Posts Tagged ‘krautsalat’

Lahamacun mit frischem Salat & Putendöner [18.06.2019]

Thursday, April 18th, 2019

Zum letzten Tag vor dem verlängerten Osterwochenende hatte unser Betriebsrestaurant noch ein kleines Schmanckerl auf die Speisekarte gesetzt, das zu einem meiner Lieblingsgerichte hier gehört: Lahmacum mit frischem Salat, Putendönerfleisch und Joghurtdip stand im Abschnitt Vitality geschrieben, da brauchte ich also nicht lange zu überlegen wo ich zugreifen würde. Daher erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, dass bei Tradition der Region ein Rührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln, bei Globetrotter ein Putensteak “Picatta Milanese ” mit Tomatensauce und Butternudeln sowie an der Asia-Wok-Theke Gebackene Banane und Ananas mit Honig und/oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Massamansauce angeboten wurde. Mein Weg führte mich aber schnurstracks zur Lahmacun-Theke.

Lahmacun

Das zugrunde liegende Fladenbrot mit seinem Belag aus Tomatensauce und Rinderhack war dieses Mal leider nicht ganz so gut gelungen, denn es war vor allem am Rand etwas zu hart gebacken, so dass man es kaum noch beißen konnte. Ich entdeckte aber schnell einen Trick: Man bestrich den Rand einfach mit etwas Joghurt-Dip und wartete etwas, dann war er zumindest wieder mit gesunden Zähnen beißbar. Am Topping aus angenehm viel pikant gewürztem Putendöner, gemischten Salatblättern, Karottenstreifen, Krautsalat und eben besagtem Joghurtdip. Die Idee den sonst üblichen Rotkohlsalat mit weißem Krautsalat mit Kümmelsamen zu ersetzen fand ich recht gelungen. Auf Zitronenecken hatte man dieses Mal leider verzichtet, dafür gab es in Selbstbedienung rote Zwiebelringe und Petersilie zum garnieren an der Theke. Trotz des kleinen Mankos mit dem hart gebackenen Rand aber trotzdem ein sehr leckeres Mittagsgericht. Ich war sehr zufrieden und würde jederzeit wieder zugreifen – auch wenn es bestimmt zahlreiche Dönerbuden gibt die besseres Lahmacun herstellen. Nur leider nicht hier in der Nähe, daher nehme ich das was angeboten wird. ūüėČ
Bei den anderen Gästen lieferten sich Lahmacun und Putenbrust heute ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebheitsskala, ich würde aber letztlich sagen dass die Putenbrust mit geringem Vorsprung das Rennen machte und das Lahmacun somit auf einen guten zweiten Platz verwies. Die Asia-Gericht belegten dann Platz drei und mit wiederum geringem Abstand folgte das Rührei mit Spinat auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Fladenbrot mit Hackfleisch-Tomaten-Bestrich: +
Toppings: ++

Schweinebraten in Dunkelbiersauce [02.04.2019]

Tuesday, April 2nd, 2019

Als ich mich vor dem Kantinengang im Intranet informierte, was auf der heutigen Tageskarte unseres Betriebsrestaurant angeboten wurde, hatte ich mir ursprünglich vorgenommen gehabt heute etwas kürzer zu treten und beim Kartoffelgeröstl mit Lauch und Hirtenkäse aus dem Abschnitt Vitality zuzugreifen. Doch als ich das unter diesem Begriff angebotene Gericht heute sah, musste ich meine Entscheidung doch revidieren, denn die fast kinderfaustgroßen Kartoffeln mit dem bisschen Lauch dazwischen war nicht das, was ich mir unter dem Gericht vorgestellt hatte, ich hatte mir viel mehr so etwas oder besser noch dies mit Möhren und Paprika darunter vorgestellt. Doch das heutige Gericht mit den riesigen, ungewürfelten Kartoffeln und kaum Gemüse entsprach nicht meinen Erwartungen. Daher musste ich mich nach Alternativen umsehen. Die Spaghetti Carbonara mit Grana Padano und Ruccola bei Globetrotter waren zwar nicht so das richtige für mich, mit dem Gebratenen Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder dem Gebackenen Seelachs mit Gemüse in Kokosmilchsauce von der Asia-Wok-Theke hätte ich durchaus leben können, aber am besten gefiel mir dann doch der Ofenfrische Schweinebraten in Dunkelbiersauce, dazu Kartoffelknödel und hausgemachtem Krautsalat aus dem Abschnitt Tradition der Region. Also griff ich dort zu.

Pork roast in dark beer sauce / Schweinebraten in Dunkelbiersauce

Die fingerdicke Scheibe Schweinebraten war zwar etwas durchwachsen, aber das ist bei einer solchen Art von Braten nicht anders zu erwarten. Das Fleisch selber erwies sich auf jeden Fall als angenehm zart und saftig. Dazu passte auch gut die leicht würzige, mit etwas Kümmelsamen versetzte Bratensauce, auch wenn sie für meinen Geschmack etwas dünn ausgefallen war, aber darüber kann ich hinweg sehen. Etwas seltsam war der angenehm groß geratene und mit angerösteten Semmelbröseln gefüllte Kartoffelkloß, denn obwohl er an der Ausgabetheke im heißen Wasser gelagert worden war, schien er von einer dünneren, etwas festeren und leicht gummiartigen Haut umgeben zu sein. Im Inneren gab es nichts zu meckern, aber die Außenhaut war wirklich seltsam. Und auch der Krautsalat war nicht ganz perfekt wie ich fand, denn er war zwar zumindest mit etwas Dressing versehen, aber ich fand das Kraut teilweise dann doch noch etwas zu knackig. Das hätte wohl noch etwas länger durchgeknetet werden müssen, um die richtige Konsistenz zu erhalten. Abgesehen von kleineren Mängeln war das Gerichtaber insgesamt soweit in Ordnung.
Und auch bei den anderen Essern erfreute sich der Schweinebraten erhöhter Beliebtheit, so dass ich feststellen durfte dass diesem Gericht wohl der erste Platz der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührt. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor dem ebenfalls recht beliebten Spaghetti Carbonara aufzeigte. Das Kartoffelgeröstl mit seinen Monsterkartoffeln belegte schließlich den vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: ++
Kartoffelknödel: +
Krautsalat: +

Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Pommes Frites [19.03.2019]

Tuesday, March 19th, 2019

Heute fanden sich auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants gleich zwei Gerichte von Interesse für mich. Zum einen der Klassiker Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzaziki und Pommes Frites im Abschnitt Tradition der Region, zum anderen ein Gebratenes Schweinerückensteak mit Waldpilzsauce, Gnocchis und Broccoli bei Globetrotter (ich hätte die Abschnitte genau umgekehrt zugeordnet, aber sei es drum…). Aber auch die Kartoffel- Frischkäsetaschen mit Ratatouille und Quarkdip bei Vitality sahen nicht schlecht aus und sogar mit dem Gebackener Seelachs
mit frischem Gemüse in Masamansauce
, der neben Gebratener Tofu mit frischem Gemüse in Masamansauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, hätte ich leben können. Aber meine primäre Auswahl begrenzte sich auf die ersten beiden Gerichte, wobei ich zuerst mehr zum Schweinerückensteak tendierte, da es so etwas seltener gab als Gyros. Aber als ich schließlich an der Gyros-Ausgabetheke vorbei kam, überkam es mich doch und ich griff dort zu. Dazu gesellte sich noch etwas Ketchup über die Fritten und eine kleine Schale Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Gyros with fresh onions, tzatziki & french fries / Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Pommes Frites

Beim Krautsalat hatte man sich heute schon mal – leider – nicht mit Ruhm bekleckert. Ihm fehlte die leicht säuerliche Note fast gänzlich, fast als hätte man ihn in Wasser eingelegt, und das Kraut war ein klein wenig bissfester als ich es bevorzuge. Das hatte ich schon besser erlebt. Und auch beim Hauptgericht gab es einige Kritikpunkte. Zum einen war das eigentlich gut gewürzte und nicht zu trockene Gyrosfleisch teilweise bereits auf Raumtemperatur abgekühlt, was den Genuss natürlich etwas minderte, zum anderen waren auch die Pommes nicht ganz so knusprig wie es ideal gewesen wäre. Einzig am Tzatziki gab es keine nennenswerte Kritik. Insgesamt aber dennoch ein mittelmäßig gutes Gericht. Auch wenn ich im Nachhinein denke, ich wäre mit dem Schweinerückensteak vielleicht noch einen kleinen Deut besser bedient gewesen wäre.
Natürlich war das Gyros, wohl auch wegen der Fritten, heute der große Renner unter den Angeboten des Tages und konnte sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Das Steak mit Gnocchi folgte auf Platz zwei, die Asia-Gerichte konnten sich den dritten Platz sichern und die Frischkäsetaschen landeten schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: +
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Pommes Frites: +
Krautsalat: +/-

Putenrollbraten mit Pilzrahmsauce & Kroketten [15.02.2019]

Friday, February 15th, 2019

Am heutigen Freitag fiel mir die Wahl leicht. Zwar wären theoretisch sowohl der Putenrollbraten mit Pilzrahmsauce und Kroketten bei Vitality als auch das Tilapia Picata Milanese mit Tomatensugo und Butternudeln bei Globetrotter in Frage gekommen, während ich auf Milchreis mit Waldbeeren bei Tradition der Region oder die Asia-Wok-Gerichte wie Gebratene Bandnudeln mit asiatischem Gemüse und Kokosmilch bzw. Moo Pad Praw Wan – Verschiedene Fleischsorten mit frischem Gemüse in Kokosmilch und rotem Curry keine Lust hatte, aber ich bin kein Freund von diesen Irgendwas mit Butternudeln und Tomatensugo Gerichten, die es ja regelmäßig sowohl mit Fisch als auch Huhn oder Schwein gibt. Daher griff ich zum Putenrollbraten. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Rolled turkey roast with mushroom cream sauce & croquettes / Putenrollbraten mit Pilzrahmsauce & Kroketten

Die genau abgezählten sechs Kroketten waren schon mal sehr gut gelungen: Außen schön knusprig unter unter einer dünnen Kruste schmackhaftes Kartoffelpüree. Garniert mit der cremigen, mild-würzigen Sauce mit ihren vielen Champignon-Scheiben über aus schmackhaft. Beim Putenrollbraten war das Geschmackserlebnis ein bisschen zweischneidig. Die äußerste Kruste erwies sich als ein klein wenig hart gebacken und das Fleisch direkt darunter etwas bissfester als man es sich vielleicht wünschen würde. Das innere Putenfleisch und die Füllung aus mit Gemüsestückchen versetzten, lockeren und gut gewürzten Geflügelhackfleisch wiederum entsprach voll und ganz meinen Erwartungen.

Rolled turkey roast - Filling / Putenrollbraten - Füllung

Insgesamt also eine gute Wahl, auch wenn ein kleiner Teil des Rollbratens ein wenig bissfester war als ich mir vielleicht gewünscht hätte. Und auch am knackigen Krautsalat, wahrscheinlich die selbe Sorte wie gestern, gab es nichts weiter auszusetzen.
Beim Kampf um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala lieferten sich heute der Fisch mit Butternudeln und der Putenrollbraten ein sehr knappes Rennen. Ich würde, unter Berücksichtigung der Tabletts in den Rückgabewagen, dem Putenrollbraten diesen Platz zubilligen, aber der Vorsprung war wirklich hauchdünn. Nach dem somit zweitplatzierten Tilapia folgten die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und der Milchreis auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Putenrollbraten: +
Pilzrahmsauce: ++
Kroketten: ++
Krautsalat: ++

Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites [14.02.2019]

Thursday, February 14th, 2019

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen heute beim Rindergulaschsuppeneintopf mit Semmel aus dem Abschnitt Globetrotter zuzugreifen und er sah auch tatsächlich sehr verlockend aus als ich unser Betriebsrestaurant betrat und ihn auf dem großen Monitor am Eingang betrachtete. Aber die Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites aus dem Abschnitt Tradition der Region sahen heute auch sehr gut aus, zumal die Schnitzel selbst heute wirklich riesig erschienen. Wohingegen der Marinierter Tofu auf Asiagemüse bei Vitality weniger etwas für mich war und ich die Gebratene Ente mit verschiedenem Gemüse in Masamansauce, die neben Gebackene Ananas und Banane an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, nur kurz mein Interesse weckte. Leider siegte letztlich dann doch mein Innerer Schweinehund und ich griff anstatt bei dem mit Sicherheit deutlich leichteren Gulascheintopf beim Schweineschnitzel mit Pommes zu. Dazu kamen noch etwas Ketchup auf die Fritten, in Anbetracht der Größe des Schnitzels zwei Zitronenecken sowie ein kleines Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Pork escalope "vienna style" with french fries / Schweineschnitzel "Wiener Art" mit Pommes Frites

Die Pommes Frites waren gerade als ich in der kurzen Schlange vor der Schnitzel-Theke anstand frisch aus der Küche gekommen und erwiesen sich dieses Mal als wirklich angenehm knusprig und mussten nur minimal nachgesalzen werden. Und auch an dem für hiesige Verhältnisse riesige Schnitzel – man vergleiche nur mal mit hier oder hier – gab es nichts auszusetzen. Das Fleisch unter der dünnen und knusprigen Panade war angenehm mager und saftig, die Panade selbst war an den Rändern nicht, wie schon häufiger erlebt, hart gebacken bzw. frittiert und, um es nochmals zu erwähnen, die Größe war wirklich mehr als nur großzügig. Eine echte Männerportion für den großen Hunger. Da hätte es die kleine Portion knackigen Krautsalats eigentlich gar nicht gebraucht – aber geschadet hat sie natürlich auch nicht. Zumal der Gesamteindruck der Gerichts trotz des Safts aus den Zitronenecken und dem Ketchup etwas trocken war. Aber ich wüßte auch nicht, was man noch dagegen hätte tun können. Bratensauce gehört traditionsweise nicht zum Wiener Schnitzel. Aber das nur am Rande erwähnt, insgesamt war ich mit meiner Wahl, abgesehen vielleicht von der Kalorienbilanz, sehr zufrieden.
Natürlich rangierte das Wiener Schweineschnitzel auch auf der allgemeinen Beliebtheitsskala ganz vorne auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala und konnte sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz sichern. Um den zweiten Platz lieferten sich der Rindergulascheintopf und die Asia-Gerichte ein knappes Rennen, das meiner Meinung nach die Asia-Gerichte aber – wohl auch wegen der Ente – für sich entscheiden konnten. Somit landete der Eintopf auf Platz drei und auf dem vierten Platz folgte der vegetarische Tofu auf Asia-Gemüse.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel “Wiener Art”: ++
Pommes Frites: ++
Krautsalat: ++