Spaghetti “Vongole” mit Muscheln & Kräutern in Weißweinsauce [29.04.2015]

Am heutigen Mittwoch fand sich im Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant ein Gericht, das meines Wissens so das erste Mal angeboten wurde. Und die Spaghetti “Vongole” mit Muscheln und Kräutern in leichter Weißweinsauce klangen nicht nur gut, sondern sahen auch so aus. Normalerweise hat man ja mit Meeresfrüchten, wozu ich die Muscheln zähle, hier ja kein so glückliches Händchen, aber dieses Mal schien es nicht so zu sein. Daher konnten mich weder die die Schweine-Minutensteaks vom Grill mit Kräuterbutter, Grilltomate und Pommes Frites bei Tradition der Region noch die Spinat-Ricottatortellini mit Tomatensugo und Mozzarellakugeln bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angeboter wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce und Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum mit Thaigemüse in Austernsauce von der Entscheidung für die Muschelnudeln abbringen. Dazu nahm ich mir ein Schälchen Krautsalat von der Salattheke sowie ein Becherchen Waldbeerenjoghurt aus dem Dessert-Angebot.

Spaghetti "Vongole"

Der mit Möhrenstreifen versetzte Krautsalat war zwar bestimmt vom Gyros im Fladenbrot von gestern übrig geblieben, aber glücklicherweise hält sich Krautsalat ja einige Zeit und man merkte ihm nicht an, dass es sich um Reste handelte. Und er passte erstaunlich gut zu den Nudeln. Die Portion Spaghetti wiederum war zwar nicht sonderlich groß geraten, aber dafür war die Menge von Nudeln zu Sauce heute gut ausgewogen und es reichte vollkommen aus, um gut satt zu werden. Glaubt man dem dem Titel des Gerichts, handelte es sich bei den Muscheln wohl um Venusmuscheln (italienisch: Vongole), die in angenehm großzügiger Menge in der milden, nicht zu dünn geratenen und mit einigen Kräutern gewürzten hellen Sauce angerichtet worden waren. Ich muss ja leider zugeben, dass ich ohne die Schale eine Venusmuschel nicht von einer Miesmuschel unterscheiden kann, aber ich glaube unserem Betriebsrestaurant in dieser Hinsicht einfach mal. Außerdem war das Gericht, dass ich mir zusätzlich mit etwas Parmesan und Petersilie garniert hatte, äußerst schmackhaft und sehr gut gelungen. Und mit gerade mal 476kcal pro Portion erwies es sich auch als angenehm leichter Genuss. Hoffentlich finden sich diese Muschel-Nudeln in Zukunft häufiger auf der Speisekarte. Der fruchtige, mit zahlreichen Beeren versehene Waldbeerenjoghurt schloss das heutige Mittagsmahl schließlich erfolgreich ab.
Wie nicht anders zu erwarten, lag bei den anderen Gästen heute natürlich das Minutensteak vom Schwein mit Pommes Frites mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Angeboten am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Die Vorliebe für die anderen Gerichte war dafür recht gleichmäßig verteilt, ich würde aber sagen dass die Spaghetti “Vongole” auf Platz zwei folgten und sich die Spinat-Ricotta-Tortellini sich den dritten Platz mit den Asia-Gerichten teilten. Alle Angaben sind dabei natürlich wie üblich ohne Gewähr. 😉

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti “Vongole”: ++
Krautsalat: ++
Waldbeerenjoghurt: ++

Gyros im Fladenbrot mit Tzatziki, Krautsalat & Country Potatoes [28.04.2015]

Nach einem ersten Blick auf die Speisekarte lagen heute die Gebackenen Polentaschnitten mit Ratatouillegemüse bei Vitality und das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse von der Asia-Thai-Theke erst einmal am höchsten in der Gunst, während das andere Wok-Gericht Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grüner Thai-Curry-Sauce oder das Panierte Schweinekotelette mit Preiselbeeren und Kartoffel-Gurkensalat bei Tradition der Region nicht so meine Interesse weckten. Doch dann entdeckte ich das Gyros vom Schwein mit Tzatziki und Krautsalat im Fladenbrot, dazu Country Potatoes bei Globetrotter, zu dem heute noch zusätzlich ein scharfes Würzpulver serviert wurde, das man sich nach eigenem Gutdünken auf dem Gyros verteilen konnte – ein Kombination die ich so hier noch nie gesehen hatte. Da konnte ich nicht anders, als mich kurz entschlossen für dieses Angebot zu entscheiden. Dazu gesellten sich noch ein Schälchen gemischtes Gemüse und ein Becherchen Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Gyros im Fladenbrot mit Tzatziki, Krautsalat & Country Potatoes

Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Fladenbrot eigentlich eher um ein sehr weiches und luftiges Weißbrot, das so locker war dass man es besser nicht mit den Händen aß wenn man nicht wollte dass Gyros und Krautsalat heraus fielen. Dafür war es aber ungewohnt frisch und definitiv nicht aufgebacken. Ich verzehrte es also lieber mit Messer und Gabel. Das Gyrosfleisch war auf jeden Fall schön würzig, wenn es auch bereits leicht abgestanden wirkte – aber es kam gerade noch so an einem Punktabzug vorbei. Der knackige Krautsalat erwies sich aber also ebenso gut gelungen wie das mit zahlreichen Gurkenstücken und einer deutlichen Knoblauchnote versehene Tzatziki. Das rote Pulver schließlich besaß eine merkliche, wenn auch nur milde Schärfe, die das Gericht aber dennoch geschmacklich sozusagen abrundete. Und auch an den knusprigen Country Potatoes gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Beim Gemüse kann ich wiederum leider keine volle Punktzahl geben, denn vor allem die Broccoli- und Blumenkohlstücke waren matschig und zerkocht, während Erbsen und Möhren sich noch im akzeptablen Bereich bewegten. Der Milchreis samt seiner Garnitur aus Cocktailkirsche, Pflaumenscheibe, Sahne und mit zahlreichen Fruchtstücken versehener roter Grütze war aber wieder absolut in Ordnung und schloss das heutige Mittagsmahl sehr schmackhaft ab.
Wie nicht anders zu erwarten landete das Gyros mit Fladenbrot und Country Potatoes heute mit klarem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Danach wurde es aber wieder etwas ungewöhnlich, denn auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte und die Polentaschnitten kamen auf dem dritten Platz, während das Kotelette mit Kartoffelsalat nur einen vierten Platz belegte. Hätte ich nicht gedacht, aber die Ergebnisse waren eindeutig. Mal schauen ob sich diese ungewöhnliche Verteilung, die ich ja auch schon gestern Beobachten konnte, morgen weiter fortsetzt.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: ++ (Aber nur gerade so)
Tzatzki: ++
Krautsalat: ++
Country Potatoes: ++
Mischgemüse: +
Milchreis mit roter Grütze: ++

Schweinebraten in Dunkelbiersauce [11.12.2014]

Zuerst hatte ich überlegt, heute bei den Spaghetti mit Balsamicolinsen aus dem Bereich Vitality zuzuschlagen, doch als ich sah dass sie Sauce heute mal wieder extrem dickflüssig war und sich wohl kaum mit den Nudeln verbinden ließ, kam ich erst mal wieder von der Idee ab. An der Asia-Thai-Theke entdeckte ich dann neben dem Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce und dem Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce heute auch Gebackenen Seelachs mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce und überlegte kurz, ob ich nicht bei diesem Gericht zuschlagen sollte. Denn die Tortellini mit Fleischfüllung und Tomatensauce und Bechamel gratiniert bei Globetrotter wurden mal wieder in den kleinen Auflaufformen serviert und erfahrungsgemäß sind die Portionen da ja eher winzig. Letztlich fiel meine Wahl aber dann doch auf den Schweinebraten in Dunkelbiersauce, dazu hausgemachten Krautsalat und Kartoffelknödel aus dem Bereich Tradition der Region, denn dieser sah einfach zu verlockend aus. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Ananas-Kokos-Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pork roast in dark beer sauce with cabbage salad & dumpling / Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit hausgemachten Krautsalat & Kartoffelknödel

Das große Stück Schweinebraten erwies sich schon mal als angenehm mager und zart und auch an der würzigen und einigermaßen dickflüssigen Dunkelbiersauce gab es nichts auszusetzen – ebenso wenig wie an dem mit einigen angerösteten Brotwürfeln gefüllte, große Kartoffelknödel. Der kalt servierte Krautsalat schließlich war zwar mit relativ viel Kümmelsamen gewürzt, aber auch er war was den Geschmack anging mehr als nur in Ordnung. Einzig beim Dessert muss ich heute ein klein wenig in der Wertung abziehen, denn ihm fehlte ein wenig am fruchtigen Aroma.
Und auch bei den anderen Gästen lag der Schweinebraten heute mit kleinem, aber klar ersichtlichen Vorsprung am höchsten in der Gunst und konnte sich so den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ergattern. Auf Platz zwei folgten die gratinierten Tortellini, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgten schließlich die Spaghetti mit Balsamico-Linsen.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: ++
Kartoffelknödel: ++
Krautsalat: ++
Ananas-Kokos-Creme: +

Schweinsbraten in Dunkelbiersauce mit Krautsalat & Kartoffelknödel [11.09.2014]

Das Gaeng Pad Kai – Putenfleisch mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce, das neben Ko Lo Han Zai – Herzhaftes Chinagemüse in süß-saurer Sauce nach Shanghai-Art heute an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, sah schon mal nicht schlecht aus und ich überlegte einen Moment bei diesem Gericht zuzugreifen. Aber auch die Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und feinem Walnussöl bei Vitality, das heute zum zweiten Mal in kleinen Auflaufformen und mit einer Tomatensauce serviert wurden, übte einen gewissen Reiz aus. Einzig das Geflügelgyros mit frischen Zwiebeln, Zaziki und Reis bei Globetrotter fand ich nicht so verlockend, denn es sah etwas trocken aus. Letztlich entschied ich mich aber dann doch für den Schweinsbraten in Dunkelbiersauce, Krautsalat und Kartoffelknödel aus dem Abschnitt Tradition der Region, das Gericht sah einfach zu verlockend aus. Und trotz des Krautsalats fügte ich noch ein Schälchen Mischgemüse hinzu und komplettierte das heutige Mittagsmahl schließlich noch mit einem Becherchen Weißer Schokomousse mit Erdbeersauce aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Schweinsbraten in Dunkelbiersauce mit Krautsalat & Kartoffelknödel / Pork roast in dark beer sauce with coleslaw & potato dumpling

Der angenehm große Kartoffelknödel erwies sich als angenehm frisch und war sogar mit einigen Röstbrot-Würfeln gefüllt. Und auch der schön groß geratenen Scheibe Schweinebraten erwies sich als einigermaßen Mager, zart und saftig. Dazu passte sehr gut die mild-würzige Dunkelbiersauce und auch am Krautsalat gab es nichts auszusetzen. Das Mischgemüse aus Erbsen, Möhren, Blumenkohl-Röschen, grünen Bohnen und einigen Kohlrabi-Würfeln wiederum war leider etwas abgestanden, daher muss ich hier leider etwas in der Wertung abziehen. Das cremige-schaumige, nicht zu süße Mousse aus weißer Schokolade mit fruchtiger Erdbeersauce gab aber wiederum keinen Grund zur Kritik. Insgesamt also ein sehr gelungenes Mittagsmahl.
Und auch bei den anderen Gästen lag der Schweinsbraten mit Kartoffelknödel eindeutig am höchsten in der Gunst und konnte sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Den zweiten Platz belegten die Asia-Gerichte, die ich meinte noch ein klein wenig häufiger zu sehen als das knapp dahinter folgende Geflügelgyros auf Platz drei. Die Gnocchi mit Pilzen waren für ein vegetarisches Gericht zwar auch sehr beliebt, aber für mehr als Platz vier reichte es hier auch heute nicht.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: ++
Krautsalat: ++
Kartoffelknödel: ++
Mischgemüse: +
Weißes Schokomousse: ++

Schweinebraten in Dunkelbiersauce [12.12.2013]

Auch heute konnten mich die Gerichte an der Asia-Thai-Theke wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebel und Paprika in Zitronengrassauce nicht so recht überzeugen und ich war drauf und dran, bei den vegetarischen Gnocchi mit Ruccola und Kirschtomaten aus der Sektion Vitality zuzugreifen – einem Gericht dass ich z.B. hier, hier oder hier schon einmal mit Genuss verzehrt hatte. Aber dann bemerkte ich, dass mir der Geschmack doch eher nach etwas mit Fleisch stand. Letztlich war es wohl der Kartoffelkloß, der mich dazu bewog, den Schweinebraten im Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel und Krautsalat in der Abteilung Tradition der Region anstatt des Putenschnitzel mit Kräuterrahmsauce und Spätzle zu wählen. Auf ein Dessert verzichtete ich aber heute mal.

Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Knödel & Krautsalat / Pork roast with dark beer sauce, dumpling and cole slaw

Der angenehm große Kartoffelknödel war, so wie ich es mag, mit einigen gerösteten Brotwürfeln gefüllt und erwies sich als saftig und nicht zu zäh. Dazu der kalte servierte, leicht säuerliche Krautsalat und die eineinhalb Scheiben zarten und saftigen, einigermaßen mageren Schweinebratens in der würzigen, dunklen Sauce komplettierten das Ganze zu einem nicht gerade leichten, aber sehr schmackhaften Mittagsgericht. Ich war überaus zufrieden.
Als ich mich auf den Tabletts der anderen Gäste umsah, erschien es mir entgegen meiner Prognose so, als würde heute das Putenschnitzel mit leichtem Vorsprung vor dem Schweinebraten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala erlangen und das Bratengericht somit auf einen guten, aber zweiten Platz verdrängen. Ich hatte ja eher vermutet, dass der Braten heute das Rennen machen würde. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte schließlich die Gnocchi mit Ruccola und Kirschtomaten. Außerdem fiel mir auf, dass heute ungewöhnlich viele Salatschüsseln zu sehen waren. Ob da ein Zusammenhang mit der für heute Abend angesetzten Weihnachtsfeier besteht, kann ich aber nicht genau sagen.

Mein Abschlussurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: ++
Kartoffelknödel: ++
Krautsalat: ++