Abbelen Schweden Dog – der Kurztest

Vor kurzem entdeckte ich in einem hiesigen Netto-Markt den Schweden Dog mit Kötbullar von der Firma Abbelen, ein Fertigprodukt das es mir wert erschien mal getestet zu werden. Für die 200g-Packung mit zwei dieser Schweden Dogs sollte ich 1,99 Euro bezahlen, ein Preis der mir akzeptabel erschien.

01 - Abbelen Schweden Dog - Packung vorne / Package front 02 - Abbelen Schweden Dog -  Packung hinten / Package back
Links: Packung vorne – Rechts: Packung hinten

Werden wir einen kurzen Blick auf das, was wir für diesen Preis erhalten. Jede der beiden Portionen besteht aus einem Weißbrot-Brötchen, das mit jeweils fünf kleinen, bereits gebartenen Hackfleischkugeln, den Köttbullar, gefüllt ist. Außerdem legen für jedes Brötchen je ein Päckchen mit Ketchup und Röstzwiebeln bei.

03 - Abbelen Schweden Dog - Packungsinhalt / Content
Packungsinhalt

Die Zubereitung gestaltet sich als extrem simpel: Man legt die Brötchen einfach auf einen Teller und erhitzt sie beide zusammen für eineinhalb Minuten in der Mikrowelle (oder lt. Verpackung für 60 Sekungen bei einem einzelnen Schweden-Dog – aber wer macht das schon?) oder im Ofen für 12 bis 14 Minuten bei 180 Grad. Anschließend geben wir zuerst die den Ketchup über die Hackfleischbällchen,

05 - Abbelen Schweden Dog -  Ketchup hinzufügen / Add ketchup

garnieren anschließend alles mit den Röstzwiebeln

06 - Abbelen Schweden Dog - Mit Röstzwiebeln bestreuen / Dredge with fried onions

und fertig ist ein leckerer kleine Snack.

07 - Abbelen Schweden Dog - Serviert / Served

08 - Abbelen Schweden Dog - Seitenansicht / Side view

Die Hackfleischbällchen waren, obwohl sie aufgewärmt waren, schön saftig und würzig und harmonierten wunderbar mit dem fruchtigen Ketchup und den knusprigen Röstzwiebeln. Die Brötchen, die ich mit in die Mikrowelle gemacht hatte, waren zwar leider etwas labbrig, hier könnte man noch überlegen sie separat aufzutoasten, aber es ging natürlich auch so.
Mit 283kcal Brennwert pro Schwedendog-Brötchen, also 566kcal für beide zusammen, ist das Ganze zwar kein allzu leichter Genuss, aber bewegt sich noch im Rahmen von dem, was ich bei einem solchen Fertiggericht erwarten würde. Insgesamt eine gute Snackidee, zu der ich gerne wieder greifen werde.

Meine Wertung:

Iglo Köttbullar-Pfanne – der Kurztest

Heute hatte ich keine Lust etwas größeres zu kochen, daher entschloss ich mich der alten Tradition dieses Blogs erneut zu fröhnen und mal wieder ein neues Fertiggericht zu testen. Dabei fiel meine Wahl auf einen 500g Beutel Iglo Viva Scandinavia! Köttbullar-Pfanne aus der Viva Länderküche-Reihe dieses Herstellers (Link), den ich für 2,99 Euro in einer Filiale der lokalen Tengelmann-Märkte erwarb.

01 - Iglo Köttbullar-Pfanne - Packung vorne / Packing front
Packung vorne

02 - Iglo Köttbullar-Pfanne - Packung hinten / Package back
Packung hinten

Köttbullar mit saftigen Fleischbällchen und nach original schwedischem Rezept klang auf jeden Fall schon mal sehr verlockend und wie die meisten großen Hersteller von TK-Fertiggerichten wirbt natürlich auch Iglo damit, frei von Geschmacksverstärkern und künstlichen Aromazusätzen zu sein. Werfen wir also zu Beginn erst einmal einen Blick auf die Zutaten. Dort lesen wir von frittierten Kartoffelspalten, Champignons, Erbsen, fettarmer Milch, Karotten, wiebeln, Hackfleischbällchen aus Rind- und Schweinefleisch mit Zwiebeln, Ei, Paniermehl, Salz und Gewürzen, Sahne, pflanzlichen Ölen, Gemüsebrühe, Weizenmehl, Stärke, Champignonpulver, Salz, Karamellzuckersirup, Malzextraktpulver und weiteren, nicht näher definierten Würzen. Dabei macht das Gemüse mit 35 Prozent den größten Anteil an Zutaten aus, gefolgt von den Kartoffelspalten mit 21 Prozent, den Champignons (ist das nicht auch Gemüse?) mit 15% und schließlich den Hackfleischbällchen mit gerade mal 10%. Zumindest findet sich, laut Hersteller, keinerlei EirgendwasNumerisches im Gericht und auch sonst ist nichts verdächtiges zu finden. Einzig das Malzextraktpulver, dass ich eigentlich eher aus der Bierherstellung kenne, machte mich etwas stutzig. Aber sei es drum – der Hersteller wird sich schon etwas dabei gedacht haben.
Für die Zubereitung stehen dem Konsumenten 2 Möglichkeiten zur Verfügung: Zum einen in der Pfanne und zum anderen in der Mikrowelle. Auch wenn ich die Mikrowelle nicht prinzipiell ablehne, so ziehe ich die Pfanne in diesem Fall jedoch auf jeden Fall vor, denn hier werden erfahrungsgemäß weniger Nährstoffe zerstört als bei der Bestrahlung mit Mikrowellen. Und was die Zeit angeht geben sich beide Methoden nichts – sie liegen jeweils bei ca. 10 Minuten.
Zuerst geben wir also den noch gefrorenen Packungsinhalt in eine beschichtete Pfanne

03 - Beutelinhalt in Pfanne geben / Put content to pan
Beutelinhalt in Pfanne geben

und fügen 2 bis 3 Esslöffel Wasser hinzu.

04 - Wasser addieren / Add water
Wasser addieren

Dabei fallen zuerst die hellbraunen, an Stücke einer Tafelschokolade erinnernden Stücke auf, die zuerst nicht zuzuordnen sind. Wie sich beim nun anschließenden starken erhitzen herausstellt, handelt es sich dabei um die Rahmsauce, die in dieser Form gefroren beigefügt worden waren und nun zerschmilzt. Bei mehrmaligen umrühren bringen wir den Pfanneninhalt also nun zum Kochen

05 - Stark erhitzen / Boil up
Stark erhitzen

und schalten dann dei Kochplatte auf mittlere Stufe herunter, um alles für weitere vier bis sechs Minuten und bei weiterem gelegentlichem umrühren weiter köcheln zu lassen, bis die Sauce schließlich die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

06 - Köcheln lassen / Simmer
Köcheln lassen

Da ich die Sauce eher dicklich mag, ließ ich es die vollen sechs Minuten köcheln. Anschließend kann man das Gericht auch unmittelbar servieren und genießen.

07 - Iglo Köttbullar-Pfanne - Serviert / Served

Zwar fanden sich gerade mal 8 der tatsächlich angenehm saftigen Fleischbällchen in der Zubereitung, aber die Menge erwies sich als gerade ausreichend für die Restmenge aus Gemüse und Kartoffelspalten. An Erbsen, Möhren, Champignons und den grob geschnittenen, milden Zwiebeln gab es nichts auszusetzen, während die Kartoffelspalten für meinen Geschmack etwas zu weich geworden waren – aber das ist bei einem Fertiggericht mit Sauce wohl kaum anders hinzubekommen. Die Rahmsauce schließlich erwies sich als eher mild gewürzt und ein wenig süßlich. Leider kenne ich die schwedische Küche nicht gut, um sagen zu können ob dies für Köttbullar normal ist – aber ich werde bei Gelegenheit mal selbst welche nach schwedischem Rezept kochen und schauen wie die sind, dann werden wir sehen.

08 - Iglo Köttbullar-Pfanne - Seitenansicht / Side view

Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte für das Gericht:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 451 kj
108 kcal
2255 kj
540 kcal
Eiweiß: 3,8g 19,0g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
5,7
2,4g
29,0g
12,0g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
9,1g
2,8g
46,0g
14,0g
Ballaststoffe: 1,4g 7,0g
Natrium: 0,35g 1,75g
Broteinheiten (BE): 1,4 7

Der Wert von 540kcal für ein Hauptgericht sind wirklich akzeptabel wie ich finde, allerdings finde ich den Wert von 14g Zucker – das entspricht immerhin ca. 4,67Stück Würfelzucker á 3g – etwas “deftig”. Auf der anderen Seite könnte es natürlich auch den leicht süßlichen Geschmack der Sauce erklären – es ist ja nicht unbekannt, dass die Hersteller von Fertiggerichten diesen gerne etwas zu großzügig verwenden. Dennoch kann ich die Iglo Köttbullar-Pfanne als schmackhaftes und angenehm leicht zuzubereitendes Fertiggericht durchaus weiter empfehlen – mit hat es auf jeden Fall sehr gut gemundet.

Natürlich sind selbst gekochte Gerichte im Zweifelsfalle immer vorzuziehen, aber wenn es mal schnell gehen soll ist auch dieses Produkt eine überaus akzeptable Alternative.

Meine Wertung: 3 MG