dinner creations X
4.04.2013 20:49 dinner, kulinarischesUnkommentiert
Um die Zehn voll zu kriegen, heute noch einmal ein wenig kreatives Abendbrot:
Variante 1 (Links): Müsli-Vollkornbrot mit einer dünnen Schicht Kräuterfrischkäse und etwas Jagdwurst, garniert mit einer gewürzten Scheibe Ei, Cornichons und frischer Kresse
Variante 2 (Mitte): Mit etwas Ziegenfrischkäse bestrichenes und fettarmen Frikadellen belegtes Vollkornbrot mit Eischeiben, Cornichons und frischer Kresse
Variante 3 (Rechts): Müsli-Vollkornbrot, bedeckt mit einer Schicht Kräuterfrischkäse, außerdem belegt einigen Scheiben dünner Putensalami und schließlich garniert mit Cornichons, einer Scheibe eines gekochten Hühnereis, etwas Salz und Pfeffer sowie etwas frischer Kresse
Das war nun aber wirklich das letzte Ei aus meinen Osterbeständen – und um meinen Cholesterinspiegel etwas zu schonen sollte ich den weiteren Konsum dieser Dinger für die nächste Zeit etwas einschränken.

PS: Eine Übersicht über die dinner creations gibt es hier zu sehen.
Tags: abendessen, cornichons, cress, dinner, dinner creations, eggs, Eier, essen, food, frikadellen, herb cream cheese, jagdwurst, kräuterfrischkäse, kresse, meatballs, nahrung, nahrungsmittel, putensalami, Salami, sausage, turkey salami, vollkorn, vollkornbrot
dinner creations IX
3.04.2013 19:30 dinner, kulinarischesUnkommentiert
Heute:
Variante 1 (Links): Dunkles Vollkornbrot mit einer dünnen Schicht Ziegenfrischkäse, etwas Emmentaler und gekochtem Schinken, garniert mit Scheiben vom gekochten Ei, Cornichons & frischer Kresse
Variante 2 (Mitte): Vollkorn-Sandwich, dünn mit Kräuterfrischkäse bestrichen, belegt mit Putensalami und garniert mit gekochtem Hühnerei, Cornichons und frischer Kresse
Variante 3 (Rechts): Dunkles Vollkornbrot, dünn mit Kräuterfrischkäse bestrichen, mit einer halben Scheibe Emmentaler und fettarmen Frikadellen belegt und schließlich mit gekochtem Ei, Scheibchen von Cornichons und frischer Kresse garniert
Eine komplette Übersicht zu diesem Thema gibt es hier zu sehen.
Tags: abendessen, cornichons, cress, dinner, dinner creations, eggs, Eier, emmentaler, essen, food, frikadellen, ham, kräuterfrischkäse, kresse, meat balls, nahrungsmittel, putensalami, Salami, schinken, vollkornbrot, vollkornsandwich, ziegenfrischkäse
Blätterteigschnecken mit Salami & Frischkäse – das Rezept
22.03.2013 17:36 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
In meinem Kühlschrank lagerte noch eine Rolle Blätterteig, die ich als Notfall-Ersatz besorgt hatte falls der Mürbeteig meines Rosenkohl-Quiches mit karamellisierten Sherry-Zwiebeln nichts werden sollte. Da ich sie dann (wie man gesehen hat) doch nicht gebraucht hatte, musste ich mir nun etwas anderes überlegen was ich damit anfange. Dabei entstand heute dieses Rezept, das ich als Blätterteigschnecken (oder Blätterteigrolle) mit Salami und Frischkäse bezeichnen möchte. Ein sehr leckerer Snack bzw. Fingerfood, das sich auch sehr gut für das Buffet auf einer Party oder Familienfeier eignet, aber auch für den privaten Fernsehabend nicht unpassend ist, da es schnell und unkompliziert zuzubereiten ist.
Was brauchen wir also alles dafür?
1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal (275g)

150g – 175g Frischkäse mit Kräutern (ich wählte eine Sorte mit französischen Kräutern)

etwas Butter oder Öl zum andünsten
eventuell etwas Käse nach Wahl (Edamer, Mozzarella etc.)
Beginnen wir also damit die Zwiebel fein zu würfeln – ich nahm dazu wie üblich meinen manuellen Blitzhacker –

und die Salami etwas zu zerkleinern.

Anschließend schmelzen wir etwas Butter (alternativ geht natürlich auch Olivenöl oder was immer man im Haus hat) in einer Pfanne

und dünsten die zerkleinerte Zwiebel darin glasig an.

Dann geben wir die Salamistückchen hinzu und braten sie ebenfalls für zwei bis drei Minuten bei mittlerer Hitze mit an. Dann nehmen wir die Pfanne von der Platte und lassen alles etwas abkühlen.

Nun ist es an der Zeit, den Blätterteig auf einer passenden Unterlage auszubreiten

und ihn mit dem Kräuterfrischkäse zu bestreichen.

Darauf verteilen wir die inzwischen etwas abgekühlte Mischung aus Zwiebeln und Salami

und rollen dann alles vorsichtig und gleichmäßig von beiden Seiten her auf.

Zwar könnten wir das Ganze jetzt bereits schneiden, aber der nun zimmerwarme Teig ist sehr weich und würde sich beim schneiden verziehen und gepresst werden. Daher wickeln wir unseren aufgerollten Blätterteig erst einmal in etwas Frischhaltenfolie ein und legen ihn für ca. 30 Minuten ins Gefrierfach oder die Tiefkühltruhe.

Wenn wir ihn anschließend wieder herrausnehmen, ist er zwar noch nicht gefroren, aber zumindest so fest dass wir ihn mit einem großen scharfen Messer problemlos in 0,8 bis 1 cm dicke Scheiben schneiden können. Außerdem ich jetzt auch ein guter Zeitpunkt damit zu beginnen, den Ofen auf 180 Grad vorheizen zu lassen. (Der Wert gilt für Ober- / Unterhitze-Öfen – Gas und Umluft evtl. abweichend)

Die so entstandenen Brezelrohlinge legen wir auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech

verquirlen das Eigelb und bestreichen die Teigstücke damit. Dadurch bekommt der Blätterteig beim Backen etwas mehr Farbe.

Wer das mag, kann auch gerne einige der Rohlinge mit Käse nach Wahl bestreuen. Ich verwendete hier Edamer und Mozzarella, den ich noch im Haus hatte.

Hat der Ofen dann die gewünschte Betriebstemperatur erreicht, schieben wir unser Backblech auf der mittleren Schiene hinein und lassen dort alles für 25 bis 30 Minuten zu backen.

Anschließend können wir das Backblech entnehmen

und dann die Blätterteigbrezeln servieren und genießen.

Dank der Verwendung von bereits gut gewürzter Salami war ein zusätzliches Würzen mit Pfeffer nicht notwendig. In Kombination mit dem ebenfalls durch die Kräuter angenehm würzigen Frischkäse und dem luftig lockeren Blätterteig erwiesen sich diese kleine Fingerfood-Kreation aber als wahrer Genuss. Der Käse gibt ihnen noch eine zusätzliche angenehme Geschmacksnote, es es schmeckt auch ohne meiner Meinung nach sehr gut. Sowohl warm als auch kalt erwiesen sich diese Blätterteigschnecken als wahrer Genuss.
Das ganze erwies sich, ganz wie erwartet, natürlich nicht gerade als leichter Genuss. Die gesamte Zubereitung kommt meiner Berechnung nach – ohne Berücksichtigung des Käses – auf 2200kcal. Aufgeteilt auf sagen wir 25 Teile hat eine solche Blätterteigbrezel somit im Durchschnitt 88kcal. Das klingt im ersten Moment zwar nicht viel, summiert sich aber schnell da man ja in der Regel nicht nur eine isst. Da kommen schnell mal einige hundert kcal zusammen. Hier könnte man natürlich noch etwas kcal sparen, indem man eine Light-Variante des Kräuterfrischkäses und fettarme Putensalami einsetzt. Aber bei Fingerfood bin ich da ja nicht so – hauptsache es schmeckt. Und das war hier auf jeden Fall gegeben.
Guten Appetit
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Kohlrabi-Lasagne – das Rezept
19.01.2013 21:36 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Eine Lasagne, in der man die Nudelplatten durch Kohlrabischeiben ersetzt erschien mir als ich dieses entdeckte zwar ungewöhnlich, aber überaus interessant und wert einmal ausprobiert zu werden. Ich hatte vor einiger Zeit ja auch schon mal eine Mexikanische Lasagne mit Tortillas ausprobiert und war von dem Ergebnis damals überaus begeistert gewesen. Also heute vormittag noch schnell ein paar Zutaten eingekauft und schon konnte das heutige Kochexperiment beginnen, welches ich nun mit diesem Beitrag in üblicher Form einmal kurz vorstellen möchte.
Was brauchen wir also für 4 Portionen?
500g Rinderhack (alternativ: halb und halb)

1 Dose Tomatenstücke (400g) (Ich verwendete eine Sorte mit Kräutern, die ich noch vorrätig hatte – es geht aber auch ohne)

200g Kräuterfrischkäse (fettreduziert)

2 Becherchen Creme legere Kräuter (á 125g = 250g)

100 – 120g Emmentaler (gerieben)
sowie ggf. einen Schuss Milche (ca. 50-70ml) zum verdünnen,
etwas Butter zum Ausfetten der Form
und etwas Salz und Pfeffer zum würzen
Beginnen wir nun mit der Zubereitung: Nachdem wir einen Topf mit Wasser aufgesetzt haben und ihn langsam zum kochen bringen

und schneiden sie dann in ca. 0,8cm dicke Scheiben. Am besten und gleichmässigsten geht das meiner Erfahrung nach mit einer Brotschneidemaschine.

Außerdem schälen und würfeln wir die Zwiebel – ich verwendete dazu meine kleine manuelle Küchenmaschine, aber es geht natürlich auch mit dem Messer –

und zerkleinern dann noch den Knoblauch fein.

Wenn das Wasser langsam zu kochen anfängt, salzen wir es etwas

und kochen dann unsere Kohlrabischeiben darin für ca. 20 Minuten bis sie bissfest sind.

Anschließend gießen wir sie in ein Sieb und lassen sie etwas abtropfen.

In einer größeren Pfanne erhitzen wir dann unseren Esslöffel Olivenöl bis er “Betriebstemperatur” erreicht hat

und dünsten darin zuerst unsere Zwiebeln glasig an

und fügen wenig später auch das Knoblauch hinzu, das wir ebenfalls kurz mit andünsten.

Ist beides gut angedünstet, bröseln wir auch das Hackfleisch mit in die Pfanne

wobei wir es schon mal etwas mit Salz und Pfeffer würzen.

Ist alles gut durchgebraten, fügen wir die beiden Esslöffel Tomatenmark hinzu

verrühren es und lassen es kurz andünsten

um alles abschließend mit den Tomatenstücken abzulöschen.

Nachdem wir die Tomatenstücke gut verrührt haben,

geben wir den Kräuterfrischkäse dazu,

heben ihn unter – hier sollten wir darauf achten dass sich alle Klümpchen auflösen –

und lassen schließlich die Sauce für ca. 5 Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln, wobei wir es noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sollte die Sauce zu dickflüssig sein, können wir sie mit einem kräftigen Schuss Milch etwas verdünnen. Nach dem fünf Minuten nehmen wir die Pfanne von der Platte und lassen alles etwas abkühlen.

Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, den Ofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorzuheizen.
Anschließend fetten wir eine größere Auflaufform aus

und bedecken den Boden mit etwas von der Sauce

die wir dann mit einer Schicht der vorgekochten Kohlrabischeiben belegen.

Darauf verteilen wir wieder eine Schicht Sauce

den restlichen Stücken vom Kohlrabi

und schließlich dem Rest der verbliebenen Sauce.

Auf der obersten Schicht Sauce verteilen wir einigermaßen gleichmässig noch die Creme legere

und bestreuen dann abschließend alles mit dem geriebenen Emmentaler.

Ist der Ofen vorgeheizt, schieben wir unsere Auflaufform auf mittlere Schiene hinein und lassen alles für ca. 25 Minuten überbacken.

Sobald der Käse dann den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat, entnehmen wir die Auflaufform und lassen sie für einige Minuten abkühlen, bevor wir den Inhalt gleichmässig in vier Stücke zerteilen

und anschließend servieren und genießen.

Obwohl die Konsistenz der Kohlrabi-Scheiben natürlich etwas fester als eine Nudelplatte einer gewöhnlichen Lasagne ist, erwies sich auch diese Zusammenstellung als überaus gelungen. Getrennt durch Schichten der fruchtig-würzigen Hackfleisch-Tomatensauce und überbacken mit der Creme legere und dem Emmentaler Käse durfte ich feststellen, dass sich diese Rezept um eine wirklich sehr schmackhafte Zubereitungsform für Kohlrabi handelte. Vor allem die dünne Schicht Creme legere mit Kräutern rundete die geschmackliche Gesamtkomposition wie ich fand sehr gut ab.
Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Meiner Kalkulation nach erreicht die gesamte Zubereitung auf einen Wert von etwa 2400kcal, aufgeteilt in vier Einheiten kommen wir also auf 600kcal pro Portion. Somit erweist sich dieses Rezept als nicht leicht, aber noch überaus akzeptabel wenn man es als Hauptgericht serviert. Wer noch etwas sparen will, kann ca. 100kcal pro Portion einsparen, wenn er die Creme legere weg lässt – was das für geschmackliche Auswirkungen hat kann ich aber nicht zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Insgesamt kann ich aber sagen, dass dieses Rezept nicht nur für die Freund von Kohlrabi-Gemüse überaus zu empfehlen ist – ich war mit dem Ergebnis des heutigen Kochexperiments auf jeden Fall sehr zufrieden und hoffe dass das Rezept auch anderweitig Zuspruch finden wird.
Guten Appetit

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dinner creations IV
14.08.2012 21:16 dinner, kulinarischesUnkommentiert
Heute war mir mal wieder nach etwas kreativem Abendbrot. Also prüfte ich was ich noch so alles im Kühlschrank und in meinem Brotvorrat hatte und so enstanden heute mal wieder vier neue dinner creations, die ich mit diesem Beitrag mal kurz vorstellen möchte:
Variante 1 : (oben links)
Rustikales Vollkornknäckebrot mit würzigen Almkäse und zwei dünnen Scheiben Pfefferschinken, belegt mit hart gekochten, mit Pfeffer & Salz gewürzten Ei-Scheiben und garniert mit frischer Kresse
Variante 2 : (oben rechts)
Dunkler Roggentoast mit mildem Bärlauchkäse, pikanter ungarischer Kolbasz, belegt mit hart gekochten, finalisiert mit Pfeffer & Salz gewürzten Scheiben vom Hühnerei und garniert mit frischer Kresse
Variante 3 : (unten links)
Dunkler Roggentoast mit Kräuterfrischkäse, mageren Lachsschinken, belegt mit Scheiben vom hart gekochten und mit Salz & Pfeffer gewürzten Eiern und garniert mit frischer Kresse
Variante vier : (unten rechts)
Dünnes Roggenknäckebrot mit Kräuterfrischkäse und geräuchertem Forellenfilet, garniert mit gehacktem Dill
Alle vier Kreationen kann ich mal wieder sehr empfehlen, einen klaren Favoriten konnte ich hier absolut nicht bestimmen. Ob Räucherforelle wohl auch mit Ei auch schmeckt? Leider reichte das Ei heute nicht, aber ich werde es demnächst auf jeden Fall mal testen…

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