Pute in Erdnuss-Sauce [28.03.2017]

Heute zwar zwar mit einem Halben Grillhendl mit Pommes Frites im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants ein wirklich sehr verlockendes Gericht angeboten, aber nach dem Holzfällersteak mit Pommes Frites gestern wollte ich heute etwas kürzer treten. Also überlegte ich kurz, ob ich nicht bei den Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und Spinat in Gorgonzolasauce aus der Sektion Vitality zugreifen sollte, entschied mich aber dagegen weil ich erst gestern die Reste meiner selbst zubereiteten Gnocchi in Bärlauch-Ziegenfrischkäse-Sauce verzehrt hatte. Und auch die Penne all Arrabiatta mit Parmesan bei Globetrotter erschien mir nicht so das richtige. Daher sah ich mir auch noch die Angebote der Asia-Thai-Theke an und entdeckte dort neben Gebratenem Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Tintenfisch mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce auch Pute mit gebratenem Gemüse in Erdnuss-Sauce und entschied mich spontan bei diesem Gericht zuzugreifen. Dazu gesellte sich natürlich noch eine Schüssel Reis, den ich mir mit etwas süß-scharfer Chilisauce garnierte.

Turkey in peanut sauce / Pute in Erdnuss-Sauce

Die süß-scharfe Chilisauce ist auch nicht mehr das, was sie früher mal gewesen ist, denn sie ist deutlich dünnflüssiger als hier oder dort und dadurch auch nicht mehr so ganz Geschmacksintensiv. Aber zum garnieren des klebrigen Reis reichte es allemal. Das Wokgericht selbst, bestehend aus Stücke von Putenfleisch, Weißkohl, Möhren, Paprika, Blumenkohl und ein paar angerösteten Erdnüssen war aber ganz gut gelungen, auch wenn ich die Erdnusssauce, in der es angerichtet war als etwas sehr dünnflüssig empfand. Geschmacklich war das Gericht aber gut gelungen, auch wenn es – meiner Meinung nach – optisch nicht allzu viel her machte und das Gemüse auch überaus grob geschnitten war. Einzig die Tatsache dass der Blumenkohl teilweise noch sehr “knackig”, während die Möhren sehr gut durchgebraten bzw. gekocht waren veranlasst mich letztlich dazu, hier nicht die volle Punktzahl geben zu können. Prinzipiell aber eine ganz gute Wahl.
Bei den anderen Gästen lag heute natürlich das halbe Grillhendl mit Pommes Frites mit großen Vorsprung vor allen anderen Angeboten auf dem ersten Platz. Auf dem zweiten Platz sah ich die Penne all Arrabiatta, die aber nur sehr knapp vor den Asia-Gerichten auf Platz drei lagen. Und deren Abstand zu den viertplatzierten Gnocchi mit Pilzen und Spinat war wiederum auch nur recht klein.

Mein Abschlußurteil:
Pute in Erdnuss-Sauce: +
Reis: ++

Moo Pad Prik Bai – Gebackener Seelachs in Austernsauce [18.10.2016]

Neben dem Schweinegeschnetzelten “Zigeuner Art” mit Reis bei Globetrotter, das ja gestern mit dem Rinderhacksteak den Platz getauscht hatte, fanden sich auf der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurant ein Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven bei Vitality, ein Schweinebraten in Dunkelbiersauce, dazu Kartoffelknödel und Krautsalat bei Tradition der Region und schließlich an der Asia-Thai-Theke Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Moo Pad Prik Bai – Gebrackener Seelachs mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce. Außerdem wurde zusätzlich noch ein Würstelgulasch mit Baguette als All-you-can-eat angeboten. Zuerst tendierte ich zwar zum Schweinebraten in Dunkelbiersauce und liebäugelte auch kurz mit dem griechischen Gemüsetopf, doch dann entschied ich mich doch dazu, mal wieder den Asia-Gerichten eine Chance zu geben und holte mit eine Portion des gebackenen Seelachs, der natürlich mit Reis serviert wurde, welchen ich wiederum mit einem Löffel Sambal Olek garnierte.

Moo Pad Prik Bai - Baked coalfish with thai vegetables in oyseter sauce / Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce

Mit einer bunten Mischung aus verschiedenen Gemüsesorten wie Möhren, Chinakohl, Blumenkohl, Zucchini, Auberginen und Paprika bestand das Gericht aus paniert gebackenen Seelachs-Filetwürfeln, die in einer für meinen Geschmack leider etwas salzigen Austernsauce angerichtet waren. Außerdem erwies sich das Gemüse als teilweise noch etwas zu knackig. Gemeinsam mit dem durch das Sambal Olek geschärften, klebrigen Reis durchaus lecker, aber bei weitem nicht perfekt – daher kann ich hier keine volle Punktzahl geben.
Bei den anderen Gästen lag heute mit klarem Vorsprung der Schweinebraten am höchsten in der Gunst und konnte sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Den zweiten Platz belegten die Asia-Gerichte, gefolgt vom Schweinegeschnetzelten Zigeuner Art auf dem dritten Platz und dem Griechischen Gemüsetopf sowie dem Würstelgulasch, die sich gemeinsam Platz vier teilten.

Mein Abschlußurteil:
Moo Pad Prik Bai: +
Reis: ++

Gaeng Ped Mua – Gebackenes Fischfilet in Kokosmilchsauce [14.10.2014]

Heute standen zwar die bisher sehr bewährten Spaghetti mit Balsamicolinsen im Bereich Vitality auf der Speisekarte und auch das Rindergeschnetzelte in grüner Pfeffersauce mit Butterreis bei Globetrotter klang durchaus verlockend – einzig die Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region übten heute keinen besonderen Reiz auf mich aus – aber nach langer Abstinenz entschied ich mich kurzfristig mal dazu, endlich wieder an der Asia-Thai-Theke zuzugreifen. Dort stand nämlich neben Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton-Art heute auch Gaeng Ped Mua – Gebackenes Seelachs- und Rotbarschfilet mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce auf dem Speiseplan. Endlich mal keine Fisch mit Chili-Bratgemüse wie sonst an Dienstagen üblich. Und für Fisch in Kokosmilch bin ich natürlich immer zu gaben. Dazu gab es natürlich wie üblich ein Schüsselchen mit Klebereis und einen Glückskeks.

Baked coalfish & redfish with vegetables in coconut milk sauce / Gebackener Seelachs & Rotbarsch mit Gemüse in Kokosmilchsauce

Und tatsächlich fanden sich neben den bereits bekannten Seelachsfilet heute eine zweite Fischsorte Zubereitung und an der Färbung war ich auch der Meinung erkennen zu können, dass es sich wirklich um Rotbarsch handelte. Das ist ja leider nicht unbedingt selbstverständlich. Allerdings machte die Verwendung von zwei Fischsorten geschmacklich auch kaum einen Unterschied, da wie bei den Asia-Gerichten üblich die dunkle, angenehm scharfe Kokosmilchsauce der dominanteste aller Zutaten was. Dennoch wäre das Gericht natürlich ohne die bunte Gemüsemischung, die heute Blumenkohl, Möhren, Broccoli, Lauch, Weißkohl, Stangensellerie und Lauch bestand, nicht vollständig gewesen. Daran gab es ebenso wenig etwas zu meckern wie an der mehr als ausreichenden Portion Reis, die ich mir wir üblich mit etwas süß-scharfer Chilisauce garniert hatte.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass es heute das Rindergeschnetzelte war, dass sich mit einem knappen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die ich noch deutlich häufiger sah als die Rahmschwammerl mit Semmeknödel, denen somit der dritte Platz gebührt. Auf einem guten Platz vier landeten schließlich die die Spaghetti mit Balsamico-Linsen.

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Ped Mua: ++
Reis: ++

Gefülltes Kraut mit Sauce Hollandaise & Kartoffeln [11.10.2014]

Aufgrund der aktuell laufenden Kraut- & Kohl-Saison entschieden wir uns heute dazu, mal gefülltes Kraut zu kochen. Die Variante wie wir sie schätzen wird zwar gerne auch als “Kohlroulade für Faule” bezeichnet, aber die Fleischmenge pro Person ist hier auch erheblich größer, weswegen wir diese Version bevorzugen.

Stuffed Cabbage with bacon - finished baking / Gefülltes Kraut mit Speck - Fertig gebacken

Und vom Arbeitsaufwand ist sie auch nicht zu unterschätzen. Neben Weißkraut und Wirsing benötigen wir dazu ein altbackenes Brötchen, Hackfleisch, Eier und ein paar Gewürze. Der Wirsing und Weißkohl wird in einzelne Blätter zerlegt, blanchiert und ein Teil davon schon mal als Boden in eine Auflaufform geschichtet. Parallel weichen wir das Brötchen in etwas Wasser oder Milch ein. Dann drücken wir es aus, geben es mit Hackfleisch und Ei in eine Schüssel und verkneten alles gründlich miteinander, wobei wir es nach eigenem Geschmack würzen. Wer mag kann vor allem noch ein wenig Kümmel hinzu geben, der passt meiner Meinung nach wunderbar zu den Kohlsorten. Das vermengte Hackfleisch wird dann in einer dicken Schicht über die Kohl- und Wirsingblätter und decken alles mit einer weiteren Schicht Kohl und Wirsing ab, wobei wir am besten mit Wirsing enden – das sieht meiner Meinung nach am besten aus. Ganz oben auf schichten wir noch etwas grob gewürfelten Speck und geben die mit Auflaufform dann mit Glasdeckel oder Alufolie abgedeckt für eine Stunde in einen auf 200 Grad vorgeheizten Backofen. Das anschließende Ergebnis sehen wir oben im Bild. Dazu passen wunderbar einige Salzkartoffeln und eine Sauce Hollandaise.

Stuffed cabbage with potatoes & sauce hollandaise / Gefülltes Kraut mit Salzkartoffeln & Sauce Hollandaise

Und dieses einfache Gericht ist immer wieder ein Genuss. Es muss ja nicht immer etwas exotisches oder besonders kompliziertes sein.

Tintenfisch in Panang Curry Sauce [27.08.2014]

Zwar sahen sowohl die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebel bei Traiditon der Region und insbesondere der Putenrollbraten mit Bratensauce und Butternudeln bei Globetrotter heute überaus verlockend aus, aber ich greife am Mittwoch ja bevorzugt zu Fisch und Meeresfrüchten, daher sah es zuerst so aus als bliebe mir heute nur das Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis bei Vitality, einem Gericht das – zumindest gefühlt – in letzter Zeit recht häufig auf der Speisekarte zu finden war. Daher war ich sehr froh, als ich an der Asia-Thai-Theke neben Asiatischem Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Nue Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce heute auch Tintenfisch mit verschiedenem Gemüse in Panang Curry Sauce angeboten wurde. Da ich lange keinen Tintenfisch mehr verzehrt hatte, fiel mir die Entscheidung nicht schwer heute, heute endlich mal wieder bei den asiatischen Gerichten zuzugreifen. Dazu gehörte natürlich wie üblich eine Schale Reis als Sättigungsbeilage.

Tintenfisch in Panang Curry Sauce / Squid in panang curry sauce

Neben einer großen Menge von angenehm zarten Tintenfischtuben fanden sich in der Zubereitung wie üblich auch eine bunt gemischte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten wie Broccoli, Möhren, Paprika, Zucchini, Weißkohl und Stangensellerie. Angemacht war das in einer deutlich scharfen Sauce, die neben Panang Curry auch mit einer deutlichen Note von Zitronengras und Knoblauch versehen war. Auch wenn mir das Zitronengras persönlich nicht so zusagte, war der geschmackliche Gesamteindruck dennoch sehr positiv – gemeinsam mit dem klebrigen Reis, den ich mir wie üblich noch mit einem Esslöffel süß-scharfer Currysauce garniert hatte, ergab sich ein sehr leckeres Mittagsgericht. Einzig beim Glückskeks wurde ich enttäuscht, denn das goldene Plastiktütchen war leer.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages gelang es den Käsespätzle mit knappen Vorsprung den ersten Platz für sich zu ergattern, aber der Abstand zum zweitplatzierten Putenrollbraten war nur gering. Auf den hinteren beiden Plätzen verhielt es sich ähnlich, denn die Asia-Gerichte auf Platz drei waren nur ein wenig häufiger gewählt worden als das Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud, das somit den vierten Platz belegte. Ich hatte ja eher den Putenrollbraten auf dem ersten Platz vermutet, manchmal sind die Vorlieben der anderen Gäste eben nicht ganz schlüssig – aber das bin ich ja gewohnt.

Mein Abschlußurteil:
Tintenfisch in Panang Curry Sauce: ++
Reis: ++