Gaeng Gai Ma Plao On [11.11.2010]

Die reguläre Küche lockte heute bei Vitality mit Couscous-Pfanne mit Joghurt-Minze-Sauce, in den traditionell-regionalen Gerichten mit Schweinekrustenbraten mit Dunkelbiersauce und Semmelknödel und bei Globetrotter mit Penne Bolognese mit geriebenem Parmesan. Für nichts davon konnte ich mich wirklich begeistern – am ehesten hätte mir wohl die Couscous-Pfanne gereizt. Außerdem gab es noch als Zusatzangebot einen Hähnchen-Gemüse-Wrap in Joghurtsauce, der bis auf das fehlen von Salat diesem ebenfalls hier verzehrten Tortilla ähnelte. Aufgrund meiner nicht so positiven Erinnerung an damals ließ mich aber auch gegen dieses Gericht entscheiden. Ich prüfte also noch einmal das heutige Asia-Angebot, wo heute u.a. Asiatisches Gemüse – herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Gaeng Gai Ma Plao – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosmilchsauce auf der Karte standen. Das Hähnchengericht klang lecker fand ich, also fiel die Wahl schließlich auf diese Speise, natürlich wie üblich durch eine Schale Reis ergänzt, die ich mir mit dieser rötlichen, süß-scharfen Sauce garnierte. Ein Glückskeks komplettierte das Menu schließlich.

Gaeng Gai Ma Plao On

Zwischen einer wie üblich sehr bunten Auswahl an Gemüse, darunter Zucchini, Karotten, Eisbergsalat, Kohl, Paprika und Sojasprossen, fanden sich reichlich unpanierte, aber ich glaube zumindest irgendwie mariniert und dann gebratene Hähnchenfleischstückchen. Größtenteils waren diese zwar in Ordnung, aber teilweise erwiesen sie sich doch als etwas trocken. Darüber hätte ich noch hinweg gesehen, wenn ich nicht noch zusätzlich einige Stücke nicht sonderlich gut schmeckenden Kohlgemüses in der mit Kokossauce entdeckt hätte. Somit kann ich dem Ganzen heute leider nicht die volle Punktzahl geben. An Reis und Glückskeks gabs aber nichts auszusetzen.
Die Geschmäcker der anderen Kantinengäste erwiesen sich heute als recht durchwachsen – einen klaren Favoriten konnte ich nicht ausmachen, würde den ersten Platz in der allgemeinen Beliebtheit aber gerade so dem Wrap zubilligen, knapp gefolgt von dem Krustenbraten, dann den Asia-Speisen und schließlich Penne und Couscous-Pfanne. Vielleicht wäre ich mit der Couscous-Pfanne heute auch besser bedient gewesen – aber für diese Besinnung ist es jetzt ja leider zu spät. Zumindest bin ich mehr als satt geworden und hatte damit zumindest eines der Ziele meiner Mittagspause erreicht. 😉

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Gai Ma Plao On: +
Reis: ++
Glückskeks: ++

Pute süß-sauer [08.06.2010]

Mit Sicherheit klang das heute Globetrotter-Gericht, “Griechisches Gyros mit Pommes Frites und Tzatziki“, heute am verlockensten, auch wenn es wegen der hohen Kalorienzahl leider nicht in Frage kam. Außerdem gab es mal wieder Spargel, dieses mal “Deutscher Spargel in Schinken gratiniert mit Sauce Hollondaise und Kartoffeln” im Bereich der traditionell-regionalen Gerichte. Aber auch nach Spargel war mir heute nicht so sehr. Eine wirklich interessante Alternative wären die “Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und feinem Walnussöl” bei Vitality gewesen – aber vegetarisch hatte ich ja gestern bereits gehabt. Also wandte ich mich den Asia-Gerichten zu und entdeckte dort neben “Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce” und “Nua Pad King – Rindfleisch, scharf, mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer” auch “Pute süß-sauer mit verschiedenem gebratenen Gemüse“. Da Pute mir kalorientechnisch günstig erschien als Rindfleisch, entschied ich mich für die Pute. Dazu gab es natürlich Reis, dieses Mal aber ausnahmsweise ohne Sambal Olek.
Pute süß-sauer
Zwischen reichlichen Putenfleischstücken fand sich wie üblich eine umfangreiche Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten, darunter Kohl, Paprika, Karotten und vieles mehr. Das Putenfleisch selbst war angenehm zart, aber leider mal wieder meiner Meinung nach in etwas unhandlich große Stücke geschnitten. Zum Glück hatte ich mir in weiser Vorraussicht ein Messer mit auf mein Tablett gelegt und konnte hier schnell Abhilfe schaffen. Und alles befand sich in einer wohlschmeckenden süß-sauren Sauce. Ich war froh auf das Sambal Olek verzichtet zu haben, denn das hätte den Geschmack eindeutig verfälscht. Und natürlich war auch der Klebereis absolut in Ordnung – auch wenn man hier natürlich wenig falsch machen kann.
In der allgemeinen Publikumsbeliebtheit lag heute natürlich das Gyros vorne, aber der Spargel lag auf einem knappen zweiten Platz dahinter. Ihm folgten die Asia-Gerichte und schließlich die Gnocchi. Im Nachhinein gesehen wäre es heute natürlich auch eine gute Gelegenheit gewesen mal das Tofu zu versuchen, aber ich bin letztlich auch mit meiner Wahl auch so mal wieder sehr zufrieden gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Pute süß-sauer: ++
Reis: ++

Gebratene Ente & Frühlingsrollen

Nachdem ich die ganze Woche noch nichts Asiatisches probiert hatte, wollte ich das heute endlich mal nachholen. Nicht dass die Angebote der regulären Küche aber heute besonders schlecht gewesen wäre. Absolut nicht. Der “Griechische Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven” aus dem Bereich Vitality war sowohl was die Kalorien als auch die Zusammenstellung angeht (sieht man von den Oliven mal ab) schon mal sehr verlockend. Und auch mir der traditionell-regionalen “Hähnchenkeule mit Paprikasauce und Curryreis” wäre durchaus interessant gewesen. Nur was Curryreis mit regional und der hiesigen Region zu tun hat erschloß sich mir hierbei nicht ganz. 😉 Das heutige Globetrotter-Gericht, “Cordon Bleu vom Schwein mit Pommes Frites” wäre das einzige Gericht heute gewesen, dass ich wegen der zu hohen Fettwerte wohl aus der regulären Küche abgelehnt hätte – auch wenn es durchaus lecker klang. An der Asia-Theke bot man heute neben “Curry Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce” auch “Gebratene Ente mit verschiedem Gemüse in Chilisauce” und “Poh Piard Thord – knusprige Frühlingsröllchen” an. Ich entschloß mich die Ente heute mal mit ein paar Frühlingsrollen sowie dem üblichen mit Sambal Olek garnierten Reis zu kombinieren.

Gebratene Ente & Frühlingsrollen / Baked duck & egg roll

Die vegetarischen Frühlingsrollen erwiesen sich als wirklich sehr knusprig und mit einer Füllung aus Bohnenkeimlingen, Karottenstreifen und anderem Gemüse versehen. Waren schon mal sehr lecker als Vorspeise, auch wenn das Verhältnis von Teig zu Gemüse meiner Ansicht nach etwas zu stark zu mehr Teig als zur Füllung. Anders herum wäre es mir etwas lieber gewesen – aber das ist natürlich Geschmackssache. Das Entenfleisch hatte man ebenfalls mit einer reichhaltigen Garnitur von Gemüse versehen. Ich entdeckte dabei unter anderem Kohl, , Keimlingen, Karotten, Paprika, Zwiebeln und kleine Stücke von roten Chilischoten. Dabei war die Schärfe die sie dem Gericht gaben eher unterschwellig und das harmonierte gut mit der direkten Schärfe des Sambal Olek. Nicht gerade ein Diätgericht, das gebe ich zu. Ich will hoffen dass es mir meine Waage morgen früh nicht zu sehr abstraft.
Ganz meiner Erwartung entsprechend lag das Cordon Bleu mit Pommes Frites heute natürlich in der allgemeinen Publikumsbeliebtheit ganz vorne. Auf Platz zwei lag wohl die Hähnchenkeule, gefolgt von den Asia-Gerichten und schließlich dem vegetarischen griechischem Gemüsetopf. Auch wenn ich heute etwas mehr geschlemmt habe als ich eigentlich sollte, war ich mit meiner Wahl dennoch durchgehend zufrieden.

Mein Abschlußurteil:
Ente mit gebratenem Gemüse: ++
Reis: ++
Frühlingsrollen: ++

Gai Pad Praw Wan [21.05.2010]

Von den drei Angeboten der regulären Küche, “Frisch gekochter Milchreis mit Waldbeerensauce” im Bereich der traditionell-regionalen Speisen, “Seelachsfilet paniert mit Kartoffel-Gurken-Salat und Remouladensauce” bei den Globetrotter-Gerichten und schließlich “Zarte Hühnerbrust gefüllt mit Basilikumpesto auf Tagiatelle al tomato” hätte mich noch am ehesten die Hühnerbrust gereizt. Aber als ich einen Blick auf das Asia-Wok-Angebot warf und dort neben “Chop Suey – Gebratenes Asia-Gemüse in Kokossauce” auch “Gai Pad Praw Wan – Gebackenes Hähnchenfilet mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce” entdeckte, war meine Entscheidung eigentlich gefallen. Hähnchenfilet süß-sauer klang einfach zu lecker. Den Reis garnierte ich mir dazu natürlich wie immer mit einem Esslöffel Sambal Olek. Den Glückskeks aber ließ ich wieder weg – so toll sind die Dinger nun auch nicht und ich glaube ja eh nicht an das Zeug das auf den darin enthaltenen Zetteln steht.

Gai Pad Praw Wan

Neben den mit Haut versehenen und daher wohl nicht gerade kalorienarmen, dafür aber zarten und schmackhaften Hähnchenfiletstücken fanden sich natürlich wieder reichlich verschiedene Gemüsesorten im Gericht, darunter Karotten, Kohl, Thai-Basilikum, Mungobohnenkeinlinge und Zucchini. Das ganze war mit einer angenehm schmeckenden und meiner persönlichen Meinung nach gut dazu passenden süß-sauren Sauce garniert. Gemeinsam mit den mit Sambal Olek vermengten Reis eine wirklich sehr ansehnliche Portion, die mich mehr als gut sättigte.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala lagen heute meines Eindruckes nach die Asia-Gerichte vorne, den zweiten Platz belegten etwa zu gleichen Teilen die Hühnerbrust mit Tagiatelle al tomate und das Seelachsfilet. Vereinzelt waren aber auch Teller mit dem Milchreis zu sehen, aber deutlich weniger als bei den anderen Angeboten. Ich war mit meiner Wahl heute auf jeden Fall sehr zufrieden – Geflügelgerichte süß-sauer gehen immer bei mir. Nur an den Geschmack dieses Thai Basilikum muss ich mich noch etwas gewöhnen, davon scheint unsere Köchin ja immer gerne reichlich in ihre Gerichte zu machen. Aber man gewöhnt sich ja an fast alles.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenfilet süß-sauer: ++
Reis: ++

Pangasiusfilet in Erdnuss-Sauce [19.05.2010]

Mein erster Gedanke war heute das “Seelachsfilet im Pfirsich-Inger Sud mit Kugel von Jasmin Duftreis” aus dem Bereich Vitality zu wählen. Ich hatte Gerichte dieser Art schon hier und hier probiert und sie hatten mir jedes Mal gut gemundet. Die traditionell-regionalen “Käsespätzle mit Röstzwiebeln” und das “Griechische Bifteki mit Tzatziki, Zwiebeln und Tomatenreis” an der Globetrotter-Theke erschienen mir etwas zu fett und kamen daher nicht in Frage. Dabei sei noch zu erwähnen dass es zu den Bifteki wahlweise auch Pommes Frites gab. Aber ich sah mir natürlich auch das Angebot bei den Asia-Gerichten an. Dort entdeckte ich neben “Khao Pad Pak – Thailändischer gebratener Reis mit Ei und frischem Gemüse in einer leichten Soja Sauce” und “Prig Pad Kai – Putenfleisch mit Chilischoten und verschiedenen Gemüsen nach Thai-Art” heute auch noch “Gebratenes Pangasiusfilet mit verschiedenen Gemüse in Erdnuss-Sauce” – als ich das las und sah änderte ich meine Entscheidung. Schon bald hatte ich mir eine entsprechende Portion aufgeladen und dabei auch nicht vergessen den Reis mit etwas Sambal Olek zu garnieren. Auf den Glückskeks verzichtete ich dieses Mal aber – den einen WW-ProPoint kann ich mir auch sparen. 😉

Pangasiusfilet in Erdnusssauce

Zwischen reichlich Fischfiletstücken fand sich bei diesem Asia-Gericht auch heute wieder eine breite Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten. Ich entdeckte Paprikastreifen, Mungobohnenkeimlinge, Kohl, Wirsing, Scheiben von Frühlingszwiebeln und ganze Erdnüsse. Eine wirklich interessante und vor allem wie ich fand sehr leckere Zusammenstellung. Die panierten und gebratenen Pangasiusfiletstücke erwiesen sich dabei als angenehm zart und absolut Grätenfrei. Und natürlich gab es auch am Klebereis nichts auszusetzen. Das Sambal Olek gab dem ganzen dabei eine wirklich angenehme Schärfe. Dass die Kalorienbilanz durch die Verwendung von Erdnüssen nicht gerade optimal ausgefallen sein dürfte kam mir dabei leider erst zu spät in den Sinn. Aber nach aktuellem Stan bin ich selbst nach dem Abendessen noch im Rahmen geblieben.
Ganz meinen Erwartungen entsprechend lag in der Publikumsbeliebtheit heute das Bifteki in der Ausfertigung mit Pommes Frites deutlich vorne. Käsespätzle und die Asia-Gerichte dürften ungefähr gleich stark verbreitet auf dem zweiten Platz gelegen haben. Aber auch das Seelachsfilet erfreute sich einer breiten Beliebtheit, lag aber dennoch deutlich hinter den anderen Gerichten.

Mein Abschlußurteil:
Pangasius in Erdnuss-Sauce: ++
Reis: ++