
02 - Zutat Zuchini

Zwei grobe Bratwürste (die hier in Thüringen gar nicht mal so einfach zu kriegen sind)
03 -  Zutat grobe Bratwürste

Eine Kaffeetasse Couscous
04 - Zutat Couscous

Eine Zehe Knoblauch
05 - Zutat Zehe  Knoblauch

Eine kleine Zwiebel
10 - Zutat kleine Zwiebel

1 – 1,5 Esslöffel Tomatenmark
06 - Zutat Tomatenmark

Paprikapulver, Pfeffer, Salz und Organo
07 - Gewürze
Einen Esslöffel Butter
08 - Zutat Butter

Einen Würfel klare Gemüsebrühe
09 - Zutat Gemüsebrühe

und optional etwas Harissa (wenn man es scharf mag)
11 - Zutat Harissa (optional)

Kommen wir nun zur Zubereitung:
Zuerst zerschneiden wir Paprika, Zuchini und die Zwiebel in kleine Würfel.
12 - Gemüse zerkleinern

Dann reiben wir das Knoblauch in Salz. Habe ich um ehrlich zu sein noch nie vorher gemacht, aber ich denke das die hier gezeigte Vorgehensweise die richtige ist: Man zerschneidet die Zehe in kleine Stücke, gibt etwas Salz hinzu und zerreibt das ganze mit einer großen Messerklinge zu einer Paste.
12 - Knoblauch in Salz reiben
Nun geben wir etwas Öl in einen Topf
13 - Öl in Topf geben
und dünsten die Zwiebeln darin an.
14 - Zwiebeln andünsten

Anschließend geben wir die Knoblauchpaste und das Tomatenmark in den Topf und lassen es etwas mitdünsten.
15 -  Knoblauch & Tomatenmark hinzugeben

Es folgen nun die Paprika- und Zuchiniwürfel.
16 - Paprika & Zuchini einfügen

Das ganze löschen wir nun mit ca. 250ml Wasser ab
17 - mit Wasser ablöschen

und geben den Würfel mit Gemüsebrühe hinzu.
18 - Gemüsebrühe hinzugeben

Als nächstes befreien wir die Bratwürste von ihrer Pelle
19 - Bratwurst von Pelle befreien

und formen aus der Füllung kleine Klößchen, die wir in den Topf geben.
20 - Bratwurstklösschen formen
Anschließend würzen wir die Masse mit Salz, Pfeffer, Oregano und Paprikapulver.
21 - Salzen 22 - Pfeffern 23 - mit Oregano würzen 24 - Paprikapulver

Das ganze lassen wir dann für 15 – 20 Minuten köcheln.
25 - Köcheln lassen

In der Zwischenzeit können wir uns schon mal um das Couscous kümmern. Dazu bringen wir etwas Wasser mit Salz in einem kleinen Topf zum kochen, geben eine Kaffeetasse trockenes Coucous hinzu und lassen es kurz aufkochen. Dann schalten wir die Platte aus, lassen die Masse für ca. 1 Minute quellen und geben dann die Butter hinzu, die wir gut unterrühren.
26 - Couscous kochen

Das fertige Couscous mischen wir dann unter die Gemüse-Klößchen-Masse.
27 - Couscous untermischen

Dann können wir das ganze ein erstes mal abschmecken und ggf. nachwürzen.
28 - Abschmecken

Bei Bedarf – ich mag es ja bekanntlichermaßen scharf – kann man das ganze nun mit etwas Harissa-Paste verfeinern. Ein bis Zwei Teelöffel sollten aber reichen – denn das Zeug ist wirklich heftig. 😉
29 - mit Harissa nachwürzen
Nachdem wir es dann noch für 5- 10 Minuten haben köcheln lassen, vor allem um die Flüssigkeit noch etwas verdunsten zu lassen, sind wir fertig und können das Gericht servieren.
Gesamtzubereitungszeit betrug etwa 30 – 45 Minuten.
30 - Fertiges Gericht

Geschmackstechnisch war es wirklich mal wieder sehr gut gelungen. Das Gemüse war trotz meiner Befürchtungen nicht zu zerkocht und die Harissa-Paste gab dem ganzen eine angenehme Schärfe. Was ich allerdings nicht bedacht hatte war, wie stark das Couscous im Wasser aufgehen würde. Die Menge die ich gekocht hatte war weitaus mehr als ein einzelner auf einmal verzehren kann. Somit habe ich für heute Abend oder morgen noch eine annehmbare Menge übrig. Von der Zubereitung her ist es nicht allzu kompliziert und lässt sich nach abkühlen mit Sicherheit auch für ein bis maximal zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren und in der Mikrowelle wieder erhitzen. Ich war von dem Ergebnis auf jeden Fall sehr begeistert.

Meine Wertung: 3 MG