Posts Tagged ‘krautsalat’

Schweinebraten in Dunkelbiersauce [12.12.2013]

Thursday, December 12th, 2013

Auch heute konnten mich die Gerichte an der Asia-Thai-Theke wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebel und Paprika in Zitronengrassauce nicht so recht überzeugen und ich war drauf und dran, bei den vegetarischen Gnocchi mit Ruccola und Kirschtomaten aus der Sektion Vitality zuzugreifen – einem Gericht dass ich z.B. hier, hier oder hier schon einmal mit Genuss verzehrt hatte. Aber dann bemerkte ich, dass mir der Geschmack doch eher nach etwas mit Fleisch stand. Letztlich war es wohl der Kartoffelkloß, der mich dazu bewog, den Schweinebraten im Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel und Krautsalat in der Abteilung Tradition der Region anstatt des Putenschnitzel mit Kräuterrahmsauce und Spätzle zu wählen. Auf ein Dessert verzichtete ich aber heute mal.

Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Knödel & Krautsalat / Pork roast with dark beer sauce, dumpling and cole slaw

Der angenehm große Kartoffelknödel war, so wie ich es mag, mit einigen gerösteten Brotwürfeln gefüllt und erwies sich als saftig und nicht zu zäh. Dazu der kalte servierte, leicht säuerliche Krautsalat und die eineinhalb Scheiben zarten und saftigen, einigermaßen mageren Schweinebratens in der würzigen, dunklen Sauce komplettierten das Ganze zu einem nicht gerade leichten, aber sehr schmackhaften Mittagsgericht. Ich war überaus zufrieden.
Als ich mich auf den Tabletts der anderen Gäste umsah, erschien es mir entgegen meiner Prognose so, als würde heute das Putenschnitzel mit leichtem Vorsprung vor dem Schweinebraten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala erlangen und das Bratengericht somit auf einen guten, aber zweiten Platz verdrängen. Ich hatte ja eher vermutet, dass der Braten heute das Rennen machen würde. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte schließlich die Gnocchi mit Ruccola und Kirschtomaten. Außerdem fiel mir auf, dass heute ungewöhnlich viele Salatschüsseln zu sehen waren. Ob da ein Zusammenhang mit der für heute Abend angesetzten Weihnachtsfeier besteht, kann ich aber nicht genau sagen.

Mein Abschlussurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: ++
Kartoffelknödel: ++
Krautsalat: ++

Sommerfest-Buffet 2013

Friday, August 23rd, 2013
Buffet @ Sommerfest

Eine kleine Auswahl des Buffets vom diesjährigen Sommerfest: Mini-Hamburger, Pommes Frites, Kürbisbrot, Lachs, Krautsalat, Fleisch-Paprikaspieße und marinierte Steaks. Der Lachs war zwar etwas trocken geraten, aber ansonsten gab es nichts zu meckern. 😉

Country Burger, Coleslaw & Wedges [02.02.2011]

Wednesday, February 2nd, 2011

Eigentlich hätte ich ja heute den Gedünsteten Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln aus dem Bereich Vitality wählen müssen, da ja der Mittwoch eigentlich mein Fischtag ist. Obwohl auch die traditionell-regionalen Spaghetti mit Gemüsebolognese und geriebenem Parmesan klang vom Prinzip her recht lecker. Und auch die Bamit Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedem Gemüse in Spezial Sauce und das Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse und Pilzen in Fischsauce klangen nicht übel, wobei ich das asiatische Tintenfischgericht übrigens hier schon einmal probiert hatte. Aber anstatt des heute auf der Karte befindlichen Putensteak Tessin mit Schinken und Käse überbacken, dazu Pommes Frites fand sich heute in der Sektion Globetrotter endlich der eigentlich der für gestern angekündigte Country Burger mit Coleslawsalat und Wedges auf der Speisekarte. Also entschied ich mich heute mal zu sündigen und griff bei diesem Gericht zu. Und um die Kalorienbombe voll zu machen, nahm ich mir noch einen Becher Vanillepudding mit Himbeergrütze von der Dessert-Theke.

Country Burger, coleslaw & potato wedges

Zwischen den beiden Hälften des Sesambrötchens fanden sich eine große Scheibe frischer Tomate, etwas kleingeschnittenem Salat, eine große Scheibe Salatgurke, einige Röstzwiebeln, eine Saucenmischung und gleich zwei Scheiben Rinderbuletten. Das Brötchen war zwar leider bereits außen etwas lufttrocken gewesen – aber die untere Brötchenhälfte war nicht in der Mitte hart, das hätte nämlich auch eine Zubereitung in der Mikrowelle hingewiesen . Das hing aber wohl damit zusammen dass ich so ziemlich den letzten Burger aus einer alten Ladung bekam und diese wohl schon etwas länger an der Ausgabetheke gestanden hatte. Man merkte am inneren jedoch dass das Brötchen ursprünglich mal angenehm frisch gewesen sein musste. Hinzu kam eine leider etwas klein geratene Portion Coleslowsalat aus viel Kraut, einigen Karottenstreifen und einem Dressing aus leichter Mayo sowie eine annehmbar große Portion heißer und knuspriger Potato Wedges bzw. Kartoffelspalten. Kein leichtes Gericht, soviel steht fest. Aber verglichen mit einem ähnlichen Gericht in dieser Lokalität war diese Zusammenstellung auf jeden Fall recht gut gelungen. Den Vanillepudding mit seinem Himbeertopping und garniert mit einigen Pistaziensplittern und einem hauchdünnem Schokoplättchen schließlich erwies sich zwar als etwas dünn, aber war dennoch sehr schmackhaft.
Und auch die anderen Kantinengäste hatten heute eindeutig eine starke Vorliebe für diesen Burger entwickelt und es gab keinerlei Zweifel dass dieser heute den ersten Platz in der allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf dem zweiten Platz folgten wie so häufig die Asia-Gerichte, aber eng gefolgt vom Seelachs mit Blattspinat und dieser wieder sehr eng auch die Gemüsespaghetti. Aber der Burger hatte nur wenig Spielraum nach hinten offen gelassen. Natürlich kann ein Kantinenburger nie einem guten handgemachter Burger aus einer American Sportsbar oder einer ähnlichen Einrichtung das Wasser reichen, aber für eine Kantine war dieser mehr als nur akzeptabel – dennoch kann ich aufgrund kleinerer Mängel leider nicht die volle Anzahl an Pluspunkten geben.

Mein Abschlußurteil:
Country Burger: +
Wedges: ++
Coleslawsalat: ++
Vanillepudding mit Himbeeren: ++

Big Burger & cole slaw [10.12.2009]

Thursday, December 10th, 2009

Heute gab es zwei Gerichte zwischen denen ich mich hin und her gerissen fühlte: Zum einen stand “Hirschgulasch ” Hubertus ” mit Knöpfle und Preiselbeeren” bei den tradtionell-regionalen Gerichten auf der Karte und zum anderen bot man bei Globetrotter einen “Big Burger mit Pommes frites und cole slaw” an. Die “Spiralnudeln in Paprikaragout” bei Vitality wiederum sagten mir nicht sonderlich zu. Bei den Asia-Gerichten, wo heute “Ko Lo Han Zai – Gebratenes Gemüse in süß saurer Sauce“, “Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer” und eine “Gebratene Ente mit Gemüse” auf der Karte stand hätte mich wohl am ehsten die Ente gereizt. Aber die Entscheidungsschlacht wurde letztlich doch zwischen Hirschgulasch und Burger ausgefochten – und der Burger gewann. Nicht unbedingt deswegen, weil es ein kostenloses Glas Cola dazu gabe, viel mehr weil mir heute einfach mal danach war.

Big Burger & cole slaw

Cole Slaw ist übrigens Krautsalat nach amerikanischer Art mit Mayonaise oder anderem hellen Dressing. So auch hier, wobei ich fest der Meinung bin dass es sich hier beim Dressing nicht um Mayo handelte. War aber wirklich ganz lecker muss ich sagen, nur etwas wenig. Auch die Pommes Frites, die ich mir mit einem Klacks Ketchup garniert hatte, waren wirklich in Ordnung. Mit noch einer Prise Salz aus dem Salzstreuer waren sie eine knuspriger und heiße Sättigungsbeilage. Der Burger selbst, dass muss ich zugeben, war eher mittelmäßig. Zwischen zwei Brötchenhälften, von denen die obere bereits etwas hart und die untere durch das Dressing des Cole Slaw letztendliche durchgeweicht war fanden sich einige Salatblätter, orange Burgersauce, eine große Scheibe Tomate und eine Rindbulette. Wäre alles noch etwas heißer gewesen und das obere Brötchen wie bereits erwähnt nicht bereits etwas hart geworden, wäre ich zufrieden damit gewesen. Aber so…. Aber bei Kantinenburgern sollte man eben keine zu hohen Ansprüche stellen – für hochwertigere Burger muss man eher in Lokalitäten wie das Cheers in Jena oder eine andere gute American Sportsbar gehen. 😉
Dennoch schien der Burger heute das am häufisten gewählte Gericht zu sein, aber der Hirschgulasch war eindeutig nah dran ihm den ersten Platz streitig zu machen. Erst danach kamen dann Asia-Speisen und die Spiralnudeln. Viele “Mitesser” im Betriebsrestaurant verzehren im übrigen auch Schüsseln mit Salat oder die ebenfalls angebotenen Sushi.
Ich sollte mir endlich mal merken, dass eine Kantine, wie gut sie auch sonst ist, kein Platz ist um Burger zu essen. Mit dem Hirschgulasch, der nach Aussage von Kollegen übrigens sehr gut gewesen sein soll, wäre ich eindeutig besser bedient gewesen…

Mein Abschlußurteil:
Big Burger: +/-
Pommes Frites: ++
Cole Slaw: ++

Original Texas Spareribs [14.09.2009]

Monday, September 14th, 2009

Zum Wochenanfang hatte sich unser Koch gleich wieder eine interessantes Speiseangebot ausgedacht. Zur Auswahl standen “Original Texas-Spareribs – gegrillte Schweinerippchen in BBQ-Marinade, dazu Original Texas Bratkartoffeln und Original Texas Krautsalat” und “Bœuf Stroganoff – Rindergeschnetzeltes mit Champignons, Paprika und Gewürzgürkchen, dazu Curryreis“. Auch wenn das Bœuf Stroganoff mit Sicherheit die kalorientechnisch klügere Wahl gewesen wäre, entschied ich mich nach kurzem überdenken dann doch für die Spareribs.

Original Texas Spareribs

Im ersten Moment dachte ich, dass die Spareribs etwas angebraten wären, doch der Eindruck täuschte. Schuld für die dunkle Färbung war die Panade aus Barbeque-Sauce, welche das eigentliche Fleisch regelrecht ummantelte. Leider überwiegten – wie bei Spareribs üblich – natürlich die Knochen und man kam um das verwenden der Finger beim Verzehr leider nicht ganz herum. Aber war wirklich lecker und der Aufwand lohnte sich. Dazu gab es noch “Original Texas Bratkartoffeln”, die vor allem durch die etwas gelblichere Färbung auffielen. Mit irgend etwas – vielleicht Curry – waren sie wohl auch gewürzt würden, ich konnte aber leider nicht genau herausschmecken, was außer Kartoffelscheiben, Speck und Zwiebeln noch verwendet worden ist. Aber ein interessantes Geschmackserlebnis muss ich sagen.
Letztlich fand sich noch eine ziemlich große Portion dieses “Original Texas Krautsalat” auf dem Teller (auf dem Bild größtenteils von den Spareribs verdeckt). Dieser rief bei einigen Kollegen eine etwas gemischte Reaktion hervor – dabei fielen so Aussagen wie “Das kann ja nur jemanden ohne Geschmacksnerven oder einem Engländer schmecken.” 🙂 Ich persönlich empfand das nicht so – mir hat er mit seinen Karotten, Kraut und dem Crémedressing gut geschmeckt.
War in der Summe ein wirkliches leckeres Gericht – auch wenn der Verzehr etwas aufwändiger war als ich das eigentlich bevorzuge…

Mein Abschlußurteil:
Original Texas Spareribs: ++
Original Texas Bratkartoffeln: ++
Original Texas Krautsalat: ++