Posts Tagged ‘krautsalat’

Currywurst mit Pommes Frites [29.08.2019]

Thursday, August 29th, 2019

Einmal in der Woche kann man sich ja mal was gönnen dachte ich so bei mir, als ich das heutige Angebot unseres Betriebsrestaurants betrachtete. Die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce die man bei Vital anbot sahen zwar zugegebenermaßen auch nicht allzu schlecht aus, aber mehr lag mir der Geschmack nach der Currywurst (rot oder weiß) + drei Komponenten nach Wahl, die man bei Daily anbot – auch wenn sie mit 6,30 Euro kein billiger Spaß war. An den Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat bei Veggie oder den Asia-Wok-Angeboten wie Gebackene Banane und Ananas mit Honig oder Gebratenes Hühnerfleisch mit Gemüse in Massamansauce hatte ich weniger Interesse. Also wurde es letztlich die Currywurst, in weißer Ausführung, die auf meinem Tablett landete. Dazu gesellte sich etwas Currypulver auf der Wurst, etwas Ketchup auf den Fritten und ein kleiner Krautsalat aus dem heutigen Angebote der Salattheke. Eigentlich hätte ich mir sogar noch ein Dessert oder eine Vorsuppe nehmen können, denn es war ja von drei Komponenten die Rede, doch dazu fehlte mir dann doch der Appetit.

Curried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

Obwohl frische Pommes aus der Küche gekommen waren als ich in der Warteschlange an der Theke gestanden hatte, waren die Fritten die ich bei mir auf dem Teller fand nicht gerade die frischesten und heißesten. Wahrscheinlich hatte ich die Reste der alten, bereits etwas abgestandenen Pommes erhalten. Außerdem fehlte Salz, was normalerweise kein Problem gewesen wäre, doch auch der Salzstreuer an unserem Tisch war nicht auffindbar und am Nebentisch sah ich ebenfalls keinen. Ich hoffe es handelt sich hier nur um einen Zufall und sie haben jetzt nicht auch noch die Salzstreuer wegrationalisiert. oO Mit etwas Ketchup garniert aber dennoch eine akzeptable Sättigungsbeilage.
An der weißen Currywurst, im Grunde genommen eine feine Bratwurst, war aber wie meist sehr gut gelungen.

Curried sausage - Lateral cut / Currywurst - Querschnitt

Ich mag das Brät zwar gerne noch etwas gröber, aber insgesamt handelte es sich um eine schmackhafte und gut gewürzte Wurst. In Kombination mit der heiß servierten, leicht pikanten Currysauce und dem Currypulver ein sehr gelungener Genuss. Und auch am einfachen Krautsalat, diesmal ohne Kümmelsamen, gab es nichts auszusetzen. Er ergänzte das Gericht gelungen um etwas Gemüse, das ja sonst in der Regel fehlt und war außerdem im Preis inbegriffen. Satt geworden bin ich alle mal, soviel steht fest.
Natürlich erfreute sich die Currywurst, bevorzugt in der roten Variante, heute größtem Zuspruch unter den anderen Gästen und konnte sich mit großem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Schinkennudeln, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und knapp dahinter den vegetarischen Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Bratwurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: +
Krautsalat: ++

Rabas Empanadas mit Remoulade & Röstkartoffeln [02.08.2019]

Friday, August 2nd, 2019

Schon beim lesen der Speisekarte im Intranet war ich unsicher ob es sich heute lohnen würde, unser Betriebsrestaurant zu besuchen. Das Gebratene Putenschnitzel “Riz Casimir” mit Langkornreis bei Vital klang zwar ganz interessant, aber ich wollte nach der Paella von gestern nicht schon wieder Reis essen. Und die Rabas Empanadas mit Remoulade + drei Komponenten nach Wahl (Sättigungsbeilage, Gemüsebeilage, Suppe, Dessert oder Salat 180 gr.) bei Daily waren mir im ersten Moment mit 6,30 Euro doch etwas happig im Preis. Der Milchreis mit Waldbeeren und Zimt/Zucker bei Veggie war mir auch nicht das richtige, auch wenn ich meine Abneigung gegen Süßspeisen als Hauptgericht langsam abbaue, und bei den Asia-Wok-Angeboten Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce stand ich vor dem selben Reis-Dilemma wie beim Riz Casimir. Alternativ hätte es noch Zwei Wollwürste mit Pommes Frites gegeben, aber auch darauf hatte ich keine große Lust.
Ich stand also schon im Speisesaal, als ich mich dann dazu entschied es heute bei einer Fleischpflanzerlsemmel zu belassen, doch als ich das angrenzende Bistro betrat, herrschte in der Warmhaltetheke ein trauriger Anblick. Keine Fleischpflanzerl mehr und auch vom Leberkäse, um genau zu sein dem Pizzaleberkäse den ich ja nicht so sehr mag, nur noch das kleine Endstück. Und auch bei den Wurstbrötchen und -baguettes herrschte eine Leere. Also musste ich entweder Hungrig durch den Tag gehen oder mich zu irgend einem der heutigen Angebote durchringen. So kam es dann dazu, dass ich doch noch bei den Rabas Empenadas, also den panierten Oktopus-Stäbchen, zugriff, die mit Remoulade und Röstkartoffeln serviert wurden. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Rabas Empanadas with remoulade & roast potatoes / Rabas Empanadas mit Remoulade & Röstkartoffel

Die Röstkartoffeln erwiesen sich schon mal als recht Durchwachsen was ihre Konsistenz anging. Etwa zwei Drittel war fest, so wie man es von Kartoffeln eben erwartet, aber das dritte Drittel erwies sich als etwas matschig und zerkocht. Zum Glück waren die Rabas in ihrer knusprigen Panade aber heute einigermaßen gut gelungen und lieferten viel zartes und saftiges Oktopus-Fleisch, das man sich garniert mit Zitronensaft aus den beiliegenden Zitronenecken sowie etwas von der würzigen Remoulade schmecken lassen konnte. Und auch am Krautsalat gab es nichts auszusetzen, er erwies sich als knackig im Biss und angenehm süß-säuerlich im Geschmack. Bis auf die Kartoffeln also gar keine so schlechte Wahl. Alternativ hätte ich mir zwar auch Pommes geben lassen können, aber ob die so viel besser gewesen wären sei mal so dahin gestellt.
Mir schien es beim Blick über die Tabletts der anderen Gäste fast so, als würden sich die Wollwürste heute der größten Beliebtheit erfreuen, daher billige ich dem heutigen Zusatzangebot mal den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu. Und auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, erst auf Platz drei sah ich die Rabas Empanadas, die aber wiederum auch nur einen hauchdünnen Vorsprung vor dem Riz Casimir besaßen, das auch recht gern gewählt worden war. Aber wie üblich war Freitag sowieso deutlich weniger los als an den anderen Tagen der Woche, daher kann man so eine Platzierung nicht als repräsentativ sehen… 😉

Mein Abschlußurteil:
Rabas Empanadas: ++
Remoulade: ++
Röstkartoffeln: +
Krautsalat: ++

Gyros mit mit frischen Zwiebeln, Tatziki, Krautsalat & Pommes Frites [11.07.2019]

Thursday, July 11th, 2019

Obwohl der Gemischte Salat mit gebackenem Camembert, dazu Preiselbeeren und Baguette aus dem Abschnitt Veggie der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants wirklich verlockend klang, wollte ich nach dem gestrigen Salat nicht schon wieder Salat essen. Aber die Spaghetti Napoli mit Grana Padano bei Vital schienen mir auch nicht so das richtige, da ich aktuell eigentlich versuche meinen Weizenmehl-Pasta-Konsum etwas zu reduzieren. Blieben also noch die Gebackene Banane und Ananas mit Honig und/oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Currysauce von der Asia-Wok-Theke oder das Griechisches Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, dazu Tagessuppe oder Dessert bei Daily. Die Wahl fiel mir natürlich nicht schwer, denn ich liebe nun mal Gyros. Ja, ich weiß, es handelt sich hier um Pfannengyros, richtiges Gyros kommt vom Drehspieß, aber darüber sehe ich hier mal großzügig hinweg. Und da es zum Gesamtangebot gehört, landete schließlich auch noch ein Becherchen Aprikosencreme auf meinem Tablett, denn das war im Gesamtpreis von 4,41 Euro inbegriffen und hätte ich es weggelassen hätte sich der Preis nicht reduziert. Warum also verzichten? 🙂

Gyros with fresh onion, cole slaw, tzatziki & french fries / Gyros mit mit frischen Zwiebeln, Tatziki, Krautsalat & Pommes Frites

Beim Gyrosfleisch war man heute wirklich äußerst großzügig vorgegangen und hatte mir eine wirklich königliche Portion auf den Teller getan. Doch leider erwies sich dies nicht nur als Vorteil, denn das Fleisch war bereits ein wenig abgekühlt und außerdem etwas trocken geraten. War mehr als nur essbar, vor allem mit dem mild-würzigen Tzatziki garniert, aber eben nicht perfekt. Und auch die Fritten hatten so ihre Schwächen, denn hier schien man eine Portion knusprige mit einer Portion labbriger Fritten vermischt zu haben, was den Genuss natürlich etwas minderte. Aber mit Ketchup und Tzatziki garniert ging auch dies. Beim Krautsalat muss ich eigentlich nur die fast schon homöopathisch wirkende Portionsgröße kritisieren, hier wäre es mir lieber gewesen etwas weniger Gyros und etwas mehr Krautsalat auf dem Teller zu haben, aber das Leben ist eben kein Ponyhof… 😉 An den frischen, knackigen Zwiebeln gab es aber glücklicherweise mal gar nichts zu meckern. Und auch die luftig-schaumige, fruchtige und nicht zu süße Aprikosencreme mit ihrer Garnitur aus Cocktailkirsche und etwas Kakao enstprach voll meinen Erwartungen.
Und auch der Gros der anderen Gäste hatte heute natürlich dem Gyros zugesprochen und diesem Gericht unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala beschert. Erst mit einigem Abstand folgte auf dem zweiten Platz der Salatteller mit Camembert, der sich aber wiederum nur um einen Haupteslänge gegen die ebenfalls gern gewählten Spaghetti Napoli durchsetzen konnte. Die Asia-Gerichte folgten somit auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gyros vom Schwein: +
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Pommes Frites: +
Krautsalat: ++
Aprikosencreme: ++

Lahmacun mit frischem Salat & Putendöner [18.06.2019]

Thursday, April 18th, 2019

Zum letzten Tag vor dem verlängerten Osterwochenende hatte unser Betriebsrestaurant noch ein kleines Schmanckerl auf die Speisekarte gesetzt, das zu einem meiner Lieblingsgerichte hier gehört: Lahmacum mit frischem Salat, Putendönerfleisch und Joghurtdip stand im Abschnitt Vitality geschrieben, da brauchte ich also nicht lange zu überlegen wo ich zugreifen würde. Daher erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, dass bei Tradition der Region ein Rührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln, bei Globetrotter ein Putensteak “Picatta Milanese ” mit Tomatensauce und Butternudeln sowie an der Asia-Wok-Theke Gebackene Banane und Ananas mit Honig und/oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Massamansauce angeboten wurde. Mein Weg führte mich aber schnurstracks zur Lahmacun-Theke.

Lahmacun

Das zugrunde liegende Fladenbrot mit seinem Belag aus Tomatensauce und Rinderhack war dieses Mal leider nicht ganz so gut gelungen, denn es war vor allem am Rand etwas zu hart gebacken, so dass man es kaum noch beißen konnte. Ich entdeckte aber schnell einen Trick: Man bestrich den Rand einfach mit etwas Joghurt-Dip und wartete etwas, dann war er zumindest wieder mit gesunden Zähnen beißbar. Am Topping aus angenehm viel pikant gewürztem Putendöner, gemischten Salatblättern, Karottenstreifen, Krautsalat und eben besagtem Joghurtdip. Die Idee den sonst üblichen Rotkohlsalat mit weißem Krautsalat mit Kümmelsamen zu ersetzen fand ich recht gelungen. Auf Zitronenecken hatte man dieses Mal leider verzichtet, dafür gab es in Selbstbedienung rote Zwiebelringe und Petersilie zum garnieren an der Theke. Trotz des kleinen Mankos mit dem hart gebackenen Rand aber trotzdem ein sehr leckeres Mittagsgericht. Ich war sehr zufrieden und würde jederzeit wieder zugreifen – auch wenn es bestimmt zahlreiche Dönerbuden gibt die besseres Lahmacun herstellen. Nur leider nicht hier in der Nähe, daher nehme ich das was angeboten wird. 😉
Bei den anderen Gästen lieferten sich Lahmacun und Putenbrust heute ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebheitsskala, ich würde aber letztlich sagen dass die Putenbrust mit geringem Vorsprung das Rennen machte und das Lahmacun somit auf einen guten zweiten Platz verwies. Die Asia-Gericht belegten dann Platz drei und mit wiederum geringem Abstand folgte das Rührei mit Spinat auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Fladenbrot mit Hackfleisch-Tomaten-Bestrich: +
Toppings: ++

Schweinebraten in Dunkelbiersauce [02.04.2019]

Tuesday, April 2nd, 2019

Als ich mich vor dem Kantinengang im Intranet informierte, was auf der heutigen Tageskarte unseres Betriebsrestaurant angeboten wurde, hatte ich mir ursprünglich vorgenommen gehabt heute etwas kürzer zu treten und beim Kartoffelgeröstl mit Lauch und Hirtenkäse aus dem Abschnitt Vitality zuzugreifen. Doch als ich das unter diesem Begriff angebotene Gericht heute sah, musste ich meine Entscheidung doch revidieren, denn die fast kinderfaustgroßen Kartoffeln mit dem bisschen Lauch dazwischen war nicht das, was ich mir unter dem Gericht vorgestellt hatte, ich hatte mir viel mehr so etwas oder besser noch dies mit Möhren und Paprika darunter vorgestellt. Doch das heutige Gericht mit den riesigen, ungewürfelten Kartoffeln und kaum Gemüse entsprach nicht meinen Erwartungen. Daher musste ich mich nach Alternativen umsehen. Die Spaghetti Carbonara mit Grana Padano und Ruccola bei Globetrotter waren zwar nicht so das richtige für mich, mit dem Gebratenen Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder dem Gebackenen Seelachs mit Gemüse in Kokosmilchsauce von der Asia-Wok-Theke hätte ich durchaus leben können, aber am besten gefiel mir dann doch der Ofenfrische Schweinebraten in Dunkelbiersauce, dazu Kartoffelknödel und hausgemachtem Krautsalat aus dem Abschnitt Tradition der Region. Also griff ich dort zu.

Pork roast in dark beer sauce / Schweinebraten in Dunkelbiersauce

Die fingerdicke Scheibe Schweinebraten war zwar etwas durchwachsen, aber das ist bei einer solchen Art von Braten nicht anders zu erwarten. Das Fleisch selber erwies sich auf jeden Fall als angenehm zart und saftig. Dazu passte auch gut die leicht würzige, mit etwas Kümmelsamen versetzte Bratensauce, auch wenn sie für meinen Geschmack etwas dünn ausgefallen war, aber darüber kann ich hinweg sehen. Etwas seltsam war der angenehm groß geratene und mit angerösteten Semmelbröseln gefüllte Kartoffelkloß, denn obwohl er an der Ausgabetheke im heißen Wasser gelagert worden war, schien er von einer dünneren, etwas festeren und leicht gummiartigen Haut umgeben zu sein. Im Inneren gab es nichts zu meckern, aber die Außenhaut war wirklich seltsam. Und auch der Krautsalat war nicht ganz perfekt wie ich fand, denn er war zwar zumindest mit etwas Dressing versehen, aber ich fand das Kraut teilweise dann doch noch etwas zu knackig. Das hätte wohl noch etwas länger durchgeknetet werden müssen, um die richtige Konsistenz zu erhalten. Abgesehen von kleineren Mängeln war das Gerichtaber insgesamt soweit in Ordnung.
Und auch bei den anderen Essern erfreute sich der Schweinebraten erhöhter Beliebtheit, so dass ich feststellen durfte dass diesem Gericht wohl der erste Platz der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührt. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor dem ebenfalls recht beliebten Spaghetti Carbonara aufzeigte. Das Kartoffelgeröstl mit seinen Monsterkartoffeln belegte schließlich den vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: ++
Kartoffelknödel: +
Krautsalat: +

Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Pommes Frites [19.03.2019]

Tuesday, March 19th, 2019

Heute fanden sich auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants gleich zwei Gerichte von Interesse für mich. Zum einen der Klassiker Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzaziki und Pommes Frites im Abschnitt Tradition der Region, zum anderen ein Gebratenes Schweinerückensteak mit Waldpilzsauce, Gnocchis und Broccoli bei Globetrotter (ich hätte die Abschnitte genau umgekehrt zugeordnet, aber sei es drum…). Aber auch die Kartoffel- Frischkäsetaschen mit Ratatouille und Quarkdip bei Vitality sahen nicht schlecht aus und sogar mit dem Gebackener Seelachs
mit frischem Gemüse in Masamansauce
, der neben Gebratener Tofu mit frischem Gemüse in Masamansauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, hätte ich leben können. Aber meine primäre Auswahl begrenzte sich auf die ersten beiden Gerichte, wobei ich zuerst mehr zum Schweinerückensteak tendierte, da es so etwas seltener gab als Gyros. Aber als ich schließlich an der Gyros-Ausgabetheke vorbei kam, überkam es mich doch und ich griff dort zu. Dazu gesellte sich noch etwas Ketchup über die Fritten und eine kleine Schale Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Gyros with fresh onions, tzatziki & french fries / Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Pommes Frites

Beim Krautsalat hatte man sich heute schon mal – leider – nicht mit Ruhm bekleckert. Ihm fehlte die leicht säuerliche Note fast gänzlich, fast als hätte man ihn in Wasser eingelegt, und das Kraut war ein klein wenig bissfester als ich es bevorzuge. Das hatte ich schon besser erlebt. Und auch beim Hauptgericht gab es einige Kritikpunkte. Zum einen war das eigentlich gut gewürzte und nicht zu trockene Gyrosfleisch teilweise bereits auf Raumtemperatur abgekühlt, was den Genuss natürlich etwas minderte, zum anderen waren auch die Pommes nicht ganz so knusprig wie es ideal gewesen wäre. Einzig am Tzatziki gab es keine nennenswerte Kritik. Insgesamt aber dennoch ein mittelmäßig gutes Gericht. Auch wenn ich im Nachhinein denke, ich wäre mit dem Schweinerückensteak vielleicht noch einen kleinen Deut besser bedient gewesen wäre.
Natürlich war das Gyros, wohl auch wegen der Fritten, heute der große Renner unter den Angeboten des Tages und konnte sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Das Steak mit Gnocchi folgte auf Platz zwei, die Asia-Gerichte konnten sich den dritten Platz sichern und die Frischkäsetaschen landeten schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: +
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Pommes Frites: +
Krautsalat: +/-

Putenrollbraten mit Pilzrahmsauce & Kroketten [15.02.2019]

Friday, February 15th, 2019

Am heutigen Freitag fiel mir die Wahl leicht. Zwar wären theoretisch sowohl der Putenrollbraten mit Pilzrahmsauce und Kroketten bei Vitality als auch das Tilapia Picata Milanese mit Tomatensugo und Butternudeln bei Globetrotter in Frage gekommen, während ich auf Milchreis mit Waldbeeren bei Tradition der Region oder die Asia-Wok-Gerichte wie Gebratene Bandnudeln mit asiatischem Gemüse und Kokosmilch bzw. Moo Pad Praw Wan – Verschiedene Fleischsorten mit frischem Gemüse in Kokosmilch und rotem Curry keine Lust hatte, aber ich bin kein Freund von diesen Irgendwas mit Butternudeln und Tomatensugo Gerichten, die es ja regelmäßig sowohl mit Fisch als auch Huhn oder Schwein gibt. Daher griff ich zum Putenrollbraten. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Rolled turkey roast with mushroom cream sauce & croquettes / Putenrollbraten mit Pilzrahmsauce & Kroketten

Die genau abgezählten sechs Kroketten waren schon mal sehr gut gelungen: Außen schön knusprig unter unter einer dünnen Kruste schmackhaftes Kartoffelpüree. Garniert mit der cremigen, mild-würzigen Sauce mit ihren vielen Champignon-Scheiben über aus schmackhaft. Beim Putenrollbraten war das Geschmackserlebnis ein bisschen zweischneidig. Die äußerste Kruste erwies sich als ein klein wenig hart gebacken und das Fleisch direkt darunter etwas bissfester als man es sich vielleicht wünschen würde. Das innere Putenfleisch und die Füllung aus mit Gemüsestückchen versetzten, lockeren und gut gewürzten Geflügelhackfleisch wiederum entsprach voll und ganz meinen Erwartungen.

Rolled turkey roast - Filling / Putenrollbraten - Füllung

Insgesamt also eine gute Wahl, auch wenn ein kleiner Teil des Rollbratens ein wenig bissfester war als ich mir vielleicht gewünscht hätte. Und auch am knackigen Krautsalat, wahrscheinlich die selbe Sorte wie gestern, gab es nichts weiter auszusetzen.
Beim Kampf um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala lieferten sich heute der Fisch mit Butternudeln und der Putenrollbraten ein sehr knappes Rennen. Ich würde, unter Berücksichtigung der Tabletts in den Rückgabewagen, dem Putenrollbraten diesen Platz zubilligen, aber der Vorsprung war wirklich hauchdünn. Nach dem somit zweitplatzierten Tilapia folgten die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und der Milchreis auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Putenrollbraten: +
Pilzrahmsauce: ++
Kroketten: ++
Krautsalat: ++

Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites [14.02.2019]

Thursday, February 14th, 2019

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen heute beim Rindergulaschsuppeneintopf mit Semmel aus dem Abschnitt Globetrotter zuzugreifen und er sah auch tatsächlich sehr verlockend aus als ich unser Betriebsrestaurant betrat und ihn auf dem großen Monitor am Eingang betrachtete. Aber die Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites aus dem Abschnitt Tradition der Region sahen heute auch sehr gut aus, zumal die Schnitzel selbst heute wirklich riesig erschienen. Wohingegen der Marinierter Tofu auf Asiagemüse bei Vitality weniger etwas für mich war und ich die Gebratene Ente mit verschiedenem Gemüse in Masamansauce, die neben Gebackene Ananas und Banane an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, nur kurz mein Interesse weckte. Leider siegte letztlich dann doch mein Innerer Schweinehund und ich griff anstatt bei dem mit Sicherheit deutlich leichteren Gulascheintopf beim Schweineschnitzel mit Pommes zu. Dazu kamen noch etwas Ketchup auf die Fritten, in Anbetracht der Größe des Schnitzels zwei Zitronenecken sowie ein kleines Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Pork escalope "vienna style" with french fries / Schweineschnitzel "Wiener Art" mit Pommes Frites

Die Pommes Frites waren gerade als ich in der kurzen Schlange vor der Schnitzel-Theke anstand frisch aus der Küche gekommen und erwiesen sich dieses Mal als wirklich angenehm knusprig und mussten nur minimal nachgesalzen werden. Und auch an dem für hiesige Verhältnisse riesige Schnitzel – man vergleiche nur mal mit hier oder hier – gab es nichts auszusetzen. Das Fleisch unter der dünnen und knusprigen Panade war angenehm mager und saftig, die Panade selbst war an den Rändern nicht, wie schon häufiger erlebt, hart gebacken bzw. frittiert und, um es nochmals zu erwähnen, die Größe war wirklich mehr als nur großzügig. Eine echte Männerportion für den großen Hunger. Da hätte es die kleine Portion knackigen Krautsalats eigentlich gar nicht gebraucht – aber geschadet hat sie natürlich auch nicht. Zumal der Gesamteindruck der Gerichts trotz des Safts aus den Zitronenecken und dem Ketchup etwas trocken war. Aber ich wüßte auch nicht, was man noch dagegen hätte tun können. Bratensauce gehört traditionsweise nicht zum Wiener Schnitzel. Aber das nur am Rande erwähnt, insgesamt war ich mit meiner Wahl, abgesehen vielleicht von der Kalorienbilanz, sehr zufrieden.
Natürlich rangierte das Wiener Schweineschnitzel auch auf der allgemeinen Beliebtheitsskala ganz vorne auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala und konnte sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz sichern. Um den zweiten Platz lieferten sich der Rindergulascheintopf und die Asia-Gerichte ein knappes Rennen, das meiner Meinung nach die Asia-Gerichte aber – wohl auch wegen der Ente – für sich entscheiden konnten. Somit landete der Eintopf auf Platz drei und auf dem vierten Platz folgte der vegetarische Tofu auf Asia-Gemüse.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel “Wiener Art”: ++
Pommes Frites: ++
Krautsalat: ++